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„Disney On Ice“ bringt 2019 die beliebtesten Disney-Charaktere nach Deutschland

Die Familienshow „Die wundervolle Welt von Disney On Ice“ zaubert vom 1. bis 3. März 2019 die berührendsten Disney-Geschichten in Hannover aufs Eis. Jedes Jahr zieht das Eisspektakel weltweit Millionen von kleinen und großen Zuschauern in seinen Bann.

Die wundervolle Welt von Disney On Ice entführt das Publikum in eine Welt voller Zauber und wunderschöner Erinnerungen an die beliebtesten Disney-Geschichten der letzten Jahrzehnte. Zeremonienmeister Micky Maus präsentiert mit seinen Freunden Minnie Maus, Donald Duck und Goofy eine mitreißende Parade aus über 50 der beliebtesten Disney-Charaktere.

Tickets gibt es auf myticket.de und deag.de sowie unter der Tickethotline 01806 - 777 111 und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickets von 32,90 bis 61,65 € inkl. Gebühren, für Kinder bis 14 Jahre (Empfehlung ab 3 Jahre) von 28,30 bis 44,40 € inkl. Gebühren

Bei Familientickets (2 Erwachsene/2 Kinder) ermäßigte Preise: von 26,58 bis 40,95 €  p. P. (inkl. Geb.)



Adventskonzert in die Galerie Herrenhausen

Das Heeresmusikkorps Hannover spielt zum Advent
„Leise rieselt der Schnee“, „A christmas Overture“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – mit adventlichen Klassikern läutet das Heeresmusikkorps Hannover die heiße Phase der Vorweihnachtszeit ein. Das Landeskommando Niedersachsen lädt am 17. Dezember zu einem Adventskonzert in die Galerie Herrenhausen ein. Das Heeresmusikkorps Hannover wird ein dem Advent entsprechendes buntes Programm präsentieren.

Musiker des Heeresmusikkorps in den Herrenhäuser Gärten. Quelle: Landeskommando Niedersachsen/Bohlmann

Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 17 Uhr. Veranstalter ist das Landeskommando Niedersachsen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover 


Das Wunder von Kopenhagen

Copenhagenize: Ist die autogerechte Stadt auch menschengerecht?
Der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl spricht am 17. Dezember im Audimax/Hauptgebäude der Leibniz Universität über„Das Wunder von Kopenhagen - Copenhagenize". 1959 hatte der Spiegel begeistert geschrieben: Hannover sei „die einzige Stadt der Bundesrepublik mit einem System von Stadtautobahnen“ und „Wallfahrtsort ganzer Delegationen in- und ausländischer Städtebauer“. 60 Jahre später sagen Architekten wie Daniel Libeskind: „Autos zerstören die Städte“. 

Heute pilgert man gen Norden, inzwischen wirkt das Wunder in Kopenhagen. In der Metropole, gerne mal zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt, gibt es heute mehr Rad- als Autofahrer.
Gehl, einer der bekanntesten und einflussreichsten Stadtplaner der Welt, ist Kopenhagener und Vater des Wunders. Das auch in Hannover hörbare Schlagwort „Copenhagenize“ geht entscheidend auf ihn zurück. Autogerecht, so Gehl, ist nicht menschengerecht: Eine menschengerechte Stadt müsse eine Stadt der Fußgänger und Radfahrer sein, mit menschlichem Maß und Begegnungen im öffentlichen Raum. Viel spricht für eine Zukunft ohne Auto, unseren geliebten Platz- und Energieverschwender.
Aber wie soll die aussehen? Darf man solche Fragen überhaupt stellen, in diesem Lobbyland der SUVerlässigen Auto(ver)käufer; in unserer autogerechten VW-Stadt, in Wurfweite des autoreifen Conti-Campus? Salon-Moderator Joachim Otte befragt Gehl zu dem Thema und dem Buch.


Nachtbarden Der Jahres-Rückblick

Nachtbarden: Der Jahres-Rückblick.

Tak – Theater am Küchengarten,  18., 19. und 20. Dezember, jeweils 20 Uhr

Ninia LaGrande, Tobias Kunze, Johannes Weigel und Kersten Flenter blicken zurück im Zorn und mit Gelächter. Auf ihre persönlichen Katastrophen, Liebschaften, Momente voller Glückseligkeit und den urbanen Wahnsinn. Natürlich ist auch Entscheidendes in der großen weiten Welt passiert und die Nachtbarden werden mit ihren Überaschungsgästen bissige, lakonische und lustige Kommentare dazu geben. Politisch, zynisch, zum Himmel schreiend ungerecht, urkomisch – und alles, was dazwischen noch so geschah.


Weihnachtliche Barockmusik mit Riccardo Minasi

Die Reihe der Barockkonzerte in der Herrenhäuser Galerie startet am 21. Dezember

Das erste Barockkonzert „Fatto per il Santissimo Natale" - zur Aufführung an Weihnachten bestimmt - findet am 21. Dezember um 18 Uhr in der Galerie statt.
Concerti grossi von Corelli und anderen: Was liegt näher, als sie zum Gegenstand des NDR Barockkonzerts zu machen, das nur drei Tage vor Heiligabend stattfindet? Zum Auftakt der Barockkonzerte der NDR Radiophilharmonie stimmt Dirigent Riccardo Minasi auf die Festtage ein
. Der Barockexperte übernimmt gleichzeitig auch den Part der Solovioline.

 

Riccardo Minasi ist seit 2017 Chefdirigent des Salzburger Mozarteumorchesters und "Artist in Residence" beim Ensemble Resonanz.

Auf dem Programm: Guiseppe Antonio Brescianello, Sinfonia F-Dur, Guiseppe Torelli, Concerto grosso con una pastorale per il Sanctissimo Natale g-Moll, Pietro Antonacci, Sinfonia Pastorale G-Dur, Francesco Manfredini, Concerto grosso C-Dur „Per il Santissimo Natale", Lorenzo Gaetano Zavateri, Concerto Pastorale D-Dur, Gaetano Maria Schiassi, Sinfonia Pastorale D-Dur „Per il Santissimo Natale di nostro signore Jesu", Arcangelo Corelli, Concerto grosso, g-moll „Weihnachtskonzert“.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe  


„Was ihr wollt“ Silvesterkonzert in Herrenhausen

Silvesterkonzert mit der Hannoverschen Hofkapelle in der Galerie
In schönster Tradition lädt die Hannoversche Hofkapelle (ECHO Klassik Preisträger 2014) unter dem Motto „Was ihr wollt“ zum Silvesterkonzert der Herrenhäuser Gärten ein. Am 31. Dezember um 17 Uhr wird in der Galerie Herrenhausen mit Werken von Vivaldi, Telemann und Bach auf den Jahreswechsel eingestimmt
.

Die Hannoversche Hofkapelle in der Galerie © Hassan Mahramzadeh

Mit seinen goldenen Leuchtern und den kunstvollen Freskenmalereien bietet der Galeriefestsaal das elegante Ambiente für ein festliches Konzertprogramm. Besinnliche und amüsante Rezitationen von Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz, vorgetragen von Schauspieler Ernst Erich Buder, runden den Abend ab.

Tickets von 20 bis 50 Euro (ermäßigt 15 bis 45 Euro) sind an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus, Tel. 0511 - 168 41 222, vvk-kuenstlerhaus.de erhältlich.


Jahreswechsel im Schauspiel – bunt und rund

Das  Schauspiel Hannover lädt zum Wunschprogramm

Der Jahreswechsel im Schauspiel wird gemischt: Am 31.12. heizt erst „Iggy – Lust for Life“  die Stimmung für Silvester ordentlich an, Vorstellungen um 18 und 21 Uhr, danach wird im Foyer des Schauspielhauses ausgelassen ins neue Jahr getanzt.

Iggy – Lust for Life von Sascha Hawemann und Johannes Kirsten (Premiere im Schauspielhaus war am 6. Dezember) erzählt die Geschichte von Iggy Pop. Pop, 1947 in Michigan geboren, kämpft nach der Auflösung seiner Band The Stooges 1974 mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit. David Bowie nimmt den Freund 1976 kurzerhand mit nach West-Berlin. Diese Berliner Zeit der beiden Musiker ist von Legenden umrankt. Sascha Hawemanns Projekt Iggy – Lust for Life will dieser Zeit nachspüren. Eine Reise ins Berlin der 70er. Eine Reise zum Godfather of Punk in West-Berlin. Eine Reise zu Kunst, Politik und Sex dieser eigentümlich freien und unfreien Stadt. Iggy – Lust for Life wird ein Abend mit Live-Musik, über Lust und Leben, ein Roadmovie. (18 Uhr, 30 - 50 Euro oder 21 Uhr, 50 - 70 Euro).

Wer es kleiner und gemütlich mag, beginnt den Abend in Cumberland mit „Abrahams Kinder“ (19 Uhr, 30 Euro) und wechselt dann vielleicht in die Bar Cumberland. 

 

Neujahr am 1. Januar startet im Schauspielhaus dagegen ruhiger, wenn bei „Haben Sie schon einmal im Dunkeln geküsst?“ Sopranistin Winnie Böwe (bekannt aus „My Fair Lady“ an der Staatsoper Hannover) gemeinsam mit dem Salonorchester Unter’n Linden die schönsten UFA-Schlager zum Besten gibt.


Sophie Rois kommt mit „Die Geschichte von der 1002. Nacht“ ins Schauspielhaus

Die Schauspielerin liest aus dem Roman von Joseph Roth 

Am 12. Januar um 19.30 Uhr gastiert die Schauspielerin Sophie Rois (Foto Thomas Aurin) mit der szenischen Lesung „Die Geschichte der 1002. Nacht“ im Schauspielhaus, Es ist ihr drittes Solo-Gastspiel am Schauspiel Hannover.

Der 1939 postum erschienene Roman „Die Geschichte der 1002. Nacht“ von Roth spielt nicht im Orient, sondern hauptsächlich im Wien der 1880er Jahre: Eine falsche Gräfin, ein suizidaler Baron, ein gelangweilter Schah und eine Ofensetzertocher sind die Helden in dieser Kolportage über die Begegnung von aristokratischer Weltferne und prallem volkstümlichen Leben.

Sophie Rois gibt den aus der Zeit gefallenen Figuren des Romans ihre Stimme, die szenische Lesung wurde von Theater- und Filmregisseur Clemens Schönborn eingerichtet.

Die Schauspielerin, *Linz, gehörte 1993–2017 zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, jetzt ist sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin.  Sie drehte zahlreiche Kino- und Fernsehfilme, für die Hauptrolle im Kinofilm „Drei“ (Regie: Tom Tykwer) wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sophie Rois. 

Karten (25 €) unter Tel. 0511 9999 1111, www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater


Takis Würger liest aus seinem neuen Roman „Stella“

Autor startet seine Lesereise am 21. Januar im Schauspielhaus

Nach seinem Romanerfolg „Der Club“, den das Schauspiel Hannover im September in Cumberland uraufgeführt hat, bringt der in Hannover aufgewachsene Autor Takis Würger am 11. Januar bei Hanser seinen neuen Roman „Stella“  heraus. Seine Lesereise startet er am 21. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus. Der Vorverkauf für die Lesung beginnt am 10. Dezember 2018.

1942 kommt Friedrich von Genf nach Berlin. In der Kunstschule trifft er Kristin, die ihn mitnimmt in Jazzclubs, Kognak mit ihm trinkt und ihm seinen ersten Kuss gibt. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: „Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt.” Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Takis Würger. Foto Sven Würger

Takis Würger, geboren 1985, hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule das Schreiben gelernt und Ideengeschichte in Cambridge studiert. Er arbeitet als Redakteur für den Spiegel. 2017 erschien sein Debütroman „Der Club“, der mit dem Debütpreis der lit. Cologne ausgezeichnet wurde. Würger lebt in Berlin.

Eine Veranstaltung des Schauspiels Hannover mit der Buchhandlung Leuenhagen & Paris

Karten 12 € unter Tel. 0511 9999 1111, unter www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord