WIRTSCHAFT


Automobilhandel mit Milliarden-Verlust im ersten Halbjahr

Niedersächsischer Pkw-Markt schließt mit einem Verlust von rund 66.600 Zulassungen ab

Die Halbjahres-Bilanz im niedersächsischen Pkw-Markt kann nur von rund 66.600 Zulassungen verzeichnen. Dies ist ein Minus von 32,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Umsatzverlust im Handel von 1,4 Milliarden Euro. 124.397 (Vorjahr: 185.059) Erstzulassungen weist die KBA-Länderstatistik aus. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sieht die Befürchtungen der Branche bestätigt: "Dem Neuwagenmarkt fehlen die Impulse, die der geringere Mehrwertsteuersatz nicht geben wird."

Besonders dramatisch sei die Nachfrage nach neuen Benzinern eingebrochen: 40,9 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr, 43,1 Prozent Minus im Juni. Der Diesel schneide kaum besser mit minus 38,7 Prozent im Juni und minus 39,1 Prozent in der Halbjahres-Bilanz ab.

Sie sind die eigentlichen Gewinner: Elektro- und 2.422 (Vorjahr: 1.199) Hybride

Eine positive Bilanz habe auf unverändert kleinem Niveau das Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben, mutmaßlich auch durch Aktionen der Hersteller. Laut KBA-Länderstatistik seien 1.249 (Vorjahr: 497) Elektro- und 2.422 (Vorjahr: 1.199) Hybride im Juni erstmals zugelassen worden davon 1.100 (Vorjahr: 211) Plug-in-Hybride. Die Elektro-Quote liege bei 5,6 (Vorjahr: 1,5) Prozent.

Der dramatische Rückgang im Neuwagenverkauf sei auch im zweiten Halbjahr nicht aufzuholen, sagte Bley. Selbst ein Aufwärtstrend werde den Einbruch aus der ersten Jahreshälfte nicht annähend ausgleichen können. Bei der reduzierten Mehrwertsteuer sei zu berücksichtigen, dass der Tag der Lieferung entscheidend sei. In den kommenden Wochen und Monaten würden folglich auch Autos ausgeliefert, die im Vorfeld bestellt worden seien. Dies seien dann Mitnahmeeffekte, aber keine zusätzlichen Kaufimpulse.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.07.2020


Preiskrönung im Startup-Wettbewerb

Prämierungsfeier des Gründungswettbewerbs Startup-Impuls

Die Prämierungsfeier des Gründungswettbewerbs Startup-Impuls am 7. Juli gehört zu den Höhepunkten im Eventkalender Hannovers. Diesmal konnten alle Bewerber mitfiebern – wenn auch räumlich getrennt im Livestream aus den Peppermint Streaming Studios in Hannover. Die Teams reichten 116 innovative Geschäftsideen in den drei Preiskategorien beim Startup-Impuls Gründungswettbewerb von hannoverimpuls und der Sparkasse Hannover. Ausgeschüttet wurden mehr als 100.000 Euro Preisgeld.

Vergeben wurden drei Hauptpreise: Der 1. Preis ging an airstier technology für das Projekt Klimaschutz mit energieeffizienter E-Maschine. Viele elektrische Motoren und Antriebe verbrauchen mehr Strom als nötig, weil sie nicht im optimalen Wirkungsbereich arbeiten. Die E-Maschine arbeitet energieeffizient und bietet je nach Einsatzgebiet bis zu 60 Prozent Energieersparnis. Tüftler und Energieelektroniker Holger Willeke will den Motor jetzt mit einem dreiköpfigen Gründungsteam an den Markt bringen. Info airstier-technology

Den 2. Preis in dieser Kategorie erhält „Juracus“, eine KI-basierte Software, die Verträge innerhalb von Sekunden auf Konflikte und Risiken überprüft – und damit viele Juristinnen und Juristen in Rechtsabteilungen von Unternehmen entlastet, die Verträge inhaltlich prüfen müssen. 37 Kundinnen und Kunden nutzen das System bereits, darunter ein DAX-Unternehmen. Info juracus

Der 3. Preis geht an Givetastic Technologies, die eine Spenden-App für Mitarbeitende entwickelt haben. Mehr als jede*r Zweite will, dass Unternehmen, Regierungen und gemeinnützige Organisationen mehr für soziale und ökologische Veränderungen tun. Die App schlägt den Teilnehmer*innen je nach Fähigkeit und Interessen soziale Projekte vor, die mit Zeit, Geld und Skills unterstützt werden können. Die drei Gründerinnen Vidya Munde-Müller, Avaré Stewart und Sarein Knoop wollen mit der App zeigen, dass Technologie auch für soziale Zwecke eingesetzt werden kann. Info: givetastic

Preisträger des Sonderpreises „Solo-Starter“ geht an Smartsecur: Nachhaltige Verpackung für Haushaltsgeräte

Sonderpreis „Hochschule & Wissenschaft“ 1. Preis Hypnetic: Energiespeicher für die Energiewende Die Zukunftssicherung von Ressourcen steht auch beim dreiköpfigen Team von Hypnetic im Fokus: Das Startup entwickelt effiziente, beliebig skalierbare und ressourcenschonende Energiespeicher, die auf hydropneumatischer Basis funktionieren und die Energiewende voranbringen sollen. Industrieunternehmen könnten mit diesen „Pumpspeicherkraftwerken to go“ ihre Energiebezugskosten durch Spitzenlastkappung senken und mit „Green Marketing“ ihr Image verbessern. Und: Windpark-Betreiber*innen könnten ihr Energieangebot gewinnbringender verkaufen und zur Netzstabilisation beitragen. Der Markteintritt ist für 2021 geplant. Die unternehmerische Idee von Hypnetic wurde bereits von der Region Hannover als Leuchtturm-Projekt gefördert. Ansprechpartner Hypnetic Alexander Börgel 0157-71770911, a.boergel(at)hypnetic.de.

Video von der Prämierungsfeier: wetransfer/downloads

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Ferienhaus-Verband freut sich

Buchungen teils wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Ferienhäuser und -wohnungen sind bei Urlaubern nach Branchenangaben in der Corona-Krise gefragt.

In den Ferienorten an Ost- und Nordsee seien die Unterkünfte für die Sommerferien zu 90 Prozent ausgelastet, teilte der Deutsche Ferienhaus-Verband der Deutschen Presse-Agentur mit.

Hoch im Kurs stünden auch beliebte Regionen in Süddeutschland wie das Allgäu und die Bodenseeregion. Dort gebe es kaum Abweichungen zum Buchungsgeschehen des Vorjahres.

Wer noch etwas buchen möchte, müsse flexibel sein, empfahl der Verband.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Bei TUI laufen die Buchungen an - Preise steigen

Die Preise rutschen eher nach unten und nicht nach oben

Der weltweitgrößte Tourismuskonzern Tui hat jetzt auf ganzer Linie zu tun, denn jetzt läuft das Sommergeschäft nach der Reisewarnung für viele Länder wieder an. In den kommenden Wochen sollen schrittweise immer mehr Ziele angesteuert  werden, hieß es aus dem Konzern.

Ungefähr ein Viertel des Programms für die Hauptsaison sei derzeit ausgebucht, in der vergangenen  Woche habe das Interesse der Kunden "spürbar" zugenommen. "Insbesondere Deutschland und Belgien verzeichnen eine deutliche  Erholung", sagt das Unternehmen.

Für die Wintersaison 2020/2021 und den Sommer 2021 gebe es gute Anzeichen. Doch die Preise hätten im Schnitt um 14 Prozent zugelegt, was die dringend nötige Liquidität erhöhe. Mittelfristig hatte Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak wegen der hohen Überkapazitäten "tendenziell günstigere" Reisen in Aussicht gestellt. "Die Preise rutschen eher nach unten und nicht nach oben."

Aktuell ist das Urlaubsangebot deutlich knapper als in normalen Zeiten. Und im Durchschnittswert sind auch Reisen enthalten, die schon vor dem Lockdown gebucht worden waren. Für das vierte Quartal peilt das Unternehmen eine Auslastung von 30 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazitäten an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Endlich: Deutsche Messe erhält 5G-Campus-Lizenz für schnelles Internet

100 Hektar auf dem Messegelände Hannover werden 5G-fähig

Jetzt hat die Deutsche Messe AG ihre private 5G-Campus-Lizenz von der Bundesnetzagentur zum Betrieb eines superschnellen Netzes erhalten. Das teilte die Messegesellschaft am Dienstag mit.

Dazu sagte Messe-Chef Jochen Köckler „besonders in Zeiten von Corona ist dies ein wichtiges Signal, das für Fortschritt und Investitionsbereitschaft steht“.

Bis Jahresende soll das 100 Hektar große Messegelände in Hannover 5G-fähig sein, Ende August werden die Bauarbeiten beginnen. Investiert wird ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag.

Hannover soll weltweit erstes 5G-Messegelände werden. Foto exxpo.com

Auch gab sich die Messe überzeugt, dass ab Anfang September wieder Ausstellungen in Hannover möglich sind - trotz des allgemein verlängerten Verbots großer Veranstaltungen.

Das erklärte das Unternehmen mit Verweis auf die neue Corona-Verordnung des Landes.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Frauen machen Standort“: Bewerbung bis 30. August

Stadt-Hannover-Preis mit 10 000 Euro dotiert

Der STADT-HANNOVER-PREIS "Frauen machen Standort" wird in diesem Jahr zum 19. Mal vergeben.  Diese Auszeichnung für das Engagement, den Einsatz und den Erfolg von Frauen in der hannoverschen Wirtschaft ist mit 10.000,- Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmerinnen, Selbstständige oder Freiberuflerinnen sowie Geschäftsführerinnen. Es können auch Vorschläge eingereicht werden.

Die Ausschreibung findet in diesem Jahr ohne Schwerpunktsetzung statt. Es können sich Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen bewerben, wenn ihr Unternehmen in der Landeshauptstadt Hannover ansässig ist und sie damit bereits seit drei Jahren erfolgreich am Markt sind.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Vertreter*innen von Politik, Verwaltung, Gewerkschaft und Wirtschaftsorganisationen unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Friederike Kämpfe. Die Preisverleihung ist im Herbst im Rahmen des Wirtschaftsempfanges der Landeshauptstadt Hannover geplant.

Die Bewerbung ist bis einschließlich 30. August möglich.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind zu finden unter stadt-hannover-preis.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Heldinnen und Helden des Alltags gesucht!

Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer ist trotz Corona gut gefüllt.

Rund 800 freie Ausbildungsplätze warten im Handwerkskammerbezirk Hannover auf junge Menschen, die mit dem Handwerk ihre Träume verwirklichen wollen. Grund genug für die Handwerkskammer Hannover, mit einer Kampagne auf unterschiedlichsten Kanälen die jungen Menschen auf das Handwerk aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ist aufgrund der mit der Corona Pandemie verbundenen Restriktionen vieles anders als sonst.

Es gibt noch Ausbildungsplätze. Foto M. Falk

Schülerinnen und Schüler waren wochenlang nicht in den Schulen. Zahlreiche Veranstaltungen sind ausgefallen, darunter auch alle Informationsreihen, bei denen es um das Thema Übergang von der Schule in den Beruf geht.

Es ist daher allerhöchste Zeit, um den jungen Menschen deutlich zu machen, dass auch in Zeiten von Corona das Thema „Ausbildung“ nicht aus dem Blick geraten darf. Denn der Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 01. August 2020 steht. Wir starten daher unter dem Motto „Heldinnen und Helden des Alltags gesucht! Starte deine Ausbildung im Handwerk! Jetzt!“ eine Mixed-Media-Kampagne, um auf die freien Lehrstellen im Handwerk aufmerksam zu machen.

„Die Handwerksbetriebe haben zwar in diesen Wochen in unterschiedlicher Weise stark mit den Folgen der Corona Pandemie zu kämpfen, aber sie wissen auch, dass sie in ihren Ausbildungsbemühungen nicht nachlassen dürfen, wenn der Fachkräftenachwuchs für das Handwerk gesichert werden soll,“ erläutert Dr. Carl-Michael Vogt, für den Bereich der Beruflichen Bildung zuständiger Geschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. „Uns erreichen viele positive Signale aus den Betrieben, die zeigen, die Ausbildungsbereitschaft ist ungebrochen und unsere Lehrstellenbörse ist prall gefüllt. Beste Chancen also für junge Menschen, die Jobs suchen, die kreativ und nachhaltig sind und den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben bieten.“

Mit seinen mehr als 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk jungen Menschen eine Fülle von Möglichkeiten, um berufliche Träume wahr werden zu lassen. Es bietet vor allem aber auch sichere Ausbildungsplätze nicht nur für die Absolventen aller Schulformen, sondern auch für Studienumsteiger*innen.

„Ich appelliere daher an alle Schulabgängerinnen und –schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind: Schauen Sie sich intensiv in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover um“, so Vogt. „Dort sind zurzeit rund 800 freie Lehrstellen in vielen verschiedenen Handwerksberufen vom Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (74) und Elektroniker*in (108) bis zum Zimmerer (16) verzeichnet. Auch bei den Kraftfahrzeugmechatroniker*innen (78) und Friseuren (37) sowie in den kaufmännischen Ausbildungsberufen des Handwerks gibt es noch viele freie Stellen. Das zeigt auch, dass das Handwerk recht krisenfest und sicher durch die Corona Pandemie gekommen ist.“

Allein in der Region Hannover gibt es noch mehr als 500 freie Ausbildungsplätze im Handwerk. Aber auch in den Landkreisen Diepholz (115), Nienburg (64), Schaumburg (36) und Hameln-Pyrmont (59) werden Suchende noch fündig.

„Das Handwerk ist vielfältig und hält wirklich viele tolle Berufe mit hervorragenden Karrierechancen für junge Menschen bereit. Und zwar für Schulabgängerinnen und Schulabgänger aller Schulformen. Besonders spannend finde ich das BerufsAbitur, mit dem Auszubildende im Handwerk zeitgleich auch die Fachhochschulreife erwerben, “ erklärt Vogt. „Für besonders ambitionierte und engagierte junge Menschen bieten wir zudem mit den beiden trialen Studiengängen B.A. Handwerksmanagement und B.A. Craft Design die Möglichkeit, besonders schnell auf der Karriereleiter nach oben zu steigen, denn hier erreicht man in 4,5 Jahren die Gesellenprüfung, die Meisterprüfung und den Bachelor-Abschluss.“

Freie Lehrstellen im Kammerbezirk Hannover unter: hwk-hannover/lehrstellenboerse

Mehr Informationen zum BerufsAbitur oder zu den trialen Studiengängen unter: hwk-hannover/berufsabitur und hwk-hannover/trialesstudium

HWK/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Für das E-Fahrzeug: Flexibele Schnellladesäulen

Serienproduktion der flexiblen Schnellladesäule geht bald an den Start 

Die Volkswagen Group Components und das Start-up Shanghai DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd. beabsichtigen, gemeinsam in China die flexible Schnellladesäule zu produzieren. Es ist geplant, noch im zweiten Halbjahr 2020 mit der Serienproduktion der flexiblen Schnellladesäule zu starten. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Erfolg von E-Fahrzeugen. Das geplante Joint Venture mit Shanghai DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Elektromobilität, den wir weiter konsequent beschreiten“, sagt Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkwagen Group Components.

Die beiden Firmen werden jeweils 50 Prozent der Anteile am Joint Venture halten. Das neue Unternehmen wird seinen Standort in Suzhou Wuzhong Economic & Technological Development Zone, nahe Shanghai, China, haben.

Die flexible Schnellladesäule von Volkswagen Group Components und DU-POWER New Energy Technical Co., Ltd.. Foto VW

Darüber hinaus wird die flexible Schnellladesäule zukünftig auch am Standort Hannover gefertigt.

Mit ihren kompakten Abmessungen kann die flexible Schnellladesäule nahezu überall aufgestellt werden. Mit Anschluss an das Niederspannungsnetz wird sie zu einem festen Ladepunkt, ohne den hohen Aufwand einer vergleichbaren fest installierten Schnellladesäule. Das verbaute Batteriepack ermöglicht eine Netzentkoppelung durch Pufferspeicherung der Energie und damit eine Entlastung des Stromnetzes vor allem zu Spitzenzeiten. Wird regenerativ erzeugter Strom in die Ladesäule gespeist und zwischengespeichert, ermöglicht sie CO2-neutrale Mobilität. Zur nachhaltigen Nutzung wertvoller Ressourcen ist die Säule zudem so ausgelegt, dass künftig alte Batterien aus Elektroautos als Energiespeicher verwendet werden können. Dank Schnelllade­technik können E-Autos mit bis zu 150 kW geladen werden.

VW/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha Presse Dienst Nord


Was tun im IT-Notfall?

 Notfallkarte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Dass man die Feuerwehr ruft, wenn es brennt, ist selbstverständlich. Aber was, wenn die IT stillsteht oder es zu einem Cyber-Angriff gekommen ist? Antworten enthält die neue IT-Notfallkarte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die BSI-Präsident Arne Schönbohm und Martin Wansleben, Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), im Rahmen des 29. Cyber-Sicherheitstages in Berlin vorgestellt haben.

Die Notfallkarte kann im Büro oder in der Werkhalle angebracht werden. Sie enthält eine individuelle Notfall-Rufnummer sowie Handlungsanweisungen im Falle eines IT-Notfalls. Ebenfalls vorgestellt wurde die Landkarte der Cyber-Sicherheit, die Initiativen, Kammern und Verbände aufzeigt, die sich bundesweit für die Verbesserung der Cyber-Sicherheit engagieren und neben dem BSI Anlaufstellen für Unternehmen sind.
„Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyber-Angreifern. Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion. Hier bieten wir mit der IT-Notfallkarte und der Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen Erste Hilfe und Orientierung", so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Notfallkarte wird ergänzt durch einen Maßnahmenkatalog „Notfallmanagement“ und eine „TOP12“-Übersicht: Maßnahmen bei Cyber-Angriffen, die sich besonders an KMU wendet. Das Service-Paket „IT-Notfall“ ist ein gemeinsames Produkt der Zusammenarbeit von BSI, DIHK, eco, VOICE, BKA, Initiative Wirtschaftsschutz, NIFIS und Charter of Trust.

Die IT-Notfallkarte und die Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen stehen auf der Webseite des BSI unter 
allianz-fuer-cybersicherheit-Notfallkarte zur Verfügung.

BSI/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche