Bildung, Aus-, Fort- u. Weiterbildung - Förderungen - Beruf - Schule


Musik-Innovation fördern / Bewerbungsfrist 15.01.2010

Kompositionsstipendien 2020 ausgeschrieben

Musik lebt von Innovation. Deshalb fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch im Jahr 2020 wieder herausragende junge Komponistinnen und Komponisten aus den Bereichen Neue Musik und Jazz mit insgesamt 36.000 Euro. Die Stipendien sollen freiberufliche Künstler*innen in die Lage versetzen, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verstärkt künstlerisch tätig zu sein. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ein bis zwei Monate in den Martin-Kausche Ateliers und Künstlerwohnungen in Worpswede zu verbringen, und ihnen stehen monatlich 1.000 Euro zur Verfügung.

In idyllischer, ruhiger Lage fügen sich die einstöckigen, weißgestrichenen Bungalows harmonisch in die Landschaft am westlichen Rand des Künstlerdorfs Worpswede ein. Fünf Wohnateliers bieten Bildenden Künstlern, Schriftstellern und Musikern Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten auf Zeit. Foto: Verein Künstlerhäuser Worpswede 

„Mit den Kompositionsstipendien unterstützen wir talentierte Musikerinnen und Musiker dabei, sich ganz auf ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten 2019 überzeugen durch eine einzigartige Kompositionssprache, eine große stilistische Bandbreite und ungewöhnliche Konzepte“, sagt der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Sechs Landesstipendien wurden 2019 im Bereich der Neuen Musik an Ansgar Beste, Petros Leivadas, Jieun Noh, Malte Schiller, Timo Vollbrecht und Lukas Akintaya vergeben.

Jetzt können Bewerbungen für die Kompositionsstipendien des Landes Niedersachsen 2020 beim MWK eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Künstler*innen, die ihren Wohnsitz oder Produktionsstandort in Niedersachsen haben und das 40. Lebensjahr (Schwerbehinderte: 45. Lebensjahr) zum 31.12.2019 noch nicht vollendet haben. Antragsfrist ist der 15.01.2020.

Informationen zur Ausschreibung auf der Website des MWK: mwk.niedersachsen_musikland_niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Digitalpakt wird von Schulen noch zu wenig genutzt

Nur spärlich wird das Geld abgerufen. Niedersachsen stellt mehr als 40 Anträge

Digitalpakt wird von Schulen viel zu wenig genutzt. Denn ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des milliardenschweren "Digitalpakts Schule" fließen die Mittel für die Schulen nur spärlich. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in allen 16 Bundesländern. Demnach wurden von den 5,5 Milliarden Euro für die Ausstattung mit schuleigenem WLAN, neuen Laptops oder digitalen Tafeln bisher nur rund 500 000 Euro abgerufen. Nur in Bremen, Hamburg und Sachsen sei bislang Geld geflossen.

Die Bildungsministerien der Länder erklärten das damit, dass die Schulen zuerst schlüssige Medienkonzepte vorlegen und die Mittel dann durch die Kommunen oder Landkreise beantragt werden müssten. Voraussetzung: Die Länder müssen zuerst die Bedingungen für die Vergabe der Mittel in sogenannten Förderrichtlinien festschreiben. Die Qualität sei wichtiger als Schnelligkeit, betonte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). "Die Gelder fließen, wenn die Rechnungen da sind. Das ist das übliche Verfahren bei einer Finanzhilfe (Foto dpa)."

Und entscheidend sei, dass an den Schulen eine Bewegung entstehe. Und diese habe der Digitalpakt bereits ganz klar bewirkt.  Zurzeit werden in Niedersachsen mehr als 40 Anträge im Umfang von 930 000 Euro geprüft. Beantragt worden sei das Geld vor allem für WLAN und "digitale Anzeigegeräte", sagte eine Sprecher des Kultusministeriums in Hannover.  Die ersten Mittel sollten noch in diesem Jahr bewilligt werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.11.2019


Hochschulen erfolgreich bei Bewerbung um geförderte Digitalisierungsprofessuren

Thümler: „Weitere Antragsrunde wird kommen“

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto Wikipedia)hat die ersten Digitalisierungsprofessuren auf den Weg gebracht. Die Umsetzung kann sofort starten. Bei der Ausschreibung zur Förderung der Digitalisierungsprofessuren haben sich als Verbundprojekte die TU Clausthal und die Ostfalia Hochschule mit ihrem Antrag „Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste“, die Universität Göttingen und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit Ihrem Antrag zur „Data Science Region Südniedersachsen“ und das Verbundprojekt „Digitalisierung sicher gestalten“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule durchgesetzt.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)“ gefördert und die Universität Osnabrück für ihren Antrag „KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe“.

Zunächst können von diesen Hochschulen bis zu 40 Professuren geschaffen werden. Die Mittel werden aufgestockt, bis ab 2021 jährlich sieben Millionen Euro Landesmittel bereitstehen. Zusätzlich werden die erfolgreichen Antragsteller temporäre Mittel in Höhe von insgesamt rund 33,6 Millionen Euro für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Infrastruktur erhalten.

„Die Einrichtung der Digitalisierungsprofessuren ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes“, so

 Thümler. „Wir stärken damit nicht nur Forschung und Transfer, sondern ganz gezielt auch den Bereich Studium und Lehre. Durch die neuen Professuren erwarten wir eine hohe Dynamik in Form neuer Studienangebote. Nicht zuletzt stärken wir mit dem Programm den Fachkräftestandort Niedersachsen.“

Da die Nachfrage nach Professorinnen und Professoren im Bereich Digitalisierung aktuell bundesweit sehr hoch ist, werden an den acht beteiligten Hochschulen zunächst bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren eingerichtet. Bis zu zehn weitere Professuren werden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.11.2019 


Die Lust am Weiterkommen hat einen Ort! Auch ohne Abitur!

Wissenschaft und Alltag in entspannter Atmosphäre und ohne Leistungsdruck

Mit Informationsveranstaltungen
Für Frauen – und erstmalig auch für Männer – aller Altersstufen und Bildungsabschlüsse, die ihr Wissen erweitern und ihre Fähigkeiten ausbauen wollen, die Ausschau nach neuen Zielen und Handlungsspielräumen halten und sich neu orientieren möchten, bietet die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung (ZEW) viersemestrige Weiterbildung in akademischer Begleitung an.

Das Programm ermöglicht positive Lernerfahrungen im intensiven Austausch, fördert den Erwerb diverser Fertigkeiten für den Einsatz im beruflichen und persönlichen Alltag und schärft den Blick auf aktuelle Vorgänge.
a) Wissenschaftliche Methoden und Denkweisen, die im Alltag Orientierung bieten (Texte bewältigen, Recherche und Bewertung von Informationen, Selbstverständliches hinterfragen).

b) gesellschaftliche Strukturen im Wandel (Geschlechterbeziehungen, Arbeitswelt,
Digitalisierung, Demokratie, Globalisierung etc.).  

c) Handlungswissen (Lernen, Kommunikation, Konfliktbearbeitung, Präsentation, Zielfindung und -umsetzung etc.).

Zum Sommersemester 2020 beginnen ab April einen Vormittagskurs für Frauen sowie einen Abendkurs für Männer. In den Schulferien finden keine Seminare statt.

Informationsveranstaltungen: Für den Frauen-Vormittagskurs ab 16.04.: Di. 14.01. 2020, 16 Uhr, Do. 13.02.2020 und Di. 10.03.2020, jeweils 10 Uhr.
Für den Männer-Abendkurs ab 21.04.: am 11.02. 2020 und 10.03.2020, jeweils18.00 Uhr, in der ZEW, Leibniz Universität, Schloßwender Str. 7, Gebäude 1209 auf dem Hof.

Auskunft: Britta Jahn Tel. 0511/762-19108), Shahrsad Amiri Tel. 762-14194 oder unter: zew.uni-hannover_offene_universitaet_fuer_frauen.

Leibniz Uni/Ute Micha,PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

Veröffentlicht 22.10-2019


Eltern und Kinder stärken: Region bezuschusst 20 Projekte

Familienunterstützende Maßnahmen werden mit 200.000 Euro gefördert

Kommunen werden zu Willkommensorten, benachteiligte Eltern in ihren Kompetenzen und Ressourcen gestärkt, Familien nach der Geburt durch Hausbesuchsprogramme begleitet: Die Region Hannover bezuschusst 20 Projekte in elf Städten und Gemeinden, deren Ziel ist, Familien zu unterstützen. Insgesamt 200.000 Euro hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover dafür am 19. November 2019, bewilligt. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt, dass die Mittel im Rahmen des Haushaltsbeschlusses für 2020 zur Verfügung gestellt werden.

Ein besonderer Fokus liegt bei vielen der Projekte auf Familien mit Fluchthintergrund. So gehen rund 18.000 Euro in das Projekt FlüKi in Neustadt am Rübenberge, das in der dortigen Notunterkunft ein regelmäßiges Gruppenangebot für Kinder mit Fluchtgeschichte schafft. Der Diakonieverband Hannover-Land bietet mit dem Projekt „Bin da!“ an den Standorten Gehrden, Neustadt a. Rbge., Wunstorf, Ronnenberg und Wennigsen jungen Eltern in belastenden Lebenssituationen mit Kleinstkindern eine Unterstützung im Alltag, dieses Vorhaben wird mit jeweils rund 15.000 Euro pro Standort unterstützt. 

Der Kinderschutzbund Ortsverein Springe e.V. verbessert Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, indem er Eltern ausbildet und befähigt, eigenständig Angebote wie zum Beispiel eine Ferienbetreuung zu entwickeln und umzusetzen. Dieses Vorhaben fördert die Region mit 12.000 Euro. Alle Projekte sind in das Netzwerk „Frühe Hilfen – Frühe Chancen“ der Region Hannover eingebunden.

Dr. Andrea Hanke – Dezernentin Soziale Infrastruktur der Region Hannover © Claus Kirsch

„Wir unterstützen Programme, die die Eltern stärken, sodass sie ihre Kinder gut durch die ersten Jahre ihres Lebens begleiten können“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Jugend und Soziales der Region Hannover. „Am Ende profitieren alle davon: Eltern und Kinder.“ Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Unterstützung von Familien, die die Regionsversammlung 2017 beschlossen hat.

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Gasthörenden- und Seniorenstudium im Wintersemester

Wer sich wissenschaftlich weiterbilden oder Kenntnisse in einzelnen Fachgebieten erwerben oder auffrischen möchte, kann dies – unabhängig vom Alter oder Schulabschluss – im Gasthörenden- und Seniorenstudium der Leibniz Universität tun.

Die Teilnahmegebühr für das Wintersemester beträgt 128 Euro. Interessierte können sich das Vorlesungsverzeichnis zuschicken lassen.

Das Angebot umfasst Veranstaltungen aller Fakultäten sowie ein umfangreiches Seminarprogramm speziell für Gasthörende – beispielsweise aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Literatur, Politik oder Religionswissenschaft. Auch Exkursionen und Studienfahrten zu Kunstausstellungen und Kulturstätten sind dabei. 

Am Gasthörenden- und Seniorenstudium nehmen in jedem Semester zwischen 800 und 1000 Menschen teil. Eine Altersgrenze gibt es nicht. Die meisten Teilnehmenden sind zwischen 55 und 75 Jahre alt, aber das Altersspektrum liegt zwischen 19 und 91 Jahren. 

Weitere Informationen unter ghs.uni-hannover.


Videos zu technologischen Fortschritt

Sichtweisen zur Zukunft von Gesellschaft, Kommunikation und Arbeit
Antworten auf Fragen, wohin der technologische Fortschritt führen wird, gibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in zwölf neuen Videos bekannt. Das BIBB hat die Aufgabe, die berufliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland zu erforschen und weiterzuentwickeln. Renommierte Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen erklären ihre Sichtweisen zur Zukunft von Gesellschaft, Kommunikation und Arbeit. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Zu finden unter: 
bibb.94825.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 31.10.2019


„Gesund und aktiv leben“ mit chronischer Krankheit

Region Hannover unterstützt den Selbstmanagement-Kurs INSEA aktiv

Chronisch krank – ob psychisch oder physisch: Diese Diagnose kann alles auf den Kopf stellen. Aus alltäglichen Kleinigkeiten werden große Hürden, soziale Kontakte rücken in den Hintergrund, Betroffene, Freunde und Familien sehen mit neuen Problemen konfrontiert. Wie sie dem Alltag wieder Struktur geben und die Oberhand behalten, lernen direkt und indirekt Betroffene in den Selbstmanagementkursen „Gesund und aktiv leben“. Die Kurse helfen dabei, mit Krankheit und Schmerzen umzugehen, sich zu motivieren und Probleme sowie Bedürfnisse zu erkennen. Entspannungsübungen, ausgewogene Ernährung und individuelle Handlungspläne sind nur einige der Maßnahmen, die die Lebensqualität der Erkrankten wieder steigern können.

Kooperationspartner haben die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) gegründet. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen dieses Konzept bereits zum vierten Mal. Anmelden können sich alle chronisch Erkrankten und Angehörigen, die sich in der Lage sehen und Lust haben, einmal pro Woche zweieinhalb Stunden mit anderen Menschen zu verbringen, über einen Zeitraum von sechs Wochen. Die Kursteilnahme ist kostenlos, pro Kurs stehen bis zu 18 Plätze zur Verfügung. Die  INSEA-Kurse 2019 finden von Oktober bis Dezember statt.

Termine mittwochs 27.11., 04.12., jeweils 15 bis 17.30 Uhr. Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, Hannover. Anmeldung: Nanette Klieber, Tel. 0163 458 11 55, per Mail: n.klieber@gmx.net

Das INSEA-Programm ist die deutsche Version der erfolgreichen amerikanischen Kurse im „Chronic Disease Self-Management Program“ (CDSMP), die an der Stanford University entwickelt und wissenschaftlich geprüft wurden. Diese Kurse verbessern nachweislich die Lebensqualität der Teilnehmenden. Darüber hinaus steigern sie die Energie sowie das psychische Wohlbefinden, Erschöpfung und soziale Isolation werden so reduziert.

Mehr Infos zum Projekt unter insea-aktiv

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover

Veröffentlicht 29.10.2019


Fortbildungen für Fachkräfte in der Jugendarbeit / 4. Dez.

Seminar informiert über den Umgang mit digitalen Medien

Krisenmanagement auf Gruppenfahrten
Digitale Medien in der Kinder- und Jugendarbeit
Candy Crush spielen, Instagram checken oder bei WhatsApp chatten: Ohne ihr Smartphone verlassen Jugendliche das Haus kaum noch. Die Fortbildung „Digitale Medien in der Kinder- und Jugendarbeit“ zeigt, wie sich die Geräte nutzen lassen, um gemeinsam kreativ zu sein und Spaß zu haben. Das ganztägige Seminar am Mittwoch, 4. Dezember ab 9 Uhr richtet sich an Fachkräfte sowie Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, ist kostenlos und findet ebenfalls im Seminarhaus Gailhof statt.
Anmeldungen telefonisch unter 0511 / 616 -25600, per Mail an jugendarbeit@region-hannover.de oder im Internet auf 
team-jugendarbeit.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover

Veröffentlicht 29.10.2019


Aus- und Weiterbildung gegen den Fachkräftemangel

350 Nachwuchskräfte absolvieren eine Ausbildung in der Regionsverwaltung

Angesichts fehlender Fachkräfte setzt die Region Hannover zunehmend auf Ausbildung und die Weiterbildung des eigenen Personals. Das geht aus dem Bericht „Ausbildung 2019“ vor, den der Service Personal und Organisation am Dienstag, 29. Oktober 2019, im Ausschuss für Verwaltungsreform, Finanzen, Personal und Organisation vorgestellt hat. Demnach befinden sich derzeit 350 Jugendliche und  junge Erwachsene in der Ausbildung in der Regionsverwaltung. Die meisten absolvieren ein duales Studium oder eine Ausbildung in den klassischen Verwaltungsberufen. Aber auch Fachinformatiker*innen,  Elektroniker und Mediengestalter haben sich zum Beispiel für den Berufseinstieg in der Regionsverwaltung entschieden. Für den Ausbildungsstart im Sommer 2019 waren knapp 1000 Bewerbungen bei der Region Hannover eingegangen.

Neben der klassischen Ausbildung hat das Berufspraktikum für Studierende zunehmend an Bedeutung gewonnen. Von den rund 3100 Beschäftigten der Region Hannover sind mehr als 500 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Deshalb wirbt die Region bei Studierenden des Fachs Soziale Arbeit verstärkt dafür, bei der Region Hannover in den Fachbereichen, Jugend, Soziales und Gesundheit das Anerkennungsjahr zum Erlangen der staatlichen Anerkennung zu absolvieren. „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb lohnt sich die Investition bereits in der Ausbildung, den Nachwuchskräften das Rüstzeug mitzugeben, damit sie die Fähigkeiten erlangen, neue Arbeitswelten zu verstehen und mit gestalten zu können“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau.

Seit 2017 bestehen zudem Angebote für junge Menschen, die aufgrund einer Behinderung nur schwer einen Ausbildungsplatz finden: Insgesamt bietet die Region 18 inklusive Ausbildungsplätze in den Bereichen Gartenbau und Floristik an. Grundsätzlich sind alle Ausbildungsberufe für gleichgestellte oder schwerbehinderte Bewerber*innen offen. 

Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation, ist wichtig, dass die Auszubildenden – wie auch die anderen Mitarbeiter*innen – zufrieden mit ihrer Ausbildung, den Tätigkeiten und der Arbeitsumgebung sind. „ Wir wollen mit guten Arbeitsbedingungen punkten. Dazu gehört unter anderem, jungen Menschen frühzeitig konkrete berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. So können wir sie langfristig an die Region Hannover binden.“

Im Internet ist die Region Hannover als Arbeitgeberin unter DaWillIchArbeiten zu finden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover

Veröffentlicht 29.10.2019


Auf mehr als 20 000 steigt die Zahl der Studienfächer

In Deutschland wird die Zahl der Studiengänge immer größer.

Im Fünf-Jahres-Vergleich stieg die Zahl der Fächer an den Hochschulen um 17 Prozent auf mehr als 20 000 an, teilte das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mit. Vor fünf Jahren konnten Studenten noch aus rund 17 000 Fächern auswählen. Zwei Drittel aller neuen Fächer sind dem Bereich der weiterführenden Studiengänge zuzuordnen, wie Masterstudiengänge, die einen Bachelor voraussetzen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 14.10.2019


BMBF fördert erneut Forschungsvorhaben an der Leibniz Universität

Verbundprojekt MOSAIK-2 ist am Institut für Meteorologie und Klimatologie angesiedelt

Die Forschung zum Stadtklima wird fortgesetzt: Die Fortsetzung des Verbundvorhabens „Modellbasierte Stadtplanung und Anwendung im Klimawandel“ an der Leibniz Universität Hannover (LUH) ist bewilligt worden. Insgesamt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt mit mehr 4,5 Millionen Euro, 2,65 Millionen Euro entfallen auf das Institut für Meteorologie und Klimatologie (IMUK) der Fakultät für Mathematik und Physik. Prof. Siegfried Raasch und Dr. Björn Maronga von der LUH koordinieren das Projekt während der dreijährigen zweiten Förderphase. Neben dem IMUK sind die FU Berlin, die HU Berlin, die TU Berlin, das DLR, das KIT, die LMU München und der Deutsche Wetterdienst als Forschungseinrichtungen beteiligt.

Forschungsschwerpunkt Stadtklima

Ziel des Projekts ist es, das in der ersten Förderphase entwickelte Stadtklimamodell PALM-4U um weitere wichtige Prozesse zu erweitern und dessen internationale Spitzenposition auszubauen. „PALM-4U basiert auf dem bei uns in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelten turbulenzauflösenden Atmosphärenmodell“, sagt Professor Raasch. „Wir werden an die erfolgreichen Modellentwicklungen aus der ersten Förderphase anknüpfen und in Zukunft insbesondere Wolken und Niederschläge in das Modell integrieren. Ebenso soll die Funktionalität hinsichtlich der Bewertung der Luftqualität in Städten durch die Kopplung an ein Verkehrsemissionsmodell und eine verbesserte Luftchemieparametrisierung massiv verbessert werden.“

Die Ergebnisse aus den Simulationsberechnungen mit PALM-4U sind bereits vielfältig einsetzbar: „Wir können das Mikroklima in einzelnen Stadtvierteln genau untersuchen und kritische Orte hinsichtlich Hitzebelastung, Windkomfort und Schadstoffkonzentration identifizieren. Ebenso können wir zeigen, welche Auswirkungen der Klimawandel für die Städte hat und welche Adaptionsstrategien wie Gebäudedämmung, Begrünungsmaßnahmen oder hochreflektierende Wandfarben sinnvoll sind um die Auswirkungen zu minimieren“, sagt Björn Maronga, Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Meteorologie und Klimatologie. „Das Simulationsmodell wird bereits von verschiedenen Forschergruppen auf der ganzen Welt eingesetzt. Wir werden die Kooperationen mit Partnern aus dem In- und Ausland in der zweiten Förderphase weiter ausbauen können. Das nationale und internationale Interesse an dem Modell ist riesig“, ergänzt Siegfried Raasch.

LUH/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 25.09.2019


Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

Bildungswege der Berufsbildenden Schule 3 der Region Hannover

Mit mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren. Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengänge der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 Hannover durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss  erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schüler*innen ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolventinnen und Absolventen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fach- und Berufsoberschule an.

Anmeldungen bei der BBS 3, Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2019. Weitere Informationen Tel. (0511) 220 680 oder unter bbs3-hannover, dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

Region Hannover

Veröffentlicht 25.08.2019


Koordinierungsstelle Frau und Beruf: Jahresprogramm 2019 zeigt noch Kurse auf

Berufliche Perspektiven für Frauen: Über 100 Seminarangebote geben Impulse

Wie gelingt der berufliche Neustart nach der Familienzeit? Wie ist Karriere mit Familie vereinbar? Welche Chancen für Frauen bietet die digitale Arbeitswelt? Das Jahresprogramm der Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung.

Das 80 Seiten starke Programmheft enthält über 100 Angebote zur Orientierung und Qualifizierung.  

Vermitteln Impulse für neue berufliche Perspektiven (v. l.): Andrea Meyer, Christiane Finner und Ufuk Kurt von der Koordinierungsstelle Frau und Beruf. Foto Annemarie Bartoli

„Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, braucht Neugier und gute Ideen – wir geben die Impulse dazu“ sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinierungsstelle. „Mit unserem Programm möchten wir Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen neue Kompetenzen vermitteln und für berufliche Perspektiven in der Arbeitswelt 4.0 begeistern.“

Neu im Programm sind Kurse und Workshops, die die Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnerinnen und –partnern in Burgdorf, Pattensen, Neustadt, Laatzen und Hemmingen anbietet.

Neben der individuellen Beratung und den Weiterbildungsangeboten für Frauen werden auch die regelmäßigen Netzwerktreffen „Welcome Back“ fortgesetzt. 2019 wird es noch ein Netzwerktreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Haus der Region am 25. November geben.

Es gibt auch Angebote für zugewanderte Frauen, die ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich über berufliche Pläne austauschen möchten: An zehn Terminen, jeweils am letzten Freitag im Monat geht es bei „Miteinander reden?!“ darum, mit Expertinnen und Experten aus der Arbeitswelt ins Gespräch zu kommen – natürlich auf Deutsch. „Wer eine Sprache im beruflichen Umfeld sicher sprechen und verstehen möchte, braucht Übung und den Austausch mit anderen“, erklärt Ufuk Kurt, die in der Koordinierungsstelle Frau und Beruf Ansprechpartnerin für geflüchtete Frauen ist.  Mittwochs bietet die Koordinierungsstelle außerdem ein professionelles Bewerbungstraining für zugewanderte Frauen an. 

Und speziell für (Allein-)Erziehende bietet die Koordinierungsstelle mit Kooperationspartnern ein aus vier Modulen bestehendes Stärkungsprogramm mit dem Titel „Single-Eltern starten durch“ an.

Das Programmheft der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover ist online abrufbar unter frau-und-beruf-hannover oder per E-Mail an frauundberuf@region-hannover.de. Fragen zum Programm beantwortet die Koordinierungsstelle auch telefonisch unter (0511) 616 – 23542.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 22.10.2019


Führungskompetenzen für Einsteigerinnen

Seminarangebot der Koordinierungsstelle Frau und Beruf

Hier lernen Frauen, die eigene Führungspersönlichkeit zu entwickeln: Beim Seminar „Führungskompetenzen für Einsteigerinnen“ der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover setzen sich Frauen mit Fragen auseinander wie: Was macht mich zu einer guten Führungskraft? Wie kann ich meine Mitarbeiter*innen motivieren? Wir funktionieren Teams? Wie nutze ich weibliche Stärken, statt mich zu verbiegen? Frauen die erfolgreich und authentisch führen wollen, können sich auf eine Führungsposition vorbereiten, an ihrer Rolle arbeiten und ihre Handlungskompetenzen als Führungskraft erweitern.

Coach und Mentorin Nicole Thieme (Foto) begleitet die Teilnehmerinnen in wöchentlichen Online-Seminaren am Computer. Technische Voraussetzung ist ein internetfähiger PC.

In den Online-Seminaren geht jede Teilnehmerin individuell auf die Fragen ein und tauscht sich in einer geschützten virtuellen Gruppe darüber aus.

Die Teilnahme kostet 50, ermäßigt 25 Euro. Anmeldungen per E-Mail an frauundberuf@region-hannover.de oder telefonisch unter (0511) 616 23542. Infos zum Seminarangebot unter frau-und-beruf-Hannover

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha

Veröffentlicht 27.08.2019


Durchstarten statt lange warten

Noch freie Plätze: FSJ/BFD bei den Johannitern in Hannover

Rein ins berufliche Abenteuer. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)/ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet jungen Menschen Möglichkeiten, sich persönlich zu entwickeln und Orientierung zu schaffen. Die Johanniter in Stadt und der Region Hannover haben noch freie Plätze und nehmen Bewerbungen entgegen.

„Für alle, die sich ausprobieren, sich sozial engagieren wollen, die Wartezeit für Ausbildung oder Studium überbrücken möchten oder einfach Lust und Mut haben sich für Andere einzusetzen, ist ein FSJ oder ein BFD eine gute Wahl.

In dem Jahr schnuppern unsere Freiwilligen ins Berufsleben, machen sinngebende, menschliche Erfahrungen und können ihre Fähigkeiten einbringen und ausbauen“, erklärt Cristina Banca von den Johannitern in Hannover.
„Außerdem werden unsere Freiwilligen nach Abschluss mit einem qualifizierten Zeugnis ausgestattet. Das ist ein großer Pluspunkt für den Lebenslauf“, gibt Banca mit auf den Weg.
Die einjährige ehrenamtliche Arbeit wird mit einem Taschengeld vergütet. Bewerbungen per Mail an fsj.niedersachsenmitte@johanniter.de oder unter bit.ly/2Psv76n.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Veröffentlicht 06.10.2019