Auch das hat der Erlebnis-Zoo zu bieten:

Die Tiershow- und Fütterungszeiten unter: tiershows-fuetterungen

Kinder-Attraktionen: Attraktionen nur-fuer-Kinder

Panorama "AMAZONIEN": panorama-am-zoo


Öffnungszeiten und Preise im Erlebnis-Zoo Hannover

Der Zoo ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet

Kassenpreis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos, Kind (3-5 Jahre) 14,50 €, Kind (6-16 Jahre) 17,50 €, Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 19,80 €, Erwachsener (ab 25 Jahre) 26,50 €, Hund 9,50 €. 

Online-Preis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos Kind (3-5 Jahre) 12,80 €, Kind (6-16 Jahre) 16,80 €, Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 18,80 €, Erwachsener (ab 25 Jahre) 24,80 €, Hund 8,80 €.

Feierabendtickets Mo-Fr ab 16.30 Uhr, außer an Feiertagen, nur online und an den Automaten erhältlich: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos, Kind (3-5 Jahre) 5,80 €, Kind (6-16 Jahre) 6,80 €, Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 7,80 €, Erwachsener (ab 25 Jahre) 9,80 €, Hund 6,00 €.

Artenschutz Euro: Geht zu 100% an Artenschutzprojekte

ZooCards mit und ohne Abonnement:

ZooCard erhältlich für Familien (zwei Erwachsene und deren Kinder), ZooCard Single mit Kind (ein Erwachsener und seine Kinder), ZooCard Erwachsener ab 25 Jahre, ZooCard Kind 3 bis 16 Jahre, ZooCard Hund.

Karten für Gruppen, Schulen, Kindergärten.

Kombiticket mit PANORAMA

Kassenpreis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos, Kind (3-5 Jahre) 14,50 €, Kind (6-16 Jahre) 22,30 €, Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 26,30 €, Erwachsener (ab 25 Jahre) 34,00 €, Hund im PANORAMA nicht erlaubt.

Online-Preis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos Kind (3-5 Jahre) 12,80 €, Kind (6-16 Jahre) 21,30 €, Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 25,30 €, Erwachsener (ab 25 Jahre) 32,30 €.

ZooCards

ZooCards mit und ohne Abonnement:

ZooCard erhältlich für Familien (zwei Erwachsene und deren Kinder), ZooCard Single mit Kind (ein Erwachsener und seine Kinder), ZooCard Erwachsener ab 25 Jahre, ZooCard Kind 3 bis 16 Jahre, ZooCard Hund.

Karten für Gruppen, Schulen, Kindergärten.

zoo-Hannover eintrittspreise


Bezaubernder Late-Zoo!

Erlebnis-Zoo Hannover ist bis 8. August donnerstags bis 22 Uhr geöffnet

Bis zum 8. August öffnet der Erlebnis-Zoo jeden Donnerstag beim Late-Zoo bis 22 Uhr. Neben der ganz besonderen Atmosphäre im Zoo, wenn die Sonne versinkt und viele Tiere die lauen Abendstunden draußen verbringen, gibt es bei jedem Late-Zoo ab 16.30 Uhr ein buntes Programm mit stimmungsvoller Live-Musik und Walk-Acts, Jonglage-Mitmachaktionen vom GOP Varieté Theater und tierischen Kommentierungen, bei denen Scouts spannende Zoo-Geschichten erzählen. In der Vortragsreihe „Wildes Wissen“ entführen Wissenschaftler und Artenschützer ins Reich der Tiere, berichten über faszinierende Fakten und die Bedeutung des Artenschutzes, während fantastische Geschichten rund um kleine Raubtiere, schräge Vögel, Verliebte und Märchenbummler von „MärchenErzählenHannover“ Jung und Alt verzaubern.

Weitere Informationen unter erlebnis-zoo

Das günstige Late-Zoo-Ticket beinhaltet den Eintritt zum Donnerstags-Late-Zoo ab 16.30 Uhr sowie ab 16.30 Uhr einen Besuch des PANORAMA AM ZOO mit dem faszinierenden Kunstwerk AMAZONIEN von Yadegar Asisi.

Late-Zoo-Ticket gilt ab 16.30 Uhr

Erwachsene 14,80, 17-24 Jahre 12,80, Kind 6-16 Jahre 9,80, 3-5 Jahre 6,80 Euro, Kinder unter 3 Jahren frei.


Meer Müll – Zeit zu handeln!

Zoo Hannover zeigt Ausstellung und ein Vortrag geht auf das Thema ein

Robben, Schildkröten, Vögel– verfangen in Netzen und Verpackungsmüll. Fische, die zwischen Tüten, Deckeln und Verpackungen schwimmen. Gestrandete Wale, deren Mägen voll Plastik sind. Und Strände, übersät von Flaschen, Kanistern und Dosen.  Diese Bilder sind Alltag geworden und ein großes Problem für Mensch, Tier und Umwelt.

Mit der aufrüttelnden Ausstellung im Rumpf der Yukon Queen macht der Erlebnis-Zoo Hannover auf die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und ihre verheerenden Folgen aufmerksam.

Zoochef Andreas M. Casdorff, Kathrin Röper und Prof. Torsten Schlurmann haben für eine beeindruckende Dokumentation zusammengestellt. Foto Zoo Hannover.

Zum Tag des Meeres am 8. Juni eröffnete der Zoo die Plastikmüll-Ausstellung „Meer Müll“ in der Unterwasserwelt von Yukon Bay. Das Meer ist der Lebensraum von Pflanzen, Fischen, Vögeln, Meeressäugern und vielen anderen Tieren – und er wird immer weiter zerstört. „Jährlich landen bis zu 12,7 Mio. Tonnen Müll in den Ozeanen und werden zu einer Gefahr für unsere Umwelt“, berichtet Zoo-Artenschutzreferentin Kathrin Röper, die für die Planung und Erarbeitung der Ausstellung verantwortlich ist.  „Glücklicherweise wird schon viel geforscht und getan, um die Ozeane vom Müll zu befreien und die Menschen aufzuklären“, berichtet Artenschutzreferentin Kathrin Röper. Daher werden auch in der Plastikmüll-Ausstellung in der Yukon Queen immer wieder aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse vorgestellt.

 In dem Schiffs-Lagerraum wird das Thema Plastik und Meer-Müll wird an interaktiven Stationen, edukativ und spannend vermittelt. Ein Quiz, Leuchtstationen, Filme, Drehpult, Fernrohre, ein großes Fischernetz voll Müll und eine Votingstation laden zu einer spielerischen und zugleich nachhaltigen Begegnung mit der komplexen Thematik ein. 

„Müllvermeidung muss im alltäglichen Handeln verankert sein“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Mit dieser Ausstellung machen wir einmal mehr auf den nötigen Schutz der Weltmeere mit ihrem Artenreichtum aufmerksam, wollen aber auch Möglichkeiten zum Handeln aufzeigen.“

Tipp: Am Donnerstag, 13. Juni, referiert Prof. Torsten Schlurmann beim Late-Zoo um 19.30 Uhr über das Thema „Plastikmüll im Ozean und Küstenmeer – Ursachen und Wirkungen, Maßnahmen und Technologien“ und greift dabei anschaulich und spannend aufbereitet die Thematik der neuen Zoo-Ausstellung. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.06.2019


Rendezvous mit dem Lieblingstier

Erleben, was anderen verborgen bleibt

Möchten Sie Ihrem Lieblingstier einmal näher kommen als dies bei einem normalen Zoobesuch möglich ist? Oder suchen Sie ein ganz außergewöhnliches Geschenk? Dann sind Sie bei einem Tierrendezvous richtig. Ein Zoo-Scout führt Sie während der einstündigen Privatführung exklusiv hinter die Kulissen und erzählt Wissenwertes und Unterhaltsames über Ihr Lieblingstier. Anschließend erwartet Sie der Höhepunkt Ihres Abenteuers: Sie begegnen Ihrem Star hautnah und live. rendezvous-beim-lieblingstier

Ute Micha , Presse Dienst Nord /Sigrid Lappe, Hannover Woche


Schon mal buchen: Ferien in Afrika, Indien, Kanada, Australien

Abenteuer-Sommerferien im Erlebnis-Zoo Hannover

Der Zoo bietet ein tolles Sommerferienprogramm für Kinder von 6-12 Jahren: Ferien in Afrika, Indien, Kanada, Australien! Auf Safari gehen, Tiere beobachten, Zoobewohner hautnah erleben, spannende Blicke hinter die Kulissen werfen – und das ohne Eltern!

Vom 8. Juli bis 9. August 2019 bietet der Zoo ein tolles Ferienprogramm täglich von 8.30 bis 15 Uhr für Kinder im Alter von 6 bis12 Jahren.

Mit bis zu 20 Kindern und erfahrenen Zoo-Scouts stürzt sich die Gruppe ins Abenteuer „Zoo“ mit Abstechern an Orte abseits der Besucherwege. Es wird geforscht, gespielt, getobt und gebastelt rund um Zebra, Eisbär & Co.

Familie Erdmännchen wartet schon! Foto Zoo Hannover 

Jeder Wochentag steht unter einem anderen Tagesmotto, wie Artenschutz, ein Tag als Park-Ranger, Wildtier-Forscher, Kanada: Zwischen Eisbären und Plastikmüll und freitags geht es in den Regenwald - Amazonien und Afi Mountain.

Und wem ein Sommer-Ferientag im Zoo nicht reicht, kann gleich fünf Tage bleiben, im Zoo auf Weltreise gehen und dennoch abends im eigenen Bett schlafen.

Erfahrene ZOO-Scouts übernehmen die Reiseleitung. An jedem der fünf Tage wird ein anderer Teil der Zoo-Welt entdeckt – mit Abstechern an Orte abseits der normalen Wege und das mit tollem Programm! Das Programm richtet sich ausschließlich an Kinder – Eltern dürfen nicht mitmachen, sie können derweil ihr eigenes Programm machen! 

Einzeltagespreis: 51 € pro Kind, mit ZooCard 46 €. In fünf Tagen um die Zoo-Welt: 228 € pro Kind, mit ZooCard 218

Online buchbar im Zoo-Shop auf 

Sommerferien-Abenteuer-im-Zoo

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Fellknäul auf Riesentatzen

Sibirische Tiger-Drillinge im Zoo erobern ihr Reich – täglich 12.30 bis 14 Uhr 

Auf ins Abenteuer! Die ersten acht Wochen verbrachte der am 12. April geborene Nachwuchs der Sibirischen Tiger im Erlebnis-Zoo Hannover in der kuscheligen Wurfbox hinter den Kulissen. Jetzt sind die Drillinge groß genug - auch wenn sie immer noch aussehen wie gestreifte Fellknäuel auf Riesentatzen - um ihr Reich im Dschungelpalast zu erobern.

Und dort gibt es viel zu entdecken: Raschelnder Bambus, Sand, Wasser, Wind. Säulen und Stufen wollen erklettert, Holzstämme zerkratzt, Grashalme erlegt werden.! Unter den wachsamen Augen von Mutter Alexa schleichen die Drillinge durch das hohe Gras, pirschen sich an Schmetterlinge an, plantschen im Wasser – um dann gleich wieder bei Alexa „Schutz“ zu suchen und ausgiebig mit ihr zu toben.

„Alexa zeigt sich auch auf der Außenanlage als sehr fürsorgliche Mutter“, erklärt Tierpflegerin Dörte Burdorf, „sie lässt den Kleinen Entdeckungsraum, holt sie aber gleich wieder zu sich, wenn einer ruft oder ihr etwas nicht geheuer ist.“ 

Noch werden die jetzt rund sieben Kilogramm schweren Mini-Tiger schnell müde und sind daher in den kommenden Tagen erst einmal stundenweise von 12.30-14 Uhr zu sehen. „Aber die Kleinen werden zusehends kräftiger und neugieriger und werden dementsprechend von Woche zu Woche länger draußen bleiben“, so die Tierpflegerin.

 Vater Aljoscha hat seinen Nachwuchs übrigens noch nicht kennengelernt, sondern bleibt dem Wurf lehrbuchmäßig fern. Kommen die Kleinen zurück von ihrer Entdeckungstour, erkundet er die Außenanlage und alle Spuren, die die Drillinge hinterlassen haben.

Die Patenschaft für die Tiger-Drillinge hat das hannoversche Unternehmen GLOBOS übernommen. Der Anbieter für Barcode-Lösungen und die Tiger haben eine ganz deutliche Gemeinsamkeit: Streifen! „Nach den vielen Jahren der Verbundenheit mit dem Zoo, gehören unsere Patentiere mittlerweile fest zur GLOBOS-Familie. Da der Tiger von klein auf mein Lieblingstier ist, freue ich mich umso mehr über den dreifachen Nachwuchs“, erklärte Olaf Sauer, Geschäftsführer GLOBOS.

Gemeinsam mit Tiger-Pate und Olaf Sauer wird in Kürze entschieden, wie die Namen für die drei Tigerkinder gesucht werden.

Zoo Hannover/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 14.06.2019


Mini-Buddler und Samtschnauze

Nachwuchs bei Präriehunden und Karibus im Erlebnis-Zoo Hannover

Im kanadischen Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es gleich mehrfach Nachwuchs: 20 Präriehunde kamen im April/Mai zur Welt und erkunden jetzt ihre Welt, und erst drei Tage alt ist das Jungtier bei den benachbarten Karibus.

Seit der Präriehund-Nachwuchs die drei Nester unter Tage verlassen hat, verschönern die 20 Mini-Buddler ihre Anlage nach eigenem Geschmack. Ein kleines Loch hier, ein neuer Gang dort. Und überall müssen sie die Stupsnase hineinstecken und jeden Felsen waghalsig erklettern. Präriehunde kommen gerade mal 15 Gramm schwer, nackt und blind im Bau unter der Erde zur Welt. Etwa sieben Wochen lang werden die Kleinen gesäugt, ab der 5. bis 6. Woche gehen sie dann auf Entdeckungstour und nagen an allem, was sie finden können, am liebsten an Grünzeug und Möhren!

 

Noch nicht ganz so sicher auf den Beinen ist das drei Tage alte Baby der Karibus – sicher ist aber: Das kleine Karibu sieht mit seiner samtweichen Schnauze und dem cremeweißen Fell einfach hinreißend aus. Mutter Takkini brachte ihre Tochter Norma Shearer am 20. Mai zur Welt. Jetzt übt das Jungtier, seine langen, staksigen Beine zu kontrollieren, um seiner Mutter über die hügelige Anlage zu folgen. In den ersten sechs Monaten trägt das Jungtier sein helles Jugendkleid, aus dem das dunkle Schnäuzchen hervorsticht.  Karibu-Kälber erkennen ihre Mütter übrigens an der Stimme: Wenn ein Karibu-Weibchen das Rufen eines Kalbes hört, antwortet es mit einem gedämpften Ruf. Diesen Ruf erwidert nur das eigene Kalb, indem es auf seine Mutter zuläuft.

Einfach mal hinhören!

Zoo Hannover/U. Micha, Presse Dienst Nord/Fotos Zoo Hannover

Veröffentlicht 20.05.2019


Doppelter Bison-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover

Im April kamen im Zoo zwei kleine Waldbisons zur Welt. Mit ihren Knopfaugen, dem leichten Lächeln auf den Lippen und ihren feuchten Nasen unterscheiden sie sich noch sehr von ihren imposanten Verwandten in der kanadischen Themenwelt Yukon Bay.

Ihr Fell ist goldbraun und flauschig, wo später einmal kräftige Hörner wachsen, blitzen erst zwei helle Punkte zwischen den Haaren hervor. Und von einem Bart ist auch noch nichts zu sehen, dabei soll der später einmal bis zu 50 cm lang werden!

Gut umsorgt von Mutter Yuka wagte er seine ersten wackeligen Schritte im Sand der hannoverschen Prärie.

Dem jungen Bisonbullen geht es offensichtlich richtig gut! Foto Zoo Hannover

Das ältere Jungtier hatte einen imposanten Start ins Leben: am 8. April kam der junge Bulle gut umsorgt von Mutter Yuka auf der Außenanlage vor den Augen der Zoo-Besucher zur Welt. 

Auf quirlige Verstärkung musste das Jungtier nicht lange warten: Schon in der Nacht zum 14. April gebar Weibchen Catori ebenfalls ein männliches Kalb.

Jetzt erobert der Nachwuchs noch etwas zaghaft die Außenanlage in Yukon Bay. Noch steht viel Trinken und Schlafen auf der Tagesordnung des Duos. Bald schon werden die beiden allerdings mit großen Sprüngen und ausgelassenen Wettrennen die Prärie Hannovers unsicher machen und mächtig Staub aufwirbeln.

Bis die beiden Bison-Kälber ebenso imposant aussehen werden wie Vater Tatanka, wird es noch einige Wochen dauern. Ungefähr acht Monate lang werden Waldbison-Jungtiere von ihren Müttern gesäugt, bei der Geburt wiegen sie etwa 25-30 kg, ausgewachsen werden die jungen Bullen bis zu 1.000 Kilo auf die Waage bringen.

Ihre Namen bekommen die jungen Wilden in den kommenden Tagen, wenn das Team des Yukon Bay den Nachwuchs richtig kennengelernt hat.

Waldbisons stehen als „potentiell gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Einst besiedelten große Bisonherden den Nordamerikanischen Kontinent. Doch durch die Bejagung des Menschen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts schrumpfte ihr Bestand drastisch. So sind heute nur noch vereinzelte kleine Populationen in den USA und Kanada anzutreffen, die sich nur dank der ergriffenen Schutzmaßnahmen langsam wieder erholen können.

Zoo Hannover / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 16.04.2019


Herzlich willkommen, kleiner Flin!

Zuwachs im Zoo in Hannover: Junger roter Panda erkundet sein Revier

Herzlich willkommen, kleiner Flin! Endlich bist Du da. Der Erlebnis-Zoo Hannover hat den lang ersehnten Zuwachs bekommen. Ein roter Panda zieht in die Himalaya-Anlage des Zoos ein. Nun muss er erst einmal sein neues Zuhause erkunden und so ganz nebenbei für jede Menge Aufsehen sorgen.

Der Neuling heißt Flin. Er ist ein Jahr alt und kommt aus dem Prager Zoo, um hier im Erlebnis-Zoo für Nachwuchs zu sorgen. Flin muß eine Weile alleine in dem Gehege auf Entdeckungstour gehen, bis seine künftige Gefährtin,  das Weibchen Shana (9) dann in das Gehege kommt.

Flins Artgenossen gelten als „stark gefährdet“. Ihr Lebensraum im Himalaya und der chinesischen Provinz Sezuan wird zunehmend zerstört. Auch machen Wilderer Jagd auf die possierlichen Tiere.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 04.04.2019 


2l,3 Millionen Euro-Verlust im Erlebnis Zoo-Hannover

Ergebnis nicht so schlecht ausgefallen wie befürchtet

Jetzt tagt der Aufsichtsrat

Dem Zoo-Hannover fehlen einfach die Besucher. Nur eine von drei Attraktionen der Region hat die Millionenmarke geknackt. Im Vorjahr haben 1 011 902 Gäste den Erlebnis Zoo-Hannover besucht. Im Jahr 2017 waren es fast 80 000 mehr (1 095 893) gewesen.

Und damit ist ein Defizit entstanden. Es ist nicht so schlimm wie befürchtet. Noch im November war von roten Zahlen in Höhe von drei Millionen Euro die Rede gewesen. Es sind zwar immer noch 2,3 Millionen Euro Verlust- und die stehen im Raum.

Der Zoo-Aufsichtsrat wird sich mit der Bilanz beschäftigen müssen. Und dabei geht es eventuell auch um ein neues Gastro-Konzept, an dem Zoo-Chef Andreas Casdorff arbeitet. Die Pläne sollen unter vielen der 230 Mitarbeiter der Zoo-Service GmbH für etwas Unruhe sorgen. Angeblich hätten vier Kollegen Aufhebungsverträge abgeschlossen und von einem Koch sei die Kündigung gekommen.

Von Zoo-Chef Casdorff wird die Information der Aufhebungsverträge bestritten. Allerdings wolle der Koch gehen, weil die Produktion umgestellt werde. Fakt: Das Gasthaus Meyer wurde 1998 eröffnet und müsse  nun modernisiert werden. Das werde im Sommer geschehen. Er beziehe die Mitarbeiter in die Entwicklung auch ein, lasse sie auch bei der Auswahl des Mobiliars mitentscheiden.

Angeblich macht der Gastro-Bereich höhere Verluste als die vermeintliche Top-Präsentation Panorama mit der Amazonas Landschaft. Beide Marken werden zusammen in der Zoo Service GmbH geführt.

Auch ist von Zoo-Besuchern zu hören, das teilweise in der Zoo-Gastronomie nicht immer das Komplettangebot zur Verfügung stehe, dass beispielsweise das Familienrestaurant Mullewapp „immer vor 18 Uhr dichtmacht". Mehr Umsatz, so die Kritiker, ließe sich nur durch ein verbessertes Angebot der Restaurationen erzielen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht  05.06.2019



Die Attraktion am Zoo: Amazonien

Das 360-Grad-Panorama „Amazonien" fasziniert die Besucher.

Weithin sichtbar: Der grüne Zylinder, Eingang zu dem Panorama am Rande des Zoos (Foto W. Feege).

Es begeistert, es fasziniert und es strahlt ungeheuer viel Harmonie aus, „Amazonien“ vom Künstler Yadegar Asisi, das erste Naturpanorama in Deutschland ist am Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen und erleben.

Im Inneren des 360-Grad-Panoramas sind riesige Bäume, die weit in den Himmel hineinragen, mächtige Wurzeln und Lianen, die scheinbar aus der Luft herabhängen, farbenfrohe Schmetterlinge, Nasenbären, Gürteltiere, exotische Vögel und ein Brüllaffe, der neugierig aus dem dichten Geäst hervorlugt zu sehen. Im grünen Dämmerlicht vor der Geräuschkulisse aus prasselndem Regen und dem vieltausendstimmigen Konzert der Tiere eröffnet sich bei Sonnenaufgang ein einzigartiger Blick, der den Besucher in Staunen versetzt und zugleich fasziniert.

Der Tag im Regenwald dauert ca.15 Minuten – es ist ein Eintauchen in eine uns ganz und gar fremde Welt, in eine Welt, für die sich der Besucher Zeit nehmen sollte. „Ich sehe in den Panoramen auch einen Gegenentwurf zu der allgemeinen Bilderflut“, die uns jeden Tag überrollt, sagt Yadegar Asisi. Der in Berlin lebende Künstler will mit seinen Rundumbildern die Intensität des Bildes wecken und schärfen, zum genauen Hinsehen verführen.

Stets erfasst der Blick Neues, es schieben sich weitere Details nach vorne untermauert wird der Eindruck durch sphärische Musik, die sich mit den Umweltgeräuschen verbindet. Man ist geneigt, Bewegungen zu sehen, Lichtreflexe lassen die Illusion so richtig lebendig werden – doch das Bild ist starr. Der Künstler hat eine Art Collage erstellt, aus Fotos und Gemälden.

Rund 1 000 Motive, die  Asisi am Computer zu einem Gesamtwerk zusammensetzte – eine 13 Gigabyte große Datei. Sie wurde auf 37 Stoffbahnen ausgedruckt, das ergibt eine Bildfläche von 3 200 Quadratmetern.

Die ganze Komplexität und Schönheit des Regenwaldes am Amazonas wollte Asisi in einem Bild erfahrbar machen. Das ist ihm voll und ganz gelungen. 30 000 Fotos hat der Künstler angefertigt, dafür ist er viermal an den Amazonas gereist. Dem Besucher empfiehlt der Künstler vor allem die Plattform in sechs Metern Höhe. Dort sei der räumliche Effekt hundertprozentig.  Bewegende Ausblicke allerdings erlebt der Besucher auch auf den beiden anderen Ebenen auf zwölf und sogar auf 15 Metern Höhe.

Was für ein Erlebnis – es ist traumhaft schön in dem Zylinder und es kehrt eine innere Ruhe und große Freude ein, die  schlecht zu erklären ist. Hingehen und selber erleben!

 

Das PANORAMA hat dienstags bis sonntags 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Tageskarten: Erwachsene ab 25 Jahre 11,50, 17-24 Jahre 10 Euro, Kinder 6-16 Jahre 6, Kinder 3-5 Jahre 1 Euro, Kinder unter 3 Jahre kostenlos.

KOMBI-TICKETS PANORAMA UND ERLEBNIS-ZOO siehe Erlebniszoo-Hannover. Gruppenpreise (ab 20 Personen) Erwachsene ab 25 Jahre 9, Erw. (17-24 Jahre) 8, Kinder (6-16 Jahre) 5, Kinder (3-5 Jahre) 1 Euro

Sonderpreise für Schulklassen & Kindergärten, Schulführungen, Gruppen sozialer Einrichtungen und Schwerbehinderte.

Für Zookarteninhaber gibt es auch Schnupperführungen, Tickets für das PANORAMA AM ZOO erhalten Sie vor Ort an der Kasse oder im Online-Shop vom Erlebnis-Zoo Hannover.

Informationen: tickets-und-preise 

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo