AUSSTELLUNGEN - MESSEN - AKTIONEN


Kunstausstellung „Das Auge des Wals“ in der Marktkirche

Die Marktkirche lädt zu einer Kunstausstellung ein

In welchen Farben zeigt sich einem Wal die Welt? Wie unterscheidet sich seine Wahrnehmung von der unsrigen? Und wie lässt sich das Wunder der individuellen Wirklichkeiten künstlerisch darstellen?

Fasziniert von den unendlichen Möglichkeiten der Wahrnehmung erstellte die Künstlerin Pepa Selas Vilar (Foto lks.) eine Reihe von Gemälden und Installationen, die in der Ausstellung „El ojo de la ballena – das Auge des Wals“ in der Marktkirche besichtigt werden kann.  In der Finissage besteht die Möglichkeit, der Künstlerin zu begegnen und in den Austausch zu treten. 

Finissage am Mittwoch, 11. November um 17 Uhr mit Pepa Salas Vilar, Moderation: Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann, Musik: Marktkirchenorganist Ulfert Smidt.

Die Marktkirche ist Montag bis Mittwoch 13-17, Donnerstag 13 bis 18.30 Uhr, Freitag geschlossen, Samstag 12 bis 17.30, Sonntag 14-16 Uhr geöffnet.Der Eintritt ist frei.

S.Lappe, HaWo/U.Micha, PreDiNo


Das Landesmuseum ist online toll aufgestellt

Das Museum macht Ernst und Spaß unter "#WWWWeltenMuseum"

Original und "Fälschung"  Anthonis van Dycks "Sogenannter Herr von Santander" und die Version des Landesmuseums mit Klopapierrollen - Spaß muss sein in dieser ernsten Zeit! 

Hochherrschaftlich milde lächelt der Herr von Santander mit seiner Halskrause aus Klopapierrollen in die Kamera, fast so, wie das Original! Denn der Herr von Santander wurde vor 400 Jahren von van Dyck gemalt.  Und das Landesmuseum lässt sich nicht lange bitten und macht Ernst als "#WWWWeltenMuseum - und verbreitet damit auch mächtig viel Spaß!

Museen posten weltweit seit der Quarantäne sogenannte "Covid Classics". Das sind bedeutende Kunstwerke. Sie werden mit sogenannten „Bordmitteln" abgekupfert. Und Urheber ist angeblich, so weiß es die "Süddeutsche Zeitung", eine US-amerikanische WG. Sei es wie es will: Hauptsache das Landesmuseum ist mit dabei - und wie!!! - und teilt über die Social-Media-Kanäle eben solche Bilder.

Sprecherin Nicola Kleinecke sagte: "Wir merken richtig, wie ausgehungert die Menschen nach Kultur sind. Sie suchen den Austausch, nicht zuletzt mit der Kunst." Darum sollen die veröffentlichten Bilder auch eine Anregung sein, Nachahmung ist hier ausdrücklich erwünscht!

Mindestens bis Ende November 2020 ist das Landesmuseum geschlossen. Aus diesem Grund laufen die Online-Aktivitäten auf Hochtouren. Und die große da-Vinci-Ausstellung "Leonardos Welt", die sehr multimedial aufgestellt ist, wurde von Direktorin Katja Lembcke  kurzerhand vorab online eröffnet. Zu sehen auf der hauseigenen Internetseite. Dort spricht sie in einem Video das Grußwort, philosophiert darüber, wie es wohl gewesen wäre, wenn das Universalgenie (1452-1519) hier in der Landeshauptstadt  Hannover gelebt hätte: “Leonardo kam nie nach Hannover".

Dann kann man also hier, wo sich auch keine Werke von ihm befinden, eine Leonardo-Ausstellung machen? Ich denke schon, wenn man ihn als Künstler und Multitalent ernst  nimmt." Es befinden sich auch Bilder unter der längst eingerichteten Schau.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


So manches Geheimnis schlummert hinter den Kulissen des Schauspielhauses.

Jetzt werden so einige gelüftet - wieder ab Dezember

Denn für die neue Ausstellung „Vom Befragen der Dinge" (9. Oktober bis März 2021) zu bewundern, hat das Theatermuseum mehr als 100 bisher nie gezeigte Objekte im Archiv aufgestöbert. Und die bringen die Augen von vielen Theaterliebhabern zum Strahlen!

Wie zum Beispiel Programmhefte aus 53 Jahren Theatergeschichte, die ein Ehepaar gespendet hat. Oder Autogrammkarten von 1931, signiert von Hans Albers. Zu finden sind auch historische Eintrittskarten, Plakate von Kurt Schwitters, die Personalakte eines Theaterarztes (19. Jahrhundert), Kostüme von Tänzerin Yvonne  Georgi und ein Führerschein von Margarete Schönzart aus den 30-er Jahren.

Spurensuche. Vom Befragen der Dinge Foto: Carsten Niemann

In weiteren Stationen sehen Sie u.a. Filmausschnitte über den Wiederaufbau der Oper nach 1945, Theaterszenen mit Hanns Lothar und Kurt Erhardt aus den 1950er Jahren und eine Ballettinszenierung von Yvonne Georgi mit dem Tänzer Harald Kreutzberg von 1961.

 In einer Hörbox begegnen Ihnen historische Aufnahmen von Sänger*innen, die vor 1945 auf der Bühne des Opernhauses in Hannover stehen.

Doch im Fokus steht der Film „Das Gesicht einer Stadt“ von 1932 über die Geschichte der Stadt Hannover.

Auch sind Filmausschnitte über den Wiederaufbau der Oper und  historische Theater-und Ballett-Szenen zu sehen.

Museumsleiter Dr. Carsten Niemann: "Wir haben Objekte an Licht geholt, die die Geschichte des Theaters auf ungewöhnliche Weise erzählen können. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Auch das Kindermuseum ist bis Ende November geschlossen

Im Kindermuseum Zinnober macht auch Lernen SpaßMitmach-Ausstellung „Wolken, alle Wetter – unser Klima“ wird gefördert

Die Bingo-Umweltstiftung, die Stadt Hannover, die VGH-Stiftung und die Karin und Rudolf Neugebauer Stiftung fördern die Mitmach-Ausstellung „Wolken, alle Wetter – unser Klima“ mit insgesamt 23.000 Euro, weitere 5.900 Euro gibt die Region Hannover für das Beteiligungsprojekt und Begleitprogramm „Wolkenpoesie und Wetterfahne“.

Und zum Wetter: Die zwölfte Mitmach-Ausstellung des Kindermuseums befasst sich sowohl mit Wetterphänomenen als auch mit dem Klimawandel. Die Ausstellung möchte Zusammenhänge vermitteln, Phänomene erklären und einen experimentellen sowie kreativen Zugang ermöglichen. Unter anderem gibt es eine Forscherstation. Außerdem können sich die Besucher*innen auf eine virtuelle Reise mit dem Heißluftballon begeben. In weiteren Stationen geht es um Wolken, die Sonne, Meteorologie und Klimaforschung. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Workshops ergänzt die Ausstellung.

„Für die Stationen werden didaktisch kindgerechte und handlungsorientierte Angebote entwickelt“, sagt Renate Dittscheidt-Bartolosch, erste Vorsitzende des Trägervereins von Zinnober.

Das umfangreiche Beteiligungsprojekt und Begleitprogramm „Wolkenpoesie und Wetterfahne“ wird von der Region Hannover mit 5.900 Euro unterstützt. „Die Zuwendungen ermöglichen es, unsere erfolgreiche Arbeit im Kindermuseum Zinnober fortzusetzen“, betont Dittscheidt-Bartolosch.

Weltkarte - ökologischer Fußabdruck. Foto Sebastian Hoff 

„Wir greifen Themen auf, denen die Kinder im Alltag begegnen. Aktuell beschäftigt sie die Bewegung ‚Fridays for Future‘. Außerdem hören sie ständig Nachrichten über den Klimawandel. Deshalb ist es wichtig, Fragen zu beantworten und Wissen zu vermitteln – und das in einer altersgerechten, lebensnahen und anschaulichen Art und Weise.“

Badenstedter Straße 48, Hannover, info(at)kindermuseum-hannover.de, Tel. (0511) 897 334 66.

Öffnungszeiten: Di. – So., Sa nur für Kindergeburtstage und –feiern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Documenta 15 läuft auf "digitalen Hochtouren"

Corona-Krise zwingt zum Umplanen

Auch die weltweit bedeutende Ausstellung für moderne Kunst wird durch die Corona-Krise zum Umplanen gezwungen: Wir laufen bezüglich der Vorbereitungen der Documenta 15 derzeit auf digitalen Hochtouren", sagt Generaldirektorin Sabine Schormann. Denn statt des für Ende März geplanten zweiwöchigen Treffens des gesamten künstlerischen Teams mit weiteren Gästen in Kassel habe man sich auf virtuelle Meetings mit bis zu 30 Teilnehmern aus mehr als zehn Ländern mit unterschiedlichen Zeitzonen umgestellt.

Kassel freut sich auf die document 15 im Jahr 2022!

Die nächste Ausgabe der Documenta ist für das Jahr 2022 geplant. Traditionell hat die Schau eine sehr starke internationale Ausrichtung. Und Dank der virtuellen Treffen könne trotz Reiseverboten weitergearbeitet werden.

Angesichts der Dokumenta 15 sei die gesamtgesellschaftlichen Situationen um die Corona-Pandemie aktueller denn je: Bei der als "lumbung" bezeichneten Methode gehe es gerade" um Kooperation, Solidarität, für einander Einstehen, Empathie um Teilen, um Großzügigkeit und viele Werte, die nun wichtiger sind denn je".

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Sielhafenmuseum Carolinensiel soll attraktiver werden

Kulturministerium fördert Neugestaltung der Ausstellung

Das Deutsche Sielhafenmuseum in Carolinensiel im Landkreis Wittmund soll attraktiver werden. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt die Sanierungsarbeiten und die Neugestaltung der Dauerausstellung in diesem Jahr mit 100.000 Euro aus Mitteln des Investitionsprogramms für kleine Kultureinrichtungen.

Museumsweg in Carolinsiel. Foto Museumsweg.de

Das Deutsche Sielhafenmuseum zeigt sehr anschaulich das Leben und die Arbeit in den Sielhäfen an der deutschen Wattenmeerküste und verbindet dabei Tradition und Gegenwart. Das Haus ist damit ein wichtiger kultureller Leuchtturm und ein touristischer Anziehungspunkt für die gesamte Region“, sagt Kulturminister Björn Thümler. „Mit unserer Förderung wollen wir dazu beitragen, dass das Museum künftig noch interessanter für Besucher*innen wird.“ 

Das Museum ist auf drei Häuser rund um den Sielhafen verteilt: Im Groot Hus, einem Kornspeicher von 1840, informiert eine Ausstellung „Land und See“ über die Entstehung der Siele, des Carolinensieler Hafens, den Deichbau und die ostfriesische Seeschifffahrt. Im Kapitänshaus von 1803 ist das „Leben an Land“ Thema, und die Alte Pastorei von 1880 widmet sich „Schiffbau und Handwerk“. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Groot Hus haben bereits begonnen: die Fassade wird saniert, ein Aufzug eingebaut und die Ausstellungen umgestaltet. Zum neuen Konzept gehören ein Multimediaguide, neue museumspädagogische sowie Veranstaltungsräume und ein Lern- und Experimentierbereich an der Alten Pastorei. Ausgebaut wird auch der Servicebereich in den Gebäuden, und es werden barrierefreie Zugänge geschaffen.

Das Deutsche Sielhafenmuseum ist, wie alle Museen in Niedersachsen, wegen der Corona-Epidemie mindestens bis 19. April geschlossen. Die neue Sonderausstellung "Die Harlebucht - von Menschenhand gemachtes Land" kann virtuell besucht werden: Die Harlebucht – Von Menschenhand gemachtes Land

MWK/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Weimar freut sich über Bauhaus-Museum

Das Bauhaus-Museum in Weimar ist einen Besuch wert..

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar, hat die Stadt ein neues Museum über die berühmte Design- und Architekturschule die Türen aufgemacht.

Der Neubau - ein riesiger Glas-Betonkubus - wurde nach Plänen der Berliner Architektin Heike Hanada am Wochenende zum Leben erweckt. Auf 2 000 Quadratmetern sind 1 000 Sammlungsobjekte der Klassik Stiftung zu betrachten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche