AUSSTELLUNGEN - MESSEN - AKTIONEN


Seit 2. Juni zeigt das Energiemuseum wieder seine Schätze

Vor 100 Jahren starteten die ersten Radiosender ihre Rundfunkprogramme

Das Museum für Energiegeschichte(n) zeigt bis zum 29. Oktober 2021 die Sonderausstellung “Auf Empfang – 100 Jahre Radio“.

Vor 100 Jahren starteten die ersten Radiosender ihre Rundfunkprogramme. Heute ist das Radio praktisch immer dabei: Zuhause, im Auto oder als Feature in Mobiltelefonen.

Aber wie funktioniert ein Radio? Die Ausstellung beschreibt die Entwicklung der Radiotechnik von dem Detektorapparat, über die Elektronenröhre bis hin zum Transistorradio. An einfachen technischen Zeichnungen lässt sich die Funktion von Radioapparaten nachvollziehen.

Eine interaktive Station veranschaulicht die wegweisende Entdeckung von Heinrich Hertz aus dem Jahr 1886: Die elektromagnetische Welle. Sie ist physikalische Grundlage für die Funk- und Radiotechnik. An großen Schaubildern werden die Frequenzbereiche und deren Nutzung dargestellt.

Ein Ausstellungsbereich widmet sich der Stadt Hannover als Stadt des Rundfunks. Im Mittelpunkt stehen hier die hannoverschen Unternehmen Owin, Radioapparatefabrik GmbH und Telefunken GmbH sowie der NORAG-Nebensender Hannover und der Nordwestdeutsche Rundfunk.

Ausgewählte Geräte und zeitgenössische Tondokumente führen die Besucherinnen und Besucher in die Kulturgeschichte des Radios ein. Und in Zukunft? Immer kleinere und mobile Geräte bieten kabellosen, digitalen Empfang – über die seit Heinrich Hertz bekannten elektromagnetischen Wellen.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wird im Internet unter energiegeschichte veröffentlicht.

Adresse: Humboldtstr. 32, Hannover

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 12 bis 16 Uhr.

Kontakt: Tel. 0511-89 74 74 90-0, E-Mail museum(at)energiegeschichten.de

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

01. 06.2020


Start für die Open-Air-Sahlkamp-Galerie

Oberbürgermeister Belit Onay eröffnet  Ausstellung „Grenzgänger“

Der Märchenweg im Sahlkamp wird bis Ende September zu einer großen Open-Air-Galerie. Oberbürgermeister Belit Onay eröffnete als erstes die Ausstellung „Grenzgänger“. Auf 39 großformatigen Bannern zeigt die Sahlkamp-Galerie die Werke von Sergen Pasalilar, Malerei, und Dr. Wjahat Waraich, Fotografie. Auch fordern Banner die Menschen im Stadtteil auf, selbst aktiv zu werden, sich selbst, eigene Kunstwerke oder persönliche Lieblingsorte im Sahlkamp oder Vahrenheide in die Sahlkamp-Galerie, die auch auf Instagram zu finden ist, mit einzubringen. Die Bilder der Ausstellung thematisieren aktuell gesellschaftlich und sozial relevante Themen, die den Künstlern wichtig sind, wie Vielfalt, Bildung, Gegensätze, Zusammenhalt, Armut, Reichtum und Familie.

Eine Dokumentation des Projektes mit Originalwerken der beiden Künstler wird im Anschluss, voraussichtlich im Oktober, im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu sehen sein.

Die Galerie ist in Zusammenarbeit mit dem Bereich Stadtteilkultur entstanden. Gemeinsam mit der Kuratorin Maya Brockhaus und den Künstlern wurde die Idee der outdoor-Galerie erarbeitet. Sie bildet den Auftakt für weitere Kunstprojekte in den beiden Stadtteilen.

Dr. Wjahat Waraich, *1987, und Sergen Pasalilar, *1999, sind im Sahlkamp und in Vahrenheide aufgewachsen, leben dort und sind fest mit den Stadtteilen verwurzelt. 

LHH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo/Foto M.Falk 

12.06.2020


Im Kindermuseum Zinnober macht auch Lernen Spaß

Mitmach-Ausstellung „Wolken, alle Wetter – unser Klima“ wird gefördert

Die Bingo-Umweltstiftung, die Stadt Hannover, die VGH-Stiftung und die Karin und Rudolf Neugebauer Stiftung fördern die Mitmach-Ausstellung „Wolken, alle Wetter – unser Klima“ mit insgesamt 23.000 Euro, weitere 5.900 Euro gibt die Region Hannover für das Beteiligungsprojekt und Begleitprogramm „Wolkenpoesie und Wetterfahne“.

Und zum Wetter: Die zwölfte Mitmach-Ausstellung des Kindermuseums befasst sich sowohl mit Wetterphänomenen als auch mit dem Klimawandel. Die Ausstellung möchte Zusammenhänge vermitteln, Phänomene erklären und einen experimentellen sowie kreativen Zugang ermöglichen. Unter anderem gibt es eine Forscherstation. Außerdem können sich die Besucher*innen auf eine virtuelle Reise mit dem Heißluftballon begeben. In weiteren Stationen geht es um Wolken, die Sonne, Meteorologie und Klimaforschung. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Workshops ergänzt die Ausstellung.

„Für die Stationen werden didaktisch kindgerechte und handlungsorientierte Angebote entwickelt“, sagt Renate Dittscheidt-Bartolosch, erste Vorsitzende des Trägervereins von Zinnober.

Das umfangreiche Beteiligungsprojekt und Begleitprogramm „Wolkenpoesie und Wetterfahne“ wird von der Region Hannover mit 5.900 Euro unterstützt. „Die Zuwendungen ermöglichen es, unsere erfolgreiche Arbeit im Kindermuseum Zinnober fortzusetzen“, betont Dittscheidt-Bartolosch.

Weltkarte - ökologischer Fußabdruck. Foto Sebastian Hoff 

„Wir greifen Themen auf, denen die Kinder im Alltag begegnen. Aktuell beschäftigt sie die Bewegung ‚Fridays for Future‘. Außerdem hören sie ständig Nachrichten über den Klimawandel. Deshalb ist es wichtig, Fragen zu beantworten und Wissen zu vermitteln – und das in einer altersgerechten, lebensnahen und anschaulichen Art und Weise.“

Badenstedter Straße 48, Hannover, info(at)kindermuseum-hannover.de, Tel. (0511) 897 334 66.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr, Sa nur für Kindergeburtstage und –feiern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Support your local artists“

23. ZINNOBER soll zum Kunstsaison-Auftakt werden

Wenn es nach dem Willen der Veranstaltenden geht, dann wird der diesjährige 23. Zinnober zum echten Auftakt in die diesjährige Kunstsaison.

65 Ateliers, Galerien, und Kunstvereine werden den 5. und 6. September zu einem unvergesslichen kulturellen Höhepunkt machen. Umso mehr als die Hoffnung besteht, dass nach den vielen digitalen Einblicken in die Szene wieder realer Kunstgenuss möglich sein wird.

Abhängig von den dann geltenden Abstandsregeln und Hygienekonzepten werden zurzeit die Aktionen, Führungen und Kunstvermittlungsangebote geplant. Aktuelles und alle Änderungen werden zeitnah in den sozialen Medien veröffentlicht.

Vier Kunstorte sind erstmalig dabei: META COPY – Zentrale für Künstlerpublikationen, TANKE, YI42 workspace, Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.

Das Programm im Detail: hannover/Kultur-Freizeit/ZINNOBER/ZINNOBER-Aktuell

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

24.06.2020


Charity-Aktion zugunsten der GAF

In der Galerie gibt es Fotokunst für Spendengeld

Wegen der Corona-Krise musste die Galerie über einen längeren Zeitraum schließen. Dadurch hat die GAF Spendengelder eingebüßt, die sie dringend für ihr Überleben braucht.

Deshalb hat GAF mit einer Charity-Aktion einen finanziellen Ausgleich geschaffen: befreundete Fotograf*innen wurden aufgerufen, Bilder zur Verfügung zu stellen, die gegen eine relativ geringe Spende von mindestens 75 Euro als Belohnung an die Spender abgeben werden. Viele bekannte und preisgekrönte Fotograf*nnen haben dafür viele fantastische Fotografien zur Verfügung gestellt - für Fotobegeisterte eine großartige Gelegenheit, gute Fotos für einen guten Zweck sehr günstig zu bekommen.

In der Zeit vom 2. Juli bis zum 12. Juli ist die Galerie täglich zum Anschauen der gespendeten Bilder geöffnet. Jedes Foto wird nur ein einziges Mal abgeben, d. h.: frühes Kommen sichert die größte Auswahl! Bezahlt werden muss gleich bar am Counter der Galerie. Die Abholung kann nach Ende der Aktion erfolgen. Alle Bilder der Charity-Aktion werden nach und nach auf dieser Website als Thumbnails veröffentlicht. Die Bilder, für die während der Laufzeit der Ausstellung keine Spende eingegangen ist, sind auch später noch auf dieser Seite zu sehen und in der GAF gegen eine Spende zu bekommen.

Informationen gafeisfabrik/charity/ und Telefon 0511-89977313.

GAF/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

06.06.2020


Newton-Ausstellung im Ernst Barlach Museum in Wedel

Hamburg präsentiert spektakuläre Newton-Schau

Helmut Newton wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Das Ernst Barlach Museum in Wedel bei Hamburg zeigt bis zum 29. November eine große Überblicksausstellung mit den Werken des weltberühmten Fotografen.

Es werden in der Schau Originalgröße und aufwendige Rahmungen nahezu sämtliche Fotoseiten des sogenannten SUMO-Buches, das größte, schwerste und teuerste Buch des 20. Jahrhunderts gezeigt. Zu sehen sind Modelfotografien, Aktfotos und Porträts bekannter Persönlichkeiten, darunter Bundeskanzler Helmut Kohl, der Künstler David Hockney und Pop-Art-Ikone Andy Warhol.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Foto: Georg Wendt/dpa


Documenta 15 läuft auf "digitalen Hochtouren"

Corona-Krise zwingt zum Umplanen

Auch die weltweit bedeutende Ausstellung für moderne Kunst wird durch die Corona-Krise zum Umplanen gezwungen: Wir laufen bezüglich der Vorbereitungen der Documenta 15 derzeit auf digitalen Hochtouren", sagt Generaldirektorin Sabine Schormann. Denn statt des für Ende März geplanten zweiwöchigen Treffens des gesamten künstlerischen Teams mit weiteren Gästen in Kassel habe man sich auf virtuelle Meetings mit bis zu 30 Teilnehmern aus mehr als zehn Ländern mit unterschiedlichen Zeitzonen umgestellt.

Kassel freut sich auf die document 15 im Jahr 2022!

Die nächste Ausgabe der Documenta ist für das Jahr 2022 geplant. Traditionell hat die Schau eine sehr starke internationale Ausrichtung. Und Dank der virtuellen Treffen könne trotz Reiseverboten weitergearbeitet werden.

Angesichts der Dokumenta 15 sei die gesamtgesellschaftlichen Situationen um die Corona-Pandemie aktueller denn je: Bei der als "lumbung" bezeichneten Methode gehe es gerade" um Kooperation, Solidarität, für einander Einstehen, Empathie um Teilen, um Großzügigkeit und viele Werte, die nun wichtiger sind denn je".

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.06.2020


Sielhafenmuseum Carolinensiel soll attraktiver werden

Kulturministerium fördert Neugestaltung der Ausstellung

Das Deutsche Sielhafenmuseum in Carolinensiel im Landkreis Wittmund soll attraktiver werden. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt die Sanierungsarbeiten und die Neugestaltung der Dauerausstellung in diesem Jahr mit 100.000 Euro aus Mitteln des Investitionsprogramms für kleine Kultureinrichtungen.

Museumsweg in Carolinsiel. Foto Museumsweg.de

Das Deutsche Sielhafenmuseum zeigt sehr anschaulich das Leben und die Arbeit in den Sielhäfen an der deutschen Wattenmeerküste und verbindet dabei Tradition und Gegenwart. Das Haus ist damit ein wichtiger kultureller Leuchtturm und ein touristischer Anziehungspunkt für die gesamte Region“, sagt Kulturminister Björn Thümler. „Mit unserer Förderung wollen wir dazu beitragen, dass das Museum künftig noch interessanter für Besucher*innen wird.“ 

Das Museum ist auf drei Häuser rund um den Sielhafen verteilt: Im Groot Hus, einem Kornspeicher von 1840, informiert eine Ausstellung „Land und See“ über die Entstehung der Siele, des Carolinensieler Hafens, den Deichbau und die ostfriesische Seeschifffahrt. Im Kapitänshaus von 1803 ist das „Leben an Land“ Thema, und die Alte Pastorei von 1880 widmet sich „Schiffbau und Handwerk“. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Groot Hus haben bereits begonnen: die Fassade wird saniert, ein Aufzug eingebaut und die Ausstellungen umgestaltet. Zum neuen Konzept gehören ein Multimediaguide, neue museumspädagogische sowie Veranstaltungsräume und ein Lern- und Experimentierbereich an der Alten Pastorei. Ausgebaut wird auch der Servicebereich in den Gebäuden, und es werden barrierefreie Zugänge geschaffen.

Das Deutsche Sielhafenmuseum ist, wie alle Museen in Niedersachsen, wegen der Corona-Epidemie mindestens bis 19. April geschlossen. Die neue Sonderausstellung "Die Harlebucht - von Menschenhand gemachtes Land" kann virtuell besucht werden: Die Harlebucht – Von Menschenhand gemachtes Land

MWK/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

03.06.2020


Weimar freut sich über Bauhaus-Museum

Das Bauhaus-Museum in Weimar ist einen Besuch wert..

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar, hat die Stadt ein neues Museum über die berühmte Design- und Architekturschule die Türen aufgemacht.

Der Neubau - ein riesiger Glas-Betonkubus - wurde nach Plänen der Berliner Architektin Heike Hanada am Wochenende zum Leben erweckt. Auf 2 000 Quadratmetern sind 1 000 Sammlungsobjekte der Klassik Stiftung zu betrachten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche