KULTUR - FEUILLETON - RUND UM DIE KINOLEINWAND


Kulturreihe Lichterhaus belebt die Altstadt

Aktionen zur Kulturreihe Lichterhaus in der Altstadt bis 19. Dezember

Hierfür sind drei Standorte ausgewählt worden: Ada- und-Theodor- Lessing Volksschule (VHS), Historisches Museum und Junges Schauspiel im Ballhof - hier entsteht ein kulturelles Dreieck in der Altstadt für die Aktionen. So sollen etwa Kochaktionen alle Gäste an einer Tafel zusammen bringen, es gibt Lesungen, Musik und eine Haiku-Schreibwerkstatt.

Zu  dieser Aktion öffnet das Historische Museum den Beginenturm (Foto) für Führungen und macht in Workshops Geschichte sichtbar. Die Eingangshalle der VHS ist zu den Beleuchtungszeiten (montags bis sonnabends 14 bis 19 Uhr,  sonntags 11 bis 17 Uhr) geöffnet. Dort gibt es die Tagesbändchen für 4 Euro. Mit denen können alle Veranstaltungen des Tages ohne Anmeldung besucht werden.  kinderkultur-stadt-hannover.de/hoch-das-bein/feste/lichterhaus

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Der besondere Adventskalender im Opernhaus

Im Opernhaus öffnet sich jeden Abend ein Türchen

Zur Adventszeit öffnet sich im Opernhaus wieder jeden Abend (außer sonntags und am 16. Dezember) um 17 Uhr ein Türchen eines Adventskalenders der besonderen Art. Dann wird das Foyer des Opernhauses zu einem Ort der Ruhe. Mitglieder des Ensembles - Orchestermusiker, Tänzer, Sänger und Kollegen, die sonst hinter der Bühne arbeiten -  präsentieren Lieder, Geschichten und Gedichte, das ist eine kleine, 15-minütige meditative Enklave inmitten des alljährlich wiederkehrenden Weihnachtswahnsinns. In diesem Jahr verstecken sich ein Bratschen- und Hornquartett, die Schlagzeugformation „Rummsfeld“, ein Puppentheater und viele weitere kleine Überraschungen verbergen sich hinter den Kalendertürchen.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es gibt kostenlose Eintrittskarten ab 16.45 Uhr am Eingang. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es gibt kostenlose Eintrittskarten ab 16.45 Uhr am Eingang.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Vorverkauf für das 6. NDR Klassik Open-Air läuft

„Cavallaria rusticana" und „Der Bajazzo" sind 2019 zu sehen und hören

Jetzt läuft der Vorverkauf für die ganz große Oper im Maschpark: Seit dem 23.11. sind die Karten für die NDR Open-Air-Opernabende „Cavalleria rusticana" und „Der Bajazzo" erhältlich. Die beiden Einakter sind am Donnerstag, 11. Juli, und am Samstag, 13. Juli, zu sehen und hören.

Die spektakuläre Open-Air-Bühne im letzten Jahr. Foto NDR

Die Nachfrage beim NDR Klassik-Open-Air ist traditionell riesig. Letztes Jahr waren 44 000 Gäste dabei - aus diesem Grund wird es 2019 erstmals zwei  Aufführungstermine geben. Die Generalprobe die in den vergangenen Jahren öffentlich war, wird in 2019 nicht für die Zuhörer geöffnet.

Pro Vorstellung stehen rund 2 000 Plätze vor der Bühne zur Verfügung - und die Karten waren im letzten Jahr ratz fatz verkauft. Also schnell sein und Ticket sichern! 

Das Spektakel genossen viele Menschen bei einem Picknick im Maschpark. Auch wurde der Opernabend vom NDR live im Fernsehen übertragen.

Der großartige Andrew Manze stand in diesem Sommer am Pult der Radiaphilharmonie. Doch 2019 wird Keri-Lynn Wilson die beiden Opernabende dirigieren. Die Kanadierin hat schon in vergangenen Jahren mit ihren Interpretationen von Verdi und Puccini im Maschpark viel Anerkennung geerntet.

Welche Opernstars im kommenden Jahr auf der Maschparkbühne stehen werden, soll bis Dato noch geheim bleiben, die Veranstalter wollen erst später die Besetzung bekannt geben.

Keri-Lynn Wilson hat Erfahrung mit dem Dirigat der Radio Philharmonie. Foto NDR

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest vom 9. bis 11. August 2019 läuft

Drei Tage wird am Zusammenfluss von Ihme und Leine ein "kleines Woodstock" gefeiert

Noch ist Winter, doch die drei relaxten, musikalisch vielfältigen Open-Air-Tage im Sommer sollten in den Kalender geschrieben werden, denn der Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest hat heute begonnen. Noch eine sensationelle Nachricht: Beim Fährmannsfest-Spezial am 9. August wird Kettcar ein Headliner-Konzert der besonderen Klasse mit eindrucksvollem Bühnenbild geben. Es wird der einzige Auftritt der Hamburger Rock-Band in Niedersachsen im Sommer 2019.

Kettcar © Living Concerts (Quelle)

Und am Sonnabend, 10. August, erwartet die Zuschauer ein bunter Mix aus Beliebtem, Überraschendem und Entdeckungswürdigem mit rund 20 Bands auf der Musik-und Kulturbühne. Die Tickets für das Fährmannsfest-Spezial mit Kettkar kosten 25 Euro, für den Fährmannsfest-Sonnabend elf Euro und das Kombi-Ticket für das Fährmannsfest-Spezial und den  Sonnabend gibt es für 35 Euro, jeweils plus Gebühren. Schnell sein ist hier angesagt! Für den Sonntag sowie das Kinderfest ist der Eintritt frei. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Nicolas-Born-Preis 2018 für Christoph Ransmayr und Lisa Kreißler

20 000 Euro für Christoph Ransmeyr, 10 000 Euro für Lisa Kreißler

Den Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhält der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmyr. Der erfolgreiche Autor erhält den Preis für insbesondere für seine jüngsten Werke „Atlas eines ängstlichen Mannes" und „Cox oder der Lauf der Zeit". Das Preisgeld beträgt 20 000 Euro. Nach dem Urteil der Jury wird der 64-jährige Bestsellerautor für seine literarischen Grenzüberschreitungen von Raum und Zeit ausgezeichnet.

Christoph Ransmyr. Foto Wikipedia

Der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler (CDU) wird den Preis am 4. Dezember im Literaturhaus Hannover übergeben.

Mit dieser Auszeichnung soll an den Autor Nicolas Born erinnert werden, dessen Roman „Die Fälschung" von Volker Schlöndorff verfilmt wurde.  Mit dem 20 000 Euro dotierten Preis würdigt das Land Niedersachsen jedes Jahr das Werk herausragender deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller.  1979 starb der Schriftsteller Born in der Nähe von Dannenberg im Wendland.

„Mit dem Roman ‚Die letzte Welt‘ (1988), einem recht raffinierten Blick auf Ovids Leben und dessen Metamorphosen, sei der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr schlagartig in die erste Reihe europäischer Literatur getreten", so die Jury.

Er kann kunstvoll reale und historische Ereignisse in fantastische, symbolische und metaphysische Weltentwürfe verwandeln. Das beweisen auch zwei seiner jüngsten Werke „Atlas eines ängstlichen Mannes" (2012) und „Cox oder der Lauf der Zeit" (2016). Die Jury: Mit beiden Büchern gelinge es Ransmayr Raum und Zeit als abstrakteste Anschauungsformen unseres Verstandes tatsächlich konkret zu machen. In „Cox" versucht der ins Fiktionale verzeichnete ,genale englische Uhrmacher gleichen Namens für den allmächtigen Gottkaiser Qianlong (1711-1799) ein Instrument der Messung der Ewigkeit zu konstruieren.

Und es gibt noch einen Nicolas-Born-Preis: Der mit 10 000 Euro dotierte Nicolas-Born-Debütpreis geht an die in Bückeburg geborene Lisa Kreißler. Die 35-jährige hat bisher zwei Romane veröffentlicht: „Blitzbarke" (2014) und „Das vergessene Fest" (2018). „Lisa Kreißlers Texte handeln von sehr heutigen jungen Menschen, die ihren Platz im Leben suchen, und wie alle große Literatur von Liebe und Tod“, hieß es in der Begründung der Jury, der Sandra Kegel (FAZ), Prof. Dr. Alexander Košenina (Leibniz Universität), Ulrike Sárkány (NDR Kultur) sowie Florian Isensee (Isensee Verlag) angehören.

Lisa Kreißler. Foto Ute Kreißler

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ja oder Ja! Oder doch nicht?

Scheitert etwa der Marienburg-Deal?

Die Landesregierung legt den  Ankauf erst einmal auf Eis. Ein Streit zwischen dem Erbprinzen Ernst August von Hannoverund seinem Vater soll der Grund dafür sein.  Denn nach einem Bericht der HAZ habe Ernst August von Hannover sen. über einen Juristen erklären lassen, dass der von seinem Sohn geplante Verkauf des Schlosses Marienburg an die Klosterkammer unwirksam sei.

Ernst August sen. fordert die Schenkung der Burg an seinen Sohn wegen "groben Undanks" zurück. DieLandesregierung will laut einer Sprecherin nun erst einmal abwarten, wie der Streit innerhalb der Familie geklärt wird. Und ob sich das Land trotzdem noch an einer Sanierung des Schlosses beteiligt, ist fraglich. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Gold, Silber und Holz

Ausstellung von Schmuck und Dosen

Seit fünf Jahren befindet sich das Hildesheimer Atelier der Gold-und Silberschmiedin Marit Bindernagel in der Jakobistraße 22 in Hannover. Zum Jahresende lädt die Künstlerin wieder ein, außergewöhnliche, handgefertigte Arbeiten eines Gastes und ihre eigenen Kreationen kennenzulernen.

...und schöne Dosen

Schöner Schmuck... 

Die diesjährige Jahresausstellung trägt den Titel „Schmuck.Dosen“. Zu entdecken sind schöne, archaische Holzarbeiten des Schreiners und Holzkünstlers aus dem Allgäu, Oliver Kreiter, sowie lässig elegante Schmuckarbeiten von Marit Bindernagel.

(Ausstellung vom 24.11.2018 bis 9.2.2019, Do. 11-19 Uhr, Fr. und Sa. 11-15 Uhr, Eröffnung Fr. 23.11., 19 Uhr).




Regionshaus: Schauplatz für Kunst

Malerei und Zeichnungen von Margitta Abels im Regionshaus

Am 15. November eröffnete Petra Rudszuck, stellv. Regionspräsidentin, die Ausstellung mit Malerei und Zeichnungen der Künstlerin Margitta Abels am Schauplatz für Kunst im Haus der Region Hannover 

Margitta Abels künstlerischer Weg führte sie zunächst von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion. Seit einigen Jahren aber beschäftigt sie sich wieder mit der lebensnahen Darstellung ihrer Motive: vorzugsweise sind es farbintensive, üppige Blüten und äußerst appetitanregende kleine Tortenstückchen. Dabei geht es weniger um die Wiedergabe des optischen Erscheinungsbildes als um das Erfassen des sinnlichen Charakters. Ihre Werke sind einerseits Würdigung von Schönheit, Üppigkeit und Genuss, verweisen andererseits aber gleichzeitig auch auf deren Vergänglichkeit. malerinwiegand.de

Ausstellung in der Hildesheimer Str. 20 vom 15. November bis 22. Februar 2019, montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr (22.12. bis 1.1.19 geschlossen). Der Eintritt ist frei.

Margitta Abels: Blau-violette Blüten 

Sigrid Lappe. Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Das kesselt!

Kesselhaus wird mit Preis von der Sparkassenstiftung geehrt

 Die Faust-Stiftung, die das Industriedenkmal sanierte, erhielt einen wunderbaren Preis: Die Initiative wurde von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit dem Landespreis für Denkmalpflege mit 4 000 Euro belohnt.

Die Stiftung rettete das historische Kesselhaus der damaligen Bettenfabrik Werner & Ehlers vor dem Zerfall und macht das Industriedenkmal für rund 250 000 Euro wieder fit für die Besucher.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung vergab insgesamt 75 000 Euro für immerhin 17 Denkmale.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Bund und Land finanzieren Projekt der Landesbibliothek

Druckwerke zur niedersächsischen Geschichte und Landeskunde werden gerettet
Ein Projekt der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Landesbibliothek wird vom Bund und Land mit 69 000 Euro finanziert, bei dem Druckwerke zur niedersächsischen Geschichte und Landeskunde entsäuert werden sollen. Die Lebensdauer der Druckwerke soll durch die Entsäuerung verlängert und die Voraussetzung für eine zukünftige Digitalisierung der Bestände geschaffen werden. Das teilt das Kulturministerium des Landes mit
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Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche




Grimms Märchen in Schwarzweiß

„Inktobre“ Illustriert von „Flix"

Wir hatten Oktober und Zeichner aus aller Welt nennen ihn: „Inktobre“. Jeden Tag des Monats fertigten sie eine Tuschezeichnung an und stellten sie anschließend online.

Im "Inktobre" vor gut zwei Jahren versuchte sich der Berliner Comic-Künstler Flix ("Held", "Spirou in Berloin") an Bildern zu Grimms Märchen. Und seine entsprechenden Bilder zu Rumpelstilzchen, Rotkäppchen & Co. finden sich dann auch in einer jetzt erschienenen Märchensammlung.

Und man sieht gleich: Der am Cartoon geschulte Strich und die ganz klare Schwarzweißtrennung tut dem Märchen sehr gut.

„Grimms Märchen, illustriert von Flix", Insel-Verlag, 128 Seiten, 16 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein spannendes Thema: Schüler entdecken Geschichte

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Einfach Augen und Ohren aufmachen, denn die spannendsten Themen findet man sehr oft vor der eigenen Haustür. Der Gymnasiast Efecan Günes aus Alfeld befasst sich beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit seinem eigenen Großvater, der als erster Türke 1961 nach Alfeld kam - und Efecan wurde mit seiner ausgewogenen Arbeit auch gleich Landessieger des bundesweiten Wettbewerbs.
Im Historischen Museum warb der 14-Jährige für die Teilnahme an dem größten historischen Wettbewerb für junge Menschen, und Alice von Plato, die Landesbeauftragte für den Wettbewerb sowie Laura Wesseler von der Körber-Stiftung stellten den Wettbewerb - in diesem Jahr unter dem Thema "So geht es nicht weiter, Krise, Umbruch, Aufbruch", vor.
Teilnehmer, die bis zu 21 Jahre alt sein dürfen, können sich bis zum 28. Februar 2019 an der nächsten Wettbewerbsrunde beteiligen. Allein oder in Gruppen können sie sich mit der Entstehung und Bewältigung gesellschaftlicher Krisen beschäftigen. Neben schriftlichen Arbeiten ist es auch möglich, ein Theaterstück zu verfassen oder einfach einen tollen Film zu drehen. Zu gewinnen sind 550 Geldpreise. Die Körber-Stiftung, die den Wettbewerb unterstützt, will Geschichte damit für die Schüler lebendig machen. Informationen unter: koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb und koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/teilnehmerbereich

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Staatsministerin Monika Grütters „Kino, das sind wir alle!“

Spitzenpreis für Kino am Raschplatz
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat in Münster das Kino am Raschplatz in Hannover mit dem Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2017, dotiert mit 20.000 Euro, ausgezeichnet und den Pokal sowie die Urkunden überreicht. Zudem konnte sich das Kino über Sonderpreise in der Kategorie Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie in der Kategorie Dokumentarfilmprogramm freuen. Das APOLLO in Hannover Linden wurde abermals für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm ausgezeichnet. 
 
Grütters würdigte das Engagement der Preisträger mit dem sie das Kino zu einem "Seelen-Ort" machen, der Raum für Begegnung und Austausch jenseits anonymer Abspielplattformen bietet.
Dass wir in Deutschland ein so vielfältiges und auch künstlerisch ambitioniertes Filmangebot haben, verdanken wir vor allem den Programmkinobetreibern und Filmkunstverleihern. Sie seien es, die mit großer Leidenschaft dafür sorgen, dass Filmkunst aus Deutschland und Europa überhaupt den Weg auf die Leinwand findet.

 

Torben Scheller und Sibille Mollzahn nehmen die Urkunden von Kulturstaatsministerin Grütter entgegen. Foto nordmedia 
Die Ministerin unterstrich in ihrer Rede zur Preisverleihung die Bedeutung des Kinos für das kulturelle Leben in vielen Städten und Gemeinden: „Kino ist Infrastruktur! Denn in vielen Gegenden ist das Kino – neben der Buchhandlung – die letzte kulturelle Begegnungsstätte überhaupt. Die Programmkinos und die Filmverleiher, die wir heute würdigen, sorgen somit vor Ort dafür, dass Gesellschaft ganz konkret als Gemeinschaft erfahren wird."
Den Spitzenpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2017 in Höhe von 20.000 Euro erhielt das Kino am Raschplatz. Zudem konnte sich das Kino über Sonderpreise in der Kategorie Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie in der Kategorie Dokumentarfilmprogramm freuen.
Das APOLLO in Hannover Linden wurde abermals für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm ausgezeichnet.

In diesem Jahr wurden 222 Programmkinos mit insgesamt 1,8 Millionen Euro für ihr herausragendes Kinoprogramm 2017 prämiert.
Liste aller Preisträger:
2018-10-25-kinoprogrammpreis-liste-preistraeger-data.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Miss Sophie feiert jetzt auch in England

Kultfilm „Dinner for One" zum ersten Mal in UK zu sehen.

Das ist unglaublich - erst fünf Jahrzehnte nach seiner ersten Silvesterausstrahlung in Deutschland ist der Kultkurzfilm „Dinner for One" erstmals auch in Großbritannien in voller Länge zu sehen. Die 1963 in Hamburg vom NDR aufgezeichnete Komödie feierte am Freitag beim schottischen Comedy-Film Festival Scoff in Campbeltown ihre britische Premiere.

In Deutschland gilt der Sketch mit Freddie Frinton als Butler James und May Warden alias Miss Sophie, die ihren 90. Geburtstag feiert, als typisch britisch und ist traditionell an Silvester in Deutschland unter dem Motto „same procedure as last year" zu sehen. In Großbritannien ist der Kultfilm so gut wie unbekannt - bis jetzt!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben.

nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Auch im kommenden Jahr wird es insgesamt drei Förderrunden geben: Der nächste Einreichtermin ist der 10. Januar 2019.

 Informationen zu den „mediatalents“ unter nordmedia.de/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Freche Monster, coole Jugendbanden und eindrucksvolle Liebesgeschichten

nordmedia fördert 49 Projekte mit mehr als 3 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der zweiten Förderrunde des Jahres Fördermittel von bis zu 3.027.538,45 Euro für 49 Projekte vergeben.
Unterstützt wurden sechs Drehbuch- und Stoffentwicklungen, drei Projektentwicklungen, 24 Film- und Fernsehproduktionen, vier Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, vier Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, zwei Investitionen, eine Qualifizierungsmaßnahme, ein Game sowie vier Projekte im Rahmen der Talentförderung Niedersachsen.
Der prominent besetzte Kinofilm „TKKG“ von Robert Thalheim (Kundschafter Filmproduktion) soll vor allem in Hannover realisiert werden und erhält eine Fördersumme von bis zu 50.000 Euro. In dem Film nach der Kult-Jugendbuchreihe von Stefan Wolf wirken u. a. Maximilian Brückner, Tom Schilling und Laura Tonke mit. Der höchste Förderbetrag von bis zu 850.000 Euro wurde dem Animationsspielfilm „Happy Family 2“ (United Entertainment Ltd.) von Regisseur Holger Tappe aus Hannover zugesprochen. Im Rahmen der Nachwuchsreihe „Nordlichter“ wird der Liebesfilm „#Bonnie & Bonnie“ von Ali Hakim (Riva Filmproduktion), Fördersumme bis zu 300.000 Euro) umgesetzt. Der Kinothriller „Schlaf“ von Michael Venus und mit Sandra Hüller in der Hauptrolle (Junafilm) wird mit einer Fördersumme von bis zu 200.000 Euro unterstützt und überwiegend im Harz entstehen.

Zum Förderaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 407.606,10 Euro über die nordmedia als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR an fünf von ihr geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Info: nordmedia.de/pages/foerderung/index.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Einreichtermine für alle Förderbereiche 2019

nordmedia-Förderungen rund um Kinos und Filme

Ist mein Projekt förderfähig? In welchen Förderbereich fällt es? Was muss ich vor Antragstellung noch klären, welche Unterlagen dürfen auf keinen Fall fehlen? Ein überzeugender Antrag ist der erste Schritt, um an Fördermittel zu gelangen. Gern beraten wir Sie deshalb noch vor Einreichung Ihres Antrags. Hier finden Sie die einzelnen Förderbereiche und die jeweiligen Ansprechpartner.

Einreichtermine für alle Förderbereiche 2019:

I. Einreichtermin: 10.01.2019, Sitzungstermin Vergabeausschuss: 20.03.2019

II. Einreichtermin: 25.04.2019, Sitzungstermin Vergabeausschuss: 03.07.2019

III. Einreichtermin: 22.08.2019, Sitzungstermin Vergabeausschuss: 30.10.2019

Eine Einreichung ist zwischen den veröffentlichten Einreichterminen laufend möglich. Die genannten Einreichtermine stellen jedoch eine Ausschlussfrist dar, bis zu deren Ablauf (17 Uhr am Tage des Einreichtermins) ein ausgedruckter und unterschriebener Antrag spätestens bei der nordmedia postalisch oder persönlich bzw. per Kurier eingegangen sein muss. 

nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH


ÜBER DEN TELLERRAND


"Theater des Jahres" steht in Basel

Das ist eine gute Nachricht! Das "Theater des Jahres" steht in Basel

Im Bühnen-Ranking der deutschsprachigen Kritiker kam das von Andreas Beck geleitete Theater auf den ersten Platz. Für die Bühne stimmten acht der 43 befragten Theaterexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, so berichtet die Zeitschrift "Theater heute". Schauspieler des Jahres wurden Caroline Peters und Benny Claessens.

PreDiNo, Ute Micha / HaWo, Sigrid Lappe


Kinospass verpasst? LA BOUM ist immer noch zu sehen!

Der Kultfilm  LA BOUM – Die Fete (1980) wurde in Hannover im Apollo (deutsch) und im Kino am Raschplatz (franz. OmU) im Rahmen des Ciné Club Francais gezeigt.

Jetzt ist er erstmal nur im Fernsehen auf sky zu sehen oder als DVD zu erwerben.

Auch "La Boum II - Die Fete geht weiter" ist auf DVD und auf sky präsent (alle Infos: www.La Boum)   

Der LA BÄMI-Filmverleih wurde dafür eigens von Wiebke Thomsen (Hannover) und Anne Lakeberg (Berlin) gegründet.

Thomsen und Lakeberg betreiben seit 2014 gemeinsam das City Kino Wedding in Berlin. Vor einem halben Jahr haben sie LA BOUM in ihrem Kino zeigen wollen und festgestellt, dass es keinen deutschen Verleih für diesen Film gibt.  Gespielt wurde der Film in Berlin trotzdem, natürlich verbunden mit einigen organisatorischen Hürden durch den Direktbezug aus Frankreich und auch mit einigen Kosten.

Als der 220 Plätze-Saal des City Kino Wedding komplett ausverkauft war, wussten sie, dass sie einen Nerv getroffen hatten: Die Zuschauer haben sich so über den Film gefreut, dass es spontan Applaus gab, als der Vorspann begann.

Nach diesem Erfolg gründeten Thomsen und Lakeberg den LA BÄM! Filmverleih, um den Film als Wiederaufführung zurück in die Kinos zu bringen. Am 20. Juli war Filmstart – der Film wurde schon in 50 Vorstellungen gebucht, vor allem für Events sowie Open-Air Kino, Ladies Night, französische Filmabende oder sonstige Vorstellungen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe