KULTUR - FEUILLETON


Die neue Spielzeit mit vielen neuen Ideen!

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Händel-Festspiele feiern 2020 Jubiläum

100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Mit der Wiederaufführung der „Rodelinda“ am 26. Juni 1920 weckten Bürger*innen der Stadt Göttingen die Oper Händels aus ihrem fast 200-jährigen Dornröschenschlaf und brachten damit eine Bewegung ins Rollen, die weltweit bis heute als „Göttinger Händel-Renaissance“ bekannt ist. Gelungen ist das durch den Händel-Enthusiasten Oskar Hagen. Diese Einrichtung Hagens war so erfolgreich, dass es bis Ende 1926 in ganz Deutschland 136 Aufführungen der Oper in dieser Fassung gab. Mit seitdem weit über einhundert Neuinszenierungen gehört „Rodelinda" zu den heute beliebtesten Opern Händels. 

Im Jubiläumsjahr präsentieren die Festspiele 120 Veranstaltungen, davon 40 Konzerte und Opernaufführungen (einschließlich der Familienfassung der Oper). Mehr als 700 Künstler*innen werden dafür in Göttingen und der Region erwartet. Der Gesamtetat für die Festspiele 2020 liegt bei ca. drei Millionen Euro.
Der öffentliche Vorverkauf hat bereits begonnen. Eintrittskarten gibt es unter haendel-festspiele sowie in Göttingen beim GT Ticket-Service, bei der Tourist-Information Göttingen sowie dem Deutschen Theater Göttingen. Auch können Tickets bei allen an CTS Eventim angeschlossenen Vorverkaufsstellen in Deutschland (Kartenhotline: 01806-57 00 70) erworben werden.

Das Programm unter: haendel-festspiele-programm-festspielkalender

Zwischen dem 20. Mai und 1. Juni 2020 werden alle 42 Operntitel Händels in einem Programm inszeniert, konzertant und in vielen verschiedenen anderen Formaten aufgeführt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.09.2019


KUBISCH bringt Projekte ins Rollen

 

Bis zu 3.000 Euro pro Teams von Kulturschaffenden und Schulen

Gemeinnützige Kultureinrichtungen aus Niedersachsen können sich bis zum 31. Oktober 2019 für das Förderprogramm KUBISCH – Kulturelle Bildung & Schule bewerben.

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ) schreibt das Programm zum dritten Mal aus. Sie unterstützt damit innovative oder bewährte Gemeinschaftsprojekte von Kulturschaffenden und Schulen, die im Jahr 2020 stattfinden. Bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten werden übernommen. Die LKJ möchte mit KUBISCH Synergien zwischen Kultureller Bildung und Lehrinhalten schaffen, Schüler für kreative Prozesse begeistern und zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.

Eine siebenköpfige, unabhängige Jugendjury wählt die Ideen danach aus, ob sie sich an der Lebensrealität der Schüler orientieren, Kinder und Jugendliche das Vorhaben mitgestalten und mitbestimmen (Partizipation) und ob das Projekt offen und kostenfrei für alle Teilnehmer ist – unabhängig vom sozioökonomischen und kulturellen Hintergrund (Diversität).

2018 haben 22 Kultureinrichtungen, die mit 13 Schulen kooperiert haben, eine Förderung erhalten. Insgesamt haben 462 Kinder und Jugendliche an zehn Projekten teilgenommen, die in den Sparten Musiktheater, Tanz, Digitale Kunst/Games, Fotografie, Film/Video, Musik, Museum, Theater und Literatur angesiedelt waren. Die meisten Ideen wurden als Workshops umgesetzt, aber auch als Projektwochen oder halbjährliche AGs.

Kultureinrichtungen können sich online für eine Förderung bewerben unter: kulturmachtschule-kubisch.


Noch ein Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Antragsstellung bei der Region Hannover ab dem 1. Oktober

Im Rahmen des vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur aufgelegten Investitionsprogrammes 2019 startet am 1. Oktober die Antragsstellung für kleine Kultureinrichtungen bei der Region Hannover. Das Programm richtet sich an Kultureinrichtungen, die in der Regel über maximal drei Vollzeitstellen verfügen und nicht mehr als fünf Neuproduktionen (Theater) im Kalenderjahr herausbringen. Gefördert werden bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, digitale Infrastruktur, Veranstaltungstechnik, Maßnahmen zur Verbesserung von inhaltlicher oder der Aufenthaltsqualität sowie Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. Januar 2020 können beim Team Kultur der Region Hannover Fördersummen von 1.000 bis 25.000 Euro aus dem Niedersächsischen Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen beantragt werden.

Die Antragsformulare und die entsprechende Richtlinie des Ministeriums sind ab dem 1. Oktober auf kulturfoerderung-region-hannover online. Eingereicht werden die Anträge auf dem postalischen Weg an die Region Hannover, Team Kultur 41.01, Hildesheimer Straße 20, Hannover. Weitere Auskünfte: Stefani Schulz, Tel. (0511) 616-23488 oder per E-Mail unter stefani.schulz(at)region-hannover.de.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 27.09.2019


Deutscher Radiopreis in Hamburg verliehen

Bundespräsident Steinmeier: „Vertrauen ist kostbar“

Es gab rockige Töne und eine Menge Applaus für die besten Radiomacher: Die Gewinner des Deutschen Radiopreises 2019 wurden in der Hamburger Elbphilharmonie bejubelt und gefeiert worden.

Und Panikrocker Udo Lindenberg stand zum Auftakt der Veranstaltung vor rund 1 400 geladenen Gästen mit seinem Hit „Stärker als die Zeit“ auf der Bühne der Elphi. Zahlreiche Prominente ließen sich sehen wie - Schauspielerin Andrea Sawatzki und ZDF-Moderatorin Marietta Slomka.

Als Ehrengast war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeladen. Und der appellierte dann auch an Deutschlands Radiosprecher, das kostbare Vertrauen ihrer Hörer zu erhalten. „Für viele sind Sie eben diejenigen, die die Meinung des Hörers im Alltag zu einem guten Stück prägen“, sagte der Bundespräsident. Und der gemeinsame Wunsch müsse es sein, mit diesem Privileg verantwortungsvoll und sorgsam umzugehen.

In zwölf Kategorien wird der Radiopreis vergeben, die Auszeichnungen sind undotiert. Knapp 70 öffentlich-rechtliche und private Radios übertrugen die von Barbara Schöneberger moderierte Gala live.

Den Preis für die „Beste Comedy“ erhielten Dirk Haberkorn und Boris Meinzer von Hit Radio FFHfür „Achtung Alexa“. Das Format macht den Sprachassistenten zum Lockvogel am Telefon. Die Auszeichnung für die „Beste Reportage“ ging an Holger Senzel von NDR Info für „Unter Schlamm begraben - Spurensuche in Petobo“.

Und über den Preis für die „Beste Programmation“ freuten sich auch Johannes Ott und Mike Thiel von Radio Gong 96,3 - für das Projekt „Taxi von Frauen für Frauen“.

Ute Micha,Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.09.2019


Bis 31. Oktober entstehen die schönsten Fotos mit Gartenmotiven

 Internationaler Fotowettbewerbs „The Beauty of Herrenhausen Gardens“

Erstmals beteiligen sich die Herrenhäuser Gärten an dem internationalen Fotowettbewerb IGPOTY - International Garden Photographer of the Year. Bei dem in England entstandenen Wettbewerb werden jährlich die weltbesten Gartenfotos gekürt. Herrenhausen wurde als Deutschland-Partner ausgewählt. Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, und Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing & Tourismus GmbH, stellten die Wettbewerbskategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ vor, in der Profi- und Hobbyfotograf*innen bis zum 31. Oktober 2019 kostenlos ihre Motive aus den Herrenhäuser Gärten einreichen können.

Clark sagte: „Wir sind stolz, dass der Veranstalter uns als Partner ausgewählt hat, und freuen uns auf viele wunderbare Aufnahmen von den Herrenhäuser Gärten.“ Und Nolte erläutert: „Der Fotowettbewerb bietet den Herrenhäuser Gärten eine internationale Plattform, das ist großartige Werbung für Hannover“. Gute Fotos von einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hannovers seien schließlich immer gefragt, so Nolte.

Teilnehmer*innen können ihre Bilder  aus den Herrenhäuser Gärten in der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ auf den Seiten von igpoty hochladen. Wettbewerbssprache ist Englisch. Gefragt sind ausschließlich Fotos, die in den Herrenhäuser Gärten entstanden sind, der Zeitpunkt spielt keine Rolle. Veranstaltungen sollen nicht im Fokus stehen, so Clark. Auf den Wettbewerbsseiten im Internet werde am Beispiel früherer Siegerfotos deutlich, was die Jury überzeugen könne: stimmungsvolle Garten- und Landschaftsaufnahmen sowie raffinierte Pflanzenmotive.

Die Gewinnerfotos werden im weltweit vertriebenen IGPOTY-Bildband veröffentlicht und 2020 in den Herrenhäuser Gärten ausgestellt. Hinzu kommen Preise, die die Gartenleitung und Hannover Marketing & Tourismus zur Verfügung stellen: Der erste Preis ist ein exklusiver Fotoplatz auf der erhöhten Kaskade beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb. Die zweiten und dritten Preisträger*innen können sich auf einen Fototermin im Großen Garten oder Berggarten vor Gartenöffnung am frühen Morgen freuen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.07.2019


Niedersachsen fördert kleine Kultureinrichtungen mit 2,5 Millionen Euro

Zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung

Kleine Kultureinrichtungen wie Museen, Amateurtheater und Heimatvereine sorgen insbesondere in den ländlich geprägten Regionen Niedersachsens für ein breites Kulturangebot und sichern die kulturelle Teilhabe. Um diese Einrichtungen zielgerichtet zu unterstützen, hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ein 2,5 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm auf den Weg gebracht. 1,5 Millionen Euro kommen direkt über die Landschaften und Landschaftsverbände, eine Million vergibt das MWK.

Theater spielen und sehen kann so viel Spaß machen!

„Als Orte der Begegnung leisten kleine Kultureinrichtungen einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus geben sie zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung in einem Flächenland wie Niedersachsen. Mit dem neuen Investitionsprogramm möchten wir die Einrichtungen dabei unterstützen, sich beispielsweise durch bauliche oder technische Neuerungen oder dringend benötigte Anschaffungen weiterzuentwickeln“, so der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Das Programm richtet sich an Einrichtungen, die nicht mehr als drei Vollzeitstellen haben oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Projektanträge für 1.000 bis 25.000 Euro können direkt bei den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt werden, die auch die Antragsstichtage festlegen. Projektanträge mit Fördersummen zwischen 25.000 und 200.000 Euro werden beim MWK beantragt. Hierfür ist der Antragsstichtag der  30.09.2019.

Informationen zur Ausschreibung: kulturfoerderung

MWK/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 17.07.2019


Alfelder Fagus-Werk erlebt Besucheransturm

Fagus-Werk beliebter Veranstaltungsort

Das Bauhaus-Jubiläumsjahr hat dem zum Unesco-Welterbe gehörenden Fagus-Werk in Alfeld im Landkreis Hildesheim deutlich mehr Besucher verzeichnet.

Die Zahl ist im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 150 Prozent gestiegen. In den Vorjahren hatten das Fagus-Werk jeweils rund 220 000 Besucher erlebt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.07.2019


Kein Geld von umstrittenen Sponsoren

Geehrt: Fotokünstlerin Nan Goldin erhält Kunstpreis Ruth Baumgarte

Sie stellt sich gegen Geld von umstrittenen Sponsoren und engagiert sich - das bedeutet der Künstlerin Nan Goldin alles. Sie gehört zu den wichtigsten Fotografinnen der Gegenwart und erhielt im Sprengel Museum den begehrten 5. Kunstpreis Ruth Baumgarte (mit 20 000 Euro dotiert).

Die Künstlerin nutzte die Ehrung ohne Umschweife für ein Statement zu ihrem derzeit wichtigsten Kampf - dem Kampf gegen die amerikanische Opioid-Krise und gegen die Pharmaindustriellen-Familie Sackler, die damit ein Milliardenvermögen gemacht hat. Nan Goldin: „Ich habe mein früheres Werk dem Kampf gegen Aids gewidmet, eine Krankheit, die eine ganze Generation betroffen hat - und jetzt ist diese Opioid-Krise dabei, eine wichtige Generation auszulöschen.“  Sie meint damit das massenweise Verschreiben von bestimmten Schmerzmitteln, die stärker abhängig machen als zum Beispiel Heroin und ganze Stadtteile in Slums verwandeln.

Nan Goldin. Foto Wikipedia 

In Deutschland sind diese Medikamente nur unter stärksten Auflagen zu bekommen, in den USA darf sie jeder  Hausarzt rezeptieren. Und Zehntausende sterben in den USA jedes Jahr an einer Überdosis.

Die Familie Sackler hat ihr damit verdientes Vermögen in Kunst investiert, ist ebenso im New Yorker Metropolitan Museum vertreten wie im Pariser Louvre. Die Künstlerin sagte: „Ich will, dass es aufhört, dieses Waschen der Reputation durch die Kunst." Und überhaupt: „Dirty Money" habe in Museen nichts zu suchen. Und europäische Museen seien im Vergleich zu den US-Institutionen in einer besseren Lage, da sie staatlich finanziert werden.

Das konnte Sprengel-Direktor Reinhard Spieler nur bestätigen. Und: „Wir sind so weit ab, dass wir für die Milliarden nicht interessant sind." Er würdigte das herausragende Werk und Engagement von Nan Goldin, die schlicht eine „großartige Künstlerin“ sei.

In den 80erJahren wurde Nan Goldin berühmt durch ihre schonungslos subjektive Fotografie die Menschen in prekären Situationen zeigte, Unterprivilegierte, Obdachlose, Drogensüchtige, Aids-Kranke - aber immer mit „sehr großer Empathie und Wärme", so Spieler, die es dem Betrachter ermöglichen, selbst ein Teil dieser Welt zu werden.

Der Preis wird von der Kunststiftung Ruth Baumgarte (Vorsitzender: Galerist Alexander Baumgarte) vergeben, die sich der Aufarbeitung des Baumgarte-Werkes zur Aufgabe gesetzt hat.

Zwei Werke der Künstlerin Nan Goldin befinden sich in der Museumssammlung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.06.2019


Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B - B wie Beethoven

Philharmonie gastiert im Kuppelsaal und veranstaltet ein Festival für den Jubilar des Jahres

Umgebaut wird im Funkhaus nur der Bühnenbereich - die Bühne wird runder und geht mehr in die Tiefe.

Damit dann auch jeder weiss, was gespielt wird: Andrew Manze setzt in der Saison 2019/2020 auf das große B wie Beethoven, Beethoven und noch einmal Beethoven - die neue Saison der Radiophilharmonie wird spannend! Wie sagt Manze so schön: Wir sind ein Beethovenorchester!

2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag und das ist ein ausreichender Grund schon in diesem Jahr mit den Ehrungen zu beginnen: So gibt es ein 8teiliges „Beethoven Festival“, das den Untertitel „Alle Sinfonien, alle Klavierkonzerte“ trägt.

Am 7. September, zur Saisoneröffnung,  gab es im Kuppelsaal erst einmal Gustav Mahlers dritte Sinfonie - einer der größten Brocken des sinfonischen Repertoires - mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter sowie den Damen des NDR-Chores und dem Knabenchor Hannover zu hören und zu sehen.

Und dann geht es so richtig los: Alle 15 Sinfoniekonzerte sowie die acht dem Titanen Ludwig van Beethoven gewidmet Festivalkonzerte sind im Kuppelsaal zu hören. Und beim Beethoven-Festival das vom 20. Oktober bis 10. November läuft, sind fünf Pianisten dabei: Nobuyuki Tsujii, Martin Stadtfeld, Lars Vogt, Martin Helmchen Pierre-Laurent Aimard - Sensationell!! Für das Beethoven-Festival gibt es neben den Einzeltickets verschiedene Festivaltickets (siehe unten).  

Chefdirigent Manze und Achim Dobschall, Leitung NDR Bereich Orchester, Chor und Konzerte sowie der Manager der Radiophilharmonie, Matthias Ilkenhans, hoffen, durch die zusätzlichen Plätze im Kuppelsaal und den Eventcharakter des Festivals neues Publikum zu generieren.

Achim Dobschall, Andrew Manze und Matthias Ilkenhans freuen sich auf die Saison 2019/2020 der NDR Radiophilharmonie, in der die Musik Beethovens eine große Rolle spielen wird. Foto S. Lappe

Die Rückkehr in das umgebaute Funkhaus wird am 10. Januar mit Martha Argerich groß gefeiert: Die weltbekannte argentinische Pianistin spielt gemeinsam mit ihrer Meisterschülerin Shin-Heae Kang das Konzert für zwei Klaviere von Poulenc. Außerdem stehen auf dem Programm der „Rosenkavalier“ und Ravels „La Valse“, dem Konzert soll ein beschwingter Charakter verpasst werden,  ähnlich einem Neujahrskonzert.

Im Barock-Zyklus werden unter anderem Haydns „Schöpfung“ (27. März) und Auszüge aus Händels „Guiulio Cesare“ (1. Mai ) zu hören sein.

Zu den illustren Gästen des Orchesters der Saison 2019/2020 zählen unter anderem Altmeister Leonard Slatkin (13. Februar, Dvoraks „Aus der Neuen Welt“), Simone Young  (27. Februar, Debussys „La Mer“) und Star-Harfenist Xavier de Maistre (2. Juli, Konzert von Reinecke).

Weitere bekannte Solisten der Saison sind die Geiger Thomas Zehetmair und Isabelle van Keulen, die King's  Singers, die das Weihnachtskonzert (noch im Kuppelsaal) gestalten, und der Jazzpianist Brad Mehldau, der in der Freistil-Reihe zu Gast  ist.

"Discover Music!" - Mit diesem Programm spricht die NDR Radiophilharmonie die Kleinsten bis zu jungen Erwachsen an: da ist das Zwergen-Abo, und die Reihe Orchesterdetektive bietet Familienkonzerte an (auch als Abo buchbar) – die Anzahl der begleitenden Erwachsen ist beschränkt!

Dann gibt es noch ausgefeilte Schulklassen-Angebote, da freuen sich die Orchester-Detektive auf Schulklassen. Und in diesem Jahr vom 20. bis 26. Januar Beethoven für Kinder und Jugendliche mit interaktiven Angeboten. (Broschüre und online unter ndr-discovermusic).

Neben Andrew Manze leiten erfahrene Dirigenten wie Leonard Slatkin und Simone Young erstmals das Orchester. Debüts am Pult geben unter anderem auch der Venezolaner Rafael Payare und sein dänischer Kollege Thomas Sondergard.

In der kommenden Saison steht auch eine große China-Tournee auf dem Plan mit Auftritten in Peking und Shanghai. Auf dem Programm – man kann es ahnen: Beethoven!

Und noch eine Nachricht: Es gibt schon Karten für das Klassik-Open-Air im Maschpark mit "Carmen", Aufführung am 20. Juli 2020!

Programme und Tickets unter ndr_radiophilharmonie

Neu: Alle Menschen unter 30 können ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn Karten für alle Konzerte für 5 € erwerben - falls verfügbar! 

Der Vorverkauf für die meisten Konzerte der neuen Saison und das Beethoven-Festival ist schon tüchtig im Gang. Karten und Abos unter ndrticketshop sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. 

Mit den Eintrittskarten kann man am Veranstaltungstag kostenlos im GVH-Gebiet mit den Öffis unterwegs sein. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.08.2019