Schon mal Karten kaufen

01.11.2017, 20 Uhr bis 02.11.2017, Hannover HCC

Die gefragtesten Veranstaltungen sind schnell ausverkauft!

Fury In The Slaughterhouse, Little Big World Tour – live & acoustic.

"Die Akustik-Tour zum 30. Geburtstag ist ein Geschenk an unsere Fans und an uns selbst", erklärt Thorsten Wingenfelder. "Ein Akustik-Set wie das, was wir auf der Little-Big-World-Tour spielen wollen, hält unsere Band-Seele jung und lebendig.

Tickets 50 bis 71 Euro. Die Eintrittskarte gilt ab 3 Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 5 Uhr des Folgetages als Fahrausweis im GVH

21. November, TUI Arena: Die Toten Hosen.

Wenn die Toten Hosen mit dem springlebendige Sänger Campino nach Hannover kommen, ist das Publikum außer Rand und Band. Seit Jahrzehnten kommt die Kult-Band aus Düsseldorf nach Hannover, auf ihrer aktuellen Tournee am 21. November.

Dann stellen Campino & Co an der Expo-Plaza ihr neues Album „Laune der Natur“ vor. Zuletzt hatte die Band Hannover 2012 und 2013 besucht. Wurde auch mal wieder Zeit, sich auf der Expo-Plaza sehen zu lassen!

Karten unter www.dietotenhosen.de  und bei bekannten Vorverkaufsstellen

16. Februar 2018, TUI Arena:

Peter Maffey Unplugged - Deutschlands Superstar Peter Maffay & Band                               ziehen den Stecker und melden sich 2018 – in Hannover am 16. Februar 2018  -  mit einer MTV Unplugged Tour zurück.

Ob die großen Hits oder Raritäten aus über 40 Jahren Rock ‘n‘ Roll Geschichte, die Akustikversionen entfalten eine neue Kraft. Maffey: „Ich habe Lust, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das passt in unsere Zeit, und das passt in unser Leben. Kein Schnickschnack, keine Umwege, sondern eine klare Ausrichtung auf das, was wichtig ist.“  Maffey Unplugged© RedRooster_Andreas Richter

 Der Vorverkauf für die Show in der TUI-Arena ist voll im Gang (ab ca. 50 Euro), es gibt jetzt schon nur noch Restkarten – notfalls auf eine andere Tourstation umsteigen!

 


Zur Ausstellung revonnah

24. Oktober, 18.30 Uhr, Sprengel Museum: "Alexander Dorner und die Avantgarde, in Hannover und danach", Vortrag von Dr. Ines Katenhuse


Die RAF und der deutsche Herbst

24. Oktober, 19 Uhr: Vortrag im Rahmen Forum für Zeitgeschichte" im Schloss Herrenhausen 

Die RAF und der "Deutsche Herbst 1977“

Das Forum greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Wie kam es zur Eskalation der Gewalt durch die RAF in den 70er Jahren und wie wurde diese öffentlich wahrgenommen? Experten sprechen über den "Deutschen Herbst".

Die RAF war in diversen linken und rechten Printmedien immer wieder Thema - teils mit plakativen Darstellungen von Waffen oder Tatort-Fotos. (Foto: Rijndaal via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4)

Programm: Lesung mit Günter Schaupp, Schauspieler, Hamburg, Vorträge: Prof. Dr. Petra Terhoven, Professur für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte, Universität Göttingen , Dr. Wolfgang Kraushaar, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur (tbc)

Gespräch mit den Vortragenden, Moderation und thematische Einführung: Prof. Dr. Klaus Weinhauer, Center for InterAmerican Studies, Universität Bielefeld

Siehe "Herrenhäuser Gärten - Veranstaltungen im Schloss Herrenhausen"  


Agnes Krup mit ihrem Debüt Roman „Mit der Flut“

24. Oktober, 19.30 Uhr, Leuenhagen & Paris/Hannover, Lister Meile: Agnes Krup mit ihrem Debüt Roman „Mit der Flut“.

Paul ist fast noch ein Junge, als er alles hinter sich lässt und zu einem neuen Leben nach New York aufbricht. Dort findet er, was ihm bei seiner Familie in Finkenwerder unmöglich war: eine gute Schulbildung, eine vielversprechende Anstellung und alle Chancen, etwas aus sich zu machen. Als er Antonina begegnet, scheint sein Leben perfekt.

Aber Paul hat einen Traum: Er möchte Arzt werden und nur in Deutschland kann er sich diesen Wunsch erfüllen. Ein zweites Mal wagt er einen Neuanfang – und kommt im Jahr 1937 in ein Land, das er kaum wiedererkennt. Je länger er dort bleibt, desto unüberwindlicher werden die Grenzen zwischen seinem neuen und seinem alten Leben. Doch Antonina ist entschlossen und nicht bereit, Paul aufzugeben…    


Frauen reden, Männer machen?

24. Oktober, 20 Uhr, DECIUS, Marktstr./Hannover: Kishor Sridhar mit „Frauen reden, Männer machen? -   Wie wir aus der Klischeefalle ausbrechen und besser zusammenarbeiten“.

Welche Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind evolutionsbiologisch bedingt, welche gesellschaftlich geprägt? Wie lassen sich diese Unterschiede im Alltag in der Zusammenarbeit überwinden und zum Vorteil nutzen? Sridhar zeigt, dass es verhaltenspsychologisch betrachtet „typisch Mann“ und „typisch Frau“ gar nicht gibt. Es gibt feminine oder maskuline Verhaltensweisen, unabhängig vom biologischen Geschlecht. Er erklärt, wie mit welchen praxiserprobten Methoden eine bessere Zusammenarbeit gelingt. Spannende Impulse, die jeder sofort im Alltag einsetzen kann und sollte.

Sridhar berät seit rund 15 Jahren Unternehmen zu den Auswirkungen der Behavioral Economics und der Verhaltenspsychologie im Arbeitsalltag, auch hat er Lehraufträge an mehreren Hochschulen.


Zu Gast im Ihmesalon: Matthias Waldraff

25. Oktober, 15 Uhr, Veranstaltungszentrum des KSH, Ihmepassage 5, Raum 238: Im „Ihme-Salon“ des Kommunalen Seniorenservices Hannover (KSH) stellen sich interessante Menschen nicht nur aus Hannover vor.

Der nächste Gast ist Matthias Waldraff. Der weit über die Grenzen Hannovers hinaus bekannte Rechtsanwalt berichtet aus seinem Berufsleben.

Der gebürtige Aalener Waldraff wurde 1999 bundesweit bekannt, als er gegen den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl Strafanzeige wegen Verdachts der Untreue stellte. Er übernahm Mandate in Fällen, die starke Aufmerksamkeit der Medien erregten, dazu gehörte zum Beispiel der Fall der Krebsärztin Mechthild Bach, der Fall Gaucke und des in der Türkei inhaftierten Marco Weiss aus Uelzen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Info beim KSH unter der Telefonnummer 168-45195.


Die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske

Siemens & Halske - das Supergespann  

Am 26. Oktober, 18.30 Uhr, referiert im Museum für Energiegeschichte(n) Dr. Ewald Blocher über die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske. Als sich 1847 der unermüdliche Erfindergeist und der Geschäftssinn Werner von Siemens‘ und die feinmechanische Kunstfertigkeit Johann Georg Halskes trafen, war dies der Beginn eines ungeahnten unternehmerischen Erfolges. Doch gerade dieser Erfolg sorgte für wachsende Spannungen zwischen den Firmengründern. In diesem zunehmend schwierigen Verhältnis spiegelte sich gleichermaßen der Wandel der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske von einer Werkstatt zur Fabrik wider. Dr. Ewald Blocher rückt in seinem Vortrag den Mitbegründer Johann Georg Halske und dessen Verhältnis zu Werner von Siemens in den Vordergrund.                                         Normal Farbschreiber Siemens & Halske, 1870

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt ist, darum wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei


LiteraTour Nord 2017/18 wird in Hannover Station machen

26. Oktober, 19.30, Literaturhaus/Künstlerhaus: 

Der promovierte Philosoph, Filmemacher und Autor Michael Roes eröffnet die neue Runde der LiteraTour Nord 2017/18 in Hannover.

Er stellt seinen aktuellen Roman „Zeithain“, ein erschütterndes Drama der deutschen Geschichte vor. Im 18. Jahrhundert leidet Friedrich der Große als junger Kronprinz unvorstellbar unter dem Regime seines Vaters. Er will ins Ausland fliehen und wendet sich in seiner Not an seinen Freund Hans Hermann von Katte. Als die Pläne auffliegen, ist es Katte, an dem ein Exempel statuiert wird – und der Kronprinz muss bei seiner Hinrichtung zusehen.

Zeithain ist eine gewaltige literarische Recherche und zugleich ein faszinierendes Abenteuer deutscher Geistesgeschichte, das zeigt, wie stark die Gefühle und Werte des pietistischen Preußen uns immer noch prägen.


„Saufen nur in Zimmerlautstärke“

26. Oktober, 19.30 Uhr,  Leuenhagen & Paris, Hannover/Lister Meile:

Hans Rath mit seinem neuen Buch „Saufen nur in Zimmerlautstärke“.

Freunde gibt’s, die gibt’s gar nicht: Die neue Komödie von Hans Rath nach der „Und-Gott-sprach“-Trilogie.

In Adams Leben knirscht es gewaltig. Als sein Herz rebelliert und damit ein deutliches Signal sendet, fliegt er nach Island, um in der urwüchsigen Landschaft gründlich über sein Leben nachzudenken. Im Sturm stürzt Adam von einer Klippe – und wird von einem seltsamen Typen gerettet: Magnus, ein kleinwüchsiger, etwas verlotterter Mittzwanziger in Wollklamotten.

Der behauptet, ein waschechter Troll zu sein – in dessen Schuld Adam nun steht. Was in Island so viel heißt wie: Magnus genießt Sonderrechte, und Adam wird ihn nicht wieder los, auch nicht bei der Rückreise nach Berlin. Dort versucht Adam, sein Leben aufzuräumen, doch der anarchische Magnus stürzt es immer tiefer ins Chaos. (€ 12,- inkl. Getränke)


Buen Vivir: Das Recht auf ein gutes Leben

Vortrag, Konzert und Workshop mit Alberto Acosta

In zwei Veranstaltungen, am 26. und 27. Oktober, bringt der ehemalige ecuadorianische Präsidentschaftskandidat Alberto Acosta(Foto) das Konzept des „Buen Vivir – Das Recht auf ein gutes Leben“ und dessen Hintergründe näher:

26. Oktober, 18.30 Uhr: Konzert und Vortrag in der Aula der Tellkampfschule, Altenbekener Damm 83

Der stark von der Lebensweise indigener Völker Lateinamerikas geprägte Begriff „Buen Vivir“ ist ein Gegenentwurf zu westlichen Konsum- und Wirtschaftsmodellen. Dabei geht es um Fragen nach solidarischem Miteinander von Mensch und Natur, Nachhaltigkeit und alternativen Lebens- und Gesellschaftsmodellen abseits von Wachstumszwängen. Alberto Acosta, ehemaliger ecuadorianischer Minister für Bergbau und Präsidentschaftskandidat 2013, beschäftigt sich mit den grundlegenden Überlegungen des Konzeptes. Er beschreibt Herausforderungen und Chancen, entwirft Szenarien einer gerechten Zukunft und stellt sie zur Diskussion.

Begleitet wird Acosta von der international besetzten Musik-Gruppe „Grupo Sal“, die seit mehr als 30 Jahren entwicklungs- und umweltpolitische Themen erfolgreich musikalisch-künstlerisch umsetzt. Eintritt acht, ermäßigt fünf Euro.

27. Oktober, 10.30 bis 12.30 Uhr: Workshop und Diskussionen auf dem Conti-Campus der Leibniz-Universität, Königsworther Platz 1, Raum 003

SchülerInnen, StudentInnen und MultiplikatorInnen haben die Gelegenheit, mit Alberto Acosta über das alternative Entwicklungskonzept zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfolge, aber auch Hindernisse bei der Umsetzung des „Guten Lebens“ in der politischen Praxis sowie die Möglichkeiten der Übertragbarkeit des Konzepts auf die Gesellschaften des Globalen Nordens. Ach hier: Eintritt ist frei, Anmeldung aber erforderlich: sabinemeyer@yahoo.com.


Musikschule Hannover präsentiert szenische Kantate

Am 28. und 29. Oktober, jeweils 17 Uhr, führen SchülerInnen der Musikschule Hannover im Ballhof Eins „Der blaue Planet“ auf.

Bei der Präsentation der szenischen Kantate von Peter Schindler/Babette Dietrich unter der Gesamtleitung von Sabine Kleinau-Michaelis nehmen von der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover mehrere Chöre,  Singklassen und das Instrumentalensemble mit DozentInnen der Musikschule teil

Kostenfreie Eintrittskarten gibt es bei der Musikschule unter der Tel. 168-44137 oder der E-MailMusikschule(et)Hannover-Stadt.de 

"Kunst umgehen" im Cumberland

GPS-Kunstvermittlungsprogramm geht in die Cumberlandsche Galerie

Das GPS (52°37‘33,30‘‘N / 9°74‘33,01‘‘O) am 29. Oktober findet von 14.30 bis 16 Uhr in der Cumberlandschen Galerie des Schauspiel Hannover statt, die sich seit dieser Spielzeit mit einem neuem Gesamtkonzept präsentiert. Es rückt das historische Treppenhaus von 1886 als Bühnenbild von "Cumberland" in den Fokus. Treffpunkt ist die Cumberlandsche Galerie,  Bei dieser GPS-Tour mit Andreas Alexander Straßer (Foto) reden die TeilnehmerInnen der Führung über Kunst, Theater, Architektur und Stadt. Straßer studierte Architektur und Städtebau an der TU München und an der TU Wien. Von 2014 bis 2017 war er Bühnenbildassistent am Schauspiel Hannover.

In der Spielzeit 2017/18 ist er verantwortlich für das Bühnenbild und den Raum der Cumberland-Serie "Eine Stadt will nach oben" (Regie: Alexander Eisenach) sowie Bühnenbildner der Produktionen "All das Schöne" (Regie: Paul Schwesig) und "Chaostage - Der Ausverkauf geht weiter!" (Regie: Ulrike Günther).
In der Beschreibung des "neuen" Spielortes "Cumberland" heißt es:
"Verbindendes Element aller Serien und Reihen in 'Cumberland' ist die Öffnung der Räume. Alles kann überall stattfinden. Bar, Treppenhaus und Bühne werden zum Spielplatz. Bühnenbildner Straßer hat dafür Bausteine als eine umfassende Rauminstallation entwickelt. Er platziert auf jeder Ebene des Treppenhauses einzelne, aus Holz gebaute, abstrakte Objekte, die vieles zugleich sind: Räume, Gebäude, Möbelstücke und Kulissen.
Hier wird das integrative Konzept von „Cumberland“ greifbar. Nicht nur die Folgen von „Eine Stadt will nach oben“ werden auf das installative Bühnenbild zugreifen, sondern auch alle anderen Veranstaltungen. Es will und wird nicht jedem Besucher gefallen, wie hier das 19. Jahrhundert dekonstruiert und aus naturalistischen Bildwelten befreit wird. Die einzelnen Elemente stehen als minimalistische Metaphern für Stadt und Gesellschaft – wie zum Beispiel eine angedeutete Kapelle mit übergroßer Kanzel. Die Teilnahme ist kostenfrei. 


GONG präsentiert Schlagzeugkonzert in Hannover

Das Landesschlagzeugensemble Niedersachsen spielt im Musikzentrum

Am 30. Oktober, 17 Uhr, präsentieren die dreizehn besten jungen SchlagzeugerInnen des Landes noch einmal auf allen Instrumenten aus den Bereichen Percussion und Schlagzeug Standards und Premieren von Kompositionen, die zum Teil speziell für GONG geschrieben worden sind.. Geleitet wird das erste norddeutsche Landesjugendschlagzeugensemble von dem international renommierten Schlagzeuger Axel Fries.

Karten 15, ermäßigt 8 €, Kinder unter 10 Eintritt frei, Tel- 05331 - 90 878 10 oder tickets@lmr-nds.de


Nutzloses lieben?

Wie ich lernte, das Nutzlose zu lieben - Lesung von Jupp Hartmann am 31. Oktober, 19 Uhr, Bildungsverein, Wedekindstr. 14.

Geschichten aus zwei völlig unterschiedlichen Welten treffen hier zusammen, spiegeln sich und kommentieren sich gegenseitig. Die einen wurden vor über zweitausend Jahren von chinesischen Philosophen erzählt. Die anderen hat der Autor selbst erlebt – als Hüttenarbeiter im Saarland, als Tango-Tänzer in Buenos Aires, als Deutschlehrer in Peking oder als Müßiggänger in Hamburg.
Dabei rückt eine Reihe philosophischer Themen ins Blickfeld – die unbeabsichtigten Nebenwirkungen menschlichen Handelns, die Unzulänglichkeit starrer Weltbilder, die Möglichkeiten und Grenzen der Sprache. Vor allem aber geht es um die Unverzichtbarkeit des Nutzlosen, Unverwertbaren, Leeren.
Damit ist das Buch auch eine Stimme in aktuellen gesellschaftlichen Debatten.


Das große Tanzfieber

1. November, 20 Uhr,  Peiner Festsäle: Saturday Night Fever – das Musical

1979 in Brooklyn, New York. Tony Manero arbeitet in einem Farbengeschäft, lebt in den Tag hinein und wartet nur auf Samstagabend, wenn er in seine Disco Tanzen geht. Er trifft  auf Stephanie und nimmt mit ihr am jährlichen Tanzwettbewerb teil. Sie gewinnen den Wettbewerb, jedoch hat Tony den Eindruck, dass ein puerto-ricanisches Paar viel besser getanzt, aber wegen dessen Abstammung nicht gewonnen hat. Daraufhin übergibt er den beiden den Preis und zieht damit Stephanies Zorn auf sich…   (Foto ©Sengstschmid)

Über einen sehr langen Zeitraum war der Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der Bee Gees das weltweit meistverkaufte Album. Auf dem Höhepunkt der Disco-Welle entstand 1977 der Film „Saturday Night Fever“ und danach das Musical mit den bekannten Disco-Hits „Stayin’ Alive“, „Night Fever“, „Jive Talking und „How Deep is Your Love?“. Tickets ab 37 Euro und Infos unter: http://www.paulis.de/


HIV-Forschung und Entwicklung

2. November, 19 Uhr, Schloss Herrenhausen: Können wir HIV besiegen? Infektionen mit HIV sind nach wie vor weltweit von großer Bedeutung. 

Kaum ein medizinisches Forschungsfeld entwickelt sich so schnell wie das der HIV-Forschung. Gerade einmal 35 Jahre ist es her, dass eine seinerzeit neue tödliche Erkrankung beschrieben wurde. Nur zwei Jahre später, 1984, wurde das dafür verantwortliche Humane Immunodefizienz Virus (HIV) isoliert. Bis in die 90er-Jahre kam eine HIV-Infektion einem Todesurteil gleich, mittlerweile ist sie zu einer beherrschbaren Erkrankung geworden. Mehr noch: HIV-positive Menschen haben nicht nur die gleiche Lebenserwartung wie HIV-negative, sondern können auch andere nicht mehr infizieren, sofern sie gut therapiert sind.

Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen aus einer Wirtszelle knospenden HI-1-Virus (in grün) aus kultivierten Lymphozyten. (Foto: C. Goldsmith/CDC via Wikimedia Commons)

Trotz dieser Erfolge ist HIV aber nach wie vor nicht heilbar, Patient(inn)en sind auf die tägliche Einnahme von Medikamenten angewiesen. Weltweit stecken sich jährlich immer noch rund eine Millionen Menschen vor allem im südlichen Afrika an. Hoffnungen ruhen auf der HIV-Impfstoffentwicklung, da bislang nur Impfstoffe Epidemien von derartigem Ausmaß ein-dämmen konnten. Darüber hinaus zeigen Chemoprophylaxen erstaunliche Erfolge, bei der HIV-negative Menschen HIV-Medikamente einnehmen, um sich beim Kontakt mit HIV-positiven Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Aber auch diese Art der Prophylaxe birgt Risiken wenn es um das konsequente und nachhaltige Eindämmen der weltweiten HIV-Epidemie geht.

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Hendrik Streeck vom Institut für HIV-Forschung Erfolge und Misserfolge der HIV-Impfstoff- und Heilungsforschung aufzeigen und anhand von ausgesuchten Beispielen deutlich machen, was in Zukunft die HIV-Epidemie besiegen könnte.

Eintritt wie immer frei, Einlass um 18:15 Uhr.  


Herbstfest mit großem Laternenumzug in Döhren

Der Spielpark Döhren lädt am 3. November zu seinem alljährlichen großen Herbstfest ein.

Von 16 bis 20 Uhr stehen in der Ziegelstraße 1 Kreatives und Spiele auf dem Programm; bei Waffeln, Würstchen, Glühwein und Kindertee können sich Kinder und Eltern   stärken.

Um 18 Uhr beginnt Döhrens größter Laternenumzug mit dem Musikzug der „Funkenartillerie Blau-Weiß“.

Den Abschluss bilden das Lagerfeuer mit Stockbrot backen und eine Feuer-Attraktion von jugendlichen AkrobatInnen des „Zirkus Salto“, die das Fest auch mit Walk-Acts begleiten.


Döhrener Kulturen – ein interkulturelles Fest

Am 4. November ab 18 Uhr veranstaltet das Freizeitheim das Fest „Döhrener Kulturen“.

Im Foyer des  Freizeitheims Döhren (An der Wollebahn 1) sind die Fotos des jungen Fotojournalisten Najem Al Khalaf zu sehen, der mit Bildern und Texten Wünsche und Sehnsüchte geflüchteter Kinder aufzeigt.

Auf der Bühne ist richtig was los: Es gibt einen Ausschnitt des Theaterstückes „Erinnerung sprich!“ (Regie Kamran B ozorgnia), die kurdische Tanzgruppe „Eine Erde“ unter der Leitung von Burhan Qaradaxy und den Film „Schach“ mit livemusikalischer Begleitung (Projekt Neuland).

Mit leckeren internationalen Spezialitäten werden die Gäste von der Kochgruppe „Meet Greet and Eat“  bekocht. Am Ende gibt es eine Disko mit einem international gemischten Musikprogramm. Auch für unser junges Publikum ist gesorgt: Zirkus zum Mitmachen, eine Aktion, die von jungen Artistinnen angeboten wird

Tiefsee: Das dunkle Paradies

Die Zukunft der Menschen liegt eher dort unten als dort draußen

Warum, das erfährt man am 6. November, 20 Uhr, im Conti-Foyer der Leibniz Uni, Königsworther Platz 1

60 Prozent der Erde sind Tiefsee. Wieviel Prozent dieses Raumes sind wirklich erforscht? 0,1 Prozent! Noch macht die Suche nach Leben auf dem Mars wohl mehr her als Tiefseeforschung. Langsam bewegt sich allerdings etwas. Weil praktisch jeder Tauchgang nie gesehene Kreaturen ans Licht bringt, die bisweilen deutlich extraterrestrischer anmuten als alles, was wir in dieser Hinsicht so vom Mars erwarten dürfen. Weil, wichtiger, die Tiefsee auch andere Schätze birgt: Rohstoffe, Seltene Erden, pharmazeutisches Potenzial. Der Kampf der Konzerne hat längst begonnen.

Antje Boetius (Meeresbiologin, Bremen) © MARUM

2015 hat Antje Boetius, Tiefseeforscherin und Professorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, eine Expedition des Forschungsschiffs »Sonne« geleitet, um die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Meeresumwelt zu untersuchen. Außerdem sammelt Boetius Daten, die wichtiges Material zum Verständnis des Klimawandels liefern. 

Salon-Moderator Joachim Otte fragt vorsichtig pathetisch, ob die Zukunft der Menschheit nicht eher im »dunklen Paradies« (so der Titel des Buches, das Boetius mit ihrem Vater Henning schrieb) als im Deep Space liegt.


Erzeugung, Verteilung und Nutzung der Energieart Gas

Am 9. November, 17 Uhr, bietet das Museum für Energiegeschichte(n) eine Themenführung über die Entwicklung der Gasversorgung in Hannover an.

Während der Führung werden spannende Fragen rund um die Erzeugung, Verteilung und Nutzung der Energieart Gas geklärt: Wie wird das Gas gewonnen, wie gelangt es in die Häuser, wie wird der Verbrauch gemessen – und wer war eigentlich Graf Koks?

Die Geschichte der Gasversorgung begann Anfang des 19. Jahrhunderts, als der Engländer William Murdoch aus Steinkohle Gas erzeugte und dieses für Beleuchtungszwecke einsetzte. Die erste Gasanstalt Europas wurde 1825 am Ihmeufer in der Glocksee errichtet. Bereits 1826 stellte Hannover als erste Stadt Deutschlands die Straßenbeleuchtung auf Gaslaternen um.

Einen neuen Schub erhielt die Energieart Gas im Jahr 1891, als Carl Auer von Welsbach seinen 1885 erfundenen Gasglühstrumpf optimierte, somit die Lichtausbeute verfünffachte und den Gasverbrauch deutlich senkte. Die Führung thematisiert den Beginn der Ferngas-Versorgung und die Gründung der „Landesgasversorgung Süd-Niedersachen AG“ in den 1930er Jahren sowie die Umstellung auf Erdgas in den 1970er Jahren. Der abschließende Ausblick informiert neben der Umstellung von L-Erdgas auf H-Erdgas über Bio-Erdgas im Erdgasnetz und über „power to gas“ –  und wie dabei aus Wind- und Sonnenenergie Gas wird.

 Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Tel .0511/89 74 74 90-0 oder per Mail: museum(et)energiegeschichte.de 

Damals – mit der ÜSTRA unterwegs

Am 9. und 10. November zeigt das Filminstitut der Hochschule Hannover im Kino im Künstlerhaus historische Hannover-Filme zum üstra-Jubiläum 125 Jahre.

Den Anfang macht ein kurzer Amateurfilm zur legendären „Roten Elf“ von 1939, anschließend gibt es eine Zeitreise mit drei historischen Filmen zum öffentlichen Nahverkehr aus den 1950er – 1970er Jahren. Die Filme wurden von der Filminstitut rekonstruiert und vorführfähig gemacht. Zwei der Filme werden in dieser Form zum ersten Mal öffentlich vorgestellt.

Zu der Veranstaltung wird ÜSTRA-Vorstandsmitglied Wilhelm Lindenberg ein Grußwort sprechen, Dr. Peter Stettner führt durch den Filmabend.

Mit dem Oldie werden noch regelmäßig Fahrten durch die Stadt gemacht, Jubiläen, Partie - Alles kann man feiern. (Foto: üstra)


Weihnachtscircus: Himmlisch hoch, höllisch schnell und brandneu

2. Grand Prix der Artisten beschert Hannover atemberaubende Momente 

Der Weihnachtscircus kommt mit dem 2. Grand Prix der Artisten vom 20. Dezember bis 7. Januar auf den Schützenplatz Hannover mit einem komplett neuen Programm. Höhepunkte der Familienshow mit den Gewinnern internationaler Festivals sind unter anderem Vickky und Pablo Garcia mit ihrer feuerspeienden Rakete hoch oben im Circus Himmel und riskante  Motorradmanöver der Hell Riders im Eisenkäfig. Himmlisch hoch und höllisch schnell: Ein gutes Dutzend Gewinner internationaler Festivals  von Monte Carlo bis Moskau möchte unvergessliche Stunden im komfortablen Zelt auf dem Schützenplatz bescheren. Von Stark bis Schräg, von Schön bis Schrill zeigt das Festival außergewöhnliche Manegen- und Bühnenkunst in der festlichsten Zeit des Jahres. 

Das Publikum wählt wieder die Besten unter den Besten. Am Ende jeder Vorstellung wird abgestimmt, welche Darbietung am meisten das Herz berührt, welcher Künstler einen förmlich vom Stuhl gerissen hat.

Der Vorverkauf für den 2. Grand Prix der Artisten läuft schon: Tickets gibt es im Internet, bei hannover concerts oder unter Tel. 01806-400 200 sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen