KULTUR - FEUILLETON


"Mach Dein Ding" - nur keine Panik!

Udonaut kommt zur Hannover-Premiere seines Films ins Grand Astor 

Wie es nun mal seine Art ist, tänzelt der Udonaut Udo Lindenberg locker-flockig über den roten Teppich und auf der Bühne, er genießt das Blitzlichtgewitter sichtlich - und macht sein Ding!

Am Samstagabend landete der Udonaut zur Panik-Premiere seines Films im Astor-Kino – kurzerhand zum Udoversum umbenannt. "Eine sehr herzliche Begrüßung, eine echte Liebeserklärung", kam Udo Lindenberg so richtig ins schwärmen und nuschelte wie immer: "Hannover, richtige Rock'n Roll-Stadt, Hardrock-City."

Die Premiere seines Films flimmerte gleich in zwei Sälen über die Leinwand. 

Lindenberg: "Der Film ist meeeegaaaa geil! Sehr emotional, hat mich tief berührt." Wie immer, mischten  sich ein paar Promis unter die Besucher, wie zum Beispiel Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), Sponsor Dirk Rossmann, Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) und Exkanzler Christian Wulf kamen gern ins „Udoversum“.

Am 16. Januar kommt der Film "Lindenberg! Mach dein Ding" bundesweit in die Kinos.

(v. l. n. r.) Jan Bülow (Darsteller Udo Lindenberg), Regisseurin Hermine Huntgeburth, Udo Lindenberg, Max von der Groeben (Darsteller: Steffi Stephan)

Ute Micha, Presse Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos Reza Salimi-Asl

12.01.2020


Filmpreis - 27 kommen in die nächste Runde

Mehr als 2 000 Mitglieder der Filmakademie werden die Kandidaten sichten 

Es wird so richtig spannend, denn Filme wie "Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani, "Auerhaus" von Neele Leana Vollmer und "7500" von Patrick Vollrath sind bei der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis eine Runde weiter.

Insgesamt wurden 27 Spielfilme ausgewählt, wie die Deutsche Filmakademie am Dienstag mitteilte. Dabei sind auch "Deutschstunde" von Christian Schwochow, "Lara" von Blaz Kutin und natürlich auch der Udo Lindenberg-Film "Mach dein Ding" und "Der Fall Collini" von Marco Kreuzpaintner.  In der Auswahl sind auch acht Kinderfilme. Mehr als 2 000 Mitglieder der Filmakademie werden die Kandidaten nun sichten.

deutscher-filmpreis/vorauswahl/

Am 11. März werden die Nominierungen bekannt gegeben, der Filmpreis soll am 24. April in Berlin verliehen werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

07.01.2020


So geht es mit der Kulturhauptstadt-Bewerbung weiter

Neues Bid Book muss erstellt werden

Die nächsten Schritte in der Sache Kulturhauptstadt-Bewerbung: Bis zum Sommer 2020 muss ein erweitertes Bid book mit rund 100 Seiten erstellt sein. Die Jury trifft sich in der zweiten Hälfte des Septembers in Hannover und informiert sich direkt über die Pläne für die Kulturhauptstadt 2025. Der Sieger wird dann in einem Jahr Anfang Dezember 2020 bekanntgegeben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Bid Book-light“ für fünf Euro zu kaufen

Bid Book „Kulturhauptstadt Europas 2025“

Das Taschenbuch-Bid Book ist seit dem 20. Dezember wieder erhältlich, ein Original wurde versteigert.

Wegen der großen Nachfrage nach dem von Juan S. Guse geschriebenen Bid Book „Agora of Europe“ gibt es jetzt eine Neuauflage.

Den Roman des hannoverschen Bewerbungsbuchs zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ als Taschenbuch gibt es wieder für fünf Euro in der Buchhandlung an der Marktkirche, bei Decius in der Marktstraße, bei Hugendubel in der Bahnhofstraße, in der Merz-Buchhandlung im Sprengel Museum und in der Tourist Information im Neuen Rathaus zu kaufen.

Eine digitale Fassung des originalen Bid Books in Englisch - und auch die deutsche Übersetzung - zum Durchblättern und als Download gibt es auch auf khh25.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos Mathias Falck

18.12.2019


„Schule des Neuen Hörens“ mit Damian Marhulets / 28. Januar u. 18. Februar

Multimediale Vortragsreihe - Termine am 28. Januar

Wie können moderne Wissensformen und Denkpraxen die Musik durchdringen und damit auch ihre Komposition und Wahrnehmung verändern? In der multimedialen Vortragsreihe „Schule des Neuen Hörens“ verwebt Damian Marhulets philosophische Gedanken und Theorien mit Musikstücken unterschiedlicher Epochen.

An sechs Abenden lädt der hannoversche Künstler dazu ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken – mit audiovisuellen Performances, in Vorträgen und Gesprächen mit Gästen.

Damian Marhulet. Foto: Christian Behrens

Dunkle Phänomenologie #1: Impressionismus und kosmischer Horror. In der zweiten Veranstaltung am 28. Januar um 18.30 Uhr in der HMTMH, Neues Haus 1, Raum E15, erleben die Gäste die bislang unerzählte Geschichte einer Begegnung dreier Zeitgenossen: dem Gründer der phänomenologischen Philosophie, Edmund Husserl, dem französischen Komponisten Claude Debussy und einem der wichtigsten Vertreter der Horrorliteratur des 20. Jahrhunderts: H. P. Lovecraft.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Hörregion Hannover mit Incontri – Institut für neue Musik an der HMTMH und wird von der Stiftung Niedersachsen unterstützt. Der Eintritt zu allen Abenden ist frei.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter hörregion-hannover.

Nächste Termine - immer dienstags: 18.02, 25.02., 3.03., 10.03., jeweils 18.30 Uhr, Eintritt frei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

17.01.2020


Er wird so geliebt "Der Glanz des Barocks"

Die Konzertreihe Herrenhausen Barock ist neu aufgelegt    

Im Winter wird es in der Galerie wieder hochklassige Konzerte geben - mit der Musica Alta Ripa, dem Knabenchor, der Hannoverschen Hofkapelle, dem Niedersächsischen Staatsorchester und Gästen. Edle barocke Klänge passen wie die Faust aufs Auge nach Herrenhausen. Und die Herrenhäuser Gärten erwecken nach einem Jahrzehnt Pause den "Herrenhausen Barock" wieder zum Leben - gepaart mit reichlich hochkarätigen Künstlern in 12 Konzerten. Eröffnet wird "Herrenhausen Barock" (7. Dezember 2019 bis 23. Februar 2020) mit dem weltweit gefeierten und von Donna Leon (bekannt durch "Commissario Brunetti"), unterstützten Ensemble pomo d'oro mit einem Konzert, das Händels Tiere lebendig werden lässt. Denn bei "Tiere und Töne" wird die Krimi-Autorin Donna Leon die jeweiligen Arien kommentieren.

So werden u. a. Weltklasse-Countertenor Andreas Scholl, der Knabenchor und die Hannoversche Hofkapelle zu sehen und hören sein.

Stellen ein tolles Programm vor: Gartendirektor Ronald Clark, Dr. Benedikt Poensgen und Bernward Lohr vom Institut für Alte Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien. Foto W. Feege

Mit der Reihe schließt sich wieder eine Lücke im hannoverschen Veranstaltungskalender, wie Kulturbüroleiter Benedikt Poensgen findet: "Dabei sind großartige Sängerinnen wie Inga Kalna und Vivica Genaux zum ersten Mal in Hannover zu erleben." Das wirklich tolle Programm ist unter anderem durch Poensgens Kontakte zur internationalen Barockszene entstanden. Damit wird die prächtige Herrenhäuser Galerie im Winter zu einem Zentrum der Barockmusik.

Und neben barocken Weihnachtskonzerten und einem Silvesterkonzert ("Orpheus und Eurydike") wird auch erstmals ein Neujahrskonzert mit der Hannoverschen Hofkapelle zu hören sein.   

Die Konzertreihe legt viel Wert auf authentische Klänge wie bei "Neues aus Hannover: Große Concerti & Suiten" (9. Februar). Und zu den Highlights "Händel live in Herrenhausen" mit dem Knabenchor, dem Countertenor Andreas Scholl und Franz Rainer Enste als Georg Friedrich Händel (15. und 16. Februar).   Das allerdings größte Projekt ist "Israel in Egypt" mit dem Chor Capella St. Crucis als Abschluss der diesjährigen Reihe. In keinem anderen Oratorium spielt der Chor eine so große und herausragende Rolle. Und die sechs Solisten gehören nun einmal in die erste Reihe des internationalen Barockgesangs (23. Februar). 

Franz Rainer Enste als Händel, Anne Röhrig (Musica Alta Ripa), und Bernward Lohr. Foto S. Lappe

Als Tipp für Familien: "Durch das Rote Meer - Ein musikalischer Auszug aus Ägypten", einer 45-minütigen Kurzfassung von "Israel in Egypt" und das bei freiem Eintritt! Kinder ab vier Jahren werden begeistert sein! (22. Februar, 15 Uhr). 

Mehr Informationen unter: herrenhausen-barock 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.12.2019 


Die Cumberlandsche ist zurück im abendlichen Geschehen

Cumberlandsche Galerie wieder mit Programm

Am Freitag, 13.12.2019 eröffnete der erste Club dieser Spielzeit in Hannovers schönstem Treppenhaus ab 22 Uhr. Getanzt wird zu organischen Klängen wie z. B. Disco, Funk & Soul, aber auch neuere musikalische Einflüsse finden hier Platz.
In Zukunft hat die Cumberlandsche Bar mittwochs bis samstags ab 19 Uhr geöffnet und ist für alle Besucher*innen frei zugänglich. Clubveranstaltungen finden nun wieder regelmäßig freitags oder samstags ab 22 Uhr statt. Der Eintritt ist bis 23 Uhr immer kostenlos. Geboten werden gute Drinks und eine einmalige Atmosphäre - dazu legen namhafte DJs auf.
Unaufgeregt, authentisch, stilvoll und zeitgenössisch werden die Abende kreiert, die überleitend nach den Vorstellungen im Schauspielhaus zum Austausch einladen aber auch offen sind für alle weiteren Besucher*innen.
Betrieben wird die Bar von Demir Cesar, der auch das Konzept für die musikalische Gestaltung übernommen hat.

Öffungszeiten und Infos:
Cumberlandsche, Prinzenstraße 9 (Eingang über Innenhof)
www.cumberlandsche.de
Bar-Kultur gibt es Mi-Sa von 19 bis 24 Uhr,
Club & Bar-Kultur: Fr. (gelegentlich auch Sa.): 19 bis 4 Uhr in der Frühe (bitte Hinweise auf der Website und den Sozialen Medien beachten)
Eintritt von 22-23 Uhr frei!
Next Date: 24.01. Cumberlandsche

Staatstheater/Ute Micha/Sigrid Lappe


Händel-Festspiele feiern 2020 Jubiläum

100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Mit der Wiederaufführung der „Rodelinda“ am 26. Juni 1920 weckten Bürger*innen der Stadt Göttingen die Oper Händels aus ihrem fast 200-jährigen Dornröschenschlaf und brachten damit eine Bewegung ins Rollen, die weltweit bis heute als „Göttinger Händel-Renaissance“ bekannt ist. Gelungen ist das durch den Händel-Enthusiasten Oskar Hagen. Diese Einrichtung Hagens war so erfolgreich, dass es bis Ende 1926 in ganz Deutschland 136 Aufführungen der Oper in dieser Fassung gab. Mit seitdem weit über einhundert Neuinszenierungen gehört „Rodelinda" zu den heute beliebtesten Opern Händels. 

Im Jubiläumsjahr präsentieren die Festspiele 120 Veranstaltungen, davon 40 Konzerte und Opernaufführungen (einschließlich der Familienfassung der Oper). Mehr als 700 Künstler*innen werden dafür in Göttingen und der Region erwartet. Der Gesamtetat für die Festspiele 2020 liegt bei ca. drei Millionen Euro.
Der öffentliche Vorverkauf hat bereits begonnen. Eintrittskarten gibt es unter haendel-festspiele sowie in Göttingen beim GT Ticket-Service, bei der Tourist-Information Göttingen sowie dem Deutschen Theater Göttingen. Auch können Tickets bei allen an CTS Eventim angeschlossenen Vorverkaufsstellen in Deutschland (Kartenhotline: 01806-57 00 70) erworben werden.

Das Programm unter: haendel-festspiele-programm-festspielkalender

Zwischen dem 20. Mai und 1. Juni 2020 werden alle 42 Operntitel Händels in einem Programm inszeniert, konzertant und in vielen verschiedenen anderen Formaten aufgeführt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.09.2019


Noch ein Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Antragsstellung bei der Region Hannover bis 31. Januar 2020

Im Rahmen des vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur aufgelegten Investitionsprogrammes 2019 startete am 1. Oktober die Antragsstellung für kleine Kultureinrichtungen bei der Region Hannover. Das Programm richtet sich an Kultureinrichtungen, die in der Regel über maximal drei Vollzeitstellen verfügen und nicht mehr als fünf Neuproduktionen (Theater) im Kalenderjahr herausbringen.

Gefördert werden bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, digitale Infrastruktur, Veranstaltungstechnik, Maßnahmen zur Verbesserung von inhaltlicher oder der Aufenthaltsqualität sowie Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Bis zum 31. Januar 2020 können beim Team Kultur der Region Hannover Fördersummen von 1.000 bis 25.000 Euro aus dem Niedersächsischen Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen beantragt werden.

Die Antragsformulare und die entsprechende Richtlinie des Ministeriums sind auf kulturfoerderung-region-hannover online. Eingereicht werden die Anträge auf dem postalischen Weg an die Region Hannover, Team Kultur 41.01, Hildesheimer Straße 20, Hannover. Weitere Auskünfte: Stefani Schulz, Tel. (0511) 616-23488 oder per E-Mail unter stefani.schulz(at)region-hannover.de.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 27.10.2019


Niedersachsen fördert kleine Kultureinrichtungen mit 2,5 Millionen Euro

Zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung

Kleine Kultureinrichtungen wie Museen, Amateurtheater und Heimatvereine sorgen insbesondere in den ländlich geprägten Regionen Niedersachsens für ein breites Kulturangebot und sichern die kulturelle Teilhabe. Um diese Einrichtungen zielgerichtet zu unterstützen, hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ein 2,5 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm auf den Weg gebracht. 1,5 Millionen Euro kommen direkt über die Landschaften und Landschaftsverbände, eine Million vergibt das MWK.

Theater spielen und sehen kann so viel Spaß machen!

„Als Orte der Begegnung leisten kleine Kultureinrichtungen einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus geben sie zukunftsweisende Impulse für die regionale Entwicklung in einem Flächenland wie Niedersachsen. Mit dem neuen Investitionsprogramm möchten wir die Einrichtungen dabei unterstützen, sich beispielsweise durch bauliche oder technische Neuerungen oder dringend benötigte Anschaffungen weiterzuentwickeln“, so der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Das Programm richtet sich an Einrichtungen, die nicht mehr als drei Vollzeitstellen haben oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Projektanträge für 1.000 bis 25.000 Euro können direkt bei den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt werden, die auch die Antragsstichtage festlegen. Projektanträge mit Fördersummen zwischen 25.000 und 200.000 Euro werden beim MWK beantragt. Informationen zur Ausschreibung: kulturfoerderung

MWK/Ute Micha/Sigrid Lappe