KULTUR - FEUILLETON


Vorgeschmack auf „Mut“ - musikalisch und literarisch

Ein Preview in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin

Das Literaturfest Niedersachsen und die Niedersächsischen Musiktage geben vor dem Beginn beider Festivals mit dem Kooperationsprojekt „Rote Nelken“ am 28. August in Berlin einen Vorgeschmack auf ihr gemeinsames Thema „Mut“. Das für die Veranstaltung konzipierte Projekt findet im Rahmen des Jahresprogramms „inspektionen 2019 // Bewegungen“ der Landesvertretung statt.
Couragiert sind Frauen und Männer immer wieder gegen Unterdrückung und Ausbeutung aufgestanden, unerschrocken haben sie sich für die Freiheit eingesetzt, und fast immer waren Protestbewegungen von Literatur und Musik befeuert. Die Publizistin Christiane Freudenstein stellt eine Collage aus Texten von Ernesto Guevara, Maxim Gorki, Bertolt Brecht, Martin Luther King und anderen.
Gelesen werden diese von der Schauspielerin Julia Hansen und dem Schauspieler Heikko Deutschmann (Foto). Ein reizvolles Gegengewicht hierzu bilden die poetischen Instrumentalversionen legendärer Widerstands- und Protestlieder des 20. Jahrhunderts, die der italienische Bandoneon- Meister Daniele di Bonaventura mit seinem Quartett Band’Unión erarbeitet hat. Unter dem Titel „Garofani rossi" – „rote Nelken"- lässt er kämpferische Songs wie „Bella ciao" oder die „Internationale" in dem melancholische Dämmerlicht südamerikanischer Vorstadtkneipen ertönen.
Anmeldungen zur Veranstaltung in Berlin sind noch bis zum 27.8.2019 unter 
anmeldung.lv-niedersachsen möglich.
Julia Hansen und Heikko Deutschmann werden im Rahmen des Literaturfest Niedersachsens am 9. September in Aurich und am 10. September in Wustrow (Wendland) bei „Stimmen des Widerstands“ zu erleben sein. Daniele di Bonaventura und sein Quartett Band’Unión sind Teil des großen Abschlusskonzertes der Niedersächsischen Musiktage am 29. September in der Staatsoper Hannover.

Vom 31. August bis zum 29. September veranstaltet die Niedersächsische Sparkassenstiftung die Niedersächsischen Musiktage. Ihre Schwesterstiftung, die VGH-Stiftung, bringt mit dem Literaturfest Niedersachsen vom 5. bis zum 22. September zahlreiche literarische Veranstaltungen ins Flächenland. Beide dezentralen Festivals finden 2019 unter dem Thema „Mut“ statt.

Karten und Informationen zu den Festivals unter 
musiktage, literaturfest und 0800/4566540-

Es ist Zeit für Ideen!

Bewerbungen für den Jugendkulturpreis 2020 bis 30. August einreichen!

Die Stiftung Niedersachsen und die LKJ Niedersachsen rufen in diesem Jahr zum dritten Mal den „Zeit für Ideen“- Jugendkulturpreis Niedersachsen aus. 

Alle Jugendlichen und Jugendgruppen zwischen 14 und 21 Jahren sind aufgerufen, sich bis zum 30. August 2019 für den Kulturpreis für Ideen zu bewerben. Bewerben sollten sich an junge Menschen, denen für die Umsetzung ihres kreativen Projektes die finanzielle und künstlerische Unterstützung fehlt. Unter allen Einsendungen kürt eine Jury zehn Finalistinnen und Finalisten, die mit einem Startgeld von jeweils 1.000 Euro belohnt werden.

Mit diesem Geld und fünf Monaten Zeit sollen die Projekte der jungen Künstler*innen umgesetzt und werden bei einem Fest in der Cumberlandschen Galerie im Februar 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Anerkennung und Applaus erwartet die Jugendlichen ein Preisgeld von 3.000 Euro für die drei besten präsentierten Projekte.

Ministerpräsident Stephan Weil ist wieder Schirmherr des „Zeit für Ideen“-Jugendkulturpreis Niedersachsen 2020.

Die Gewinner*innen der ersten beiden Jugendkulturpreise beeindruckten beispielsweise mit einem Stück für das Puppentheater (Bodenfelde), widmeten sich der digitalen Malerei (Lehrte) oder brachten ein diverses Online-Jugendmagazin heraus (Hildesheim). 

Informationen und Projekte aus dem vergangenen Wettbewerb sind auf jugendkulturpreis-nds und Youtube zu finden.

LHH/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 19.07.2019


Niedersachsen schreibt „Walter Kempowski Preis für biografische Literatur“ aus

Neuer Literaturpreis wird zum ersten Mal verliehen

Der Schriftsteller Walter Kempowski, der bis zu seinem Tod in Niedersachsen lebte, gilt als einer der wichtigsten Chronisten in der deutschsprachigen Literatur. Ihm zu Ehren verleiht das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ab 2019 biennal den „Walter Kempowski Preis für biografische Literatur“.

Verlage können bis zum 20. August 2019 deutschsprachige Autorinnen und Autoren für die Auszeichnung vorschlagen.

„Mit dem Preis zeichnen wir herausragende Autorinnen und Autoren aus, die in ihren Texten den Einfluss der Geschichte auf individuelle Biografien herausarbeiten. Die biografische Literatur regt zum Austausch über gesellschaftspolitische Themen an und schafft damit wichtige Räume des Dialogs“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Der neue Niedersächsische Literaturpreis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Nicolas-Born-Preis vergeben. Der Preis kann für ein einzelnes Werk, aber auch für das bisherige Gesamtwerk einer Autorin oder eines Autors vergeben werden.

Er ist mit 20.000 Euro dotiert und umfasst neben dem Preisgeld eine Lesereise durch die niedersächsischen Literaturhäuser.

Informationen zur Ausschreibung sowie ein Bewerbungsbogen unter: walter-kempowski-preis

MWK/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 10.07.2019 


Bis 31. Oktober entstehen die schönsten Fotos mit Gartenmotiven

 Internationaler Fotowettbewerbs „The Beauty of Herrenhausen Gardens“

Erstmals beteiligen sich die Herrenhäuser Gärten an dem internationalen Fotowettbewerb IGPOTY - International Garden Photographer of the Year. Bei dem in England entstandenen Wettbewerb werden jährlich die weltbesten Gartenfotos gekürt. Herrenhausen wurde als Deutschland-Partner ausgewählt. Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, und Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing & Tourismus GmbH, stellten die Wettbewerbskategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ vor, in der Profi- und Hobbyfotograf*innen bis zum 31. Oktober 2019 kostenlos ihre Motive aus den Herrenhäuser Gärten einreichen können.

Clark sagte: „Wir sind stolz, dass der Veranstalter uns als Partner ausgewählt hat, und freuen uns auf viele wunderbare Aufnahmen von den Herrenhäuser Gärten.“ Und Nolte erläutert: „Der Fotowettbewerb bietet den Herrenhäuser Gärten eine internationale Plattform, das ist großartige Werbung für Hannover“. Gute Fotos von einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hannovers seien schließlich immer gefragt, so Nolte.

Teilnehmer*innen können ihre Bilder  aus den Herrenhäuser Gärten in der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ auf den Seiten von igpoty hochladen. Wettbewerbssprache ist Englisch. Gefragt sind ausschließlich Fotos, die in den Herrenhäuser Gärten entstanden sind, der Zeitpunkt spielt keine Rolle. Veranstaltungen sollen nicht im Fokus stehen, so Clark. Auf den Wettbewerbsseiten im Internet werde am Beispiel früherer Siegerfotos deutlich, was die Jury überzeugen könne: stimmungsvolle Garten- und Landschaftsaufnahmen sowie raffinierte Pflanzenmotive.

Die Gewinnerfotos werden im weltweit vertriebenen IGPOTY-Bildband veröffentlicht und 2020 in den Herrenhäuser Gärten ausgestellt. Hinzu kommen Preise, die die Gartenleitung und Hannover Marketing & Tourismus zur Verfügung stellen: Der erste Preis ist ein exklusiver Fotoplatz auf der erhöhten Kaskade beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb. Die zweiten und dritten Preisträger*innen können sich auf einen Fototermin im Großen Garten oder Berggarten vor Gartenöffnung am frühen Morgen freuen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.07.2019


Niedersachsen fördert kleine Kultureinrichtungen mit 2,5 Millionen Euro

Zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung

Kleine Kultureinrichtungen wie Museen, Amateurtheater und Heimatvereine sorgen insbesondere in den ländlich geprägten Regionen Niedersachsens für ein breites Kulturangebot und sichern die kulturelle Teilhabe. Um diese Einrichtungen zielgerichtet zu unterstützen, hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ein 2,5 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm auf den Weg gebracht. 1,5 Millionen Euro kommen direkt über die Landschaften und Landschaftsverbände, eine Million vergibt das MWK.

Theater spielen und sehen kann so viel Spaß machen!

„Als Orte der Begegnung leisten kleine Kultureinrichtungen einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus geben sie zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung in einem Flächenland wie Niedersachsen. Mit dem neuen Investitionsprogramm möchten wir die Einrichtungen dabei unterstützen, sich beispielsweise durch bauliche oder technische Neuerungen oder dringend benötigte Anschaffungen weiterzuentwickeln“, so der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Das Programm richtet sich an Einrichtungen, die nicht mehr als drei Vollzeitstellen haben oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Projektanträge für 1.000 bis 25.000 Euro können direkt bei den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt werden, die auch die Antragsstichtage festlegen. Projektanträge mit Fördersummen zwischen 25.000 und 200.000 Euro werden beim MWK beantragt. Hierfür ist der Antragsstichtag der  30.09.2019.

Informationen zur Ausschreibung: kulturfoerderung

MWK/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 17.07.2019


Alfelder Fagus-Werk erleben Besucheransturm

Das Fagus-Werk wird gern als Veranstaltungsort benutzt

Das Bauhaus-Jubiläumsjahr hat dem zum Unesco-Welterbe gehörenden Fagus-Werk in Alfeld im Landkreis Hildesheim deutlich mehr Besucher verzeichnet.

Die Zahl ist im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 150 Prozent gestiegen. In den Vorjahren hatten das Fagus-Werk jeweils rund 220 000 Besucher erlebt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.07.2019


Der Abschied wiegt so richtig schwer!

Schauspiel und Oper ziehen Bilanz - einmal wuchtig und einmal kostenlos

Geht es nach dem Gewicht, dann hätte das Schauspiel die meisten Aufführungen hingelegt. „2009-2019“ heißt es sachlich und auch selbstsicher der Reader mit dem Gesamtüberblick  der Ära von Lars Ole Walburg. Das Schwergewicht lädt zum blättern ein, es ist diverse Kilogramm schwer und kostet 15 Euro.

Die Oper ist vom Gewicht nicht so schwer, doch der Inhalt punktet. Von  2006 bis 2019 ist der Titel eher schlicht gewählt: „Das war's“. Das sagt doch alles! Und das Booklett wird in der Oper kostenlos abgegeben.

Die Bände von Oper und Schauspiel machen jede auf ihre Weise schon so richtig Spaß und sprechen auch direkt die wunderbaren Besucher, die große Oper und das spannende Schauspiel in Hannover an.

Das Schauspiel geht alphabetisch vor, fängt dann auch logischerweise mit dem „ABC der Demokratie“ und endet mit teils schwer verdaulichen Texten über die Theaterbühne als Ort der Zeitexperimente, sie sei „Entschleunigungsoase und Erfahrungsraum“.

Das gilt auch für die Oper, die chronologisch ihre Leistungsschau aufblättert - vom ersten „Othello“ bis zu Schrekers „Gezeichneten". Und die jüngste Monteverdi-Produktion „Poppea“ muss man sich dann einfach als Programmheft dazulegen.

Die Gesichter sehen wir nicht mehr: Neue Intendanzen lösen Schauspielintendant Lars-Ole Walburg (Foto l.), Opernintendant Dr. Michael Klügel (Foto r. oben) und Ballettdirektor Jörg Mannes (Foto unten r.). 

Beide Bücher sind mit viel Liebe zusammengestellt worden. Es ist sehr schön, daß beide Bücher im Anhang die würdigen, ohne die es die große Kunst gar nicht geben würde - die Menschen vor und hinter der Bühne.

Es waren wunderbare 13 Jahre Opern- und Balletterlebnis und 10 Jahre komplizierte, intro- und extrovertierte Vorstellungen im Schauspielhaus. „Macht nicht's“. Hat trotzdem gefallen!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.06.2019


Kein Geld von umstrittenen Sponsoren

Geehrt: Fotokünstlerin Nan Goldin erhält Kunstpreis Ruth Baumgarte

Sie stellt sich gegen Geld von umstrittenen Sponsoren und engagiert sich - das bedeutet der Künstlerin Nan Goldin alles. Sie gehört zu den wichtigsten Fotografinnen der Gegenwart und erhielt im Sprengel Museum den begehrten 5. Kunstpreis Ruth Baumgarte (mit 20 000 Euro dotiert).

Die Künstlerin nutzte die Ehrung ohne Umschweife für ein Statement zu ihrem derzeit wichtigsten Kampf - dem Kampf gegen die amerikanische Opioid-Krise und gegen die Pharmaindustriellen-Familie Sackler, die damit ein Milliardenvermögen gemacht hat. Nan Goldin: „Ich habe mein früheres Werk dem Kampf gegen Aids gewidmet, eine Krankheit, die eine ganze Generation betroffen hat - und jetzt ist diese Opioid-Krise dabei, eine wichtige Generation auszulöschen.“  Sie meint damit das massenweise Verschreiben von bestimmten Schmerzmitteln, die stärker abhängig machen als zum Beispiel Heroin und ganze Stadtteile in Slums verwandeln.

Nan Goldin. Foto Wikipedia 

In Deutschland sind diese Medikamente nur unter stärksten Auflagen zu bekommen, in den USA darf sie jeder  Hausarzt rezeptieren. Und Zehntausende sterben in den USA jedes Jahr an einer Überdosis.

Die Familie Sackler hat ihr damit verdientes Vermögen in Kunst investiert, ist ebenso im New Yorker Metropolitan Museum vertreten wie im Pariser Louvre. Die Künstlerin sagte: „Ich will, dass es aufhört, dieses Waschen der Reputation durch die Kunst." Und überhaupt: „Dirty Money" habe in Museen nichts zu suchen. Und europäische Museen seien im Vergleich zu den US-Institutionen in einer besseren Lage, da sie staatlich finanziert werden.

Das konnte Sprengel-Direktor Reinhard Spieler nur bestätigen. Und: „Wir sind so weit ab, dass wir für die Milliarden nicht interessant sind." Er würdigte das herausragende Werk und Engagement von Nan Goldin, die schlicht eine „großartige Künstlerin“ sei.

In den 80erJahren wurde Nan Goldin berühmt durch ihre schonungslos subjektive Fotografie die Menschen in prekären Situationen zeigte, Unterprivilegierte, Obdachlose, Drogensüchtige, Aids-Kranke - aber immer mit „sehr großer Empathie und Wärme", so Spieler, die es dem Betrachter ermöglichen, selbst ein Teil dieser Welt zu werden.

Der Preis wird von der Kunststiftung Ruth Baumgarte (Vorsitzender: Galerist Alexander Baumgarte) vergeben, die sich der Aufarbeitung des Baumgarte-Werkes zur Aufgabe gesetzt hat.

Zwei Werke der Künstlerin Nan Goldin befinden sich in der Museumssammlung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.06.2019


Erhalt von Schloss Marienburg

Landesregierung schlägt Finanzierung mit Bundesmitteln für Haushalt 2020 vor

Schloss Marienburg ist ein national bedeutendes Kulturdenkmal und eine der Hauptsehenswürdigkeiten in der Region. Von der Sicherung des Gesamtkunstwerks und dem Weiterbetrieb von Museum und Gastronomie hängen 60 Arbeitsplätze ab. Vor diesem Hintergrund hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im März 2019 eine umfassende Lösung zur Sicherung von Schloss Marienburg für die Öffentlichkeit vorgestellt.

Voraussetzung für die Umsetzung der vorgestellten Lösung ist die Gegenfinanzierung der vom Deutschen Bundestag bereits beschlossenen Mittel für die Sanierung des Schlosses in Höhe von 13,6 Millionen Euro. Der auf der Klausurtagung des Kabinetts beschlossene Vorschlag der Landesregierung für den Haushalt 2020 sieht deshalb folgendes Vorgehen vor: Die Gegenfinanzierung soll gestaffelt über die Jahre 2020 bis 2025 erfolgen. In 2020 sollen erstmals 100.000 Euro bereitgestellt werden – die vom Land ab 2021 zu leistenden Zahlungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro sollen durch eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsplan 2020 abgebildet werden. Das Vorgehen ist mit dem Bund abgesprochen. Der Haushalt 2020 wird im Dezember vom Niedersächsischen Landtag als Haushaltsgesetzgeber beschlossen.

Vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses des Landtages wird der derzeitige Eigentümer von Schloss Marienburg, Ernst August Prinz von Hannover (*1983), das Schloss sowie kulturhistorisch wertvolle Einrichtungsgegenstände im Wert von 6 Millionen Euro zum 1. Januar 2020 in eine gemeinnützige Stiftung überführen.

Die von Bund und Land bereitgestellten Sanierungsmittel sind Voraussetzung für die Genehmigung der Stiftung durch die niedersächsische Stiftungsaufsicht. Das Land Niedersachsen wird im Stiftungsrat vertreten sein und gewährleisten, dass die öffentlichen Investitionen der Öffentlichkeit zu Gute kommen.

Eine weitere Attraktion: Auf Schloss Marienburg wird gern geheiratet!

Das Landesmuseum Hannover erwirbt aus dem Inventar des Schlosses Marienburg 142 herausragende Kunstgegenstände. Der Ankauf wird von der Kulturstiftung der Länder sowie von der Stiftung Niedersachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Landschaftlichen Brandkasse unterstützt. Auch der Niedersächsische Sparkassenverband, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH Stiftung beabsichtigen den Kunstankauf zu fördern, sobald ihre Gremien entsprechende Beschlüsse gefasst haben. Die Kunstwerke sollen als Leihgaben dauerhaft auf der Marienburg präsentiert werden.

Zum 1. Juli hat darüber hinaus die Schloss Marienburg GmbH - der Unternehmer Carl Graf von Hardenberg und Nicolaus von Schöning - als Pächter den Geschäftsbetrieb von Schloss Marienburg von der bisherigen Betreibergesellschaft, der EAC GmbH, übernommen. Die 60 Arbeitsplätze auf Schloss Marienburg sind damit gesichert.

MWK/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 03.07.2019


Blaudruck ist Immaterielles Kulturerbe

Gelebte Tradition in Niedersachsen wird ausgezeichnet

Mit einem Festakt am 4. Juni in Berlin ist  die Aufnahme des Blaudrucks auf die internationale Liste des Weltkulturerbes der UNESCO besiegelt worden. Die jahrhundertealten Technik der Stoffveredelung wurde im November 2018 vom zwischenstaatlichen UNESCO-Ausschuss in die Liste der Immateriellen Kulturerbe aufgenommen. Die Nominierung war gemeinsam von Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn eingebracht worden – den deutschen Antrag stellten niedersächsische Blaudrucker aus Scheeßel, Jever und Einbeck.

„Der Blaudruck steht für gelebte Tradition in Niedersachsen. Dass sich insgesamt fünf europäische Länder gemeinsam für den Erhalt und die Wertschätzung dieses Handwerks einsetzen, zeigt gleichzeitig die verbindende Wirkung von Kultur, die sich über Sprach- und Ländergrenzen hinwegsetzt“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. Der Blaudruck ist ein Färbeverfahren, das auf Naturmaterialien wie Leinen, Baumwolle oder Seide angewandt wird. Nur noch 12 Betriebe in Deutschland und 15 in weiteren europäischen Ländern praktizieren das traditionelle Handwerk.

In Deutschland können sich Gruppen, Gemeinschaften und Einzelpersonen mit kulturellen Ausdrucksformen seit 2013 für das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben. Ein bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedeltes unabhängiges Expertenkomitee prüft die Bewerbungen und übermittelt eine Auswahl an die Kultusministerkonferenz.

Näheres über Blaudruck: Regionen-blaudruck

                                                                                                                                                                                                                          MWK/U. MIcha/S.Lappe

Veröffentlicht 04.08.2019


Händel-Festspiele feiern 2020 Jubiläum

100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen 20. Mai bis 1. Juni 2020

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Mit der Wiederaufführung der „Rodelinde“ weckten Bürger*innen der Stadt Göttingen die Opern Händels aus ihrem fast 200-jährigen Dornröschenschlaf und brachten damit eine Bewegung ins Rollen, die weltweit bis heute als „Göttinger Händel-Renaissance“ bekannt ist.

Das endgültige Programm wird im September 2019 veröffentlicht. Aber einige Termine stehen schon: 23. Februar 2020: Auftakt-Konzert zu Händels Geburtstag, 23. Februar bis 20. Mai: Film-Serie „Public Viewing“ aus den Jahren 2009 bis 2019 und am 20. Mai bis 1. Juni 2020 finden dann die Internationalen Händel-Festspiele statt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.06.2019


Im Jahr 2022 weht frischer Wind in Göttingen

Geschäftsführer der Händel-Festspiele wird Intendant in Leipzig

Das ist eine Überraschung: Der Geschäftsführer der Göttinger Händel-Festspiele, Tobias Wolff (Foto HNA), geht ab der Spielzeit 2022/2023 Intendant der Oper Leipzig. Damit werde ein Mann "mit künstlerischem und wirtschaftlichen Weitblick, internationalem Renommee und starken Idenn für die Öffnung des Programms" gewonnen, sagte Kulturbürgermeister Skadi Jennicke am Dienstag in Leipzig.

Laut HNA wird in der Göttinger Kulturszene sein Weggang von vielen Akteuren bedauert. Wolff war stark vernetzt und bildete auch immer wieder Crossover-Verbindungen, die sich auch im Programm der unter seiner Regie moderner und regional stärker aufgestellten Göttinger Händel-Festspiele wiederfanden. Zudem hat sich Wolff auch um die Nachwungsförderung sowie „junge Angebote“ verdient gemacht – die Göttinger Händel-Festspiele sind in Wolffs Amtszeit frischer geworden. Obwohl nicht unkritisch gegenüber politischen Entscheidungen, die den Kulturbetrieb betreffen, genießt Tobias Wolff – auch in politschen Kreisen – hohe Wertschätzung

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.06.2019


Ausgezeichnete Mitglieder der Staatstheater Hannover

Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb  

Beim 16. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und St. Petersburg gewann Bariton Gihoon Kim (Foto l.), Ensemblemitglied der Jungen Oper Hannover, den 2. Preis. Er setzte sich in drei Runden gegen 75 internationale Sänger*innen durch, lediglich von Georgios Alexandros Stavrakakis aus Griechenland musste er sich geschlagen geben.

Auch Juri Vallentin, Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, zog in das Finale des Wettbewerbs, der alle vier Jahre in Moskau und St. Petersburg stattfindet, ein. Er belegte bei den Holzbläsern den 6. Platz.

Der junge koreanische Bariton Kim studierte an der Yonsei Universität Seoul und im Januar 2016 gehörte Kim zu neun Stipendiaten, die für vier Wochen das deutsche Opernsystem an der Oper Hannover kennenlernten. Daraus ergab sich in der Spielzeit 2016/17 ein Stipendium an der Jungen Oper Hannover, wo er in Produktionen wie „Leyla und Medjnun“ sowie in der Wiederaufnahme „Der gestiefelte Kater“ debütierte. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört Gihoon Kim fest zum Ensemble der Jungen Oper. In der aktuellen Saison sang er die Partie des Melot und des Steuermanns in „Tristan und Isolde“ sowie Demetrius in „Ein Sommernachtstraum“ und den Boten in „Oedipus Rex“.

Juri Vallentin (Foto r.), geboren in Mainz, ist seit 2015 Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Im Frühjahr 2017 wurde er mit dem begehrten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und darüber hinaus auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Clara Dent-Bogányi und am renommierten Conservatoire de Paris bei Prof. Jacques Tys, wo er als erster externer Bewerber direkt zum Master zugelassen wurde und mit Auszeichnung abschloss. Im Herbst 2018 erschien sein Debüt-Album „Bridges“ beim Leipziger Label Genuin.

Presse Staatsoper/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 30.06.2019


Ausgezeichnete Musikvermittlung

Sechs Projekte aus Niedersachsen erhalten den Förderpreis Musikvermittlung
Die Preisträgerprojekte des „Förderpreis Musikvermittlung“ 2019 stehen fest. Auf die Ausschreibung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Musikland Niedersachsen gGmbH hatten sich zahlreiche Akteure aus dem ganzen Land mit neuen Vorhaben beworben. Ausgezeichnet wurden die Projekte „Hör mal, Kunst!“ aus Dornum, „#Clara S.“ aus Oldenburg, „Sprung in der Schüssel“ aus Hildesheim, „Concert Lab“ aus Hannover/Wolfenbüttel, „Requiem für Hameln“ aus Hameln und „#Haymatsounds“ aus Hannover. Sie alle überzeugten mit frischen Vermittlungsideen zwischen Musik und modernen Lebenswelten, Transkultur, Stadtgeschichte oder Bildender Kunst.
An der sechsten landesweiten Ausschreibung des Ideenwettbewerbs hatten sich zahlreiche Ensembles, Chöre, Orchester, Vereine und Verbände, Konzert- und Festivalveranstaltende, Kirchenmusiker*innen, Kommunen, Musikschulen und allgemeinbildende Schulen aus ganz Niedersachsen mit ihren Konzepten beteiligt. Insgesamt haben sich seit 2009 rund 280 Projekte um den Förderpreis Musikvermittlung beworben. Über 24 Preisträgerkonzepte wurden bereits erfolgreich realisiert.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und zeichnet innovative Konzepte aus, die neuen Publikumskreisen einen lebendigen Zugang zu Musik eröffnen. Das bereitgestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 40.000 Euro unterstützt die Realisierung der sechs Preisträgerprojekte und die Preisverleihungen finden zwischen November 2019 und Juli 2020 beim jeweiligen Projektträger vor Ort im Rahmen der Realisierung statt.

Näheres musikland-foerderpreis

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.06.2019


Museen mit Gütesiegel ausgezeichnet

Niedersächsische Museen werden zum zwölften  Mal ausgezeichnet

Eine tolle Sache: Neun Museen haben jetzt für die Qualität ihrer Arbeit die Früchte geerntet und haben das Museumssiegel in Bremen und Niedersachsen erhalten. Bereits zum zwölften Mal zeichnet das Land Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. kleine und große Museen aus. Die Gütesiegel sind sieben Jahre lang gültig und wurden 2006 als gemeinsames Projekt vom niedersächsischen Kulturministerium, dem Museumsverband und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung  initiiert.

Die Museumsgütesiegel wurden am 22. März 2019 auf der Jahrestagung des Museumsverbandes in Celle verliehen.


Das Thema Kulturhauptstadt wird nachbarschaftlich

Mobiler Kulturhauptstadt-Kiosk ist on Tour

Der mobile Kulturhauptstadt-Kiosk geht weiter auf Tour: Der Kiosk für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung funktioniert wie ein „echter“ Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen.

Der Holzpavillon mit dem 18 Quadratmeter großen Anbau mit Sitzgelegenheiten. Pavillon wurde vom Verein „Unter einem Dach“ entworfen, der einen nachhaltigen Beitrag zur Integration leistet, indem er Arbeit und Praktika im handwerklichen Bereich sowie Sprachförderung und Vermittlung in die Aus- und Weiterbildung, anbietet. Gebaut wurde der Kiosk in der Werkstatt im Hafven.


Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B - B wie Beethoven

Umbau - Philharmonie zieht in den Kuppelsaal und veranstaltet ein Festival für den Jubilar des Jahres

Umgebaut wird nur der Bühnenbereich - die Bühne wird runder und geht mehr in die Tiefe.

Damit dann auch jeder weiss, was gespielt wird: Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B wie Beethoven, Beethoven und noch einmal Beethoven - die neue Saison der Radiophilharmonie wird spannend! Wie sagt Manze so schön: Wir sind ein Beethovenorchester!

2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag und das ist ein ausreichender Grund schon in diesem Jahr mit den Ehrungen zu beginnen: So gibt es ein 8teiliges „Beethoven Festival“, das den Untertitel „Alle Sinfonien, alle Klavierkonzerte“ trägt.

Manze: Wir sind ein Beethovenorchester! Foto NDR  

Am 7. September, zur Saisoneröffnung,  gibt es im Kuppelsaal erst einmal Gustav Mahlers dritte Sinfonie - einer der größten Brocken des sinfonischen Repertoires. Mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter sowie den Damen des NDR-Chores und dem Knabenchor Hannover zu hören und sehen.

Und dann geht es so richtig los: Alle 15 Sinfoniekonzerte sowie die acht dem Titanen Ludwig van Beethoven gewidmet Festivalkonzerte sind im Kuppelsaal zu hören. Und beim Beethoven-Festival das vom 20. Oktober bis 10. November läuft, sind fünf Pianisten dabei: Nobuyuki Tsujii, Martin Stadtfeld, Lars Vogt, Martin Helmchen Pierre-Laurent Aimard - Sensationell!! Für das Beethoven-Festival gibt es neben den Einzeltickets verschiedene Festivaltickets (siehe unten).  

Chefdirigent Manze und Achim Dobschall, Leitung NDR Bereich Orchester, Chor und Konzerte sowie der Manager der Radiophilharmonie, Matthias Ilkenhans, hoffen, durch die zusätzlichen Plätze im Kuppelsaal und den Eventcharakter des Festivals neues Publikum zu generieren.

Achim Dobschall, Andrew Manze und Matthias Ilkenhans freuen sich auf die Saison 2019/2020 der NDR Radiophilharmonie, in der die Musik Beethovens eine große Rolle spielen wird. Foto S. Lappe

Die Rückkehr in das umgebaute Funkhaus wird am 10. Januar mit Martha Argerich groß gefeiert: Die weltbekannte argentinische Pianistin spielt gemeinsam mit ihrer Meisterschülerin Shin-Heae Kang das Konzert für zwei Klaviere von Poulenc. Außerdem stehen auf dem Programm der „Rosenkavalier“ und Ravels „La Valse“, dem Konzert soll ein beschwingter Charakter verpasst werden,  ähnlich einem Neujahrskonzert.

Im Barock-Zyklus werden unter anderem Haydns „Schöpfung“ (27.März) und Auszüge aus Händels „Guiulio Cesare“ (1.Mai ) zu hören sein.

Zu den illustren Gästen des Orchesters der Saison 2019/2020 zählen unter anderem Altmeister Leonard Slatkin (13. Februar, Dvoraks „Aus der Neuen Welt“), Simone Young  (27. Februar, Debussys „La Mer“) und Star-Harfenist Xavier de Maistre (2. Juli, Konzert von Reinecke).

Weitere bekannte Solisten der Saison sind die Geiger Thomas Zehetmair und Isabelle van Keulen, die King's  Singers, die das Weihnachtskonzert (noch im Kuppelsaal) gestalten, und der Jazzpianist Brad Mehldau, der in der Freistil-Reihe zu Gast  ist.

"Discover Music!" - Mit diesem Programm spricht die NDR Radiophilharmonie die Kleinsten bis zu jungen Erwachsen an: da ist das Zwergen-Abo, und die Reihe Orchesterdetektive bietet Familienkonzerte an (auch als Abo buchbar) – die Anzahl der begleitenden Erwachsen ist beschränkt!

Dann gibt es noch ausgefeilte Schulklassen-Angebote, da freuen sich die Orchester-Detektive auf Schulklassen. Und in diesem Jahr vom 20. bis 26. Januar Beethoven für Kinder und Jugendliche mit interaktiven Angeboten. (Broschüre und online unter ndr.de/discovermusic-hannover.

Neben Andrew Manze leiten erfahrene Dirigenten wie Leonard Slatkin und Simone Young erstmals das Orchester. Debüts am Pult geben unter anderem auch der Venezolaner Rafael Payare und sein dänischer Kollege Thomas Sondergard.

In der kommenden Saison steht auch eine große China-Tournee auf dem Plan mit Auftritten in Peking und Shanghai. Auf dem Programm – man kann es ahnen: Beethoven!

Und noch eine Nachricht: Es gibt schon Karten für das Klassik-Open-Air im Maschpark mit "Carmen", Aufführung am 20. Juli 2020!

Programme und Tickets unter ndr_radiophilharmonie

Neu: Alle Menschen unter 30 können ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn Karten für alle Konzerte für 5 € erwerben  falls verfügbar! 

Der Vorverkauf für die meisten Konzerte der neuen Saison und das Beethoven-Festival ist schon tüchtig im Gang. Karten und Abos unter ndrticketshop sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. 

Mit den Eintrittskarten kann man am Veranstaltungstag kostenlos im GVH-Gebiet mit den Öffis unterwegs sein 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.07.2019