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Lieblingstiere im Erlebnis-Zoo

Der Erlebnis-Zoo ist geöffnet - unter Auflagen

Immer einen Besuch wert

Herrenhäuser Gärten unter Auflagen geöffnet: hannover/Herrenhausen


Was spielt sich rund um die Kinoleinwand ab?

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VERANSTALTUNGEN - UMWELT - ENERGIE - VERKEHR


Durchwegung Ihme-Zentrum

Bürger*innenbeteiligung zum Projekt

Eine neue Durchwegung soll künftig das Ihme-Zentrum öffnen und den Komplex deutlich aufwerten. Über den Bau und den Betrieb der Passage haben die Landeshauptstadt Hannover (LHH), die Projekt IZ Hannover GmbH (PIZ) und die Wohnungs- und Teileigentümergesellschaft Ihme-Zentrum einen Vertrag geschlossen.

Neben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Uwe Bodemann nahmen der Investor Lars Windhorst, der Geschäftsführer der PIZ, Stefan Kindler, sowie Torsten Jaskulski, Geschäftsführer Cardea Immobilien GmbH, stellvertretend für die Wohnungs- und Teileigentümergemeinschaft Ihme-Zentrum Hannover, am Termin teil. Die PIZ verpflichtet sich, den Durchgang zu planen, zu bauen und zu unterhalten. Das Projekt soll bis Ende November 2021 fertiggestellt sein.

Die Entwurfsvarianten von RKW Architektur + aus Düsseldorf stehen zur Diskussion, Bürger*innenbeteiligung zum Projekt „Durchwegung Ihme-Zentrum“ ist gestartet.

Noch bis zum 19. Juli läuft eine vom Büro plan zwei Stadtplanung und Architektur organisierte Bürger*innenbeteiligung zum Projekt „Durchwegung Ihme-Zentrum“. Weitere Informationen zum Beteiligungsprozess finden sich auf der Website ihme-zentrum.info.

Wer sich für die Planung des Durchgangs interessiert und an einem Infotermin vor Ort teilnehmen will, kann an einem einstündigen Termin teilnehmen:

Auf dem Platz an der Ida-Arenhold-Brücke bieten „die Pfadfinder“  ein „Infofenster“ an. Dort werden die aktuellen Entwurfsvarianten für die Durchwegung vorgestellt, Fragen beantwortet und Anregungen aufgenommen.

Um die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, finden die Infofenster mit max. 10 Personen statt. Dafür muss man sich anmelden: Entweder unter im Internet oder telefonisch unter 0511 / 27 94 95-42.

Die Zeitfenster werden angeboten:

Freitag, 3. Juli, und Freitag, 10. Juli, jeweils 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr. Bei großer Nachfrage werden weitere Termin stattfinden.

Die pfadfinder sind von der Landeshauptstadt Hannover beauftragt, aber unabhängige Vermittler zwischen den einzelnen Akteuren des Ihme-Zentrums. Ihre Aufgabe ist es, die Öffentlichkeit zum Projekt Durchwegung zu informieren und ihr die Beteiligung bei der Planung zu ermöglichen.

Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

29.06.2020


Katholisches Bistum 2019 mit Millionenüberschuss

2020 wird mit einem „eindeutig negativen Ergebnis“ gerechnet

Einen Überschuss von 29,7 Millionen Euro hat das katholische Bistum Hildesheim in 2019 erwirtschaftet. Für das laufende Jahr rechnet das Bistum aufgrund der Pandemie mit spürbar sinkenden Steuereinnahmen und einem „eindeutig negativen Ergebnis“.

„Wir befürchten, dass die Kirchensteuer im zweistelligen Prozentbereich zurückgeht", sagte Finanzdirektorin Anja Terhorst. Das Bilanzvolumen sei angestiegen auf 438,3 Millionen Euro gegenüber 387,8 im Vorjahr.

Größte Einnahmequelle sind die Kirchensteuern mit rund 180 Millionen Euro.

Das Wappen des Bistums Hildesheim

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

29.06.2020


Für gemeinnützige Hilfesorganisationen flossen 5,3 Millionen Euro

Im Vergleich zu 2018 flossen rund 30 000 Euro mehr

Die Justiz in Niedersachsen hat gemeinnützigen Organisationen 2019 rund 5,3 Millionen Euro an Geldauflagen zugesprochen. Im Vergleich zu 2018 flossen damit rund 30 000 Euro mehr, teilte das Justizministerium mit.

Geldauflagen sind möglich, wenn beispielsweise ein Verfahren gegen Geldbußen eingestellt wird oder Strafaussetzungen an Bewährungsauflagen geknüpft werden. Dem Ministerium zufolge ging mit rund 1,4 Millionen Euro das meiste Geld an Einrichtungen des allgemeinen Sozialwesens.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

29.06.2020


Ein wichtiges Signal

Mit der „Night of Light“ machten Veranstalter auf ihre Misere aufmerksam

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni wurden bundesweit über 3.200 Gebäude in mehr als 200 Städten rot beleucht. Die Aktion „Night of Light“ vereint Teilnehmer*innen aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, die damit auf ihre vom "Aussterben bedrohte" Branche aufmerksam machen und zum Dialog mit der Politik aufzurufen.

Sonntagnacht erstrahlte das Schloss in Rot.

Hannoversche Wahrzeichen erstrahlten in Rot: das Neue Rathaus, die Stadthalle/Hannover Congress Centrum, das Schloss Herrenhausen und auch die hannoversche Marktkirche war mit dabei und zeigt sich solidarisch, sie wurde in der Zeit von 22 bis 01 Uhr nachts von innen rot beleuchtet. 

Seit Mitte März ist die Veranstaltungsbranche aufgrund coronabedingter Veranstaltungsverbote und Hausschließungen in Hannover nahezu komplett zum Erliegen gekommen und rechnet mit Millionenverlusten wenn nicht sogar Insolvenz.

Immer attraktiv: der Kuppelsaal des HCC, Sonntag in Rot.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Fotos M. Falk

18.06.2020


Zu Gast in Deiner Stadt – Sommerspezial

Nun doch: Mein Hannover Hotel 2020

Erstmals laden über 30 ausgewählte Hotels Großraum-Bürger*innen unter dem Motto „Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“ vier Wochen zwischen dem 1. Juli bis 3. August zu einem exklusiven Sommer-Kurzurlaub ein. Kostenpunkt: 20 Euro pro Hotelstern, pro Zimmer und Nacht, inkl. Frühstück

In den letzten fünf Jahren waren insgesamt über 3.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels. Die kleine Auszeit vom Alltag wartet direkt vor der eigenen Tür, und kann besonders in der aktuellen Situation eine willkommene Abwechslung zu den eigenen vier Wänden sein.

Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der HMTG, dazu: „Diese Aktion ist ein starkes Zeichen, das der hannoversche Tourismus als verantwortungsvoller Gastgeber jetzt setzt. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Qualität, die Zuverlässigkeit und die Gastfreundschaft unserer Hotellerie zu präsentieren. Ich lade alle Regionsbewohner herzlich ein, sich persönlich davon zu überzeugen und ihre Heimat als Urlaubsort zu erleben.“

Neu sind der verlängerte Aktionszeitraum und das Angebot von Familienzimmern, die auch zum Aktionspreis buchbar sind. Für einen Aufpreis von 10 Euro pro Zimmer und Nacht können beispielsweise zwei Erwachsene und ein Kind (bis 16 Jahre) in einem Drei-Bett-Zimmer der Hotels übernachten.

Die Gäste können sich entscheiden zwischen einem 5-Sterne Haus in der City und Unterkünften direkt am Wanderweg – oder sie übernachten einfach in verschiedenen Stadtteilen oder Orten im Aktionszeitraum. Ganz neu in der Urlaubsregion und gleich mit dabei: das „me and all hotel“ am Aegi, das neue „IntercityHotel“ Hauptbahnhof-Ost oder das Akzent Hotel „DÉJANIL“ in Burgdorf.

Das Arrangement ist buchbar ab 17. Juni 2020 unter visit-hannover/zugast.

Tipp: Das 2 für 1 Ticket! Die HMTG bietet den geführten Stadtrundgang durch die Altstadt in Verbindung mit „Zu Gast in Deiner Stadt“ zum Aktionspreis an. Eine Übersicht der Touren, Zeiten und die direkte Buchungsmöglichkeit gibt es ebenfalls unter: visit-hannover/zugast. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.06.2020


Gesucht werden private Auftrittsorte

Stadtteilkultur sucht Auftrittsmöglichkeiten bei privaten Gastgeber*innen

Gesucht werden private Gastgeber*innen, die ihren Hinterhof oder aber auch Plätze vor Einrichtungen wie Wohnheimen, für Auftritte von Künstler*innen (ca. 30 Minuten) zur Verfügung stellen. Viele Künstler*innen sind dem Aufruf der Stadtteilkultur gefolgt und haben Interesse am Projekt "Kultur in der Nachbarschaft" bekundet.

Geplant sind Auftritte von Künstlern in der ganzen Stadt, wie beispielsweise Konzerte auf Hinterhöfen

Hofkonzert mit Ronja Maltzahn © LHH

. Gesucht werden nun private Gastgeber*innen, die ihren Hinterhof oder aber auch Plätze vor Einrichtungen wie Wohnheimen, für Auftritte von Künstler*innen (ca. 30 Minuten) zur Verfügung stellen.

Der Veranstaltungsort darf kein öffentlicher Raum sein. Für die Nutzung muss die Zustimmung der Eigentümer*innen vorliegen.

Wer der Stadtteilkultur einen Auftrittsort für "Kultur in der Nachbarschaft" anbieten will, kann sich unter der E-Mail: redaktion.stadtteilkultur(at)hannover-stadt.de bis zum 15. Juli bewerben.

Die Bewerbung muss Kontaktdaten, auch der/des Eigentümer*in, die Adresse und ein Foto des Ortes beinhalten. Jede Bewerbung bekommt eine Rückmeldung, auch dann, wenn sich der Auftrittsort als nicht geeignet herausstellt.

LHH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo 

12.06.2020


Erreichbarkeit des Bürgerservice Bauen

Beratungen auf Abstand

Ab Mittwoch (24. Juni) sind persönliche Vorsprachen im Bürgerservice Bauen temporär nur nach Vereinbarungen möglich. Hierzu kann von montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr die übliche Rufnummer 168-41650 genutzt werden.

Darüber hinaus ist der Bürgerservice auch wie gewohnt unter der E-Mail: bsb(at)hannover-stadt.de zu erreichen.

LHH/Lappe/Micha


Schloss-Herren mit neuen Konzepten

Corona verhagelt Burgen und Schlossbesichtigungen die Saison

Schloss- und Burgen-Besitzer warten mit neuen Konzepten auf. Denn die Corona-Krise verhagelt ihnen einfach die Saison. Nun haben sich die Schloss- und Burgen Herren neue Konzepte überlegt.

Auf Schloss Bückeburg (Foto lks.) zum Beispiel gibt es jetzt Open-Air-Führungen mit maximal neun Personen und obendrein noch viele neue Informationen zu Bau, Geschichte sowie der Familie zu Schaumburg-Lippe. Auch ist in diesen Zeiten die Rückseite des Schlosses zugänglich. Das Schloss selbst kann auf eigene Faust ohne Führung erkundet werden.

Und auf der Marienburg geht es per Einbahnstraße durch das Schloss, einfach wunderbar! Überall stehen Desinfektions-Stationen. Den Besuchern wird auf Einblick in neue Zimmer gewährt, die vorher nicht zu sehen waren.

Trutzig und stolz steht die Hämelschenburg (Foto r.) an der Weser. Auch hier kann man selbst durch die Burg streifen und das Außengelände besichtigen.

Informationen gibt es  per QR-Code aufs Handy. Der Rundgang ist neu und kostenfrei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

17.06.2020


Wieder Dreharbeiten auf Schloss Marienburg

Die wunderbare Kulisse für einen Film

Schloss Marienburg ist ab Montag Set eines spannenden Filmprojekts. Die Niedersächsische Regisseurin Franziska Pohlmann (u. A. „Die Krone von Arkus“, „Schloß Einstein“) dreht in der kommenden Woche ihren durch das Nachwuchsprogramm „mediatalents Niedersachsen“ der nordmedia und des Film- und Medienbüros Niedersachsen geförderten Kurzfilm „Vampiater“ (Arbeitstitel) auf Schloss Marienburg.

Für das Experiment mit den durch die Serie „Schloss Einstein“ bekannten Schauspieler*innen Luna Kuse, Holly Geddert, Noel Okwanga, Jonas Kaufmann, Selma Kunze, sowie Rosângela Ferreira und Corinna Wagenknecht arbeitet Franziska Pohlmann (Foto lks.) mit einem kleinen, lokalen Team zusammen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.06.2020


Sommer, Sonne, Circusland - Zirkus sattelt um

Zirkus Charles Knie präsentiert ein neues Projekt

Der Zirkus Charles Knie lässt vom 10. Juli bis 30. August  an seinem Stammsitz in Einbeck-Volksen auf über 50.000 Quadratmetern den Freizeitpark für die ganze Familie entstehen. Das Gelände, ein malerisch gelegener ehemaliger Gutshof direkt an der Leine, sei ideal für dieses große Vorhaben, findet der Manager Sascha Melnjak.

Konzept des Charles Knie Circus-Land: „nicht nur konsumieren, sondern selber was machen und ausprobieren“. Neben über 100 exotischen Tieren und dem Streichelzoo wird es Attraktionen wie die Kindereisenbahn, den „Safari-Express“, Hüpfburgen, Mini Go-Karts, Kletterturm und die Paddelbote und den großen Wasser-Pool geben.

Beim zweitgrößten Circus Deutschlands wird es interaktive Tiervorführungen mit den hauseigenen Tiergruppen geben auch wird Esel-, Pony- und Kamelreiten angeboten.

Auch die Dinosaurier-Ausstellung mit lebensgroßen Modellen lebt der Park vom Mitmachen, im Ausgrabungscamp werden Kinder zu echten Archäologen und lernen eine ganze Menge über die Zeit vor 65 Millionen Jahren.

Die Attraktionen werden im In- und Outdoorbereich platziert und sollen den Park wetterunabhängig machen. „Wir freuen uns natürlich über einen richtig tollen Sommer, aber wenn es mal ein bisschen regnet ist das auch ok, wir können beides“ verrät Mirjan Mavriqi, Leiter der Parkgastronomie und rechte Hand von Melnjaks.

Apropos Gastronomie – auch hier ist Großes geplant – neben einem sonnenschirmüberdachten Biergarten wird mit bis zu 50 Tonnen Sand Einbecks erste Beachbar entstehen. Die Qual der Wahl – entweder zünftiges Bierchen mit lecker Würstchen oder Cocktailschlürfen und chillen bei loungiger Musik. Dieser Bereich ist übrigens kostenfrei und für die Gäste auch ohne Eintrittskarte in den Park zugänglich. Wer im Innenhof des nostalgischen Geländes also ausschließlich Essen und Trinken möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.  

Das CHARLES KNIE CIRCUS-LAND, Braunschweiger Str. 2 in 37574 Einbeck-Volksen kann vom 10. Juli bis 30. August immer von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr entdeckt werden. Der familienfreundliche Eintrittspreis liegt bei 9,90 Euro p. Person Tickets und Infos gibts auch online im Ticket-Shop auf zirkus-charles-knie, tickets(at)zirkus-charles-knie.de und natürlich direkt im Park. Die Gastronomie ist frei zugänglich, man benötigt kein Ticket. Infos und Tickets auch per Tel.  0171-9462456.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Tourismus an der Küste nimmt Fahrt auf

Zugang zu den Inseln wird erweitert aufgenommen

Der Tourismus an der Küste nimmt weiter Fahrt auf. Bald können Urlauber mit dem  Katamaran wieder von Niedersachsen nach Sylt (Schleswig-Holstein) reisen.

Ab 4. Juli soll er dreimal wöchentlich von Cuxhaven starten und die Insel in knapp zweieinhalb Stunden erreichen, wie Sylt Marketing mitteilte.

Helgoland sollen in der kommenden Wochen mehrere Schiffe täglich von Cuxhaven aus ansteuern. Die Verbindung ab Bremerhaven zur Insel wird erst am 1. Juli wieder aufgenommen.

Tagestouristen dürfen indes ab diesem Montag auch auf Ostfriesische Inseln kommen. Juist und Baltrum machen den Anfang, am Dienstag sollen nach bisherigem Stand Spiekeoog und Wangerooge folgen. Bislang war wegen der Corona-Pandemie mindestens eine gebuchte Übernachtung Voraussetzung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.06.2020


Es darf wieder gekickt werden

Bolzplätze wieder geöffnet

Alle rund 150 öffentlichen Bolzplätze der Stadt Hannover sind ab sofort wieder zum Kicken freigegeben. Damit dürfen wieder alle Kinder und Jugendlichen (bis einschließlich 17 Jahre) auf den dafür vorgesehenen Anlagen gegen den Ball treten. Aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkung ist der Mindestabstand von 1,50 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, auch auf den Bolzplätzen einzuhalten.

LHH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

12.06.2020


Geht doch!

Stadt richtet Elterngeld-Hotline ein

Die Tische biegen sich, es liegen mehr als 1 000 Anträge auf Elterngeld der  Elterngeldstelle vor. Um Mütter und Väter besser über Antragstellung und Wartezeit zu informieren, hat die Stadtverwaltung eine Elterngeld-Hotline eingerichtet. Unter Telefon (0511) 168-46 262 sind städtische Mitarbeiter von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen.

Hier können grundsätzliche Fragen beantwortet werden wie z.Bsp. welche Unterlagen für einen Antrag nötig sind. Zusätzlich geben Mitarbeiter der Elterngeldstelle von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr Auskunft über den Bearbeitungsstand von konkreten Anträgen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.05.2020


So können die Tarife des GVH zum 1. Januar 2021 aussehen

Neue Angebote: Senioren fahren für 30, Azubis für 15 Euro im Monat

Am 23. Juni werden im Verkehrsausschuss und abschließend am 7. Juli 2020 Regionsausschuss neue Tarifregelungen im Großraum Verkehr Hannover (GVH) behandelt. 

Das sind die gewünschten Regelungen: Mit der Tarifanpassung zum 1. Januar 2021 führt der (GVH) eine preisgünstige Zeitkarte für Rentner*innen sowie für Menschen im Ruhestand ab einem Alter von 60 Jahren ein. Die neue Seniorennetzkarte kostet im Monat 30 Euro (Einzelverkauf), als vorauszahlbare Jahreskarte rund 300 Euro und ist im GVH-Tarifgebiet in den Zonen A bis C gültig.

Änderungen sind auch bei der Jugendnetzkarte geplant: Für unverändert 15 Euro monatlich können ab Jahresanfang 2021 nun auch Auszubildende, Berufsschüler*innen Busse und Bahnen für den Weg zur Ausbildungsstätte und in der Freizeit nutzen. Bei vielen der bestehenden Fahrkartenarten ergeben sich keine Preisanpassungen, andere werden marktgerecht angehoben.  

„Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, Neukundinnen und -kunden für den Öffentlichen Personennahverkehr sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den älteren Bürger*innen in der Region Hannover zu gewinnen“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, die neuen Fahrkartenangebote. „Mit dem Angebot der Seniorennetzkarte wird den älteren Menschen ein Anreiz gegeben, auf Fahrten mit dem eigenen Auto zu verzichten und dafür öfter Busse und Bahnen zu nutzen.“ Sie können künftig die Monatskarten im Normaltarif oder Jobtickets nutzen.

Die Seniorennetzkarte ersetzt die Monatskarte 63plus, die nicht sehr erfolgreich war. Einen Beitrag zur Verkehrswende soll auch die Erweiterung des Berechtigtenkreises der schon 2018 eingeführten Jugendnetzkarte leisten. Neben Schülerinnen und Schülern sowie Teilnehmern und Teilnehmerinnen an freiwilligen Diensten profitieren ab dem kommenden Jahr nun auch jugendliche Auszubildende von dem Tarifangebot. Für nur 15 Euro im Monat können sie ohne Einschränkungen Busse und Bahnen im gesamten GVH-Tarifgebiet nutzen.

Drittes neues Angebot im GVH ist die 6-Tageskarte zum Preis von 29 Euro (A, B, C), 37 Euro (AB oder BC) und 45 Euro (A-C). „Damit wird ein attraktives Angebot besonders für Teilzeitkräfte und Berufstägige geschaffen, die nicht jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen oder dem Trend folgend, von zu Hause aus arbeiten“ so Ulf-Birger Franz.

Zum 1. Januar 2021 werden auch die im GVH jetzt geltenden Tarife moderat um durchschnittlich ca. 0,7 Prozent angehoben.

Die neuen Angebote werden am 23. Juni im Verkehrsausschuss und abschließend am 7. Juli 2020 im Regionsausschuss behandelt. 

Keine Preisänderungen gibt es bei bei der Kurzstreckenkarte, den Einzel-und Tageskarten im Kindertarif, bei der Tageskarte S für Kinder, bei den Monatskarten Ausbildung im Einzelverkauf und im Abo und Jahreskarte bei der Jugendnetzkarte, beim Semesterticket GVH, bei der Monatskarte U21 und der Jahreskarte U2, bei den Zuschlägen zu den, AnrufSammelTaxis in Springe und Wedemark, bei den Aufpreisen zur Nutzung der 1. Wagenklasse, bei den Preisen zur Erweiterung des Jobtickets auf die Zonen des Regionaltarifs (D, E oder bis F) und bei den Fahrkarten im Regionaltarif für Einzelkunde.

GVH/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.06.2020


VGH-Steelman fördert Nachwuchsarbeit im Behindertensport

VGH-Steelman 2021 im Doppelpack

Sommer- und Winterchallenge des CrossAdventure Kultevents

Es wird wieder frostig! Nach einem einjährigen Sommerintermezzo kehrt der VGH-Steelman auf der Pferderennbahn „Neue Bult“ in Hannover-Langenhagen einmalig wieder zurück zu den Wurzeln: „Aufgrund der aktuellen Durchführungsbestimmungen für Großveranstaltungen in Niedersachsen ist ein solches Event zum geplanten Termin am 27. Juni leider nicht möglich“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel: „Wir haben uns in Abstimmung mit unseren Partnern, den VGH Versicherungen und dem Hannoverschen Rennverein entschieden, den Steelman noch einmal in der kalten Jahreszeit an den Start zu bringen“.

Allerdings ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

Und am Sonntag, dem 24. Januar 2021, heißt es einmal mehr „kalt, matschig, nass!“ Neue aber auch bewährte „Hindernis-Klassiker“ warten dann bei der ultimativen Cross-Adventure-Herausforderung auf die Aktiven, wobei natürlich und auch wieder der Spaß und das Bezwingen der Hindernisse bei diesem ganz speziellen Laufevent im Vordergrund stehen wird. Klettern, krabbeln, hangeln, tauchen – für Jeden wird das Passende bei diesem „Highway to Hell“ dabei sein.

Die Online-Anmeldung bleibt bestehen und ist weiterhin unter www.steelman-hannover.de geöffnet!

Am 26. Juni 2021 kehrt der dann 8. VGH-Steelman wieder in den Sommer zurück. Zusätzlich ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

VGH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Konzerte vor Altenheimen in der Region Hannover

Region sorgt mit Musik für Abwechslung 

Die Corona-Krise hat den Alltag fast aller Menschen verändert. Besonders hart getroffen hat es aber die Bewohner*innen in den Altenheimen. Als Risikogruppe stark gefährdet, können sie nicht einfach vor die Tür gehen und die Besuchsregelung ist auch mit Auflagen verbunden. Um für Abwechslung und ein paar schöne Momente zu sorgen, sendet das Team Kultur der Region Hannover Musikgruppen an Senioren- und Pflegeheime in der Region Hannover. Die Musiker*innen spielen vor dem Haus, und die Bewohner*innen können von den Fenstern und Balkonen aus zuhören.

„Die Menschen in den Altenheimen sind gerade besonders von der Corona-Krise betroffen. Sie sind in den Heimen isoliert. Mit der Musik möchten wir ihnen ein bisschen Freude bringen. Und auch die Musiker*innen freuen sich über eine Auftrittsmöglichkeit. Also eine absolute win-win-Situation“, so Sandra van de Loo vom Team Kultur. Geplant sind bis Ende August Konzerte für 20 Altenheime. Das musikalische Spektrum reicht von Klassik bis zu Swing. Die etwa 60-minütigen Konzerte sind für die Heime kostenlos und nicht öffentlich. Die Musiker*innen brauchen lediglich einen Stromanschluss!

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

14.05.2020


Hannovers Verwaltung fährt wieder an

Verwaltung erweitert Kontaktmöglichkeiten

In der kommenden Woche erweitert die Landeshauptstadt Hannover die Möglichkeiten für Einwohner*innen, persönlich Angelegenheiten zu regeln und Einrichtungen zu nutzen. Wegen der Vorgabe, dass persönliche Kontakte aus Infektionsschutzgründen möglichst vermieden werden sollten wurden in den vergangenen vier Wochen Dienstleistungen online oder auf dem Postweg bearbeitet, Beratungen per Telefon erbracht.

Die Möglichkeiten für den Besucher*innenverkehr sind erweitert worden: Im Einzelnen sind das die Fachbereiche Öffentliche Ordnung, Finanzen, Soziales, Jugend und Familie, Senioren, Planen und Stadtentwicklung, Umwelt und Stadtgrün, Stadtentwässerung, der Bürgerservice Bauen und die Stadtbibliothek.

Zum Abholen von Reisepässen und Personalausweisen sowie der Zulassung von Kraftfahrzeugen müssen Bürger aus rechtlichen Gründen persönlich erscheinen. Seit Beginn der Woche können dafür Termine telefonisch unter (0511) 168 32 000 für Personalausweise und Reisepässe sowie (0511) 168 44 918 und 168 44 539 für die Zulassung vereinbart werden.

Zu allen Dienstleistungsangeboten ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Das gesamte Dienstleistungsangebot im Fachbereich Öffentliche Ordnung soll ab 4. Mai wieder vollständig verfügbar sein.

Eine eingeschränkte Öffnung für Bürger bieten verschiedene Dienststellen des Fachbereichs Soziales ab 4. Mai an. Dazu gehören wirtschaftliche Jugendhilfe, Beurkundungen, Elterngeld und Unterhaltsvorschuss.

Über die sukzessiven Änderungen wird die Verwaltung unter anderem auf der Internetseite hannover informieren.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Stimmungsvoll und energieeffizient

enercity modernisiert Maschseefontäne

Neben der Straßenbeleuchtung sorgt enercity für die Anleuchtung repräsentativer Gebäude

Die Fontäne am Nordufer des Maschsees mit strahlt in neuem Licht. Während der Winterpause hat enercity die Lichttechnik komplett modernisiert. Seit der Nacht auf Karfreitag leuchtet die Maschseefontäne nun wieder jeden Abend nicht nur stimmungsvoll, sondern auch energieeffizienter. Sie kann von mehreren Seiten des Sees bewundert werden - in Corona-Zeiten natürlich mit gebührendem Abstand.

Mit neun modernen LED-Leuchten ersetzte enercity die bisherigen Halogenstrahler. So wird der Stromverbrauch der Leuchten während einer Saison so um über 80 Prozent gesenkt (von 66,6 kWh auf 11,5 kWh). Die Fontäne sprüht von 14 bis 22 Uhr bis in den Herbst, die Illumination springt jeweils mit der Dämmerung an.

Nun leuchtet und sprudelt sie wieder - die Maschseefontäne. Foto S. Lappe

Eine 13 kW-Pumpe schleudert rund 85.000 Liter in der Stunde in die Höhe. Die Pumptechnik der Fontäne besteht aus fünf Düsen (die mittlere spritzt bis zu 17 Meter, die anderen vier bis zu 10 Meter hoch (zum Vergleich die Große Fontäne Herrenhausen: 70 Meter).

Die Fontäne war ein Geschenk der Stadtwerke, dem Vorläufer der enercity AG, zum 50. Geburtstag des Maschsees im Jahr 1986. Der damalige Vorstandsvorsitzende Dr. Erich Deppe und der damalige Leiter des Kulturamts der Stadt, Harald Böhlmann, haben sie am 4. Juli 1986 zu den Maschseetagen mit einem symbolischen Knopfdruck in Betrieb genommen. Sie hat damals 40.000 DM gekostet und war eigentlich als temporäres Provisorium gedacht. Die rund 20 Meter vom Ufer entfernte Fontäne fand 1986 aber so großen Anklang, daß sie nach Umbauarbeiten im Jahr 1987 wieder dauerhaft in Betrieb genommen wurde.

enercity rückt Bauwerke ins rechte Licht: Neben der Straßenbeleuchtung sorgt enercity auch für die Anleuchtung zahlreicher repräsentativer Gebäude, Denkmäler und Kunstobjekte. Dies schafft ökonomisch, ökologisch und kulturell Mehrwert für die Landeshauptstadt. Zu den illuminierten Bauwerken zählen u. a. das Opernhaus, Neues Rathaus, die Marktkirche, Nikolaikapelle, der Niedersächsische Landtag, die Kröpckeuhr, das Ernst-August-Reiterdenkmal, das Alte Rathaus und seit Juni 2013 das spektakulär beleuchtete Heizkraftwerk, das Wahrzeichen für Linden (Foto rechts).

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Alstars Veranstaltungstechnik illuminiert Gebäude in Hannover

Felix Reinhold und sein Team begeistern in Corona-Zeiten die Menschen

Bekannt wurden Felix Reinhold und sein Team, die Firma Allstars Veranstaltungstechnik, mit dem Festival "Hannover leuchtet". Nun nutzt Reinhold die Technik, um Menschen Mut in der Corona-Pandemie zu machen. Seit nunmehr eineinhalb Wochen strahlt das zweiköpfiges Technikteam immer andere Gebäude  in Hannover an.  Sie tauchen etwa die Marktkirche und das Anzeiger-Hochhaus in bunte Farben, sie projizieren aber auch mit 3 000 Watt LED-Technik Botschaften. Hintergrund: "Hannover leuchtet gegen Corona" und "Wir gegen Corona", war dabei zu lesen.

"Wir wollen einfach ein Zeichen setzen", sagt Felix Reinhold. "Jeder bangt, wie es weiter geht. Viele Menschen kämpfen um ihre Gesundheit und Existenz ebenso Unternehmen. "Hiermit möchte man zeigen, dass man die Krise übersteht, wenn sich alle Bewohner an die Vorgaben der Landesregierung  halten - und Abstand zueinander halten oder Feiern verschieben.

Die Termine zu den nächtlichen  Beleuchtungsaktionen werden im Vorfeld nicht veröffentlicht. Zur Zeit gibt es aber immer mittwochs und freitags (ab 20 Uhr) eine Musik- und Beleuchtungsaktion am Schloss Herrenhausen (Foto M. Falk).

 "Wir sind aus Sicherheitsgründen mit nur zwei Leuten unterwegs. Damit wollen wir  Gruppenbildungen vermeiden." Doch die schönsten Bilder veröffentlicht er auf Facebook.

Vorerst ist ein Ende der Aktion nicht geplant.  "Wir wollen so lange weitermachen, wie die Sicherheitsmaßnahmen anhalten. "Als Werbung für das Festival, das im November laufen soll, möchte Reinhold die Illuminationen nicht verstanden wissen. "Uns geht es um die Botschaft!"

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos M. Falk


Da ist man gerne einmal: „Couch-Potato“

Neue Perspektive: Hannover vom Sofa aus erleben

Nichts geht mehr: Keine Messen, Kongresse,  Übernachtungenin tollen Hotels - die Corona-Pandemie hat Hannovers Tourismusbranche fest im Griff, und haben ihre Häuser mangels Buchungen geschlossen. Die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit oder Urlaub geschickt.

Doch die Hannover Marketing- und Tourismus GmbH (HMTG) trifft bereits erste Vorkehrungen: Der Feuerwerkswettbewerb wird in 2021 verlegt neues24/herrenhaeuser-gaerten-berggarten.

Der hannoverinteressierte Reisende kann trotz Reisebeschränkungen in diesen Tagen der Landeshauptstadt einen Besuch abstatten - ganz relaxt von der Couch aus. Und Hannovers Touristiker haben die 360-Grad-Kampagne mit Rund-um-Bildern und Videos von Sehenswürdigkeiten aus Stadt und Umland aktiviert und um verschiedene touristische Attraktionen ergänzt: davon allein 24 die es jetzt im Umland gibt. "Travelling without moving" - Reisen, ohne sich zu bewegen - heißt  das virtuelle Angebot. Der Betrachter bestimmt Position und Kameraführung. Nötig ist nur ein Handy, Tablet oder PC - und die Internetadresse. Insgesamt sind 46 Hannover-Spots zu finden und zwar unter visit-Hannover.

Die „Couch-Potato“ kann den Maschsee ansteuern, die HDI-Arena, den Opernplatz, die Herrenhäuser-Gärten, den Lichtenbergplatz in Linden und im Umland sind neben der Marienburg, dem Steinhuder Meer und dem Altwarmbüchener See auch die Sigwardskirche Idensen bei Wunstorf anzusteuern. Doch Höhepunkt der Tour ist der virtuelle Rundgang durch die Stadt Hannover: Durch Anklicken verschiedener Punkte wird der Besucher durch Straßen, zu Plätzen und Sehenswürdigkeiten geführt.

„In Zeiten von Corona wollen wir Perspektiven für die Zeit danach geben", sagt Maike Scheunemann. Wer jetzt zu Hause sein müsse, erstelle sich bestimmt eine To-do- Liste mit Dingen zusammen, die er in Zukunft machen wolle.

„Darunter ist dann vielleicht auch ein Besuch von Hannover", so die Tourismus-Sprecherin. Auch„hoffen wir natürlich, dass der Tourismus in Hannover nach Corona so schnell wie möglich wieder anzieht", so Scheunemann. Und die Anzeichen dafür stünden aktuell sogar ganz gut: „Viele Städtetouristen, denen wir jetzt absagen mussten, haben auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht und wollen ihren Besuch nachholen", so die Sprecherin weiter.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Reise in den Landkreis Posen vom 10. bis 15. 9. 2020

Bürger*innen können Partnerkommune der Region kennenlernen

Ob bei politischen Delegationsreisen oder Hospitationen der Verwaltungsbeschäftigten: Zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Posen herrscht reger Austausch. Zum 20. Jubiläum der Partnerschaft haben jetzt auch Bürger*innen die Chance, die polnische Kommune besser kennenzulernen. Die Region bietet in Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Reisen eine sechstägige Bürgerreise nach Posen an.

Mit fast 400.000 Einwohner*innen auf 1.900 Quadratkilometern gehört der Landkreis Posen zu den größten in Polen – und er hat eine bewegte Vergangenheit. Vom 10. bis 15. September erfährt die Reisegruppe mehr über Posens Geschichte zwischen polnischen Wurzeln und preußischem Einfluss, und es werden Überbleibsel der verschiedenen Epochen besucht: der spätbarocke Adelspalast Rogalin, das Schloss Kórnik oder die Altstadt mit dem berühmten Rathaus.
Wie unterscheidet sich der polnische Alltag vom deutschen? Und wo gibt es Gemeinsamkeiten? Die Reise soll auch eine Chance sein, über Ländergrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und die polnische Gastfreundschaft zu erleben – zum Beispiel bei einem Empfang der Landkreisverwaltung, beim Besuch verschiedener lokaler Unternehmen oder in gemütlicher Runde bei Borschtsch und Pierogi.

Die Teilnahme kostet 775 Euro pro Person, darin enthalten sind die An- und Abreise im Reisebus, fünf Hotelübernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zwei gemeinsame Mittag- und Abendessen, alle Führungen und Eintrittspreise sowie die Reiseleitung durch Sigrid Wilckens von Schwerpunkt Reisen.

Informationen zum Reiseablauf und zur Buchung unter hannover/bürgerreise

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Niedersachsen verbuchte 2019 mehr als 46 Millionen Übernachtungen

Trotz Ferienüberschneidungen ein erfolgreiches Touristikjahr

Der Niedersachsentourismus verbucht das sechste Rekordjahr in Folge und konnte das Vorjahresergebnis erneut übertreffen. 2019 wurden erstmals mehr als 46 Millionen Übernachtungen und über 15,4 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland (1,6 Millionen) gezählt. Dies entspricht einem Plus zum Vorjahr von 2,8 Prozent (1,3 Millionen) bei den Übernachtungen und 2,5 Prozent bei den Ankünften (0,4 Millionen).
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Auf diesen Erfolg können wir besonders stolz sein, denn die Rahmenbedingungen waren nicht günstig. Die aktuelle Sommerferienregelung hat Niedersachsen fünf Wochen Überschneidung mit den Ferien in NRW beschert. In den Küstenregionen waren die Unterkünfte in dieser Zeit restlos ausgebucht. Bei der Neufestlegung der Ferienregelung ab 2025 sollten derartig massive Überschneidungen mit NRW, dem Bundesland, aus dem die meisten Touristen nach Niedersachsen kommen, unbedingt vermieden werden.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


"Denkmalatlas" im Internet

Die Online-Datenbank wird nach und nach aufgefüllt

Mit einem "Denkmalatlas" im Internet will das Landesamt für Denkmalpflege künftig über die mehr als 100 000 Denkmale im Bundesland informieren. Die Online-Datenbank unter "denkmalatlas.niedersachsen.de" werde nach und nach aufgefüllt, teilte das Landesamt in Hannover mit. Die Datenbank enthält bereits mehrere Tausend Denkmale, einige Hundert digitalisierte Sammlungsobjekte und Dutzende Publikationen.

Zum Start präsentiert das NLD die Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Buxtehude (nur Altstadt), Nordhorn, Northeim und Wolfsburg sowie die archäologischen Baudenkmale der Landkreise Celle, Cloppenburg, Gifhorn und Holzminden. Weitere Gebiete werden im Laufe der nächsten Zeit veröffentlicht. Bis zum Projektende 2023 soll die Denkmallandschaft Niedersachsens flächendeckend online zur Verfügung stehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Fashion born in Hannover: Mode, Wirtschaft und Integration

Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll Standort stärken

Die Zahlen der Modebranche in der Region Hannover sprechen für sich: 14.500 Beschäftigte sorgen für einen jährlichen Jahresumsatz von rund 860 Millionen Euro. Das Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll dafür sorgen, dass die Modebranche das bereits vorhandene Potenzial in Zukunft noch weiter ausschöpfen kann. Am 27. Februar fiel der Startschuss des Gemeinschaftsprojektes von kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. und der Initiative UNTER EINEM DACH. Die Region unterstützt das Programm mit 56.000 Euro.

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz: „In der Region Hannover schlummern große Potenziale. Wir wollen sie wecken und die Region auch überregional bekannt machen. Wir sind eine Modestadt – und wollen als solche auch wahrgenommen werden.“

UNTER EINEM DACH entstehen auch Lederwaren. Foto Isabell Wirnasch 

Tatsächlich zählt Hannover nach einer jüngst erhobenen Statistik im Auftrag von hannoverimpuls zu den Top-5-Modestädten in Deutschland. Damit das bekannt wird, hat das kreHtiv-Netzwerk das Motto „Fashion born in Hannover“ ausgerufen. Darunter sollen die Labels und (Jung-) Designer*innen der Region zusammenkommen, voneinander profitieren und die hannoversche Modeszene sichtbarer machen.

Damit auch potenzielle Kunden auf regionale Mode aufmerksam werden, sind besondere Aktionen geplant: Die Kleidungsstücke werden in kurzfristig eingerichteten Pop-Up-Stores präsentiert und verkauft. Das macht neugierig und hebt die Besonderheit der in Hannover entworfenen Kleidung hervor.

Die Designer‘innen profitieren zudem von Workshops im Bereich Marketing und Vertrieb, die das kreHtiv-Netzwerk speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst hat.

„Mit dem Freaky Fashion Festival haben wir von 2016 bis 2018 bereits erfolgreiche Arbeit geleistet und gezeigt, was im Modestandort Region Hannover steckt! Nun können wir das Thema durch die Kooperation mit UNTER EINEM DACH und der Unterstützung durch die Region auf eine neue Stufe heben – und damit auch Strahlkraft und Reichweite über die Grenzen der Region hinaus erzeugen“, freut sich Christine Preitauer, Geschäftsführerin des kreHtiv Netzwerk Hannover e.V.

Die regionale Mode wird in der Nähwerkstatt von UNTER EINEM DACH produziert. Dort können die Designer*innen ihre Produkte und Kleinserien in Auftrag geben. Sie bietet Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung Praktika an, vermittelt ihnen Deutschkurse und koordiniert Beratungsangebote. Oft haben diese Frauen in ihrer Heimat als Näherinnen gearbeitet und bringen fachliche Kompetenzen mit. In der Werkstatt werden sie darauf vorbereitet, auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Alexandra Faruga: „Wir konnten bereits drei Halbtagsstellen und zwei 450-Euro-Jobs schaffen. Mit dem Gemeinschaftsprojekt hoffen wir nun, weitere langfristige Perspektiven zu eröffnen.“

Lorena Winkler ist Gründerin des Labels WAYÓM und lässt bereits bei UNTER EINEM DACH produzieren. Sie ist überzeugt von dem Projekt: „Solch eine Vernetzung ist gut für uns Modeschaffende, für die Produktionsstätten, den Einzelhandel und die Kunden. Es passiert so viel in Hannovers Modeszene und es gibt noch so viel Potenzial, das wird jetzt endlich sichtbar!“

Franz sieht in dem Projekt Integrativer Modestandort Hannover ein Vorhaben mit Vorbildcharakter. Er betont auch den sozialen Charakter der Idee: „Wir als Region Hannover können zeigen, wie man Wirtschaft und Integration zusammenbringen kann. Attraktive und gute Kleidung, lokal produziert und integrativ angefertigt – davon können viele profitieren.

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Kostenlose App informiert auch rechtzeitig über Schulausfälle

Die Region Hannover rechnet mit möglichen Unwettern und entsprechenden Folgen. Um Einwohner*innen möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzer*innen der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle wird die Region ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über katwarn für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Dach-Solar-Richtlinie: Region hat ein Förderangebot

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Eine neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover ist in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Niedersächsische Allee des Monats Mai 2020

Bunter Protest für den Erhalt der Allee des Monats Mai 2020

In Dötlingen befindet sich die vom Niedersächsischen Heimatbund (NHB) gekürte Allee des Monats Mai 2020. Von Osten kommend, werden Besucher von einer eindrucksvollen Allee in die Gemeinde Dötlingen geleitet. An der Iserloyer Straße (K 237) prägen mächtige Rot-Buchen, einige Hänge-Birken und Hainbuchen auf rund 600 m den Ortseingang. Eine Rot-Buchen-Allee ist für Niedersachsen etwas sehr besonders: Von den 2.000 bisher vom NHB kartierten niedersächsischen Alleen sind nur 1,3 Prozent von Rotbuchen geprägt.

Alleen sind Lebensraum für eine artenreiche Insekten- und Vogelfauna. Die Rotbuchen sind als Lebensraum besonders wertvoll, in der Kulturlandschaft selten geworden und somit besonders schützenswert.

 Urban Knitting Aktion in der Rot-Buchen-Allee in Dötlingen. Foto Wolfgang Pohl

Für einen geplanten Ausbau der Kreisstraße drohte die Zerstörung der Allee, um das zu verhindern, initierten die Bürger*innen mit der NABU Dötlingen-Wildeshausen, dem Heimatverein Hockensberg und den Strickfrauen Wildeshausen eine „Urban Knitting“-Aktion: Gestrickte Hände umarmten die Bäume, um auf Ihren drohenden Verlust und um auf den Wert der Allee für die Bewohner*innen aufmerksam zu machen. Marianne Bernhard-Beeskow, Alleepatin und Initiatorin der Urban-Knitting-Aktion fordert die Berücksichtigung der Belange der alten Bäume bereits in den Grundlagen der Planung. Das Ziel der Planungen müsse unbedingt der Erhalt der Allee sein, da die Rot-Buchen trotz der schwierigen Bedingungen am Straßenrand bereits ein stolzes Alter erreicht hätten und jetzt zunehmend als Habitatbäume an Bedeutung gewinnen. Neben dem unbestreitbaren ökologischen Nutzen von Alleen für die lokale Tierwelt und für das Klima solle auch der ästhetische Aspekt nicht vergessen werden. Wolfgang Pohl, Vertreter des NABU weist darauf hin, daß die Allee auch durch die jetzige Planung in ihrem langfristigen Bestand nach wie vor bedroht sei.

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein. Seit Februar 2019 führt der NHB das von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, durch.  Ziel ist es, ein ehrenamtliches Netzwerk aus Alleenpatenschaften zu initiieren. Vorläufer war das Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“, in dessen Verlauf bis Mitte 2018 mit Hilfe der Bevölkerung erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens aufgestellt werden konnte. Alleen können weiterhin unter https://alleen-niedersachsen.de/start gemeldet werden. Eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter www.heimatniedersachsen.de > Projekte.

Diese und weitere schützenswerte Alleen sind aktuell in der Wander-Ausstellung „Land der Alleen – die schönsten und wertvollsten Alleen in Niedersachsen“ des NHB bis zum 25. Oktober 2020 im Museumsdorf Cloppenburg zu sehen. Die aktuellen Öffnungszeiten auf der Homepage des Museumsdorfs (www.museumsdorf.de).

Allee des Monats April 2020

Blühende Apfelbäume sind Allee des Monats April 2020

Erste Blüten zeigen sich in der Apfelbaumallee an der L 191 zwischen Ahlden und Büchten im Heidekreis. Gekürt wurde die Allee vom Niedersächsischen Heimatbund e.V. (NHB). Die Allee unterschiedlichen Alters aus etwa 135 Apfelbäumen ist gut 1.2 Km lang. Leider weist sie auch Lücken auf. Ursprünglich hat sie sich auf der gesamten Länge der Straße zwischen den beiden Orten Ahlden und Büchten erstreckt, denn mit dem Ausbau des Straßennetzes seit dem 18. Jahrhundert wurden verstärkt Obstbaumalleen gepflanzt, um die Transportmöglichkeiten zur Versorgung der Bevölkerung zu nutzen.

Blühende Apfelbaumallee an der L 191. Foto Karl-Heinz Brandt 

Leider lässt sich das genaue Pflanzjahr nicht feststellen, warscheinlich wurde die Allee anlässlich des "Tag des Baumes" Mitte der 50er Jahre angelegt.

Als landschaftsprägendes Element ist die historische Apfelbaumallee aus alten, widerstandsfähigen Hochstammsorten wie Celler Dickstiel, Rheinischer Bohnapfel, Pfannkuchenapfel, Ingrid-Marie und Ontario zu allen Jahreszeiten ein echter Hingucker. Zur Blütezeit ist sie für Wild- und Honigbienen, Hummeln und andere Pollen und Nektar sammelnde Insekten von hoher Bedeutung, sie dient Vögeln und Kleinsäugern als Lebensraum und Nahrungslieferant und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle für die Vernetzung von Biotopen.
Da Obstbaumalleen in der Region selten geworden sind, ist die grüne Lebensader ein kulturhistorischer und ökologischer Schatz, den es zu bewahren gilt. „Auch die Einheimischen möchten „ihre“ Allee nicht missen“, ist Dr. Antje Oldenburg vom Naturschutzbund Heidekreis e.V. überzeugt und betont, dass zu ihrem Erhalt dringend Nachpflanzungen, Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen notwendig sind. Wer Näheres über ihre Entstehungsgeschichte weiß oder alte Aufnahmen in Familienalben findet, wird gebeten, telefonisch (05164-801113) oder per E-Mail (antjeoldenburg@arcor.de) Kontakt aufzunehmen.

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein. Seit Februar 2019 führt der NHB das von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann durch. Das Ziel ist es, ein ehrenamtliches Netzwerk aus Alleenpatenschaften zu initiieren.

Vorläufer war das Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“, bei dem bis Mitte 2018 mit Hilfe der Bevölkerung erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens aufgestellt werden konnte. Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen/start gemeldet werden. Eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter heimatniedersachsen > Projekte.

Schützenswerte  Alleen sind aktuell in der Wander-Ausstellung „Land der Alleen – die schönsten und wertvollsten Alleen in Niedersachsen“ des NHB bis zum 25. Oktober 2020 im Museumsdorf Cloppenburg zu sehen. Öffnungszeiten auf der Homepage des Museumsdorfs (museumsdorf).

Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein weitere Schritt in Richtung Leinewelle

Eröffnung irgendwann nach Corona....

Viel vorgenommen haben sich die Geldgeber und Leine-Wellengründer Heiko Heyberg (Foto unten rechts). Spätestens im Sommer 2020 ist für begeisterte Wellenreiter auf der Leine Höhe Beginenturm die Eröffnung geplant. Die Genehmigung für den Bau einer Anlage, die künstliche Wellen erzeugt, hat der Verein „Leinewelle“ bereits in der Tasche. Jetzt fließen auch die finanziellen Mittel. Das Baugeschäft Gundlach beteiligt sich mit 200 000 Euro. Dazu Geschäftsführer Lorenz Hansen: „Es wird Hannover gut stehen und überregional Strahlkraft entfalten.“ Das Unternehmen will den Verein auch kaufmännisch unterstützen.

So soll sie aussehen!

Der Universitätssportklub ist ebenfalls mit 200 000 Euro dabei. Der Leinewellen-Gründer Heiko Heyberg sagt (Foto r.): „Damit ist ein Drittel der benötigten Mittel vertraglich zugesichert.“ Er ist weiterhin zuversichtlich, dass er die 1,2 Millionen Euro erreicht, die benötigt werden.

Das neuste von der Leinewelle

Region Hannover weist Widerspruch zurück

Regelungen für die Genehmigung der Surfanlage werden ergänzt

Den Widerspruch des Fischereivereins Hannover e.V. gegen die wasserrechtliche Erlaubnis der Region Hannover für den Bau, den Betrieb und die Nutzung der „Leinewelle“ als Surf-Anlage am Hohen Ufer unterhalb des Landtages hat die Behörde heute zurückgewiesen. Einige Regelungen wurden jedoch geändert oder ergänzt. In einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretungen der Regionsverwaltung und der Stadt Hannover wurde dem Widerspruchsführer heute der Genehmigungsbescheid erläutert und der Widerspruchsbescheid zugestellt.

Grundsätzlich besteht aus Sicht der Regionsverwaltung kein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Genehmigung der Leinewelle und einem geforderten Fischpass bzw. Fischaufstieg in Höhe der ehemaligen Flusswasserkunst/Platz der Göttinger Sieben.

Lediglich in Teilen ist die Region der Kritik im Widerspruchsverfahren gefolgt. Wesentlicher Punkt: Vor Inbetriebnahme der „Leinewelle“ ist der Genehmigungsbehörde ein mit dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) abgestimmtes fischereiliches Beweissicherungs- und Überwachungskonzept vorzulegen. Die Inbetriebnahme der „Leinewelle“ beziehungsweise der Aufstau der Leine darf erst nach der ausdrücklichen Freigabe des Konzeptes durch die Untere Wasserbehörde erfolgen. Des Weiteren ist ein Monitoring vorgesehen, um die Wirksamkeit des neben der Anlage vorgesehenen Ökopasses für die Fluss-Fauna zu beobachten. Sollte diese nicht gegeben sein, ist der Betrieb untersagt bis gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen abgeschlossen sind. Die wasserrechtliche Erlaubnis erlischt, wenn der vom Verein Leinewelle mit der Landeshauptstatt geschlossene, gültige Gestattungsvertrag nicht mehr besteht.

Gegen den Bescheid der Region Hannover kann innerhalb eines Monats Klage beim Verwaltungsgericht erhoben werden.

Ute Micha,  Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche