Auch im Herbst: BESUCHERMAGNET HERRENHÄUSER GÄRTEN



Öffnungszeiten und Service

Info-Pavillon geöffnet bis 31. Okt. 10 bis 18 Uhr 

Großer Garten und Berggarten: Bis 31. Okt. tägl. 9 bis 18 Uhr (Grotte 17.30 Uhr), 1. Nov. bis 31. Dez. tägl. 9 bis 16.30 (Grotte 16 Uhr). Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung der Gärten.

Museum und Schloss-Shops: Bis 31. Oktober täglich 11 - 18 Uhr, 1. November   bis 8. April 2018 Do. - So.. 11 - 16 Uhr.

Rollstuhlverleih für den Gartenbesuch nach Anmeldung Tel. 0511/168-34000  


Führungen in den Gärten

Führung "Königliche Gartenpracht" Sbd.+ So. 21./22., 28./29. Okt. jeweils 14 Uhr, Treff Eingang Großer Garten (am Schloss).

Feuerrallye 27. Okt., 18.30 Uhr: Auf der Suche nach dem Lagerfeuer geht es bei Nacht durch den Großen Garten für Kinder von drei bis 5 Jahren in Begleitung Erwachsener, Treff Schlossküche Herrenhausen

29. Okt., 17.30: Laternenumzug im Großen Garten,Treff Sonnenuhr. Große und kleine Besucher mit ihren Laternen treffen auf Stelzenläufer mit phantasievollen Kostümen, begleitet von Spielmannszügen.  VVK im Künstlerhaus und an der Schlosskasse (Erw. im VVK 4, an der AK 5 Euro, Kinder bis 12 J. frei) 


Hannah-Arend-Tage und Ausstellung im Museum

17. Oktober, 19 Uhr, Galerie Herrenhausen: Eröffnung der 20. Hannah-Arendt-Tage und der Ausstellung „Geheimnis – ein gesellschaftliches Phänomen“ mit Grußworten von Oberbürgermeister Stefan Schostok, Dr. Thomas Brunotte (VolkswagenStiftung) und Dr. Ralf Nemetschek (Nemetschek Stiftung).

 Mit einem Vortrag über „Das Ende der Demokratie – Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt“ eröffnet die Autorin, Juristin und Softwareunternehmerin Yvonne Hofstetter die diesjährigen Hannah Arendt Tage. Im Mittelpunkt der mehrtägigen Veranstaltungsreihe stehen Fragen nach demokratiefördernden Potenzialen der Digitalisierung, nach neuen Formen politischer Kommunikation und Gestaltungsspielräumen für eine tragfähige „Demokratie 5.0“.

Die interaktive Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ ergänzt das Themenspektrum der Hannah Arendt Tage um die Aspekte der Transparenz und Privatheit. Globalisierung und neue Kommunikationsformen beeinflussen Politik, Wirtschaft und Privates – und die Kultur der Geheimhaltung. Gibt es ein Grundrecht auf Geheimnis? Die Ausstellung lädt ein, selbst Position zu beziehen und in den Dialog miteinander zu treten.

"Geheimnis – ein gesellschaftliches Phänomen"

Ausstellung im Museum Schloss Herrenhausen zu der Frage: Sind unsere Daten wirklich geheim?

Eine Schau, die zu einem interaktiven Raum für die selbstreflexive Auseinandersetzung mit zentralen Gegenwartsfragen wird, haben die Macher von "Geheimnis – ein gesellschaftliches Phänomen" konzipiert. Ein vielseitiges Rahmenprogramm, dessen breites Spektrum an Angeboten von klassischen Führungen bis hin zu spielerischen Zugängen zur Ausstellung reicht, rundet das Angebot ab.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung "Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen" wurde von der Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt, konzipiert, organisisiert und durchgeführt.

Vom 18 Oktober 2017 bis April 2018 nimmt die Ausstellung die Besucher des Museums mit an Orte von Geheimhaltung und Heimlichkeit.

Führungen jew- Sbd.+ So., 12 Uhr, 22. Okt. Führung für Erwachsene-

Interaktive Ausstellung "Geheimnis" © Julia Krüger Veranstaltungen

Öffnungszeiten des Museum und Schloss-Shops: Bis 31. Oktober täglich 11 - 18 Uhr, 1. November 2017  bis 8. April 2018 Do. - So.. 11 - 16 Uhr.


Zweites Konzert der Chopin-Gesellschaft

20. Oktober, 18 Uhr, Orangerie: Konzert der Chopin Gesellschaft Hannover. Das zweite Konzert der Chopin-Gesellschaft steht ganz im Zeichen des berühmten Komponisten. Junge polnische Pianisten spielen Werke aus dem Oeuvre Chopins. Die Orangerie in den Herrenhäuser Gärten bietet dazu den festlichen Rahmen. (Eintritt: Nichtmitglieder 25, Mitglieder 15, Jugendliche 7 Euro)


Zum Poetry Slam 2017

27. Okt, 19 und 21 Uhr. Galerie: Einzel-/Halbfinale 1 + 3

27. Okt, 20 Uhr. Orangerie: Einzel-/Halbfinale 1 + 3

Vom 24. bis 28. Oktober 2017 verwandelt sich Hannover ins Zentrum der deutschsprachigen Poetry Slam-Szene. Das größte Live-Literatur-Festival Europas ist der absolute Höhepunkt im Jahr für alle Slam-Poetinnen und -Poeten und Poetry Slam-Fans. Die besten deutschsprachigen Poetinnen und Poeten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg kommen an diesen fünf Tagen zusammen und ermitteln ihre neuen Meisterinnen und Meister im Einzel- und Team-Wettbewerb. In zehn Vorrunden, drei Halbfinale und einem Finale im Einzel-Wettbewerb sowie zwei Halbfinale und einem Finale im Team-Wettbewerb werden die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. Insgesamt präsentieren die Meisterschaften rund 25 Veranstaltungen an fünf Festival-Tagen.
Die Finale sind schon ausverkauft, Veranstalter: Live Literatur Hannover e.V.


Veranstaltungen im Schloss Herrenhausen

24. Oktober, 19 Uhr: Vortrag im Rahmen Forum für Zeitgeschichte " "Wissen - Macht - Meinung: Demokratie 5.0. - Die RAF und der deutsche Herbst 1977“.

Das Forum greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Wie kam es zur Eskalation der Gewalt durch die RAF in den 70er Jahren und wie wurde diese öffentlich wahrgenommen? Experten sprechen über den Deutschen Herbst.

Die RAF war in diversen linken und rechten Printmedien immer wieder Thema - teils mit plakativen Darstellungen von Waffen oder Tatort-Fotos. (Foto: Rijndaal via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4)

1977 war die innenpolitische Lage in der BRD angespannt. Die Rote Armee Fraktion (RAF) hatte Siegfried Buback erschossen, im Juli Jürgen Ponto ermordet. Mit der Geiselnahme von Hanns Martin Schleyer im September des sogenannten Deutschen Herbstes sollten elf inhaftierte RAF-Mitglieder aus deutschen Gefängnissen freigepresst werden; der Druck auf die Bundesregierung erhöhte sich mit der Entführung der Lufthansa-Maschine ,,Landshut". Die Regierung Schmidt entschied sich, nicht auf die Forderungen der Entführer einzugehen - mit dramatischen Folgen: An die erfolgreiche Stürmung der Landshut in Mogadischu durch die GSG9 schloss sich der Freitod dreier RAF-Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim an. Kurz darauf folgte die Hinrichtung Schleyers durch seine Entführer. Mit zunehmender Zahl der Anschläge verhärteten sich die politischen Debatten über den Umgang mit dem Terror und den RAF-Häftlingen zusehends. Dabei kam den Medien eine Schlüsselrolle zu: Sie trugen Live-Bilder sowie nicht immer ganz korrekte Fakten zum Teil sensationsheischend in bundesdeutsche Wohnzimmer. Welche Parallelen gibt es zwischen dem Deutschen Herbst und dem Beginn des 21. Jahrhunderts?

Programm: Lesung mit Günter Schaupp, Schauspieler, Hamburg, Vorträge: Prof. Dr. Petra Terhoven, Professur für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte, Universität Göttingen , Dr. Wolfgang Kraushaar, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur (tbc)

Gespräch mit den Vortragenden, Moderation und thematische Einführung: Prof. Dr. Klaus Weinhauer, Center for InterAmerican Studies, Universität Bielefeld

Eintritt wie immer frei, Einlass um 18:15 Uhr.  


2. Nov., 19 Uhr: Können wir HIV besiegen? Infektionen mit HIV sind nach wie vor weltweit von großer Bedeutung. 

Kaum ein medizinisches Forschungsfeld entwickelt sich so schnell wie das der HIV-Forschung. Gerade einmal 35 Jahre ist es her, dass eine seinerzeit neue tödliche Erkrankung beschrieben wurde. Nur zwei Jahre später, 1984, wurde das dafür verantwortliche Humane Immunodefizienz Virus (HIV) isoliert. Bis in die 90er-Jahre kam eine HIV-Infektion einem Todesurteil gleich, mittlerweile ist sie zu einer beherrschbaren Erkrankung geworden. Mehr noch: HIV-positive Menschen haben nicht nur die gleiche Lebenserwartung wie HIV-negative, sondern können auch andere nicht mehr infizieren, sofern sie gut therapiert sind.

Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen aus einer Wirtszelle knospenden HI-1-Virus (in grün) aus kultivierten Lymphozyten. (Foto: C. Goldsmith/CDC via Wikimedia Commons)

Trotz dieser Erfolge ist HIV aber nach wie vor nicht heilbar, Patient(inn)en sind auf die tägliche Einnahme von Medikamenten angewiesen. Weltweit stecken sich jährlich immer noch rund eine Millionen Menschen vor allem im südlichen Afrika an. Hoffnungen ruhen auf der HIV-Impfstoffentwicklung, da bislang nur Impfstoffe Epidemien von derartigem Ausmaß ein-dämmen konnten. Darüber hinaus zeigen Chemoprophylaxen erstaunliche Erfolge, bei der HIV-negative Menschen HIV-Medikamente einnehmen, um sich beim Kontakt mit HIV-positiven Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Aber auch diese Art der Prophylaxe birgt Risiken wenn es um das konsequente und nachhaltige Eindämmen der weltweiten HIV-Epidemie geht.

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Hendrik Streeck vom Institut für HIV-Forschung Erfolge und Misserfolge der HIV-Impfstoff- und Heilungsforschung aufzeigen und anhand von ausgesuchten Beispielen deutlich machen, was in Zukunft die HIV-Epidemie besiegen könnte.

Eintritt wie immer frei, Einlass um 18:15 Uhr.  


Viel Stoff für Kontroverse am 7. November im Schloss Herrenhausen:                    Stilistische Virtuosin oder Kitsch-Autorin? 

Zunächst schien es, als gerieten mit Jane Austens Tod 1817 auch ihre Werke rasch in Vergessenheit. Bereits 1820 waren ihre Romane, die sie unter dem Pseudonym "a Lady" veröffentlich hatte, vergriffen. Doch kaum ein Jahrzehnt später kam die erste Gesamtausgabe heraus - und seitdem finden Jane Austens zeitlose Werke über romantische Verwicklungen, unerwiderte Liebe, Eitelkeiten, Unabhängigkeit und gesellschaftliche Zwänge großen Zuspruch.

Die 1775 geborene Schriftstellerin gehört heute nicht nur fest in den literarischen Kanon, sondern zählt auch zu den meistgelesenen Autorinnen Englands. Dabei bieten ihre Werke mehr als mitreißende Liebesgeschichten, stecken sie doch voll beißender Satire und Gesellschaftskritik, die Austen subtil in ihre Romane webt.

Zahlreiche Generationen haben nach dem eigenen Spiegelbild in Austens Romanen gesucht: ob in "Clueless", der kalifornischen High School-Version von "Emma" (1995), oder in den vielen Aktualisierungen von "Stolz und Vorurteil" als "Bridget Jones" (2001), als Bollywood-Komödie "Liebe lieber indisch" (2004), oder zuletzt als "Stolz und Vorurteil und Zombies" (2016).

Jane Austen (nach einem Portrait von Cassandra Austen) (Ausschnitt) (Foto: James Andrews - Sotheby's via WikimediaCommons https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AJane_Austen%2C_by_James_Andrews.jpg)

Auch Jane Austen selbst wurde unterschiedlich betrachtet: als bescheidene alte Jungfer, hämische Kritikerin, Mutter des Romans, stilistische Virtuosin, feministische Rebellin oder Königin der romantischen Komödie. Warum werden wir auch 200 Jahre nach Jane Austens Tod nicht müde, uns mit ihr und ihrem Werk zu beschäftigen?

Vorträge: Prof. Dr. Jana Gohrisch, Leibniz Universität Hannover, und
PD Dr. Anne-Marie Scholz, Universität Bremen

ModerationProf. Dr. Barbara Schaff, Universität Göttingen


Nach dem Feuerwerkswettbewerb ist vor dem Feuerwerkswettbewerb

Sie liessen es so richtig krachen: Zum Abschluss des Wettbewerbs 2017 lieferten die Pyro-Künstler aus Amerika zwar eine tolle Show ab, brachte den Himmel über den Garten zum Glühen – doch die zündende Idee kam von den Polen: Mit ihrer umwerfenden und unglaublichen Pyro-Show holte sich das Team „Surex“ am Schlusstag, dem letzten 16. September, den begehrten Gesamtsieg.

Den zweiten Platz sicherte sich das Team StyrFire aus Österreich, dritter wurde England.

Die zündende Idee kam von dem polnischen Team @Hannover Veranstaltungs GmbH

2018 wird es dann den  28. Internationalen Feuerwerkswettbewerb geben: Am 26. Mai, 9. Juni, 18. August, 1. Und 15. September. Drei Länderteams sind bereits bekannt: Norwegen, Neuseeland und Rumänien.

Der Kartenvorverkauf beginnt voraussichtlich Anfang November 2017.


Das Arne-Jacobsen-Foyer

Das Arne-Jacobsen-Foyer strahlt wieder in seinem schlichten Charme

Erneuerung kostet 1,7 Millionen Euro

Die  Sanierung am Arne-Jacobsen-Glasfoyers vor dem Großen Garten in Herrenhausen ist abgeschlossen. Das Foyer stammt aus der Feder des Architekten Arne-Jacobsen. Es gilt international als bedeutendes Denkmal der Moderne.

Die Stadt hat keine Mühen und Kosten - 1,7 Millionen Euro - gescheut, um die Gradlinigkeit gepaart mit außergewöhnlicher filigraner Schmiedeeisenkunst zur Geltung zu bringen. Stolz ist die Stadtverwaltung darauf, daß das Budget eingehalten wurde.

Das Gebäude, ursprünglich gebaut als Foyer, Garderobe mit WC-Räumen für das Galeriegebäude ist heute auch eine beliebte Verbindung zum Schloß und seinem Museum. Es wird auch als Eventlocation genutzt, Seit dem 3. August bietet die neue Sommergastronomie der Schlossküche Herrenhausen den Besuchern des Großen Gartens leckere Kleinigkeiten, Kaffeespezialitäten und mehr - immer mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr