VOLKSWAGEN VW + VWN


Zurück in die elektrische Zukunft

VWN präsentiert einen frühen Pionier der Elektromobiliät auf der Techno-Classica  

42 Jahre nach der Auslieferung hat Volkwagen Nutzfahrzeuge (VWN) einen der seltenen VW-Elektro-Transporter in die Oldtimer-Sammlung aufgenommen. Der Elektro-T2 wurde 1978 von den Berliner Verkehrsbetrieben zugelassen und VW-Elektro-Transporter wurden für einen Flottenversuch gebaut, um in den 70er Jahren die E-Mobilität zu testen Hannover.

Damit elektrisiert VWN die Techno-Classica 2020 in Essen (25. bis 29. März): Mit einem fahrfähigen VW-Elektro-Transporter auf Basis des T2 präsentieren die Hannoveraner quasi den Vorgänger des künftigen ID. BUZZ. Zugelassen im April 1978 auf die Berliner Verkehrsbetriebe, gehört er nun zu der mobilen Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Dieser Bulli ist mehr als ein Klassiker, er ist einer von weltweit wenigen Zero-Emission-Oldtimern. Es ist ein Sprung zurück in eine Zeit, als Volkswagen in Wolfsburg das noch zarte Fundament für die elektrische Mobilität der Zukunft erfand: 1970 gründete der Erfinder des Käfer und Bulli in Wolfsburg einen Entwicklungsbereich, der die ersten elektrisch angetriebenen Volkswagen konzipierte. Schon damals ging es darum, alternative Energieträger zu erschließen, um sich von fossilen Rohstoffen unabhängiger zu machen und emissionsfrei durch die Städte zu gleiten.

1972 präsentierte VWN auf der Hannover-Messe einen ersten Prototyp als Pritschenwagen mit offener Ladefläche. Kurz danach startete die Kleinserienproduktion auch als Bus und Kastenwagen angebotenen.  Trotz der 880 kg schweren Batterie. Ein Teilnehmer des Flottenversuchs: die Stadt Berlin. An der Spree erwarb man sieben elektrische Bullis, beschriftet mit dem Slogan „Wir fahren mit Strom – umweltfreundlich“. Berlin ging den Test in der Tat konsequent an: Im Bezirk Tiergarten wurde eine Batteriewechselstation eingerichtet, an der binnen fünf Minuten die leere Batterieeinheit gegen eine volle getauscht wurde. Alternativ konnte die Blei-Traktionsbatterie von Varta auch per Stecker über eine Schnittstelle im Bulli-Heck geladen werden. Zudem hatte der Transporter aus der Zukunft schon vor mehr als vier Jahrzehnten ein Rekuperationssystem an Bord, mit dem beim Bremsen kinetische Energie gespeichert wurde. Der Energiegehalt der Batterie lag bei 21,6 kWh; damit kam der VW-Elektro-Transporter auf Reichweiten von bis zu 85 km. Für Vortrieb sorgte ein fremderregter Gleichstrom-Nebenschlussmotor von Bosch (später Siemens). Der brachte es auf eine Dauerleistung von 16 kW (22 PS); als Peak waren es kurzfristig 32 kW (44 PS). Der 2.170 kg schwere Transporter hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h – ausreichend Speed, da zumeist in der Stadt unterwegs. Und er schaffte noch mehr: Der VW-Elektro-Transporter war die Keimzelle einer Entwicklung, die Generationen von Ingenieuren antrieb, den Zero-Emission-Bulli für die Großserie zu entwickeln. Doch über Jahrzehnte fehlte dazu eine wirklich praxistaugliche Batterie-Technologie. Heute ist das anders: Bereits angeboten wird von VWN der e-Crafter – ein großer Zero-Emission-Transporter, und 2022 werden der ID. BUZZ und der ID. BUZZ Cargo durchstarten. Bereit für die Zukunft der Mobilität!

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Jubiläum bei der VW Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH

Erstklassige VWN-Fahrzeuge aus erster Hand

Die Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH (VGSG), eine Tochtergesellschaft von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), beginnt das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jubiläum: Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 2002, die junge Transporter und Reisemobile aus erster Hand über eigene TradePorts und Partnerbetriebe im ganzen Bundesgebiet vermarktet, wurden 300.000 Fahrzeuge abgesetzt.

Das Jubiläumsauto, ein Crafter Kastenwagen, wurde an die Braunschweiger Stahlbau Z Consult GmbH übergeben. Bei dem mittelständischen Schlosserei- und Metallbau-Unternehmen wird der Crafter die Nummer 7 im Fuhrpark.

Die VGSG hat jetzt das 300.000ste Fahrzeug ausgeliefert (v.l.): Gerrit Starke (VGSG Geschäftsführer), Karl Holzer (Geschäftsführer Stahlbau Z Consult GmbH) und Heinz-Jürgen Löw (Markenvorstand für Vertrieb und Marketing VWN). Foto VWN
Geschäftsführer Karl Holzer holte den Crafter persönlich ab: „Der Crafter wird wegen seiner Größe und Vielseitigkeit unser Allrounder. Wir nutzen ihn zum Transport von großen Bauteilen, als Zugmaschine für schwere Anhänger oder als klassisches Baustellenfahrzeug für unsere Beschäftigten und Material.“

Heinz-Jürgen Löw: „Ich freue mich über die 300.000ste Auslieferung. Das ist ein toller Erfolg für die VGSG. Mit unseren jungen gebrauchten Fahrzeugen mit Volkswagen-Garantie, einer kompetenten Beratung und einem vielfältigen Fahrzeugangebot treffen wir die Wünsche unserer Kunden.

Bei der VGSG werden junge Gebrauchtwagen der Baureihen T6, Caddy, Crafter und Amarok aus Flottenrückläufen, sowie Geschäfts- und Leasingfahrzeuge im Auftrag von VWN an autorisierte Partnerbetriebe abgesetzt.
Innerhalb der vergangenen zwei Jahre wurde das Netz ausgebaut: ein weiterer VWN TradePort wurde in Hamburg eröffnet, der Umzug an einen neuen Standort in Berlin steht unmittelbar bevor. Insgesamt betreibt die VGSG mittlerweile sieben eigene Autohäuser. Darüber hinaus kooperiert sie mit rund 50 Partnerbetrieben, die unter der Marke TradePort mit hohen Standards junge gebrauchte VW-Nutzfahrzeuge deutschlandweit vertreiben.

VWN/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Land will bei Joberhaltung bei Sitech helfen

Regierung sucht Gespräch mit VW

Auf die Hilfe der niedersächsischen Landesregierung können die Beschäftigten des von der Schließung bedrohten Autositzherstellers Sitech in Hannover hoffen. "Mit rund 470 Beschäftigten ist Sitech ein ein wichtiger Arbeitgeber", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Berend Lindner (CDU) am Freitag. Denn das Land habe ein hohes Interesse daran, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben. "Der Mutterkonzern Volkswagen hat eine soziale Verantwortung für Sitech und könnte auch Teil der Lösung sein. „Die Landesregierung wolle mit VW-Managern über das Thema sprechen“.

Mit rund 3 500 Unterschriften hatten zuvor Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsministerium einen Appell übergeben, in dem unter anderem die Weiterführung der Produktion von Sitech für den Bulli T6.1 bei Sitech gefordert wird. VW Nutzfahrzeuge (VWN) hatte jüngst den Konkurrenten Faurecia in Stadthagen damit beauftragt, die Lieferung für den T6.1 benötigten Sitze sicherzustellen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

15.02.2020 


OB Onay beeindruckt von innovativer Ausrichtung bei VWN

Die Heimat von VWN ist und bleibt Hannover

Beeindruckt zeigte sich Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) bei seinem Antrittsbesuch von Hannovers größtem Arbeitgeber VWN. Gemeinsam mit Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) besichtigte Onay am 7. Januar das Werk von VW-Nutzfahrzeuge (VWN) in Stöcken. "Die Leistungsfähigkeit der Belegschaft und die innovative Ausrichtung des Werks haben mich sehr beeindruckt. Ich freue mich, VWN in der Stadt zu haben", sagte der OB anschließend.

(v.l): Thomas Sedran, Vorsitzender des Vorstands VWN, Belit Onay, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, freuen sich über die gute Zusammenarbeit von VWN und der Stadt Hannover. Foto Volkswagen

Marken-CEO Thomas Sedran versprach: "Die Heimat von VWN ist und bleibt Hannover. Hier steht unser wichtigstes Werk, hier hat die Marke ihren Sitz." Sedan und Onay betonten die Zusammenarbeit in der Initiative "Urbane Logistik Hannover" fortzusetzen, um  emissionsfreie, leise und sichere Logistikkonzepte für den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr zu entwickeln.

Im VW-Werk in Stöcken sind 15 000 Mitarbeiter beschäftigt und es werden unter anderem der T6.1 und der Pick-up Amarok gebaut, 2021 kommt der T7 und bald auch der erste Elektro-Bus ID.BUZZ-Cargo hinzu.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


VWN-Werk bereitet sich auf den ID. BUZZ vor

Über 30 Maßnahmen für Zukunftsprojekte und zur Instandhaltung in Produktion umgesetzt

Nach zweiwöchiger Weihnachtspause beginnt morgen bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover-Stöcken wieder die Fahrzeugproduktion. Während der Produktionsruhe hat das Unternehmen Teile der Fertigung für den Bau von künftigen Fahrzeugmodellen vorbereitet sowie Modernisierungs- und Wartungsarbeiten an den bestehenden Produktionsanlagen durchgeführt.

„Der ID. BUZZ kommt jetzt in der Produktion an“, erklärt Werkleiter Thomas Hahlbohm. „Wir haben im Karosseriebau und in der Montage alte Anlagen demontiert oder verlagern Produktionsarbeiten und schaffen so Platz für den neuen Elektro-Bulli.“

Inspizieren neue Anlagen im Fahrzeugeinbau (Montage): Werkleiter Thomas Hahlbohm (links) und Peter Loos, Projektplaner in der Montage. Foto VW

Ab 2022 wird der ID. BUZZ am Standort produziert, zusammen mit dem T6.1 und dem T7 (ab 2021). „Die produktionsfreie Zeit nutzen wir außerdem, um unsere Bestandsanlagen turnusgemäß zu warten und zu modernisieren, damit die Produktion am Montag sofort loslegen kann.“ Insgesamt haben über 500 Mitarbeiter von VWN sowie Fremdfirmen die Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen während der Produktionspause durchgeführt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Volkswagen will bei E-Autos schneller vorankommen

Das Ziel von einer Million produzierten E-Autos soll nun Ende 2023 erreicht werden 

Bei der Produktion und Verkauf von Elektroautos will Volkswagen schneller vorankommen. Damit drückt der Konzern aufs Tempo. Denn das Ziel von einer Million produzierten E-Autos soll nun schon Ende 2023 - und damit zwei Jahre eher als geplant - erreicht werden, teilte  der Konzern mit. Für das Jahr 2025 strebt Volkswagen 1,5 Millionen produzierte Elektroautos der neuen ID-Familie an.  Im November war erst im VW-Werk in Zwickau die Produktion des ID.3 angelaufen. Und ab 2021 sollen dort bis zu 330 000 E-Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen.  Der Konzern strebt an, im Markt für Elektro-Autos zum Weltmarktführer aufzusteigen und damit Konkurrenten wie den US-Konzern Tesla mal so abzuhängen. Wenn es nachVolkswagen geht, soll das ab dem Sommer auf den Straßen sichtbar werden. "Das Jahr 2020 wird ein Schlüsseljahr für die Transformation von Volkswagen", sagte E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


VWN hat den Pavillon in der Autostadt neu gestaltetet

Aktuelle Fahrzeuge, Studien und digitalen Exponate im Pavillon

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) startet mit einem neu gestalteten Pavillon in der Autostadt in Wolfsburg in das Jahr 2020. Nach einer Umbauzeit von knapp acht Wochen wird der Pavillon ab Sonntag, 26. Januar, wieder geöffnet. Die Marke widmet sich in der neuen Ausstellung mit aktuellen Fahrzeugen, Studien und digitalen Exponaten insbesondere den Themen Zukunft sowie Freiheit und lädt alle Gäste zum Erleben und Mitmachen ein.

Blick in den Pavillon. Fotocredit: Matthias Leitzke

Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt: „Die Autostadt ist gemeinsam mit den Konzernmarken auf dem Weg zum Smart Mobility Campus. Der VWN Pavillon gibt unseren Gästen mit neuen Exponaten wie dem ID. Future Drive digitale Einblicke in die Mobilität der Zukunft. Einen besonderen Coolness-Faktor hat der ausgestellte T2, der bis 2008 vom The Who-Gitarristen Pete Townshend gefahren wurde. Mein Highlight ist der Bulli der Zukunft, die seriennahe Studie des ID. BUZZ CARGO.“

Heinz-Jürgen Löw, Markenvorstand Vertrieb und Marketing bei VWN: „Wir präsentieren unseren Gästen im neugestalteten Pavillon jetzt die ganze Vielfalt unserer Marke – von der Vergangenheit mit dem Bulli über die Gegenwart mit starken Fahrzeugen für Gewerbekunden sowie Familie und Freizeit bis in die Zukunft mit dem ID. BUZZ CARGO. Dabei steht das Erleben weiterhin im Mittelpunkt: Autos zum Anfassen und tolle Stationen, bei denen kleine und große Besucher unsere Zukunft schon heute erfahren.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Mit einer Kern-App können Kunde auf alle Services zugreifen

Digitalunternehmen Diconium soll unter das Dach von VW kommen

Die Kunden des Volkswagen-Konzerns sollen bald ihren Wagen mit einem "digitalen Einkaufszentrum" vernetzen und wichtige Funktionen wie Software-Updates von überall aus erledigen können. Dazu will Volkswagen das Stuttgarter-Unternehmen Diconium vollständig unter seinem Dach vereinen. "Es gibt künftig nur noch eine Kern-App, mit der der Kunde auf alle Services zugreifen kann", sagte Kernmarken-Vertriebschef Jürgen Stackmann. Über die Nutzer-ID würden Auto, Händler und Hersteller zusammengebracht. Es sind weiter Dienste zum Bezahlen beim Parken, Tanken und Aufladen geplant.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


VWN auf der CMT in Stuttgart

Die Basis sind drei erfolgreiche VWN-Modelle

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) feierte den Auftritt auf der CMT in Stuttgart (11. bis 19. Januar 2020) mit einem Modellfeuerwerk. Im Rampenlicht der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit stand der neue California 6.1. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der ebenfalls erst 2019 vorgestellte Grand California auf der Basis des Crafter. Abgerundet wurde das Reisemobilspektrum auf der CMT der clever konzipierte Caddy Beach. Im November 2019 wurde der 1.000ste Grand California produziert. Damit hat sich der auf dem aktuellen Crafter basierende Grand California bereits in seiner ersten Saison zu einem der erfolgreichsten Reisemobile unter den großen Kastenwagen entwickelt. 
Der California Ocean auf Basis des T6.1. Foto VWN

Der California 6.1 mit Aufstelldach ist das meistverkaufte Reisemobil der Welt: Bis Ende 2019 entschieden sich mehr als 190.000 Globetrotter für einen der seit 1988 gebauten California. Angeboten wird der aktuelle California 6.1 ab 48.795,95 Euro.

Das kompakteste Reisemobil im Programm von VWN ist der Caddy Beach (ab 25.846,80 Euro). Der Allrounder kann optional mit einem von drei verschiedenen Camping-Paketen ausgestattet werden.
Der Caddy, der Transporter 6.1 und der Crafter werden von innovativen Aufbauherstellern als Basis genutzt, um eigene Reisemobile zu entwickeln und anzubieten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Autostadt-Gäste können mit dem ID.3 auf Tuchfühlung gehen

Emotionalisieren, Begeistern, Informieren und Aufklären rund um die ID. Familie

„Get ready for ID.“ heißt es jetzt in der Autostadt in Wolfsburg. Eine eigene Ausstellung widmet sich der neuen Elektromobilität von Volkswagen (VW). Die Mission: Begeistern, Informieren und Aufklären rund um die ID. Familie.

Gäste können mit dem ID.3 auf Tuchfühlung gehen, spannende Exponate wie den ID. Kickstart testen oder einmal selbst den ID. Charger in die Hand nehmen und erleben, wie einfach die Handhabung ist. Das Fahrzeug wird aber noch nicht zum Verkauf angeboten.

Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt: „Wir stärken mit der neuen Ausstellung die Präsenz der Marke Volkswagen hier am Stammsitz in Wolfsburg. Volkswagen ist ein wichtiger Baustein beim Ausbau der Autostadt als ‚Smart Mobility Campus‘ und zeigt mit dem ID.3 Wege in die Zukunft der Mobilität. Gemeinsam mit unseren Konzernmarken wandeln wir die Autostadt zu einem einzigartigen Ort, an dem für die Besucher verschiedene Mobilitätskonzepte erlebbar werden.“

Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing, Deutschland: „Die ID.3 Ausstellung in der Autostadt ist ein wichtiger Meilenstein, um Elektromobilität von Volkswagen hautnah erlebbar zu machen. Wir können hier unsere Vision ganzheitlich zeigen und erklären. Elektromobilität ist nicht nur ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz. Die Gäste können hier erleben, dass der ID.3 auch richtig Spaß macht – von der Beschleunigung über das Lichtkonzept bis zum Soundlogo. Wir wollen die Menschen begeistern. Dafür ist diese Ausstellung der perfekte Rahmen.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Transporter-Vermietung ProShare startet in Dresden und Erfurt durch

Jetzt auch VW Nutzfahrzeuge per App anmieten

Großes vor und kleines Auto? Egal ob Waschmaschine oder Europaletten: Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet mit ProShare ein neues, flexibles Transporter-Sharing an. Gewerbe- und Privatkunden in Dresden und Erfurt erhalten ab per App schlüssellosen Zugriff auf den passenden Transporter. Fahrzeuge der Modelle Caddy, Transporter und Crafter stehen so schnell und bequem zur Verfügung - ohne Bindung an starre Öffnungszeiten, umständliche Papierverträge oder intransparente Preismodelle.

Voraussetzung ist nur eine einfache Registrierung der Kunden unter proshare_registration oder per App. Bezahlmethode eintragen, Führerschein verifizieren lassen.

Die verfügbaren Nutzfahrzeuge sind in der App sichtbar und können flexibel von einer Minute bis zu 28 Tagen gebucht werden. Gestartet wird mit dem Basistarif ab 0,15 Euro/Minute, wenn der Kunde länger unterwegs ist, wird automatisch der günstigste Festpreis ermittelt. Alle Preise verstehen sich inklusive Haftpflicht- und Vollkaskoschutz sowie Kraftstoff – denn getankt wird per Tankkarte, die bereits im Handschuhfach liegt.

„Auf dem Weg vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsdienstleister wollen wir die neuen Nutzungskonzepte und Bedürfnisse unserer Kunden noch besser verstehen“, sagt Silja Pieh, Leiterin Strategie, MasS/TaaS und digitale Produkte bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Das Unternehmen ProShare stellt dabei die technische Infrastruktur, Kundenakquise sowie den Kundenservice bereit. Der lokale Partner, wie beispielsweise die Autoholding Dresden, verwaltet die Fahrzeuge, ist verantwortlich für ihren einwandfreien Zustand, kennt die Endkunden vor Ort und agiert als lokaler ProShare-Betreiber.

ProShare plant Anfang 2020 nach Erfurt und Dresden auch in weiteren Städten Deutschlands verfügbar zu sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11. 2019


Auf Knopfdruck: VW startet seine Batterie-Produktion

In Braunschweig ist die automatisierte Fertigung eröffnet

Für seine neue Elektroauto-Serie ist der VW-Konzern in die Produktion der Batteriesysteme eingestiegen. Jetzt eröffnete das Unternehmen in Braunschweig die erste von zwei Fertigungslinien.

Die Batterie-Komponenten kommen in Modellen zum Einsatz, die auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) basieren -unter anderem im gerade gestarteten ID.3 aus dem Werk Zwickau, der eine Familie reiner E-Fahrzeuge begründet. Über 300 Millionen Euro flossen bisher in den Braunschweiger Neubau. Für die dort zusätzlich angesiedelten 300  Arbeitsplätze wurden die Beschäftigten intern qualifiziert. Ziel von VW ist, dem vollständigen Hochlauf der Anlagen bis zu 500 000 Batteriesysteme pro Jahr für verschiedene Marken herzustellen. VW-Komponentenchef Thomas Schmall sprach von einem "großen Schritt" für den Standort. "300 Millionen Euro – das ist ja schon mal ein Pfund."

Ann-Marie Haake und Sascha Haupt starten gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Batteriesystem-Fertigung, Vorständen, Vertretern des Betriebsrats und dem Führungsteam der Volkswagen Konzern Komponente die Serienproduktion. Foto Volkswagen

Die eng getaktete Batteriesystem-Fertigung in Braunschweig ist nach Angaben des Unternehmens zu 95 Prozent automatisiert. Die Schulung aller Mitarbeiter soll Ende 2020 abgeschlossen sein. "Menschen, die viele Jahre lang Antriebsteile gemacht haben, bauen jetzt Batterien", sagte Fahrwerk-Chef Otto Joos.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Volkswagen: Roadmap Digitale Transformation

Es sollen mindestens 2 000 neue Arbeitsplätze durch Digitalisierung entstehen

Bis zum Jahr 2023 will Volkswagen bis zu vier Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte investieren und zwar vorrangig in die Verwaltung, aber auch in die Produktion. In einer „Roadmap Digitale Transformation“ haben das Vorstand und Gesamtbetriebsrat vereinbart. Dabei sollen mindestens 2 000 neue Arbeitsplätze mit Bezug zur Digitalisierung neu entstehen. Agile Arbeitsweisen, verbesserte Prozesse und Digitalisierung sollen Beschäftigte entlasten und Abläufe beschleunigen. Dabei sollen bislang manuell durchgeführte Aufgaben durch verbesserte IT vereinfacht werden.

Dadurch sollen bei der Volkswagen AG Pkw, der Volkswagen Group Components und der Volkswagen Sachsen GmbH in den nächsten vier Jahren aber auch bis zu 4 000 Stellen im indirekten Bereich nicht wieder besetzt werden. Voraussetzung sei aber, dass Aufgaben durch die Digitalisierung, Prozessoptimierung und Organisationsverschlankung entfallen. Außerdem wurden noch weitere Investitionen in die Industrie 4.0 und ein damit einhergehender Produktivitätsfortschritt von fünf Prozent pro Jahr bis 2023 vereinbart. Zudem wird VW für die personelle Transformation im Zuge der Digitalisierungs-Offensive das Qualifizierungsbudget um 60 Millionen auf nunmehr rund 160 Millionen Euro erhöhen. Für die VW AG und die VW Sachsen GmbH wird außerdem eine einheitliche Beschäftigungsicherung bis 2029 vereinbart.

Zu der Entscheidung sagte der Chief Operation Officer der Marke Volkswagen, Ralf Brandstätter, mit der Roadmap Digitale Transformation gebe man der Modernisierung von Volkswagen einen weiteren Schub. Wenn Stellen durch die Digitalisierung wegfielen, mache Volkswagen das entlang der demografischen Kurve so sozialverträglich wie möglich. Im Übrigen helfe die mit der Investition einhergehende Kostensenkung auch dabei, die Transformation von Volkswagen aus eigener Kraft zu finanzieren. Die Marke habe sich das Ziel gesetzt, bereits ab 2022 eine Rendite von sechs Prozent zu erwirtschaften, das sei drei Jahre früher als ursprünglich geplant, betonte Brandstätter.

Der Vorstandsvorsitzende der VW Group Components, Thomas Schmall, ergänzte: „Für unsere Komponentenwerke ist die Roadmap Digitale Transformation der Beschleuniger für unsere Transformation in die E-Mobilität. Wir übernehmen künftig Verantwortung von Batteriezelle und -system über E-Antrieb bis zur Ladeinfrastruktur und Recycling – und brauchen dafür eine Digitalisierung unserer Prozesse, eine höhere Software-Kompetenz und eine schlanke und agile Steuerung der weltweiten Komponentenaktivitäten.“

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh fügte hinzu, mit der Beschäftigungssicherung bis 2029 seien betriebsbedingte Kündigungen in den nächsten zehn Jahren ausgeschlossen. Das sei ein wichtiges Signal. Die Digitalisierung bringe Veränderungen, aber der Arbeitsplatz bei Volkswagen bleibe sicher. Osterloh: „Beim möglichen Abbau von Arbeitsplätzen muss klar sein, dass diese Tätigkeiten tatsächlich entfallen – ansonsten wird weiterhin jede Stelle nachbesetzt, denn Arbeitsverdichtung wird es mit uns nicht geben.“

Volker Benke


Ökosystem „Volkswagen We“ hat neue Funktion

Mit "We Experience" die nächste Tankstelle finden

VW hat sein digitales System „Volkswagen We“ in Deutschland um den Service „We Experience“ erweitert. Dieser empfiehlt personalisierte und Angebote für Waren und Dienstleistungen in der Nähe. Gewonnen wurden Partner wie Shell, Domino’s oder Tank & Rast. Technologie von IBM überspielt solche Angebote an die Nutzer aus, die zu ihrem individuellen Profil relevant sind. „We Experience“ steht in der „VW Connect“-App zur Verfügung und erkennt über das Smartphone, wo das KFZ gerade unterwegs ist. Relevante Angebote in der Nähe werden so identifiziert.

„We Experience“ bietet personalisierte Empfehlungen und vergünstigte Angebote für Waren und Dienstleistungen. Foto VW

Ein vom Partner IBM entwickelter Algorithmus spielt individuell auf den Nutzer zugeschnittene Empfehlungen aus, wie zum Beispiel Tipps und Angebote für Restaurants, Shops oder Services, die der Nutzer bestätigt. Auf diese Weise lernt „We Experience“, welche Angebote relevant für ihn sind. Das können beispielsweise Empfehlungen zu bevorzugten Restaurants in der Nähe sein oder Aktionen wie vergünstigte Autowäschen. Die individuellen Angebote werden dem Nutzer in der App angezeigt und können online oder vor Ort eingelöst werden.

„VW Connect“ ist eine kostenlose Smartphone-App, die seit letztem Jahr für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich ist.

Sigrid Lappe Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord