KULTUR - FEUILLETON



Im lichtdurchfluteten Fagus-Werk wurde das Bauhaus-Jahr eröffnet

Hier zeigt das Bauhaus-Design seine volle Pracht

Im lichtdurchfluteten Fagus Werk in Alfeld wurde das Bauhaus-Jahr in Niedersachsen am 15. Februar eröffnet. Die vor 100 Jahren gegründete Design-Bewegung feiert und zeigt welche Spuren davon im Nordwesten zu finden sind. Da gibt es zum Beispiel Alfeld: Das Fagus-Werk (1911 erbaut) war das Erstlingswerk des Architekten Gropius. Die Schuhleistenfabrik gilt als Schlüsselbau der Moderne und ist UNESCO Weltkulturerbe (Foto Fagus Werk). fagus-werk.com

In Hannover: Die Ausstellung „Auf dem Weg zum Bauhaus. Das Erwachen der Moderne in Niedersachsen“ wird bis 15. Mai im Landesdenkmalamt denkmalpflege.niedersachsen.de gezeigt.

Auch das Sprengel Museum widmet sich bis zum 15. Mai dem Bauhaus-Jahr mit der Fotoausstellung des Bauhaus-Fotografen Umbo.

Aus Bremen stammt der Pionier des Industriedesigns, Wilhelm Wagenfeld. Sein Werk, die Tischleuchte von 1924 (Foto rechts), ist  Ausstellungsthema im Wagenfeld Haus (ab 23. Mai). Auch Bremens Stadtmusikanten-Schöpfer Gerd Marcks war Bauhaus-Lehrer.

Und in Celle:  Da sind es Siedlungen und Bauwerke von Otto Haesler. Sie prägen hier das Stadtbild. Vorzeigeobjekte sind zum Beispiel die Volksschule, die Altstädter Schule oder die Siedlung Blumläger Feld. Und noch ein Vorzeigeobjekt für den Bauhaus-Stil ist das Rektorenhaus (Foto lks.) sowie das Direktorenhaus in Celle von Otto Haesler.

otto-haesler-stiftung.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Das Thema „Nachbarschaft" - bald wird es konkreter

Eine erste Antwort darauf wird es im März geben

Was verstehen wir eigentlich unter dem Thema „Nachbarschaft"? Eine erste und vielleicht entscheidende Antwort wird uns das Kulturhauptstadtbüro am 6. März geben: Dazu lädt es rund 200 Vertreter aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik ein, die sich an dem Entwicklungsprozess beteiligen. Denn seit knapp einem Jahr nach der Neuorganisierung arbeitet die Dezernentin Konstanze Beckedorf, sie ist auch für den Kulturbereich zuständig, mit Nachdruck am Thema „Nachbarschaft".

„Wir präsentieren das Leitthema für die Bewerbung, akzentuieren es mit Beispielen, die wir wiederum mit Künstlern untermalen", führte dann Berater Oeds Westerhof in der letzten Woche im Kulturausschuss aus. An dem Abend – der Ort des Geschehens steht noch nicht fest - will das Kulturhauptstadtbüro dann einen Kriterienkatalog für die Bewerbung vorstellen, ohne allerdings allzu konkret zu werden. Denn das ist bei der Abgabe des ersten Bid Book im September nicht nötig. Da geht es zum Beispiel nur um die Frage, wie Hannover beispielhaft für andere europäische Städte zeigen kann, wie sich die kulturellen Herausforderungen unserer Zeit zukunftsweisend lösen lassen. Das ist ein sogenannter erster Check.

In ein paar Wochen, noch im März, geht die Kulturhauptstadt-Kiosk-Tour weiter zu zwölf Stationen durch die Stadtteile Hannovers, geplant von Sonntag, 2. März bis Freitag, 24. Mai. Der mobile Kulturhauptstadt-Kiosk war im Januar zu seiner Tour durch 13 Stadtbezirke in Ricklingen aufgebrochen.

In der letzten Woche hatte Oeds Westerhof und sein Team die Bewerbung Hannovers 25 Wirtschaftsvertretern im Sprengel Museum vorgestellt - und erhielt eine große Zustimmung, wie Beckendorf sagte. „Wir haben viel Enthusiasmus mitgenommen. Und eine kleine Gruppe will unsere Bewerbung auch finanziell stark unterstützen",sagte sie.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche    

„Wir sind auf der richtigen Strecke"

Stadt holt auch Wirtschaft mit ins Boot Kulturhauptstadt

Immer mehr Menschen unterstützen die Bewerbung Hannovers um den Titel als Europäische Kulturhauptstadt. „Wir sind auf der richtigen Strecke" - mit  dieser Botschaft hat Kulturmanager Oeds Westerhof die Politiker begeistert. Jetzt würden lose Enden zu einem guten und stabilen Netz geknüpft, meinte Andreas Markurth (SPD).

Denn bei der Bewerbung will die Stadtverwaltung auch die Wirtschaft mit ins Boot holen. Dazu wurden 20 Vertreter großer Unternehmen eingeladen, einen sogenannten Unterstützerkreis zu bilden.

„Geld, Personal, Ideen oder Publizität" hält Westerhof als Engagement für machbar. Die Stadt muss in dem Bid-Book darlegen, woher das Geld kommt und wohin es fließen soll. Als Kosten ist eine Summe von 40 bis 70 Millionen Euro im Gespräch. Das Geld soll nicht nur aus der Stadtkasse fließen, auch Sponsoren und Stiftungen sollen sich beteiligen. In Aussicht stehen zudem noch Fördermittel des Landes Niedersachsen."

Und die Politik lobt die Aktion Kultur-Kiosk: Die Ideenbörse für die Kulturhauptstadt-Bewerbung tourt seit diesem Jahr durch alle Stadtteilbezirke. Bürgermeistern würde so der Begriff Kulturhauptstadt nähergebracht.

Mit dem Kiosk greift das Team Kulturhauptstadt-Bewerbung den Arbeitstitel „Nachbarschaft“ auf. Er funktioniert wie ein echter Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen. DerHolzpavillon mit einem etwa 18 Quadratmeter großen Anbau mit Sitzgelegenheiten. Der Holzpavillon wurde vom Verein „Unter einem Dach“ entworfen, der einen nachhaltigen Beitrag zur Integration leistet, indem er Arbeit und Praktika im handwerklichen Bereich anbietet, sowie Sprachförderung und Vermittlung in die Aus- und Weiterbildung. Gebaut wurde der Kiosk in der offenen Werkstatt im Hafven.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Festspiele in Herrenhausen trumpfen mit vielen internationalen Künstlern auf

Zum 10. Jubiläum ein Shakespeare-Marathon, der süchtig macht

Da ist nicht nur ein cooler Shakespeare-Marathon, der macht auch süchtig, verspricht Metzmacher.

Weiter geht es mit Videoinstallationen, einem Filmkonzert, Performances, der begehbaren Skulptur des auf den Kopf gestellten Schlosses (Modellfoto). Na ja, das gehört sich auch für das abgefahrenste Kunstfestival der Stadt Hannover - Christoph Schlingensief und Vivienne Westwood inszenierten auch schon in unserer Stadt!

Zu erleben ist auch das Frank Zappa-Konzert am 18. Mai mit dem Ensemble Modern, dirigiert von Ingo Metzmacher - ein absolutes Highlight.

Die Starregisseure Peter Sellars und Romeo Castellucci, die Performancelegende Sylvia Palacios Whitman, die Weltklasse-Musiker Pierre-Laurent Aimard, Håkan Hardenberger und Gidon Kremer sowie die Komponistinnen Rebecca Saunders und Brigitta Muntendorf kommen neben vielen anderen zur Jubiläumsausgabe nach Hannover

Insgesamt gehen rund 90 Veranstaltungen vom 10. bis 26. Mai über die Bühnen, OB Stefan Schostok (SPD) verspricht „Die Bilder und Töne bleiben unvergesslich."

Land (Stadt Fluss): Eine eigenwillige Landkomme zieht mit einem Stück Wiese, Instrumenten, etwas zu Essen - und einen Film in die Orangerie, da kann sich das Publikum das "Landleben" bis 23 Uhr zu Gemüte führen.

Selbstverständlich ist auch das wunderbare Festival-Zelt mit von der Partie, das musikalisch wieder von Feinkost Lampe und kulinarisch von der Freitagsküche betreut wird. Da treffen sich Besucher zu einem zwanglosen Gespräch beim Dinner und hier findet auch am 10. Mai ab 21.30 Uhr die Eröffnungsfeier statt. Ein beliebtes Festival-Format: Die Tischgespräche im Festivalzelt, bei dem sich Gäste mit Künstlern treffen (Foto lks.). 

Festivaltickets gibt es im Vorverkauf unter www.eventim.de, Tel. 01806/570070 und Im Künstlerhaus, Tel. 0511/168-49994.

eventim.de/artist/kunstfestspiele-herrenhausen/

Die KunstFestSpiele bringen Frank Zappa zurück nach Hannover

Bereits vor rund 40 Jahren, 1979, begeisterte der legendäre amerikanische Musiker und Multimediakünstler Frank Zappa rund 4.000 Besucher in der Eilenriedehalle, der damals wichtigsten Konzerthalle Hannovers.

Unter der Leitung des Dirigenten und Intendanten der Kunstfestspiele Ingo Metzmacher spielt am Samstag, 18. Mai, das Frankfurter Ensemble Modern an gleicher Stelle Musik aus den Alben „The Yellow Shark" und Greggery Peccary & Other Persuasions".

„The Yellow Shark" ist das letzte Album Zappas, das er vor 25 Jahren, im November 1993, nach einer langen und intensiven Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern herausbrachte.

Im Dezember 1993 starb Frank Zappa mit 52 Jahren in Kalifornien.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Vielfältige Kultur bekommt ein neues Dach

Kulturzentrum Faust bekommt Geld vom Kulturministerium

Das Land Niedersachsen stellt 2019  150.000 Euro für den Dachausbau des Verwaltungstrakts des Kulturzentrums Faust e.V. in Hannover bereit. Die frohe Botschaft überbrachte Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, höchstpersöhnlich: „Soziokulturelle Zentren sind wichtige Orte für eine lebendige und facettenreiche Kulturlandschaft. Konzerte, Poetry Slams, Begegnungen der Kulturen – die Faust prägt das kulturelle Leben Hannovers mit unterschiedlichsten Angeboten und bietet auf ihrem großen Gelände Raum für eine Vielzahl von Vereinen und Akteuren. Durch den geplanten Dachausbau werden nicht nur dringend benötigte neue Flächen erschlossen und nutzbar gemacht, sondern es wird auch die Barrierefreiheit gesteigert.“

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Stiftung Niedersachsen fördert Kultur mit drei Millionen Euro

„Best Off"-Festival Freier Theater wird erweitert

Die Kultur des Landes wird die Stiftung Niedersachsen bis 2021 mit drei Millionen Euro fördern. Das beschlossen Senat und Verwaltungsrat.

Und das von der Stiftung veranstaltete „BEST OFF"-Festival Freier Theater wird erweitert. Für 2020 stehen zusätzlich sechs Produktionen junger Nachwuchskünstler, den „Best OFF_trainees", sowie eine Uraufführung auf dem Programm. Dabei bilden das Hauptprogramm weiterhin die fünf besten freien Produktionen aus Niedersachsen.  Und die erhalten 10 000 Euro! Ganz neu ist die Auszeichnung der besten Gruppe mit einer Projektförderung in Höhe von 30 000 Euro.

Die Ausschreibung ist gestartet: Ab sofort können sich alle professionellen Freien Theater, die in Niedersachsen ansässig sind, mit einer geplanten oder bereits bestehenden Inszenierung für das „Best OFF Festival Freier Theater 2020” bewerben. Jedes Ensemble erhält für die Teilnahme 2000 €. Informationen festival-best-off.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Museen mit Gütesiegel ausgezeichnet

Zum zwölften Mal werden niedersächsische Museen ausgezeichnet

Eine tolle Sache: Neun Museen haben jetzt für die Qualität ihrer Arbeit die Früchte geerntet und haben das Museumssiegel in Bremen und Niedersachsen erhalten. Bereits zum zwölften Mal zeichnet das Land Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. kleine und große Museen aus.

Unter anderem wurden das Overbeck-Museum in Vegesack, das Tuchmacher Museum Bramsche, das Nationalpark Haus Museum Fedderwerder, das Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal- Zellerfeld, das Deutsche Panzermuseum Munster, das Stadtmuseum Nordhorn und das Deutsche Sielhafenmuseum in Carolinsiel und die Kunsthalle Emden ausgezeichnet. Auch das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven bekam das begehrte Gütesiegel.

Die Gütesiegel sind sieben Jahre lang gültig und wurden 2006 als gemeinsames Projekt vom niedersächsischen Kulturministerium, dem Museumsverband und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung  initiiert.

Dieses Siegel soll die Museen anregen, ihre Konzepte immer wieder neu zu reflektieren und auch Änderungsprozesse anzustoßen. Sie erhalten auch Hilfe und Anregungen vom Museumsverband.

Die Museumsgütesiegel werden am 22. März 2019 auf der Jahrestagung des Museumsverbandes in Celle verliehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Noch gibt es Karten für das 6. NDR Klassik Open-Air

„Cavallaria rusticana" und „Der Bajazzo" sind 2019 zu sehen und hören

Noch gibt es einige Restkarten für die ganz große Oper im Maschpark, die NDR Open-Air-Opernabende „Cavalleria rusticana" und „Der Bajazzo". Die beiden Einakter sind am Donnerstag, 11. Juli, und am Samstag, 13. Juli, zu sehen und zu hören.

Die spektakuläre Open-Air-Bühne im letzten Jahr. Foto NDR

Die Nachfrage beim NDR Klassik-Open-Air ist traditionell riesig. Letztes Jahr waren 44 000 Gäste dabei - aus diesem Grund wird es 2019 erstmals zwei  Aufführungstermine geben. Die Generalprobe die in den vergangenen Jahren öffentlich war, wird in 2019 nicht für die Zuhörer geöffnet.

Pro Vorstellung stehen rund 2 000 Plätze vor der Bühne zur Verfügung - also schnell sein und Ticket sichern! 

Das Spektakel genossen viele Menschen bei einem Picknick im Maschpark. Auch wurde der Opernabend vom NDR live im Fernsehen übertragen.

Der großartige Andrew Manze stand in diesem Sommer am Pult der Radiaphilharmonie. Doch 2019 wird Keri-Lynn Wilson die beiden Opernabende dirigieren. Die Kanadierin hat schon in vergangenen Jahren mit ihren Interpretationen von Verdi und Puccini im Maschpark viel Anerkennung geerntet.

Welche Opernstars im kommenden Jahr auf der Maschparkbühne stehen werden, soll bis Dato noch geheim bleiben, die Veranstalter wollen erst später die Besetzung bekannt geben.

Keri-Lynn Wilson hat Erfahrung mit dem Dirigat der Radio Philharmonie. Foto NDR

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Große Falco-Ausstellung im Theater-Museum

100 Exponate um eines Ausnahmekünstlers zu besichtigen
Als erster deutschsprachiger Sänger schaffte es Falco mit seinem Welt-Hit „Rock me Amadeus" an die Spitze der US-Charts.

Der Sänger führte ein exessives Leben, bis er 1998 im Alter von nur 40 Jahren, bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik starb. Eine Ausstellung im Theater-Museum im Schauspielhaus widmet sich nun seiner ganz privaten Seite.

Museumsdirektor Carsten Niemann sagte: „Ich wollte einen unbekannten Aspekt zeigen, den bodenständigen Menschen". Dafür stellt Niemann rund 100 Exponate aus Falcos Villa im Gars am Kamp in Österreich aus.
Ausstellung bis 17. März 2019.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest vom 9. bis 11. August 2019 hat schon begonnen

Drei Tage wird am Zusammenfluss von Ihme und Leine ein "kleines Woodstock" gefeiert

Noch ist Winter, doch die drei relaxten, musikalisch vielfältigen Open-Air-Tage im Sommer sollten in den Kalender geschrieben werden, denn der Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest hat heute begonnen. Noch eine sensationelle Nachricht: Beim Fährmannsfest-Spezial am 9. August wird Kettcar ein Headliner-Konzert der besonderen Klasse mit eindrucksvollem Bühnenbild geben. Es wird der einzige Auftritt der Hamburger Rock-Band in Niedersachsen im Sommer 2019.

Kettcar © Living Concerts (Quelle)

Und am Sonnabend, 10. August, erwartet die Zuschauer ein bunter Mix aus Beliebtem, Überraschendem und Entdeckungswürdigem mit rund 20 Bands auf der Musik-und Kulturbühne. Die Tickets für das Fährmannsfest-Spezial mit Kettkar kosten 25 Euro, für den Fährmannsfest-Sonnabend elf Euro und das Kombi-Ticket für das Fährmannsfest-Spezial und den  Sonnabend gibt es für 35 Euro, jeweils plus Gebühren. Schnell sein ist hier angesagt! Für den Sonntag sowie das Kinderfest ist der Eintritt frei. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein spannendes Thema: Schüler entdecken Geschichte

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Einfach Augen und Ohren aufmachen, denn die spannendsten Themen findet man sehr oft vor der eigenen Haustür.

Alice von Plato, Landesbeauftragte für den Wettbewerb, sowie Laura Wesseler von der Körber-Stiftung hoffen auf rege Teilnahme an dem "Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten", der unter dem Thema "So geht es nicht weiter, Krise, Umbruch, Aufbruch", vor.
Teilnehmer, die bis zu 21 Jahre alt sein dürfen, können sich bis zum 28. Februar 2019 an der nächsten Wettbewerbsrunde beteiligen. Allein oder in Gruppen können sie sich mit der Entstehung und Bewältigung gesellschaftlicher Krisen beschäftigen. Neben schriftlichen Arbeiten ist es auch möglich, ein Theaterstück zu verfassen oder einfach einen tollen Film zu drehen. Zu gewinnen sind 550 Geldpreise. Die Körber-Stiftung, die den Wettbewerb unterstützt, will Geschichte damit für die Schüler lebendig machen. Informationen unter: koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb und koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/teilnehmerbereich

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Rund um die Filmleinwand


Babylon Berlin in „echt“ im Apollo

Einen Abend lang ins Berlin der 20er Jahre abtauchen

Am 20. Februar (20.15 Uhr) kommt ein Stummfilm-LIVE-Event mit Raphaël Marionneau (n-joy abstrait) in das Apollo-Kino. Marionneau gibt mit seinem DJ-Set dem Filmklassiker „Berlin  - die Sinfonie der Großstadt“ von Walther Ruttmann einen neuen musikalischen Rahmen.

So taucht der Kinobesucher einen Abend lang ins Berlin der 20er Jahre ab. Ruttmanns Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der späten 1920er Jahre, gedreht „on location“ von Straßen, Plätzen und Bahnhöfen der deutschen Hauptstadt. So entsteht ein Kaleidoskop damaliger Alltagswirklichkeit, zugleich bildet der Film das pulsierende Treiben einer Millionenmetropole ab – zwischen Morgendämmerung und Nachtleben. Die Aufnahmen wurden zum Teil mit einer in einer Litfaßsäule versteckten Kamera gemacht. Den durch den Schnitt vorgegebenen Rhythmus des Films greift Marionneau mit einer Klang-Collage auf und erzeugt ein optisch-akustisches Gesamtkunstwerk von mitreißender Wirkung. 
Karten 15,-/erm 12,-€ an der Kinokasse - VVK ratsam!
eventim.de/noapp/tickets.html=spezialclub

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Filmfreundinnen und –freunde finden neues Online-Angebot

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek ein online-Angebot mit tollen Filmen

Europa und auch Deutschland haben einen großen Schatz an weltberühmten Filmen, online zugänglich sind davon die wenigsten. Ein neuer Streaming-Dienst füllt diese Lücke. „filmfriend“ ist ein Filmportal für Bibliotheken, das nun auch in der Stadtbibliothek Hannover an den Start geht. In das Video-On-Demand (VoD) Portal können sich BibliotheksnutzerInnen einloggen und Filme als Stream ansehen. „Unser Anliegen ist es, den Bibliothekskundinnen und –kunden umfangreiche elektronische Medienangebote ohne Zusatzkosten zugänglich zu machen. ‚filmfriend‘ ist ein neuer, attraktiver Baustein in unserem Angebots-Portfolio“, erläutert Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff.

„filmfriend“ ermöglicht den NutzerInnen der Stadtbibliothek Hannover erstmalig unbeschränkten Online-Zugang zu mehr als 1.000 Filmen. Der Katalog reicht von erfolgreichen Spiel- und Animationsfilmen, Filmklassikern über anspruchsvolle Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino und beliebten Kinder- und TV-Serien. Außerdem sind kuratierte Filmreihen, Kultur-, Reise- und Musikdokumentationen sowie Filme zu Special Interest-Bereichen verfügbar.

Die Auswahl unter filmfriend.de/

Das Log-in mit Bibliotheksausweisnummer und Passwort erfolgt ganz einfach über stadtbibliothek-hannover.de. Und schon startet der gewünschte Film - ohne extra Kosten.

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek Hannover komfortables, modernes und werbefreies Filmstreaming, das sowohl von zu Hause mit dem PC oder Mac als auch unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben. nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Auch in diesem Jahr wird es Förderrunden geben: Die nächsten Einreichtermine sind der 9. Mai und 5.9. 2019.

Informationen zu den Förderungen unter nordmedia.de/pages/foerderung/foerderbereiche/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Nachwuchs-Filmemacher aufgepasst: Bis 20. Februar bewerben!

„Junge Filmschule – To the Movies“ geht in die sechste Runde

Den eigenen Film auf einer Kinoleinwand sehen, das klappt vielleicht mit der „Jungen Filmschule – To the Movies 2019“. Die sechste Auflage der Workshop-Reihe des Medienzentrums der Region Hannover richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Wer dabei ist, kann sich auf sieben spannende Workshop-Tage jeweils samstags von März bis Juni von 10 bis 16.30 Uhr freuen. Erfahrene Profis aus der Filmbranche, vom Drehbuchautor und Regisseur, über Kameramann und Cutter bis zum Toningenieur, vermitteln in den Workshops die Grundlagen des Filmemachens.

Während und nach den Intensiv-Workshops produzieren die acht Nachwuchs-Filmteams einen eigenen Kurzfilm. Ihre Premieren feiern die Produktionen bei einem internen Screening im Kino Hochhaus-Lichtspiele.

Werben für die neue Runde der Jungen Filmschule: Jona Winkler (v. l., Absolvent der Jungen Filmschule 2015), Uli Klingenschmitt (Dozent der Jungen Filmschule und Drehbuchautor), Martin Bargiel (Dozent, Kameramann und Fotograf), Yorrick Schweer und Felix Kayser. Foto S. Lappe

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür aber ein echtes Interesse an der Gestaltung und Umsetzung eines eigenen Films. Veranstaltungsort ist das Studio des Medienzentrums der Region, Altenbekener Damm 79. Die Workshops finden zwischen März und Juni an sieben Samstagen von 10 bis 16.30 Uhr statt. Die Termine sind auf der Homepage des Medienzentrums neben vielen weiteren Infos und den Anmeldemöglichkeiten zu finden: www.mzrh.de

Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2019.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord