WIRTSCHAFT


Investoren mögen Hannover

Tegtmeyer-Dette und Uwe Bodemann nutzen Immobilien-Leitmesse in München

Er hat's erhofft und jetzt ist es Wirklichkeit: Das hätte sich Roland Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, nicht träumen lassen. Seine Idee eines „Roofwalks“ wird auf Deutschlands größter Immobilienmesse, der Expo real in München, vorgestellt. Der Vorschlag vom Chef der Herrenhäuser Gärten lautet: Die Dachflächen der Innenstadt zu begrünenund gleichzeitig zugänglich für alle zu machen. Die Besucher können dannzwischen den Häusern auf sogenannten Roofwalks flanieren und so einen spektakulären Ausblick über Hannover genießen.

Hannovers Roofwalk mit begrüntem Kaufhof-Dach, das haben Timo Herzberg und Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette präsentiert. Foto Hannover.de

Die ersten Skizzen zu dem Thema hat die Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette am Stand der Metropolregion Timo Herzberg vom Karstadt-Kaufhof-Eigentümer Signa vorgelegt. Der war von der Idee ganz angetan. Ob der Roofwalk nun Wirklichkeit wird, will das Unternehmen gemeinsam mit der Stadt in einer Machbarkeitsstudie herausfinden.

Tegtmeyer-Dette und Stadtbaurat Bodemann nutzen die Immobilien-Leitmesse zur Kontaktpflege und um Hannover als Wirtschaftstandort zu präsentieren. Zum Auftakt der Messe schaute auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann vorbei. Ihm erläuterte Tegtmeyer-Dette die geplante Ansiedlung von Faurecia im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover (WTH) im Stadtteil Marienwerder.

Traditionell werden auf dem Hannover-Stand aktuelle Projekte und Entwicklungen präsentiert.

In diesem Jahr gehören die Wasserstadt Limmer und der Neubau eines Verwaltungs-, Forschungs- und Entwicklungszentrums im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover durch die Baum Unternehmensgruppe für Faurecia dazu.

 „Wir erleben, dass Hannover nach wie vor im Fokus der Branche steht. Die Nachfrage rund um Grundstücke und Immobilien ist ungebrochen hoch – das bestätigt die Marktanalyse aus dem Immobilienmarktbericht, aber auch die Frequenz auf dem Messestand“, lautet die Bilanz der Stadträtin nach dem ersten Messetag.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.10.2019  


Eindrucksvoll: 3D-Druck-Markt wächst rasant

Zwei Drittel der Firmen nutzen intelligente Technologie    

Mit Produkten aus 3D-Druckern kann man beeindrucken, dennvom Flugzeugteil bis hin zum Zahnersatz ist alles möglich. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young wird bereits in diesem Jahr rund elf Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.   Der Markt dürfte um 25 Prozent jährlich wachsen und 2023 global bereits gut 25 Milliarden Euro schwer sein, teilte EY mit. Denn Treiberseien die Nachfrage im Flugzeugbau und der Medizin, wo maßgefertigte Produkte gebraucht werden, sowie neue Materialien, die sich für den 3D-Druckauch eignen.   

Von den rund 900 befragten Unternehmen nutzen zwei Drittel der deutschen Firmen 3D-Druck, in Südkorea und China seien es sogar schon rund 80 Prozent. "3D-Druck ist in Asien derzeit sehr stark im Kommen. Gerade in China wird additive Fertigung als eine derklaren Prioritäten in der wirtschaftspolitischen Strategie auf Landesebene festgelegt", sagte Stefana Karevska, globale Leiterin 3D-Druck bei EY. "In Deutschland wird noch viel getestet - in die Anwendung für Endprodukte sind die hiesigen Unternehmen noch nicht so richtig stark eingestiegen, wie beispielsweise die asiatischen."   

Oft scheitere die Einführung von 3D-Druck noch an hohen Materialkosten und teuren Druckern. Aber die Produkte seien besser auf die Kundenwünsche abgestimmt, die schnellere Herstellung von Prototypen mache Forschung und Entwicklung effizienter, Ersatzteile ließen sich auch noch günstiger herstellen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 08.10.2019 


Trends und Fakten 2019: Rekordhoch bei den Beschäftigtenzahlen

Standortinformation bündelt Wirtschaftsdaten für die Region

Steigende Bevölkerungs-, Beschäftigten- und Studierendenzahlen: Die Region Hannover boomt weiter. Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region gibt die Broschüre „Trends und Fakten 2019“ mit den wichtigsten Wirtschaftsdaten für die Region einmal im Jahr heraus. 

„Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben wir ein neues Rekordhoch: Fast 510.000 Menschen hatten 2018 einen sozialversicherungspflichtigen Job“, berichtet Wirtschaftsdezernent Birger Franz.

Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz (rechts) und Alexander Skubowius, Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, stellen die „Trends und Fakten 2019“ vor. Foto: Region Hannover / Kreutz.

Im Bereich der Landeshauptstadt Hannover sind 325.000 beschäftigt, im Umland sind es etwa 185.000. Auffällig: Der Anteil der Berufstätigen mit einem akademischen Berufsabschluss ist in der Region Hannover erneut gestiegen und liegt mit 19,4 Prozent deutlich höher als in Niedersachsen und Deutschland. Und: Mehr als jeder Vierte wohnte außerhalb der Region.

„Die Region Hannover ist ein äußerst vitaler Wirtschaftsstandort“, betont Franz. 26 der 100 umsatzstärksten Unternehmen Niedersachsens haben ihren Unternehmenssitz in der Region. Von den 50 wertschöpfungsstärksten Unternehmen in Niedersachsen sind 21 in der Region ansässig. Mit 43.240 € je Einwohner liegt das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover deutlich über dem Landes- und Bundeswert. Auch die Bruttowertschöpfung als Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen ist sowohl pro Erwerbstätigem als auch pro Einwohner höher.

Region/Ute Micha/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 26.09.2019


Wahl bei der IHK Hannover

31 neue und 49 wiedergewählte Mitglieder im obersten Entscheidungsgremium

Die Mitgliedsunternehmen der IHK Hannover haben entschieden, welche 80 Unternehmer*innen künftig ihre Interessen im obersten Entscheidungsgremium der IHK Hannover vertreten sollen. 31neue Gesichter aus der gesamten IHK-Region befinden sich in dem auf vier Jahre gewählten Gremium. Die Wahlbeteiligung ist weiter leicht gestiegen. Um die ehrenamtlichen Mandate hatten sich 140 Kandidaten aus dem gesamten IHK-Bezirk mit acht Landkreisen und der Region Hannover beworben. Wiedergewählt wurden 49 Mitglieder der amtierenden IHK-Vollversammlung, die bis Ende 2023 gemeinsam mit den 31 neuen Mitgliedern den Kurs der IHK Hannover bestimmen werden. In der neuen Vollversammlung sind jetzt zwölf Unternehmerinnen vertreten, bisher waren es elf Frauen. Über 15.000 Mitgliedsunternehmen haben ihre Stimme bei der Wahl 2019 abgegeben, die Wahlbeteiligung lag bei 10,4 Prozent und ist damit im Vergleich zur Wahl 2015 (10,1 Prozent) leicht gestiegen. 

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage (Foto IHK) nannte das Wahlergebnis einen guten Querschnitt der Wirtschaftsregion. In der Vollversammlung seien Global Player ebenso zu finden wie kleine Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen und der gesamten Fläche des großen IHK-Bezirks. Besonders erfreut sei er, dass mit der neuen Wahlgruppe für Energie, Ver- und Entsorger offenbar ein Nerv getroffen und dort auf Anhieb eine überdurchschnittliche Wahlbeteiligung erreicht worden sei.

Gewählt wurde entsprechend der Branche in neun Wahlgruppen. Je nach Wahlgruppe und Wahlbezirk schwankte die Wahlbeteiligung erheblich. Die höchste Wahlbeteiligung gab es mit 47,3 Prozent bei den Kredit- und Finanzierungsinstituten und bei den Versicherungen mit 35,7 Prozent. Am niedrigsten war die Wahlbeteiligung in der Gruppe Gaststätten, Hotels und Tourismus mit 6,6 Prozent.

Die konstituierende Sitzung der neuen Vollversammlung, auf der auch der/die neue IHK-Präsident/in und die weiteren Mitglieder des Präsidiums gewählt werden, findet am 3. Februar 2020 in Hannover statt. Bis zum Jahresende 2023 wird die neue IHK-Vollversammlung dann die wirtschaftspolitischen Leitlinien und Positionen der IHK bestimmen, über das jährliche Budget entscheiden und auch die Höhe von Mitgliedsbeiträgen und Gebühren festlegen.                                                              

Volker Benke

Veröffentlicht 04.10.2019


Nord/LB: EU-Kommission prüft weiter

Rettung Nord/LB weiter offen

Die milliardenschwere Rettung der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) lässt die EU-Kommission weiter prüfen und Alles ist in der Schwebe. Die Prüfung in Brüssel, ob die geplante Finanzspritze von rund 3,6 Milliarden Euro mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar ist, laufe allerdings auf Hochtouren. Doch gebe es keinen Zeitplan dafür, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Finanzministeriums.

"Die EU-Kommission nimmt sich die Zeit, die sie dafür braucht. Sie hat da nie einen Termin in Aussicht gestellt."

Das Ziel der Landesregierung und der Nord/LB-Träger sei es, die Transaktion bis Jahresende abzuschließen. "Wir sind vorsichtig optimistisch, dass es dann auch zeitnah passiert." Die geplante Stützung der Bank durch die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Sparkassen-Gruppe ist wegen der offenen Entscheidung der EU seit Monaten in der Schwebe.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.10.2019


Was tun im IT-Notfall?

 Notfallkarte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Dass man die Feuerwehr ruft, wenn es brennt, ist selbstverständlich. Aber was, wenn die IT stillsteht oder es zu einem Cyber-Angriff gekommen ist? Antworten enthält die neue IT-Notfallkarte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die BSI-Präsident Arne Schönbohm und Martin Wansleben, Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), im Rahmen des 29. Cyber-Sicherheitstages in Berlin vorgestellt haben.

Die Notfallkarte kann im Büro oder in der Werkhalle angebracht werden. Sie enthält eine individuelle Notfall-Rufnummer sowie Handlungsanweisungen im Falle eines IT-Notfalls. Ebenfalls vorgestellt wurde die Landkarte der Cyber-Sicherheit, die Initiativen, Kammern und Verbände aufzeigt, die sich bundesweit für die Verbesserung der Cyber-Sicherheit engagieren und neben dem BSI Anlaufstellen für Unternehmen sind.
„Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyber-Angreifern. Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion. Hier bieten wir mit der IT-Notfallkarte und der Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen Erste Hilfe und Orientierung", so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Notfallkarte wird ergänzt durch einen Maßnahmenkatalog „Notfallmanagement“ und eine „TOP12“-Übersicht: Maßnahmen bei Cyber-Angriffen, die sich besonders an KMU wendet. Das Service-Paket „IT-Notfall“ ist ein gemeinsames Produkt der Zusammenarbeit von BSI, DIHK, eco, VOICE, BKA, Initiative Wirtschaftsschutz, NIFIS und Charter of Trust.

Die IT-Notfallkarte und die Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen stehen auf der Webseite des BSI unter 
allianz-fuer-cybersicherheit-Notfallkarte zur Verfügung.

BSI/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.09.2019


Busunternehmen Regiobus baut in Gehrden

Regiobus wird seinen neuen Betriebshof in Gehrden bauen.

Die Entscheidung für den Standort gab die Geschäftsführung bekannt. Wenn der Neubau 2023 in Betrieb genommen wird, sollen die Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf geschlossen werden. In Neustadt ist im Zuge dieser Umstrukturierung eine Erweiterung des dortigen Betriebshofes geplant.

Ab 2021 will Regiobus auf einem 35 000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Gehrden und Ronnenberg bauen. Mit 250 Mitarbeitern wird das Unternehmen in Gehrden zum drittgrößten Arbeitgeber nach dem Klinikum Region Hannover und der Stadt. Für die Mitarbeiter an den Standorten in Eldagsen (184) und Wunstrof (121) soll es keine betriebsbedingten Kündigungen  geben.

Der neue Betriebshof soll Platz für 140 Busse bieten. Etwa ein Drittel der rund 120 Regiobus-Linien wird dann ab Gehrden starten. Und der neue Standort soll perspektivisch zum zentralen Betriebshof für die im Aufbau befindliche Elektrobusflotte werden. Deshalb wird dafür auch dort die Werkstatt sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 30.07.2019


Im zweiten Anlauf kommt das Galaxy Fold 5G auf den Markt

Samsung bringt Falthandy in Deutschland auf den Markt

Samsung hat sein erstes auffaltbares Smartphone in Deutschland zum Kauf bereitgestellt. Das ist der zweite Anlauf für das Galaxy Fold 5G, dass nun endlich in den Handel kommt, teilte das Unternehmen auf der Technikmesse IFA in Berlin mit.
Das Gerät eigne sich auch für den schnellen Mobilfunkstandard 5G. Das Unternehmen ruft dafür so etwa 2 100 Euro auf.

Das Display lässt sich auf die Größe eines kleinen Tablets aufklappen und wird sich zunächst an eine kleine Gruppe von Konsumenten richten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.09.2019


Bald geht es im Netz schneller voran

5G-Start der Telekom in Berlin, Darmstadt und Bonn

Die Deutsche Telekom hat drei Wochen nach der Versteigerung der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration ihr 5G-Netz für Kunden geöffnet. Derzeit betreibt die Telekom in Europa 150 Antennen mit 5G-Technologie im geschlossenen Test. 

Auch startete der Vertrieb erster 5G-tauglicher Smartphones und 5G-Tarife.

Das Samsung Galaxy S10 5G kostet ca. 1000 Euro, es ist über die Telekom, den eigenen Online-Shop von Samsung und demnächst auch bei Vodafon erhältlich. Samsung verspricht das Einfangen brillanter, plastischer Bilder mit der Sechsfach-Kamera und einen leistungsfähigen Akku für langanhaltende Nutzung im schnellen Netz.

Der 5G-Tarif für unbegrenztes Surfen kostet knapp 75 Euro im Monat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 22.09.2019


Auf HUAWI-Faltsmartphones muss man warten

Huawei stellt Falt-Smartphone später vor

Jetzt hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines faltbaren Smartphones wie Samsung, verschoben. Statt zur Jahresmitte soll das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tabletgröße ausklappen lässt,  erst im Oktober in den Handel kommen, sagte ein Huawei-Sprecher-

 Ganz schön smart...

Unter anderem solle bei dem Modell Mate X die Qualität des Displays verbessert werden. Das Smartphone werde wie geplant mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Samsungs Galaxy Fold soll 2 000 Euro kosten, das Huawei Mate X liegt bei rund 2 300 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.06.2019


Prämie für Elektroautos wird bis Ende 2020 verlängert

Damit soll die schwache Nachfrage angekurbelt werden

Beim Kauf von Elektroautos können Autofahrer länger als bisher geplant, eine staatliche Prämie bekommen. Damit soll die weiter schwache Nachfrage angekurbelt werden.

Die Bundesregierung verlängert die Prämie bis Ende 2020. Die Förderung kann aber schon vorher auslaufen, wenn der Prämientopf von 1,2 Milliarden Euro vor Ende 2020 leer ist. Und ob es dann auch in den Jahren danach eine Förderung gibt, ist offen.

Es sollen viel mehr Autos an die Steckdosen!

Eigentlich sollte die Prämie Ende Juni 2019 auslaufen. Der „Umweltbonus" war vor drei Jahren eingeführt worden, hat jedoch die Erwartungen bisher nicht erfüllt.

Für reine Batterieautos gibt es 4 000 Euro, für Hybridautos 3 000 Euro Zuschuss. Das Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von unter 60 000 Euro haben.

Im Topf liegen insgesamt 1,2 Milliarden Euro, je zur Hälfte finanziert vom Bund und der Autoindustrie. Es bleibt bei dieser dieser Ko-Finanzierung, und die Mittel sollen nicht erhöht werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.08.2019


Bei der Digitalisierung soll Agentur Firmen behilflich sein

Volker Schmidt: Wir müssen irgendwie digitaler werden

Der Arbeitgeberverband Niedersachsen-Metall will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen und hat dafür die Agentur „Experts for Business“ (X4B) ins Leben gerufen.

Volker Schmidt, Chef von Niedersachsen-Metall sagte dazu: „Alle wissen, dass sie irgendwie digitaler werden müssen. Das 'wie' ist dann allerdings die Frage, an der viele scheitern." 

Volker Schmidt stellt die Agentur X4B vor. Foto Niedersachsen-Metall 

Die Agentur X4B soll hierbei helfen, die Unternehmen individuelle Lösungen für die Digitalisierung aufzuzeigen. „Wir schaffen einen Service von Arbeitgebern für Arbeitgeber", so Schmidt. Geschäftsführer der Agentur sind Markus Humpert und Christian Hentschel, die neben der konkreten Beratung auch Workshops und Veranstaltungen zum Thema anbieten wollen. Man arbeite eng mit einem Netzwerk von Partnern aus Verbänden, Kammern, dem Land und Institutionen zusammen und biete Kontakt zu Experten an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.06.2019


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 24.04.2019


Das ist was zum Nachmachen!

Mitfahr-App für Eltern und Kinder in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen. Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto VW

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche