VOLKSWAGEN VW + VWN


Bulli-Bienen in Hannover angesiedelt

Ab November gibt es VW-Honig

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat in den vergangenen Monaten erfolgreich neun Völker mit rund 450.000 Bienen am Kundencenter des Werks Hannover angesiedelt. Damit leistet die Marke nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt von Fauna und Flora in Stadt und Region, sondern produziert jetzt ihren eigenen Honig, der ab November im Kundencenter in Hannover-Stöcken verkauft wird.

Mitte Juni 2020 hat Metin Karsak (Foto VW), Mitarbeiter bei VWN in der Qualitätssicherung, die ersten seiner neun Bienen-Völker zum Kundencenter der Marke umge­siedelt – mitten hinein in das umtriebige VW-Werk, wo seit 1956 der VW-Bulli gefertigt wird.

Der engagierte Hobby-Imker war sofort begeistert von der Idee: „Ich freue mich, dass mein Arbeitgeber hier ein klares Zeichen setzt. Meine Bienen finden in der Umgebung des Werks ideale Bedingungen zur Honigproduktion. Achtzig Prozent unserer heimischen Nutz-und Zierpflanzen müssen durch Honigbienen bestäubt werden. Ohne sie läuft nichts. Deshalb ist ein Engagement erforderlich, um sie stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.“

Auszubildende des Werks hatten Bienenstöcke kreativ gestaltet, und die Kinder der werkseigenen Kindertagesstätte „Bulli-Garten“ haben Bilder gemalt, aus denen das Etikett für die Gläser des VWN-Honigs und ein Bienen-Logo ausgesucht wurde, Gewinner waren die Motive von Romy Leimbach und Lena Huremovic.

Susanne Leifheit, Leiterin Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit: „Seit 1990 hat sich der Bienenbestand in Deutschland um mehr als 30 Prozent reduziert. „Mit unserem Bienen-Projekt und dem Honig setzen wir ein lokales Zeichen dagegen.“

VWN/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

08.10.2020


Volkswagen platziert erfolgreich Green Bonds

Emission auf Basis des im März 2020 vorgestellten Green Finance Framework

Auf „sehr reges Interesse“ bei Investoren, darunter sowohl internationale wie auch spezialisierte Green Bonds Investoren, sind nach Angaben der Volkswagen AG (VW) die ersten Green Bonds des Volkswagen Konzerns mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro gestoßen, die jetzt am Markt platziert wurden. Sie haben Laufzeiten von acht bzw. zwölf Jahren mit einer jährlichen Verzinsung von 0,875 bzw. 1,250 Prozent. Es ist zugleich die erste Emission auf Basis des im März 2020 vorgestellten Green Finance Framework (GFF) für auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Finanzinstrumente. Die Mittel sollen gezielt in den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) und die neuen BEV-Modelle ID.3 und ID.4 fließen. Für Transparenz bei den Anlegern soll ein jährliches Reporting zur Verwendung der Mittel und den damit erzielten Umwelteffekten sorgen.

Der Konzernvorstand Finanzen und IT, Frank Witter, sagte, mit der Emission gebe Anlegern die Möglichkeit eines nachhaltigen Investments in die Zukunft der E-Mobilität. Sie sei ein Meilenstein „in unserer Finanzierungsstrategie, die wir so mit unserem Unternehmensziel der CO 2-Neutralität im Jahr 2050 verbinden.“ Der VW Konzern sei damit erfolgreich im wichtigen Wachstumssegment der Green Bonds aktiv, dieses werde im Rahmen der umfassenden Elektro-Offensive auch in Zukunft verstärkt der Fall sein.

Mit den durch die Green Bonds aufgenommenen Mittel sollen gezielt Investitionen sowie Aufwendungen für Konzeption, Infrastruktur, Entwicklung und Bau des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) und für die darauf basierenden Elektrofahrzeuge und ihre Produktionsanlagen, Werkzeuge und Systeme von Zulieferern sowie Schlüsselkomponenten wie z.B. Batterien getätigt werden.

Der Volkswagen Konzern hatte sich 2018 als erster Automobilhersteller zu den Pariser Klimazielen bekannt und 2019 sein neues Konzern-Umweltleitbild „goTOzero“ vorgestellt. Darin ist das Ziel verankert, möglichst umweltschonend zu wirtschaften und das Unternehmen bis 2050 klimaneutral zu machen. Bereits 2016 hatte der Konzern seine umfassende Elektro-Offensive gestartet und strebt an, Weltmarktführer bei der Elektromobilität zu werden. Dafür investiert der Konzern bis 2024 rund 33 Milliarden Euro, davon allein elf Milliarde in die Marke Volkswagen.

Bis 2029 plant VW bis zu 75 reine E-Modelle auf den Markt zu bringen und ferner etwa 60 Hybridfahrzeuge. Zugleich wird im genannten Zeitraum der Verkauf von rund 20 Millionen Fahrzeugen auf MEB-Basis angestrebt.                                           Volker Benke


TRATON bietet mehr für Navistar-Stammaktien

Geplanter Zusammenschluss bedarf der Zustimmung

TRATON, zum Volkswagen Konzern gehörender Nutzfahrzeughersteller, einer der größten weltweit, hat sein Angebot für den Erwerb sämtlicher in Umlauf befindlicher Stammaktien des US-amerikanischen Nutzfahrzeugherstellers Navistar erhöht.

Für alle noch nicht im Besitz von TRATON befindlichen Stammaktien bietet TRATON $ 43,00 pro Aktie. Dieses Angebot entspricht einer Anhebung von 23 Prozent gegenüber dem ursprünglich von TRATON abgegebenen Angebot von Ende Januar 2020. Seinerzeit bot TRATON USD 35,00 je Navistar-Aktie. TRATON hält derzeit 16,8 Prozent der ausstehenden Stammaktien von Navistar.

Der Vorstandsvorsitzende von TRATON, Matthias Gründler, betonte: „Wir sind weiterhin der Auffassung, dass ein vollständiger Zusammenschluss von TRATON und Navistar überzeugende strategische Vorteile für beide Seiten bietet.“ Deshalb bekräftige man trotz der Covid-19-Pandemie das Interesse an dieser Transaktion. Das Unternehmen gehe davon aus, dass das erhöhte Angebot nun von den unabhängigen Mitgliedern des Board of Directors von Navistar geprüft werde.

Das Angebot stehe auch weiterhin unter dem Vorbehalt eines zufriedenstellenden Due-Dilligence-Prozesses sowie der Verhandlung und der Verständigung auf einen Zusammenschluss. Das bedürfe noch der finalen Zustimmung der Gremien von TRATON und der Volkswagen AG sowie der Aktionäre von Navistar.

Volker Benke


Die neue Ära hat begonnen:

Über 100 vollelektrische Volkswagen ID.3 rollen jetzt auf den Strassen

In der Autostadt Wolfsburg, in der Gläsernen Manufaktur Dresden und im Autohandel wurden am 11. September die ersten Volkswagen ID.3 an Kunden ausgeliefert. Allein in Wolfsburg wurden im Laufe dieses Wochenendes 40 vollelektrische Fahrzeuge an vorregistrierte Frühbucher übergeben. Die ersten Kunden werden auch Mitglied im First Movers Club, der neuen ID.3 Community von Volkswagen (VW).

Über 25.000 der auf 30.000 limitierten ersten Edition ID.3 1st wurden bereits europaweit bestellt, in Deutschland und den Niederlanden gab es jeweils über 7.000 Bestellungen, dicht gefolgt von Norwegen und Schweden.

Bei der Schlüsselübergabe in Wolfsburg v.l.n.r.: Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt, Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand Volkswagen Pkw, Oliver Nicolai, First Mover, Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing Volkswagen Pkw.(c) Volkswagen AG

Holger B. Santel, Vertriebsleiter VW Pkw Deutschland, freut sich: „In diesen Tagen kommt der ID.3 auch in die Autohäuser. Dann kann jeder Probe fahren, den ID.3 live erleben und natürlich sofort bei unseren Händlern bestellen.“

Zeitgleich zum Auslieferungsbeginn des ID.3 geht der ID. First Movers Club an den Start – ein Angebot, dass sich an die Erstkäufer richtet. Der ID. First Movers Club bietet seinen Mitgliedern Zugang zu exklusiven Inhalten und Events. Ebenso bietet der Club die Möglichkeit, aktiv Nachfragen zum Fahrzeug zu klären und auch eigene Ideen einzubringen.

Das ID.3 Serienmodell ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern bereits seit Mitte Juli für alle bestellbar, und ab kommender Woche können sie auch in fast allen anderen Ländern Europas bestellt werden.

Alle ID.3 Modelle sind voll förderfähig, und Volkswagen hilft Kunden bei der Beantragung des Umweltbonus in Höhe von 9.000 Euro. Auch die Betriebs- und Wartungskosten sind attraktiv, wie der ADAC kürzlich bei der Gesamtkostenbewertung bestätigte. Der ID.3 schnitt besser ab als vergleichbare E-Modelle anderer Hersteller.

Das erste Mitglied der vollelektrischen ID.-Familie von VW wird nur im Werk Zwickau produziert. Das Werk in Sachsen spielt für den Systemwechsel in Richtung E-Mobilität eine Schlüsselrolle: Hier wird eine Autofabrik mit Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro komplett auf die Elektromobilität umgerüstet. Mehr als 8.000 Mitarbeiter wurden auf den Umgang mit Hochvoltsystemen geschult. Im ersten vollelektrischen Produktionsjahr 2021 werden dann auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) rund 300.000 E-Autos in Zwickau vom Band laufen. Der Standort wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von VW.

VW/Ute Micha/Sigrid Lappe


Gründler skizziert künftige Strategie bei TRATON

VW-LKWsparte werde eine Milliarde Euro in die Elektrifizierung investieren

Bei der als virtuelles Aktionärstreffen veranstalteten Hauptversammlung der TRATON SE hat der Vorstandsvorsitzende Matthias Gründler (Foto VW) die künftige Unternehmensstrategie der VW Lastenwagensparte skizziert. Um die angestrebte Umsatzrendite von neun Prozent über den Zyklus der Nutzfahrzeugbranche hinweg erreichen zu können, sollen die TRATON-Marken eigenständiger werden.

Gründler sagte, man wolle die Verantwortung der Marken-Vorstände für die Profitabilität und die Leistungsfähigkeit von Scania, MAN und Volkswagen Caminhoes e Onibus stärken. „Unsere Marken benötigen Handlungsfreiheit, um ihre Profitabilitätsziele zu erreichen“. Außerdem würden sich die Marken bei der Entwicklung neuer Technologien künftig noch stärker fokussieren, um schneller und effizienter zu werden. Gründler: „Alle aktuellen Entwicklungsprojekte werden in den nächsten Monaten hinterfragt und neu priorisiert.“

TRATON werde am Plan, bis 2025 eine Milliarde Euro in die Elektrifizierung zu investieren, festhalten, die TRATON-Marken machten hier rasche Fortschritte, so habe Scania kürzlich seine elektrifizierten Serien-Lkw für den urbanen Raum vorgestellt. Darunter befinde sich ein Plug-in-Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von 60 Kilometern und ein Elektro-Lkw mit einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern. Sowohl Scania als auch MAN Truck & Bus würden noch 2020 elektrische Serien-Stadtbusse auf den Markt bringen. Auch Volkswagen Caminhoes e Onibus würde gemeinsam mit Partnern in Brasilien ein komplettes Netzwerk rund um E-Lkw entwickeln – von der Fertigung über die Ladeinfrastruktur bis hin zum Lifecycle-Management der Batterien.

Eine weitere Priorität sieht der TRATON CEO darin, mit fokussierten Investitionen in Zukunftsthemen und Kostendisziplin das Geschäft zu stabilisieren. Gründler: „Bei TRATON bauen wir jetzt die Brücken in eine neue Zeit“. Um größeren Mehrwert für die Gruppe schaffen zu können, würden auch Strukturen und Prozesse der Holding überprüft. Sie solle ihre Einkaufskraft bündeln und „ein immer attraktiverer Arbeitgeber für die besten Talente im Markt“ werden.“                                  

Volker Benke


TRATON schließt globale Partnerschaft für autonomes Fahren

Entwicklungsprojekt von TRATON und TuSimple ist eine erste Hub-to-Hub-Route

Die TRATON GROUP, die Lastwagensparte von Volkswagen, ist eine strategische und globale Partnerschaft mit TuSimple eingegangen, einem Produzenten von Technologien für autonomes Fahren mit Fokus auf schweren Lkw mit Sitz in San Diego. Ziel ist es, künftig bei der Entwicklung autonom fahrender Lkw zusammenzuarbeiten.

 Als erste Partnerschaft dieser Art in Europa kommen ein globaler Nutzfahrzeughersteller und ein Produzent von Technologie für autonomes Fahren der SAE-Stufe 4 zusammen. TRATON und TuSimple wollen in einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt eine erste Hub-to-Hub-Route in Schweden in Betrieb nehmen, auf der Lkw von Scania fahren sollen.

 TRATON und TuSimple erwarten Mehrwert für Kunden. Foto TRATON

TRATON übernimmt im Rahmen der Partnerschaft auch eine Minderheitsbeteiligung an TuSimple. Der CEO der TRATON GROUP, Matthias Gründler, betonte: „die globale Partnerschaft mit TuSimple bringt uns auf unserem Weg zum Global Champion einen weiteren Schritt voran.“ Innovative Zukunftstechnologien, die den Kunden Mehrwert böten, seien ein wesentlicher Teil der TRATON-Strategie. Die ersten Test-Fahrzeuge sollen auf der hochautomatisierten Stufe 4 unterwegs sein. TuSimple habe seine Technologie seit 2017 bereits mit mehreren Millionen Testkilometern auf öffentlichen Straßen erprobt und sei ein führender Entwickler von Lösungen für autonomes Fahren.

Der Präsident von TuSimple, Cheng Lu, sagte, „Unsere Partnerschaft mit der TRATON GRUOP beschleunigt die Einführung autonomer Lkw-Technologie auf den internationalen Märkten“, man freue sich auf diese globale Zusammenarbeit. Die TRATON habe einen hervorragenden Ruf und verfüge über ein Lkw-Marken-Portfolio von Weltklasse.

Die Entwickler der beiden Partner werden eng zusammenarbeiten, um autonome Systeme der SAE-Stufe 4 für die Lkw der TRATON-Marken zu entwickeln, die zu vollautomatischem Fahren ohne menschliches Zutun unter bestimmten Fahrbedingungen und auf allen Märkten fähig sein werden. Der Einsatz autonom fahrender Lkw biete Kunden wertvolle Vorteile im Langstrecken-Güterverkehr, eine gesteigerte Sicherheit und Effizienz bei gleichzeitiger Einsparung von Kraftstoff und Betriebskosten.                                                                

Volker Benke


Gemeinschaftsunternehmen von Continental und Osram wird zurückgeführt

Profitables Wachstum des Gemeinschaftsunternehmens lasse sich nicht realisieren

Das erst im Jahr 2018 gegründete Gemeinschaftsunternehmen zwischen Continental und Osram, ein auf intelligente Lichtsysteme für Automobile spezialisiertes Joint Venture, soll rückgeführt werden. Das hat der Continental Vorstand beschlossen. Die Entscheidung steht allerdings unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsgremien. Die beiden Unternehmen führen zur Zeit Gespräche mit dem Ziel, sie bis zum Jahresende abzuschließen. Danach soll das Gemeinschaftsunternehmen, an dem die beiden Firmen je zur Hälfte beteiligt sind, aufgelöst werden.In den Verhandlungen geht es um die Herauslösung der jeweils eingebrachten Bereiche mit insgesamt 1 500 Mitarbeitern sowie deren Rückführung in die beteiligten Unternehmen. Continental und Osram reagieren damit auf die schwierige Marktsituation durch die fortdauernd geringe weltweite Fahrzeugproduktion und die Konjunkturkrise, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärft wurde. Continental rechnet mit einer Rückkehr der weltweiten Fahrzeugproduktion auf das Vorkrisenniveau von 2017 nicht vor 2025. Vor diesem Hintergrund ließen sich die einstiegen gemeinsamen Erwartungen an das profitable Wachstum des Gemeinschaftsunternehmens nicht mehr realisieren, heißt es bei Continental.

Die beiden Unternehmen planen aber, den Kunden in der Automobilindustrie ineiner künftigen Zusammenarbeit verbunden zubleiben, weil neue Lichtlösungen in der Zukunft ungebrochen auf dem engen Zusammenwirken von Elektronik, Softwarefunktionalität und modernen LED-Lichtquellen basieren. Beide Unternehmen würden deshalb weiter gemeinsam für die Kontinuität in der laufenden Projektumsetzung sorgen, um die Innovationen und Projekte zeitgerecht in Serie zu bringen und für ihre Automobilkunden die dazu erforderlichen Kompetenzen sicherzustellen. Bestehende Kundenbeziehungen blieben daher unberührtund bislang erhaltene Aufträge und eingegangene Verpflichtungen würden von beiden Unternehmen selbstverständlich erfüllt, betont Continental.

Volker Benke


VW strebt für das Gesamtjahr ein positives Operatives Ergebnis an

Volkswagen: Wirksames Krisenmanagement

Die Marke Volkwagen hat sich attestiert, dass es gelungen sei „mit wirksamem Krisenmanagement“ im ersten Halbjahr 2020 die Auswirkungen der Corona-Krise zu verringern. Der CFO der Marke Volkswagen, Alexander Seitz (Foto), sagte, die Pandemie habe Volkwagen vor nie gekannte Herausforderungen gestellt, auch mit starken Auswirkungen auf die Finanzzahlen. Mit wirksamen Gegenmaßnahmen wie strikter Kostendisziplin und der Priorisierung von Projekten sei es jedoch gelungen, Sachgemeinkosten, F&E-Aufwand und Investitionen deutlich zu reduzieren und die Marke „stabil durch die Krise“ zu steuern. Seitz: „Wir sind finanziell weiter robust aufgestellt und streben für das Gesamtjahr ein positives Operatives Ergebnis an“. Im zweiten Halbjahr erhoffe man sich Rückenwind, „denn unser Modelloffensive wird ihre volle Kraft entfalten, betonte Seitz. Trotz erster Anzeichen einer Erholung bleibe die weitere Entwicklung der Pandemie schwer prognostizierbar. Die Marke Volkswagen werde daher ihre wirksamen Gegenmaßnahmen beibehalten und bei Investitionen weiter strikt priorisieren, sowie „höchstes Augenmerk auf Ausgabendisziplinlegen“. Dennoch werde bei der Marke Volkswagen für das Jahr 2020 mit Umsatzerlösen deutlich unter denen des Vorjahres gerechnet.Es werde aber im positiven Bereich bleiben.

Seitz kündigte an, dass die Marke Volkswagen ihr attraktives Produktportfolio trotz der Pandemie mit der Vorstellung zahlreicher neuer Modelle konsequent in allen Segmenten ausbauen werde. Einen wichtigen Schwerpunkt würden dabei in der Ausrichtung der Marke batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-In-Hybride bilden. Der neue ID.3 sei seit Juni bestellbar, mit dem neuen Tiguan und der neuen Arteon-Familie starteten jetzt weitere wichtige Modelle. Im weiteren Jahresverlauf würde dies durch zusätzliche Derivate der neuen Golf-Familie ergänzt. Dabei werde die Elektrifizierung vorangetrieben mit der Einführung zahlreicher Plug-In-Hybride. Auch Modellvarianten des neuen Golf, des neuen Tiguan, der neuen Arteon-Familie und des Touareg würden künftig mit der Antriebsart erhältlich sein.

 Volker Benke


Mini-Camping: Schlafen unterm Sternenhimmel

VWN zeigt Bilder vom neuen Mini-Camper

Volkswagen Nutzfahrzeuge(VWN) präsentiert erste Bilder und Informationen zum Nachfolger des Caddy Beach. Der neue Mini-Camper basiert auf der komplett neu entwickelten 5. Generation des Caddy. Es gibt eine Vielzahl an Neuerungen, technisch ist der kompakte Campervan auf dem aktuellsten Stand. Romantik inklusive: Schlafen unter dem Sternenhimmel dank des Panorama-Glasdaches. Bereits seit 2005 verkauft VWN ein kompaktes Reisemobil auf Basis des Caddy. Von Anfang an war das Ziel die Alltags­tauglichkeit beizubehalten. Der kleine Bruder des California ist ein absoluter Allrounder für die junge Familie, die Sport&Hobby-Nutzer oder die sogenannten Best-Ager. Kurzum für alle, die es schätzen mit ihrem PKW möglichst flexibel zu sein, um auch mal ganz spontan ein „Mikro-Abenteuer“ zu starten.

Mit einem Heckzelt kann der "Wohnraum" deutlich erweitert werden. So wird der kleine Camper zur Glamping-Lodge. Foto VWN

Ein fast zwei Meter langes Bett sorgt für Schlafkomfort, im Heck kann alles verstaut was man zum Campen braucht. Zwei praktische Stau­taschen lassen sich zum Beladen in die Wohnung mitnehmen, im Fahrzeug befestigt dienen sie im Heckfenster als Sichtschutz.

Unterwegs bietet der neue Caddy 19 Assistenzsysteme für Komfort und Sicherheit, dazu gehören u.a. der Travel und der Trailer Assist.

Innovativ sind die neuen Vierzylindermotoren des Caddy: Aggregate der nächsten Evolutionsstufe, die die Euro-6-Abgasstandards des Jahres 2021 erfüllen. Die TDI-Aggregate des Caddy gehören zu den weltweit saubersten Dieselmotoren. Gleichfalls effizient und nachhaltig: ein Turbobenziner (TSI) mit 84 kW / 116 PS.

Die Weltpremiere des neuen kompakten Campers wird Anfang September virtuell stattfinden.

VWN/Sigrid Lappe/Ute Micha


Der e-Crafter wird komplett in Polen gebaut

VW sieht den e-Crafter als ideale Lösung für den städtischen Logistikverkehr

Nach dem MAN eTGE wird jetzt auch der e-Crafter von Volkswagen (VW) mit allen Versionen im polnischen Wrzesnia bei Posen gebaut. Das Werk in Polen, eine der modernsten Automobilfabriken der Welt, übernimmt damit nach zwei Jahren der Koproduktion mit dem Stammwerk in Hannover die gesamte Fertigung des e-Crafter. Seit der Inbetriebnahme des Werks im Jahre 2016 habe man kontinuierlich die Kompetenz weiterentwickelt, sagte der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Posen, Dietmar Mnich. Sowohl das Werk wie auch alle Varianten des dort produzierten Crafters seien wichtige Bausteine für VW Posen und für die Marke VW.

e-Crafter rollen in Polen vom Band. Foto VW

Stolz äußerte sich auch die polnische Arbeitnehmervertretung in Wrzesnia: die Übertragung der Produktion sei zweifelsfrei ein Erfolg der gesamten Mannschaft von VW Posen. Das Projekt bringe eine erhöhte Beschäftigungssicherheit und sichere die künftige Auslastung im Werk.

VW sieht den e-Crafter als ideale Lösung für den städtischen Logistikverkehr. Durch seine Reichweite und Batteriekapazität eigne er sich im täglichen Einsatz für Lieferungen innerhalb der sogenannten letzten Meile, heißt es bei VW. Der Wagen biete auch enorme Vorteile für die Umwelt: er sei emissionsfrei, abgasfrei und sein Elektroantrieb sei geräuscharm. Volkswagen Posen setzt dabei konsequent die Umweltziele der Volkswagen-Konzern-Strategie goTOzero um. Volkwagen Posen werde bis 2050 ein Unternehmen mit neutraler Co 2 Bilanz werden. Das Werk werde auch seit 2019 mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt.               

Volker Benke


Einsteigermodell Multivan „Family“ jetzt ab 31.000 Euro erhältlich

Aktion im Rahmen der Initiative „Deutschland startet durch“

Ab sofort schenkt Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN)  Privatkunden beim Kauf eines neuen Multivan die 16 Prozent Mehrwert­steuer. Damit schließt sich das hannoversche Unternehmen der bundesweiten Initiative „Deutschland startet durch“ von Volkswagen Pkw an. Die Aktion gilt für private Kunden, die nicht vorsteuerabzugsfähig sind, bei teilnehmenden Händlern für Neubestellungen zwischen dem 1. Juli und 30. September 2020.

Der Multivan ist ein sehr vielseitiges Alltags- und Freizeitfahrzeug für bis zu sieben Personen. Foto: VW

„Gerade in der aktuellen Situation, in denen gemeinsame Unternehmungen und sichere Mobilität mit der Familie besonders wichtig sind, setzen wir mit dieser Aktion für den Multivan als vielseitiges Alltags- und Freizeitfahrzeug für bis zu sieben Personen ein positives Signal“, sagt Gerrit Starke, Leiter Vertrieb Deutschland.

Mit diesem Angebot ist der Einstieg in die vielseitige Baureihe Multivan 6.1 von VWN ab 31.000 Euro für den Multivan „Family“ möglich. Das damit nicht nur preislich attraktive Einsteigermodell basiert auf der Ausstattungslinie Trendline, verfügt unter anderem über eine verschiebbare Dreiersitzbank mit Liegefunktion, eine Klimaanlage u.v.m.

VW/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Komponentenwerk von VW in Salzgitter 50 Jahre alt

Standort heute exemplarisch für die Transformation zur E-Mobilität

Das Komponentenwerk Salzgitter des VW Konzerns hat jetzt sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Ursprünglich 1970 als Fahrzeugwerk für den K 70 gebaut und später zum Motorenwerk umgewandelt, gilt der Standort heute als exemplarisch für die Transformation zur E-Mobilität.

Fertigung von Batteriezellen in Salzgitter. Foto VW

Bei einem Festakt sagte Werksleiter Andreas Salewsky, der Standort Salzgitter leiste seit 50 Jahren einen wichtigen Beitrag im Volkswagen Konzernverbund und sei einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die innovativen Motoren und Komponenten des Werkes würden in Fahrzeuge des Konzerns auf der ganzen Welt verbaut. Dabei sei es vor allem die Vielfalt, die den Standort auszeichne: die Palette reiche vom Geschäftsfeld Batteriezelle über das Joint Venture mit Northvolt und die Rotor-Stator-Fertigung für die E-Maschine bis hin zu modernsten Motoren. Salewsky: „Zukunftsprodukte stehen bei uns im Fokus.“  Das Werk habe Fertigungs-Know-how in allen wesentlichen Antriebstechnologien, dass mache es zukunftssicher.

Der Betriebsratsvorsitzende Dirk Windmüller ergänzte, eine bewegte Erfolgsgeschichte habe vom Fahrzeug produzierenden Werk zum Motorenleitwerk des Volkswagen Konzerns geführt. Aktuell stehe man mitten in der Transformation zum Komponentenwerk für Batteriezellen.

Dennoch bleibt der Stellenwert der Verbrennungsmotoren für den Standort hoch und ihr Beschäftigungsfaktor bedeutend. Täglich werden bis zu 5 700 Otto - und Dieselmotoren in über 200 Varianten gebaut. Über 7 000 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt.                                                                           

Volker Benke


Volkswagen Nutzfahrzeuge schraubt mächtig an der E-Mobilität

Für VWN-Kunden gibt es Fördermöglichkeiten

Neben dem ABT e‑Caddy als Kastenwagen ist auch die Pkw-Variante bei VW-Händlern und ABT e‑Line Partnern erhältlich. Der ABT e‑Caddy (Foto lks.) startet mit einem nominellen Gesamtpreis von 29.900 Euro netto für den elektrifizierten Kastenwagen mit langem Radstand, dieser Preis kann sogar auf 23.900 Euro fallen, denn nun sind alle ABT e‑Caddy-Modelle auch BAFA-förderwürdig. Die vollelektrischen ABT e-Caddy sind in drei Grundversionen ab 259 Euro (Kastenwagen) auch zu leasen.

Auch der e‑Crafter ist voll förderfähig.

Der e-Crafter (Foto lks.) ist das erste rein elektrische Modell von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Der Crafter kombiniert jede Menge Laderaumvolumen und hohe Nutzlast mit großer elektrischer Reichweite.

Dank des möglichen 5.000-Euro-Zuschusses ist er ab 48.900 Euro netto zu haben. Die monatlichen Leasingraten beim e-Crafter starten ab 499 Euro. 

Der ABT e‑Transporter 6.1 ist ein Multitalent. So eignet er sich für den professionellen Ausbau zum Werkstattwagen. Als Kombi oder als Caravelle befördert das umgerüstete Fahrzeug bis zu neun Personen. Die Netto-Listenpreise der ABT e‑Transporter (Foto lks.) starten als Kastenwagen bei 44.990 Euro, als Kombi bei 49.623 Euro und als Caravelle Comfortline bei 56.475 Euro. Das ABT e‑Transporter-Leasing startet beim Kasten ab 459 Euro.

Für E-Fahrzeuge gibt es auch auf Antrag einen Umweltbonus, der sich zur Hälfte zusammensetzt aus einer vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, BAFA, sowie einer von der Volkswagen AG gewährten Prämie.

Informationen und Hilfe bei der Antragsstellung gibt es bei den VW-Händlern.

VWN/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha,PreDiNo


VW-Konzern stockt Investitionen für Batteriezellfabrik auf

Weitere 450 Millionen Euro fließen in den Ausbau

Der Volkswagen-Konzern hat die Planung für seine Batteriezellfabrik in Salzgitter konkretisiert und die Finanzierung aufgestockt. In das Werk, in dem ein Joint Venture mit dem schwedischen Partner Northvolt ab Anfang 2024 dann Zellen für E-Autos gefertigt werden, steckt VW weitere 450 Millionen Euro in den Ausbau. Die finanziellen Mittel sollen in den Bau der Gebäude und Werksinfrastruktur gesteckt werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


VWN wird mit Inklusionspreis ausgezeichnet

Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft für eine rollstuhlgerechte Lackieranlage

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) wird von der Landeshauptstadt Hannover (LHH) mit dem „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ für die neue Lackieranlage (seit November 2019 in Betrieb) ausgezeichnet, die so konstruiert wurde, dass auch Menschen im Rollstuhl hier arbeiten können.

Die neue Decklackanlage, in Betrieb seid November vergangenen Jahres. Foto VW

Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette: „Es ist kein Widerspruch, sich als Unternehmen aktiv für Inklusion im Betrieb zu engagieren und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. VWN geht hier mit gutem Beispiel voran, indem schon zu Beginn der Planung von aufwendigen Produktionsanlagen der barrierefreie Zugang für Menschen mit Behinderung berücksichtigt wird.“

Dr. Josef Baumert, Markenvorstand für Produktion und Logistik bei VWN: „Wir wollen unseren Mitarbeiter*innen in der Fahrzeugproduktion Perspektiven aufzeigen und Möglichkeiten eröffnen. Denn unabhängig von persönlichen Handicaps leisten alle einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung von VWN. Das wollen wir fördern und berücksichtigen dies daher schon in der Planung von Großprojekten.“ Heiko Schweinebart, Vertreter der Schwerbehindertenvertretung bei VWN, betont, dass die Auszeichnung eine Anerkennung für die vielen Menschen mit Behinderung bei VWN sei.

Den Förderpreis erhalten in diesem Jahr zwei Unternehmen: VWN und Bäckerei Göing aus Hannover. Das von der Stadt Hannover ausgelobte Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird zwischen den beiden Unternehmen aufgeteilt. VWN wird seinen Gewinn einem gemeinnützigen Zweck spenden.

VW/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


VWN zeigt einen Bulli als E-Fahrzeug

Der e-BULLI ist ein Crossover aus Oldtimer und Hightech-Elektrofahrzeug

Der 1966er Oldtimer mit 2020er E-Antrieb ist mehr als ein Einzelstück – die eClassics wird T1-Umbauten und T1-Komplettfahrtzeuge im Stil des e-BULLI anbieten. Die lokal emissionsfreie Ikone mit der neuen Antriebstechnik des e-BULLI besteht aus Modulen aktueller Volkswagen E-Autos. Auch baut eClassics z. Bsp. auch Käfer zu E-Autos um.

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) zeigt mit dem e-BULLI weltweit erstmals den rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei fahrenden VW-Bulli. Die mit den Antriebskomponenten aktueller Volkswagen Elektrofahrzeuge ausgestattete Studie basiert auf einem 1966 produzierten und aufwändig restaurierten T1 Samba-Bus.

Der e-BULLI kombiniert die Faszination des lautlosen Cruisen mit dem unvergleichlichen Stil eines klassischen Bullis. Die Ikone glänzt in der Zweifarblackierung „Energetic Orange Metallic“. Foto VWN

 Als Bühne für die Weltpremiere sollte die Techno-Classica 2020 dienen, da diese verschoben wurde, präsentiert VWN die Fakten zum e-BULLI nun virtuell in Wort und Bild. Eine starke Nachricht für alle Fans des Bulli und der Elektromobilität: Die Kombination aus Highend-Oldtimer und Hightech-Elektromobil kann man kaufen! Denn der VWN-Partner eClassics plant, auch T1-Umbauten und T1-Komplettfahrzeuge im Stile des neuen e-BULLI anzubieten.

VWN/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Ökosystem „Volkswagen We“ hat viele Funktionen

Mit "We Experience" die nächste Tankstelle finden

VW hat sein digitales System „Volkswagen We“ in Deutschland um den Service „We Experience“ erweitert. Dieser empfiehlt personalisierte und Angebote für Waren und Dienstleistungen in der Nähe. Gewonnen wurden Partner wie Shell, Domino’s oder Tank & Rast. Technologie von IBM überspielt solche Angebote an die Nutzer aus, die zu ihrem individuellen Profil relevant sind. „We Experience“ steht in der „VW Connect“-App zur Verfügung und erkennt über das Smartphone, wo das KFZ gerade unterwegs ist. Relevante Angebote in der Nähe werden so identifiziert.

„We Experience“ bietet personalisierte Empfehlungen und vergünstigte Angebote für Waren und Dienstleistungen. Foto VW

Ein vom Partner IBM entwickelter Algorithmus spielt individuell auf den Nutzer zugeschnittene Empfehlungen aus, wie zum Beispiel Tipps und Angebote für Restaurants, Shops oder Services, die der Nutzer bestätigt. Auf diese Weise lernt „We Experience“, welche Angebote relevant für ihn sind. Das können beispielsweise Empfehlungen zu bevorzugten Restaurants in der Nähe sein oder Aktionen wie vergünstigte Autowäschen. Die individuellen Angebote werden dem Nutzer in der App angezeigt und können online oder vor Ort eingelöst werden.

„VW Connect“ ist eine kostenlose Smartphone-App, die seit letztem Jahr für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich ist.

Sigrid Lappe Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord