WIRTSCHAFT


Aus, Schluss und vorbei!

Im Karstadt-Haus in der Georgstrasse gehen die Lichter aus

Letzte Betriebsversammlung fand vor dem Haupteingang statt

Wut und Trauer - eine Ära geht in Hannovers Innenstadt am Samstag zu Ende. Heute schliesst  das Karstadt-Haus an der Georgstraße für immer seine Türen.

Vor dem Haupteingang trafen sich die Beschäftigten am Freitagvormittag zur letzten Betriebsversammlung. Bei den Reden von Betriebsrats-Chef Ralf Samtleben und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes wurde die ganze Wut und Trauer der Mitarbeiter über den Verlust ihrer Arbeitsplätze spürbar.

Traurige Betriebsversammlung. Foto M. Falk

Der lange Kampf um den Erhalt des Hauses war am Ende vergebens. Das Unternehmen macht bundesweit 40 Filialen dicht, darunter auch das 1906 eröffnete Haus an der Georgstraße. Rund 100 Mitarbeiter des Hauses stehen vor einer ungewissen Zukunft. Gut  die Hälfte wechselt in eine Transfergesellschaft.

Doch das Ende des Hauses in der Georgstraße lockte viele Schnäppchenjäger kalt. Schon am späten Vormittag war das Haus wie leergefegt - auf die letzten verbliebenen Produkte gab es 90 Prozent Rabatt.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, Ha Wo 


Investition in die Zukunft hannoverscher Häfen

Logistikhalle mit 4 000 Quadratmetern entsteht am Nordhafen

Sie investieren in die Zukunft des Nordhafens, die Städtischen Häfen! Hier entsteht eine neue Logistikhalle mit einer Größe von 4 000 Quadratmetern. Sie soll bis zum Frühjahr 2021 im Gewerbegebiet an der Hansastraße gebaut werden.

Den Grundstein hat Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette zusammen mit Jörn Ohm von den Städtischen Häfen und Bauunternehmer Peter Fischer aus Elze/Hildesheim gelegt. Die Kosten der Logistikhalle belaufen sich auf drei Millionen Euro.

Die neue Halle ersetzt einen 50 Jahre alten Vorgängerbau und wird dank einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach auch selbständig Energie erzeugen.

Jörn Ohm, Peter Fischer (Albert Fischer Bau) und Sabine Tegtmeyer-Dette bei der Befüllung der Zeitkapsel

 Im Gebäude soll es zu dem Lagerbereich noch einen 350 Quadratmeter großen Bürokomplex geben.  Nach Fertigstellung werde die Halle an DB Schenker vermietet, sagte Ohm. "Wir rechnen mit einem Mietvertrag von mindestens 20 Jahren.“

 Ute Micha, PreDiNoSigrid Lappe, Ha Wo


Zukunft des MAN-Standortes Salzgitter soll gesichert werden

Weil mischt sich ein

Auf Einladung von Saki Stimoniaris, Konzernbetriebsratsvorsitzender TRATON SE / MAN SE / MAN Truck & Bus SE und der örtlichen Betriebsratsvorsitzenden Elke Behmer-Geissler hat Ministerpräsident Stephan Weil heute (12. 10.) den MAN-Standort in Salzgitter besucht.

Dabei hat der Ministerpräsident den Beschäftigten die Unterstützung der Landesregierung zugesichert. Zu den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern sowie der Arbeitgeberseite – unter anderem vertreten durch Dr. Andreas Tostmann, Vorstandsvorsitzender MAN Truck & Bus SE – ein kurzes Statement von Ministerpräsident Stephan Weil:

„Die Sorgen der Beschäftigten sind groß, alle Beteiligten sollten möglichst zügig Klarheit für eine nachhaltige Sicherung des MAN-Standortes in Salzgitter schaffen. Deshalb freue ich mich darüber, dass Arbeiternehmer- und Arbeitgeberseite heute erklärt haben in den nächsten Tagen Verhandlungen über die Zukunft des MAN-Standortes Salzgitter aufzunehmen. Ohne Frage ist der Gesamtkonzern in einer schwierigen Situation und steht unter Handlungsdruck. Die Landesregierung legt allerdings großen Wert darauf, dass für den Standort Salzgitter eine gute Perspektive erhalten bleibt und das heißt, dass es auch weiterhin eine Industrieproduktion in Salzgitter geben muss. Mein heutiger Eindruck ist, dass auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite der gute Wille vorhanden ist, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, um den Industrie-Standort und die Arbeitsplätze in Salzgitter zu erhalten.“

STK/Sigrid Lappe/Ute Micha


Breitbandausbau im Landkreis Bentheim wird gefördert

. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den Breitbandausbau im Landkreis Grafschaft Bentheim mit rund 6,6 Millionen Euro. Im Namen von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle am 9. Oktober insgesamt sieben Förderbescheide übergeben.

Es handelt sich um Förderungen nach der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Ausbaus von Gigabitnetzen in Niedersachsen“ (RL Giganetzausbau NI), der Richtlinie Breitbandförderung – Gewerbegebiete sowie die Förderung eines Projekts im Rahmen des Sonderaufrufs Gewerbe- und Industriegebiete.

Die Förderung fließt in die Breitbandversorgung von insgesamt 3.236 Nutzen, 159 gewerblichen Nutzer, 24 Schulen und einem Krankenhaus. 

Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium überreicht dem Grafschafter Landrat Uwe Fietzek mehrere Förderbescheide in Höhe von rund 380.000 Euro (v.lks.. 

Wirtschaftsminister Althusmann: „Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist notwendige Voraussetzung für die anstehende Digitalisierung in Niedersachsen. Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat durch seine Projekte den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht und insbesondere den Gewerbebetreibenden in der Grafschaft Bentheim einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschafft.“


Umspannwerk und 30 Kilometer Stromtrasse in Betrieb

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Zukunft der Erneuerbaren Energien

Energieminister Olaf Lies ist sehr froh über das jüngste Projekt des Netzbetreibers TenneT in Niedersachsen. Bei der feierlichen Inbetriebnahme des Umspannwerks Fedderwarden - verbunden mit einer neuen rund 30 Kilometer langen 380-kv-Stromtrasse von Wilhelmshaven nach Conneforde im Landkreis Ammerland - sprach der Umweltminister von einem „weiteren sehr wichtigen Schritt auf dem Weg in die Zukunft der Erneuerbaren Energien“ und von einer „großen Bedeutung für den gesamten europäischen Stromhandel“.

Diese Stromtrasse sichere nicht nur den Transport von umweltfreundlichem Strom von See zu den Abnehmern im Süden der Republik. Sondern damit würden auch die Voraussetzungen, um im Zuge die Produktion von Wasserstoff voranzutreiben. „Ausreichend erneuerbare Energie sind Voraussetzung für eine klimaneutrale Wirtschaft. Industrie folgt Energie und damit legen wir die Grundlage für Zukunftsinvestitionen wir z.B. der Stahlindustrie. Als niedersächsischer Energieminister setze ich mich intensiv dafür ein, dass alle Chancen genutzt werden, um die Rolle Niedersachsens als Energieland Nummer 1 in Deutschland zu stärken.“ so Lies.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Leuchtturmprojekte „made in Niedersachsen“

Innovationsprojekte und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen

Innovationspreis Niedersachsen 2020 nominiert Leuchtturmprojekte „made in Niedersachsen“. Neun innovative und zukunftsweisende Vorhaben aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft setzen ein positives Signal in der Coronakrise. Die niedersächsischen Minister Dr. Bernd Althusmann, Wirtschaft, und Björn Thümler, Wissenschaft, verleihen am 28.September 2020 zum dritten Mal den Innovationspreis Niedersachsen für herausragende Innovationsprojekte und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen.

Über 120 Bewerbungen sind für den diesjährigen Innovationspreis eingegangen. Das zeigt, dass Niedersachsens Wissenschaft und Wirtschaft äußerst leistungsstark und auch in Krisenzeiten innovativ und vorausschauend ist. Insgesamt sind neun Projekte und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen in den drei Kategorien „Vision“, „Kooperation“ und „Wirtschaft“ nominiert. Die drei überzeugendsten Projekte werden dann mit dem Innovationspreis Niedersachsen 2020 ausgezeichnet.

Informationen zu allen nominierten Projekten finden sich auf der Website des Innovationsnetzwerks Niedersachsen: innovationsnetzwerk-niedersachsen/innovationspreis

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erfolgreiches Börsendebüt von Biotechunternehmen Curevac

Biotechunternehmen schliesst beschleunigte Impfzulassung nicht aus

Das geht anscheinend schneller als gedacht: Nach seinem erfolgreichen Börsendebüt schließt das Tübinger Biotechunternehmen Curevac  nicht aus, bei der Entwicklung  seines Corona-Impfstoffs mehr Tempo vorlegen zu können. "Eine beschleunigte  Zulassung schließen wir nicht aus, sie kann aber nur in enger Abstimmung mit den entsprechenden Behörden gehen", sagte Firmenchef Franz-Werner Haas dem Finanzportal boerse-online.de. Denn die Ergebnisse der kürzlich gestarteten klinischen Erprobung des Impfstoffkandidaten sollen demnach im Herbst veröffentlicht werden. Nach bisherigen Planungen sei die Zulassung  für die erste Hälfte kommenden Jahres geplant.

Wie das Mainzer Unternehmen Biotech setzen Curevac und der US-Konzern Moderna auf Impfstoffe auf Basis der sogenannten  Boten-RNA (mRNA). Sie soll menschlichen Zellen die Information zr Produktion von Eiweißstoffen und damit zur Bekämpfung der Krankheitserreger vermitteln. "Wir registrieren in den USA ein  tieferes und breiteres Verständnis dafür, dass die von uns verwendete  mRNA-Technologie das  Potenzial hat, schnell einen wirksamen und effizienten Impfstoff zu entwickeln", sagte Haas in dem Interview.

Am Freitag hatte Crevac ein fantastisches Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq gefeiert. Die Aktien schlossen an ihrem ersten Handelstag mit einem fulminanten Kurssprung von 249 Prozent. Damit war das Unternehmen an der Börse über sieben Milliarden Euro wert. Curevac - Mehrheitsaktionär ist Dietmar Hopp, Mitbegründer des Softwarekonzerns SAP. Informationen: Biotechunternehmen Curevac

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Foto dpa


Endlich: Deutsche Messe erhält 5G-Campus-Lizenz für schnelles Internet

100 Hektar auf dem Messegelände Hannover werden 5G-fähig

Jetzt hat die Deutsche Messe AG ihre private 5G-Campus-Lizenz von der Bundesnetzagentur zum Betrieb eines superschnellen Netzes erhalten. Das teilte die Messegesellschaft am Dienstag mit.

Dazu sagte Messe-Chef Jochen Köckler „besonders in Zeiten von Corona ist dies ein wichtiges Signal, das für Fortschritt und Investitionsbereitschaft steht“.

Bis Jahresende soll das 100 Hektar große Messegelände in Hannover 5G-fähig sein, Ende August werden die Bauarbeiten beginnen. Investiert wird ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag.

Hannover soll weltweit erstes 5G-Messegelände werden. Foto exxpo.com

Auch gab sich die Messe überzeugt, dass ab Anfang September wieder Ausstellungen in Hannover möglich sind - trotz des allgemein verlängerten Verbots großer Veranstaltungen.

Das erklärte das Unternehmen mit Verweis auf die neue Corona-Verordnung des Landes.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Heldinnen und Helden des Alltags gesucht!

Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer ist trotz Corona gut gefüllt.

Rund 800 freie Ausbildungsplätze warten im Handwerkskammerbezirk Hannover auf junge Menschen, die mit dem Handwerk ihre Träume verwirklichen wollen. Grund genug für die Handwerkskammer Hannover, mit einer Kampagne auf unterschiedlichsten Kanälen die jungen Menschen auf das Handwerk aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ist aufgrund der mit der Corona Pandemie verbundenen Restriktionen vieles anders als sonst.

Es gibt noch Ausbildungsplätze. Foto M. Falk

Schülerinnen und Schüler waren wochenlang nicht in den Schulen. Zahlreiche Veranstaltungen sind ausgefallen, darunter auch alle Informationsreihen, bei denen es um das Thema Übergang von der Schule in den Beruf geht.

Es ist daher allerhöchste Zeit, um den jungen Menschen deutlich zu machen, dass auch in Zeiten von Corona das Thema „Ausbildung“ nicht aus dem Blick geraten darf. Denn der Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 01. August 2020 steht. Wir starten daher unter dem Motto „Heldinnen und Helden des Alltags gesucht! Starte deine Ausbildung im Handwerk! Jetzt!“ eine Mixed-Media-Kampagne, um auf die freien Lehrstellen im Handwerk aufmerksam zu machen.

„Die Handwerksbetriebe haben zwar in diesen Wochen in unterschiedlicher Weise stark mit den Folgen der Corona Pandemie zu kämpfen, aber sie wissen auch, dass sie in ihren Ausbildungsbemühungen nicht nachlassen dürfen, wenn der Fachkräftenachwuchs für das Handwerk gesichert werden soll,“ erläutert Dr. Carl-Michael Vogt, für den Bereich der Beruflichen Bildung zuständiger Geschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. „Uns erreichen viele positive Signale aus den Betrieben, die zeigen, die Ausbildungsbereitschaft ist ungebrochen und unsere Lehrstellenbörse ist prall gefüllt. Beste Chancen also für junge Menschen, die Jobs suchen, die kreativ und nachhaltig sind und den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben bieten.“

Mit seinen mehr als 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk jungen Menschen eine Fülle von Möglichkeiten, um berufliche Träume wahr werden zu lassen. Es bietet vor allem aber auch sichere Ausbildungsplätze nicht nur für die Absolventen aller Schulformen, sondern auch für Studienumsteiger*innen.

„Ich appelliere daher an alle Schulabgängerinnen und –schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind: Schauen Sie sich intensiv in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover um“, so Vogt. „Dort sind zurzeit rund 800 freie Lehrstellen in vielen verschiedenen Handwerksberufen vom Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (74) und Elektroniker*in (108) bis zum Zimmerer (16) verzeichnet. Auch bei den Kraftfahrzeugmechatroniker*innen (78) und Friseuren (37) sowie in den kaufmännischen Ausbildungsberufen des Handwerks gibt es noch viele freie Stellen. Das zeigt auch, dass das Handwerk recht krisenfest und sicher durch die Corona Pandemie gekommen ist.“

Allein in der Region Hannover gibt es noch mehr als 500 freie Ausbildungsplätze im Handwerk. Aber auch in den Landkreisen Diepholz (115), Nienburg (64), Schaumburg (36) und Hameln-Pyrmont (59) werden Suchende noch fündig.

„Das Handwerk ist vielfältig und hält wirklich viele tolle Berufe mit hervorragenden Karrierechancen für junge Menschen bereit. Und zwar für Schulabgängerinnen und Schulabgänger aller Schulformen. Besonders spannend finde ich das BerufsAbitur, mit dem Auszubildende im Handwerk zeitgleich auch die Fachhochschulreife erwerben, “ erklärt Vogt. „Für besonders ambitionierte und engagierte junge Menschen bieten wir zudem mit den beiden trialen Studiengängen B.A. Handwerksmanagement und B.A. Craft Design die Möglichkeit, besonders schnell auf der Karriereleiter nach oben zu steigen, denn hier erreicht man in 4,5 Jahren die Gesellenprüfung, die Meisterprüfung und den Bachelor-Abschluss.“

Freie Lehrstellen im Kammerbezirk Hannover unter: hwk-hannover/lehrstellenboerse

Mehr Informationen zum BerufsAbitur oder zu den trialen Studiengängen unter: hwk-hannover/berufsabitur und hwk-hannover/trialesstudium

HWK/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Für das E-Fahrzeug: Flexibele Schnellladesäulen

Serienproduktion der flexiblen Schnellladesäule geht bald an den Start 

Die Volkswagen Group Components und das Start-up Shanghai DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd. beabsichtigen, gemeinsam in China die flexible Schnellladesäule zu produzieren. Es ist geplant, noch im zweiten Halbjahr 2020 mit der Serienproduktion der flexiblen Schnellladesäule zu starten. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Erfolg von E-Fahrzeugen. Das geplante Joint Venture mit Shanghai DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Elektromobilität, den wir weiter konsequent beschreiten“, sagt Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkwagen Group Components.

Die beiden Firmen werden jeweils 50 Prozent der Anteile am Joint Venture halten. Das neue Unternehmen wird seinen Standort in Suzhou Wuzhong Economic & Technological Development Zone, nahe Shanghai, China, haben.

Die flexible Schnellladesäule von Volkswagen Group Components und DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd.. Foto VW

Darüber hinaus wird die flexible Schnellladesäule zukünftig auch am Standort Hannover gefertigt.

Mit ihren kompakten Abmessungen kann die flexible Schnellladesäule nahezu überall aufgestellt werden. Mit Anschluss an das Niederspannungsnetz wird sie zu einem festen Ladepunkt, ohne den hohen Aufwand einer vergleichbaren fest installierten Schnellladesäule. Das verbaute Batteriepack ermöglicht eine Netzentkoppelung durch Pufferspeicherung der Energie und damit eine Entlastung des Stromnetzes vor allem zu Spitzenzeiten. Wird regenerativ erzeugter Strom in die Ladesäule gespeist und zwischengespeichert, ermöglicht sie CO2-neutrale Mobilität. Zur nachhaltigen Nutzung wertvoller Ressourcen ist die Säule zudem so ausgelegt, dass künftig alte Batterien aus Elektroautos als Energiespeicher verwendet werden können. Dank Schnelllade­technik können E-Autos mit bis zu 150 kW geladen werden.

VW/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha Presse Dienst Nord


Was tun im IT-Notfall?

 Notfallkarte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Dass man die Feuerwehr ruft, wenn es brennt, ist selbstverständlich. Aber was, wenn die IT stillsteht oder es zu einem Cyber-Angriff gekommen ist? Antworten enthält die neue IT-Notfallkarte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die BSI-Präsident Arne Schönbohm und Martin Wansleben, Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), im Rahmen des 29. Cyber-Sicherheitstages in Berlin vorgestellt haben.

Die Notfallkarte kann im Büro oder in der Werkhalle angebracht werden. Sie enthält eine individuelle Notfall-Rufnummer sowie Handlungsanweisungen im Falle eines IT-Notfalls. Ebenfalls vorgestellt wurde die Landkarte der Cyber-Sicherheit, die Initiativen, Kammern und Verbände aufzeigt, die sich bundesweit für die Verbesserung der Cyber-Sicherheit engagieren und neben dem BSI Anlaufstellen für Unternehmen sind.
„Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyber-Angreifern. Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion. Hier bieten wir mit der IT-Notfallkarte und der Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen Erste Hilfe und Orientierung", so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Notfallkarte wird ergänzt durch einen Maßnahmenkatalog „Notfallmanagement“ und eine „TOP12“-Übersicht: Maßnahmen bei Cyber-Angriffen, die sich besonders an KMU wendet. Das Service-Paket „IT-Notfall“ ist ein gemeinsames Produkt der Zusammenarbeit von BSI, DIHK, eco, VOICE, BKA, Initiative Wirtschaftsschutz, NIFIS und Charter of Trust.

Die IT-Notfallkarte und die Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen stehen auf der Webseite des BSI unter 
allianz-fuer-cybersicherheit-Notfallkarte zur Verfügung.

BSI/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche