CONTINENTAL AG


Auch das noch – Continental stoppt weitestgehend die Produktion


Conti bedauert die Verschiebung ihrer Hauptversammlung

Am Veranstaltungsort Hannover hält das Unternehmen fest

Continental verschiebt ihre Hauptversammlung 2020 (ursprünglicher Termin: 30. April 2020). Grund dafür ist das Verbot von Großveranstaltungen in Niedersachsen infolge der Coronavirus-Pandemie. Am Veranstaltungsort Hannover hält das Unternehmen fest. Der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart zeigte Verständnis für die behördliche Anordnung: „So sehr wir die Verschiebung unserer Hauptversammlung bedauern, so sehr unterstützen wir das Bestreben der Behörden, die Ausbreitung der Coronavirus-Infektion einzudämmen. Wir bitten alle Beteiligten um Verständnis für die Verschiebung unserer Jahres-Hauptversammlung in einer solchen Ausnahmesituation.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Conti-Beschäftigte erhalten Boni trotz hoher Verluste

Mitarbeiter in Deutschland sollen bis zu 436 Euro bekommen

Continental zahlt seinen Beschäftigten für das vergangene Geschäftsjahr trotz hoher Verluste  einen Bonus. Die Mitarbeiter in Deutschland sollen eine Prämie von jeweils bis zu 436 Euro bekommen. Das negative Nettoergebnis hätte eigentlich einen Verzicht auf eine Erfolgsbeteiligung bedeutet - Conti verbuchte  2019 ein Minus von mehrals 1,2 Milliarden Euro.

Personalvorständin Dr. Ariane Reinhart sagte: "Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern haben wir uns darauf geeinigt, das eindrucksvolle und besonders hohes Engagement aller Mitarbeiter weltweit in Form einer außerordentlichen finanziellen Anerkennung zu würdigen."

Ariane Reinhart kann eine frohe Botschaft verkünden. Foto Continental

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das haut Continental um - 1,2 Milliarden Euro Verlust

Aktie rauscht ab in den Keller

Der Zulieferer Continental machte im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro Verlust! Das ist ein schlechter Abschluss für das hannoversche Unternehmen - nachdem 2018 gut gelaufen war da hießen die Zahlen noch 2,9 Milliarden Euro Gewinn. Allerdings betont Contichef Dr. Elmar Degenhardt, Continental habe in einem stark rückläufigen Marktumfeld ihre angepassten Ziele für das Geschäftsjahr 2019 erreicht. Die Aktie des Zulieferers  und DAX-Konzerns gab am heutigen  Donnerstag zeitweise um 12 Prozent nach.

CEO Elmar Degenhardt und GFO Wolfgang Schäfer (v. lks.) haben das Ergebnis 2019 verkündet. Foto Contintal AG    

Auf dieser Basis sowie angesichts der starken und gesunden Bilanzstruktur von Continental unterbreitet der Vorstand einen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 4,00 Euro (2018: 4,75 Euro) pro Aktie.

"Das vergangene Jahr hat deutliche Bremsspuren in der gesamten Automobilbranche hinterlassen", sagt Vorstandschef Dr. Elmar Degenhardt. Hinzu kämen die Spätfolgen früherer Zukäufe. Und durch das Projekt "Transformation 2019-2029" seien im Unternehmen bereits 1 000 Arbeitsplätze abgebaut worden.

Betriebsbedingte Kündigungen als letztes Mittel schließt der Zulieferer allerdings nicht  aus. 100 Mitarbeiter hätten sich bereits an Weiterqualifikationen beteiligt. Dazu der Vorstandschef: "Wir möchten es ausdehnen in Richtung 1 000 Mitarbeiter. Und wir ziehen an allen Fäden, die sich uns bieten."

Und auch wegen des Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Lieferkette in der Produktion betont er: "Für 2020 erwartet Continental keine Belebung des wirtschaftlichen Umfelds."

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Autozulieferer Conti will weiteres Werk in den USA bauen

In Texas sollen Radarsensoren gefertigt werden

Der Autozulieferer Continental aus Hannover investiert weiter in das Geschäft mit Assistenzsystemen. Bis Mitte 2020 soll dazu der Bau einer weiteren Fabrik in den USA starten. Ab 2021 sollen in New Braunfels (Texas) Radarsensoren gefertigt werden. Continental will über drei Jahre etwa 100 Millionen Euro in den neuen Standort investieren. In New Braunfels sollen 130 Arbeitsplätze entstehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


3D-Klang im Auto ohne Lautsprecher

Continental und Sennheiser revolutionieren Audiotechnik im Auto

Continental und Sennheiser präsentierten auf der CES 2020 in Las Vegas (7. bis 10.01.2020) eine lautsprecherlose Audioanlage für den Fahrzeuginnenraum.

Das einzigartige System erfüllt Autos mit Klang, indem es die Premium-Audiokonzepte der beiden niedersächsischen Traditionsunternehmen verbindet.

Gemeinsam revolutionieren Continental und Sennheiser die Audiotechnik im Auto.

Die Partner integrieren die patentierte AMBEO 3D Audiotechnologie der Firma Sennheiser in das Ac2ated Sound System von Continental. Das Konzept des Technologieunternehmens versetzt bereits vorhandene Oberflächen im Fahrzeug in Schwingung und macht herkömmliche Lautsprecher damit überflüssig. Im Vergleich zu herkömmlichen Audiosystemen ermöglicht Ac2ated Sound eine Gewichts- und Bauraumreduktion von bis zu 90 Prozent. So zeichnet es sich nicht nur durch höchste Audioqualität aus, sondern eignet sich vor allem für den Einsatz in Elektrofahrzeugen, bei denen es besonders auf Gewichts- und Platzersparnis ankommt.

Co-CEO Daniel Sennheiser: „Maßgeblich für AMBEO Mobility ist, dass es keiner spezifischen 3D-Audioquelle bedarf, um atemberaubend räumlichen Klang zu hören – der integrierte Algorithmus wandelt Stereoquellen automatisch in 3D-Audio um. Dieser patentierte Algorithmus analysiert den Inhalt und mischt den Sound musikalisch perfekt ab.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Mensch-Maschine-Dialog im und außerhalb des Conti-CUbE

Continental präsentiert Lösungen für fahrerlose Mobilitätslösungen

Um eine bessere Nutzerakzeptanz und Vertrauen für fahrerlose Mobilitätslösungen zu schaffen, hat das Technologieunternehmen Continental speziell für autonome Fahrzeuge eine ganzheitliche Lösung für die Mensch-Maschine-Interaktion entwickelt. Diese Lösung wurde in der Entwicklungsplattform von Continental für fahrerlose Technologien, CUbE, erstellt. Autonome Shuttle-Busse oder Robo-Taxis, die derzeit auf vorgegebenen Strecken getestet werden, ebnen den Weg für die fahrerlosen Fahrzeuge von morgen, die komplexe, gemischte Verkehrsszenarien problemlos bewältigen. 

Sicherheit: die ganzheitliche Mensch-Maschine-Schnittstelle von Continental gibt eine Meldung aus, wenn Fußgänger im Weg des Shuttles erkannt werden. Foto Conti

Doch bevor Robo-Taxis auf Stadtstraßen zum Alltag gehören, müssen sie eine breite Akzeptanz und das Vertrauen der Nutzer gewinnen. Sicherheit, Zugänglichkeit, Komfort und ein echtes Erlebnis an Bord sollen die Akzeptanz dieser Fahrzeuge erhöhen und letztendlich eine breite Einführung ermöglichen.

Conti/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Durchblick in jeder Lage: Intelligente Technik macht die Motorhaube "transparent"

Conti-Satellitenkameras werden mit einem CES 2020 Innovation Award ausgezeichnet

Einparken, Rückwärtsfahren, Spurwechsel: Ein Kamerasystem für viele Fahrsituationen: Kameras entwickeln sich immer mehr zu zentralen Sinnesorganen von Automobilen. Ein Kamerasystem für viele Fahrsituationen bietet ein aus mehreren Satellitenkameras bestehendes Surround-View-Systeme und somit einen Rundumblick auf die Fahrzeugumgebung aus der Vogelperspektive.

Kameras blicken nach vorne, um Verkehrszeichen, Ampeln oder Fahrbahnmarkierungen zu erkennen. Und sie blicken nach hinten und zur Seite, etwa um Objekte im toten Winkel sichtbar zu machen.

Produktionslinie für Satellitenkameras in Ingolstadt © Jörg Koch Foto  

Wenn alle vier Satellitenkameras, die ohnehin permanent das Umfeld des Autos erfassen, mit einem zentralen Steuergerät verbunden sind, das die Bildinformationen auswertet und entsprechende Funktionen auslösen kann, wird nicht nur das automatisierte Einparken noch sicherer, sondern es lassen sich auch Remote- oder Valet-Parking-Funktionen realisieren. Der Fahrer kann dann aussteigen, und das Fahrzeug findet per Knopfdruck von allein in die Lücke und parkt ein und auch wieder aus.

Das Technologieunternehmen Continental bündelt diese bislang separat agierenden Komponenten zu einem Gesamtsystem: Mehrere sogenannte Satellitenkameras liefern präzise Bilddaten, die von einem zentralen Steuergerät verarbeitet und ausgewertet werden. Das System ist modular aufgebaut, skalierbar und vernetzt – und es kommt aus einer Hand. Vor allem jedoch ermöglicht die Kombination mehrerer Satellitenkameras zahlreiche neue Funktionen, die das Autofahren sicherer, komfortabler und – auf Wunsch – zunehmend automatisierter machen.

Continental/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Vitesco beliefert PSA und Hyundai mit vollintegriertem Elektroantrieb

Elektromobilität  gelangt jetzt auf breiter Basis in den Verkehrsalltag.

Die frühere Division Powertrain von Continental, Vitesco Technologies, hat den Abschluss einer Vereinbarung über die Lieferung des ersten vollintegrierten Antriebssystems für Hyundai und mehrere Großserienmodelle der Groupe PSA (Citroën, DS, Opel, Peugeot und Vauxhall) bekannt gegeben. Nach Angaben des Unternehmens bestätigt diese Vereinbarung mit den beiden großen Automobilherstellern die Vorreiterrolle von Vitesco Technologies bei der Entwicklung intelligenter maßgeschneiderter Lösungen für alle Aspekte der Antriebselektrifizierung. Die Produktion des neuen elektrischen Antriebssystems sei im Werk in Tianjin in China auch bereits angelaufen.

Andreas Wolf und Werner Volz enthüllen das Vitesco Technologies-Logo. Foto Continental  

Der CEO von Vitesco Technologies, Andreas Wolf, sagte, er sehr stolz, dass zwei der führenden Automobilhersteller sich für den innovativen elektrischen Achsantrieb von Vitesco Technologies entschieden hätten. Das neue Antriebssystem und die umfassenden Erfahrungen in der Elektrifizierung des Antriebs mache Vitesco Technologies zum bevorzugten Partner der Automobilhersteller, die die Zukunft der E-Mobilität aktiv gestalten wollten.

Nach Vitesco Technologies setzt der PSA-Konzern das Antriebssystem auf seiner modularen Elektroplattform e-CMP ein, auf der unter anderem die Elektro-Kleinwagen Peugeot e-208 und Opel Corsa-e basieren. Hyundai Motor Corporation macht Vitesco Technologies über das Joint Venture Beijing Hyundai zum bevorzugten Partner im chinesischen Markt und bestückt das kompakte SUV-Modell Encino und die Limousine Lafesta mit der Elektroantriebstechnologie von Vitesco. Nach Angaben des Unternehmens sollen in den nächsten zwölf Monaten mit Vitesco Technologies ausgerüstete Elektrofahrzeuge weiterer Hersteller folgen. Außerdem bringe der innovative Achsantrieb von Vitesco auch das Elektrofahrzeug Sion des deutschen Start-up-Unternehmens Sono Motors in Fahrt. Wolf: „Die Elektromobilität  - und mit ihr innovative Technologie von Vitesco – gelangt jetzt auf breiter Basis in den Verkehrsalltag.“                                                                      

Volker Benke