KULTUR - FEUILLETON


Roncalli-Meisterwerk „Storyteller: Gestern, Heute, Morgen“ nach Hause holen!

Ablenkung der besonderen Art mit Roncallis "Storyteller"

Roncalli möchte allen, die zum Schutze der Gesellschaft Zuhause bleiben, Ablenkung der besonderen Art bieten: Vorerst bis Ende April limitiert, kann man sich die Highlights von Bernhard Paul’s Meisterwerk „Storyteller: Gestern, Heute, Morgen“ nach Hause holen! 

Geboten werden 110 Minuten Roncalli-Zauber für 3 Euro. Leihen Sie sich für 24 Stunden den Stream bei Vimeo aus. "Schenken Sie sich und Ihren Liebsten eine Auszeit von den Corona-Sorgen," so Roncalli-Gründer und -Direktor Bernhard Paul. „Erleben Sie Highlights, wie die weltberühmten Holographietiere, herzerfrischende Clowns, internationale Spitzenakrobaten und den ersten Roboter in einer Circusmanege.  Lassen Sie sich 110 Minuten „roncallisieren“ und vergessen Sie Ihren Kummer und Ihre Sorgen.“  Jetzt sichern mit dem Vorteilscode: HappyEaster.

Bernhard Pauls Meisterwerk erlangte 2019 Weltruhm, weil das Circus-Theater Roncalli als erster Circus der Welt Tiere als Hologram in die Manege gezaubert hat. Und das in der eigens dafür entwickelten 300° Holographie. In über 152 Ländern der Welt wurde darüber berichtet.  

Roncalli in den vergangenen Jahrzehnten in ganz Europa – von Moskau bis Sevilla über Berlin, Amsterdam, Köln und Wien – mit seiner Poesie, Akrobatik und Clownerie Menschen zu Circus-Fans gemacht, die es vorher nicht waren!

Hier können Sie sich „Storyteller: Gestern-Heute-Morgen“ ausleihen vimeo.com/ondemand/roncalli.

Das Circus-Theater Roncalli wäre eigentlich seit 12. März mit seinem neuen Programm „All for- ART-for all“ auf Tournee. Im Zuge der aktuellen Entwicklung zum Thema Coronavirus, mussten die Gastspiele in Köln und Recklinghausen verschoben werden, bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Roncalli/Ute Micha, Presse Dienst Nord, Sigrid Lappe, Hannover Woche

10.04.2020


Kunst und Kultur sind unverzichtbar

"Staying alive – Kultur öffnet": Kulturinstitutionen schließen sich zusammen

Sie setzen ein starkes Zeichen für den Erhalt  der Kultur in den derzeitigen schwierigen Zeiten. Die Kulturinstitutionen in Hannover haben sich zusammengeschlossen, um auf eine drohende kulturelle Verarmung hinzuweisen: "Staying alive – Kultur öffnet" heißt die Initiative.

In dieser Woche öffnen die Museen - doch leider noch nicht die Oper, Konzerthäuser und Theater.

" Öffnet" ist hier im übertragenen Sinne gemeint, nämlich "der intellektuelle, sinnliche sowie politische Mehrwert, den Kultur generiert und somit Herz und Geist öffnet".

Alle großen Häuser der Stadt haben sich zusammengeschlossen - das gab es in dieser Form zuletzt bei der "Kulturoffensive". Dabei ist das Staatstheater, die Museen, der Kunstverein, die Kestnergesellschaft, Herrenhäuser Gärten, Musikhochschule und Leibniz-Bibliothek u.a.

Um nachdrücklich ihren Standpunkt deutlich zu machen, zeigen die Häuser das gemeinsame Motto groß an ihren Fassaden. Museen und Ausstellungshäuser sind ja schon geöffnet, aber Oper, Schauspiel und Konzerte sind noch außen vor, haben sich aber durch digitale Kommunikationswege geöffnet und sind dabei "der Kultur eine starke Stimme zu geben". Wichtig ist allen: "Wenn wir heute nicht für die Kulturkämpfen, werden wir morgen keine haben."

Die Initiative erinnert auch daran, dass die Kulturinstitutionen einen bedeutenden Wirtschaftssektor mit vielfacher Wertschöpfung darstellen -  und daß daran auch das Überleben von Millionen von Menschen hängt.

Auch bedeutet der gemeinsame Aufruf ein starkes Signal, daß "bei der Forderung kein Wettrennen um Rettungsfonds" eröffnet werden darf.

"Staying alive" fordert von der Politik "klare Regularien", die die Besonderheit des kulturellen Schaffens beachten und Solo-Selbstständige und freie Gruppen genauso im Blick haben wie institutionelle Einrichtungen. Damit eventuell Kultur auch live wieder mehr und stärker möglich wird: "Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden, denn Kultur kann in variablen Besetzungen und mit viel Kreativität für alternative Formen auch in kleinen Formaten stattfinden."

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

02.05.2020  


Reichlich Fotoarbeiten bei Lumix

Spektakuläres Fotofestival geht zehn Tage online

Die ganz grosse Auswahl - zu sehen beim Lumix-Festival. Und diesmal nur digital - mit neuem Termin und zehn Themen. Das Festival, ausgelegt für jungen Bildjournalismus läuft vom 19. bis 28. Juni. 

Und am 25. Juni steigt dann - ebenfalls online - die große Preisverleihung des "Lumix Photo Award" mit einem Preisgeld von 5 000 Euro für das herrausragendste Projekt der "Picture Series". Als zweiten Hauptpreis gibt es den "Lumix Digital Storytelling Award" für die beste multimediale Webstory, die ebenfalls mit 5 000 Euro dotiert ist.

Das Motto der siebten Ausgabe lautet „Zehn Tage - zehn Themen": darunter sind „Stereotypes", „Digital Storytelling", „New Perspectives On Documentary Practics", „The German Digital Image Market", „Photobook" und „Ethics/Visual Journalism and Power".

Ebenfalls online bietet Lumix - das immer rund um die Expo Plaza stattfand - spannende Live-Talks, Podcasts, Interviews mit Profis des jungen Bildjournalismus, virtuelle Portfolio-Sichtung, digitale Ausstellungen aller eingereichten Arbeiten der Kategorien „Picture Series" und „Digital Storytelling" auf der Webseite sowie bei Instagram und Facebook.

In Interviews geben Fotografinnen und Fotografen Einblicke in ihre Projekte und enthüllen die Geschichten dahinter. Praxisnah sprechen Bildredakteure und -redakteurinnen über ihre Arbeit und die Vermittlung von Themen und Inhalten.

Es gibt aber noch vier weitere Preise, jeweils dotiert mit 1 000 Euro: den "3f3 - freiraum für fotografie Preis", den „Lammerhuber Photography Award für engagierte Dokumentarfotografie und den  Preis für die am eindrucksvollsten erzählte Alltagsgeschichte sowie den Publikumspreis.

Informationen: lumix-festival

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.05.2020


Berlins berühmte staatliche Museen warten wieder auf Besucher

Seit 12. Mai sind Häuser auf der Museumsinsel geöffnet

Die Staatlichen Museen zu Berlin haben auf der Museumsinsel zunächst vier Museen und eine Sonderausstellung wieder geöffnet: Altes Museum, Alte Nationalgalerie, Pergamonmuseum, Panorama, Gemäldegalerie und die Sonderausstellung "Pop on Paper".

Auch hier gilt Maskenpflicht. Um Besucherschlangen zu vermeiden, sollen zudem Tickets nur mit Zeitfenster verkauft werden, die zuvor auch online gebucht werden können.

© 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society (ARS), New York / Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe

26.05.2020


Kunstfest Weimar wird verschoben

Oper von Ex-Police-Drummer kommt  erst 2021

Die für das diesjährige Kunstfest Weimar geplante Oper von Ex-Police-Drummer Steward Copeland ist auf  die 2021 stattfindende Festivalausgabe verschoben worden.

Denn coronabedingt können Proben für die Oper "Electric Saint" nicht stattfinden. Ursprünglich sollte die Oper, die sich um den Forscher Nikola Tesla und den oft als Erfinder der Glühbirne titulierten Thomas Alva Edison dreht, am 6. September beim Kunstfest Weimar uraufgeführt werden. Von Grammy-Gewinner Steward Copeland stammt die Komposition für die Koproduktion des Deutschen Nationaltheaters Weimars (DNT) und dem Kunstfest. Die Regie wird Jonathan Moore führen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

14.05.2020 


Kölner Kunsthistorikerin wird neue Direktorin des Documenta-Archivs

Das Documenta-Archiv verwahrt rund 1,4 Millionen  Dokumente

Die Kölner Kunsthistorikerin Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck wird neue Direktorin des Documenta-Archivs in Kassel.  Sie tritt ihren Dienst ab dem 1. August an und folgt auf Birgit Jooss.

Das Documenta-Archiv verwahrt rund 1,4 Millionen Dokumente über die weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. In 2022 findet die nächste Werkschau statt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 

16.05.2020


Anne Franks Tagebuch ist auf Youtube zu sehen

Was wäre, wenn Anne Frank statt einem Tagebuch eine Kamera gehabt hätte

Das wäre mitten drin im Leben von Anne Frank! Es stellt sich die Frage, was wäre wenn Anne Frank statt einemTagebuch eine Kamera gehabt hätte? Die Amsterdamer Anne-Frank-Stiftung zeigt 75 Jahren nach dem Tod des jüdischen Mädchens, dessen weltberühmtes Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg in einer zeitgemäßen Form, und das sieht so aus: als Video-Tagebuch auf einem Youtube-Kanal. In kurzen Videos erzählt die 13 Jahre alte Schauspielerin Luna Cruz Perez aus der Ich-Perspektive das Leben der Anne Frank in Amsterdam.

Sie lässt die Zuschauer direkt am Leben des jüdischen Mädchens teilhaben. In 15 Folgen soll der Zeitraum bis zum 4. August 1944 erzählt und gezeigt werden - der Tag als das Versteck von den Deutschen geräumt worden war.

Anne Frank. Foto Wikipedia

Die Anne-Frank-Stiftung will mit der Serie jungen Menschen das Schicksal von Anne nahebringen. „Es ist eine moderne und ansprechende Art, junge Leute zu erreichen", so die Stiftung bei der Vorstellung des Projekts.

Auch Jaqueline van Maarsen, Annes heute 91 Jahre alte frühere Schulfreundin, reagiert auf die Geschichte, die in die Gegenwart übertragen wird, positiv: "Die Idee war natürlich erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber ich denke, es ist gut, dass Anne Franks Geschichte in die heutige Zeit übertragen wurde."

Während des Zweiten Weltkriegs lebte Anne Frank mit ihrer Familie im Hinterhaus in Amsterdam im Versteck vor den deutschen Nationalsozialisten. Doch nach etwa zwei Jahren wurden sie verraten und in Vernichtungslager deportiert. Anne starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen im März 1945. Ihr Tagebuch wurde gefunden und ist heute eines der berühmtesten Zeitdokumente weltweit.

annefrank/museum/web-und-digital/video-tagebuch/

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

01.04.2020


Förderpreis für Schauspielerin Alrun Hofert

„Weiter so“ für eine Spitzenschauspielerin

Seinen Förderpreis "Weiter so" hat die Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses in diesem Jahr an Alrun Hofert (Foto in "Antigone") verliehen.

Sie gehört seit der Spielzeit 2019/2020 zum Ensemble und spielte unter anderem die Titelrolle in "Antigone". Ein Requiem". Und war auch in "Zeit aus den Fugen" und "Furien des Erinnerns" im Schauspielhaus zu sehen.  Dotiert ist der Preis mit 1 500 Euro.

Herzlichen Glückwunsch!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.04.2020


Schauspiel und Oper kommen online auf Computer, Handys und Laptops

Die Staatstheater hoffen wieder auf offene Bühnen

Bis dahin gibt es ein breites Online- und Video-Angebot

Das Schauspiel Hannover zeigt an den kommenden Wochenenden online Videoaufzeichnungen aktueller Inszenierungen, wie „Platonowa“ (Szenenfoto lks. Katrin Ribbe) und „Antigone. Ein Requiem“ (Szenenfoto r. Staatstheater.de). Täglich erzählen Schauspieler*innen in kurzen Videos, was am Abend auf der Bühne stattgefunden hätte:  #wieesgewesenwäre. Zudem startete der Schauspiel Hannover Podcast, in dem sich Dramaturg*innen mit aktuellen Fragen befassen - auch zu hören auf Spotify.

Künstler*innen aus dem Ensemble der Staatsoper, des Staatsballett und des Staatorchesters schicken täglich um 17 Uhr kreative Grüße über Facebook und Instagram. Ebenfalls online abrufbar ist die Premiere von Zählen und Erzählen, die noch am 16. März live auf Facebook gestreamt wurde. Weitere Infos unter staatsoper-hannover.

Weitere Online-Angebote werden laufend unter schauspielhannover.de veröffentlicht.

Informationen zur Stornierung von gekauften Karten sind unter staatstheater-hannover.de abrufbar, für Rückfragen ist der Kartenservice Mo - Fr von 10 - 18 Uhr unter +49 511 9999 1111 sowie per E-Mail an kartenservice@staatstheater-hannover.de erreichbar. Die Tageskassen im Opern- und Schauspielhaus sind geschlossen.

Von den rund 930 Festangestellten der Staatstheater Hannover bleibt  nur noch eine Handvoll Mitarbeitender, die für Sicherheit, Administration und Kundenservice absolut notwendig sind, im Haus tätig. Viele Bürotätigkeiten werden auf Homeoffice umgestellt.

Und schon jetzt ist absehbar, dass die beschlossenen Einschränken auch Auswirkungen auf die kommende, bereits geplante Spielzeit 2020/21 haben werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

22.03.2020


Live-Streaming der Premiere "Zählen und Erzählen"

Da alle Vorstellungen der Staatsoper Hannover abgesagt sind, werden neue Wege beschritten: Die Premiere des Musiktheaters für Unerwachsene "Zählen und Erzählen" von Mauricio Kagel wird live auf Facebook gestreamt.

Das noch ungesehene, ungehörte Stück wurde von Kindern der Grundschule Haste erfunden. Die erwachsenen Opernprofis setzten es in die Tat um und helfen so mit, dieses sagenhafte neue Stück zu erschaffen.

Szenenfoto Clemens Heidrich

"Zählen und erzählen" bleibt aber, was der Untertitel verspricht: Musiktheater für alle Unerwachsenen.

Mauricio Kagel, der als Komponist ein besonderes Augenzwinkern in die Musik des 20. Jahrhunderts gebracht hat, entwickelte die Idee zu diesem Stück 1976. Was aufgeführt wird, entsteht immer neu: Die Teilnehmenden denken sich eigenständig Geschichten aus, die sodann in Musiktheater verwandelt werden. Dabei kommt ein so farbenfrohes Neuland heraus, dass es in dieser Spielzeit gleich zwei Runden Zählen und erzählen gibt, die garantiert grundverschieden voneinander sein werden.


Faust digital aus dem Studio

Faust sorgt immer freitags digital für Kultur

Das Kulturzentrum Faust sendet freitags von 19 bis 22 Uhr aus der in ein Fernseh-Studio umgebauten 60er-Jahre Halle, um
digital für Kultur sorgen.

Jeden Freitag gibt es ein neues Programm - mit kulinarischer Verpflegung.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Faust-TV auf Sendung. Foto Lisa Reß


Gesellschaft der Freunde des Opernhauses bittet um Spenden

Corona-Krise: Finanzielle Einbußen lindern!

Die Gesellschaft der Freunde des Opernhauses (GFO) ruft gemeinsam mit der Stiftung Staatsoper Hannover zu einer Spende auf, um die finanziellen Einbußen durch die Corona-Krise für das Opernhaus zu lindern, und um Hochachtung und Wertschätzung für die Künstler*innen und allen Mitarbeiter*innen zum Ausdruck zu bringen.

Wer spenden möchte sollte dies unter dem Verwendungszweck "Spendenaufruf" auf das Konto der GFO tun. "Es ist eine große  Freude für uns alle, schon in der ersten Spielzeit so viel Zuspruch und Unterstützung zu bekommen. Wir sind sehr froh und dankbar für das große Engagement  und die enge Verbundenheit, die die GFO mit diesem Spendenaufruf zum Ausdruck bringt", betont Laura Berman, Intendantin der Staatsoper Hannover. (Die Bankverbindung der GFO lautet: Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover e.V., IBAN: DE33 2505 0000 0101 4247 37, BIC: NOLADE2HXXX)

gfo-hannover/spendenaufruf/

gfo-hannover/beitrage/

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Landesbibliotheken erleichtern virtuelle Registrierung

Zugang zu digitalen Informationen der Bibliotheken

Die niedersächsischen Landesbibliotheken haben den digitalen Zugang zu ihren Beständen vorrübergehend erleichtert. Wann der normale Betrieb wiederhergestellt wird, sieht man im Internet. 

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB, Foto lks.) Hannover, die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) und die Landesbibliothek Oldenburg (LBO, Bild unten) bieten Nutzer*innen ein vereinfachtes Verfahren für eine zeitlich befristete Online-Registrierung an und verzichten vorübergehend auf eine persönliche Anmeldung.

Damit können Interessierte einen Großteil der Online-Angebote und E-Books von zuhause aus aufrufen. Für die Nutzung der elektronischen Angebote wird normalerweise ein Bibliotheksausweis benötigt, der nur nach Anmeldung vor Ort erhältlich ist.

 „In der derzeitigen Ausnahmesituation möchten sehr viele Bürgerinnen und Bürger unkompliziert auf digitale Informationen zugreifen. Mit dem vereinfachten Registrierungsverfahren erhalten sie kurzfristig Zugang in die virtuelle Welt der Landesbibliotheken“, sagt Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Die niedersächsischen Landesbibliotheken in Hannover, Oldenburg und Wolfenbüttel verfügen über große Sammlungen an digitalisierter Sach- und Fachliteratur ‒ von öffentlich frei zugänglichen Texten zu unterschiedlichen Wissensgebieten (Open Access), über die Inhalte wissenschaftlicher Fachzeitschriften bis hin zu E-Books und Hörbüchern.

Weitere Informationen auf den Homepages der Landesbibliotheken: gwlb/, hab/ und lb-oldenburg/

Frei verfügbar auf den Websites sind darüber hinaus auch digitalisierte historische Bestände und digitale Editionen. Diese finden sich größtenteils auch im niedersächsischen Kulturerbe-Portal kulturerbe.niedersachsen.start/.

Auch die niedersächsischen Hochschulbibliotheken bieten ihren Nutzerinnen und Nutzern vielfältige und zahlreiche digitale Materialien für Studium, Lehre und Forschung. Deren Angebot wird aktuell teilweise noch erheblich ausgebaut, da auch viele Verlage den Zugang zu elektronischer Literatur und zu Fachzeitschriften zeitlich befristet erweitert haben. Studentinnen und Studenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie andere forschende Mitglieder der Hochschulen haben Zugang zu ihrer jeweiligen Hochschulbibliothek und können so deren unterschiedliche virtuelle Angebote nutzen. Über den aktuellen Serviceumfang können sich Interessierte auf den Websites der Hochschulbibliotheken informieren.

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum für Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek in Hannover bietet weiterhin mit ihrer kostenpflichtigen Dokumentlieferung für Wissenschaft und Industrie deutschlandweit eine schnelle und umfassende Versorgung mit benötigten Fachinformationen aus Technik und Naturwissenschaften. Diese ist über das Portal tib. zu erreichen. Im AV-Portal (audiovisuelle Medien) der TIB av.tib/ können Nutzer*innen und Nutzer können zudem in mehr als 20.000 hochwertigen wissenschaftlichen Videos von Vorlesungen, Experimenten, Konferenzen und anderen Lernmaterialien vieler unterschiedlicher Fachrichtungen recherchieren.

 Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Kultursommer der Region: Eröffnung verlegt

Der Kultursommer 2020 findet bis 6. September 2020 statt - allerdings ist noch nicht sicher, wann der Regions-Kultursommer beginnt!

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter reservix.

Das vorläufige Programm des Kultursommers ist im Internet unter hannover/kultursommer abrufbar. Weitere Informationen beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon (0511) 6162 5200.

Geplanter Start ist das "Große Fest im Kleingarten" am 30. August 2020

Kleinen Konzerten in 12 Gärten der Schrebergarten-Kolonie lauschen, von Garten zu Garten wandeln, auf der Wiese oder Gartenbank sitzen: Groß und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Entdeckungsreise über den Lindener Berg zu begeben.

Dort öffnen die Gärtner*innen ihre Pforte und  bieten neben herrlichem Grün und bunten Blumen ein abwechslungsreiches Musikprogramm. In 12 Gärten am Kolonieheim am Lindener Berge und im schulbiologischen Zentrum wird gesungen, geblasen, gefiedelt und getrommelt.

Konzerte in 12 Gärten der Schrebergarten-Kolonie Linden © Ilona Hottmann

Ein offenes Yoga und Handpan Treffen im blühenden Lehrgarten, Singer-Songwriter, Jazz, Klänge aus aller Welt, Klassik und erstmals eine Swing- und Lindyhop Tanzbühne versprechen wieder einen (be)-sinnlichen Nachmittag in der Natur. Für´s leibliche Wohl ist gesorgt, der ein oder andere Gärtenbesitzende backt auch einen Kuchen.

Tickets für die Konzerte gibt es bei den von den Veranstaltern angegebenen regionalen Vorverkaufsstellen oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, die an das Reservix System angeschlossen sind, sowie im Internet unter reservix. Vorverkaufsgebühren fallen zum Teil zusätzlich an.

Karten für Kultur im Schloss, Kultursommer und andere kulturelle Höhepunkte im Ticketshop von Schloss Landestrost können auf reservix.de online bestellt werden.


So geht es mit der Kulturhauptstadt-Bewerbung weiter

Neues Bid Book muss erstellt werden

Die nächsten Schritte in der Sache Kulturhauptstadt-Bewerbung: Bis zum Sommer 2020 muss ein erweitertes Bid book mit rund 100 Seiten erstellt sein. Die Jury trifft sich in der zweiten Hälfte des Septembers in Hannover und informiert sich direkt über die Pläne für die Kulturhauptstadt 2025. Der Sieger wird dann in einem Jahr Anfang Dezember 2020 bekanntgegeben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Bid Book-light“ für fünf Euro zu kaufen

Bid Book „Kulturhauptstadt Europas 2025“

Das Taschenbuch-Bid Book ist wieder erhältlich, ein Original wurde versteigert. Wegen der großen Nachfrage nach dem von Juan S. Guse geschriebenen Bid Book „Agora of Europe“ gibt es eine Neuauflage.

Den Roman des hannoverschen Bewerbungsbuchs zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ als Taschenbuch gibt es wieder für fünf Euro in der Buchhandlung an der Marktkirche, bei Decius in der Marktstraße, bei Hugendubel in der Bahnhofstraße, in der Merz-Buchhandlung im Sprengel Museum und in der Tourist Information im Neuen Rathaus zu kaufen.

Eine digitale Fassung des originalen Bid Books in Englisch - und auch die deutsche Übersetzung - zum Durchblättern und als Download gibt es auch auf khh25.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos Mathias Falck

18.12.2019


Herrenhausen-Foto gewinnt renommierten Preis

Fotograf Lars Gerhardts gewinnt ersten Preis bei internationalem Fotowettbewerb
Preise für die Kategorie „The Beauty of Herrenhausen“ in Kew Gardens  (London) vergeben

Erstmals beteiligten sich die Herrenhäuser Gärten am internationalen Fotowettbewerb IGPOTY (International Garden Photographer of the Year). Der in England beheimatete Wettbewerb besteht seit 13 Jahren und kürt immer Anfang Februar die weltbesten Garten- und Naturfotos. Herrenhausen 2019 als Deutschland-Partner ausgewählt worden.

In der neuen Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ konnten Profi- und Hobbyfotograf*innen bis Ende Oktober ihre Motive einreichen. Mehr als 400 Fotos mit Motiven aus den Herrenhäuser Gärten wurden auf der Internetseite von IGPOTY hochgeladen.

 

Das Siegerfoto. Copyright Lars Gerhardts

Das Gewinnerbild kommt von Hannover-Fotograf Lars Gerhardts aus Göttingen. Er überzeugte die internationale Jury mit einem Bild aus dem Georgengarten. Es zeigt die Augustenbrücke an einem kalten und nebeligen Novembermorgen. „Lars hat in dieser sonnendurchfluteten Szene große Geduld und Geschicklichkeit bewiesen. Es gibt viele Elemente, die das Interesse wecken, aber letztendlich wird das Auge des Betrachters geschickt auf die menschliche Silhouette auf der Brücke gelenkt. Das Sonnenlicht wurde genutzt, um die Farbtöne des Bildes zu intensivieren, ohne dass es ablenkt“, erklärte Hauptjuror Tyrone McGlinchey bei der Preisverleihung am 7. Februar in Kew Gardens.

Marc Theis belegt den 2. Platz mit einem Bild aus dem Großen Garten und Stefan Schulze kommt auf den 3. Platz mit einem Bild aus dem Berggarten.

Die Gewinnerfotos aus neun Kategorien werden im weltweit vertriebenen IGPOTY-Bildband veröffentlicht. Zu beziehen direkt bei igpoty. Ab November ist der Ausstellungskatalog auch in den Herrenhäuser Gärten erhältlich.

Seit 2007 werden in den britischen Kew Gardens die besten Gartenfotos der Welt prämiert. Der Veranstalter verzeichnet über 20.000 Einsendungen aus rund 50 Ländern. Zur Jury gehören renommierte Gartenfotograf*innen, Gartenexpert*innen, Vertreter*innen der Kew Gardens, der Medien, des National Trust und der Royal Photographic Society. Die Bilder werden anschließend in Kew Gardens und danach in vielen weiteren englischen Gärten ausgestellt, inzwischen auch in anderen Ländern Europas.

Die Herrenhäuser Gärten zeigen ab November die IGPOTY-Siegerfotos aus dem aktuellen Wettbewerb „Competition 13“ als Open Air-Ausstellung im Berggarten. Derzeit sind dort noch bis 30. April die besten Fotos aus dem Vorjahres-Entscheid „Competition 12“ zu sehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

07.02.2020


Zum 70. Mal wurde der Deutsche Filmpreis vergeben

Preisverleihung unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Zehn deutsche Filmpreise gab es für zwei nordmedia-geförderte Filme

Am 24. April wurde zum 70. Mal der Deutsche Filmpreis vergeben. Nora Fingscheidts „Systemsprenger“ erhielt acht Filmpreise, darunter die LOLA in Gold für den besten Film. „Lindenberg! Mach dein Ding“ von Hermine Huntgeburth wurde mit zwei LOLAS ausgezeichnet.

Nora Fingscheidts vielfach preisgekröntes Regiedebüt „Systemsprenger“ war der Sieger des Abends: Das intensive Drama über die neunjährige Benni (Helena Zengel) erhielt den Deutschen Filmpreis in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“, „Beste weibliche Hauptrolle“, „Beste männliche Hauptrolle“ sowie „Beste weibliche Nebenrolle“, „Bester Schnitt“ und „Beste Tongestaltung“.

„Lindenberg! Mach dein Ding“ von Hermine Huntgeburth erzählt von den Anfangsjahren der Rocklegende Udo Lindenberg, mit Udos „Stellvertreter auf Erden“ Jan Bülow in der Hauptrolle. Die Filmbiografie wurde mit der LOLA für das „Beste Maskenbild“ und das „Beste Kostümbild“ ausgezeichnet.

Nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer: „Wir gratulieren und freuen uns von Herzen für die Teams von Nora Fingscheidt und Hermine Huntgeburth. Wir sind sehr froh, ein Teil dieser energiegeladenen und großartigen Produktionen zu sein und wünschen uns sehr, dass bald wieder so „großes Kino“ auf großer Leinwand gezeigt werden kann.“

Die Verleihung wurde aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation live im Ersten sowie als Stream in der ARD-Mediathek gezeigt. Die PreisträgerI*innen wurden jeweils per Videochat live dazu geschaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Schauspieler Edin Hasanovic. Der Deutsche Filmpreis ist die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die LOLA ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von rund drei Millionen Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.04.2020


Deutschlands Kunst-und Baudenkmalführer "Dehio" wird digitalisiert

Der Schatz deutsche Kunstdenkmäler soll online sichtbar und frei zugänglich werden

Er ist Deutschlands berühmtester Kunst- und Baudenkmalführer, der "Dehio", nun wird er digitalisiert. Das "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler" werde in den kommenden drei Jahre digital aufbereitet und erweitert, kündigte Kulturstaatsministerin Monika Grütters an. Denn mit einer Digitalisierungsoffensive im Kulturbereich solle "der große Schatz deutscher Kunstdenkmäler online sichtbarer und frei zugänglich" werden.

In dem 22-bändigen Referenzwerk zum baukulturellen Erbe in Deutschland werden auf rund 24 000 Seiten etwa 100 000 Bauwerke mit ihren 200 000 Ausstattungsstücken beschrieben. In seiner digitalen Ausgabe "Dehio digital" solle das Werk um mindestens 150 000 Fotos ergänzt werden, erläuterte die Kulturstaatsministerin Grütters.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche