WIRTSCHAFT


Auszeichnung für Frauen, die Hannovers Wirtschaft voranbringen

Stadt-Hannover-Preis „Frauen machen Standort“ ist ausgeschrieben

Zum 18. Mal wird der Stadt-Hannover-Preis mit dem Titel „Frauen machen Standort" in diesem Jahr vergeben. Damit hat sich eine schöne und wichtige Tradition etabliert: Engagement, Einsatz und Erfolg von Frauen in der hannoverschen Wirtschaft werden mit diesem Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmerinnen, Selbstständige oder Freiberuflerinnen sowie Geschäftsführerinnen in Führungspositionen. Gesucht werden Frauen, die einen wertvollen Beitrag für die hannoversche Wirtschaft leisten und seit mindestens drei Jahren mit ihrem Unternehmen in der Stadt erfolgreich am Markt sind.

Bewerbungsfrist ist der 28. August, und es können auch Vorschläge eingereicht werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertreter*innen von Politik, Verwaltung, Gewerkschaft, Wirtschaftsorganisationen unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Friederike Kämpfe.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Wirtschaftsempfanges der Landeshauptstadt Hannover statt.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen unter stadt-hannover-preis.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.07.2019


Wettbewerb „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“ – Frist 25. September

Engagement in kleineren Gemeinden als Vorbild landesweit sichtbar machen

Demografischer Wandel und Online-Handel führen gerade in kleinen Städten und Gemeinden zu sinkenden Besucherfrequenzen. In der Folge gerät dort der Einzelhandel zunehmend unter Druck. Allerdings engagieren sich bereits vielerorts Einzelhändler und lokale Akteure mit gemeinschaftlichen Konzepten für die (Wieder-)Belebung ihrer Ortskerne. Der niedersächsische Landeswettbewerb „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“ sucht pfiffige Konzepte und kreative Ideen von Einzelhändlern, Gewerbevereinen oder genossenschaftlichen Initiativen wie Dorfläden aus Kommunen mit maximal 50.000 Einwohnern.

Der Dorfladen hat wieder Konjunktur! Foto S. Lappe
 Der Wettbewerb ist mit insgesamt 36.000 Euro dotiert und das beste Konzept wird im Bereich Einzelhandel wie im Bereich Gemeinschaftsinitiativen mit je 10.000 Euro prämiert. „Dieser Wettbewerb bietet die Chance, das kreative, aber häufig noch unentdeckte Engagement in vielen kleineren Gemeinden, einmal als Vorbild landesweit sichtbar zu machen“, sagt Guido Langemann, Handelsexperte der IHK Hannover.

Bis zum 25. September läuft noch die Frist für Bewerbungen, die online über 
wettbewerb-gemeinsam-aktiv eingereicht werden können.

Veröffentlicht 09.08.2019


Auweiha! Regionale Wirtschaft rutscht auf Sechs-Jahres-Tief

IHK-Chef fordert  Entlastungen bei Steuern, Energiekosten sowie Bürokratieabbau

Die Stimmung in der regionalen Wirtschaft hat sich im Sommer weiter kräftig abgekühlt. Der Abwärtstrend in der Industrie droht jetzt auch auf die Binnenwirtschaft überzugreifen. Der Konjunkturklimaindikator für den Bezirk der IHK Hannover ist in nur 18 Monaten vom Rekordhoch mit 130 Punkten Anfang 2018 auf aktuell 106 Punkte, den tiefsten Stand seit sechs Jahren, abgesackt.

„Nach den jüngsten Auftragseinbrüchen in der Industrie werden Beschäftigungspläne und Investitionen jetzt zunehmend auf den Prüfstand gestellt und teilweise auch bereits revidiert“, sagt Dr. Horst Schrage Foto lks.), Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover. „International durchlebt unsere Wirtschaft derzeit kräftige Turbulenzen und steht im scharfen Gegenwind. Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sind jetzt nachhaltige Entlastungen der Unternehmen bei Steuern und Energiekosten sowie ein konsequenter Bürokratieabbau am Standort Deutschland notwendig.“

Die aktuelle Geschäftslage im IHK-Bezirk Hannover mit rund 160.000 Mitgliedsunternehmen bleibt im Sommer zwar noch relativ gut, die Erwartungen an die zweite Jahreshälfte haben sich jedoch weiter verschlechtert und stehen jetzt deutlich negativ im Saldo.

IHK/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 18.08.2019


"Private Opening" mit Livemusik und Aktionen

Eröffnungstermin für Zalando in Hannover steht fest

In der Vergangenheit wurden viele Eröffnungstermine von Zalando genannt. Nun steht fest: Der Zalando-Outletstore in der Großen Packhofstraße in Hannover eröffnet am Donnerstag, den 29. August, um 10 Uhr seine Türen.

So kündigt es der Onlinehändler auf seiner Internetseite an. Bis dahin sollen die Umbauarbeiten in den ehemaligen Räumen von S. Oliver beendet sein. Und bereits einen Tag vor der Eröffnung, am 28. August, soll es von 14 bis 18 Uhr ein "Private Opening" mit Livemusik und Aktionen geben. Tickets für die Teilnahme werden ausgelost.

Tickets unter: zalando-outlet

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.07.2019


Land Niedersachsen hat seinen Schuldenstand verringert

Zum Jahresende 2018 hatte Niedersachsen rund 58,7 Milliarden Euro Schulden

Das Land Niedersachsen hat seinen Schuldenstand 2018 um 1,5 Prozent verringert. Zum 31. Dezember 2018 standen rund 58,7 Milliarden Euro Schulden zu Buche. Das sind 1,5 Prozent weniger als in 2017, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Insgesamt lagen die Schulden von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen bei 1916,6 Milliarden Euro - und damit um rund zwei Milliarden Euro höher als in den vorläufigen Zahlen vermutet worden war. Denn im Vergleich zum Vorjahr habe sich  der Schuldenstand dennoch um 2,7 Prozent  beziehungsweise 52,5 Milliarden Euro verringert.

Damit stehe rechnerisch jeder Bundesbürger mit durchschnittlich 23.124 Euro in der Kreide. Der Schuldenabbau schreite auf allen staatlichen Ebenen voran, heißt es. Mit Ausnahme der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die ihre Schulden nicht reduzierten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 29.07.2019


Löhne und Gehälter in Niedersachsen unter Bundesniveau

Einkommen im Schnitt um 129 Euro unter dem Bundesdurchschnitt

Die Löhne und Gehälter in Niedersachsen liegen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit unter dem bundesweiten Niveau. 3 175 Euro brutto monatlich verdiente ein sozialversicherungspflichtiger, vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer zwischen Küste und Harz im letzten Jahr - im Mittel - wie die Arbeitsagentur mitteilte.

Damit lag das Einkommen im Schnitt um 129 Euro unter dem Bundesdurchschnitt. Allerdings gibt es Ausnahmen: So wird Wolfsburg, wo Volkswagen seinen Sitz hat, mit einem mittleren Bruttoeinkommen von 4 893 Euro im Monat bundesweit nur von Ingolstadt mit 4 897 Euro (Audi) übertroffen!

Wieviel Geld ist in der Lohntüte? Foto dpa

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.07.2019


Verträgliche Lieferzeiten

Verteilerzentrum von Amazon wird ab  Herbst seinen Betrieb aufnehmen

Ab Herbst wird Amazon seinen Betrieb in Wunstorf, Ortsteil Luthe aufnehmen. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Amazon werde „dort mit circa zehn unabhängigen Lieferpartnern zusammenarbeiten, um die schnelle und zuverlässige Paketzustellung zu ermöglichen".

Vorangegangen war offenkundig das Einverständnis der Stadt, was die Fahrtzeiten der Lieferfahrzeuge betrifft. Aufgrund eines von Amazon beauftragten Gutachten wird versichert, dass die Fahrzeuge zwischen 9 und 13 Uhr starten und daher nicht zu Zeiten des Berufsverkehrs fahren. Die Rückkehr der Lieferfahrzeuge erfolge überwiegend nach 19 Uhr und somit nach dem Feierabendverkehr. Und diese Regelung bezeichnete Stadtsprecher Alexander Stockum als „verträglich“.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.07.2019



Busunternehmen Regiobus baut in Gehrden

Regiobus wird seinen neuen Betriebshof in Gehrden bauen.

Die Entscheidung für den Standort gab die Geschäftsführung bekannt. Wenn der Neubau 2023 in Betrieb genommen wird, sollen die Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf geschlossen werden. In Neustadt ist im Zuge dieser Umstrukturierung eine Erweiterung des dortigen Betriebshofes geplant.

Ab 2021 will Regiobus auf einem 35 000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Gehrden und Ronnenberg bauen. Mit 250 Mitarbeitern wird das Unternehmen in Gehrden zum drittgrößten Arbeitgeber nach dem Klinikum Region Hannover und der Stadt. Für die Mitarbeiter an den Standorten in Eldagsen (184) und Wunstrof (121) soll es keine betriebsbedingten Kündigungen  geben.

Der neue Betriebshof soll Platz für 140 Busse bieten. Etwa ein Drittel der rund 120 Regiobus-Linien wird dann ab Gehrden starten. Und der neue Standort soll perspektivisch zum zentralen Betriebshof für die im Aufbau befindliche Elektrobusflotte werden. Deshalb wird dafür auch dort die Werkstatt sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 30.07.2019


Zufriedenheit bei der VHV Gruppe

Gewinn wurde deutlich gesteigert - Versicherungsverträge nehmen zu

Die Zufriedenheit bei der VHV Gruppe ist sichtbar: Vorstandschef Uwe Reuter sagte bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2018 sei ein „sehr erfolgreihes Jahr“  gewesen. Und das „in einem nicht einfachen Umfeld haben wir unsere bereits ambitionierten Ziele sogar übertreffen können."

Und so kletterte der Gewinn des Versicherungsunternehmens  von 156,1 Millionen auf 233,3 Millionen Euro. Auch legte das Unternehmen bei den Versicherungsverträgen um 3,3 Prozent  auf 10,9 Millionen zu, die verdienten Beiträge stiegen um 3,6 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro.

Und besonders erfreulich sei, so Vorstandschef Reuter (Foto r.), dass alle Geschäftsbereiche zum Erfolg beigetragen hätten.

Die VHV Gruppe mit Sitz in Hannover bietet unter anderem Sach-, Kfz-, Haftpflicht-und Lebensversicherungen (Hannoversche Leben). Da es sich aber um einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit handelt, gibt es keine Aktionäre - die Gewinne bleiben im Unternehmen.

Die VHV Gruppe hat rund 3 000 Mitarbeiter, 2 600 davon in Hannover. Die VHV Allgemeine Versicherung, heute Teil des Unternehmens, feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Und 2018 habe man die Digitalisierung des Geschäfts weiter vorangetrieben, sagte Reuter.

Noch eine gute Nachricht: Die Zahl der Trainingstage wurde um 40 Prozent erhöht, das Budget für Mitarbeiterqualifizierung um 200 Prozent. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.07.2019


Entscheidung des 26. Bundeswettbewerbes liegt vor

„Unser Dorf hat Zukunft“ – Medaillen-Regen für Niedersachsen

Der 26. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist abgeschlossen – und Niedersachsen darf sich über hervorragende Ergebnisse freuen: Das Dorf Backemoor (Landkreis Leer) erhält Gold, Bötersen (Landkreis Rotenburg) und Räbke (Landkreis Helmstedt) wurden mit Silber-Medaillen ausgezeichnet.

Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist stolz auf diese Leistungen: „Ich beglückwünsche die Dörfer zu diesem tollen Ergebnis. Wieder einmal wird bestätigt, dass in niedersächsischen Dörfern große Potentiale aktiviert werden können, um die gesellschaftliche und strukturelle Entwicklung voran zu bringen – und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Regionen beizutragen.“

In den drei Niedersächsischen Dörfer Backemoor, Bötersen und Räbke konnte sich die Jury ein Bild von den Initiativen und Projekte machen. 

Die drei Dörfer hatten sich zunächst im niedersächsischen Landeswettbewerb erfolgreich durchgesetzt und sich anschließend in gut vorbereiteten und überzeugenden Präsentationen der Bundeskommission vorgestellt. Die Kommission musste sie mit 27 weiteren Dörfern bundesweit vergleichen.

„In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals unterstreichen, wie wertvoll die Teilnahme am Wettbewerb für unsere Dörfer ist“, so die Ministerin mit Blick auf den kommenden Wettbewerb.

ML/Sigrid Lappe/Ute Micha

Veröffentlicht 12.07.2019


Privater Bahnbetreiber RDC weitet Transport nach Sylt aus

 

Der blaue Autozug des privaten Betreibers RDC nimmt jetzt auch Lastwagen und Gespanne mit auf die Insel Sylt. Am Dienstag sei der Betrieb offiziell aufgenommen worden, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Bisher hat der Bahn-Mitbewerber nur Autos und Transporter mitgenommen können, ab September sollen auch Reisebusse befördert werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.07.2019


Was smarte Start-Ups alles können

Förderung für Unkraut-Zupfer und smarte Ferkel-Scanner

Es funktioniert - und wie: Das Mechatronikzentrum der Leibniz- Universität ist eine Ideenschmiede für Robotik und künstliche Intelligenz. Und damit noch mehr Studenten mit guten Projekten punkten und den Schritt in die Selbständigkeit wagen, fließt seit 2016 Fördergeld - bisher 223 000 Euro von der Universität und 17 000 Euro von der Region an bisher 13 Start-ups.

Einfach mit der neuen App den eigenen Fuß fotografieren und online maßgefertigte Schuhe bestellen: Das Gründungsteam Modum Shoes mit Milad Mafi startet offiziell Anfang 2020. Foto Region Hannover / S. Wendt

Unkraut vernichten ohne Einsatz von Herbiziden: Manuel Ufheil von Fenntec erklärt den autonomen Roboter, der mechanisch Unkraut bekämpft. Foto Region Hannover / S. Wendt 

Die bisher entwickelten Ideen stehen kurz vor der Marktreife wie zum Beispiel: Für gemütliche Schuhe hat das Team „Modum" eine Kamera-App zur Fußvermessung entwickelt, um passgenaue Schuhe im Wunschdesign zu produzieren. Die entsprechenden Leisten kommen aus dem 3D-Drucker.

Und der autonome Roboter von „Femtec" navigiert per GPS über Felder von Bio Landwirten und erkennt mit Hilfe von Software und Kameratechnik Unkraut, zupft es mit einem entsprechenden Schneidwerk. Ziel: weniger Pestizide sollen zum Einsatz  kommen.

Und die Kamera-Software von „Corvitac" zählt Ferkel beim Umstallen für die Landwirte. Bisher eine hier und da fehleranfällige Arbeit. Das System erleichtert die Dokumentation und spart auch noch Zeit und Geld!

Künstliche Intelligenz übernimmt die Zählaufgaben in der Landwirtschaft: Manuel Sprehe von corvitac GmbH zeigt die Erfindung, die bereits in Testbetrieben läuft. Foto Region Hannover / S. Wendt


 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.07.2019


Bald geht es im Netz schneller voran

5G-Start der Telekom in Berlin, Darmstadt und Bonn

Die Deutsche Telekom hat drei Wochen nach der Versteigerung der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration ihr 5G-Netz für Kunden geöffnet. Derzeit betreibt die Telekom in Europa 150 Antennen mit 5G-Technologie im geschlossenen Test. 

Gestern startete sie auch den Vertrieb erster 5G-tauglicher Smartphones und 5G-Tarife.

Das Samsung Galaxy S10 5G kostet ca. 1000 Euro, es ist über die Telekom, den eigenen Online-Shop von Samsung und demnächst auch bei Vodafon erhältlich. Samsung verspricht das Einfangen brillanter, plastischer Bilder mit der Sechsfach-Kamera und einen leistungsfähigen Akku für langanhaltende Nutzung im schnellen Netz.

Der 5G-Tarif für unbegrenztes Surfen kostet knapp 75 Euro im Monat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 08.07.2019


Auf Faltsmartphones muss man warten

Huawei stellt Falt-Smartphone später vor

Jetzt hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines faltbaren Smartphones wie Samsung, verschoben. Statt zur Jahresmitte soll das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tabletgröße ausklappen lässt,  erst im September in den Handel kommen, sagte ein Huawei-Sprecher dem Sender CNBC.

Ganz schön smart...

Unter anderem solle bei dem Modell Mate X die Qualität des Displays verbessert werden. Das Smartphone werde wie geplant mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Samsungs Galaxy Fold soll 2 000 Euro kosten, das Huawei Mate X liegt bei rund 2 300 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.06.2019


Prämie für Elektroautos wird bis Ende 2020 verlängert

Damit soll die schwache Nachfrage angekurbelt werden

Beim Kauf von Elektroautos können Autofahrer länger als bisher geplant, eine staatliche Prämie bekommen. Damit soll die weiter schwache Nachfrage angekurbelt werden.

Die Bundesregierung verlängert die Prämie bis Ende 2020. Die Förderung kann aber schon vorher auslaufen, wenn der Prämientopf von 1,2 Milliarden Euro vor Ende 2020 leer ist. Und ob es dann auch in den Jahren danach eine Förderung gibt, ist offen.

Es sollen viel mehr Autos an die Steckdosen!

Eigentlich sollte die Prämie Ende Juni 2019 auslaufen. Der „Umweltbonus" war vor drei Jahren eingeführt worden, hat jedoch die Erwartungen bisher nicht erfüllt.

Für reine Batterieautos gibt es 4 000 Euro, für Hybridautos 3 000 Euro Zuschuss. Das Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von unter 60 000 Euro haben.

Im Topf liegen insgesamt 1,2 Milliarden Euro, je zur Hälfte finanziert vom Bund und der Autoindustrie. Es bleibt bei dieser dieser Ko-Finanzierung, und die Mittel sollen nicht erhöht werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.06.2019


Bei der Digitalisierung soll Agentur Firmen behilflich sein

Volker Schmidt: Wir müssen irgendwie digitaler werden

Der Arbeitgeberverband Niedersachsen-Metall will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen und hat dafür die Agentur „Experts for Business“ (X4B) ins Leben gerufen.

Volker Schmidt, Chef von Niedersachsen-Metall sagte dazu: „Alle wissen, dass sie irgendwie digitaler werden müssen. Das 'wie' ist dann allerdings die Frage, an der viele scheitern." 

Volker Schmidt stellt die Agentur X4B vor. Foto Niedersachsen-Metall 

Die Agentur X4B soll hierbei helfen, die Unternehmen individuelle Lösungen für die Digitalisierung aufzuzeigen. „Wir schaffen einen Service von Arbeitgebern für Arbeitgeber", so Schmidt. Geschäftsführer der Agentur sind Markus Humpert und Christian Hentschel, die neben der konkreten Beratung auch Workshops und Veranstaltungen zum Thema anbieten wollen. Man arbeite eng mit einem Netzwerk von Partnern aus Verbänden, Kammern, dem Land und Institutionen zusammen und biete Kontakt zu Experten an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.06.2019


Bundesamt für Sicherheit warnt

Betrug mit der Whatsapp-Masche

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Kriminelle verschickten derzeit E-Mails im Namen von Whatsapp. Darin wird behauptet, dass ein Jahresabo für den Messenger abläuft und man sein Nutzerkonto aktualisieren muss. Mit der Pishing-Mail sollen Daten wie Kreditkarten- oder Mobilfunknummern gestohlen werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.06.2019


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 24.04.2019


Das ist was zum Nachmachen!

Mitfahr-App für Eltern und Kinder in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen. Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto VW

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche