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Zu Gast in Deiner Stadt

Jetzt schon im Frühjahr: Mein Hannover Hotel

Ab 20 € pro Hotelstern, pro Zimmer und Nacht, inkl. Frühstück laden 30 Hotels mit über 2.000 Zimmern zu einem exklusiven Kurzurlaub vom 30. April bis 4. Mai 2020.

Unter dem Motto „Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“ waren in den letzten fünf Jahren insgesamt über 3.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels.

Die kleine Auszeit vom Alltag wartet direkt vor der Tür. Wer neben Entspannung einer Hotelübernachtung noch weitere Anlässe sucht, hat an diesem Wochenende eine große Auswahl: Am Donnerstagabend wird in vielen Locations der Wonnemonat mit dem Tanz in den Mai begrüßt. Am 1. Mai warten dann wieder über 3.500 Volkswagen-Fahrzeuge beim traditionellen Maikäfertreffen an der Messe auf ihre Fans

Die Internationale A-cappella-Woche Hannover feiert vom 25. April bis 3. Mai mit zahlreichen Beiträgen aus Rock, Klassik oder Jazz ihr 20. Jubiläum. Und bis zum 3. Mai können Familien bei Achterbahn, Kettenkarussell und Geisterbahn auf dem Frühlingsfest einen aufregenden Tag verbringen.

Auch der Besuch eines der zahlreichen Theater, der Staatsoper oder dem GOP-Varieté laden dazu ein, den Abend entspannt an der Hotelbar ausklingen zu lassen. Für die Fans von Hannover 96 ist das Heimspiel am ersten Mai Wochenende gegen den 1.FC St. Pauli sicherlich ein toller Anlass, das Angebot zu nutzen.

Die Gäste können sich entscheiden zwischen einem 5-Sterne Haus in der City, Hotels mit eigenem Schwimmbad, der Übernachtung in besonderen Themenzimmern oder Hotels mit besonders leckerem Frühstücksbuffet – oder sie übernachten einfach in verschiedenen Unterkünften im Aktionszeitraum. Ganz neu in der Stadt und gleich mit dabei: das me and all hotel am Aegi, das Loftstyle Hotel und das IntercityHotel Hannover Hauptbahnhof-Ost.

Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der HMTG, freut sich über das große Angebot: „Die Aktion ist eine tolle Möglichkeit, die eigene Stadt aus der Perspektive eines Besuchers zu erleben. Besonders freue ich mich über die Bereitschaft und Offenheit der gerade neu eröffneten Hotels, Teil der Aktion, und damit Teil der hannoverschen Gastfreundschaft zu sein.“

Buchbar sind die Angebote ab 26.02.2020, 10 Uhr unter visit-hannover_zu-gast.


Umgestaltung des Steintorplatzes / 2. März

Anregungen und Hinweise zur Umsetzung des Siegerentwurfs gefragt

Der Steintorwettbewerb wurde im Januar entschieden. Der Steintorplatz soll nach den Plänen des Landschaftsarchitekturbüros GRIEGER HARZER unter der Beteiligung der Künstlerin Ina Weise umgebaut werden. Am Montag, 2. März, wird der Siegerentwurf ab 18 Uhr in der Christuskirche vorgestellt.

Bürger*innen haben Gelegenheit, Anregungen und Hinweise für die sich jetzt anschließende Planung abzugeben. Die Moderation des Abends übernimmt das beauftragte Planungsbüro Urban Catalyst aus Berlin.

Das Steintor als Eingang zur Innenstadt und krönender Höhepunkt der Georgstraße © GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten GbR

Die Christuskirche ist ab 17 Uhr geöffnet, die Pläne sind an Stelltafeln ausgestellt und können im Vorfeld begutachtet werden. Ab 18 Uhr werden die Planer von GRIEGER HARZER und Ina Weise das Entwurfskonzept anhand einer Präsentation detailliert erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Im Anschluss ist eine moderierte Diskussion geplant, mit der Möglichkeit, direkt im Plenum Rückmeldungen zur Überarbeitung zu geben. Darüber hinaus stehen vorbereitete Feedbackkarten zur Verfügung. Mitarbeiter*innen von Urban Catalyst werden alle Bürger*innenbeiträge der Veranstaltung zusammenfassen und an GRIEGER HARZER weiterleiten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

24.02.2020


Bürgerbeteiligung Gestaltung des Steintorplatzes

Ausstellung: Umgestaltung des Steintorplatzes

Die Wahl ist auf den Entwurf des Büros GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten GbR aus Berlin gefallen. Der zweite Preis geht an das Büro LAD+ aus Hannover, auf dem dritten Platz ist das Büro West 8 aus Rotterdam.

Der Bürgerbeteiligungsprozess zur Umgestaltung des Steintors startete im Juni 2018 mit Veranstaltungen auf dem Platz. Im Frühjahr 2019 wurden acht Büros vorgestellt. Empfohlen war zudem die Kooperation mit Künstler*innen.

Stellten den Siegerentwurf vor: Stefan Grieger vom erstplatzierten Büro Grieger und Harzer, Ina Weise, Stadtbaurat Uwe Bodemann und OB Belit Onay (v. l. n. r.). © LHH / 61.24

Jetzt werden alle Wettbewerbsarbeiten in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz, (1. Obergeschoss) bis zum 28. Februar von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr gezeigt. 

LHH/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Fashion born in Hannover: Mode, Wirtschaft und Integration

Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll Standort stärken

Die Zahlen der Modebranche in der Region Hannover sprechen für sich: 14.500 Beschäftigte sorgen für einen jährlichen Jahresumsatz von rund 860 Millionen Euro. Das Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll dafür sorgen, dass die Modebranche das bereits vorhandene Potenzial in Zukunft noch weiter ausschöpfen kann. Am 27. Februar fiel der Startschuss des Gemeinschaftsprojektes von kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. und der Initiative UNTER EINEM DACH. Die Region unterstützt das Programm mit 56.000 Euro.

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz: „In der Region Hannover schlummern große Potenziale. Wir wollen sie wecken und die Region auch überregional bekannt machen. Wir sind eine Modestadt – und wollen als solche auch wahrgenommen werden.“

UNTER EINEM DACH entstehen auch Lederwaren. Foto Isabell Wirnasch 

Tatsächlich zählt Hannover nach einer jüngst erhobenen Statistik im Auftrag von hannoverimpuls zu den Top-5-Modestädten in Deutschland. Damit das bekannt wird, hat das kreHtiv-Netzwerk das Motto „Fashion born in Hannover“ ausgerufen. Darunter sollen die Labels und (Jung-) Designer*innen der Region zusammenkommen, voneinander profitieren und die hannoversche Modeszene sichtbarer machen.

Damit auch potenzielle Kunden auf regionale Mode aufmerksam werden, sind besondere Aktionen geplant: Die Kleidungsstücke werden in kurzfristig eingerichteten Pop-Up-Stores präsentiert und verkauft. Das macht neugierig und hebt die Besonderheit der in Hannover entworfenen Kleidung hervor.

Die Designer‘innen profitieren zudem von Workshops im Bereich Marketing und Vertrieb, die das kreHtiv-Netzwerk speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst hat.

„Mit dem Freaky Fashion Festival haben wir von 2016 bis 2018 bereits erfolgreiche Arbeit geleistet und gezeigt, was im Modestandort Region Hannover steckt! Nun können wir das Thema durch die Kooperation mit UNTER EINEM DACH und der Unterstützung durch die Region auf eine neue Stufe heben – und damit auch Strahlkraft und Reichweite über die Grenzen der Region hinaus erzeugen“, freut sich Christine Preitauer, Geschäftsführerin des kreHtiv Netzwerk Hannover e.V.

Die regionale Mode wird in der Nähwerkstatt von UNTER EINEM DACH produziert. Dort können die Designer*innen ihre Produkte und Kleinserien in Auftrag geben. Sie bietet Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung Praktika an, vermittelt ihnen Deutschkurse und koordiniert Beratungsangebote. Oft haben diese Frauen in ihrer Heimat als Näherinnen gearbeitet und bringen fachliche Kompetenzen mit. In der Werkstatt werden sie darauf vorbereitet, auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Alexandra Faruga: „Wir konnten bereits drei Halbtagsstellen und zwei 450-Euro-Jobs schaffen. Mit dem Gemeinschaftsprojekt hoffen wir nun, weitere langfristige Perspektiven zu eröffnen.“

Lorena Winkler ist Gründerin des Labels WAYÓM und lässt bereits bei UNTER EINEM DACH produzieren. Sie ist überzeugt von dem Projekt: „Solch eine Vernetzung ist gut für uns Modeschaffende, für die Produktionsstätten, den Einzelhandel und die Kunden. Es passiert so viel in Hannovers Modeszene und es gibt noch so viel Potenzial, das wird jetzt endlich sichtbar!“

Franz sieht in dem Projekt Integrativer Modestandort Hannover ein Vorhaben mit Vorbildcharakter. Er betont auch den sozialen Charakter der Idee: „Wir als Region Hannover können zeigen, wie man Wirtschaft und Integration zusammenbringen kann. Attraktive und gute Kleidung, lokal produziert und integrativ angefertigt – davon können viele profitieren.

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.02.2020


Fördermittel für Saubere Luft

Stadtverwaltung erhält Förderung für 57 Elektrofahrzeuge

Die Landeshauptstadt Hannover erhält vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Bundessofortprogramms „Saubere Luft“ Fördermittel in Höhe von bis zu 2.082.420 Euro. Der Zuschuss wird für die Beschaffung von 57 Elektrofahrzeugen zur Umstellung des städtischen Fuhrparks auf E-Mobilität. Es ist geplant, insgesamt 19 Personenkraftwagen sowie 37 Nutzfahrzeuge sowie ein Notarzt-Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr zu beschaffen. Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister, hat die Förderurkunde in Berlin Andrea Eifler von der Klimaschutzleitstelle der Stadt Hannover übergeben.

Steffen Bilger übergibt Andrea Eifler von der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover die Förderurkunde, Moderatorin Christiane Stein (v. lks.). Quelle: BMVI

Die Fördersumme deckt 90 Prozent der Investitionsmehrkosten eines konventionellen Verbrennungsfahrzeugs gegenüber einem Elektrofahrzeug ab.

„Mit dem Umsetzungskonzept zur Elektromobilität ‚Hannover stromert‘ hatte der Rat im Mai 2018 den Beschluss gefasst, im Falle einer Neu- und Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen für den städtischen Fuhrpark nur noch Elektrofahrzeuge anzuschaffen, sofern sie am Markt verfügbar sind“, erläutert Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. „Ich freue mich, dass der Bund uns mit diesem Betrag unterstützt. Die Stadtverwaltung wird damit vorbildhaft zur Verminderung der Stickoxide und der Kohlendioxidemissionen auf dem Stadtgebiet beitragen“, betont die Dezernentin.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter hannover-stromert.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

17.02.2020


Neuorganisation im hannöverschen Rathaus

Neues Kulturdezernat für Hannover

Die Stadtverwaltung mit ihren 11 000 Mitarbeitern wird nach der OB-Wahl neugeordnet - und bekommt aller Voraussicht nach ein Dezernat mit Schwerpunkt Kultur.Das deutet sich nach den nahezu abgeschlossenen Verhandlungen zwischenOberbürgermeister Belit Onay (Grüne) und den Vertretern des Mehrheitsbüdnissesim Rat (SPD, FDP und Grüne) an. In den kommenden Woche sollen die Ergebnisse der Verhandlungen bekanntgegeben werden. Es sollen Zuschnitte erfolgen: Oberbürgermeister Onay hat auch mit der CDU, stärkster Oppositionspartei im Rat, über die Dezernate und eben ihrer Zuschnitte gesprochen.

Das Neue Rathaus: Hier werden die Geschicke der Stadt bestimmt. Foto LHH

Sein Amtsvorgänger Stefan Schostok (SPD) hat mit dieser Tradition aber gebrochen. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken, denn neue Posten müssen rasch besetzt werden. Und aller Voraussicht nach wird Belit Onay zudem den Fachbereich Gebäudemanagement, der bisher dem Umwelt- und Wirtschaftsdezernat zugeordnet ist, in das Baudezernat einbinden. "Der Schritt ist überfällig", hieß es aus der Ratspolitik.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.02.2020



Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Kostenlose App informiert auch rechtzeitig über Schulausfälle

Die Region Hannover rechnet mit möglichen Unwettern und entsprechenden Folgen. Um Einwohner*innen möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzer*innen der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle wird die Region ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über katwarn für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

13.02.2020


Offshore-Windparks vor Borkum offiziell am Netz

Die Leistung liegt bei 900 Megawatt

Aus zwei Offshore-Windanlagen vor Borkum ist nach längerem Probebetrieb die Stromproduktion offiziell am Netz. Das Projekt Borwin 3 mit der in der Nordsee installierten Umspannplattform Borwin gamma sowie einer 160 Kilometer langen Leitung bis nach Emden wurde jetzt übernommen, teilte der Netzbetreiber Tennet mit.  Strom aus den Parks EnBW Hohe See und Global Tech I war ab August testweise übertragen worden. Die Leistung liegt bei 900 Megawatt - das sind knapp 13 Prozent der derzeit verfügbaren Übertragungskapazität  für Windenergie aus der deutschen Nordsee. In Emden kommt der Strom nach dem Durchlaufen einer weiteren Umspannstation in das Höchstspannungsnetz.

Offshore-Windanlage vor Borkum  

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

13.02.2020


Metropolregion stellt Untersuchung zur Ladeinfrastruktur vor

Wie werden wir mit Ladestationen versorgt

In Deutschland stehen deutlich mehr Ladesäulen als öffentlich kommuniziert. Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hat für ihr Gebiet den Bestand ermitteln lassen und mit den Daten des offiziellen Registers der Bundesnetzagentur (BNA) verglichen.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 24. Januar 2020 vorgestellt: In der Metropolregion können Elektrofahrzeuge an rund 2.500 Ladepunkten aufgeladen werden. Die offizielle Statistik der Bundesnetzagentur weist zum Stichtag 01.12.2019 in der Metropolregion 335 Standorte mit 775 Ladepunkten aus, real waren es jedoch 741 Standorte mit 2.497 Ladepunkten. Demnach existieren doppelt so viele Standorte mit einer dreifachen Menge an Ladepunkten.

Bei der Analyse der Ladeinfrastruktur wurden allerdings erhebliche qualitative Mängel festgestellt: Viele Ladesäulen boten weniger Ladeleistung, als ausgewiesen, Einrichtungen für das Aufladen von E-Fahrzeugen waren im Untersuchungszeitraum nicht funktionsfähig, und nur selten ist für die Nutzer*innen erkennbar, zu welchen Tarifen der aktuelle Ladevorgang abgerechnet wird.       

Lt. Metropolregion zeigt die Untersuchung, dass die Planungen des Aufbaus der Ladeinfrastruktur auf einer falschen Datenbasis erfolge und die Debatte auf eine oberflächliche Ladesäulenzählerei verkürzt wird. Zu wenig werde auf die technische Qualität, die Standortwahl, die Wartung und auf Nutzungsfreundlichkeit geachtet. Kommunen sollten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge als Standortfaktor erkennen und sich entsprechend engagieren. Die Metropolregion will auf Basis der Untersuchung ein Konzept für eine sinnvolle Ladeinfrastruktur vorlegen. Diese Vorschläge sollen als Grundlage für Planungen in anderen Regionen Deutschlands gelten. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Metropolregion/Sigrid Lappe/Ute Micha


Nachhaltiger Tourismus gefragt

Deutsche Destinationen schließen Bündnis

Zusammen mit 13 deutschen Destinationen engagiert sich die TourismusMarketing Niedersachsen (TMN) beim Aufbau des Netzwerks „Exzellenzinitiative Nachhaltige Reiseziele“. Gefördert wird das Projekt durch das LIFT-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). 
Vom Nachhaltigkeitswettbewerb „Tourismus mit Zukunft“, über Kooperationen mit regionalen Destinationen zur nachhaltigen Entwicklung bis hin zur Analyse und Ausarbeitung touristischer Maßnahmen im Zuge der niedersächsischen Klimawandelfolgenstrategie: Seit Jahren setzt sich die TMN für nachhaltige Tourismusentwicklung in Niedersachsen ein.

Workshopgruppe Dezember 2019

„Auch zukünftig wird sich die TMN in diesem Bereich engagieren, weshalb die Initiative ideal zu unseren Bestrebungen passt. Allein schon der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die niemand alleine lösen wird. Deshalb ist es uns wichtig, uns bei diesem Thema bundesweit zu vernetzen“, so Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TMN. Für April 2020 ist die offizielle Gründung des Netzwerks im Rahmen eines zweitägigen Fachforums Nachhaltigkeit des Deutschen Tourismusverbands (DTV) geplant. Weitere Informationen unter kompetenzzentrum-tourismus.

TMN/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

14.02.2020


Niedersachsen ist Partnerland beim Deutschen Frühling Estland im März 2020

Fruchtbare Zusammenarbeit in Wissenschaft und Kultur weiter ausbauen

In diesem Jahr ist Niedersachsen Partnerland beim Deutschen Frühling Estland. Die vierwöchige Veranstaltung, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, ist das größte ausländische Kulturfestival des Landes. 

„Wir Niedersachsen unterhalten vielfältige Beziehungen zu Estland und haben einiges mit dem Partnerland gemeinsam. Wie Estland pflegen wir unsere kulturellen Traditionen und setzen gleichzeitig auf wissenschaftlichen Fortschritt und Innovation und fördern digitale  Lösungen zur Gestaltung einer modernen Industriegesellschaft“, sagt Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Beim Deutschen Frühling in Estland soll die Freundschaft zwischen Niedersachsen und dem baltischen Staat vertieft werden. Bis zu 80 Veranstaltungen sind geplant, von denen Niedersachsen als Partnerbundesland etwa zehn gestaltet und koordiniert. Zu den Höhepunkten gehören die Eröffnungsfeier in Tallinn am 11. März  an dem auch Minister Thümler teilnehmen wird, das Symposium „Digitalisierung des Kulturerbes und seine Innovative Nutzung“ des Leibniz-Informationszentrums Technik und Naturwissenschaften (TIB) Hannover, die Präsentation der neuen deutsch-baltischen Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg sowie eine musikalische Spurensuche zum berühmten niedersächsischen Orgelbauer Arp Schnittger.

Der Deutsche Frühling wird seit 2010 jährlich von der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Estland organisiert. Deutschland präsentiert sich vier Wochen lang mit einem jährlich wechselnden Partnerbundesland mit einem umfangreichen Programm als modernes, vielfältiges und kreatives Land der Europäischen Union.

MWK/Sigrid Lappe HaWo/Ute Micha, PreDiNo

08.02.2020


Hörregion Hannover: „Schule des Neuen Hörens“ mit Damian Marhulets

Der Künstler lädt ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken

Wie können moderne Wissensformen und Denkpraxen die Musik durchdringen und damit auch ihre Komposition und Wahrnehmung verändern? In der multimedialen Vortragsreihe „Schule des Neuen Hörens“ verwebt Damian Marhulets (Foto Wikipedia) philosophische Gedanken und Theorien mit Musikstücken unterschiedlicher Epochen.

An sechs Abenden lädt der hannoversche Künstler dazu ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken – mit audiovisuellen Performances, in Vorträgen und Gesprächen mit Gästen.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Hörregion Hannover mit Incontri – Institut für neue Musik an der HMTH und wird von der Stiftung Niedersachsen unterstützt. Der Eintritt zu allen Abenden ist frei.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter hörregion-hannover.

Weitere Termine dienstags am 3. und 10.03., jeweils 18.30 Uhr, Eintritt frei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


In diesem Jahr purzeln die runden Geburtstage nur so!

Die Große Fontäne, der Marathon und die Raschplatzhochstraße

Es wird schon gezählt bis die runden Geburtstage beginnen: Denn hier zählen nur die runden Jubiläen der Stadt in 2020!

Wenn am 23. Mai Australiens Pyro-Experten "Skylighter Fireworx" im Großen an den Start gehen, steigt der Internationale Feuerwerkswettbewerb zum 30. Mal!

Noch eine 300-Jahrfeier findet in Herrenhausen statt: Seit 1720 sprudelt die Große Fontäne im Großen Garten in Herrenhausen. Bei Windstille schießt sie bis zu 80 Meter hoch - ein Europa-Rekord. Beim Probelauf vor König Georg I. kam der Wasserstrahl auf gerade mal fünf Meter.

Zu den KunstFestspielen wird die Fontaine zur Kunstinstallation Fountain Scan von Robert Henke. 

Auch feiert in diesem Jahr der Hannover-Marathon seinen 30. Geburtstag. Beim ersten Lauf 1990 rannten 7 131 Aktive mit, inzwischen sind es fast 27 000 "Marathon-Verrückte"! Und das nächste Laufereignis startet schon am 26. April - eventuell mit neuem Rekord?

Und einfach dem City-Stau davon fahren: Seit  50 Jahren geht das auf der 161 Meter langen Raschplatzhochstraße.

Wir sagen allen Geburtstagskindern herzlichen Glückwunsch zum 300sten!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

11.02.2020


Klimaschutz einfach machen - proKlima-Förderprogramm 2020

Alle sprechen über Klimapaket, Klimaschutzgesetz und „Klimanotstand“

Die Proteste der FridaysForFuture-Bewegung erzeugen hohe Aufmerksamkeit. Unter dem Motto 2020 „Klimaschutz einfach machen“ unterstützt der enercity-Fonds proKlima Bürger*innen und Unternehmen bei ihren konkreten Beiträgen zum Klimaschutz. Die Breitenförderprogramme für 2020 sind neu aufgelegt: Die proKlima-Gremien haben den kommenden Jahreshaushalt und das Breitenförderprogramm mit einem Budget von rund 1,4 Millionen Euro beschlossen.

„Der proKlima-Fonds unterstützt seit über 20 Jahren das Klimaschutz-Engagement in den beteiligten Partnerstädten. Klimaschutz, Wärme- und Mobilitätswende lassen sich so gemeinsam mit den Bürgern voranbringen“, sagt Philipp Kreisz, Vorsitzender des proKlima-Kuratoriums und Ratsherr der Landeshauptstadt. „Die neuesten Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen, dass die CO2-Minderung durch proKlima noch nie so wichtig war wie heute.“

Gemessen an seiner Wirkung gehört der 1998 gegründete Klimaschutzfonds zu den kostengünstigen CO2-Vermeidungsmaßnahmen. „Wir haben über 20 Jahre gerechnet rund 60 Euro pro vermiedene Tonne CO2 investiert“, sagt der Leiter der proKlima-Geschäftsstelle Matthias Wohlfahrt. Die durch die Förderung der im Jahr 2019 angeregten Maßnahmen werden voraussichtlich mehr als 25.000 Tonnen CO2 im Lebenszyklus der Maßnahmen eingespart. Das entspricht rechnerisch rund 175 Milliarden Google-Suchanfragen oder drei Milliarden Stunden Netflix gucken bei aktuellem Bundesstrommix.

Bei Wohnneubauten hat proKlima seine „Nachhaltigkeitsprinzipien“ als neuen Anreiz weiter ausgebaut. „Denn im Gebäudebereich wird nicht nur Energie für Heizung und Strom aufgewendet. Auch die Herstellung und Entsorgung von Baumaterialien hat Einfluss auf die CO2-Bilanz im Lebenszyklus eines Gebäudes“, erläutert Dr. Frank-Peter Ahlers von der Handwerkskammer und Vorsitzender des proKlima-Beirats.

Die neue Förderung gilt für „nachhaltige“ Bauweise (maximal 10.000 Euro Zuschuss). Dem Ausbau der Solarenergie dient die deutliche Erhöhung der Fördersätze für PV-Lotsen, insbesondere für die Expertenberatung zu Statik, Steuer- und Rechtsfragen (bis zu 1.500 Euro Zuschuss).

Bei der Modernisierung von Wohngebäuden folgt ein erhöhter Fördersatz für Holzfenster gemäß der proKlima-Nachhaltigkeitsstrategie. Im Bereich der Heizungstechnik hat proKlima die Fördersätze für Wärmepumpen verdoppelt, da so zunehmend erneuerbar erzeugter Strom zum Einsatz kommen kann und die Umrüstung von u.a. Ölheizungen angereizt werden soll (bis zu 3.000 Euro Zuschuss). Veränderte Zuschüsse für hydraulischen Abgleich sollen den Austausch von Heizkörpern begünstigen, damit sie auf klimaschonendem Niedertemperaturniveau betrieben werden können. 

Details zu den neuen Förder-Richtlinien: proklima-hannover/foerderung

enercity/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo 


Dach-Solar-Richtlinie: Region hat ein Förderangebot

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Eine neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover ist in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Testfeld Niedersachsen für autonomes Fahren eröffnet

Es erstreckt sich auf Autobahnen, Bundes- und Landstrassen

Schon ein wenig gruselig - Autos, die wie von Geisterhand fahren - und das in Niedersachsen. Hier wird die Vision vom autonomen fahren immer konkreter. Jetzt nahmen Forscher den ersten Teil des bald weltgrößten Testfeldes für vernetzte Fahrzeuge in Betrieb.

Auf rund 7,5 Kilometer der A 39 bei Braunschweig erfassen Kameras an 71 Masten den Verkehr, geben zum Beispiel  Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit anonymisiert in Echtzeit an ein Rechenzentrum und vernetzte Fahrzeuge weiter. So soll autonomes Fahren weiterentwickelt, Assistenzsysteme verbessert und den Verkehr flüssiger werden.

Das Testfeld Niedersachsen zwischen Hildesheim, Hannover, Braunschweig und Wolfsburg umfasst rund 280 Kilometer auf den Autobahnen A2, A39, A39, mehrere Bundes- und Landstraßen. sowie einem Teil des Stadtverkehrs in Braunschweig.

Die Testfeld-Strecke eröffneten am Mittwoch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), Karsten Lemmer, Verkehrs-Vorstand beim DLR und weitere Partner mit einem Druck auf einen roten Knopf. Foto DLR

Professor Karsten Lemmer, Vorstand vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): "Hier wird die Mobilität der Zukunft gemacht!"

Das Testfeld Niedersachsen, betrieben vom DLR, ist eine offene Forschungs- und Entwicklungsplattform. Das bedeutet: Nicht nur feste "Kernpartner" wie Volkswagen oder Continental können hier automatisierte Fahrzeuge und Anwendungen ausprobieren, sondern es ist offen für jedes Start-up", wie Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft und Raumfahrt erklärte. Das Ziel sei, die Mobilität der Zukunft zu entwickeln "und auch auf die Straße zu bringen".

Für den Aufbau des Testfeldes wurden rund fünf Millionen Euro ausgegeben. Das Geld stammt von der Europäischen Union, dem Land Niedersachsen und von Partnern wie Volkswagen, Siemens und Continental. Bis selbstfahrende Autos serienreif und straßentauglich sind, könnte es laut Experten noch 20 bis 30 Jahre dauern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Wie entwickelte sich Hannover?

Das „Statistische Jahrbuch 2019“ der Stadt Hannover veröffentlicht

Die Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover hat das „Statistische Jahrbuch 2019“ veröffentlicht. 14 Themenbereiche wurden statistisch erfasst, die einen Überblick über das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt ergeben. Die Daten sind in Tabellen und Abbildungen dargestellt und Zeitreihen gebildet, um Entwicklungen aufzuzeigen.

So wird etwa sichtbar, dass es das Vereinigte Königreich aufgrund des drohenden Brexits jüngst in die Top 10 der Herkunftsländer bei Einbürgerungen in Hannover geschafft hat; die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 2018 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist – bei Männern auf 36 und bei Frauen auf 31 Stunden; die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen innerhalb von zehn Jahren um 44,5 Prozent gestiegen ist; Hannover als Hochschulstandort spürbar an Bedeutung gewonnen hat – die Zahl der Studierenden ist von 33.654 in 2007 auf 49.380 im Jahr 2017 angewachsen; die Zahl der Rettungsdiensteinsätze von 2014 bis 2018 von 83.610 auf 95.547 gestiegen ist; gemessen an der Zahl der Mitglieder Behindertensport aktuell die fünftgrößte Sportart ist.

Das statistische Jahrbuch, das jährlich fortgeschrieben werden soll, steht im Internet unter statistik-hannover zum Download (PDF-Format) bereit.

Die Veröffentlichung ergänzt die „Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke“.

Der Link zum „Statistischen Jahrbuch“: hannover/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Statistisches-Jahrbuch

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste

Genehmigung um Töten des Tieres erneut verlängert

Der Rodewalder Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste. Das Umweltministerium hat die Genehmigung zum Töten des Tieres erneut um einen Monat verlängert. „Wir unternehmen weiterhin alle Anstrengungen, des Tieres habhaft zu werden“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Tierschützer waren gegen die Genehmigung gerichtlich vorgegangen.

Das Verfahren zur Tötung des Tieres mit der offiziellen Bezeichnung "GW717m" werde "weiter unter Hochdruck vorangetrieben", so das Ministerium. Tierschützer hatten bereits scharf gegen die Genehmigung protestiert und gerichtlich dagegen geklagt.

Geht es ihm an den Kragen? Foto nz-Nienburg

Der Problemwolf im Landkreis Nienburg wird seit Januar 2019 gesucht, wurde aber bisher nicht gefunden! Er darf geschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche