39 Teilnehmer für den 10. Internationalen JJ- Violinwettbewerb nominiert

Um diese Auszeichnung treten die Finalisten an - verbunden mit Preisgeldern und Awards von über 120 000 Euro.

Die Teilnehmer des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs Hannover 2018 stehen fest: Die Vorauswahljury wählte anhand eingesandter DVD-Einspielungen 39 Violinisten aus, die an dem Wettbewerb vom 11. bis 27. Oktober in Hannover teilnehmen.
Wie immer kamen die Bewerbungen aus aller Welt und es zeigte sich, dass der Wettbewerb eine große Resonanz an allen führenden inter­nationalen Musikhochschulen erfährt. Mehr als ein Drittel der Bewerber studiert an einer deutschen Hochschule wie Berlin und Hannover. Der künstlerische Leiter des Wettbewerbs, Prof. Krzysztof Wegrzyn, zeigte sich höchst erfreut über das große Potenzial der Bewerber: „Bei so vielen vielversprechenden Kandidatinnen und Kandidaten hatten meine Kollegen und ich keine leichte Aufgabe. In jedem Fall können wir uns im Jubiläumsjahr auf eine extrem spannende Ausgabe des Wettbewerbs freuen“.
Unter den Eingeladenen sind zwölf Europäer, darunter vier Deutsche. Weitere Teilnehmer kommen aus Japan, Korea, den USA, Kanada, Neuseeland, Australien und China. 
Bei dem Wettbewerb werden ins­gesamt 140.000 Euro Preisgelder und wertvolle Sachleistungen an die besten jungen Violinisten vergeben werden.
Wer es bis ins Finale schafft, muss sich nochmals in zwei Runden dem Publikum und der Jury vorstellen. An der Seite einer international anerkannten Spitzenformation, dem ‘Kuss Quartett’, ist ein aus­gewähltes Streichquintett zu spielen. Die Rolle als Primaria/Primarius ist eine weitere neue Herausforderung, die der Wettbewerb so bislang nicht bot. Den großen Abschluss am 27. Oktober bildet dann das freigewählte Violinkonzert mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze (
https://www.jjv-hannover.de).

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


5. HANNOVERSCHE INKLUSIVE SOUNDFESTIVAL 14.10.− 3.11. 2018

HIS 2018 - Das Hannoversche inklusive Soundfestival feiert seine 5. Ausgabe!

HIS 5 findet vom 14.10.− 3.11. 2018 statt. Seit 2009 veranstaltet der Verein »InkluVision« in zweijährigem Abstand das Festival, das mit umfangreichem Programm Kunstschaffende unterschiedlichster Herkunft, Gender, Altersgruppen, Professionalität und Ausstattung mit besonderen Kulturorten Hannovers verbindet. HIS#5 lädt Aktive und Publikum ein zur vorurteilsfreien, künstlerischen Begegnung von Menschen, Profis und Laien mit sehr verschiedenen, bewegenden Lebenshintergründen.

Ob Chor -, installative oder szenische Konzerte, Familien-Musical, Kunstausstellung, Tanztheater, Dokumentationsfilm, ob Inklusiver Bandtag vor dem Hauptbahnhof, eine Gobal Jazzsession im Jazz Club oder ein interkultureller „Ohrenöffner“ der Jungen Oper für Kinder - mit experimentierfreudigem Programm schafft das Festival Raum für eine ungebrochene, die Gesellschaft abbildende, inklusive Kultur für Alle. Mit Philemon und Baucis, dem inklusiven szenischen Konzert in der Marktkirche, erzählen über 80 Mitwirkende mit dem Orchester im Treppenhaus von der brennenden Aktualität der in Ovids Mythologie zentralen Gegensätze zwischen Vernichtung und Hoffnung. Erstmalig ist das Festival auch in der Probsteikirche Basilika St. Clemens zu Gast, deren 300 jährige Kuppel vom Ensemble Megaphon mit mystischer Musik aus Christentum, islamischen Sufismus und schwebenden Lichtprojektionen erfüllt wird. Insgesamt vereint das Festival in seiner 5. Ausgabe neun ent-/ verrückte Konzert- und Aufführungsformate, bringt rund 350 besondere Menschen auf die Bühne und freut sich mit dem Publikum Hannover zu einer Stadt zu machen, die offen ist für den kulturellen Reichtum, der allem Anders-Sein innewohnt: eine Chance für neue Perspektiven, würdigendes Miteinander und gegenseitiges Verstehen. Seit 2009 veranstaltet der Verein »InkluVision« in zweijährigem Abstand das Festival, das Kunstschaffende unterschiedlichster Herkunft, Gender, Altersgruppen, Professionalität und Ausstattung mit besonderen Kulturorten Hannovers verbindet.

Vom 14. Oktober bis zum 3. November 2018 lädt HIS#5 Aktive und Publikum ein zur vorurteilsfreien, künstlerischen Begegnung von Menschen, Profis und Laien mit sehr verschiedenen, bewegenden Lebenshintergründen.

Konzerte, Familien-Musical, Kunstausstellung, Tanztheater, Dokumentationsfilm, Inklusiver Bandtag vor dem Hauptbahnhof, eine Gobal Jazzsession im Jazz Club oder ein interkultureller „Ohrenöffner“ der Jungen Oper für Kinder - mit experimentierfreudigem Programm schafft das Festival Raum für eine ungebrochene, die Gesellschaft abbildende, inklusive Kultur für Alle.

Mit Philemon und Baucis, dem inklusiven szenischen Konzert in der Marktkirche, erzählen über 80 Mitwirkende mit dem Orchester im Treppenhaus von der brennenden Aktualität der in Ovids Mythologie zentralen Gegensätze zwischen Vernichtung und Hoffnung. Erstmalig ist das Festival auch in der Probsteikirche Basilika St. Clemens zu Gast, deren 300 jährige Kuppel vom Ensemble Megaphon mit mystischer Musik aus Christentum, islamischen Sufismus und schwebenden Lichtprojektionen erfüllt wird.

Insgesamt vereint das Festival in seiner 5. Ausgabe neun ent- und verrückte Konzert- und Aufführungsformate, bringt rund 350 besondere Menschen an zentralen Kulturorten Hannovers auf die Bühne und freut sich mit dem Publikum Hannover zu einer Stadt zu machen, die offen ist für den kulturellen Reichtum, der allem Anders-Sein innewohnt: eine Chance für neue Perspektiven, würdigendes Miteinander und gegenseitiges Verstehen.

inkluvision.info/inkluvision/his-

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

 


Aus einem Projekt zur Probe wird ein dauerhaftes Angebot

Museumskarte bleibt erhalten - und der Preis bleibt stabil

Es war ein Projekt auf Probe - nun wird es ein dauerhaftes Angebot  für eifrige Museumsgänger: Die Stadt lässt die Museumskarte auf unbefristete Zeit weiterlaufen und nimmt zusätzlich das Schloss Marienburg in den Kreis der teilnehmenden Museen auf. Damit erhöht sich die Zahl der Häuser auf zehn. Die nächste gute Botschaft: Es bleibt beim bisherigen Preis von 60 Euro. Das wurde vom Kulturausschuss beschlossen und damit ein Vorschlag der Stadt abgelehnt, die ab Ende des Jahres 70 Euro für die Karte haben wollte.

Die Museumskarte wurde von der Stadt nach Vorbild  der Städte Köln und Düsseldorf im Dezember 2016 aufgelegt - und bis Abrechnungszeitraum November 2017 wurden knapp 1 600 Stück verkauft. Dies sei wirklich ein Erfolg gewesen, aus diesem Grund habe man sich auch zu der dauerhaften  Einführung entschlossen. Allerdings wird die Museumscard 25 gestrichen, mit der die Stadt Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene bis 25 Jahre ansprechen wollte. Tatsächlich wurde sie nur 55 Mal verkauft.

Dafür gibt es die Zusatzoption "Familie" für einen Aufschlag von acht Euro, bei der bis zu drei Kinder bis zwölf Jahre kostenlos ins Museum dürfen.

Vorschläge der Linken/Piraten und "Die Fraktion", weitere Sozialstaffeln einzuführen, lehnte der Ausschuss dann auch mehrheitlich ab. Gleichzeitig kündigte die Ampelgruppe aber an, in den anstehenden Haushaltsberatungen diese Themen zu berücksichtigen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Das kesselt!

Kesselhaus wird mit Preis von der Sparkassenstiftung geehrt

 Die Faust-Stiftung, die das Industriedenkmal sanierte, erhielt einen wunderbaren Preis: Die Initiative wurde von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit dem Landespreis für Denkmalpflege mit 4 000 Euro belohnt.

Die Stiftung rettete das historische Kesselhaus der damaligen Bettenfabrik Werner & Ehlers vor dem Zerfall und macht das Industriedenkmal für rund 250 000 Euro wieder fit für die Besucher.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung vergab insgesamt 75 000 Euro für immerhin 17 Denkmale.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Das Team Bewerbung Kulturhauptstadt 2025 steht

Jetzt kann endlich richtig gearbeitet werden!

Nun kann der Traum Wirklichkeit werden, das Team für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt steht und Hannover Europas Kulturhauptstadt 2025 werden. Man ist sich sicher: Wir holen den Titel!  Am Donnerstag stellte die Leiterin Konstanze Beckedorf das Bewerbungsteam der Öffentlichkeit vor. Das Team koordiniert und organisiert mit dem Team Kulturentwicklungsplan die Bewerbungs-mappe, das sogenannte „Bid Book“.

Das Team um Konstanze Beckedorf freut sich auf seine Aufgabe! Foto Reza Salami-Asl

Jetzt ist Hannover offiziell „Candidate City", bis September 2019 muss dann das Veranstaltungs-Team ein Konzept entwickelt haben und das Bid Book vorlegen, d.h. sie müssen liefern!

Bei der Bewältigung des Konzeptes hilft ein Kuratorium mit, das aus Vertretern aus Wirtschaft, Marketing, Bildung, Kirche und Wissenschaft besteht. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) will in der ganzen Stadt Begeisterung wecken. "Wir wollen der Welt zeigen, dass wir eine Vision haben und eine ‚Beauty City‘ sind. Falls es mit dem Titel nicht klappen sollte, profitiere die Stadtentwicklung. Inga Samii (strategische Projektplanung):" Hannover kann dabei nur gewinnen". Dahinter steht auch der Gedanke „Der Weg ist das Ziel“.

Kulturhauptstadt: Budget soll nicht gedeckelt werden

Ratspolitik will auf dem Weg zur Kulturhauptstadt nicht sparen

Die Mehrheit der Ratspolitik hat sich dafür ausgesprochen, das Budget für Hannovers Weg zur Kulturhauptstadt nicht zu deckeln. Die Fraktion der "Hannoveraner" hat in der letzten Woche im Kulturausschuss gefordert, die Finanzierung auf 40 Millionen Euro zu begrenzen. "Das ist bereits eine gigantische Summe", sagt Ratsherr Gerhard Wruck.

Im Rathaus erwartet man, daß es bis zu 70 Millionen Euro kostet, um Hannover fit für den Titel zu machen. Unter anderem sollen Sponsoren dazu beitragen. "Eine Deckelung der Kosten ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Bewerbung das falsche Signal für Förderer", sagt CDU-Mitglied Sebastian Marski. Die SPD schließt sich der Argumentation an: "Wir vertrauen der Verwaltung, daß sie die Kosten im Blick behält",  sagt Ratsherr Andreas Markurth.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Der neue Opus Klassik Preis in Berlin vergeben
Die Klassik-Branche hat mit dem neuen Preis Opus Klassik am Sonntag in Berlin zum ersten Mal ihre Talente und Stars ausgezeichnet. Der Preis wurde von Musikkonzernen, Plattenlabeln sowie Konzertveranstalter ins Leben gerufen, nachdem der Echo-Klassik wegen eines Antisemitismus-Skandals abgeschafft worden war.

Die Gala wurde von Thomas Gottschalk moderiert.

In diesem Jahr sind zwei Preisträger aus Hannover dabei: der Mandolinenspieler Alon Sariel und der Gitarrist Frank Bungarten.

Alon Sariel (Foto links) gehört zu der neuen Garde israelischer Musiker, die es in die Welt hinaus und auch nach Deutschland zieht. Er begann sein Studium an der Jerusalem Akademie und sein Weg führte ihn schließlich nach Deutschland an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Hier studiert er im Masterstudiengang Laute bei Prof. Hans Michael Koch und Dirigieren bei Prof. Martin Brauß.

Seit rund vier Jahrzehnten gehört Frank Bungarten (Foto rechts) zur Weltspitze, und er ist der einzige Musiker, der sich dreimal in dieser Disziplin die Auszeichnungen holen konnte. Der Professor an der HMTMH und hat gerade eine große China-Tournee erfolgreich hinter sich gebracht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Judith Schalansky gewinnt Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Mit „Verzeichnis einiger Verluste" gewinnt die Autorin den Literaturpreis

Der von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk gestiftete und mit 30 000 Euro dotierte Wilhelm-Raabe-Literaturpreis erhält in diesem Jahr Judith Schalansky für ihr Werk „Verzeichnis einiger Verluste".

Die Jury würdigte sie als "Grenzgängerin zwischen Natur- und Poesie, zwischen Wissenswelten und Phantasiereichen, zwischen Zählen und Erzählen".

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Rainald Goetz, Jochen Missfeldt, Sibylle Lewitscharoff und Christian Kracht.

Die Preisverleihung findet am 4. November statt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Bund und Land finanzieren Projekt der Landesbibliothek

Druckwerke zur niedersächsischen Geschichte und Landeskunde werden gerettet
Ein Projekt der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Landesbibliothek wird vom Bund und Land mit 69 000 Euro finanziert, bei dem Druckwerke zur niedersächsischen Geschichte und Landeskunde entsäuert werden sollen. Die Lebensdauer der Druckwerke soll durch die Entsäuerung verlängert und die Voraussetzung für eine zukünftige Digitalisierung der Bestände geschaffen werden. Das teilt das Kulturministerium des Landes mit
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Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


Bundesverdienstkreuz für die Kunst

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Vorsitzende des Kunstvereins Hannover

Freut sich sichtlich über die Ehrung: Die Vorsitzende des Kunstvereins Hannover, Ellen Lorenz (Foto). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte am 2. Oktober die Vorsitzende des Kunstvereins Hannover - und noch weitere 28 Kulturschaffende aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Israel und den USA - für ihre besonderen künstlerischen Leistungen beziehungsweise für ihr kulturpolitisches Engagement.

Eine Kulturnation „sollte von Zeit zu Zeit ganz bewusst zeigen, was sie gerade ihren Künstlern und Kulturschaffenden zu verdanken hat", sagte Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede vor der hochkarätigen Runde. „Kunst darf und soll auch Widerspruch ernten", sagte Steinmeier.

Neben Komiker Otto Waalkes gehörten auch der Maler Neo Rauch, Star-Fotograf Jim Rakete, Sängerin Annette Humpe, Hollywood-Komponist Hans Zimmer und Christian Brückner, Synchronsprecher von Rober de Niro, zur illustren Reihe der Geehrten.

Ellen Lorenz ist im wirklichen Leben Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei, und sie engagiert sich bereits seit 1992 ehrenamtlich als Vorsitzende des Kunstvereins. „Weil Kultur wichtig ist, damit unsere Stadt lebendig bleibt", sagte die Kunstförderin. Auch dem Kirchenvorstand der Marktkirchengemeinde steht Ellen Lorenz vor, denn Engagement sei Ehrensache - und sie wünscht es sich auch von anderen: „Wenn sich jeder Bürger ein wenig einbringt, geht es der Stadt noch besser."

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Direktorin des Kunstvereins zeigt ihr Hannover

Kathleen Rahn zeigt ihre Lieblingsorte bei einer Busstadtrundfahrt
Die Direktorin des Kunstvereins, Kathleen Rahn (Foto), zeigt während einer Stadtrundfahrt mit dem Oldtimer-Bus ihre Lieblingsorte in ihrem Hannover.

Am Mittwoch, 24. Oktober, startet der Setra-Bus, Baujahr 1968, um 16.45 Uhr am Künstlerhaus in der Sophienstraße. Die Tour führt von dort bis Hainholz, wo es zeitgenössische Kunst an und in unerwarteten Räumen der Kunst zu sehen gibt.

Die Teilnahmegebühr für dieses Event beträgt € 31,50, davon geht ein Euro pro Teilnehmer an Umweltprojekte, als Entschädigung für die Dieselabgase des Busses. Um Anmeldung wird unter: stadtbekannt-und-co.de im Internet gebeten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche



Zehn Jahre NDR Kultur Sachbuchpreis

NDR Kultur Sachbuchpreis und der Opus Primum werden am 21. November verliehen

Der NDR Kultur Sachbuchpreis, die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, die zu den bedeutendsten dieses Genres gehört, wird 2018 zum zehnten Mal vergeben. Der Preis geht an eine Autorenleistung, die gesellschaftlich, kulturell und wissenschaftlich relevante Themen für ein großes Publikum öffnet und zum Diskurs anregt.

Am 21. November wird der Preis im Rahmen einer Jubiläumsgala mit Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble als Ehrengast  im Schloss Herrenhausen feierlich überreicht.

Und die Longlist für den NDR Kultur Sachbuchpreis steht fest: Im Jubiläumsjahr haben insgesamt 18 Bücher eine Chance auf die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung. Autorennamen wie Madeleine Albright, Ronan Farrow und Stefan Weidner stehen für eine Auswahl, die zahlreiche aktuelle gesellschaftspolitische Fragen umfasst. Daneben sind auf der Longlist auch Sachbücher zum Beispiel über die Erforschung des Schlafs oder über die Himmelsscheibe von Nebra platziert. Insgesamt hatten die Verlage 260 Titel für den Wettbewerb eingereicht.

Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender und NDR Programmdirektor Hörfunk: „Viele der nominierten Sachbücher greifen die großen gesellschaftlichen und politischen Debatten unserer Zeit auf. Die Autorinnen und Autoren warnen etwa vor einem Auseinanderbrechen von Demokratien oder setzen sich mit Zensur und Meinungsfreiheit auseinander. Fakten und Vernunft statt emotionaler Empörung: Sachbücher bilden eine wichtige Grundlage für den öffentlichen Diskurs.“

Aus den 18 nominierten Sachbüchern auf der Longlist stellt die Jury bis Anfang November eine Shortlist zusammen, aus der sie dann den Siegertitel küren wird.

Informationen unter ndrkultur/sachbuchpreis/

Gleichzeitig wird von der VolkswagenStiftung der Förderpreis für wissenschaftliche Publikationen, der „Opus Primum“, dotiert mit 10.000 Euro, verliehen. Opus Primum richtet sich an junge Wissenschaftler(innen), prämiert wird eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität.

Verleihung des Förderpreises Opus Primum 2017: (v. l.) Laudator Prof. Dr. Gianni D'Amato, Opus Primum Preisträger Dr. Andreas Cassee und Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung. (Foto: Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung)

Für den „Opus Primum" liegt die Shortlist schon vor, aus mehr als hundert eingereichten deutschsprachigen Publikationen gelang zehn Büchern der Sprung auf die Shortlist.
Die Shortlist-Titel in alphabetischer Reihenfolge der Autor(inn)en:
Alexander Fischer (*1985): Manipulation. Zur Theorie und Ethik einer Form der Beeinflussung
Kathrin Ganz (*1982): Die Netzbewegung. Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft
David Kowalski (*1984): Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968
Marc-Simon Lengowski (*1986): Herrenlos und heiß begehrt. Der Umgang mit dem Vermögen der NSDAP und des Deutschen Reiches in Hamburg nach 1945
Johannes Paßmann (*1984): Die soziale Logik des Likes. Eine Twitter-Ethnografie
Karin Riedl (*1985): Liebe Freiheit! Eine ethnografische Szenestudie zum Verhältnis von Nichtmonogamie und Neoliberalismus
Maria Schindelegger (*1979): Die Armierung des Blickes. Margaret Bourke-Whites Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg
Mareike Vennen (*1982): Das Aquarium. Praktiken, Techniken und Medien der Wissensproduktion (1840-1910)
Lena Wetenkamp (*1983): Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Marian Wild (*1982): der moderne Innenraum

Informationen: volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/opus-primum



Die Schönheit der Milchkühe auf Leinwand gebannt

„Kühe“ – Christiane Spandau zeigt ihre Werke im Landwirtschaftsministerium

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium verwandelt sein Foyer in einen Raum für Kunst und Kühe: Die Malerin Christiane Spandau aus Bispingen präsentiert unter ihrem Pseudonym „Fiene Blum“ eine Auswahl ihrer Bilderserie zum Thema „Kühe“.
Die Bilder in Acryl auf Leinwand werden werden noch bis Ende Oktober im Foyer des Landwirtschaftsministeriums (Calenberger Str: 2) zu sehen sein. Kunstliebhaber und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich die Werke anzuschauen.

Die 42jährige Künstlerin Christiane Spandau wohnt seit Mai 2016 mit ihrer Familie in der Lüneburger Heide. Hier hat sich auch der Traum eines eigenen Ateliers für die Malerin erfüllt. Ob auf naturbelassenem Holz, Jute, altem Leinen oder auf großformatigen Leinwänden – die Hauptrolle spielen meist Tiere, die dem Betrachter direkt und offen in die Augen blicken und nicht selten für ein Schmunzeln sorgen.

Dazu zählen auch die für diese Ausstellung gemalten Milchkühe, die im Nachbardorf Hörpel auf dem Hof der Familie Hankemeyer leben. „Die Persönlichkeit eines Tieres einzufangen, den einzigartigen Blick auf Leinwand zu bannen – das macht für mich den Reiz meiner Bilder aus. Meine besondere Liebe gilt mittlerweile Kühen. Sie besitzen eine Schönheit, die ich erst durch das genaue und wiederholte Hinsehen für mich entdeckt habe“, so die Künstlerin.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Ylva Stenberg gewinnt 3. Preis bei Musikwettbewerb der ARD

Beim 67. Internationalen Musikwettbewerb singt sich Stenberg auf den 3. Platz

Ylva Stenberg (Foto) setzte sich in vier Runden im Fach Gesang gegen insgesamt 80 Teilnehmer aus 36 Ländern durch. Die Jury, bestehend aus Ann Murray (Vorsitz), Laura Aikin, John Mark Ainsley, Bernarda Fink, Michael Nagy, Gerhild Romberger und Matti Salminen, verlieh ihr den Preis im Finale am 12. September in München.
Die junge Sopranistin wurde in Arvika (Schweden) geboren. In der Spielzeit 2018/19 , Mitglied im Ensemble der Jungen Oper Hannover, wird sie ihre Debüts als Rosée-Du-Soir in Jacques Offenbachs „König Karotte“ und als Amor in „Die Krönung der Poppea“ feiern. Außerdem kehrt sie als Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ zurück. Auf der Bühne der Jungen Oper ist sie als das Mädchen in „Die drei Spinnerinnen“ und als Krähe und Dame von Welt in „Oh wie schön ist Panama“ zu sehen und zu hören.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kioskkult(ur) für Kulturhauptstadtbewerbung

Ein Kiosk für die Kulturhauptstadtbewerbung

Mit dem Kiosktag wurde eine Idee verwirklicht, die Hannovers Kulturhauptstadtwettbewerbung nach vorne bringen soll. Der Kiosktag ist eine gemeinsame Initative der Stadt Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) mit der Brauerei Herrenhausen als Partner und Sponsor.

 

Der Kult(ur)kiosk wird von dem Team um Melanie Bozki vorgestellt. Foto S. Lappe

Als Auftakt zur Bürgerbeteiligung an der Bewerbung zur Kulturhaupstadt 2025 steht der mobile Kulturhauptstadtkiosk. Er greift das Leitthema „Nachbarschaft“ der hannoverschen Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt auf. Er funktioniert wie ein „echter“ Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen.

Der Holzpavillon mit integriertem „Kiosk“ wurde von dem Verein „Unter einem Dach“ – passt ja zu dem Thema „Nachbarschaft“ – entworfen, in der Werkstatt im Havfen gebaut  und wandert nun durch dreizehn hannoversche Stadtbezirke um die Bevölkerung neugierig und munter zu machen. Dort kann nämlich jeder seine Idee abgeben, wie Hannover es schaffen kann, den Titel Kulturhaupstadt zu bekommen.

Das eigens dafür geschaffene Büro im Ihmezentrum muß nämlich bis 2019 das „Bitbook“, ein Fragenkatalog, beantworten sein. Immerhin bewerben sich weitere acht Städte um den Titel.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Ein spannendes Thema: Schüler entdecken Geschichte

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Einfach Augen und Ohren aufmachen, denn die spannendsten Themen findet man sehr oft vor der eigenen Haustür. Der Gymnasiast Efecan Günes aus Alfeld befasst sich beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Foto) mit seinem eigenen Großvater, der als erster Türke 1961 nach Alfeld kam - und Efecan wurde mit seiner ausgewogenen Arbeit auch gleich Landessieger des bundesweiten Wettbewerbs.
Im Historischen Museum warb der 14-Jährige für die Teilnahme an dem größten historischen Wettbewerb für junge Menschen, und Alice von Plato, die Landesbeauftragte für den Wettbewerb sowie Laura Wesseler von der Körber-Stiftung stellten den Wettbewerb - in diesem Jahr unter dem Thema So geht es nicht weiter, Krise, Umbruch, Aufbruch".
Teilnehmer, die bis zu 21 Jahre alt sein dürfen, können sich bis zum 28. Februar daran beteiligen. Allein oder in Gruppen können sie sich mit der Entstehung und Bewältigung gesellschaftlicher Krisen beschäftigen. Neben schriftlichen Arbeiten ist es auch möglich, ein Theaterstück zu verfassen oder einfach einen tollen Film zu drehen. Zu gewinnen sind 550 Geldpreise. Die Körber-Stiftung, die den Wettbewerb unterstützt, will Geschichte damit für die Schüler lebendig machen. Informationen unter: koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


KUBISCH fördert Kultur auch im ländlichen Raum

Bis zu 3.000 Euro pro Team aus Kulturschaffenden und Schulen

Ob Plattdüütsch-Videoclips mit Geflüchteten, Audioselfies oder Treppenkultur– der Fantasie sind bei originellen Ideen, die KUBISCH (Kulturelle Bildung & Schule) fördert, keine Grenzen gesetzt. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ) schreibt das Programm zum zweiten Mal für Projekte aus, die aktiv von Schüler*innen mitgestaltet werden, sich an deren Lebensrealität orientieren und offen für alle Jugendlichen sind – unabhängig vom sozioökonomischen oder kulturellen Hintergrund. Das Programm will Synergien zwischen Lehrinhalten und kultureller Bildung schaffen, junge Menschen für kreative Prozesse begeistern und zu deren Persönlichkeitsentwicklung beitragen.

Bewerben können sich gemeinnützige Kunst- und Kultureinrichtungen aus ganz Niedersachsen, die in Zusammenarbeit mit Schulen Kooperationsvorhaben im Kalenderjahr 2019 umsetzen möchten. Eine unabhängige Jugendjury wählt die Projekte aus, die gefördert werden sollen. „Ein besonderes Augenmerk liegt auf Projekten im ländlichen Raum, wo es weniger Kulturangebote gibt“, sagt Sandra Kilb, Ansprechpartnerin für KUBISCH bei der LKJ Niedersachsen. „Das Förderprogramm möchte daher die kulturelle Kinder- und Jugendbildung auf dem Land stärken und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.“

Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2018, online anmelden unter: kulturmachtschule.lkjnds.de/foerderprogramm-kubisch.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha

Beziehungskiste - Über Kommunikation- Sonderausstellung im Museum August Kestner

Die Chancen und Tücken der Kommunikation thematisiert das MAK in der Sonderausstellung

Zwischenmenschliche Kontakte und Informationsaustausch bilden die Grundlage des Zusammenlebens. Ziel jeglicher Kommunikation ist die Verständigung mit den Anderen, und doch sind Missverständnisse alltäglich.

Die Medien, mit denen Menschen kommunizieren, sind vielfältig. Sie variieren je nach Anlass und Absicht. Die Ausstellung stellt einige dieser Kommunikationsmedien vor, die über Jahrtausende hinweg in den unterschiedlichen Zivilisationen praktiziert wurden. Sie präsentiert dazu Objekte vom alten Ägypten, aus Griechenland und Rom, dem europäischen Mittelalter, Barock und 19. Jahrhundert bis zur Moderne. 

In Anlehnung an den Ausstellungstitel zeigt ein erster Bereich Behältnisse, deren Gestaltung eine Beziehung zum Betrachter herstellt, in dem sie Hinweise auf den Inhalt vermitteln. Weitere Themenbereiche widmen sich der Sprache, Schrift und Bildern als Kommunikationsmedien.

Mit dem Radio "Weltempfänger T 1000 CD" (Design: Dieter Rams, Hersteller: Braun AG) konnten in den Sechzigerjahren Sender aus der ganzen Welt empfangen werden © Museen für Kulturgeschichte Hannover

Einen eigenen Bereich bilden die Bildmotive und Umschriften auf Münzen und Medaillen, dem ältesten Medium der Massenkommunikation.  

Die heute allgegenwärtigen, in vergangenen Jahrhunderten eher seltenen Bilder, enthielten  Aussagen. Mythenbilder dienten den antiken Gesellschaften beispielsweise zur Kommunikation.

Kommunikationsform in allen Zivilisationen ist das Ritual der Kaffee/Tee-Zeremonie © MAK/LHH

Tapisserien aus dem Barock veranschaulichen, dass solche Bildbotschaften auch in nachfolgenden Zivilisationen faszinierten und wirkten.

Worte, Bilder, Zeichen und Rituale dienten zum Zwecke der Einflussnahme auf den göttlichen Willen © MAK/LHH

Auch zu dieser Ausstellung gibt es wunderbare Begleitveranstaltungen.

Museum-August-Kestner/Sonderausstellungen/Beziehungskiste

Von "Krösus bis Karl"

Wertvolle Münzausstellung im Museum August Kestner

Pfennig Karls des Großen (768814). Er gehört zu den ersten Münzen in unserer Welt- und Münzgeschichte, die kein Bildmotiv zeigen, sondern lediglich beschriftet sind. Die Vorderseite nennt den König CAROLVS und die Rückseite die Prägestätte LUGDUN[UM], also Lyon.

Münzen können viel über geschichtliche Erkenntnisse erzählen und sind gleichzeitig eine wertvolle Orientierungsmöglichkeit und die Zeitungen der Frühzeit.

Die Sonderausstellung mit 100 000 Objekten ist ein kaum zu überblickender Schatz aus Münzen und Medaillen. Die Münzen erzählen von Ägyptern, Römern, Parthern sowie Byzantinern und vermitteln die Zeit der Pharaonen, Kaiser und Heiligen. Es lohnt sich sehr, diese Ausstellung zu besuchen!

Ausstellung und Veranstaltungen bis 28. Februar.

Kestners Kinderakademie

Museum-August-Kestner/Bildung-Kommunikation/Kinder-Familien/Kestners-Kinderakademie

  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kindermuseum Zinnober mit neuer Mitmach-Ausstellung

"Platz da!? - Kinder machen Stadt" soll Spaß machen und Kreativität fördern
Bagger, Kran, Baumaterialien: Nein, das Kindermuseum Zinnober wird nicht umgebaut. Vielmehr wird hier eine Mitmach-Ausstellung über Architektur und übers Bauen gezeigt. Ihr Titel: "Platz da!? - Kinder machen Stadt". So gibt es ein Planungsbüro, ein Konstruktions-Lab und eine Großbaustelle. Kinder können Städte planen, eigene Gebäude entwerfen und Häuser bauen - natürlich im Miniaturformat.

Zur Eröffnung erhielt das Kindermuseum eine Spende über 3.000 Euro. Das Geld stammt jeweils zur Hälfte vom Verein Business for Kids und vom Ikea Einrichtungshaus Hannover. Gefördert wird die Ausstellung außerdem von der Landeshauptstadt und der Region Hannover, vom Kinderbuchautor Ingo Siegner und der Karin und Rudolf Neugebauer Stiftung.
Da kann man nur sagen: Viel Erfolg bei soviel Engagement für die Baumeister der Zukunft!

Info: kindermuseum-hannover.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Graffitis legal Sprühen am Ihmeufer

Am Ihmeufer wächst eine Urban-Art-Meile

Rund 50 regionale und überregionale KünstlerInnen haben Besitz genommen von der Urban-Art-Meile an der Wand am Ufer der Ihmebrücke Spinnereistraße. Ein Jahr haben sich die MitarbeiterInnen der Jungen Kultur im Kulturbüro gemeinsam mit den Akteuren mit dem Thema Urban Art beschäftigt. Diese Kunstform ist in Hannover präsent, aber meistens an der Schwelle zur Illegalität.

Weitere GraffitikünstlerInnen und Urban Artists sind eingeladen, die "Hall of Fame" zu besprühen.

„Die Szene hat uns vor allem einen Mangel an legalen Flächen signalisiert, dem wir mit der Freigabe der Wand am Ihmeufer entgegentreten“, sagt Bernd Jacobs, Sachgebietsleiter der Jungen Kultur im Kulturbüro. 

Freuen sich über den Erfolg: Bernd Jacobs (l.) und Konstanze Beckedorf, Kulturdezernentin in Vertretung. Foto J. Struck

Mit dem Kick-Off „Urban Nature“ wurde der erste Schritt hin zu einer Urban-Art-Meile am Wasser gegangen, die den hannoverschen KünstlerInnen neue Möglichkeitsräume eröffnet.

Die Website graffiti-netz-hannover.de listet alle legalen Freiflächen in Hannover auf. Initiatoren der Urban-Art-Meile sind die Stadt Hannover, Junge Kultur, Kulturbüro, in Kooperation mit dem Graffiti Netz Hannover.

Graffitikünstler in Aktion - Alles legal!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Das Konzept ist aufgegangen: Göttinger Händel-Festspiele zu 84 Prozent ausgelastet

Die Göttinger Händel-Festspiele "Konflikte" vom 10. bis 21. Mai waren zu 84 Prozent ausgelastet, und damit ist das Konzept zur Verkleinerung der Internationalen Händel-Festspiele aufgegangen. Die 75 Veranstaltungen des auf zwölf Tage verkürzten diesjährigen Festivals hatten insgesamt 14 000 Besucher. Im vergangenen Jahr dauerten die Festspiele noch 18 Tage und zählten100 Veranstaltungen, die Auslastung betrug seinerzeit gerade mal 70 Prozent.

Flagschiff des Festivals 2018 war die umjubelt Aufführung "Arminio". Alle fünf Termine - plus einer Familienfassung - des "Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel mit dem Libretto nach Antonio Salvi waren natürlich ausverkauft.


Neue Spielzeit am Deutschen Theater Göttingen

Mit der Premiere von "Alice Welt" nach Lewis Caroll startete das Deutsche Theater Göttingen in die Spielzeit 2018/19. Insgesamt wird es 25 Premieren geben. Viele Stücke, Opern und Musikstücke werden aus der vorherigen Spielzeit werden in die zwei Spielstätten wieder aufgenommen. Dazu gibt es Workshops, Spielclubs und auch eine Superparty geben. Unbedingt sollte man sich das Spielplanheft besorgen, das in einer Auflage von 10 00 Stück erschienen ist. Info: www-dt-goettingen.de.

Und noch ein Tipp: Göttingen ist immer eine Besuch wert, Stadtführungen zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsangebote und abwechslungsreiche Gastronomie machen den Besuch allemal erlebenswert.  

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe




Braunschweig bekommt einen neuen Museumsdirektor

Beim Herzog-Anton-Ulrich-Museum steht ein Wechsel an der Spitze an 

Der Kunsthistoriker Thomas Richter wird im März 2019 das Zepter des Museums von Jochen Luckhardt übernehmen. Nach fast drei Dekaden  scheide Luckhardt altersbedingt aus dem Berufsleben aus. Thomas Richter leitet seit 2006 erfolgreich die Museen der Stadt Aschaffenburg. Richter war zuvor bei den Staatlichen Museen in Kassel, dem Hessischen Landesmuseum, den Franckeschen Stiftungen zu Halle und dem Historischen Museum in Bern engagiert.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Prominente Zeitzeugen, Berliner Kultfiguren und magische Apfelhexen

nordmedia fördert 58 Projekte mit rund 2,4 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde des Jahres Fördermittel von bis zu 2.363.189 Euro für 58 Projekte vergeben. Unterstützt wurden fünf Drehbuch- und Stoffentwicklungen, drei Projektentwicklungen, 32 Film- und Fernsehproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, vier Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen dazu Investitionen, Qualifizierungsmaßnahmen, ein Game sowie fünf Projekte im Rahmen der Talentförderung Niedersachsen.

Den höchsten Förderbetrag (bis zu 250.000 Euro) erhielt die Kinderfernsehserie „Petronella Apfelmus“ (SERU Film Produktion) von Verena Fels. Im Kino-Dokumentarfilm „Cicero“ von Kai Wessel (Fördersumme bis zu fast 50 000 Euro an Latemar Film) spannen namhafte Zeitzeugen ein Netz um die Ausnahmemusiker Roger Cicero (Foto Wikipedia) und seinen Vater Eugen, zu Wort kommen u. a. Johannes Oerding, Joja Wendt und Gregor Meyle. 

Die nach der Hauptdarstellerin der Kultserie „Berlin, Berlin" benannte Komödie „Lolle“ (Letterbox Filmproduktion) wird u. a. im Harz gedreht, dafür gibt es eine Fördersumme von bis zu 221.867 Euro. Der Fernsehfilm „Nachts Baden“  von Ariane Zeller mit Maria Furtwängler (Banana Tree Film GmbH) wird mit einer Fördersumme von bis zu 98.000 Euro unterstützt.

Zum Förderaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 286.586 Euro, als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR, über die nordmedia an neun von ihr geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Freche Monster, coole Jugendbanden und eindrucksvolle Liebesgeschichten

nordmedia fördert 49 Projekte mit mehr als 3 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der zweiten Förderrunde des Jahres Fördermittel von bis zu 3.027.538,45 Euro für 49 Projekte vergeben.
Unterstützt wurden sechs Drehbuch- und Stoffentwicklungen, drei Projektentwicklungen, 24 Film- und Fernsehproduktionen, vier Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, vier Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, zwei Investitionen, eine Qualifizierungsmaßnahme, ein Game sowie vier Projekte im Rahmen der Talentförderung Niedersachsen.
Der prominent besetzte Kinofilm „TKKG“ von Robert Thalheim (Kundschafter Filmproduktion) soll vor allem in Hannover realisiert werden und erhält eine Fördersumme von bis zu 50.000 Euro. In dem Film nach der Kult-Jugendbuchreihe von Stefan Wolf wirken u. a. Maximilian Brückner, Tom Schilling und Laura Tonke mit. Der höchste Förderbetrag von bis zu 850.000 Euro wurde dem Animationsspielfilm „Happy Family 2“ (United Entertainment Ltd.) von Regisseur Holger Tappe aus Hannover zugesprochen. Im Rahmen der Nachwuchsreihe „Nordlichter“ wird der Liebesfilm „#Bonnie & Bonnie“ von Ali Hakim (Riva Filmproduktion), Fördersumme bis zu 300.000 Euro) umgesetzt. Der Kinothriller „Schlaf“ von Michael Venus und mit Sandra Hüller in der Hauptrolle (Junafilm) wird mit einer Fördersumme von bis zu 200.000 Euro unterstützt und überwiegend im Harz entstehen.

Zum Förderaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 407.606,10 Euro über die nordmedia als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR an fünf von ihr geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Info: nordmedia.de/pages/foerderung/index.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


ÜBER DEN TELLERRAND


"Theater des Jahres" steht in Basel

Das ist eine gute Nachricht! Das "Theater des Jahres" steht in Basel

Im Bühnen-Ranking der deutschsprachigen Kritiker kam das von Andreas Beck geleitete Theater auf den ersten Platz. Für die Bühne stimmten acht der 43 befragten Theaterexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, so berichtet die Zeitschrift "Theater heute". Schauspieler des Jahres wurden Caroline Peters und Benny Claessens.

PreDiNo, Ute Micha / HaWo, Sigrid Lappe


Kinospass verpasst? LA BOUM ist immer noch zu sehen!

Der Kultfilm  LA BOUM – Die Fete (1980) wurde in Hannover im Apollo (deutsch) und im Kino am Raschplatz (franz. OmU) im Rahmen des Ciné Club Francais gezeigt.

Jetzt ist er erstmal nur im Fernsehen auf sky zu sehen oder als DVD zu erwerben.

Auch "La Boum II - Die Fete geht weiter" ist auf DVD und auf sky präsent (alle Infos: www.La Boum)   

Der LA BÄMI-Filmverleih wurde dafür eigens von Wiebke Thomsen (Hannover) und Anne Lakeberg (Berlin) gegründet.

Thomsen und Lakeberg betreiben seit 2014 gemeinsam das City Kino Wedding in Berlin. Vor einem halben Jahr haben sie LA BOUM in ihrem Kino zeigen wollen und festgestellt, dass es keinen deutschen Verleih für diesen Film gibt.  Gespielt wurde der Film in Berlin trotzdem, natürlich verbunden mit einigen organisatorischen Hürden durch den Direktbezug aus Frankreich und auch mit einigen Kosten.

Als der 220 Plätze-Saal des City Kino Wedding komplett ausverkauft war, wussten sie, dass sie einen Nerv getroffen hatten: Die Zuschauer haben sich so über den Film gefreut, dass es spontan Applaus gab, als der Vorspann begann.

Nach diesem Erfolg gründeten Thomsen und Lakeberg den LA BÄM! Filmverleih, um den Film als Wiederaufführung zurück in die Kinos zu bringen. Am 20. Juli war Filmstart – der Film wurde schon in 50 Vorstellungen gebucht, vor allem für Events sowie Open-Air Kino, Ladies Night, französische Filmabende oder sonstige Vorstellungen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe