KULTUR - FÖRDERUNGEN


Förderbetrieb in Niedersachsen und Bremen läuft weiter

nordmedia unterstützt 56 Projekte mit rund 2 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde 2020 Fördermittel von bis zu 1.946.728 Euro für 56 Projekte vergeben.

Geschäftsführer Thomas Schäffer: „Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen schränken den Produktionsbetrieb enorm ein und stellen die gesamte Branche vor besondere Herausforderungen. Wir fördern weiter und blicken mit Hoffnung und Zuversicht auf die Potenziale der Region: Es folgen vielversprechende Projekte in der Drehbuch- und Stoffentwicklung und starke förderwürdige Vorhaben wie ein neues Nordlicht, eine Dokumentation über Hannelore Elsner sowie ein international koproduzierter Historienfilm“.

Unterstützt wurden insgesamt acht Drehbuch- und Stoffentwicklungen, fünf Projektentwicklungen, 21 Film- und Fernsehproduktionen, zwei Maßnahmen im Bereich Verleih / Vertrieb / Verbreitung, zwei Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, vier Qualifizierungsmaßnahmen / Beratungsleistungen, drei Investitionen, drei Games sowie sechs Projekte im Rahmen des Talentförderprogramms „mediatalents Niedersachsen“ und eine sonstige Maßnahme.

Zum Fördermittelaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 474.118,71 Euro über die nordmedia als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR an zehn geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Die nächsten Förderungen kommen bestimmt

Ist mein Projekt förderfähig? In welchen Förderbereich fällt es? Was muss ich vor Antragstellung noch klären? Ein überzeugender Antrag ist der erste Schritt, um an Fördermittel zu gelangen. Gern berät nordmedia noch vor Einreichung des Antrags. Info: nordmedia/foerderabwicklung/naechster_einreichtermin

Corona geschuldet müssen Briefe an das hannoversche sowie Bremer Büro nur per Post gesendet werden an: nordmedia, Postfach 72 12 47, 30532 Hannover; Pakete und Päckchen dagegen an diese Adresse senden: nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, Expo Plaza 1, 30539 Hannover.

Jochen Coldewey, Bereichsleiter Film- und Medienförderung

Die MitarbeiterInnen sind per E-Mail und telefonisch weiterhin erreichbar.

Der Antrag muss mit Datum und Unterschrift versehen (z.B. als Scan) fristgemäß per E-Mail an den jeweiligen Förderreferenten/die jeweilige Förderreferentin gesendet worden sein.

Nächster Einreichtermine für alle Förderbereiche: 27.08.2020, speziell für "mediatalents": 10.09.2020, Einreichungen zwischen den Einreichterminen sind laufend möglich.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

18.06.2020


15 Millionen Euro für neue Sprachkurse für Geflüchtete

Thümler: „Sprache öffnet die Tür zu Beruf, Bildung und Alltag“

15 Millionen Euro stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der neuen Förderperiode ab Anfang Juni zur Verfügung, um Sprachkurse für Geflüchtete zu ermöglichen. „Sprache öffnet die Tür in die Bildung, in den Alltag, ins Berufsleben – sie ist der Schlüssel zur Integration“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler zur Neuauflage der Landesprogramme zur Sprachförderung. Neben der allgemeinen Sprachförderung finanziert das Land spezielle Kurse für Frauen mit Kinderbetreuung sowie Kurse für den nachträglichen Erwerb von Haupt- und Realschulabschlüssen an.

Eine Reduzierung der Mindestteilnehmerzahl auf 10 Personen pro Kurs ermöglicht die Einhaltung von Mindestabständen. Kosten für Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel werden vom Land erstattet, wenn sie zur Einhaltung der Hygienekonzepte erforderlich sind. Auch die Fristen zur Durchführung von Kursen wurden gelockert. „Die Bildungseinrichtungen bekommen von uns die größtmögliche Flexibilität, damit die Integration von Geflüchteten in Niedersachsen auch unter diesen schwierigen Bedingungen gelingt“, so Thümler.

MWK/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

29.05.2020




Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo

Der Kunstverein verleiht zum 19. Mal den begehrten Preis

Drei Künstler*innen werden mit dem „Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo“ ausgezeichnet. Als einzige Förderung dieses Umfangs in Niedersachsen ist der Preis gerade in der aktuellen Zeit wichtiger denn je. Die Bewerber*innenzahl für die begehrte, 1983 begonnene Förderung junger Künstler*innen steigt stetig, dieses Jahr war es die mit 160 Bewerbungen Rekordbewerbung.

Das zweijährige Förderstipendium Niedersachsen (Januar 2021 – Dezember 2022) wird an die Künstlerin Lena Marie Emrich (*1991 in Göttingen, lebt in Berlin) verliehen. Die hochkarätige Jury überzeugte die Künstlerin aufgrund ihrer präzisen Inszenierungen und der verblüffenden Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit dem Kontext von Mensch/Maschine sowie mit den Fragen von Körperlichkeit(en) in der heutigen Zeit.

Das einjährige Nachwuchsstipendium Niedersachsen (Januar 2021 – Dezember 2021) erhält SvenJulien Kanclerski (*1988 in Langenhagen, lebt in Hannover). Die Fetischisierung und ironische Wendung gewöhnlicher Alltagsgegenstände zeichnen die oft großformatigen Arbeiten von Kanclerski aus. Die Jury entschied sich für den Künstler aufgrund der überzeugenden Formensprache seines bildhauerischen Werks, das von klugem Humor und Hintersinn geprägt ist.

Der Künstler Pablo Sharon Schlumberger (*1990 in Aachen, lebt in Köln und Hamburg) ist der Preisträger des einjährigen Nationalen Nachwuchsstipendiums (Januar 2022 – Dezember 2022). In den Zeichnungen, Malereien und Skulpturen von Schlumberger tauchen Figuren auf, die den Dingen ein verändertes, bisweilen‚ vermenschlichendes‘ Antlitz verleihen und sie poetisch aufladen. Die stringente formale Zusammenführung unterschiedlicher Kunstgattungen gepaart mit einer inhaltlichen Doppelbödigkeit überzeugte die Jury, Schlumberger das Nationale Nachwuchsstipendium zu verleihen, auf das sich allein in diesem Jahr 75 Künstler*innen beworben haben. Er wird 2022 in Hannover leben und arbeiten.

Der Preis des Kunstvereins hatte seit seiner Initiierung das Ziel, junge Künstler*innen für Hannover zu begeistern und die hiesige Kunstszene zu bereichern.

Einige heute international berühmte Künstler*innen wie beispielsweise Toulu Hassani, Christoph Girardet oder Bjørn Melhus wurden hier früh gefördert und manch eine*r ist hierdurch in Hannover geblieben.

Der Preis, bestehend aus drei Stipendien, der durch die Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, des Kulturbüros der Stadt Hannover sowie durch die Unterstützung der Firma Gundlach ermöglicht wird, ist gegliedert in das zweijährige Förderstipendium Niedersachsen, das einjährige Nachwuchsstipendium Niedersachsen und das einjährige Nationale Nachwuchsstipendium. Das jeweilige Stipendium umfasst die mietfreie Nutzung eines Ateliers mit Wohnmöglichkeit in der Villa Minimo in der Liebigstraße in Hannover/List und ein monatliches Barstipendium in Höhe von 1000 €. Der Preis ist mit einer abschließenden umfangreichen Ausstellung im Kunstverein verbunden.

Die nächste Ausstellung im Kunstverein widmet sich den ehemaligen Stipendiat*innen: Isabel Nuño de Buen, Julian Öffler und Lukas Zerbst (20.06.– 26.07.2020). Aktuell leben und arbeiten Luise Marchand und Till Wittwer in der Villa Minimo.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Niedersachsen ist ein attraktiver Ort für innovative Kunst und Kultur

Kulturminister vergibt drei niedersächsische Jahresstipendien für Bildende Kunst

Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler vergibt 2020 drei Jahresstipendien für Bildende Kunst mit einer Dotierung von jeweils 12.000 Euro. Alexander Janz, Reiko Yamaguchi und Lukas Zerbst erhalten die Förderung des Landes Niedersachsen für besondere künstlerische Begabung, Leistung und Qualität.

„Mit den Jahresstipendien fördern wir qualifizierte Künstlerinnen und Künstler und unterstützen ihre künstlerische Entwicklung. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler zeigen mit ihren herausragenden Arbeiten einmal mehr, dass Niedersachsen ein attraktiver Ort für innovative Kunst und Kultur ist“, so Minister Thümler.

Und die Sahnehaube: Einem der drei Stipendiaten wird ein vierwöchiger Aufenthalt in Johannesburg/Südafrika in Kooperation mit der Sylt-Foundation ermöglicht!

Ein Jahresstipendium geht an den in Stuhr lebenden Künstler Alexander Janz, geb. 1994 in Villingen-Schwenningen, studierte in Braunschweig, ein weiteres Jahresstipendium geht an die in Braunschweig lebende Künstlerin Reiko Yamaguchi (geb. 1982 in Okayama/Japan), und das dritte Jahresstipendium erhält Lukas Zerbst (geb. 1988 in Bydgoszcz/Polen). 

Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Empfehlung der unabhängigen Niedersächsischen Kunstkommission. Zu ihr gehören Prof. Dr. Annette Tietenberg (Vorsitzende), Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Prof. Ute Heuer (stellvertretende Vorsitzende), Hochschule Hannover, Alya Sebti, Institut für Auslandsbeziehungen Berlin (ifa), Ute Stuffer, Kunstverein Hannover und Gerrit Gohlke, Brandenburgischer Kunstverein Potsdam.

 Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

25.05.2020


Kulturelle Vielfalt in Niedersachsen soll erhalten bleiben

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen geht an den Start

Heute geht das Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine an den Start. Zielgruppe sind die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro ausgestattet.

„Mit diesem Programm fördern wir jene, die durch das Raster der laufenden Programme fallen. Wir alle sehen, dass gerade kleine Einrichtungen und Vereine in existenzieller Not sind. Fixe Kosten laufen weiter. Viele Kulturschaffende haben Kurzarbeit beantragt. Wir alle wissen, dass wir von Normalität noch sehr, sehr weit entfernt sind“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Wir wissen, dass die Not der Kultureinrichtungen groß ist. Ziel ist es, die Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen zu erhalten.“

Antragsberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind z. B. Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen können nicht gefördert werden.

Eine Antragstellung ist bis zum 15. Juli 2020 möglich.

Förderanträge bis zu 8000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt, Förderanträge, die mehr als 8000 Euro umfassen, werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt.

Informationen, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe unter folgendem Link: mwk.niedersachsen/forderungen/corona-sonderprogramm


Region Hannover kann jeweils mit bis zu 8.000 Euro fördern

Sonderförderung des Landes für Kultureinrichtungen

Um die Vielfalt des kulturellen Lebens zu erhalten, hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ein Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kulturvereine und -einrichtungen aufgelegt.

Die Folgen der Pandemie sind derzeit für Kulturinstitutionen und Anbieter kultureller Angebote gravierend, insbesonders für freie Kulturinstitutionen wirken sie sich existenzbedrohend aus.

Im Rahmen des Programms mit einem Gesamtetat von sechs Millionen Euro ist die Region für die Vergabe von Förderungen von 1.500 bis 8.000 Euro zuständig, Anträge darüber hinaus gehen direkt an das Kulturministerium.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Kulturinstitutionen und gemeinnützige Kulturvereine mit Sitz in der Region Hannover, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine Notlage geraten und mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sind.

Anträge können ab dem 3. Juni 2020 beim Team Kultur der Region Hannover eingereicht werden.

Von der Antragstellung ausgeschlossen sind Kulturinstitutionen, die bereits durch das Land Niedersachsen institutionell gefördert werden.

Mehr Informationen zum Sonderförderprogramm sowie das Antragsformular auf kulturfoerderung-region-hannover. Weitere Anfragen an Uta Foremny unter (0511) 616 23720 oder per Mail Uta.Foremny(at)region-hannover.de.

Region/Sigrid Lappe HaWo/Ute Micha, PreDiNo

21.05,2020


Für Künstler in Not stellen Stiftungen Soforthilfen zur Verfügung

Es können bis zu 2 000 Euro beantragt werden

von 2 000 Euro zu beantragen. Möglich machen es die Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung. Nach Angaben der Stiftungen wurden Sonderfonds eingerichtet. Zum Umfang der Fonds wurden aber bisher keine Angaben gemacht.  "Wir wollen erst einmal sehen, wie hoch der  Bedarf ist", sagte die stellvertretende Geschäftsführerin beider Institutionen, Martina Fragge.

Zugleich blieben frühere Förderzusagen gültig, selbst wenn sich Projekte verzögern oder gar nicht möglich seien.

Und so geht das: Bis zum 30. Juni 2020  können freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende deren Arbeit inhaltlich einem der in den Förderkonzeptionen der Stiftungen definierten Förderbereiche zuzuordnen ist, diese Soforthilfe von 2 000 Euro beantragen. Die entsprechenden Anträge können ausschließlich online gestellt werden unter vgh-stiftung  oder  nsks

Um Kulturschaffenden aber auch für die Zukunft Perspektiven zu bitten, ist es möglich auch weiterhin Projektanträge zu stellen. Auch wird in diesem Zusammenhang  darauf hingewiesen, dass Anträge bis 5 000 Euro auch kurzfristig aus dem Sonderfonds bewilligt werden können.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hochschulen erfolgreich bei Bewerbung um geförderte Digitalisierungsprofessuren

Thümler: „Weitere Antragsrunde wird kommen“

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto Wikipedia) hat die ersten Digitalisierungsprofessuren auf den Weg gebracht. Die Umsetzung kann sofort starten. Bei der Ausschreibung zur Förderung der Digitalisierungsprofessuren haben sich als Verbundprojekte die TU Clausthal und die Ostfalia Hochschule mit ihrem Antrag „Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste“, die Universität Göttingen und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit Ihrem Antrag zur „Data Science Region Südniedersachsen“ und das Verbundprojekt „Digitalisierung sicher gestalten“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule durchgesetzt.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)“ gefördert und die Universität Osnabrück für ihren Antrag „KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe“.

Zunächst können von diesen Hochschulen bis zu 40 Professuren geschaffen werden. Die Mittel werden aufgestockt, bis ab 2021 jährlich sieben Millionen Euro Landesmittel bereitstehen. Zusätzlich werden die erfolgreichen Antragsteller temporäre Mittel in Höhe von insgesamt rund 33,6 Millionen Euro für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Infrastruktur erhalten.

„Die Einrichtung der Digitalisierungsprofessuren ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes“, so

 Thümler. „Wir stärken damit nicht nur Forschung und Transfer, sondern ganz gezielt auch den Bereich Studium und Lehre. Durch die neuen Professuren erwarten wir eine hohe Dynamik in Form neuer Studienangebote. Nicht zuletzt stärken wir mit dem Programm den Fachkräftestandort Niedersachsen.“

Da die Nachfrage nach Professorinnen und Professoren im Bereich Digitalisierung aktuell bundesweit sehr hoch ist, werden an den acht beteiligten Hochschulen zunächst bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren eingerichtet. Bis zu zehn weitere Professuren werden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche