SCHAUSPIEL-TANZ - OPER

 

Romeo und Julia in Englisch

„Romanoff and Juliet“ von Peter Ustinov zu Gast im Theater in der List

Am 16., 17.,19. und 20. Juli ist die English theatre group der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Peter Bennett (Foto r.) mit dem Stück „Romanoff and Juliet“ von Peter Ustinov zu Gast im Theater in der List.

Gespielt wird in englischer Originalsprache, Vorstellungsbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr und Karten gibt es an der Abendkasse für 10 Euro, reduziert für 7 Euro.
Vorverkaufskasse: THEATER in der LIST, Spichernstr. 13 , 30161 Hannover Mo - Fr 9 - 12 Uhr und an der Abendkasse


Tanzfreudige 10. Klasse gesucht

Compagnie Fredewess sucht eine 10. Klasse bzw. Sekundarstufe II 

Für insgesamt neun gemeinsame Proben und eine Aufführung sucht die freie Tanzgruppe Compagnie Fredewess eine Klasse ab der 10. Jahrgangsstufe bzw. Sekundarstufe II als Kooperationspartnerin. Die Proben finden im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 im Tanzhaus im AhrbergViertel statt. Die Tänzer*innen der Compagnie Fredewess erarbeiten mit den Teilnehmer*innen einen zeitgenössischen Tanz, der im Dezember im Kulturzentrum Pavillon Premiere haben wird. Weitere Informationen und Anmeldung unter 0511/4500 1082 oder www.compagnie-fredewess.de.

Fredewess/U. Micha/S.Lappe

Veröffentlicht 25.06.2019


Movimentos bietet in Hafen 1 dieses Jahr ganz viel Tanz

Der Umzug vom VW-Kraftwerk macht neugierig auf die 17. Auflage des Festivals

Die Macher des Kulturfestivals Movimentos haben ihren Umzug vom VW-Kraftwerk zur neuen Wirkungsstätte Hafen 1 im VW-Werk in Wolfsburg voll im Griff. Bei der 17. Auflage gastieren fünf internationale Tanzgruppen im Hafen 1.

Das einmalige und renommierte Event findet vom 19. Juli bis 25. August statt. Insgesamt bieten die Macher des Festivals eine Weltpremiere sowie fünf nationale Premieren und die Movimentos Akademie mit Uraufführungen an.

Die Movimentos haben ein neues Zuhause: 2019 legt die Veranstaltung im „Hafen 1“ am Hafenbecken der Autostadt an. Quelle: Fontomontage: Autostadt + Matthias Leitzke

Die Festwochen waren in den vergangenen Jahren mit Tanz, Theater, Lesungen und Konzerten ein Zuschauermagnet. Nun konzentriert man sich - das ist auch eine Folge des Umzuges des Movimentos-Festivals - ganz auf den Tanz, sagte Claudius Colsman von der Autostadt: „Es war uns wichtig, daß unser größtes Kulturfestival stattfindet.

Der künstlerische Leiter Bernd Kaufmann: „Ich kann nur meiner Freude Ausdruck geben, daß die Movimentos jetzt im neuen Hafen 1 vor Anker gehen können." 

Die São Paulo Dance Company. Foto: Silvia Machado

Den Auftakt in Hafen 1 gestaltet der kanadische Choreograf Edouard Lock mit der São Paulo Dance Company, einem jungen Ensemble. Obwohl es erst 2008 gegründet wurde, gehört es bereits zur Weltspitze des internationalen Tanzes. Im Herbst 2018 wurde zwischen den Movimentos Festwochen und der São Paulo Dance Company die Koproduktion einer künstlerischen Arbeit über das Themenfeld „Erinnern und Vergessen“, über das kulturelle Gedächtnis der Menschheit und dessen Gefährdung verabredet, für die der kanadische Starchoreograf Éduard Lock gewonnen wurde. Hintergrund und Anlass für diese Kooperation war die Brandkatastrophe im Brasilianischen Nationalmuseum in Rio de Janeiro, bei der das kulturelle Erbe Lateinamerikas praktisch komplett vernichtet wurde.

Am 19. Juli 2019 wird diese Auftragsarbeit der Movimentos Festwochen in Wolfsburg uraufgeführt. Musikalische Basis der Choreografie sind zeitgenössische Bearbeitungen des romantischen Opernrepertoires, das Repertoire der Company umfasst sowohl klassischen als auch zeitgenössischen Tanz. 55 Choreografien sind seit der Gründung der Company für sie entstanden, darunter Arbeiten von Choreografen wie Éduard Lock, Marco Goecke, Rodrigo Pederneiras und Henrique Rodovalho. Einstudierungen berühmter Choreografien von Jirí Kylián, William Forsythe, George Balanchine, Nacho Duato und anderen vervollständigen das Repertoire.

Die zweite Aufführung des Abends ist „Gnawa“, ein Meisterwerk des spanischen Choreografen Nacho Duato, in dem er anhand der vier Grundelemente – Wasser, Erde, Feuer und Luft – die vielfältigen Beziehungen aufzeigt, die den Menschen untrennbar mit dem Universum verbinden. In der Choreografie finden sich Elemente aus den rituellen Tänzen der Gnawas, einer in Marokko beheimateten mystischen Bruderschaft, deren Religion Verbindungen zum Islam, aber auch zu traditionellen Religionen des afrikanischen Kontinents aufweist.

Die dritte Inszenierung ist „Agora“, eine Europapremiere. Hier untersucht die junge brasilianische Choreografin Cassi Abranches unter dem Titel „Agora“ (Jetzt) den Begriff der Zeit in seinen unterschiedlichen Bedeutungen: Dynamik und Klang in der Musik, Erinnerungen und Erwartungen im Denken und Fühlen der Menschen, Tempo und Intensität im Tanz. Mit ihrem neuen Stück vermittelt Abranches in suggestiven Bildern und Bewegungen die Lebenskraft des lateinamerikanischen Seins und erlaubt einen tiefen Blick in die Kultur ihrer Heimat.

(19. und 20. Juli jeweils 20 Uhr, 21. Juli  18 Uhr, Werkeinführung am 19. Juli, 19.15 Uhr im Foyer Hafen 1. Spieldauer einschl. Pausen ca. 2 Stunden.

BJM - Les Ballets Jazz de Montréal widmet sich Leonard Cohen.

 

 

 

 

BJM – Les Ballets Jazz de Montréal. Foto Thierry du Bois 

Die Company gilt in Kanada als Institution und ist ein angesehener Kulturbotschafter des französischsprachigen Landesteils. Gegründet 1972, richtete Louis Robitaille, Künstlerischer Leiter seit 1998, das Ensemble auf neue choreografische Formen aus. Verstärkt wurde auch die Verbindung zu anderen künstlerischen Disziplinen, darunter insbesondere Theater, Videokunst und Musik. Die Songs von Leonard Cohen sind allgegenwärtig – ob als Titelsong der Krimi-Hitserie „True Detective“, in Form von Coverversionen oder als Original seines umfangreichen Werkes. Und die Company BJM hat sich von Cohens Musik inspirieren lassen und widmet ihm einen ganz besonderen Tanzabend. „Leonard Cohen / Dance Me“ ist eine Hommage an den weltberühmten, 2016 verstorbenen Künstler, der die Choreografie noch zu Lebzeiten selbst abgesegnet hat.

 

 

 

 

Foto: CAFI 

Als dritte Inszenierung kommt die Companhia de Dança Deborah Colker. Die Starchoreografin kommt mit ihrer neusten Arbeit „Dog Without Feathers“, einer Deutschlandpremiere.

„Der Hund ohne Federn“ ist inspiriert von dem gleichnamigen Poem des brasilianischen Lyrikers und Diplomaten João Cabral. Es beschäftigt sich mit den eindrücklichen Landschaften Pernambucos, dem Fluss Capibaribe, der diese Landschaften durchfließt, und mit den Menschen, die unter schwer erträglichen Bedingungen im Schwemmland dieses Flusses leben.

Sand, Schlamm, Wasser und Mangrovenwälder machen die strenge Schönheit der Landschaft aus. Erzählt wird von den Träumen und den Leiden der Menschen. All das gemahnt auch an den verheerenden Dammbruch am Anfang dieses Jahres im brasilianischen Minas Gerais.  Vertieft wird die Inszenierung von großflächigen Filmprojektionen der Landschaft eines Flusses und einer Musik mit kraftvollem Sound. Choreografie und Regie: Deborah Colker, Filmregie: Cláudio Assis und Deborah Colker, Dramaturgie: Cláudio Assis, Musik: Jorge dü Peixe und Berna Ceppas.

Aufführungen am 1. bis 3. August jeweils 20 Uhr, am 4. August um 18 Uhr. Eine Werkseinführung findet am 1. August um 19.15 Uhr im Foyer von Hafen 1 statt. Gesamtspieldauer: ca. 1 Stunde 10 Minuten ohne Pause.

Foto: Erin Baiano

Zum ersten Mal in Deutschland zu erleben ist die L.A. Dance Company unter der künstlerischen Leitung des Choreografen Benjamin Millepied mit drei Deutschlandpremieren. Inszenierungen: „Homeward" zur Musik von Bryce Dessner, in „Orpheus Highway" zur Musik von Steve Reich taucht Millepied tief in die tragische Liebesgeschichte von Orpheus und Euridyke ein, und mit Bach Studies ehrt er Johan Sebastian Bach. 

8. bis 10. August, jeweils 20 Uhr. Werkeinführung am 8. August, 19.15 Uhr, Foyer Hafen 1. Gesamtspieldauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten einschl. einer Pause.

Vom 15. bis 17. August, jeweils 20 Uhr, kommen Russell Maliphant und Vangelis mit „The Thread" (Der Faden). Die Choreografie ist inspiriert von griechischen Mythen. Und in keiner europäischen Nation spielt der Tanz eine so große Rolle wie in Griechenland. Dies inspirierte Maliphant, die alten griechischen Tanzformen auf zeitgenössisches Bewegungsvokabular treffen zu lassen und eine eigene gestalterische Kraft und Formensprache zu entwickeln. Dafür wurde ein Ensemble aus 18 Tänzer*innen geschaffen, die teils in traditionellem griechischem Tanz, teils in westlichem zeitgenössischem Tanz ausgebildet sind. Diesem Ansatz folgend, hat der griechische Komponist, Klangkünstler und Oscarpreisträger Vangelis griechische Tradition in raumfüllende elektronische Klänge transformiert. Der expressive Soundtrack erinnert in seiner Opulenz und Bildhaftigkeit an die Musik zu großen Filmwerken.

Gesamtspielzeit 1 Stunde, 20 Minuten, Werkseinführung am 15. August, 19.15 Uhr im Hafen1-Foyer.

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Das Programmheft: Movimentos+Programmheft

Die Festwochen waren in den vergangenen Jahren mit Tanz, Theater, Lesungen und Konzerten ein Zuschauermagnet . Nun konzentriert man sich - das ist auch eine Folge des Umzuges des Movimentos-Festivals - ganz auf den Tanz, sagte Claudius Colsman von der Autostadt: „Es war uns wichtig, daß unser größtes Kulturfestival stattfindet.

Der künstlerische Leiter Bernd Kaufmann: „Ich kann nur meiner lauten und leisen Freude Ausdruck geben, daß die Movimentos jetzt im neuen Hafen 1 vor Anker gehen können." Infolge des Dieselskandals bei Volkswagen war das Movimentosbudget 2015 nach Angaben der Veranstalter erstmalig um 20 Prozent gekürzt worden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 25.06.2019


La Traviata zum mit nach Hause nehmen

Die gefeierte Opernaufführung jetzt auf DVD

Nach sieben Jahren mit 50 ausverkauften Vorstellungen an der hannoverschen Staatsoper musste das Publikum im Januar 2019 Abschied von Benedikt von Peters „La Traviata“-Inszenierung nehmen.

Doch jetzt gibt es die beliebte und gefeierte Inszenierung mit Nicole Chevalier als Violetta Valerie auf DVD für zu Hause. Ab sofort können Zuschauer*innen und die herzzerreißende Soloshow hautnah und so oft wie sie wollen miterleben. Der Mitschnitt mit fünf Kameras entstand anlässlich der Generalprobe der Wiederaufnahme im Dezember 2018.
 
Die DVD ist für 19,90 Euro an der Kasse im Opernhaus und im Opernshop erhältlich.

Staatsoper/Ute Micha/Sigrid Lappe

Nicole Chevalier als begeisternde Violetta. Foto Thomas Jauck

Veröffentlicht 24.06.2019


Die Näh- und Singegruppe

Das Kultduo Die Bösen Schwestern singen ihre liederlichen Chansons

Die Näh- und Singegruppe ist in der Marlene (Prinzen-/Ecke Alexanderstraße) immer wieder die  zu Gast.

Magda „Matitschku" Anderson ist ihrem Pastor Engel katholisch ergeben, Anita Palmerova kippt lieber ein paar Likörchen und singt liederliche Chansons. Wenn nur Bruder Benedickt endlich käme, dessen frommen Vortrag die beiden Weiber von der Näh- und Singegruppe „Nähen für den Hunger" künstlerisch begleiten sollen. Aber der wartet am Flughafen auf sein Gepäck. 

Mit frommen Liedern, viel Eierlikör und Sahnekuchen, erbaulichen Gesprächen und fliegenden Teekannen warten Magda und Anita auf Pastor Engel, den falschen Bruder und das jüngste Gerücht....

Buch, Regie und die musikalischen Arrangements stammen aus der Feder des Hannoveraners Adrian Anders, der sich auf der Bühne in Magda verwandelt. Ihm zur Seite steht wie immer Chris Palmer, der in die Rolle der „Exil-Chansonette" Anita Palmerova schlüpft. Als Kult-Duo Die Bösen Schwestern ziehen Anders und Palmer einen Lacher nach dem anderen für das Publikum aus dem Hut.

Infos und weitere Termine: boeseschwestern.

Veröffentlicht 26.05.2019