CONTINENTAL AG


Schnellster Rechner der Branche bei Conti

Continental beschleunigt KI-Entwicklung mit Supercomputer

Mehr als 20.000 der insgesamt gut 51.000 Continental-Ingenieure sind heute bereits Software- und IT-Experten.

Continental (Conti) beschleunigt die Entwicklung von Zukunftstechnologien mit einem in der Automobilindustrie einzigartigen Supercomputer. Mit der Vernetzung eines außergewöhnlich leistungsstarken, auf Technologie von NVIDIA basierenden Rechnersystems setzt Continental einen Meilenstein für die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI). Sie wird beispielsweise für die Entwicklung wegweisender Zukunftstechnologien im assistierten, automatisierten und autonomen Fahren benötigt. Das Technologieunternehmen will seine Kernkompetenzen im Bereich Software und Vernetzung sowie in der Architektur von Systemen darstellen. Der neue Supercomputer im Rechenzentrum in Frankfurt am Main besteht aus mehr als 50 vernetzten „NVIDIA DGX“-Einheiten – jede einzelne so wertvoll wie ein Sportwagen der Luxusklasse!

Mit dem Superrechner an die Spitze! Foto Continental 

Die Entwickler an den Standorten von Conti weltweit beziehen aus diesem Computercluster sowohl Rechenleistung als auch Speicherplatz für hochkomplexe und datenintensive Entwicklungen - insbesondere die rund um das Thema KI.


Nach der aktuellen „TOP500“-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt nimmt der Supercomputer von Conti den Spitzenplatz in der Automobilindustrie ein. Christian Schumacher, Leiter Program Management Systems in der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental:. „Mit der neu gewonnenen Rechenleistung können wir somit deutlich effektiver, schneller und kosteneffizienter die modernen Systeme für assistierte, automatisierte und autonome Fahrzeuge entwickeln. Wir simulieren damit reale, physikalische Testfahrten und benötigen weniger Fahrten auf der Straße. So beschleunigen wir unsere Programmierung samt dem Training der künstlichen neuronalen Netze erheblich.“

Conti ist ein Software-Powerhouse mit mehr als 20.000 Software- und IT-Experten Mehr als 20.000 der insgesamt gut 51.000 Continental-Ingenieure sind heute bereits Software- und IT-Experten. Bis 2022 wird das Unternehmen zudem rund 1.900 KI-Experten beschäftigen; schon heute sind es mehr als 900. „Software ist der Sauerstoff der Industrie“, sagt Dr. Elmar Degenhart, Vorsitzender des Vorstands von Continental.


Conti im 2. Quartal 2020 mit einem Umsatz-Minus von fast 40 Prozent

Aber Ergebnisse über Erwartungen des Kapitalmarktes

Continental wird zur Zeit keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 geben.

Continental (Conti) hat am 20. Juli per Pflichtmitteilung auf der Grundlage vorläufiger Daten Kennzahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2020 mitgeteilt. Diese liegen über den aktuellen durchschnittlichen Analystenschätzungen. Demnach lag der Konzernumsatz bei 6,620 Milliarden Euro und die bereinigte EBIT-Marge bei -9,6 Prozent. Das organische Umsatzwachstum (bereinigt um Konsolidierungs- und Wechselkursveränderungen) belief sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf -39,8 Prozent.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive Technologies lag bei 2,560 Milliarden Euro, das organische Umsatzwachstum belief sich auf -45,6 Prozent.

Der Unternehmensbereich Rubber Technologies erwirtschaftete einen Umsatz von 2,962 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 1,2 Prozent. Das organische Umsatzwachstum lag bei -33,1Prozent.

Im Unternehmensbereich Powertrain Technologies ergab sich ein Umsatz von1,31 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von -16,3 Prozent. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf -40,8 Prozent.

Nach dem zweiten Quartal 2020 belief sich der Free Cashflow vor Akquisitionen und Verkäufen auf -1,782 Milliarden Euro (2. Quartal 2019: -29 Millionen Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunkene operative Ergebnis sowie negative Working-Capital-Effekte zurückzuführen. Letztere ergeben sich aus schwankenden Umsätzen der letzten  Wochen und sollten sich bei einer Verstetigung des Geschäftsverlaufs wieder neutralisieren.

Per Quartalsabschluß verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von mehr als 10,1 Milliarden Euro, davon flüssige Mittel in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro sowie zugesagten, nicht ausgenutzten Kreditlinien in Höhe von rund 7,7Milliarden Euro, und das Liquiditätspolster lag bei 6,8 Milliarden Euro. Auch hatte Conti drei Anleihen mit einem Volumen von insgesamt mehr als 2,1 Milliarden Euro platziert und zusätzlich mit ihren Kernbanken ihren Kreditrahmen um 3 Milliarden Euro erweitert.

Obwohl sich die Geschäftssituation im Verlauf des zweiten Quartals deutlich verbesserte, ist das wirtschaftliche Umfeld weiter von großer Unsicherheit aufgrund der Coronavirus-Pandemie geprägt. Es bleibt schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion, Lieferkette und Nachfrage abzuschätzen. Conti sieht daher weiterhin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben. Den Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2020 wird am 5. August 2020 herausgegeben.

Conti sieht zurzeit weiterhin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben.

Conti/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

21.07.2020


Continental setzt auf Digitalisierung und Software für vernetzte Mobilität

Conti legt auf der Hauptversammlung Fahrplan vor

Digitale Hauptversammlung Conti will Finanzstruktur der weltweit geringeren Fahrzeugproduktion anpassen

Gerade in der Krise werde Continental seine Ziele fest im Blick behalten: Die Neuausrichtung des Technologieunternehmens weiterverfolgen und seine Finanzstruktur der weltweit geringeren Fahrzeugproduktion anpassen, das sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhardt auf der virtuellen Hauptversammlung des Unternehmens.

Im Automatisierten Modus fahren die Displays zu voller Größe aus. Die IIP erlaubt den Passagieren nun, vollständig in ihre digitale Büro oder Unterhaltungsumgebung einzutauchen. Foto Conti

Conti setze dabei auf drei Technologiefelder, um ein profitables und nachhaltiges Wachstum mittels Digitalisierung und vernetzten Mobilität zu sichern: Digitalisierung bei neuen Dienstleistungen rund um Mobilität, das Geschäft mit Systemen für das assistierte und automatisierte Fahren und Technologien für saubere Fahrzeuge. Degenhardt: „Weil wir früh, kraftvoll und entschlossen auf Innovation setzen, sind und bleiben wir wegweisend. Allein ein einziger Kunde erhält bis 2022 gleich über 2,5 Millionen solcher Rechner von uns".

Gewinner sei, wer gut spielt, „wenn es nicht gut läuft“, meinte der Continental-Chef. Deshalb behaupte das Unternehmen beharrlich seinen Platz in der globalen Königsklasse der Anbieter von Toptechnologien und Software. Degenhardt: „Dort spielt nur mit, wer maximal wettbewerbs- und zukunftsfähig ist.“ 

Degenhardt betonte, die Conti-Technologien dienten auch dem nachhaltigen Wachstum. „Unser Herz schlägt für ein gesundes Ökosystem der Mobilität.“ Das sei ein System, in dem alle drei wichtigen Anforderungen im Gleichgewicht stünden: die ökologischen, ökonomischen und sozialen. Die Continental-Lösungen bereiteten dafür den Weg, in dem sie zu erhöhtem Umweltschutz und mehr Klimaneutralität beitrügen, erschwinglich seien und den Menschen individuelle Mobilität ermöglichten.

"Diese Aufgabe", verkündete Degenhardt, "beginne bei uns selbst“. Schon ab diesem Jahr kaufe Continental für alle Werksstandorte nur noch Strom aus nachweislich regenerativen Quellen ein.                                               

Volker Benke

16.07.2020


Vitesco und ROHM kooperieren bei Siliziumkarbid Leistungshalbleitern

SiC-Halbleiter nutzen die in Fahrzeugbatterien gespeicherte Energie besser

Continentals Antriebssparte Vitesco Technologies, ein führender Anbieter auf dem Gebiet der Fahrzeug-Elektrifizierung, und ROHM Semiconductor, ein führendes Unternehmen bei SiC-Leistungshalbleitern, haben eine Entwicklungspartnerschaft unterzeichnet, die im Juni 2020 beginnt. Vitesco Technologies wird SiC-Bausteine nutzen, um die Effizienz seiner Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge (Electric Vehicle EV) zu steigern.

SiC-Halbleiter nutzen die in Fahrzeugbatterien gespeicherte Energie besser aus, das Fahrzeug gewinnt an Reichweite - oder die Batterie kann kleiner ausfallen bei gleichbleibender Reichweite.

Ein weiterer Schritt in Richtung effiziente Elektromobilität: Vitesco Technologies kooperiert mit ROHM auf dem Gebiet der SiC-Technologie © Vitesco Technologies

„Da die Antriebsbatterie die einzige Energiequelle im Fahrzeug ist, müssen alle Wandlungsverluste minimiert werden. Deshalb entwickeln wir eine SiC-Option als Teil unseres modularen Leistungselektroniksystems," sagt Thomas Stierle, Leiter der Geschäftseinheit Electrification Technology bei Vitesco Technologies. “Um den maximalen Wirkungsgrad aus der Leistungselektronik und der E-Maschine herauszuholen, werden wir SiC-Bausteine von unserem bevorzugten Partner einsetzen. ROHM hat uns mit seinen Produkten überzeugt.”

“Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit Vitesco Technologies”, sagt Dr. Kazuhide Ino, Corporate Officer, Direktor der Geschäftseinheit Power Device bei ROHM Co.,Ltd. „Wir sind weltweit der führende Anbieter bei SiC-Leistungshalbleitern und Gate-Treiber ICs und haben uns auf diesem Feld einen erheblichen technischen Vorsprung erarbeitet. Gemeinsam mit Vitesco Technologies wollen wir die Energieeffizienz von elektronischen Komponenten für die Elektromobilität weiter steigern und so eine nachhaltige Mobilität sichern.“

Vitesco/Rohm/S. Lappe, HaWo/Ute Micha/PreDiNo


Conti liefert Abbiegeassistenten für alle Lkw

Neueste Sicherheitstechnologie auch für ältere Nutzfahrzeuge

Continental bringt einen Abbiegeassistenten auf den Markt, mit dem sich auch ältere Nutzfahrzeuge schnell und unkompliziert nachrüsten lassen. Als bislang einziger Anbieter dieser Sicherheitstechnologie setzt das Technologieunternehmen auf ein radarbasiertes System, das Radfahrer und Fußgänger erkennen und klassifizieren kann.

„Die Sicherheit von schwächeren Verkehrsteilnehmern zu erhöhen ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, sagt Gilles Mabire, Leiter des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Services. Das gilt umso mehr, als aktuell vor allem die Zahl der Radfahrer*innen ansteigt. Mehr Menschen steigen auch coronabedingt aus dem öffentlichen Nahverkehr aufs Rad um (infas).

Ein Abbiegeassistent, wie Continental ihn jetzt zum Nachrüsten anbietet, erhöht die Sicherheit, denn er warnt den Fahrer des Nutzfahrzeugs, sobald sich Fußgänger, Rad- oder Rollerfahrer im toten Winkel neben dem Bus oder Lkw befinden. Allein in Deutschland könnten durch Rechtsabbiegeassistenten 36 Prozent (Quelle: Unfallforschung der Versicherer, UDV) aller tödlichen Fahrradunfälle verhindert werden. Bis zum Jahr 2024 werden solche Systeme in allen neuen Lkw, das ca. 2 000 Euro kostet, in der EU stufenweise zur Pflichtausstattung.

Mit der freiwilligen Nachrüstung kann so staatlich gefördert die Ausstattungslücke bei den bereits zugelassenen Lkw geschlossen werden. In Deutschland sind derzeit über drei Millionen Lkw (Quelle: Statista) gemeldet. Die Technik lässt sich problemlos an den Fahrzeugen anbringen. Die Radarsensorik wird am Außenspiegel befestigt und überwacht den Bereich bis zu vier Meter neben dem Fahrzeug und bis zu 14 Meter nach hinten.

Der Rechtsabbiegeassistent für die Nachrüstung von Continental erkennt schwächere Verkehrsteilnehmer durch Radarsensoren. Er ist förderfähig aus Mitteln des Bundesverkehrsministeriums. Bild: Continental

Sigrid Lappe, Hannover Woche/ Ute Micha, Presse Dienst Nord


Continental verschiebt Börsengang von Vitesco Technologies

Vitesco Technologies wird in diesem Jahr nicht mehr ausgegliedert

Der Vorstand von Continental hat beschlossen, die geplante Ausgliederung der Antriebssparte Vitesco Technologies wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten in diesem Jahr nicht mehr durchzuführen. Der Schritt soll aber vollzogen werden, sobald sich das Marktumfeld spürbar verbessert hat. Zugleich wurde beschlossen, die Vorbereitung für den geplanten Spin-Off samt Börsengang planmäßig fortzusetzen.

Vorstandschef Degenhardt. Foto Continental

Vorstandschef Dr. Elmar Degenhardt sagte: „Wir verfolgen unsere Spin-Off-Pläne konsequent weiter. Sie sind zweifelsfrei der richtige Weg, den wir gemeinsam entschlossen zu Ende gehen werden.“ Voraussetzung sei, dass sich das Marktumfeld spürbar verbessert und gefestigt habe und sich damit als berechenbarer erweise als zurzeit. Deshalb seien auch die Zustimmung von Aufsichtsrat und Hauptversammlung in diesem Jahr nicht mehr erforderlich und würden daher vorerst nicht angestrebt.

Degenhardt betonte, saubere Antriebe seien ohne Zweifel das wertschaffende Geschäft der Zukunft. Man sei „fester den je“ davon überzeugt, dass Vitesco Technologies über aussichtsreiche, profitable Wachstumsaussichten verfüge. Der CEO von Vitesco Technologies, Andreas Wolf, ergänzt, die aktuelle Pandemie trübe vorübergehend die Marktaussichten, „nicht jedoch unsere hohe Motivation für die Eigenständigkeit.“ Jetzt schaffe man die organisatorischen und prozessualen Voraussetzungen dafür, dass Continental und Vitesco Technologies bei passendem Marktumfeld in der Lage seien, den Spin-Off inklusive Börsennotierung kurzfristig durchzuführen.                                                                                 

Volker Benke


Conti-Tochter will in China Zentrum für Forschung und Entwicklung errichten

Komplex soll eine Bruttogrundfläche von 9 000 Quadratmetern umfassen

Das Tochterunternehmen von Continental, Vitesco Technologies, will in der chinesischen Stadt Tianjin ein Zentrum für Forschung und Entwicklung bauen. Mit den örtlichen Behörden wurde eine entsprechende Vereinbarung  unterzeichnet, teilte Vitesco Technologies am Dienstag mit.

Im neuen Werk werden Technologien für Hybrid und Elektroantriebe entwickelt. Über die Höhe der Investitionssumme für das Projekt wurden keine Angaben gemacht.

Die Fertigstellung für das Forschungs-und Entwicklungszentrum ist für 2021 geplant. Der Komplex mit Büroräumen und einem Testlabor soll eine Bruttogrundfläche von 9 000 Quadratmetern umfassen.

Vitesco Technologies betreibt in Tianjin bereits  ein Werk. Dort bauen 1 700 Mitarbeiter seit Oktober 2019 vollintegrierte elektronische Achsantriebe für die Autobauer PSA und Hyundai.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Autozulieferer Conti will weiteres Werk in den USA bauen

In Texas sollen Radarsensoren gefertigt werden

Der Autozulieferer Continental aus Hannover investiert weiter in das Geschäft mit Assistenzsystemen. Bis Mitte 2020 soll dazu der Bau einer weiteren Fabrik in den USA starten. Ab 2021 sollen in New Braunfels (Texas) Radarsensoren gefertigt werden. Continental will über drei Jahre etwa 100 Millionen Euro in den neuen Standort investieren. In New Braunfels sollen 130 Arbeitsplätze entstehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


3D-Klang im Auto ohne Lautsprecher

Continental und Sennheiser revolutionieren Audiotechnik im Auto

Continental und Sennheiser präsentierten auf der CES 2020 in Las Vegas Anfang des Jahres eine lautsprecherlose Audioanlage für den Fahrzeuginnenraum.

Das einzigartige System erfüllt Autos mit Klang, indem es die Premium-Audiokonzepte der beiden niedersächsischen Traditionsunternehmen verbindet.

Gemeinsam revolutionieren Continental und Sennheiser die Audiotechnik im Auto.

Die Partner integrieren die patentierte AMBEO 3D Audiotechnologie der Firma Sennheiser in das Ac2ated Sound System von Continental. Das Konzept des Technologieunternehmens versetzt bereits vorhandene Oberflächen im Fahrzeug in Schwingung und macht herkömmliche Lautsprecher damit überflüssig. Im Vergleich zu herkömmlichen Audiosystemen ermöglicht Ac2ated Sound eine Gewichts- und Bauraumreduktion von bis zu 90 Prozent. So zeichnet es sich nicht nur durch höchste Audioqualität aus, sondern eignet sich vor allem für den Einsatz in Elektrofahrzeugen, bei denen es besonders auf Gewichts- und Platzersparnis ankommt.

Co-CEO Daniel Sennheiser: „Maßgeblich für AMBEO Mobility ist, dass es keiner spezifischen 3D-Audioquelle bedarf, um atemberaubend räumlichen Klang zu hören – der integrierte Algorithmus wandelt Stereoquellen automatisch in 3D-Audio um. Dieser patentierte Algorithmus analysiert den Inhalt und mischt den Sound musikalisch perfekt ab.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Durchblick in jeder Lage: Intelligente Technik macht die Motorhaube "transparent"

Conti-Satellitenkameras werden mit einem CES 2020 Innovation Award ausgezeichnet

Einparken, Rückwärtsfahren, Spurwechsel: Ein Kamerasystem für viele Fahrsituationen: Kameras entwickeln sich immer mehr zu zentralen Sinnesorganen von Automobilen. Ein Kamerasystem für viele Fahrsituationen bietet ein aus mehreren Satellitenkameras bestehendes Surround-View-Systeme und somit einen Rundumblick auf die Fahrzeugumgebung aus der Vogelperspektive.

Kameras blicken nach vorne, um Verkehrszeichen, Ampeln oder Fahrbahnmarkierungen zu erkennen. Und sie blicken nach hinten und zur Seite, etwa um Objekte im toten Winkel sichtbar zu machen.

Produktionslinie für Satellitenkameras in Ingolstadt © Jörg Koch Foto  

Wenn alle vier Satellitenkameras, die ohnehin permanent das Umfeld des Autos erfassen, mit einem zentralen Steuergerät verbunden sind, das die Bildinformationen auswertet und entsprechende Funktionen auslösen kann, wird nicht nur das automatisierte Einparken noch sicherer, sondern es lassen sich auch Remote- oder Valet-Parking-Funktionen realisieren. Der Fahrer kann dann aussteigen, und das Fahrzeug findet per Knopfdruck von allein in die Lücke und parkt ein und auch wieder aus.

Das Technologieunternehmen Continental bündelt diese bislang separat agierenden Komponenten zu einem Gesamtsystem: Mehrere sogenannte Satellitenkameras liefern präzise Bilddaten, die von einem zentralen Steuergerät verarbeitet und ausgewertet werden. Das System ist modular aufgebaut, skalierbar und vernetzt – und es kommt aus einer Hand. Vor allem jedoch ermöglicht die Kombination mehrerer Satellitenkameras zahlreiche neue Funktionen, die das Autofahren sicherer, komfortabler und – auf Wunsch – zunehmend automatisierter machen.

Continental/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord