WIRTSCHAFT

 


Millionen-Investment soll Online-Möbelhandel an die Spitze bringen

Connox kann sich über Finanzspritze freuen

Der Hannover Beteiligungsfonds (HBF) von hannoverimpuls investiert gemeinsam mit BeteiligungsKapital Hannover (BKH) der Sparkasse Hannover in die hannoversche Connox GmbH. Mit dieser Finanzspritze zur Eigenkapitalstärkung setzen die neuen Minderheitsgesellschafter ein starkes Signal im Wachstumsmarkt Online-Möbelhandel.

Nach zwölf Geschäftsjahren seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat der hannoversche Wohndesign-Shop Connox im Geschäftsjahr 2017 bereits rund 20 Millionen Euro Umsatz erzielt und bis 2021 will das Unternehmen 50 Millionen erwirtschaften.

 

Das Connox-Team freut sich über die Finanzspritze. Foto Connox

Dafür haben die Gründer und Geschäftsführer des Wohndesign-Shops, Kristian Lenz und Thilo Haas, den Gesellschafterkreis ihrer GmbH erweitert: HBF investiert gemeinsam mit der BKH der Sparkasse Hannover 2,5 Millionen Euro in den Online-Shop für Wohndesign und wird damit Minderheitsgesellschafter.

„Wir stärken so ein vielversprechendes Technologieunternehmen im Markt. Keine andere Region in Deutschland bietet jungen Technologieunternehmen eine so umfassende Finanzierungsunterstützung wie wir mit dem Hannover Beteiligungsfonds“, beschreibt Dr. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer von hannoverimpuls, das Millioneninvestment.

Die Investition in Connox unterscheidet sich von aktuellen Standardlösungen der meisten Startups: „Unser Investment ist anders als die gängigen Private-Equity- und Venture-Capital-Finanzierungen, die man von vielen jungen Unternehmen in Berlin kennt. Wir haben nach Investoren gesucht, die als Minderheitsgesellschafter partnerschaftlich unsere Strategie verfolgen und menschlich zu uns passen. Mit dem HBF und der BKH an unserer Seite ist uns das geglückt“, erklärt Thilo Haas. Connox sei ein Beispiel dafür, dass E-Commerce profitabel sein kann.

Klares Ziel: 2021 einen Umsatz von 50 Millionen Euro erwirtschaften. „In Connox erkennen wir einen überdurchschnittlichen Technologiefokus und starkes Wachstumspotenzial“, begründet Dr. Andreas Schenk, Investment Manager des HBF, das Interesse an dem hannoverschen Online-Händler.

Nicht zuletzt beweisen der erfolgreiche Börsengang von Home24 und Ikeas große Ambitionen im E-Commerce, dass sich der Markt für den Online-Möbelhandel immer weiter öffnet. Schenk führt fort: „Mit unserem Investment wollen wir national und auch international weiter Marktanteile gewinnen.“ Die Vision: Connox soll Europas marktführender Online-Shop für Wohndesign werden.“

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Junges Unternehmen aus Hannover findet Investoren

Das Start-up-Unternehmen erhält sechsstelligen Betrag

Es wächst: ein junges Start-up-Unternehmen aus Hannover hat von Investoren einen "mittleren sechsstelligen Betrag" erhalten und sucht nun nach weiterer Verstärkung. Die öffentliche Wirtschaftsfördergesellschaft Hannoverimpuls teilte dies mit.

Cruisewatch bietet auf einer Webseite einen Preisvergleich für Kreuzfahrten, informiert Nutzer über Preisrückgänge und erstellt Prognosen, wann die Reisen zum besten Preis gebucht werden können. Zurzeit richtet sich das Angebot an Nutzer in den USA, den größten Kreuzfahrermarkt der Welt.

Drei nicht näher genannte Personen aus der Region Hannover, sowie der Hannoversche Beteiligungsfond (HBF)  investierten in das junge Unternehmen. Die Gründer von Cruisewatch verfügen über "hohes technisches Know-how und touristische Expertise", lobte HBF-Geschäftsführer Sven Klose.

Cruisewatch kündigte an, vor allem in den Bereichen Social Media Marketing und Softwareentwicklung weiteres Personal zu benötigen bzw. einzustellen. Dem amerikanischen Markt will das Start-up-Unternehmen weiter von Hannover aus bedienen. "Wir müssen nicht nach Berlin oder Silicon Valley auswandern, um erfolgreich zu sein", sagte  Gründer Markus Stumpe. Man habe von den Bedingungen und Förderungen am Standort Hannover  von Anfang an profitiert.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Brandbrief vom Conti-Vorstand an Manager

Mit scharfen Worten hat der Vorstand des Autozulieferers Continental seine Spitzenmanager zu verstärkten Anstrengungen aufgefordert. "Unsere derzeitige geschäftliche Situation ist sehr ernst", heißt es in dem Schreiben. Wegen schwächerer Geschäfte und höheren Kosten hatte Continental Mitte August bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose für 2018 gesenkt.
Auch wurden vom Vorstand personelle Änderungen im Management angekündigt: "dort, wo das Vertrauensverhältnis zu unseren relevanten Stakeholdern nachhaltig beschädigt ist". Denn neben Wachstumsprogrammen soll es auch externe Unterstützung für schwächelnde Geschäftsbereiche geben.
Nach Angaben eines Sprechers des Autozulieferers richtet sich das Schreiben an weltweit etwa 400 Führungskräfte. In dem Brandbrief wird konkret von "einem halben Dutzend" der 27 Geschäftsbereiche vorgeworfen, wiederholt selbstgesteckte Ziele nicht erreicht zu haben. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: "Daher die kleine Ansage. Auf diesem falschen Gleis fahren wir keinen Meter mehr. Dieser Zug stoppt genau hier und jetzt."

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Neuer Conti-Standort in China eröffnet

Continental produziert in China für China

Gute zehn Millionen Euro hat Conti in einen neu eröffneten Standort im chinesischen Changshu investiert. In dem neuen Werk werfen 3-D-blasgeformte Schlauchleitungen produziert, die in Hochleistungsturboladern in der Autoindustrie eingesetzt werden.

Das 3D-Blasformwerk von Continental produziert in erster Linie 3D-blasgeformte Schläuche zur Verwendung in Hochleistungs-Turboladern für Automobilhersteller. Foto Continental

So ist es Continental möglich, der steigenden lokalen Nachfrage auf dem chinesischen Produktionssektor nachzukommen, hieß es in einer Mitteilung. Es ist der vierte Conti-Standort, an dem diese Technologie angewendet wird.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Jetzt wird tüchtig gebuddelt

 Erster Spatenstich für den spektakulären Glaspalast des Conti-Flagschiffes

So wird das Tor zur Stadt aussehen. Foto Continental

Alles ist bereit! Der Glas-Palast der Conti wird ab 2021 als Tor zur Stadt  am Pferdeturm stehen.

Mit dem Spatenstich am 31. Juli für den südlichen Teil beginnt für Hannover ein aufregendes Bau-Projekt zu wachsen: die neue Conti-Zentrale rechts und links der Hans-Böckler-Allee.

 

Spatenstich für Continental-Campus: (v.l.) Hans-Georg Gerstmann (Projektleitung neue Unternehmenszentrale Continental), Martin Henn (Geschäftsführer Architekturbüro Henn), Dr. Ariane Reinhart (Personalvorstand Continental), Dr. Elmar Degenhart (Vorstandsvorsitzender Continental), Wolfgang Schäfer (Finanzvorstand Continental), Stefan Schostok (Oberbürgermeister Hannover) Foto Continental

Das DAX-Unternehmen mit 44 Milliarden Euro Umsatz und 240 000 Mitarbeitern weltweit hat ein aufregendes und spektakuläres Firmen-Flaggschiff in Auftrag gegeben.

 Auf 45 000 Quadratmetern sollen bis 2021 zwei Gebäudekomplexe mit riesigen Glas-Fassaden und Rasendächern entstehen – verbunden durch einen Skywalk über die Hans-Böckler-Allee. Die Brücke soll auch als Kommunikationsbrücke der Abteilungen dienen, denn dort entstehen Räume zum Treffen und Austauschen. Spitzenidee fanden die Contimanager!

Der Gebäudekomplex bietet Platz für1 250 Mitarbeiter und kann auf 1 600 platzmäßig ohne Probleme aufgestockt werden. Das Unternehmen investiert in das Flaggschiff einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Und Continental setzt auf künstliche Intelligenz

Mit voller Fahrt in die Zukunft

Continental setzt auf künstliche Intelligenz und hat mit einem Fortschungsinstitut eine Partnerschaft vereinbart. Das bedeutet: Volle Fahrt voraus in die Zukunft! Der Technologiekonzern Conti hat mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFK) eine Zusammenarbeit beschlossen. Die Kooperation ziele sowohl auf "verbesserte unternehmensinterne Prozesse als auch auf die Mobilität der Zukunft" ab, teilte das Unternehmen mit Sitz in Hannover mit.

"Die Kooperation mit dem DFK ist Teil unserer Strategie Conti als Technologieunternehmen zu stärken, indem es auf allen Ebenen künstliche Intelligenz nutzt", sagte Conti-Technikchef Kurt Lehmann, dessen offizieller Titel Corporate Technology Officer lautet. "Künstliche Intelligenz (KI) soll unsere Mitarbeiter in ihrer Arbeit unterstützen und ihnen neue Werkzeuge an die Hand geben." KI sei eine zentrale Säule für die Mobilität der Zukunft.

Kurt Lehmann ist der erster "Corporate Technology Officer" von Continental. (Foto: Continental)

Man sei überzeugt, dass autonomes Fahren ohne KI Technologien nicht realisierbar sei, so Lehmann.

Conti und das DFKI wollen in Kaiserslautern ein gemeinsames Forschungslabor Intelligente Technologien (FIT) aufbauen. Das DFKI unterhält dort bereits einen Standort. Die Conti-Mitarbeiter sollen dann im "Ökosystem der DFKI Labore Grundlagen erforschen und konkrete Problemstellungen" erarbeiten.

Der Zulieferkonzern erklärte, dass seine Ingenieure schon "zahlreiche Anwendungsfälle für KI" identifiziert hätten. So könnten unter anderem präzisere Prognosen über den Rohmaterialbedarf getroffen werden. Zudem will Conti im Jahr 2020 mit der neuen, fünften Kamerageneration zur beschleunigten Objekterkennung erstmals neuronale Netze serienmäßig anbieten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Auf der Suche nach frischem Kapital führt die Nord/LB Sondierungsgespräche

Nord/LB sucht potentielle Investoren

Denn die Bank  braucht frisches Kapital. In der Vergangenheit wurden verschiedene Modelle geprüft, zu den Optionen zählt auch unter anderem eine Beteiligung externer Investoren, sagte Vorstandschef Thomas Bürkle.

Bis Jahresende soll mit den Eigentümern ein tragfähiges Konzept vorgestellt werden.

Von Januar bis Juni verbuchte die Bank einen Gewinn von 54 Millionen Euro (2017 waren es 302 Millionen Euro). Ein Vergleich ist wegen eines neuen Rechnungslegungsstandards nur beschränkt möglich.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Bei VW in Wolfsburg sollen eine Millionen Fahrzeuge vom Band laufen

Durch Bündelung der Golf-Produktion steigt die Produktion in Wolfsburg

„Wir planen wie vereinbart die Produktivität bis 2020 um 25 Prozent in allen deutschen Standorten zu erhöhen. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht Volkswagen in Zukunft weitere Anstrengungen“, erklärt Dr. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen (Foto).  Das Produktionsvolumen im Wolfsburger Stammwerk wird zukünftig auf etwa eine Millionen Fahrzeuge ansteigen. Durch eine gesteigerte Produktivität kann eine höhere Auslastung der Werke erzielt werden. In Wolfsburg werden dafür die Weichen gestellt, damit die im Zukunftspakt vereinbarte Bündelung der Golf-Produktion an einem Standort erfolgen kann. Die Golf Fertigungen aus Zwickau und Puebla wird mit Einführung des Golf 8 in das Stammwerk zurückgeführt. Auch der neue SEAT Tarraco wird demnächst in Wolfsburg gefertigt. Tostmann: „Wir planen die Produktivität bis 2020 um 25 Prozent in allen deutschen Standorten zu erhöhen." Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauche VW weitere Anstrengungen, insbesondere für die Zeit nach 2020.

Zur Verbesserung der Produktionseffizienz hat Volkswagen eine neue Produktionsstrategie entwickelt  Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen auch weiterhin eine deutliche Verringerung der Komplexität von Produktionsstrukturen sowie eine Standardisierung im weltweiten Produktionsverbund. „Ein kompetentes, weltweit führendes Produktionsnetzwerk ist einer der größten Hebel für die Wertsteigerung des Volkswagen Konzerns“, erklärt Tostmann. „Die Marke Volkswagen hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg. Im Branchenvergleich liegen wir damit im Mittelfeld, da wollen wir aufholen und zu den Besten der Branche gehören.“ Ende September 2018 will die Marke Volkswagen Eckpfeiler ihrer neuen Produktionsstrategie „Transform.Together“ bekanntgeben sowie über eine Detaillierung der geplanten Maßnahmen und Handlungsfelder informieren.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kernmarke von Volkswagen steigert Absatz

Im ersten Halbjahr wurden mehr als drei Millionen Autos verkauft

Das ist erfreulich: Die Kernmarke von Volkswagen hat im ersten Halbjahr mehr als drei Millionen  Autos verkauft. Damit stiegen die weltweiten Auslieferungen um 6,3 Prozent auf 3,12 Millionen Fahrzeuge, wie der VW-Konzern mitteilte.

Im Juni verzeichnete die Kernmarke mit 534 000 Autos ein Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäft in Europa und Südamerika zog vor allem kräftig an. Das zweite Halbjahr wird deutlich herausfordernder werden", sagte VW-Markenvertriebschef Jürgen Stackmann. Die Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP werde voraussichtlich "zu zeitlichen Verschiebungen führen".

VW muss wegen der Probleme mit WLTP im dritten Quartal im Stammwerk Wolfsburg einige Tage die Bänder anhalten.

Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereiche 'Vertrieb, Marketing und After Sales'. (Foto Volkswagen)

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Bei Ausbildungen ist der Mittelstand Niedersachsens vorn

Niedersachsen und Bremen liegen mit ihrer Ausbildungsbereitschaft weit oben

In Niedersachsen und Bremen liegen mittelständische Betriebe mit ihrer Ausbildungsbereitschaft im bundesweiten Vergleich weit oben. Rund 17 Prozent der Mittelständler in beiden genannten Bundesländern bilden nach einer Studie der staatlichen Förderbank KfW junge Menschen aus.  Spitzenreiter sind in den Jahren 2012 und 2016 Rheinland-Pfalz und das Saarland (je mit 18 Prozent). Schlusslichter sind die ostdeutschen Flächenländer Sachsen und Thüringen sowie Berlin (mit jeweils 10 Prozent). 

PreDiNo, Ute Micha / HaWo, Sigrid Lappe


So will das Land Niedersachsen Meister machen

Komplett-Übernahme der Kosten für Meister-Prüfung

Oft scheitert eine Meisterprüfung an der Finanzierung. Das soll sich jetzt ändern - eine neue "Meistet-Prämie" soll den Umbruch bringen. Vor gut einem Vierteljahr hat Niedersachsen den Bonus eingeführt - Absolventen, die die Meisterprüfung anstreben, können 4 000 Euro beantragen, um ihren Meister-Brief zu bekommen, wie z.B. Installateure, Zimmerer, Maurer, Bäcker und Friseure.
Für Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ist das ein Erfolg und er rechnet mit steigender Nachfrage: „Uns liegen bereits 1 158 Anträge vor, die Prämie wird sehr gut angenommen. ".  2018 und 2019 stehen dafür 23 Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung. Für eine Komplettübernahme der Kosten will das Land Niedersachsen beim Bund kämpfen.
Althusmann: „Es wäre nur gerecht, da eine Meister-Ausbildung von der Qualifikation her gleichwertig mit dem Bachelor-Studium ist."

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Für Schulabgänger in der Region gibt es noch Hunderte freie Lehrstellen

Schulabgänger von Betrieben heiß umworben

Die Sommerferien haben begonnen und für Hunderte Schulabgänger in der Region Hannover stehen noch Lehrstellen zur Verfügung. Die handwerklichen Berufe haben 470 unbesetzte Plätze, wie die Handwerkskammer Hannover mitteilte. "Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, sollten sich intensiv in der Lehrstellenbörse umsehen", sagte Carl-Michael Vogt, Geschäftsführer der Handwerkskammer. Bis 31. Oktober können für 2018 im Handwerk noch Lehrverträge geschlossen werden. "Wer noch den richtigen Besuch für sich sucht, der sollte die Sommerferien nutzen, um Praktika zu absolvieren sowie Vorstellungsgespräche führen", erklärte Vogt. Besonders viele Stellen gebe es für Elektroniker, Anlagenmechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und Friseure. Es sind aber auch Stellen abseits des Handwerks in der Region zu finden. Die Lehrstellenbörse der Industrie-und Handelskammer führt ebenfalls Hunderte freie Plätze auf, in den Berufen Kaufmann im E-Commerce, Verkäufer, Fachinformatiker, Hotelfachmann oder Industriemechaniker.

 Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


VW Nutzfahrzeuge übernimmt alle 93 Auszubildende

Was für ein glücklicher Tag

VW Nutzfahrzeuge (VWN) in Stöcken übernimmt alle 93 Auszubildende, die aktuell ihre Ausbildung erfolgreich beendet und ihre Zeugnisse erhalten haben.

Die glücklichen jungen Menschen kommen aus elf Berufsfeldern des Unternehmens - im technischen und kaufmännischen Bereich. Und VWN nimmt schon Bewerbungen für 2019 an. Der Bewerbungsschluss für 2019 ist der 31. Oktober 2018.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Niedersachsen will mehr Ökolandbau

Landesregierung  will Modellregionen und Pilotprojekte einrichten  

Wenn es nach den Plänen der Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast geht, soll in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 doppelt so viele Ökolandbau Betriebe geben, wie bisher. Das kündigte die CDU-Politikerin in Hannover nach einer Sitzung des Fachbeirats zur Förderung des ökologischen Landbaus an. Nach Angaben des Ministeriums gab es Ende des vergangenen Jahres 1 793 Bio-Höfe, das entspricht einem Anteil von 4,9 Prozent. Insgesamt bewirtschaften sie rund 100 000 Hektar. Um die Zahl der Ökobetriebe zu steigern, sollen Modellregionen und Pilotprojekte eingerichtet werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Gewerbeflächen in der Region werden knapp

Region legt Leitlinien bis 2025 vor

Die Wirtschaftsförderung der Region richtet Investitionsfonds zur Erschließung neuer Flächen ein, denn die Nachfrage an Gewerbeflächen in der Region Hannover übersteigt das Angebot. Zwar ist der Gewerbeflächenumsatz im letzten Jahr regionsweit um die Hälfte zurückgegangen, dennoch droht in den meisten Kommunen mittelfristig ein Engpass an verfügbaren Gewerbeflächen. Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung begegnet der drohenden Flächenknappheit mit einer Reihe von Maßnahmen: Gemeinsam mit den regionsangehörigen Städten und Gemeinden hat sie Leitlinien für die kommenden fünf Jahre entwickelt, die der Erschließung neuer Standorte und der Revitalisierung von Gewerbebrachen dienen. Darüber hinaus richtet die Region einen regionalen Investitionsfonds für die Gewerbeflächenentwicklung ein.

„Wir haben den Handlungsbedarf erkannt und uns gemeinsam mit den Städten und Gemeinden auf den Weg gemacht, dem drohenden Engpass mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen “, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Nach unserer Analyse benötigen alle Kommunen einen Grundstock an Gewerbeflächen mit B-Plan, der für mindestens fünf Jahre ausreicht“, so Franz. Zusätzliche Flächen müssen auch für Dienstleistungen, wissenschaftsorientierte Produktion, Gründer oder die Kreativwirtschaft geschaffen werden – zum einen in Hannover, aber auch in Umlandkommunen mit attraktiver Lage und guter ÖPNV-Anbindung.

„Um die Kommunen bei der Mobilisierung neuer Gewerbeflächen finanziell zu unterstützen, werden wir einen regionalen Gewerbeflächeninvestitionsfonds einrichten“, kündigt Alexander Skubowius, Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, an. Mittelfristig stößt das Gewerbeflächenangebot in den meisten Kommunen an Grenzen: Setzt man die verfügbaren Flächen in Relation zu den Flächenumsätzen der letzten zehn Jahre, reicht das Angebot in 13 von 21 Kommunen nicht einmal für fünf Jahre.  

Das Gewerbeflächenmonitoring 2018 steht auf www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de als PDF zum Herunterladen bereit. Ein gedrucktes Exemplar kann ab dem 20.Juli  auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung kostenfrei angefordert werden.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Finanzämter wollen Landwirten helfen

Aber es wird auch bei Landwirtschaftsministerien nachgedacht

Die Landwirte  haben es schwer: angesichts der Dürre und der zu erwartenden Ernteausfällen kommt die niedersächsiche Steuerverwaltung den betroffenen Landwirten entgegen. So können sie Anträge auf sogenannte Billigkeitsmaßnahmen  oder Anpassung der Vorauszahlungen unter Einbeziehung der aktuellen Situation bei den Finanzämtern stellen, teilte das Finanzministerium in Hannover mit. Eine Billigkeitsmaßnahme wäre zum Beispiel, daß Steuern erst später gezahlt werden müssen. Auch wenn die Ernteausfälle noch nicht richtig zu beziffern sind, werden sie zu finanziellen Belastungen der Bauern führen.

Die Finanzbehörden werden laut Ministerium schnell entscheiden und dabei im Rahmen der gegebenen Ermessungsspielräume die besondere Situation der Landwirtschaft berücksichtigen. Es wird geraten, die Betroffenen sollten frühzeitig den Kontakt mit dem jeweils zuständigen Finanzamt suchen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Das deckt gerade einmal die Kosten

Milchbauern bekommen 32 Cent für einen Liter Milch

Deutschlands größte Molkereigenossenschaft Deutsches Milchkontor (DMK) liegt zurzeit beim Milchgeld für ihre rund 7 500 Milchbauern (Genossenschaftsbauern) deutlich unter dem Vorjahresschnitt. Derzeit bekommen die Milchbauern 32 Cent pro Liter Milch. Im Vorjahr waren es inklusive Zuschläge und Dividenden durchschnittlich 36,29 Cent.

Im Vorjahr sei es gelungen, mehr Milchgeld auszuzahlen als der Durchschnitt der Wettbewerber, hieß es bei der Vertreterversammlung des DMK in Hannover. Ganz schlecht war es zu Zeiten der Krise 2016. Da lag das Milchgeld gerade mal bei 25,20 Cent.

Beim Bund deutscher Milchviehhalter sieht man das Milchgeld, das die Bauern für ihre Milch erhalten, auf viel zu niedrigem Niveau. Um die 31 Cent sei in etwa derzeit bundesweit der Durchschnitt, sagte Sprecher Hans Foldenauer.

Dies reiche, um Rechnungen zu zahlen, aber nicht, um Betriebe weiterzuentwickeln. Nach Angaben der EU-Kommission ist mit Stand Januar 2018 ein Milchgeld von 41,81 Cent pro Liter für ein auskömmliches Wirtschaften notwendig.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


ÜBER DEN TELLERRAND


Die grösste Spielemesse

Die gamescom wieder vom 21. bis 25. August in Köln

Die Messe gamescom ist Europas größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung. Mehr als 900 Aussteller aus der ganzen Welt präsentieren auf der gamescom ihre Neuerungen aus dem Bereich der interaktiven Unterhaltungselektronik. Zahlreiche Computerspiele als Welt- und Europapremieren können direkt vor Ort getestet werden. Besonders für Fachbesucher lohnt sich der Besuch der Spielemesse Köln, denn nirgendwo sonst kommen so viele Insider, Händler, Publisher und Entwickler zusammen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm wie beispielsweise der gamescom congress, Indoor- und Outdoor Performances, sensationelle Live-Acts und die neuesten Highlights aus der Welt der Games runden das Programm der gamescom in Köln ab.

Info gamescom.de