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Eine temporäre Oase

Pop-Up-Park vor dem Hauptbahnhof  


Noch bis 18. September hat der Einkaufsbahnhof Hannover zum ersten Mal den Pop-Up-Park in Hannover auf dem Ernst-August-Platz aufgebaut. Es wurde eine grüne Welt erschaffen, um das natürliche, gesunde und nachhaltige Leben zu zelebrieren:  Auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Hannover entsteht eine Oase – zumindest temporär.

Die Firma Luminar, bekannt für aufwendige Lichtkonzepte, hat den Bahnhofsvorplatz für den Einkaufsbahnhof Hannover in einen Pop-up-Park verwandelt. Es wurden Bäume und Beete aufgestellt, durch die entspannt hindurchspaziert werden kann. Der Mindestabstand von 1,50 m ist gegeben.  

Besucher sind eingeladen, einen Snack in frischer Luft mitten in der Stadt zu genießen.

Pop-Up-Park, eine Oase geschaffen von Luminar

Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo 

Informationen: hauptbahnhof/pop-up-park-hbf-hannover/


Cool bleiben: Citynahe grüne Schattenplätze laden zum Verweilen ein

Stadtklimaprojekt dokumentiert die Situation im Stadtgebiet Hannover

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover stellt zehn citynahe grüne Schattenplätze im Internet vor, auf denen sich Menschen und Familien an warmen Tagen wohlfühlen können.

Ob als Treffpunkt, zur Erholung in der Pause oder zum Aufenthalt mit Kindern – die Plätze laden durch ihre Gestaltung mit vielen sowie großen Bäumen, mit Bänken, Spielgeräten oder Brunnen zum Aufenthalt ein.

Auf dem Internet-Portal hannover/schattenplätze bietet eine Galerie die Adressen der zehn Schattenplätze, eine Übersichtskarte sowie weitere Informationen mit Tipps für heiße Tage. Die Zehn-Punkte-Liste enthält beliebte Orte wie den Maschpark mit großen Rasenflächen oder den Trammplatz mit dem erfrischenden Klaus-Bahlsen-Brunnen, aber auch weniger bekannte wie der Spielplatz am Senior-Blumenberg-Gang nahe der Aegidienkirche (Foto (c) LHH) sind dabei.

Insbesondere Bäume wirken sich in stark versiegelten innerstädtischen Bereichen positiv auf das Stadtklima aus und bereichern das Stadtgefüge als Schattenspender.

Kühlere Verweilorte sind auch eines von vielen Themen im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Hannover. Weitere Infos zu diesem Thema bietet hannover unter dem Suchbegriff „Klimawandel und -anpassung“.

Innerhalb einer dicht bebauten Stadt bildet sich im Vergleich zum freien Umland ein verändertes lokales Klima. Diese sogenannte „Wärmeinsel“ wird durch den Klimawandel zusätzlich verstärkt. Der Deutschen Wetterdienst (DWD) untersucht derzeit den Wärmeinseleffekt für die Stadt Hannover.

Dazu lieferten die für die Projektdauer von 2017 bis 2020 aufgestellten DWD-Wetterstationen auf dem Kronsberg, im Gewerbegebiet Linden-Süd und am Weidendamm kontinuierlich aktuelle Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonnenstrahlung. Diese wurden und werden unter anderem durch Fahrten mit einem Messfahrzeug während sommerlicher Hochdruckwetterlagen ergänzt. Zum Vergleich können die langjährig vorliegenden Klimadaten der Wetterstation Hannover-Langenhagen herangezogen werden.

Erste Ergebnisse des Stadtklimaprojekts liegen vor: So zeigt die Auswertung der seit 1951 kontinuierlich gemessenen Temperaturen an der Wetterstation Langenhagen etwa eine deutliche Erwärmung der Jahres- und Sommermitteltemperatur um etwa zwei Grad. Auch die Anzahl der Hitzetage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30 Grad Celsius hat deutlich zugenommen: Allein von 2010 bis 2019 gab es fünf Jahre mit mindestens zehn Hitzetagen, während in den 30 Jahren davor (1981 bis 2010) durchschnittlich nur 6,3 sehr warme Tage pro Jahr gemessen wurden. Lediglich in sieben Jahren traten in diesem Zeitraum zehn oder mehr Hitzetage auf. In den Jahren 2018 und 2019 wurden Höchstzahlen von 22 bzw. 19 Tagen erreicht. Weitere Informationen zum Stadtklimaprojekt im Internet unter  hannover, Suchbegriff „Untersuchung des Stadtklimas“.


Niedersachsen: Die Verwaltung wird digital

Online-Services künftig über einen zentralen elektronischen Account

CIO Horst Baier: „Niedersachsen schafft die Grundlage für die Umsetzung der digitalen Verwaltung“

Bürger*innen sowie Unternehmen in Niedersachsen können Online-Services ihrer Verwaltung künftig über einen zentralen elektronischen Account in Anspruch nehmen. Das Land nutzt für die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen ab Herbst das Servicekonto von Dataport, einem öffentlichen IT-Dienstleister mit Sitz in Kiel und Hamburg, an dem auch das Land Niedersachsen beteiligt ist.

Das Servicekonto ist ein Kundenkonto, über das sich Bürger*innen sowie Unternehmen bei der Verwaltung registrieren und deren Online-Services abrufen können. Die Kommunikation mit den Behörden erfolgt dabei über ein elektronisches Postfach, das Teil des Servicekontos ist. Über dieses Postfach lassen sich Dokumente oder Bescheide online zustellen und abrufen.  Neben den Landesbehörden können auch die Kommunen das Servicekonto nutzen, um ihre Dienstleistungen online zur Verfügung zu stellen.

Damit ist ein wesentlicher Bestandteil des Onlinezugangsgesetzes (OZG) erfüllt, denn laut OZG müssen zentrale Dienstleistungen der Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen bis Ende 2022 online angeboten und über Nutzerkonten abgerufen werden können.

Dr. Horst Baier (Foto r.), IT-Bevollmächtigter und CIO des Landes Niedersachsen, sagt: „Die vertiefte Zusammenarbeit mit Dataport macht jetzt den Weg frei, die vorhandenen Entwicklungen mit dem Servicekonto zu verknüpfen und ein umfassendes Verwaltungsportal zu bauen. Das Land Niedersachsen stellt darüber hinaus das Servicekonto allen Kommunen zur Verfügung. Durch diese engere Zusammenarbeit sollte es auch gelingen, bereits in Entwicklung befindliche Onlinedienstleistungen anderer Länder in Niedersachsen einzusetzen und damit ein wirtschaftliches Vorgehen zu sichern.“

Baier hat die Position des IT-Bevollmächtigten der Landesregierung in Niedersachsen übernommen. Als CIO (Chief Information Officer) leitet Baier seit dem 20. März 2020 die neu eingerichtete Stabsstelle „Informationstechnik der Landesverwaltung“ im Nds. Ministerium für Inneres und Sport. Zu seinen Aufgaben zählen im Wesentlichen die Bereiche Verwaltungsmodernisierung, IT-Strategie und E-Government, Informations- und Cybersicherheit sowie IT-Infrastruktur.

An die OSI-Infrastruktur sind bereits die Trägerländer Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein angeschlossen. Die Plattform betreibt Dataport in seinem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sicherheitszertifizierten Rechenzentrum.


Personal in belasteten Service-Bereichen der Landeshauptstadt wird aufgestockt

Mammutaufgabe für die Stadt: Es fehlt an allen Ecken und Kanten

Für die Ausländerbehörde, das Standesamt, die Kfz-Zulassungsstelle und die Bürgerämter sowie kurzfristige Unterstützung durch Abordnungen. Derzeit gibt es erhebliche Probleme bei der Erbringung verschiedener Dienstleistungen wie in den Bürgerämtern, dem Standesamt, der Kfz-Zulassung und der Ausländerbehörde. Trotz erzielter Fortschritte ist absehbar, dass die Abarbeitung der entstandenen Rückstände mit den vorhandenen personellen Ressourcen nur langsam erfolgen kann. Die Verwaltung hat sich deshalb entschieden, zusätzliche personelle Unterstützung für die betroffenen Bereiche zu organisieren.

Oberbürgermeister Onay und Finanz- und Ordnungsdezernent  Dr. Axel von der Ohe stellen vor dem HannoverServiceCenter den Weg aus der Personalenge vor. Foto M. Falk

Befristet für ein Jahr werden bis zu zehn zusätzliche Mitarbeiter*innen für die betroffenen Bereiche eingestellt und sofort zudem eine Unterstützung durch Personal aus anderen Fachbereichen der Stadtverwaltung. Hier werden kurzfristig weitere zehn Mitarbeiter*innen in den Fachbereich öffentliche Ordnung abgeordnet

Onay hat sich heute gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten für Finanzen und Öffentliche Ordnung, Dr. Axel von der Ohe, ein Bild von der Arbeit im HannoverServiceCenter verschafft. Bei einem Rundgang im Rahmen seiner Sommertour zeigte er sich beeindruckt, von der Vielfältigkeit und dem Umfang der hier erbrachten Leistungen. „Ich bin sicher, dass die getroffenen Personalentscheidungen eine kurzfristige Verbesserung für die Kund*innen bedeutet, aber auch die Mitarbeitenden entlastet."

Durch die Corona bedingte Schließung mussten rund 15.000 Termine in den Bürgerämtern, 7.000 Termine in der Kfz-Zulassungsstelle, 3.600 Termine in der Ausländerbehörde und rund 2.000 Termine im Standesamt entfallen und im Nachgang neu vereinbart werden – und dieses neben dem laufenden Tagesgeschäft.

Durch die Bündelung der Ressourcen ist es gelungen, trotz zum Teil fortbestehender Corona werden täglich mehr Fälle bearbeitet, als vor dem Lockdown. Aktuell werden täglich 800 bis 1000 Termine in den Bürgerämtern wahrgenommen, circa 70 bis 150 davon können jeweils tagesaktuell freigegeben werden. In der Ausländerbehörde werden derzeit täglich rund 400 Kund*innenanliegen bearbeitet und dabei etwa 80 Spontankund*innen bedient. Vom Standesamt werden täglich rund 50 Termine wahrgenommen und von der Zulassungsstelle etwa 430 Zulassungen am Tag erledigt.


Stadt schafft Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle

Antisemitismus wird dokumentiert und Bekämpfungsstrategien entwickelt

Die Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover, angesiedelt an der Hochschule Hannover hat ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, eine Übersicht antisemitischer Vorfälle in Hannover zu gewinnen und daraus Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Alle Menschen, die in der Landeshauptstadt Hannover antisemitische Erfahrungen – auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erleben oder beobachten, können diese an die neu eingerichtete Stelle melden (Kontaktdaten siehe unten). Die Stelle wird aus städtischen Mitteln finanziert.

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßt die Maßname: „Mit der Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle haben wir ein wichtiges Instrument entwickelt, das uns ein Verständnis über das Ausmaß von Antisemitismus in Hannover gibt und es möglich macht, präventiv und aktiv zu handeln“.

Die Dekanin der Fakultät Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule, Professorin Dr. Ulrike Ernst, betont: „Das Projekt passt bestens in das Portfolio unserer Fakultät. Die Abteilung Soziale Arbeit verfügt über eine jahrzehntelange Expertise in der Präventionsarbeit gegen Antisemitismus.  Diese werden wir nutzen, um die Dokumentationsstelle zu einem wirksamen Instrument bei der Bekämpfung des Antisemitismus zu machen.“

Hier werden die Vorfälle dokumentiert und anonymisiert für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Darüber hinaus leistet die neue Dokumentationsstelle ein Monitoring antisemitischer Versammlungen und Internetseiten für das Stadtgebiet Hannover.

Alle eingehenden Hinweise werden vertraulich behandelt. Bei der Meldung eines Vorfalls zeigen die Mitarbeiter*innen der Dokumentationsstelle Handlungsoptionen auf, aber die Entscheidung, wie weiter verfahren wird, liegt bei den Betroffenen. Bei Bedarf vermittelt die Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle den Kontakt zu weiteren Beratungsangeboten in Hannover.

Kontaktmöglichkeiten der Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover über das Meldeportal: report-antisemitism und 

Persönlich: Kata Miszkiel-Deppe, Telefon: +49 511 9296 3223, Mail: katarzyna.miszkiel-deppe@hs-hannover.de und Helge Regner, Telefon: +49 511 9296 3145, Mail: helge.regner@hs-hannover.de..

Sprechzeiten: Mo - Do: 9:00 – 14:00 Uhr, Fr: 9:00 – 12:00 Uhr.

Homepage: hannover/ueber-uns/projekte/dokumentationsstelle-antisemitismus.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Aktionen rund ums Ihme-Zentrum

Rundgang durch das Ihme-Zentrum

am 3. Oktober, 14.30 Uhr


  • Jan-Philippe Lücke (Foto lks.), Bewohner und Künstler, führt Interessierte durch das Ihme-Zentrum
  • Der Rundgang beginnt mit einem Rückblick auf der Seite der Calenberger Neustadt. Erläutert werden die Struktur des Ihme-Zentrums und insbesondere die Möglichkeiten, die sich für die Kunst- und Kulturwelt ergeben können. In der Fläche des ehemaligen Einkaufszentrum wird der Niedergang und die gescheiterten Revitalisierungsversuche der letzten 20 Jahre dargestellt. Der Rundgang wird abgeschlossen durch die Vorstellung des Konzeptes der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.
  • Start am Capitol-Hochhaus.

Begrenzte Teilnehmendenzahl, Pandemiebedingte Abstandswahrung und Mund-Nasen-Schutz sind obligatorisch.
Anmeldung unter rundgaenge@ihmezentrum.info.

Bürger*innenbeteiligung zum Projekt

Eine neue Durchwegung soll künftig das Ihme-Zentrum öffnen und den Komplex deutlich aufwerten. Über den Bau und den Betrieb der Passage haben die Landeshauptstadt Hannover (LHH), die Projekt IZ Hannover GmbH (PIZ) und die Wohnungs- und Teileigentümergesellschaft Ihme-Zentrum einen Vertrag geschlossen.

Neben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Uwe Bodemann nahmen der Investor Lars Windhorst, der Geschäftsführer der PIZ, Stefan Kindler, sowie Torsten Jaskulski, Geschäftsführer Cardea Immobilien GmbH, stellvertretend für die Wohnungs- und Teileigentümergemeinschaft Ihme-Zentrum Hannover, am Termin teil. Die PIZ verpflichtet sich, den Durchgang zu planen, zu bauen und zu unterhalten. Das Projekt soll bis Ende November 2021 fertiggestellt sein.

Die Entwurfsvarianten von RKW Architektur + aus Düsseldorf stehen zur Diskussion, und es gibt eine Bürger*innenbeteiligung zum Projekt „Durchwegung Ihme-Zentrum“.

Weitere Informationen zum Beteiligungsprozess und weitere Veranstaltungsangebote wie Führungen finden sich auf der Website ihme-zentrum.info.

Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Schloss-Herren mit neuen Konzepten

Corona verhagelt Burgen und Schlossbesichtigungen die Saison

Schloss- und Burgen-Besitzer warten mit neuen Konzepten auf. Denn die Corona-Krise verhagelt ihnen einfach die Saison. Nun haben sich die Schloss- und Burgen Herren neue Konzepte überlegt.

Auf Schloss Bückeburg (Foto lks.) zum Beispiel gibt es jetzt Open-Air-Führungen mit maximal neun Personen und obendrein noch viele neue Informationen zu Bau, Geschichte sowie der Familie zu Schaumburg-Lippe. Auch ist in diesen Zeiten die Rückseite des Schlosses zugänglich. Das Schloss selbst kann auf eigene Faust ohne Führung erkundet werden.

Und auf der Marienburg geht es per Einbahnstraße durch das Schloss, einfach wunderbar! Überall stehen Desinfektions-Stationen. Den Besuchern wird auf Einblick in neue Zimmer gewährt, die vorher nicht zu sehen waren.

Trutzig und stolz steht die Hämelschenburg (Foto r.) an der Weser. Auch hier kann man selbst durch die Burg streifen und das Außengelände besichtigen.

Informationen gibt es  per QR-Code aufs Handy. Der Rundgang ist neu und kostenfrei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


So können die Tarife des GVH zum 1. Januar 2021 aussehen

Neue Angebote: Senioren fahren für 30, Azubis für 15 Euro im Monat

Am 23. Juni werden im Verkehrsausschuss und abschließend am 7. Juli 2020 Regionsausschuss neue Tarifregelungen im Großraum Verkehr Hannover (GVH) behandelt. 

Das sind die gewünschten Regelungen: Mit der Tarifanpassung zum 1. Januar 2021 führt der (GVH) eine preisgünstige Zeitkarte für Rentner*innen sowie für Menschen im Ruhestand ab einem Alter von 60 Jahren ein. Die neue Seniorennetzkarte kostet im Monat 30 Euro (Einzelverkauf), als vorauszahlbare Jahreskarte rund 300 Euro und ist im GVH-Tarifgebiet in den Zonen A bis C gültig.

Änderungen sind auch bei der Jugendnetzkarte geplant: Für unverändert 15 Euro monatlich können ab Jahresanfang 2021 nun auch Auszubildende, Berufsschüler*innen Busse und Bahnen für den Weg zur Ausbildungsstätte und in der Freizeit nutzen. Bei vielen der bestehenden Fahrkartenarten ergeben sich keine Preisanpassungen, andere werden marktgerecht angehoben.  

„Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, Neukundinnen und -kunden für den Öffentlichen Personennahverkehr sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den älteren Bürger*innen in der Region Hannover zu gewinnen“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, die neuen Fahrkartenangebote. „Mit dem Angebot der Seniorennetzkarte wird den älteren Menschen ein Anreiz gegeben, auf Fahrten mit dem eigenen Auto zu verzichten und dafür öfter Busse und Bahnen zu nutzen.“ Sie können künftig die Monatskarten im Normaltarif oder Jobtickets nutzen.

Die Seniorennetzkarte ersetzt die Monatskarte 63plus, die nicht sehr erfolgreich war. Einen Beitrag zur Verkehrswende soll auch die Erweiterung des Berechtigtenkreises der schon 2018 eingeführten Jugendnetzkarte leisten. Neben Schülerinnen und Schülern sowie Teilnehmern und Teilnehmerinnen an freiwilligen Diensten profitieren ab dem kommenden Jahr nun auch jugendliche Auszubildende von dem Tarifangebot. Für nur 15 Euro im Monat können sie ohne Einschränkungen Busse und Bahnen im gesamten GVH-Tarifgebiet nutzen.

Drittes neues Angebot im GVH ist die 6-Tageskarte zum Preis von 29 Euro (A, B, C), 37 Euro (AB oder BC) und 45 Euro (A-C). „Damit wird ein attraktives Angebot besonders für Teilzeitkräfte und Berufstägige geschaffen, die nicht jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen oder dem Trend folgend, von zu Hause aus arbeiten“ so Ulf-Birger Franz.

Zum 1. Januar 2021 werden auch die im GVH jetzt geltenden Tarife moderat um durchschnittlich ca. 0,7 Prozent angehoben.

Die neuen Angebote werden am 23. Juni im Verkehrsausschuss und abschließend am 7. Juli 2020 im Regionsausschuss behandelt. 

Keine Preisänderungen gibt es bei bei der Kurzstreckenkarte, den Einzel-und Tageskarten im Kindertarif, bei der Tageskarte S für Kinder, bei den Monatskarten Ausbildung im Einzelverkauf und im Abo und Jahreskarte bei der Jugendnetzkarte, beim Semesterticket GVH, bei der Monatskarte U21 und der Jahreskarte U2, bei den Zuschlägen zu den, AnrufSammelTaxis in Springe und Wedemark, bei den Aufpreisen zur Nutzung der 1. Wagenklasse, bei den Preisen zur Erweiterung des Jobtickets auf die Zonen des Regionaltarifs (D, E oder bis F) und bei den Fahrkarten im Regionaltarif für Einzelkunde.

GVH/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.06.2020


Abschussgenehmigung für den Rodewalder Rüden verlängert

Umweltministerium erteilte die Genehmigung

Der sogenannte Rodewalder Rüde ist erneut zum Abschuss freigegeben worden. Das teilte das Niedersächsische Umweltministerium am Montag mit. Notwendig sei dies geworden, das es entgegen einer günstigen Prognose von März weitere Wolfsrisse im Heidekreis und Landkreis Nienburg gegeben habe.

Die erneut erteilte Ausnahmegenehmigung zur Tötung des Rodewalder Rüden laufe seit dem 17. Juli und sei zunächst befristet bis Ende des Jahres, heißt es aus dem niedersächsischen Umweltministerium.

Eine Ende März ausgelaufene Genehmigung hatte nicht zum Abschuss des Tieres geführt. "Wenn zumutbarer Herdenschutz von Wölfen überwunden wird, muss rechtzeitig reagiert werden im Interesse einer artgerechten Weidetierhaltung, aber auch, um die Akzeptanz für Wölfe bei uns zu erhalten", sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD).

 Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

26.08.2020


VGH-Steelman fördert Nachwuchsarbeit im Behindertensport

VGH-Steelman 2021 im Doppelpack

Sommer- und Winterchallenge des CrossAdventure Kultevents

Es wird wieder frostig! Nach einem einjährigen Sommerintermezzo kehrt der VGH-Steelman auf der Pferderennbahn „Neue Bult“ in Hannover-Langenhagen einmalig wieder zurück zu den Wurzeln: „Aufgrund der aktuellen Durchführungsbestimmungen für Großveranstaltungen in Niedersachsen ist ein solches Event zum geplanten Termin am 27. Juni leider nicht möglich“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel: „Wir haben uns in Abstimmung mit unseren Partnern, den VGH Versicherungen und dem Hannoverschen Rennverein entschieden, den Steelman noch einmal in der kalten Jahreszeit an den Start zu bringen“.

Allerdings ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

Und am Sonntag, dem 24. Januar 2021, heißt es einmal mehr „kalt, matschig, nass!“ Neue aber auch bewährte „Hindernis-Klassiker“ warten dann bei der ultimativen Cross-Adventure-Herausforderung auf die Aktiven, wobei natürlich und auch wieder der Spaß und das Bezwingen der Hindernisse bei diesem ganz speziellen Laufevent im Vordergrund stehen wird. Klettern, krabbeln, hangeln, tauchen – für Jeden wird das Passende bei diesem „Highway to Hell“ dabei sein.

Die Online-Anmeldung bleibt bestehen und ist weiterhin unter www.steelman-hannover.de geöffnet!

Am 26. Juni 2021 kehrt der dann 8. VGH-Steelman wieder in den Sommer zurück. Zusätzlich ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

VGH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Stimmungsvoll und energieeffizient

enercity modernisiert Maschseefontäne

Neben der Straßenbeleuchtung sorgt enercity für die Anleuchtung repräsentativer Gebäude

Die Fontäne am Nordufer des Maschsees mit strahlt in neuem Licht. Während der Winterpause hat enercity die Lichttechnik komplett modernisiert. Seit der Nacht auf Karfreitag leuchtet die Maschseefontäne nun wieder jeden Abend nicht nur stimmungsvoll, sondern auch energieeffizienter. Sie kann von mehreren Seiten des Sees bewundert werden - in Corona-Zeiten natürlich mit gebührendem Abstand.

Mit neun modernen LED-Leuchten ersetzte enercity die bisherigen Halogenstrahler. So wird der Stromverbrauch der Leuchten während einer Saison so um über 80 Prozent gesenkt (von 66,6 kWh auf 11,5 kWh). Die Fontäne sprüht von 14 bis 22 Uhr bis in den Herbst, die Illumination springt jeweils mit der Dämmerung an.

Nun leuchtet und sprudelt sie wieder - die Maschseefontäne. Foto S. Lappe

Eine 13 kW-Pumpe schleudert rund 85.000 Liter in der Stunde in die Höhe. Die Pumptechnik der Fontäne besteht aus fünf Düsen (die mittlere spritzt bis zu 17 Meter, die anderen vier bis zu 10 Meter hoch (zum Vergleich die Große Fontäne Herrenhausen: 70 Meter).

Die Fontäne war ein Geschenk der Stadtwerke, dem Vorläufer der enercity AG, zum 50. Geburtstag des Maschsees im Jahr 1986. Der damalige Vorstandsvorsitzende Dr. Erich Deppe und der damalige Leiter des Kulturamts der Stadt, Harald Böhlmann, haben sie am 4. Juli 1986 zu den Maschseetagen mit einem symbolischen Knopfdruck in Betrieb genommen. Sie hat damals 40.000 DM gekostet und war eigentlich als temporäres Provisorium gedacht. Die rund 20 Meter vom Ufer entfernte Fontäne fand 1986 aber so großen Anklang, daß sie nach Umbauarbeiten im Jahr 1987 wieder dauerhaft in Betrieb genommen wurde.

enercity rückt Bauwerke ins rechte Licht: Neben der Straßenbeleuchtung sorgt enercity auch für die Anleuchtung zahlreicher repräsentativer Gebäude, Denkmäler und Kunstobjekte. Dies schafft ökonomisch, ökologisch und kulturell Mehrwert für die Landeshauptstadt. Zu den illuminierten Bauwerken zählen u. a. das Opernhaus, Neues Rathaus, die Marktkirche, Nikolaikapelle, der Niedersächsische Landtag, die Kröpckeuhr, das Ernst-August-Reiterdenkmal, das Alte Rathaus und seit Juni 2013 das spektakulär beleuchtete Heizkraftwerk, das Wahrzeichen für Linden (Foto rechts).

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Da ist man gerne einmal: „Couch-Potato“

Neue Perspektive: Hannover vom Sofa aus erleben

Vieles geht immer noch nicht: Kongresse,  eingeschränkt Übernachtungen in tollen Hotels, Messen erst ab Oktober (infa)  - die Corona-Pandemie hat Hannovers Tourismusbranche fest im Griff, und viele Häuser haben mangels Buchungen geschlossen. Die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit oder Urlaub geschickt.

Doch die Hannover Marketing- und Tourismus GmbH (HMTG) trifft Vorkehrungen: Der Feuerwerkswettbewerb wird in 2021 verlegt neues24/herrenhaeuser-gaerten-berggarten.

Der hannoverinteressierte Reisende kann trotz Reisebeschränkungen in diesen Tagen der Landeshauptstadt einen Besuch abstatten - ganz relaxt von der Couch aus: Hannovers Touristiker haben die 360-Grad-Kampagne mit Rund-um-Bildern und Videos von Sehenswürdigkeiten aus Stadt und Umland aktiviert und um verschiedene touristische Attraktionen ergänzt: davon allein 24 die es jetzt im Umland gibt. "Travelling without moving" - Reisen, ohne sich zu bewegen - heißt  das virtuelle Angebot. Der Betrachter bestimmt Position und Kameraführung. Nötig ist nur ein Handy, Tablet oder PC - und die Internetadresse. Insgesamt sind 46 Hannover-Spots zu finden und zwar unter visit-Hannover.

Die „Couch-Potato“ kann den Maschsee ansteuern, die HDI-Arena, den Opernplatz, die Herrenhäuser-Gärten, den Lichtenbergplatz in Linden und im Umland sind neben der Marienburg, dem Steinhuder Meer und dem Altwarmbüchener See auch die Sigwardskirche Idensen bei Wunstorf anzusteuern. Doch Höhepunkt der Tour ist der virtuelle Rundgang durch die Stadt Hannover: Durch Anklicken verschiedener Punkte wird der Besucher durch Straßen, zu Plätzen und Sehenswürdigkeiten geführt.

„In Zeiten von Corona wollen wir Perspektiven für die Zeit danach geben", sagt Maike Scheunemann. Wer jetzt zu Hause sein müsse, erstelle sich bestimmt eine To-do- Liste mit Dingen zusammen, die er in Zukunft machen wolle.

„Darunter ist dann vielleicht auch ein Besuch von Hannover", so die Tourismus-Sprecherin. Auch„hoffen wir natürlich, dass der Tourismus in Hannover nach Corona so schnell wie möglich wieder anzieht", so Scheunemann. Und die Anzeichen dafür stünden aktuell sogar ganz gut: „Viele Städtetouristen, denen wir jetzt absagen mussten, haben auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht und wollen ihren Besuch nachholen", so die Sprecherin weiter.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Reise in den Landkreis Posen jetzt vom 3. bis 8. Mai 2021

Bürger*innen können Partnerkommune der Region kennenlernen

Ob bei politischen Delegationsreisen oder Hospitationen der Verwaltungsbeschäftigten: Zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Posen herrscht reger Austausch. Zum 20. Jubiläum der Partnerschaft haben jetzt auch Bürger*innen die Chance, die polnische Kommune besser kennen zu lernen. Die Region bietet in Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Reisen eine sechstägige Bürgerreise nach Posen an.

Mit fast 400.000 Einwohner*innen auf 1.900 Quadratkilometern gehört der Landkreis Posen zu den größten in Polen – und er hat eine bewegte Vergangenheit. Vom 3. bis 8. Mai 2021 erfährt die Reisegruppe mehr über Posens Geschichte zwischen polnischen Wurzeln und preußischem Einfluss, und es werden Überbleibsel der verschiedenen Epochen besucht: der spätbarocke Adelspalast Rogalin, das Schloss Kórnik oder die Altstadt mit dem berühmten Rathaus.
Wie unterscheidet sich der polnische Alltag vom deutschen? Und wo gibt es Gemeinsamkeiten? Die Reise soll auch eine Chance sein, über Ländergrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und die polnische Gastfreundschaft zu erleben – zum Beispiel bei einem Empfang der Landkreisverwaltung, beim Besuch verschiedener lokaler Unternehmen oder in gemütlicher Runde bei Borschtsch und Pierogi.

Die Teilnahme kostet pro Person 775 Euro im DZ  (EZ Zuschlag 225 Euro), darin enthalten sind die An- und Abreise im Reisebus, fünf Hotelübernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zwei gemeinsame Mittag- und Abendessen, alle Führungen und Eintrittspreise sowie die Reiseleitung durch Sigrid Wilckens von Schwerpunkt Reisen.

Informationen zum Reiseablauf und zur Buchung unter hannover/bürgerreise

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


"Denkmalatlas" im Internet

Die Online-Datenbank wird nach und nach aufgefüllt

Mit einem "Denkmalatlas" im Internet will das Landesamt für Denkmalpflege künftig über die mehr als 100 000 Denkmale im Bundesland informieren. Die Online-Datenbank unter "denkmalatlas.niedersachsen.de" werde nach und nach aufgefüllt, teilte das Landesamt in Hannover mit. Die Datenbank enthält bereits mehrere Tausend Denkmale, einige Hundert digitalisierte Sammlungsobjekte und Dutzende Publikationen.

Zum Start präsentiert das NLD die Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Buxtehude (nur Altstadt), Nordhorn, Northeim und Wolfsburg sowie die archäologischen Baudenkmale der Landkreise Celle, Cloppenburg, Gifhorn und Holzminden. Weitere Gebiete werden im Laufe der nächsten Zeit veröffentlicht. Bis zum Projektende 2023 soll die Denkmallandschaft Niedersachsens flächendeckend online zur Verfügung stehen.

denkmalatlas.niedersachsen/viewer

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Kostenlose App informiert auch rechtzeitig über Schulausfälle

Die Region Hannover rechnet mit möglichen Unwettern und entsprechenden Folgen. Um Einwohner*innen möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzer*innen der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle wird die Region ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über katwarn für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Dach-Solar-Richtlinie: Region hat Förderangebote

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Eine neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover ist in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche