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NACHRICHTEN


Hörregion Hannover präsentiert Adventskalender zum Hören

Fortsetzungsgeschichte „Marthas hörlich-verrückte Reise“ startet am 1. Dezember

24 Tage, 24 Kapitel, 24 Stimmen - eine Geschichte: Für einen  hörbaren Adventskalender der Hörregion Hannover begeben sich 24 kreative Köpfe aus der Region Hannover auf eine literarisch-poetische Reise, deren Ziel am Anfang vollkommen offen ist. Die Fortsetzungsgeschichte ist ab 1. Dezember als täglicher Podcast auf hörregion-hannover und bei allen bekannten Podcast-Diensten zu hören.

Den Auftakt zu „Marthas hörlich-verrückter Reise“ macht der hannoversche Autor Juan S. Guse (Foto lks. Daria Brabanski), den Schlusspunkt setzt Nina LaGrande am 24. Dezember. Nur mit einem vorgegebenen lautmalerischem Wort – wie Nebelhorn oder Affengebrüll  ausgestattet, haben die beteiligten Autorinnen und Autoren, Songwriter*innen, Poetry Slammer*innen 24 Stunden Zeit, die Geschichte auf ihre Art weiterzuerzählen. Schauspielerin und Musikerin Denise M’Baye (Foto r. unten Chadi-Jan Kobeissi)  umrahmt die zwei- bis dreiminütigen Folgen als Gastgeberin.

Mit dabei sind u.a.: Thommi Baake, Anna Darmstädter, Kersten Flenter, Ulrike Gerold, Wolfram Hänel, Ulrich Klingenschmitt, Tobias Kunze, Natascha Manski, Milou und Flint, Jasmin Mittag, Oliver Perau, Sybilla Pütz, Ruby, Jan Sedelies, SPAX und Thorsten Sueße. 
In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hörsinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region.
Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion ebenfalls unter hörregion-hannover.


Mit der Stadtteilkultur kreativ durch den Advent

Advent digital, analog, zum Mitnehmen, Nachmachen oder Anschauen

Die Einrichtungen der Stadtteilkultur bieten verschiedene, kreative Möglichkeiten für die Adventszeit. Ob digital, analog, zum Mitnehmen, Nachmachen oder Anschauen – für jede*n ist etwas dabei. Die Angebote sind kostenlos und kontaktlos und bieten Anregungen, Ideen, Denkanstöße, Bastelanleitungen und vieles mehr.

Hier eine Übersicht einiger Angebote:

Stadtteilzentrum Lister Turm (fzh-lister-turm): Vor dem Stadtteilzentrum gibt es in diesem Jahr den „Adventskalender an der Leine“: Vom 1. bis 24. Dezember werden jeden Tag neue, kleine Überraschungen wie ein kleines Tütchen Licht oder Glück zum Mitmachen, Nachmachen und Ausprobieren geboten.

Freizeitheim Vahrenwald (fzh-vahrenwald): „Vahrenwald-Stories“.

Heiko Postma nimmt seine Zuhörer*innen mit in die Adventsgeschichte „Sünnerklaus in Not“ von Felix Timmermans. Darin verteilt der heilige Nikolaus seine Geschenke an alle Kinder, doch der Geschenkkorb bei der kleinen Ceciltje bleibt leer… Warum das passiert, ist pünktlich ab dem 6. Dezember auf dem neuen Podcastkanal „Vahrenwald Stories“ zu hören: vahrenwaldstories.podigee/ sowie auf allen bekannten Podcastplattfomen (Spotify, Apple Podcasts, Deezer u.a.)

Auch gibt es vom 1. bis zum 24. Dezember auf dem neuen Podcastkanal des Freizeitheims Vahrenwald einen akustischen Adventskalender: Vahrenwald Stories - Adventskalender überrascht jeden Tag mit einem Hörvergnügen in kleinen Portionen von ca. 3 Minuten. Lieblingsorte im Stadtteil, historische Anekdoten, neue Entdeckungen und ein besonderer Blick auf Altbekanntes.

Aus dem Rahmen gefallen? Bildersuche im Stadtteil.

Im Fotoprojekt von Moritz Frankenberg finden Erkundungsausflüge in eigener Regie statt, gepaart mit wöchentlichen online Treffen, um die gemachten Fotos zu besprechen, Grundlagen der Fotografie zu erlernen und neue Aufgaben für die folgende Woche zu bekommen. Die entstandenen Bilder werden auf Instagram gepostet. Einstieg jeder Zeit möglich. Infos und Anmeldung unter lernoase-vahrenwald(at)hannover-stadt.de

Kulturtreff Bothfeld (kulturtreffbothfeld)

Der Kulturtreff Bothfeld präsentiert einen kleinen virtuellen Ersatz für die „echten“ vorweihnachtlichen Aktivitäten, die dieses Jahr leider. Der Kalender wird auf der Homepage kulturtreffbothfeld eingebunden.

Stadtteiltreff Sahlkamp (stadtteiltreff-sahlkamp)

Wie bereiten sich Menschen im Sahlkamp auf Weihnachten vor? In kleinen Ausschnitten lesen Frauen aus dem Sahlkamp weihnachtliche Gedichte, erzählen von ihren Weihnachtsbräuchen, singen festliche Lieder oder zeigen Zeichnungen. In Kürze zu finden auf der Homepage des Stadtteiltreffs und auf facebook (@stadtteilkulturhannover)

Stadtteilzentrum KroKuS (krokus-hannover)

Alles steht Kopf – wie auch der Weihnachtsbaum im Stadtteilzentrum KroKuS. Und so findet auch die traditionelle Weihnachtsbaum Schmück-Aktion in diesem Jahr ein wenig anders statt. Noch bis zum 28. November hängen an der Kultur2Go-Leine am Stadtteilzentrum KroKuS Basteltüten bereit, aus dessen Inhalt Weihnachtsschmuck gebastelt werden kann. Der fertige Baumschmuck kann im Stadtteilzentrum KroKuS abgegeben werden und wird vom Team des Hauses aufgehängt.

Kultur2Go-Adventskalender

Ab dem 1. Dezember verwandelt sich die Kultur2Go-Leine am Stadtteilzentrum KroKuS jeden Dienstag vor Weihnachten ab 9 Uhr in einen Adventskalender. Am 1., 8., 15. und 22. Dezember hängen dort weihnachtliche Basteltüten für Kinder bereit, die jede Woche eine neue Überraschung zum Basteln enthalten.

„One minute light art“ – Franz Betz

Im Rahmen des Projektes #KulturverliebtamKronsberg  gibt es ein neues Kunstwerk: Der Lichtbildhauer Franz Betz installiert mit „One minute light art“ ein immer wiederkehrendes, unbeschriebenes Blatt. Diese Leinwand kann mit einer Taschenlampe mit Lichtkunstwerken bemalt werden, die nach kurzer Zeit wieder verblassen. Die Installation steht auf dem Schulhof der IGS neben dem Baskeltballfeld, Friedrich-Wulfert-Platz 1, Hannover.

Freizeitheim Döhren (fzh-doehren)

Advent Advent... Das Freizeitheim Döhren schenkt den Bürger*innen 24 Ideen, Denkanstöße, Geschichten .... Ein Abreißkalender hängt vor dem Freizeitheim, in verschiedenen Einkaufsläden, Kirchen und anderen Einrichtungen des Stadtteils. Hier kann sich jede/r einen Zettel mitnehmen, für sich, die Familie, Freunde, Nachbarn ....

Stadtteilzentrum Ricklingen (fzh-ricklingen)

Artist in residence – Timo Stoffregen im Mobi Rick. Bis Anfang Dezember läuft das erste Künstler*innen-Projekt am Standort des Stadtteilzentrums Ricklingen. Der Comic-Künstler Timo Stoffregen hat sein Atelier in den Mobi Rick verlagert und begibt sich von dort aus auf Erkundungstour im Stadtbezirk. Bis Dezember entstehen einzigartige Zeichnungen von Orten in Ricklingen.  

Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg

Für die Adventszeit gibt es im Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg wieder Kultur zum Mitnehmen. Statt „Kultur an der Leine“ gibt es ein „Kulturregal“ im Foyer des Stadtteilzentrums.

Für alle Familien gibt es Anregungen und Material für gemeinsame Aktionen zu Hause. Termine: 4., 9., 11., 18. und 23. Dezember.

Auf der Facebook-Seite wird auch ein leuchtender Adventskalender veröffentlicht. Wer sich beteiligen möchte, hinterlässt in den Kommentaren vielleicht ein nettes Gedicht oder schreibt etwas zu einem der vielen Licht-Feste, die es rund um den Globus gibt. Auch Wissenschaftliches darf gerne beigetragen werden. Im Dezember gibt es jede Menge Spannendes über Sonne, Mond und Sterne zu erzählen!

Freizeitheim Linden (fzh-linden)

An allen vier Adventswochenenden gibt es ein Angebot der Kreativzone2go im Lindener Rathaus und in Linden-Süd.

Ein lebendige Adventskalender Linden-Süd wird dieses Jahr digital präsentiert, mit dabei sind auch Beiträge des FZH Linden bzw. Kulturbüros Linden-Süd.

Kulturtreff Plantage (kulturtreff-plantage)

Über die Homepage des Kulturtreffs wird es einen digitalen Adventskalender mit vielen kreativen Ideen geben.

Stadtteilzentrum Stöcken (fzh-stoecken)

Das Stadtteilzentrum leuchtet. Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 …. Wie Adventskerzen leuchtet jeden Sonntag eine Dachlaterne des Stadtteilzentrums mehr und stimmt auf die winterliche Zeit ein. Los geht es am 29. November, dem 1. Advent, ab 18 Uhr.

Alle können bei „Stöcken leuchtet“ mitmachen: Einfach jeden Adventssonntag ein Licht ins Fenster stellen.

Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (stadtteilkultur-hannover)

Angebote der Spiel:Zeit werden von den Künstler*innen online präsentiert, z.B. in kleinen Videos  unter stadtteilkultur-hannover Auch gibt es an einigen Standorten Spiel:Zeit-Tüten zum Mitnehmen (z.B. im FZH Linden, STT Sahlkamp oder am STZ Ricklingen).

Kulturelle Erwachsenenbildung (stadtteilkultur-hannover)

Künstler*innen aus Hannover zeigen kleine, kreative Anregungen rund ums Kreative Schreiben zum Mitmachen und Ausprobieren zu Hause. Abrufbar auf den social media Accounts facebook.com/stadtteilkulturhannover  und instagram.com/stadtteilkulturhannover.

LHH/S. Lappe/U. Micha


Bisher schon 3 000 Briefe an den Weihnachtsmann in Himmelsthür

Die vielen Briefe, die an den Weihnachtsmann in Himmelsthür von Kindern geschrieben werden, beinhalten den Wunsch nach dem Ende der Corona- Pandemie.  Im Briefzentrum in der Nähe von Hildesheim beantworten seit Montag neun Mitarbeiter der Deutschen Post Kinderbriefe an den Weihnachtsmann. Mehr als 3 000 Kinderwünsche sind bisher eingetroffen.

Alle eingehenden Briefe sollen bis Heiligabend beantwortet werden.

 U. Micha, PreDiNo/S. Lappe, HaWo


GVH hat neue Öffi-Gratis-App für Smartphones und Tablets entwickelt

Sieht gut aus: Frisches Logo, einfache Bedienung und eine übersichtliche Optik: Es geht doch - der GVH hat eine neue Gratis-App für Smartphones und Tablets entwickelt. Übersichtlicher und umfangreicher ist die Suche nach Verbindungen mit Bahnen, Bussen und Zügen geworden. Und zu jeder Route wird auch die Dauer der Fahrt mit dem Auto, Fahrrad und zu Fuß angezeigt.

Es können ab jetzt auch Monats-und Sechser-Tickets über die App gekauft werden. Auf einer neuen Startseite lassen sich zudem Adressen speichern. Und für den Weg nach Hause oder zur Arbeit genügt dann nur noch ein Klick.    

Die neue App gibt es im Apple App-Store und im Google Play Store. Die bisherige Version der App kann getrost gelöscht werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Mehr Küstenschutz in Niedersachsen

Wichtigste Maßnahme: höhere Deiche

Niedersachsen ist auf rund 14 Prozent seiner Fläche durch Sturmfluten gefährdet. Aus diesem Grund plant das Land im Zuge der künftigen  Küstenschutzstrategie langfristig deutlich höhere Deiche an der Nordseeküste als bisher.

Und um auch auf einen Anstieg des Meeresspiegels in Kombination mit Sturmfluten gewappnet zu sein, soll der Sicherheitsaufschlag der Deiche von derzeit 50 Zentimetern auf einen Meter erhöht werden, wie aus der Planung der Küstenschutzbehörde hervorgeht.

Die geplante Erhöhung berücksichtigt den Zeitraum bis zum Jahr 2120 und soll ausreichend Sicherheit und Reaktionszeit auch dann bieten, wenn der Meeresspiegel stärker als derzeit prognostiziert ansteigt.

Grundlage für die Anpassung der Küstenschutzstrategie ist der Sonderbericht des Weltklimarates (IPPC) zur Eisschmelze und den Folgen für die Ozeane aus dem vergangenen Jahr.

Darin wird bei einer beschleunigten Eisschmelze vor einem kräftigen Anstieg der Meeresspiegel innerhalb von Jahrhunderten gewarnt.

Die bisherige Schutzstrategie mit Hauptdeichen in Erdbauweise ist aus Sicht der Experten grundsätzlich auf absehbare Zeit gut geeignet, um das hohe derzeitige Schutzniveau aufrecht zu erhalten. Auch aus technischer Sicht gibt es gute Möglichkeiten, die bestehenden Deiche zu erhöhen.

Bereits jetzt ist der Grundgedanke, die Grundfläche der Deiche breiter anzulegen, um sie langfristig erhöhen zu können. Dies ist deshalb ohne erhebliche zusätzliche Investitionen in die Grundstruktur der Deiche möglich.

Und für massive Küstenschutzbauwerke soll eine Erhöhung von bis zu einem weiteren Meter -  über das sogenannte Vorsorgemaß hinaus, den Sicherheitsaufschlag,künftig vorgesehen werden. Das für Niedersachsen von den Experten  vorgeschlagene Vorgehen passt sich ein in die gemeinsame Strategie, die die norddeutschen Küstenländer derzeit abstimmen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, Ha Wo 


Ein Platz für Solarstrom im Waldhof

Zwei Solar-Sitzbänke iBench für das Kinder- und Jugendheim

Platz nehmen, chillen und nebenbei das Smartphone aufladen – mit der Inbetriebnahme von zwei Solar-Sitzbänken erlebt das Kinder- und Jugendheim Waldhof den Höhepunkt seines Jahresprojektes „Klimaschutz – was tun wir?“ Gefördert durch die Sparkasse Hannover erhalten die Kinder und Jugendlichen im Waldhof für ihre Standorte Barsinghausen und Wunstorf je ein Modell der komfortablen und smarten Sitzgelegenheit. Die sogenannte iBench ist ein Alleskönner: In die Sitzfläche sind leistungsfähige Solarmodule integriert. Bis zu vier Smartphones können zeitgleich aufgeladen werden entweder per USB-Anschluss oder über Kontaktflächen, durch die sich Smartphones kabellos aufladen lassen. Mit dem hauseigenen WLAN lässt sich dort zudem im Internet surfen. 

Vertreter der Region sowie der Sparkasse waren am 28. Oktober zu einem Probesitzen vor Ort: (von links): Michael Lühmann, Matthias Brüchert und Derk Wiebe freuen sich über die Solarbänke für das Kinder- und Jugendheim Waldhof an den beiden Standorten Barsinghausen und Wunstorf © Region Hannover, Schulz

Verwaltungsleiter Matthias Brüchert sieht den Stellenwert der Bänke für den Waldhof und den Lebensalltag seiner Bewohner*innen als Schritt des Jahresprojektes ‚Klimaschutz – was tun wir?. Michael Lühmann, Vertriebsdirektor der Sparkasse Hannover: „Das ist Klimaschutz, auf dem man sich tatsächlich mal guten Gewissens ausruhen kann. Die Sparkasse Hannover hat bereits jeweils zwei Solarbänke vor dem Regionshaus und im Erlebnis-Zoo gefördert.

S. Lappe HaWo/U. Micha, PreDiNo


5 000 Hilfskräfte für Niedersachsens Schulen

Lehrkräfte sollen abseits des Unterrichts entlastet werden

Niedersachsen Schulen können in der Corona-Krise bis zu 5 000 Hilfskräfte zur Entlastung einstellen, darunter auch Studenten. Damit erhält jede Schule in Niedersachsen mindestens eine Entlastungskraft, kleine Schulen werden bevorzugt, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD, Foto lks. Wikipedia) an. Ab Dezember sollen die Helfer für ein halbes Jahr auf 450 Euro-Basis eingestellt werden.

Die Maßnahme ist Teil eines 45-Millionen-Euro-Hilfspakets für die Schulen, zu dem sich die Landesregierung nach anhaltender Kritik am Corona-Kurs an den Schulen endlich entschlossen hat.

Die Hilfskräfte sollen zum einen die regulären Lehrkräfte etwa bei der Pausenaufsicht, der Beaufsichtigung von Kleingruppen sowie bei anderen Tätigkeiten abseits des Unterrichtes entlasten, teilte der Kultusminister mit.

Auch Lehramtsstudenten sollen im Unterricht helfen, beispielsweise dort, wo die festen Lehrer zu Risikogruppen gehören und selber nicht unterrichten können. "Die Schulen sind keine Orte der Infektionsverbreitung", betonte Tonne. "Ein landesweiter und grundsätzlicher Wechsel ins Szenario B ist nicht das, wovon wir ausgehen." Im Szenario B findet der Unterricht in geteilten Klassen abwechselnd in der Schule und im Homeschooling statt.

Auch soll die Millionen-Unterstützung der Beschaffung von Schutzausrüstung für die Schulen dienen. Dabei geht es unter andrem um FFP2-Masken zum  Eigenschutz der Lehrkräfte, um Luftfilteranlagen sowie um Plexiglasschutzwände.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Teilhabeperspektiven für Geflüchtete

Flüchtlingspolitik: Rückblick und Ausblick

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. zieht eine vorläufige Bilanz zur Flüchtlingsaufnahme im Bundesland Niedersachsen. In den vergangenen fünf Jahren habe eine pragmatische und unaufgeregte Politik zur Gewährleistung der Grundversorgung von Geflüchteten. Auch gelinge gesellschaftliche Teilhabe in Niedersachsen gut. Aber noch immer werden Schutzsuchenden in zahlreichen Lebensbereichen unnötige Hürden in den Weg gestellt, sei es beim Wohnen, beim Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit oder bei der Gesundheitsversorgung.

Restriktive Bundesgesetze, falsche politische Vorgaben oder unflexible Behörden verhindern oder erschweren Teilhabe in vielen Lebensbereichen. Die Anklage: Bleiberechtsregelungen werden in Niedersachsen zu zögerlich angewendet.
Die Kernforderungen des Flüchtlingsrats Niedersachsen:
Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird Aufenthaltssicherheit verlangt. Das heißt: Faire Asylverfahren, bei denen Qualität Vorrang vor der Schnelligkeit der Entscheidung hat (Fehlerquote Afghanistan über 50%), ein Bleiberecht für Geflüchteten, die ihren Lebensmittelpunkt längst in Deutschland gefunden haben, aber weiterhin mit prekärem Aufenthalt in Niedersachsen leben.

Vom Bundesgesetzgeber wird die Wiedereinführung eines Rechts auf Familienleben für Geflüchtete gefordert: Schutzberechtigte Familien müssen zusammengeführt werden.

Nächste Forderung: Wohnen in Nachbarschaften statt Ausgrenzung in Lagern.
Politik in Land und Kommunen muss es sein, ein selbstbestimmtes Leben in eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Durch Ausgrenzung und Lagerunterbringung werden Schutzsuchende künstlich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Gestrichen werden sollten Wohnsitzauflagen, die einen Zuzug in bestimmte Städte verbieten.

Auch fordert die Organisation gesellschaftliche Teilhabe z. Bsp. durch einen frühen und gleichberechtigten Zugang zu Sprachkursen für alle Schutzsuchenden, durch die Gleichstellung beim Zugang zu Arbeit, Bildung und Ausbildung auf allen Ebenen.

Informationen: angekommen-in-niedersachsen-aber-vielfach-ausgebremst

Der Flüchtlingsrat bittet um Spenden.

Bankverbindung: GLS Gemeinschaftsbank eG, IBAN: DE28 4306 0967 4030 4607 00 / BIC: GENODEM1GLS
Zweck: Spende oder werden Sie Mitglied im Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Spenden an den Flüchtlingsrat sind steuerlich absetzbar. Steuer-Nr. 25/206/3051

Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Erneut wird auf den Rodewalder Wolf Jagd gemacht

Beschwerde von Naturschützern gegen die Tötung des Rüden abgewiesen

Das Land Niedersachsen hat beschlossen: Das der Leitwolf des sogenannten Rodewalder Rudels im Kreis Nienburg abgeschossen werden darf. Mit diesem Urteil wies das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) jetzt die Beschwerde von Naturschützern gegen die vom Land erteilte Ausnahmegenehmigung für die Tötung des Rüden zurück (Az: 4 ME 199/20). Der Rüde mit der genetischen Kennung  GW 717m wird seit dem Februar 2018 für Angriffe auf Rinder, Pferde und Schafe verantwortlich gemacht. Zumutbare Alternativen zur Tötung seien nicht ersichtlich. Der OVG-Beschluss ist damit unanfechtbar! 

PreDiNo/HaWo


Niedersachsen: Die Verwaltung wird digital

Online-Services künftig über einen zentralen elektronischen Account

CIO Horst Baier: „Niedersachsen schafft die Grundlage für die Umsetzung der digitalen Verwaltung“

Bürger*innen sowie Unternehmen in Niedersachsen können Online-Services ihrer Verwaltung künftig über einen zentralen elektronischen Account in Anspruch nehmen. Das Land nutzt für die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen ab Herbst das Servicekonto von Dataport, einem öffentlichen IT-Dienstleister mit Sitz in Kiel und Hamburg, an dem auch das Land Niedersachsen beteiligt ist.

Das Servicekonto ist ein Kundenkonto, über das sich Bürger*innen sowie Unternehmen bei der Verwaltung registrieren und deren Online-Services abrufen können. Die Kommunikation mit den Behörden erfolgt dabei über ein elektronisches Postfach, das Teil des Servicekontos ist. Über dieses Postfach lassen sich Dokumente oder Bescheide online zustellen und abrufen.  Neben den Landesbehörden können auch die Kommunen das Servicekonto nutzen, um ihre Dienstleistungen online zur Verfügung zu stellen.

Dr. Horst Baier (Foto r.), IT-Bevollmächtigter und CIO des Landes Niedersachsen, sagt: „Die vertiefte Zusammenarbeit mit Dataport macht jetzt den Weg frei, die vorhandenen Entwicklungen mit dem Servicekonto zu verknüpfen und ein umfassendes Verwaltungsportal zu bauen. Das Land Niedersachsen stellt darüber hinaus das Servicekonto allen Kommunen zur Verfügung. Durch diese engere Zusammenarbeit sollte es auch gelingen, bereits in Entwicklung befindliche Onlinedienstleistungen anderer Länder in Niedersachsen einzusetzen und damit ein wirtschaftliches Vorgehen zu sichern.“

An die OSI-Infrastruktur sind bereits die Trägerländer Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein angeschlossen. Die Plattform betreibt Dataport in seinem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sicherheitszertifizierten Rechenzentrum.

Informationen: dataport.


Stadt schafft Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle

Antisemitismus wird dokumentiert und Bekämpfungsstrategien entwickelt

Die Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover, angesiedelt an der Hochschule Hannover hat ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, eine Übersicht antisemitischer Vorfälle in Hannover zu gewinnen und daraus Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Alle Menschen, die in der Landeshauptstadt Hannover antisemitische Erfahrungen – auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erleben oder beobachten, können diese an die neu eingerichtete Stelle melden (Kontaktdaten siehe unten). Die Stelle wird aus städtischen Mitteln finanziert.

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßt die Maßname: „Mit der Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle haben wir ein wichtiges Instrument entwickelt, das uns ein Verständnis über das Ausmaß von Antisemitismus in Hannover gibt und es möglich macht, präventiv und aktiv zu handeln“.

Alle eingehenden Hinweise werden vertraulich behandelt. Bei der Meldung eines Vorfalls zeigen die Mitarbeiter*innen der Dokumentationsstelle Handlungsoptionen auf, aber die Entscheidung, wie weiter verfahren wird, liegt bei den Betroffenen. Bei Bedarf vermittelt die Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle den Kontakt zu weiteren Beratungsangeboten in Hannover.

Kontaktmöglichkeiten der Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover über das Meldeportal: report-antisemitism und Persönlich: Kata Miszkiel-Deppe, Telefon: +49 511 9296 3223, Mail: katarzyna.miszkiel-deppe@hs-hannover.de und Helge Regner, Telefon: +49 511 9296 3145, Mail: helge.regner@hs-hannover.de..

Sprechzeiten: Mo - Do: 9:00 – 14:00 Uhr, Fr: 9:00 – 12:00 Uhr.

Homepage: hannover/ueber-uns/projekte/dokumentationsstelle-antisemitismus.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Schloss-Herren mit neuen Konzepten

Corona verhagelt Burgen und Schlossbesichtigungen die Saison

Schloss- und Burgen-Besitzer warten mit neuen Konzepten auf. Denn die Corona-Krise verhagelt ihnen einfach die Saison. Nun haben sich die Schloss- und Burgen Herren neue Konzepte überlegt.

Auf Schloss Bückeburg (Foto lks.) zum Beispiel gibt es jetzt Open-Air-Führungen mit maximal neun Personen und obendrein noch viele neue Informationen zu Bau, Geschichte sowie der Familie zu Schaumburg-Lippe. Auch ist in diesen Zeiten die Rückseite des Schlosses zugänglich. Das Schloss selbst kann auf eigene Faust ohne Führung erkundet werden.

Und auf der Marienburg geht es per Einbahnstraße durch das Schloss, einfach wunderbar! Überall stehen Desinfektions-Stationen. Den Besuchern wird auf Einblick in neue Zimmer gewährt, die vorher nicht zu sehen waren. (neues24/schloss-marienburg)

Trutzig und stolz steht die Hämelschenburg an der Weser. Auch hier kann man selbst durch die Burg streifen und das Außengelände besichtigen.

Informationen gibt es  per QR-Code aufs Handy. Der Rundgang ist neu und kostenfrei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


VGH-Steelman fördert Nachwuchsarbeit im Behindertensport

VGH-Steelman 2021 im Doppelpack

Sommer- und Winterchallenge des CrossAdventure Kultevents

Es wird wieder frostig! Nach einem einjährigen Sommerintermezzo kehrt der VGH-Steelman auf der Pferderennbahn „Neue Bult“ in Hannover-Langenhagen einmalig wieder zurück zu den Wurzeln: „Aufgrund der aktuellen Durchführungsbestimmungen für Großveranstaltungen in Niedersachsen ist ein solches Event zum geplanten Termin am 27. Juni leider nicht möglich“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel: „Wir haben uns in Abstimmung mit unseren Partnern, den VGH Versicherungen und dem Hannoverschen Rennverein entschieden, den Steelman noch einmal in der kalten Jahreszeit an den Start zu bringen“.

Allerdings ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

Und am Sonntag, dem 24. Januar 2021, heißt es einmal mehr „kalt, matschig, nass!“ Neue aber auch bewährte „Hindernis-Klassiker“ warten dann bei der ultimativen Cross-Adventure-Herausforderung auf die Aktiven, wobei natürlich und auch wieder der Spaß und das Bezwingen der Hindernisse bei diesem ganz speziellen Laufevent im Vordergrund stehen wird. Klettern, krabbeln, hangeln, tauchen – für Jeden wird das Passende bei diesem „Highway to Hell“ dabei sein.

Die Online-Anmeldung bleibt bestehen und ist weiterhin unter www.steelman-hannover.de geöffnet!

Am 26. Juni 2021 kehrt der dann 8. VGH-Steelman wieder in den Sommer zurück. Zusätzlich ist für den ursprünglichen Termin am 27. Juni 2020 ein „virtueller Steelman“ nach dem Motto „gedanklich gemeinsam“ und als zusätzliche Motivationshilfe in Planung.

VGH/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Da ist man gerne einmal: „Couch-Potato“

Hannover vom Sofa aus erleben

Vieles geht nicht: Kongresse, Messen - die Corona-Pandemie hat Hannovers Tourismusbranche fest im Griff, Häuser haben geschlossen. Die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit oder Urlaub geschickt.

Doch die Hannover Marketing- und Tourismus GmbH (HMTG) hat Vorkehrungen getroffen: Der hannoverinteressierte Reisende kann trotz Reisebeschränkungen in diesen Tagen der Landeshauptstadt einen Besuch abstatten - ganz relaxt von der Couch aus: Hannovers Touristiker haben die 360-Grad-Kampagne mit Rund-um-Bildern und Videos von Sehenswürdigkeiten aus Stadt und Umland aktiviert und um verschiedene touristische Attraktionen ergänzt: davon allein 24 die es jetzt im Umland gibt. "Travelling without moving" - Reisen, ohne sich zu bewegen - heißt  das virtuelle Angebot. Der Betrachter bestimmt Position und Kameraführung. Nötig ist nur ein Handy, Tablet oder PC - und die Internetadresse. Insgesamt sind 46 Hannover-Spots zu finden und zwar unter visit-Hannover.

Die „Couch-Potato“ kann den Maschsee ansteuern, die HDI-Arena, den Opernplatz, die Herrenhäuser-Gärten, den Lichtenbergplatz in Linden und im Umland sind neben der Marienburg, dem Steinhuder Meer und dem Altwarmbüchener See auch die Sigwardskirche Idensen bei Wunstorf anzusteuern. Doch Höhepunkt der Tour ist der virtuelle Rundgang durch die Stadt Hannover: Durch Anklicken verschiedener Punkte wird der Besucher durch Straßen, zu Plätzen und Sehenswürdigkeiten geführt.

„In Zeiten von Corona wollen wir Perspektiven für die Zeit danach geben", sagt Maike Scheunemann. Wer jetzt zu Hause sein müsse, erstelle sich bestimmt eine To-do- Liste mit Dingen zusammen, die er in Zukunft in Natura besuchen wolle.

„Darunter ist dann vielleicht auch ein Besuch von Hannover", so die Tourismus-Sprecherin. Auch „hoffen wir natürlich, dass der Tourismus in Hannover nach Corona so schnell wie möglich wieder anzieht", so Scheunemann. Und die Anzeichen dafür stünden aktuell sogar ganz gut: „Viele Städtetouristen, denen wir jetzt absagen mussten, haben auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht und wollen ihren Besuch nachholen", so die Sprecherin weiter.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Reise in den Landkreis Posen jetzt vom 3. bis 8. Mai 2021

Bürger*innen können Partnerkommune der Region kennenlernen

Ob bei politischen Delegationsreisen oder Hospitationen der Verwaltungsbeschäftigten: Zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Posen herrscht reger Austausch. Zum 20. Jubiläum der Partnerschaft haben jetzt auch Bürger*innen die Chance, die polnische Kommune besser kennen zu lernen. Die Region bietet in Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Reisen eine sechstägige Bürgerreise nach Posen an.

Mit fast 400.000 Einwohner*innen auf 1.900 Quadratkilometern gehört der Landkreis Posen zu den größten in Polen – und er hat eine bewegte Vergangenheit. Vom 3. bis 8. Mai 2021 erfährt die Reisegruppe mehr über Posens Geschichte zwischen polnischen Wurzeln und preußischem Einfluss, und es werden Überbleibsel der verschiedenen Epochen besucht: der spätbarocke Adelspalast Rogalin, das Schloss Kórnik oder die Altstadt mit dem berühmten Rathaus.
Wie unterscheidet sich der polnische Alltag vom deutschen? Und wo gibt es Gemeinsamkeiten? Die Reise soll auch eine Chance sein, über Ländergrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und die polnische Gastfreundschaft zu erleben – zum Beispiel bei einem Empfang der Landkreisverwaltung, beim Besuch verschiedener lokaler Unternehmen oder in gemütlicher Runde bei Borschtsch und Pierogi.

Die Teilnahme kostet pro Person 775 Euro im DZ  (EZ Zuschlag 225 Euro), darin enthalten sind die An- und Abreise im Reisebus, fünf Hotelübernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zwei gemeinsame Mittag- und Abendessen, alle Führungen und Eintrittspreise sowie die Reiseleitung durch Sigrid Wilckens von Schwerpunkt Reisen.

Informationen zum Reiseablauf und zur Buchung unter Schwerpunkt Reisen
Sigrid Wilckens, Tel. 0511/85009007, E-Mail: info@schwerpunkt-reisen.de

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


"Denkmalatlas" im Internet

Die Online-Datenbank wird nach und nach aufgefüllt

Mit einem "Denkmalatlas" im Internet will das Landesamt für Denkmalpflege künftig über die mehr als 100 000 Denkmale im Bundesland informieren. Die Online-Datenbank unter "denkmalatlas.niedersachsen.de" werde nach und nach aufgefüllt, teilte das Landesamt in Hannover mit. Die Datenbank enthält bereits mehrere Tausend Denkmale, einige Hundert digitalisierte Sammlungsobjekte und Dutzende Publikationen.

Zum Start präsentiert das NLD die Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Buxtehude (nur Altstadt), Nordhorn, Northeim und Wolfsburg sowie die archäologischen Baudenkmale der Landkreise Celle, Cloppenburg, Gifhorn und Holzminden. Weitere Gebiete werden im Laufe der nächsten Zeit veröffentlicht. Bis zum Projektende 2023 soll die Denkmallandschaft Niedersachsens flächendeckend online zur Verfügung stehen.

denkmalatlas.niedersachsen/viewer

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Kostenlose App informiert auch rechtzeitig über Schulausfälle

Die Region Hannover rechnet mit möglichen Unwettern und entsprechenden Folgen. Um Einwohner*innen möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzer*innen der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle wird die Region ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über katwarn für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Dach-Solar-Richtlinie: Region hat Förderangebote

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Eine neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover ist in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche