KONZERTE - MUSIKALISCHES


Der Kultursommer der Region findet meist im Amtsgarten am Schloss Landestrost statt

Das Programm des Kultursommers ist unter hannover/kultursommer abrufbar. Weitere Informationen beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon (0511) 6162 5200.

Für die Kultursommer-Konzerte im Amtsgarten von Schloss Landestrost konnten die Plätze jeweils von 124 auf 180 erhöht werden – derzeit stehen unter www.kultur-rh.reservix.de also wieder für alle Amtsgarten-Konzerte Karten zur Verfügung.

Konzertkarten sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter kultur-rh.reservix erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht.

Übrigens: Tatsächlich ausverkauft sind und bleiben: Gastspiel Kammerorchester Hannover  am 7.8. in Ricklingen und „Die große Enttäuschung“ am 9.8. auf dem Hermannshof.

Kulinarische Spezialitäten und Getränke für die Veranstaltungen des Kultursommers und passend zum musikalischen Ambiente bieten jeweils Homeyers Hof oder NORDSTADT braut!. Wein, Bier oder alkoholfreie Getränke sowie Häppchen für den kleinen Hunger sind am jeweiligen Stand zu finden, auch Mitgebrachtes darf verzehrt werden.


Kultursommer August-Termine

Kammerorchester Hannover & der Pianist Hinrich Alpers - Beethoven - wie ungarisch ist das denn?

Von der Musik zum Anwerben von Soldaten aus dem 18. Jahrhundert („Verbunkos“) über das 2. Klavierkonzert des diesjährigen Jubilars Ludwig van Beethoven bis zur berühmten „Leichten Kavallerie“ von Franz von Suppé verfolgt das moderierte Konzert einige Verbreitungswege ungarischer Zutaten, sogenannter „Hungarismen“.

Termin: Freitag, 7. August , 20 Uhr St. Michaelis-Kirche, Pfarrstr. 72, Hannover

Eintritt: 12 Euro/ ermäßigt 8 Euro. Veranstalter: Nordstadt-Konzerte e.V. mit der St. Michaelis Gemeinde Hannover-Ricklingen


Es Kultursommert weiter

John Winston Berta & Band

Der 22-jährige Multiinstrumentalist, Sänger, Songwriter und Produzent mit englisch-ungarischen Wurzeln aus Hannover hat seine Musikalität quasi in die Wiege gelegt bekommen. Seinen Namen haben die Eltern vorausschauend nach der Beatles-Legende John (Winston) Lennon gewählt. Schon als Kleinkind klimperte er auf der Gitarre seiner Mutter, als Grundschüler spielte er in einer Band und seit seinem 16. Lebensjahr ist er Mitglied des Jugendjazzorchesters Niedersachsen. 

Heute spielt Berta Schlagzeug und Gitarre, Tenorsaxofon und Trompete, fungiert als Drummer und Sänger der Band Hagelslag, kann aber auch mal solo anzutreffen sein – als Sänger, Gitarrist oder als One Man Band. Unterstützung bekommt er hier von Kilian Alberti am Bass, Horiat Hosain am Schlagzeug und Lennart Smidt am Keyboard.

Termin: Freitag, 7. August, 20 Uhr, Amtsgarten.von Schloß Landestrost, Neustadt


Poetry Slam – „Macht Worte!“

Der original hannoversche Poetry Slam« zieht für ein Sommer-Auswärtsspiel  

"MACHT WORTE! – Der original hannoversche Poetry Slam" zieht für ein Sommer-Auswärtsspiel aufs Neustädter Schloss. Vier Dichterinnen und Dichter aus der regionalen und überregionalen Szene sorgen in zwei Runden plus Finale für ein Textfeuerwerk der Poesie! Bei der bunten Melange von Text und Sprachrhythmus fangen Großmütter an zu rappen, Jungspunte dichten Sonette, Lautpoeten freestylen und gestandene Buchautorinnen unterhalten mit interaktiver Comedy – so oder ähnlich sieht ein jeder Slam-Abend aus. Man weiß vorher nie genau, was alles passieren wird, gesichert ist nur: es wird ein Abend voller Verse, Themen und Überraschungen. Gäste an Bord sind Eva Matz, Janina Mau, Tilman Döring, Vanessa Beck, Ina Rode, Larissa und Tobias Kunze

Moderation: Henning Chadde

Achtung: Die spontane Teilnahme von Neustädter Dichter:innen ist natürlich möglich!

Den musikalischen Auftritt absolvieren „Selli And A Gun“, eine Miniversion der Band „Selli And The Young Guns“ (Foto lks.)

Samstag, 8. August 2020, 20 Uhr, auf der Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost

Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro


Neu-Komponiertes zwischen traditionellem Jazz, improvisierter und Neuer Musik

Grosse Enttäuschung: Die GroSSe Enttäuschungist ausverkauft!

Picknick-Decke ausbreiten und Jazz mit griffbereitem Leckereienkorb am Sonntag, 9. August 2020, zwischen Heckenrund und Wiesengrün genießen.

In den 25 Jahren seit ihrer Gründung hat die Enttäuschung Furore gemacht und für Unruhe gesorgt, Monk neu interpretiert und sonst noch allerlei angestellt, so dass das DownBeat Magazine sie als  die "best jazz combo today" bezeichnet hat. Das erweiterte Ensemble zählt 10 Musiker, die aus  dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen. Sie spielen Neu-Komponiertes zwischen traditionellem Jazz, Improvisierter & Neuer Musik, für den Kultursommer eine echte Premiere! Das Konzert findet auf der Terrasse des Gästehauses statt.

Die Große Enttäuschung © dieenttaeuschung.org

Sonntag, 9. August 2020, 17 Uhr, Kunst und Begegnung Hermannshof e.V., Röse 33, Springe, Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro

Konzertbesuch nur mit Online-Reservierung: hermannshof/kontakt/kartenreservierung/        


Sommernächte im Gartentheater

Veranstaltungsreihe der Herrenhäuser Gärten im vierten Jahr

In der sommerlichen Gartenpracht laden die Herrenhäuser Gärten vom 2. bis zum 23. August zu der Veranstaltungsreihe „Sommernächte im Gartentheater“ ein. Unter einem funkelnden Lichterzelt kann sich das Publikum auf ein abwechslungsreiches Programm aus Live-Musik, Tanzvergnügen, Poetry-Slam und Kino unterm Sternenzelt freuen. Zwölf Veranstaltungsreihen fügen sich in das historische Ambiente des Gartentheaters ein. Mit seinen goldenen Figuren und den grünen Hecken dient die traditionelle Spielstätte bereits im vierten Jahr als Veranstaltungsort der Sommernächte. 

„Die Idee, ein Gesamtkonzept aus Gartenkunst und Vergnügen anzubieten, hat großen Anklang gefunden. So ließen sich im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Besucher*innen von den Sommernächten verzaubern, die Veranstaltungen waren damit zu weit über 90 Prozent ausverkauft“, so Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten

Und um das Freiluftereignis rund zu machen: Vor den Veranstaltungen bietet sich ein Picknick entlang der Graft im Schatten der Lindenbäume an. Zum Abschluss wird der Große Garten romantisch illuminiert und lädt zum ausklingenden Spaziergang ein.

Das Gartentheater als in einen funkelnder Tanzsaal. Foto: Christian Wyrwa 

9. bis 10. August: Unter dem Motto „Songs“ sind zwei Singer-Songwriter*innen im Gartentheater zu Gast: Am 9. August beweist Kat Frankie mit ihrem vielseitigen Stil und ihren eingängigen Melodien, dass sie die wohl kunstvollsten Songs schreibt, die man im hiesigen Pop derzeit findet. In Begleitung ihrer Band spielt sie farbenreich mit ihrer klaren und zugleich aufregend rätselhaften Stimme. Am 10. August präsentiert Pohlmann, der mit „Wenn jetzt Sommer wär“ einen Ohrwurm im Jahr 2006 lieferte, seine vielschichtigen Songs akustisch im Trio mit Gitarre, Cello und Schlagzeug. 

11. August: Den Sonnenaufgang im Großen Garten erleben! Eine besondere Gelegenheit erwartet alle Frühaufsteher: Der Große Garten öffnet seine Tore zur Morgendämmerung um 5 Uhr und lädt „Zwischen Nachtigall und Lerche“ zu Lyrik und geführten Spaziergängen durch die frühmorgendliche Natur ein. (KunstfestSpiele lassen grüßen! (Foto r. Nik Barlogo) 

16. bis 18. August: Poetry Slams „Macht Worte! – der hannoversche Poetry-Slam“ und das Büro für Popkultur präsentieren das Poetry Slam-Wochenende. Das Team LSD (Liebe statt Drogen) startet am 16. August mit einer ironisch-kuriosen Lese-Show, gespickt mit aussagekräftigen und hintersinnigen Geschichten. Fünf renommierte Slammer*innen aus dem deutschsprachigen Raum begeben sich am 17. August beim „Best of Slam!“ in die Dichterschlacht. Das Publikum bestimmt, wer sich mit dem Titel „Gartenpoet*in 2019“ schmücken darf. Zum krönenden Abschluss wird bei „Slammin‘ Music“ unter der Moderation von Johannes Berger am 18. August ein fulminanter Musik-Slam präsentiert. (Poetry Slam - diesal mit Abstand. Foto: Christian Wyrwa 

21. bis 23. August: Kinoabende im Musicalfieber. Das Abschlusswochenende der Sommernächte präsentiert zauberhafte Musicalfilme. Mit „The Sound of Music“ steht am 21. August ein echter Klassiker von 1965 auf dem Programm. Mit seinen unvergesslichen Songs nach der wahren Geschichte der Familie Trapp hat der Streifen nicht nur in den USA längst Kultstatus erlangt. Für den Film, der am 22. August auf der Leinwand gezeigt wird, konnte im Februar im Internet abgestimmt werden. Als Sieger ging „Greatest Showman“ hervor: Der Musicalfilm, der im Frühjahr 2018 in den deutschen Kinos anlief, erzählt die Geschichte vom Aufstieg des Zirkuspioniers P. T. Barnum. In der Hauptrolle brilliert Hugh Jackman. 

Am 23. August widmet sich das brandneue und bildgewaltige Musical „Rocketman“ dem Leben und der Karriere des Sängers und Entertainers Elton John, authentisch verkörpert von Schauspieler Taron Egerton.

Das Programm der Sommernächte im Gartentheater entsteht in Zusammenarbeit mit dem Jazz Musiker Initiative Hannover e.V., Swing Rambler, dem Monkey’s Club, Living Concerts, dem Büro für Popkultur und Macht Worte – Slam Poetry & Live-Literatur in Hannover.

Vorverkauf: Karten an der Kasse zum Großen Garten erhältlich. Kasse, Tel. 0511/168 34000, Mo. bis So. ab 9 Uhr bis eine Stunde vor Schließung des Gartens. VVK im Künstlerhaus: Tel. 0511/168-41222, Mo. bis Fr. 12 bis 18 Uhr, vvk-kuenstlerhauseventim, Hotline 01806/570070. 

Die Sommernächte im Internet: gartentheater-herrenhausen.


Klang des Sommers in Hemmingen

Musik, Lesungen, Theater auf einer Hemminger Gartenbühne

Britta Hoge und ihr Team veranstalten in diesem Sommer kleine Veranstaltungen in kleinen Gärten in Hemmingen (genaue Adresse bei Kartenbestellung).

Beginn der Vorstellungen ist immer um 18 Uhr.

Karten sollten vorbestellt werden: Einfach anrufen Tel. 0511/7608313 oder per Email: britta.mut(at)gmail.com. Da nur 10 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen können, sollte man bald buchen!

Das Programm:

Sa 08.08. "The Alchymist" - ein Solokonzert von Jan-Gerrit Lütgering. Er verwendet seinen Kontrabass auf ungewöhnliche Art und Weise: Er webt Melodien, die bevorzugt in den hohen Lagen des sonst so weit im akustischen Untergrund angesiedelten Instruments, das mit einer zusätzlichen hohen Saite ausgestattet ist und bewegt sich von indischen Ragas über Renaissance-Sensibilitäten bis hin zu Jazz, Rock und Metal. (Mit seiner Youtube Reihe „Daily Drones“ gewährt er Einblicke in seinen musikalischen Alltag)

Fr 21.08.: "Das Wort zum Sommer" - Eine szenische Lesung mit Texten, Gedichten und Darstellung von Britta Hoge (Foto r.)  dazu sanfte, ausdrucksstarke Harfenklänge von Manuel Hoge.

 22.8.: "TuneWood". Das Duo Milena Hoge (Harfe) und Steffi Gärtner (Holzquerflöte) verzaubert seine Zuhörer mit Instrumental-Musik aus Irland und Schottland. Traditionelle Folk-Melodien arrangieren die beiden Musikerinnen dabei selbst und bringen ihre verschiedenen musikalischen Einflüsse ein (Foto lks. NP).

Fr.  28.08.: "Almost dead or still alive?"Lieder, Texte und Musik. Bei ihrem kleinen Programm zeigen Britta Hoge (Foto r.) und die Jazzgitarristin Natalie Palser Teile aus dem Programm, an dem sie gerade arbeiten. Lieder, Texte, Musikstücke, alles entspannt und sommerlich - mit Abstand! 

Sa  29.8. "Milenas große Welt der kleinen Harfe". Die Harfe ist eines der ältesten Musikinstrumente. Als Jazz-Harfenistin spielt Milena Hoge auf der großen Pedalharfe, aber auch auf der kleineren böhmische Hakenharfe. Zu ihrem Repertoire auf diesem Instrument zählen vielfältige Schätze der Folk- und Weltmusik.

So. 30.08: "Eine Reise durch das Land der Töne und Träume" - Manuel Hoge und zwei weitere erfahrene Musiker laden ein zu einem bunten Cocktail aus Klängen der ganzen Welt! So erzählen sie auf den verschiedensten Instrumenten Geschichten, die für alle angenehm und verständlich sind! Im Garten der Familie Hoge, Weidenkamp 5 (hinter Rathausplatz Hemmingen)

Die Hoges können eine kleine Spende gut gebrauchen!


"Große Fest im Kleingarten" am 30. August

Kleinen Konzerten in 12 Gärten der Schrebergarten-Kolonie lauschen, von Garten zu Garten wandeln, auf der Wiese oder Gartenbank sitzen: Groß und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Entdeckungsreise über den Lindener Berg zu begeben.

Dort öffnen die Gärtner*innen ihre Pforte und  bieten neben herrlichem Grün und bunten Blumen ein abwechslungsreiches Musikprogramm. In 12 Gärten am Kolonieheim am Lindener Berge und im schulbiologischen Zentrum wird gesungen, geblasen, gefiedelt und getrommelt.

Konzerte in 12 Gärten der Schrebergarten-Kolonie Linden © Ilona Hottmann

Ein offenes Yoga und Handpan Treffen im blühenden Lehrgarten, Singer-Songwriter, Jazz, Klänge aus aller Welt, Klassik und erstmals eine Swing- und Lindyhop Tanzbühne versprechen wieder einen (be)-sinnlichen Nachmittag in der Natur. Für´s leibliche Wohl ist gesorgt, der ein oder andere Gärtenbesitzende backt auch einen Kuchen.

Tickets für die Konzerte gibt es bei den von den Veranstaltern angegebenen regionalen Vorverkaufsstellen oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, die an das Reservix System angeschlossen sind, sowie im Internet unter reservix. Vorverkaufsgebühren fallen zum Teil zusätzlich an.

Karten für Kultur im Schloss, Kultursommer und andere kulturelle Höhepunkte im Ticketshop von Schloss Landestrost können auf reservix.de online bestellt werden.


Villa Seligmann stellt sich mit Programm auf Corona ein

Ersten Schritt zurück ins kulturelle Leben mit einem Gartenkonzert

Der Klavierabend „Im Fluss der Tradition“ mit der israelischen Pianistin Einav Yarden geplant am 21. Juni 2020 wird filmisch aufgezeichnet und dann ab 21. Juni 2020, 17 Uhr auf dem YouTube Kanal der Villa Seligmann gebührenfrei zu sehen sein.

Das Konzert „Der Goldene Psalter“ mit dem Ensemble Concerto Foscari wird vom 2. Juli auf den 17. Juni im nächsten Jahr verschoben. Auch das Sommerfest im Garten der Villa Seligmann, angekündigt für den 28. Juni 2020, kann nicht stattfinden. Gekaufte Karten für Veranstaltungen, die nicht stattfinden, können gespendet oder in den Geschäftsstellen der HAZ- und NP-Ticketshops storniert werden. Und sie können für Veranstaltungen im Herbst 2020 umgetauscht werden. Der Kartenumtausch sowie die Betreuung der Abonnenten wird direkt von der Villa Seligmann abgewickelt: 0511-844887-200 oder karten@villa-seligmann.de.

Programmänderungen in Zeiten der Corona-Krise

Konzert auf YouTube zu hören

Das Konzert „Tragik und Trotz – Die Lose jüdischen Lebens“ am 14. März musste ohne Publikum stattfinden, wurde aber aufgezeichnet und ist auf dem YouTube Kanal der Villa Seligmann zu sehen

Die Ausstellungseröffnung der Dokumentation „Etwas Unerhörtes bis dahin – Der Orgelstreit im Judentum“ wird vom 15. April auf voraussichtlich 30. August 2020 verschoben, und es wird um ein Orgelkonzert sowie eine Projektpräsentation erweitert.

Gekaufte Karten können in den Geschäftsstellen der HAZ- und NP-Ticketshops storniert werden oder in der Villa Seligmann für Veranstaltungen im Herbst 2020 umgetauscht werden. Die Veranstaltungen ab dem 28. April 2020 bleiben vorerst auf dem Programm, gegebenenfalls werden diese ohne Publikum bzw. per Online-Stream stattfinden. Infos gibt es auf der Webseite villa-seligmann, Facebook und Instagram.

Villa Seligmann/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Pianist Igor Levit streamt besonderes Hauskonzert

Levit widmet sein 49. Hauskonzerte den Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager.

Am Mittwoch, 29. April, dem 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Dachau, wolle der Pianist damit den Überlebenden für ihre pädagogische Arbeit als Zeitzeugen und ihre Verteidigung der Demokratie danken, teilte das Internationale Auschwitz-Komitee am Montag mit. Im Januar hatte das Komitee Igor Levit (Foto NDR) mit seiner "Gabe der Erinnerung" geehrt.

Seit dem 12. März sind die Hauskonzerte von Levit als Stream meist gegen 19 Uhr auf Twitter und Instagram zu sehen und zu hören.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.04.2020 


Online-Kampagne von Unesco Cities of Music

Kurzvideos werden online gestellt

Das Netzwerk der Unesco Cities of Music, zu denen auch Hannover gehört, hat die Kampagne #weRculture gestartet.

Künstler aus allen beteiligten Städten sind nun aufgefordert, unter dem entsprechenden Hashtag Kurzvideos online zu stellen.

Erste  Video-Grußbotschafterin aus  Hannover ist Tinatin Tsereteli (Foto Hannover.de).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

18.04.2020


Gemeinsames Projekt der UNESCO City of Music Hannover mit „Dr. Eurovision“

UCOM Corona-Stream beleuchtet Hannovers Musikleben in Zeiten von Corona

Premiere: Der erste UNESCO City of Music (UCOM) Corona-Stream ging am 24. Mai auf YouTube und Facebook online.

Über die sozialen Kanäle von „Dr. Eurovision“ Irving Wolther (Foto lks.) und das City of Music Hannover Radio informiert das neue Format alle 14 Tage über Herausforderungen und Chancen der Corona-Krise für das Musikleben in der UNESCO City of Music Hannover. Die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit, per Livechat Fragen zu stellen und zu kommentieren.

In Interviews werden die Schwierigkeiten, Sorgen, aber auch Problemlösungsstrategien von Musiker*innen und Veranstalter*innen aus Hannover thematisiert. Dabei stellen sie unter Beweis, dass die Kultur durch das Corona-Virus nicht in einen Dornröschenschlaf gefallen ist, sondern sich für die Zeit danach rüstet.

Jeder Stream steht unter einem eigenen Thema, die erste Sendung am 24. Mai beschäftigt sich mit der Situation solo-selbstständiger Musiker*innen, die unter der Krise gerade besonders leiden. Das Projekt stellt in jeder Folge auch einen Ausschnitt aus dem im Augenblick wenig sichtbaren hannöverschen Musikleben vor. Die Rubrik „UCOM international“ stellt Partnerstädte aus dem Creative-Cities-Netzwerk vor – und wie sie mit dem jeweiligen Thema umgehen. Hierzu sind Gespräche mit Kolleg*innen unter anderem aus den UCOM Nörrköping, Liverpool, Auckland, Adelaide und Salvador in Planung.

Initiator Dr. Irving Wolther findet es überwältigend, mit wie viel Kreativität und Herzblut gerade alternative und innovative Möglichkeiten ausgelotet werden, um Livemusik trotz Abstandsregelungen für die Menschen erlebbar zu machen.“

Zu sehen sind die Streams auf cityofmusicradio und auf den Social-Media-Kanälen von „Dr. Eurovision“:  youtube/dr_eurovision und facebook/dr.eurovision.

Die Corona-Pandemie trifft Musiker*innen und Veranstalter*innen besonders hart. Das Streaming-Projekt wird gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.

Informationen Irving Wolther Te.l: 0511/27915697 oder per E-Mail unter wolther@phonos.de zur Verfügung.

Sigrid Lappe, Hannover Woche, Ute Micha, Presse Dienst Nord



Ersatztermin für Konzert von Igor Levit steht

Konzert wird auf den 2. Oktober verschoben

Eigentlich sollte am 18. April das Konzert von Igor Levit stattfinden. Leider musste dieses Konzert schon einmal verschoben werden. Nun steht ein Ersatztermin für das Solo-Konzert fest: von Levit wird am 2.Oktober 2020 im Großen NDR-Sendesaal einen Klavierabend mit einem reinen Beethoven-Programm spielen. Klaviersonate A-Dur, D-Dur, die "Pathétique" sowie als Höhepunkt des Konzerts die "Waldstein" Sonate.

Die bereits gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht extra umgetauscht werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

01.04.2020


Auch die Hamburger Elbphilharmonie weicht ins Internet aus

Virtuelle Hausführungen, Konzerte, ein Kinderprogramm u. v. m.

Wegen der Corona-Krise ist die Hamburger Elbphilharmonie geschlossen. Dennoch müssen Freunde des wunderschönen Konzerthauses nicht ganz auf die Angebote des Hauses verzichten. 

Unter dem Titel #ElphiAtHome gibt es jetzt virtuelle Hausführungen, Konzerte in kleineren Besetzungen, ein Kinderprogramm und vieles mehr...

Ute Micha, PreDiNord/Sigrid Lappe, Ha Wo


Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) feiert Jubiläum

Großes Festkonzert am 23. September im Funkhaus

20 Jahre IFF, das wird gefeiert! Beim großen Festkonzert am 23. September, 20 Uhr, im NDR-Funkhaus am Maschsee sind zunächst Schüler des Instituts als Solisten mit der Kammerphilharmonie La Tempesta unter der Leitung von Martin Brauß zu hören, nach der Pause spielt dann Igor Levit (Foto r.) Beethovens 5. Klavierkonzert.  

Das Jahr endet mit einem Abschlusskonzert in der Hochschule am 25. November, bei dem sich IFF-Schüler als Musiker und Komponisten präsentieren.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein besonderes Album

18 liturgische Psalmen von Louis Lewandowski bei der Deutschen Grammophon

Andor Izsàk freut sich, dass in diesen Tagen ein ganz besonderes Album bei der Deutschen Grammophon erscheint. Die 18 liturgischen Psalmen von Louis Lewandowski (1821-1894) hat er mit dem Chor des Ungarischen Rundfunks und wunderbaren Solisten im legendären „Studio 6“ des Rundfunks in Budapest eingespielt.

Diese Psalmenvertonungen, die ein wiederentdeckter Schatz der romantischen Musiktradition sind, erklingen ganz selten, oder gar nicht. Erleben Sie die Klangwelt der großen Epoche der europäischen jüdischen Musik und die Stimme der zerstörten Synagogen.
Das Album ist als CD, Stream und Download erhältlich. Und die 18 liturgischen Psalmen werden im Frühsommer in einigen deutschen Städten im Konzert zu hören sein. Gerne informiert Izsàk darüber, wenn Sie eine E-Mail an mail(at)andorizsak.de senden.

Villa Seeligmann/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

17.02.2020


Die Festival-Teams der Niedersächsischen Musiktage und des Literaturfestes, geplant für 2020, verschoben auf 2021, schreiben an ihre Fans:

Gerne hätten wir Ihnen im schönen Monat Mai unser neues Programm für die Niedersächsischen Musiktage zugeschickt. Nun ist aber leider das eingetroffen, was schon seit einiger Zeit zu befürchten stand: Zu unserem großen Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir unsere beiden Festivals - also auch das Literaturfest Niedersachsen - zum Thema „Rituale“ auf den September 2021 verschieben werden.  

Die Gesundheit unserer Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem aber natürlich auch von Ihnen – unseren treuen Besucherinnen und Besuchern – steht für uns an erster Stelle. Angesichts der vielen Unwägbarkeiten, die die Entwicklungen der Corona-Pandemie mit sich bringen, lassen sich Festivals, die so komplex und dezentral organisiert sind wie die Niedersächsischen Musiktage und das Literaturfest Niedersachsen, nur schwer mit den erforderlichen Vorkehrungen planen und durchführen. Unsere Festivals waren in den vergangenen Jahren stets Anlass für regen Austausch und lebendige Begegnungen, getragen von einer besonderen Atmosphäre. Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen stellen jedoch das ungestörte sinnliche Erleben von Musik und Literatur, wie wir es uns alle wünschen, in Frage.  

Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Schritt zu gehen. So Vieles war schon vorbereitet, so sehr hatten wir uns auf die Veranstaltungen mit Ihnen gefreut. Umso mehr schauen wir nun in die weitere Zukunft: Unser Intendant Anselm Cybinski arbeitet mit seinem Team jetzt daran, das Festival für 2021 vorzubereiten.

Sofern Sie bereits Tickets für die Saison 2020 gekauft haben, können Sie diese bei den Vorverkaufsstellen zurückgeben, an denen Sie diese erworben haben. Online getätigte Ticketkäufe können über den Ticketanbieter Reservix / ADticket storniert werden. Der Ticketanbieter wird sich schnellstmöglich mit den Kunden in Verbindung setzen, um die Rückabwicklung der Buchungen in die Wege zu leiten. Aufgrund der derzeit vermehrten Veranstaltungsabsagen kann sich dies etwas verzögern. 

Nun wünschen wir Ihnen und uns, dass wir uns spätestens im September 2021 bei vielfältigen Veranstaltungen zum Thema „Rituale“ wiedersehen, und vor allem eines: Bleiben Sie gesund! 

Herzlich

das Team der
Niedersächsischen Musiktage    


Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Jetzt wacht eine Doppelspitze über den Violinwettbewerb

Antje Weithaas  und Oliver Wille leiten den Joseph-Joachim-Wettbewerb

Die Generalüberholung für den Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb (JJV-Wettbewerb) steht. Es gibt  jetzt eine künstlerischeDoppelspitze sowie ein reformiertes Wettbewerbskonzept: Er soll sich mehr an reifere Geiger*innen richten und die Preisvergabestruktur für den 2021 ausgerichteten Wettbewerb wird geändert. Der Ausrichter dieses internationalen Wettbewerbs, die Stiftung Niedersachsen, präsentierte, was sich jetzt ändert.

Zuerst einmal die künstlerische Doppelspitze, bestehend aus Geigenprofessorin Antje Weithaas (Berlin, erste Joseph-Joachim-Gewinnerin) und Geigenprofessor Oliver Wille (Hannover, Kuss-Quartett). Dazu Oliver Wille: "Wir wollen den Wettbewerb in die aktuellen Erfordernisse der internationalen  Konzertlandschaft einbringen“.

Die neue Doppelspitze: Oliver Wille und Antje Weithaas wollen den JJV-Wettbewerb wieder attraktiv machen. Foto Stiftung Niedersachsen 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern solle so ein Forum für ihren Weg in ein Konzertleben geboten werden. Allerdings bleibe das Ursprungsziel, die Künstlerinnen und Künstler auf dem Weg zu einer internationalen Karriere konkret zu unterstützen. Aber gleichzeitig auch die klassischen Musiktraditionen, die Musikausbildung und –ausübung zu fördern, ebenso wie die Position der niedersächsische Landeshauptstadt als Musik-Metropole.

Weithaas und Wille betonten, dass der Wettbewerb zukünftig nicht mehr über die Höhe der Preisgelder definiert wird -die trotzdem noch entsprechend üppig sind, international aber mittlerweile überboten werden dürften. Alle vier Finalisten erhalten jetzt jeweils ein Preisgeld von 10 000 Euro. Der neue "Joseph Joachim-Preis" - 30 000 Euro - wird zusätzlich an einen einzigen Preisträger aus der Finalisten Gruppe vergeben.

Auch neu: Der Wettbewerb soll von nun an auch "reifere Violinistinnen und Violinisten ansprechen". Aus diesem Grund wurde auch das Höchstalter auf 32 Jahre heraufgesetzt (16 bis 32 Jahre).

 Ebenso ist die Jury-Struktur neu: Die Vorauswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen von nun an die Stimmführer der Streichinstrumente der NDR Radiophilharmonie. Die neunköpfige Wettbewerbsjury setzt sich neuerdings dann aus fünf Violinisten und vier Juroren aus dem Konzertleben (mit dabei Radiophilharmonie-Chef Andrew Manze, Sopranistin Christine Schäfer).

Der nächste Wettbewerb 2021 erwartet dann 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und startet wie gewohnt mit zwei Vorrunden (Solo-Violine, 27. bis 29. September, Violine mit Klavier, 30. September bis 2. Oktober).

Es kommen aber nur noch zehn ins Zwei-Runden-Semifinale - mit einem Werk mit Kammerorchester (4. und 5. Oktober) und einem Rezital mit einem Satz aus einem Streichquartett (6. und 7.Oktober). Neu ist: Das Quartettstück wird erst 24 Stunden vor dem Auftritt bekanntgegeben.

Ins Finale am 9. Oktober kommen dann nur noch vier Künstlerinnen und Künstler, die dann jeweils ein großes Violinkonzert in Begleitung der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze, spielen. Auch ein zeitgenössisches Werk steht dann auf dem Programm.

Das Rahmen- und Begleitprogramm bleibt bestehen: "Zu Gast in Niedersachsen" mit landesweiten Regionalkonzerten und "Zu Gast im Klassenzimmer" mit Auftritten in Schulen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

03.12.2019


Titel verteidigt

City of Music: Hannover bekommt Lob von der Unesco

Hannover ist noch immer City of Music - das die Stadt diesen Titel behält, ist nicht selbstverständlich: denn alle vier Jahre überprüft die Unesco, ob eine Stadt den Titel noch zu Recht führen darf. Falls nicht, kann er aberkannt werden. Diese Überprüfung ist erstmals seit der Ernennung 2014 abgeschlossen und stellt Hannover ein gutes Zeugnis aus. Hannover sei eine sehr aktive Stadt im Netzwerk der City of Music, heißt es in dem UNESCO-Bericht. Die Aktivitäten der Stadt seien „beispielhaft „ für andere Citys of Music. Außerdem wird konstatiert, dass die Bürger und Musiker nach und nach ein Gespür für das Potential entwickeln würden, das Hannover mit dem Titel hat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche