WIRTSCHAFT - LANDWIRTSCHAFT

 


Umweltminister Lies wirbt für Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven

Wo große Erdgastanker abgefertigt werden könnten

Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) sieht bei der Standortsuche nach einem Terminal für Flüssigerdgas Vorteile für Wilhelmshaven. Deutschland brauche dringend ein solches Terminal, das bestmöglich an das Verteilernetz angeschlossen sei, sagte der Umweltminister der „Wirtschaftswoche“.

Voraussetzung sei allerdings, daß große Erdgastanker abgefertigt werden  könnten - dies sei nur in Wilhelmshaven der Fall, so Lies.

Auch andere Städte wie Brunsbüttel und Stade haben ihre Bewerbung an das Umweltministerium geschickt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Symrise will ADF/DF übernehmen

Duftstoff- und Aromahersteller hat sich 400 Millionen Euro Eigenkapital besorgt

Für eine Übernahme hat sich der Duftstoff- und Aromahersteller Symrise rund 400 Millionen Euro Eigenkapital besorgt. Im Zuge der angekündigten Kapitalerhöhung seien 5,6 Millionen Aktien zu 71,25 Euro ausgegeben worden, teilte der Konzern mit.

Symrise will den Erlös in die Übernahme von ADF/DF stecken, ein US-Anbieter von Proteinspezialitäten auf Basis von Fleisch-und Ei-Produkten. Der Preis liegt bei 900 Millionen US-Dollar (rund 793 Millionen Euro).

 

Symrise Konzernzentrale in Holzminden. Foto S. Lappe

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hannover Rück erzielt Milliardengewinn

Überschuss bei 1,05 Milliarden Euro

Trotz der Waldbrände in Kalifornien und heftigen Stürmen hat der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück im vergangenen Jahr wieder einen Milliardengewinn gemacht. Nach vorläufigen Zahlen liege der Überschuss bei 1,05 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Ein Jahr zuvor hatten eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko aufs Ergebnis gedrückt.

Für das laufende Jahr peilt Vorstandschef Ulrich Wallin (Foto Hannover Rück) weiter einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


NORD/LB punktet mit der Unterstützung von Energiewende und Digitalisierung

Bank im Ranking unter den Top 3 der Finanzierungsbanken für Wind-und Solarparks

Die NORD/LB ist stark bei der Digitalisierung und der globalen Energiewende engagiert und liefert durch ihr Projektfinanzierungsgeschäft messbare Beiträge. Dabei hat die Bank im Jahr 2018 national und international ein Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden Euro in entsprechenden Energie- und Infrastrukturprojekten generiert.

Sie gehört damit im Ranking des renommierten Branchenportals Inspiratia im Jahr 2019 zu den Top 3 der weltweit stärksten Projektfinanzierungsbanken für Wind-und Solarparks.

Windräder drehen sich für den Erfolg. Foto G. Lachmann

Obwohl der Markt für Projekte der Erneuerbaren Energien in Deutschland durch neue rechtliche Rahmenbedingungen besonders angespannt war, konnte die NORD/LB über ihre Teams in Oldenburg und Hannover mehr als 20 Projekte mit insgesamt mehr als 500 Millionen Euro Finanzierungsvolumen begleiten. Bei der Bank heißt es, erfreulich sei die damit verbundene Stärkung der norddeutschen Energiewirtschaft, ein Großteil der neuen Anlagen werde vom Windanlagenhersteller Enercon in Aurich gebaut.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bank, Dr. Hinrich Holm Foto NORD/LB), der auch verantwortlich ist für das Structured Finance-Geschäft, betonte, durch die Finanzierung von Erneuerbaren Energieprojekten habe die NORD/LB einen Beitrag zur globalen Energiewende und damit zur Verlangsamung des Klimawandels beigetragen. Holm: „Für uns stehen die gesellschaftlich wichtigen Themen grüne Energie, Digitalisierung, soziale Infrastruktur und Mobilität im Fokus, deren Umsetzung wir lokal und global mit unseren maßgeschneiderten und mehrfach prämierten Finanzierungslösungen unterstützen.“

Das Aushängeschild für die Kompetenz der Bank in den europäischen Märkten ist die Finanzierung eines der größten Onshore-Windparks in Europa: Als alleiniger Arrangeur hat die NORD/LB mit dem Windprojekt Nysäter in Schweden eine Gesamtfinanzierung von rund 400 Millionen Euro strukturiert. Die dazu benötigten Turbinen werden vom deutschen Hersteller Nordex geliefert, womit die Finanzierungsaktivitäten der Bank im Ausland auch Arbeitsplätze im Inland unterstützen. Die Bank hebt zwei Deals im außereuropäischen Markt hervor: das Solarprojekt Sunraysia in Australien und in den USA die Finanzierung eines 383 MW-Windparkportfolios. Beide Projekte zeigten, daß die Expertise der NORD/LB für innovative und ressourcenschonende Repoweringprojekte gefragt ist.                     

Zukunftsweisend nennt die Bank auch ihr Engagement bei der Finanzierung von Glasfasernetzen für den Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Internets, um die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. In diesem Bereich sei das Structured Finance Team mit einem Finanzierungsvolumen von rund 55 Millionen Euro in Deutschland und Frankreich erfolgreich.

Volker Benke


Wer möchte faule Schiffskredite - bitte zugreifen

Nord/LB möchte Altschulden in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro übernommen wissen

Sie wankt - sie steht aber noch. Denn die Eigentümer der stark wankenden  Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) müssen sich dringend von faulen Schiffskrediten im Milliardenvolumen trennen. Vorstandsvorsitzender Thomas Bürkle kündigte nach einem gemeinsamen Beschluss mit den Trägern an, problembehaftete Altbestände von rund 2,7 Milliarden Euro an einen externen Investor zu verkaufen. Fakt ist, daß es um rund 260 Schiffe geht.

Und bis zum Jahresende will die Nord/LB ihr problembehaftetes Portfolio mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Euro komplett abgebaut haben. Die Bank kündigte zudem eine zusätzliche Risikovorsorge wegen fauler Kredite an, die im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich zu einem Jahresverlust von 2,7 Milliarden Euro führen werde.

Der Fokus der Eigentümer der Nord/LB liegt bei der Lösung der Probleme auf dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband im öffentlich-rechtlichen Sektor. Dazu  gehören das Land Niedersachsen, das Land Sachsen-Anhalt, der Sparkassenverband Niedersachsen, der Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt sowie der Sparkassenbeteiligungszweckverband Mecklenburg-Vorpommern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche   


IHK sieht Niedersachsens Wirtschaft auf gutem Weg

Steigende Einkommen und stabile Investitionen bleiben die Wachstumsfaktoren

Vorwiegend positiv sieht die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage für Niedersachsen die Situation der Wirtschaft. Zu Jahresbeginn sei die aktuelle Geschäftslage in fast allen Bereichen unverändert gut. Steigende Einkommen und stabile Investitionen blieben die Wachstumsfaktoren in Niedersachsen, nur das Auslandsgeschäft sei von einer spürbaren Unsicherheit geprägt, heißt bei der IHK. Der IHK-Konjunkturklimaindikator für das vierte Quartal 2018 sei zwar um vier Punkte zurückgegangen, bleibe aber noch über dem langjährigen Durchschnitt.

IHK-Chef Dr. Horst Schrage

IHK-Hauptgeschäftsführer, Dr. Horst Schrage, sagte zum Ergebnis der Konjunkturumfrage: „Der Einbruch der Autoindustrie scheint tatsächlich nur temporär. Jetzt aber rücken die außenwirtschaftlichen Risiken zunehmend in den Fokus.“

Danach ist die Wirtschaftslage in Niedersachsen seit 2010 überdurchschnittlich gut. In der Umfrage werde die aktuelle Geschäftslage von 39 Prozent der Unternehmen unverändert als gut bezeichnet, ebenfalls unverändert 53 Prozent sind zufrieden nur acht Prozent sind mit der derzeitigen Lage nicht zufrieden. Erneut abgeschwächt haben sich jedoch vor dem Hintergrund der US-Handelspolitik und dem drohenden Brexit die Erwartungen an die kommenden Monate. 16 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer günstigeren Geschäftsentwicklung, 63 Prozent erwarten keine Veränderungen und 21 statt 16 Prozent rechnen mit einer ungünstigen Entwicklung.

Nach der Umfrage haben sich die Auftragseingänge nach dem Einbruch im Herbst 2018 im vierten Quartal wieder leicht erholt. Der Auftragsbestand wird insgesamt weiterhin positiv beurteilt. Darüber hinaus zeigten die Umsatz- und Exporterwartungen fast aller Branchen, daß das Grundvertrauen in die Geschäftsentwicklung trotz Zolldrohungen und Brexit ungebrochen sind.

Weiter heißt es, das Wachstumstempo habe in vielen Bereichen der Industrie zwar nachgelassen, die Auftragseingänge, Umsatzerwartungen sowie Investitions- und Beschäftigungsabsichten zeigten sich aber expansiv. Eine gute Geschäftsentwicklung wiesen insbesondere Chemie und Elektrotechnik aus. Auch in der wichtigsten Branche in Niedersachsen, dem Bereich Automotive, zeige die Tendenz wieder nach oben, hat die Umfrage ergeben. Fraglich erscheint nach Angaben der IHK freilich, ob die Exporterfolge der Branche in der Vergangenheit vor dem Hintergrund der Unsicherheiten im Außenhandel 2019 fortgesetzt werden können.

In seinem Ausblick sagte Schrage, nahezu alle Branchen profitierten von der hohen Inlandsnachfrage und den steigenden Investitionen in Anlagen und Bauten. „Wir rechnen für Niedersachsen 2019 mit einem Wachstum von etwa einem Prozent und 40.000 neuen Beschäftigten. Allerdings werden sich US-Zölle und der sich abzeichnende harte Brexit als echte Bremsklötze erweisen.“                                            

Volker Benke


Luftfahrtmesse Routes Europe findet erstmals in Hannover statt

Airport Hannover wird zu einer Destination

Der Flughafen Hannover hat das größte europäische Netzwerktreffen der Luftverkehrsbranche erstmals nach Deutschland geholt. Hannover wird für drei Tage zum Treffpunkt für die Entscheider der Branche: Airlines, Flughafenbetreiber und Tourismusexperten. Denn vom 8. bis 10. April 2019 richtet er die wichtigste europäische  Luftfahrtmesse Routes Europe aus. Es werden mehr als 1 000 Entscheider aus der Luftfahrtbranche in Hannover erwartet.

Flughafengeschäftsführer Raoul Hille (Foto lks.) sieht in der Veranstaltung gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum: „Für uns ist das ein großer Pluspunkt in Sachen Vertriebsmarketing. Die weltweiten Topentscheider werden sich direkt hier in Hannover von unseren großen Standortpotenzialen und der hervorragenden Infrastruktur überzeugen können. Das kann sich auch positiv auf unser Streckenangebot auswirken".

Zustimmung erhält er von Routes-Marketingchef  Steven Small: „Deutschland ist ein starker Luftverkehrsmarkt. Hannover wird von der Messe in besonderer Weise profitieren."

Um die Veranstaltung für die Region zu nutzen, präsentiert sich die Metropolregion mit dem Hannover Airport u. a. gemeinsam auf einem Messestand. Zudem wird ein touristisches Begleitprogramm für die internationalen Gäste mit Touren zu verschiedenen Destinationen in der Metropolregion erarbeitet. Nachdem Oberbürgermeister Stefan Schostok Anfang Mai 2018 zur Staffelübergabe nach Bilbao gereist war, unterstützt das Land nun die Planung und den Auftritt auch finanziell. Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Heike Fliess, übergab einen Förderbescheid über 120.000 Euro an Projektleiter Jens Seidel vom Airport.

Von links nach rechts: Rainer Fredermann, Mitglied des niedersächsischen Landtags; Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser; Jens Seidel, Projektleiter Hannover-Airport; Kai Florysiak, Geschäftsführer Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Beratung durch Digitalagentur kostenfrei

Handwerksbetriebe und Unternehmen sollen von Digitalagentur Hilfe erhalten
Kleine Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen, die Fragen zu diesem Thema haben, sollen in Niedersachsen von einer Digitalagentur beraten werden. Mit Hilfe der vom Land finanzierten Einrichtung, deren Gründung das Kabinett jetzt beschlossen hat, sollen Unternehmen, die für sie passende digitale Lösungen aufgezeigt werden.

Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Die Digitalagentur, die am Innovationszentrum Niedersachsen (IZ) angesiedelt wird, soll auch über Fördermöglichkeiten die betreffenden Unternehmen informieren. iz-nds.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das ist was zum Nachmachen!

Mitfahr-App für Eltern und Kinder startet in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen. Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto VW

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Datenschutzverordnung: Immer noch Verunsicherung

Anfragen an die Datenschutzbeauftragte mehr als verdoppelt

Die Anfragen an die niedersächsische Datenschutzbeauftragte hat sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. So lag die Zahl der elektronischen, schriftlichen und mündlichen Anfragen 2017 noch bei 4 650, so waren es in 2018 rund 10 000, sagte die Behörde. Der Grund: Wegen der Datenschutz Grundverordnung ist der Beratungsbedarf saftig gestiegen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Kein Unternehmen kann sich sicher fühlen"

Auch mittelständische Unternehmen werden ausspioniert

Die Studie belegt: So gut wie alle Branchen sind betroffen. Und fast jeder zweite Mittelständler wurde schon von Konkurrenten oder fremden Geheimdiensten bespitzelt - oder vermutet das zumindest. Das ergab eine Befragung von 583 Unternehmen davon waren 44 Prozent von dem Problem betroffen. Die Umfrage ist Teil einer Untersuchung, die das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und der Polizei erstellt hat.

Zu erkennen ist, daß sich die Angriffe quer durch alle Branchen ziehen. „Die Ergebnisse dieser wie auch anderer Befragungen zeigen, daß sich kein Unternehmen sicher fühlen kann", warnen die Autoren. Außerdem gehen sie von einer hohen Dunkelziffer aus, weil viele Attacken gar nicht bemerkt würden, und nur jedes fünfte betroffene Unternehmen erstatte Anzeige. Und fast jedes fünfte Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten hat der Studie zufolge keine Strategie gegen die Schnüffelei vor Ort oder gegen Cyberspionage. Und Unternehmen, die schon einmal davon betroffen waren, die Bespitzelung vermuten, zeigten „keinerlei Lerneffekte bei der systematischen Beobachtung von Verdachtsmerkmalen".

Die Spionage kommt gleichermaßen von innen wie von außen, schreiben die Forscher. Sehr oft stammen die Täter aus dem unternehmerischen Umfeld - seien es eigene (auch ehemalige) Beschäftigte, Mitbewerber oder sogar Kunden. Diese Täter seien dann auch besonders gefährlich, denn sie können die Lage des Unternehmens und den Wert einzelner Informationen besonders gut einschätzen. Es ließe sich schon mit ganz einfachen Maßnahmen gegensteuern, etwa mit Regeln für  das Personal, regelmäßige Prüfung der Sicherheitsmaßnahmen oder Verschlüsselung von  E-Mails.

statista.com/themen/2371/internetkriminalitaet-in-deutschland/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Rossmann steigert erneut in 2018 seinen Umsatz

2019 sollen 215 Millionen Euro investiert und weitere 200 Filialen eröffnet werden

Die Drogeriemarktkette Rossmann steigerte erneut den Konzern-umsatz 2018 um 5,1 Prozent auf 9,46 Milliarden Euro. In Deutschland legte Rossmann um 4,1 Prozent auf 6,66 Milliarden Euro und im Ausland um 7,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu. 2019 sollen 215 Millionen Euro investiert und weitere 200 Filialen eröffnet werden.

Dirk Rossmann © Christian Kerber

Leider ausverkauft!:

Roßmann liest am 19. Februar bei Decius in der Markstraße aus seiner jüngst erschienenen Biografie „… und dann bin ich auf den Baum geklettert!“. Eintritt: 12 Euro. Die Einnahmen gehen an die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Outlet Store in Hannovers City

Zalando zieht im Herbst 2019 in die Große Packhofstraße ein
Das kann Hannovers City noch mehr beleben. Konkurrenz für die alteingesessenen Innenstadt-Händler - oder ein Magnet für neue Kunden in der City?
Der Internet-Versandhändler will nach eigenen Angaben im Herbst 2019 in Hannovers City einen Outlet Store eröffnen.

 So könnte er aussehen: Zalando Outlet Store

Bundesweit entsteht der achte Laden des Onlinehändlers, schon jetzt werden bis zu 60 Mitarbeiter gesucht . Die City-Händler bewerten die Belebung der City zunächst positiv. Weitere Neueröffnungen in größeren deutschen Städten sollen 2020 folgen. Zalando bietet in seinen Outlets sowohl Restposten großer Marken an aber auch Kleidung vergangener Kollektionen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hannover hat einen Preis für Digitalisierungsstrategie bekommen

Die Stadt Hannover ist mit einem Preis für ihre Digitalisierungsstrategie ausgezeichnet

Die Fachzeitschrift „eGovernment Computing" hat ihr auf der Wartburg in Eisenach den „Kommunal Award 2018" verliehen. „Ich bin überzeugt, daß digitale Lösungen dazu beitragen, die Lebensqualität für die über 544 000 Hannoveranern zu verbessern und unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter zu stärken", sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD). Die Verwaltung hat neben einem Digitalisierungsbeauftragten auch Digitale Scouts in den verschiedenen Fachbereichen etabliert.

Als konkretes Projekt läuft bereits der Ausbau des städtischen Verkehrsmanagements. Die Verkehrslage erfasst mit dem neuen Verkehrsrechner in Echtzeit die Situation und verbessert zum Beispiel durch intelligent vernetzte Ampeln den Verkehrsfluss. Digitalisiert werden soll auch die Bauverwaltung. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


LANDWIRTSCHAFT


Niedersachsen will sich für Videoüberwachung in Schlachthöfen stark machen

Das Land stellt Entschließungsantrag im Bundesrat

Die Tierquälereien in Schlachthöfen sollen endlich aufhören. Um den Tierschutz in Schlachthöfen zu verbessern, setzt sich Niedersachsen im Bundesrat für die Einführung von Videoüberwachungssysteme ein.

Die Staatskanzlei teilte mit, dass das Kabinett in der letzten Woche einen entsprechenden Entschließungsantrag für die Plenarsitzung des Bundesrates am  15. Februar gestellt hätte. Bei der Videoüberwachung sollen die Datenschutzinteressen der dortigen Beschäftigten beachtet werden. Die entsprechenden Daten sollen von den zuständigen Behörden ausgewertet werden, heißt es weiter. Ähnliche Vorhaben gebe es bereits in Frankreich und Großbritannien.

Tierschützer hatten an einigen Schlachthöfen in Niedersachsen heimlich über Monate erschreckende Videoaufnahmen gemacht und diese dann veröffentlich. Hintergrund der Initiative waren Tierquälereien.

Zudem hatten Kontrolleure bei  unangekündigten Überprüfungen mehrfach Mängel in Sachen Tierschutz festgestellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Foto NDR


Tausende Lebensmittel mit Regionallogo

Kunden bekommen mehr Klarheit über regionale Herkunft

Auf immer mehr Lebensmitteln im Supermarkt ist das blaue „Regionalfenster" zu finden, das Kunden mehr Klarheit über eine regionale Herkunft bringen soll. Fünf Jahre nach dem Start haben nach Angaben des Trägervereins  4 200 Produkte das Kennzeichen. Als Lizenznehmer seien 790 Anbieter registriert. Am häufigsten genutzt werden sie für Obst, Gemüse, Kartoffeln und Kräuter.

Die Verwendung des Logos ist für Hersteller und Händler freiwillig. Das Regionalfenster zeigt, woher die wichtigsten Zutaten stammen und wo sie verarbeitet wurden.  Möglich ist ein Bundesland, ein Kreis oder Angaben wie „aus der Eifel" oder „100 Kilometer um Aachen".

https://www.regionalfenster.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Haltung von Schweinen, Rindern und Kühen in Niedersachsen schrumpft

Im Land werden weniger Schweine und Kühe gehalten und es gibt weniger Milch 

Diese Information gehe aus einem bundesweiten Viehzählungs-ergebnis hervor, wie das Landvolk Anfang der Woche mitteilte. Der Bestand der Schweine schrumpfte von 8,71 Millionen auf 8,3 Millionen Tiere. Und die Zahl der Halter sank von 5 900 auf 5 400.

Auch die Zahl der Milchbauern sinkt, es werden weniger Kühe gehalten. Die Anzahl der Milchkühe reduzierte sich von November 2017 bis November 2018 um 1,9 Prozent auf 849 192 Tiere, teilte die Landesvereinigung der Milchwirtschaft mit. Die Zahl der Betriebe ging um 4,2 Prozent auf 9 228 zurück. Im Durchschnitt hält demnach ein Milchviehhalter 92 Kühe. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Niedersachsen will mehr Ökolandbau

Landesregierung  will Modellregionen und Pilotprojekte einrichten  

Wenn es nach den Plänen der Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast geht, soll es in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 doppelt so viele Ökolandbau Betriebe geben wie bisher.

Das kündigte die CDU-Politikerin nach einer Sitzung des Fachbeirats zur Förderung des ökologischen Landbaus an. Nach Angaben des Ministeriums gab es Ende des vergangenen Jahres 1 793 Bio-Höfe, das entspricht einem Anteil von 4,9 Prozent. Insgesamt bewirtschaften diese rund 100 000 Hektar. Um die Zahl der Ökobetriebe zu steigern, sollen Modellregionen und Pilotprojekte eingerichtet werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Jeder zehnte Landwirt setzt bei seiner Arbeit Drohnen ein

Rund neun Prozent der Landwirte arbeiten mit Drohnen

Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 420 Leitern von Landwirtschaftsbetrieben im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes in Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsverband Bitkom.

Demnach sind die Einsatzgebiete vielfältig: 33 Prozent gaben an, die Drohnen zur Wildrettung zu nutzen: Rehe, Hasen, Rebhühner, Fasane etc. vor Mähdreschern zu schützen. 32 Prozent erklärten, damit den Zustand der Böden und Pflanzen zu messen. Und 31 Prozent der Bauern setzen sie zum Schutz der Pflanzenbestände ein.

Dieser Oktokopter erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 50 km/h. Dank Wankausgleich liefert er präzise Luftaufnahmen. (c) proplanta

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche