130 % mehr Sprengel

Unter dem „Slogan 130% Sprengel“ hat das Museum richtig was zu bieten

Sprengel-Direktor Reinhard Spieler  setzt  auf  große Ausstellungen, möchte  aber auch mit kleineren und feineren Exponaten punkten. Das Museum bietet auch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm.

Öffnungszeiten
Dienstags 10 - 20 Uhr, mittwochs bis sonntags 10 - 18 Uhr, montags geschlossen.


WerkstattAKTIONEN SprengelEXPERIMENTE

Sa. 10. März, 14 bis 17 Uhr: WerkstattAKTIONEN
Skulpturen anschauen, zeichnen, entdecken.
 

SprengelEXPERIMENTE mit Bleistift, Papier und Pappe
Eine Werkstatt für die ganze Familie rund um die Kunstwerke des Museums mit Anette Walz.
Gebühr: 5 € pro Familien plus Eintritt, Kinder bis 12 Jahren Eintritt frei
Anmeldung unter Tel. (0511) - 168 - 4 46 46, E-Mail: petra.sollorz@hannover–stadt.de


In der Ausstellung „absichtlich / zufällig“ – Wege des Zufalls

Kann eigentlich der Zufall ergründet werden?

Und wie lässt sich der Zufall überhaupt in einen künstlerischen Prozess einbeziehen?

In der Ausstellung „absichtlich/zufällig“ versuchen Künstler aus Malerei, Fotografie, Video und Installation, den Zufall zu inszenieren. Im Zentrum steht unter anderem die Frage, ob der Zufall berechenbar oder absichtslos ist.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


20-Minuten-Märchenerzählen

Do. 15. März, 12 Uhr:   20-Minuten-Märchenerzählen
Die drei Schwestern oder das Huhn trippelt zu Marc Chagall,
La maison rouge (Das rote Haus), 1955
mit Jens-Uwe Korte. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro zzgl. 1 Euro


OsterferienAktion Der sanfte Riese spielt im Wald

So. 18. – Fr. 23. März, jew. 10.30 Uhr bis 15 Uhr: OsterferienAktion "Der sanfte Riese spielt im Wald"
Gemeinsam mit dem Mädchen Miranda herausfinden, was es mit dem Verschwinden der Fische im See und dem „Biest“ aus dem Wald auf sich hat. Einen ersten Hinweis gibt es in der Vorstellung „Der sanfte Riese“ am 18. März im Ballhof. Am Montag, dann im Kinderwald, danach zwei Tage im Sprengel Museum, und Donnerstag und Freitag wieder im Kinderwald, wo die Teilnehmer eine eigene musiktheatralische Geschichte zum Märchen erfinden.
Ein Kooperationsprojekt des Sprengel Museums, der Junge Oper und dem Kinderwald Hannover für 
Kinder von 6 bis 9 Jahren mit Katja Krause und Kirsten Corbett, Anmeldung und Information: kirsten.corbett@staatstheater-hannover.de



Rineke Dijkstras ist eine herausragende Fotografin der Gegenwart

Rineke Dijkstras Fotos und Videos im Sprengel Museum zu bewundern

Ganz schön gelenkig: Das Video „The Gymschool 2014“ von Rineke Dijkstras im Sprengel Museum dauert ganze 15 Minuten. Die Künstlerin vermittelt mit ihren Video und Porträts das Gefühl jung zu sein: Ob Jungen oder Mädchen mit Strandklamotten angezogen blicken scheu und doch selbstbewusst den Betrachter an. Wie es nun mal am Strand aussieht, wenn das Wetter gut ist, die Sonne scheint, der Himmel ist blau genau wie das Meer - entstanden sind ihre „Beach Portraits“ über mehrere Jahrzehnte am Schwarzen Meer, in den Niederlanden oder auch in den USA.

Die ab 1992 aufgenommenen Porträts stehen für die international bekannte und gefeierte Bildsprache der Foto-Künstlerin, für den sie den Hasselblad-Preis – eine Art Nobelpreis der Fotografie- bekommen hat.

Das Sprengel Museum überreichte Rineke Dijkstras den mit 15 000 Euro dotierten internationalen Spectrum-Preis der Stiftung Niedersachsen.

Dieser Preis ist mit einer großen Schau im Sprengel Museum und einem Künstlerbuch verbunden.  

Rineke Dijkstra, Vondelpark, Amsterdam, June 10, 2005, C-Print, 151,8 x 178,4 cm
Sammlung Niedersächsische Sparkassenstiftung im Sprengel Museum Hannover

“Figuren“ (Titel) präsentiert Rineke Dijkstras 60 Werke in einem – das ist das Besondere – fesselnden Dialog mit Werken der Sammlung des Hauses, das die Künstlerin schon 1998 zeigte. „Für uns typisch“, so Sprengel-Direktor Reinhard Spieler, “entdecken, dranbleiben und dann den internationalen Star wieder ausstellen.“

Von der Künstlerin werden viele Arbeiten gezeigt, die man aus internationalen Ausstellungen kennt oder auch meint, sie schon gesehen zu haben. Die fotografische Signatur der Niederländerin ist unverkennbar – und macht sie zur sicherlich wichtigsten Porträtfotografin der Gegenwart.

Seit Jahren porträtiert sie Menschen – für sich nimmt die Künstlerin in Anspruch, nicht fotografiert zu werden, jedenfalls nicht einfach nur so! Und schon gar nicht mit einem Smartphone! Rineke Dijkstras benutzt eine Großformatkamera und lässt sich ohne wenn und aber auf die Jugendlichen ein: „Wenn ich ein Foto mache, versuche ich, so offen wie möglich zu sein.“ Auch für die Aktionen des lebenden Motivs: „Die Posen kommen von den Menschen selbst.“

Material und Motiv sind bei ihr nun einmal oft Jugendliche, sie ist von ihnen  fasziniert,  weil sie noch nicht so festgelegt sind: „In meinen Arbeiten geht es immer wieder um Übergänge.“ Diese sind dann in einem künstlerischen Akt festgelegt.

Übergänge, Zwischenräume, Posen, Haltung, das alles zeichnet auch die von ihr ausgewählten Skulpturen aus. Sie stellt Werke aus dem Sprengel Museum in Kombination zu ihren Fotografien, wie zum Beispiel die Bronze von Lynn Chadwick „Watcher III",1959, Sprengel Museum, Kunstbesitz LHH, Foto Werner Herling © The Estate of Lynn Chadwick (links). Oder auch dem „Beach Porträt“, gegenübergestellt der Skulptur „Hirtenjunge" von Kurt Lehmann oder die Bronze „Made in USA“ von  ShinkichiTajiri - sie verblüffend mit Fotografien kombiniert sind. Ganz tief ist die Künstlerin in die Sprengel Sammlung eingestiegen und hat die passenden Stücke herausgesucht – und beweist damit ihre geniale Kombinationsgabe auch bei einer Videoarbeit, die mit einem Gemälde von Max Beckmann korrespondiert.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai zu bewundern.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


1938. Geburtstagsfest mit Gästen

Eine besondere Geburtstagsfeier

Die Ausstellung „1938. Geburtstagsfest mit Gästen“ ist sechs Fotograf*Innen gewidmet, die alle vor 80 Jahren geboren wurden: Josef Koudelka, Boris Mikhailov, Daidō Moriyama, Helga Paris, Johan van der Keuken und Heinrich Riebesehl.

Gemeinsam ist ihnen eine besondere ausgeprägte Darstellung ihrer Zeitzeugenschaft. Dokumentarischen Impulsen folgend, schufen und schaffen sie originäre Bildwirklichkeiten mit nachhaltigem Einfluss auf folgende Generationen.

In der Ausstellung bieten ihre Werke unterschiedlichste Ansichten zur Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Geburtstagsgäste sind Delia Jürgens, Jasmin Krausch & Florian Merkel, Hana Miletić, Andrzej Steinbach, Arne Schmitt und Young-Hae Chang Heavy Industries. 

Die Ausstellung wird am 9. März, 19.00 Uhr, eröffnet. Es sprechen: Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover Lavinia Franke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen Inka Schube, Kuratorin der Ausstellung (Eintritt frei).

Zu der Ausstellung erscheint die Publikation „Heinrich Riebesehl, Menschen im Fahrstuhl“.

Mit seinen Fotografien vor allem norddeutscher Kulturlandschaften prägte Heinrich Riebesehl einen neuen „dokumentarischen Stil“: Im Alter von 72 Jahren verstarb 2002 mit Riebesehl einer der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit.

 

Parallel dazu werden in einer Sammlungspräsentation ausschließlich Werke gezeigt, die 1938 entstanden sind - u. a. von Max Beckmann, Marc Chagall, Max Ernst, Gisèle Freund und Paul Klee.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Eröffnung Ausstellung Olav Christopher Jenssen

Ausstellung der Werke von Olav Christopher Jenssen

Am 13. März, 18.30 Uhr,  wird die Ausstellung der Werke von Olav Christopher Jenssen eröffnet.
Es spricht: Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums, der Eintritt ist frei. 
Anschließend finden die Buchpräsentation und ein Gespräch zu „Olav Christopher Jenssen. Estragon“
(Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen, Band 73) statt.
Dazu im Gespräch: Prof. Olav Christopher Jenssen mit Prof. Dr. Ulrich Krempel.


KALIBRIERUNG - Bild und Wirklichkeit

Mit  „Kalibrierung 5“  werden Bild und Wirklichkeit von den Künstlern Margret Eicher und Adi Hoesler ausgelotet

Fragen, die die Ausstellung „Kalibrierung 5“  des Sprengel Museums aufwirft, sind bizarr – eine zweiteilige in mehrfachem Sinn zusammenhängende Präsentation von zwei Künstlern.

So füllt das eine Werk die gesamte Rückwand der Einblickshalle, sechs Meter hoch und 15 Meter lang, das andere Werk  hängt mit gut zwölf Quadratmetern auf dem ersten Werk. Das eine ist ein Computerausdruck, das andere ein kunstvoll gewebter Gobelin. Beide beziehen sich indirekt auf ältere Kunst und die jüngere auf die Mediengeschichte.

Margret Eicher/Adi Hoesle, Kalibrierung 3, 2016
400 x 2000 cm, Kunstverein Bellevue, Wiesbaden
© Margret Eicher/Adi Hoesle

Diese Ausstellung verspricht das Verhältnis von „Bild und Wirklichkeit“ zu durchleuchten. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk von Margret Eicher und Adi Hoesle unter dem Titel „Kalibrierung 5“.  

Das Kalibrieren ist die Untersuchung von Messabweichungen. Sie dient normalerweise dazu, verlässlich auftretende Fehler, wie zum Beispiel bei der Reproduktion  eines Objektes, verlässlich zu korrigieren.

Margret Eichers Vorlage ist immerhin eine sehr aufwändige, figurative und sinnstiftende Tapisserie. Sie wurde in einer traditionsreichen belgischen Weberei angefertigt.

Adi Hoesle greift in seine Messung ein, dass kleine Fehler dann großflächig auch Fehlermachen – und das computergenerierte Ergebnis dann zwischen Bildzerstörung und einem Himmelsritt liegt.

„Kalibrierung 5. Bild und Wirklichkeit“ ist bis zum 15. April im Sprengel Museum zu sehen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Fake News auch im Kunstbetreb – Original, Fälschung oder Kopie?

Eine Schau um ein heißes Thema

Nahezu jede Sammlung enthält Werke, die gefälscht, kopiert, neu gegossen oder neu abgezogen wurden. Diesem brisanten Thema widmet sich jetzt das Sprengel Museum mit Werken aus der eigenen Sammlung.

Gezeigt werden vermeintliche Werke von Giorgio de Chirico, Alberto Giacometti, Oskar Kokoschka, Max Beckmann und Wols, die sich nach bisheriger Beweislage als Repliken, Fälschungen und Kopien erwiesen haben, ausgestellt.

Zu diesen „Fällen“ wird der aktuelle Forschungsstand dargelegt, der durch wissenschaftlichen Austausch, durch das Erstellen von Werkverzeichnissen, durch Restaurierung und Provenienzrecherchen entstanden ist. Gegenübergestellt wird dieser Präsentation eine Arbeit von Dirk Dietrich Hennig, dessen Werk sich mit Original, Geschichte und Fälschung auseinandersetzt.

Das Sprengel Museum strebt mit dieser Sammlungspräsentation eine weitere Öffnung und Transparenz der Arbeit der Institution an – nicht nur die klassische Präsentation und das Sammeln und Bewahren, sondern auch die Offenlegung der wissenschaftlichen Strategie des Museums gehören zu dessen Aktivitäten. 

Es erscheint ein Begleitheft (dt/engl.) mit Texten von Patricia Hartmann und Carina Plath. Vorträge und Gespräche werden die Präsentation und ihre Diskussion bereichern.
 

Mit diesem interessanten und brisanten Thema haben sich schon viele Museen und Kunsthäuser auseiendersetzten müssen - siehe Internet (Foto Spiegel-Online)!

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Rudolf Jahns: Zuflucht und Landschaft

Landschaften sind ein zentrales Sujet im Werk des Künstlers

Mit Rudolf Jahns: "Zuflucht Landschaft" widmet sich das Sprengel Museum einem bislang kaum beachteten Thema im Schaffen des Malers und Grafikers Rudolf Jahns: den Landschaftsdarstellungen. Rudolf Jahns (Wolfenbüttel 1896 – 1983 Holzminden) – oft als Poet oder Lyriker unter den Konstruktivisten bezeichnet – fand sowohl zu Lebzeiten als auch in der posthumen Rezeption zumeist für seine originäre und eigenständige Position innerhalb der Künstlergruppe "die abstrakten Hannover" Anerkennung. 

Rudolf Jahns Ohne Titel (Nesseltuch mit Bäumen) um 1936 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 

In seinem Œuvre kommt dem Landschaftsmotiv eine zentrale Bedeutung zu: „Der Mensch ist wesentlicher Bestandteil. Dazu die Landschaft. Sie hat, seit ich denken kann, mich ganz erfüllt […] Die Natur war meine erste Geliebte. Ich bin ihr bis heute nicht untreu geworden.“ (Rudolf Jahns). 
Die Ausstellung spannt den Bogen von den späten 1910er- bis hin zu den sogenannten Jugoslawien-Bildern aus den späten 1960er-Jahren, in denen Jahns die Eindrücke von Reisen verarbeitete. Schwerpunkt der Ausstellung sind bislang nicht gezeigte naturalistische Skizzen, Zeichnungen und Tempera-Arbeiten, die zwischen 1933 und 1945 entstanden sind. Dem Maler und Grafiker Rudolf Jahns dienen Landschaften dem Rückzug, der Inspiration und der Zuflucht.

Besonders in der Zeit des Nationalsozialismus befasst sich der vornehmlich abstrakt arbeitende Jahns mit rein figurativen Darstellungen seines unmittelbaren Umfeldes.

Die Ausstellung wird zum einen das künstlerische Einzelschicksal des Künstlers im Nationalsozialismus aufzeigen, zum anderen der Werkgenese aus dem Landschaftssujet nachspüren (bis 15. April).

Sprengel Museum / Sigrid Lappe



Unverhofft kommt doch

Sprengel Museum ist „Museum des Jahres 2017“

Das war eine große Überraschung: Zum „Museum des Jahres“ kürte die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) in diesem Jahr das Sprengel Museum Hannover: Besonders im Blick hatte die Jury bei der Auszeichnung die herausragende Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die durch gezielte Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben – unterstützt durch wichtige Partner und Förderer – kontinuierlich wächst.

Eine wichtige Rolle spielte für den Kritikerverband zudem die Gründung des ersten Foto-Blogs im deutschsprachigen Raum (www.foto-kunst-theorie.de ) . Er bietet eine Plattform, „um unter dem Horizont der Kunst über Fotografie zu diskutieren“. Die Auszeichnung würdigt zudem einen konsequenten Blick auf die zeitgenössische Kunst, der sich das Sprengel Museum Hannover mit abwechslungsreichen Sonderausstellungen widmet.

Die Feiern anlässlich der Preisverleihung zum “Museum des Jahres 2017“ und zur „Ausstellung des Jahres“ („Surreale Sachlichkeit: Werke der 1920er und 1930er Jahre aus der „Nationalgalerie“ in der Sammlung Scharf-Gerstenberg) finden im Januar 2018 im Sprengel Museum in Hannover statt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Museums-Check bestanden!

Beim Museums-Check des TV-Senders 3sat, ausgestrahlt am 25. Februar, hat das Sprengelmuseum hervorragend abgeschnitten. 

Der 3sat Museums-Check im Sprengel Museum Hannover mit dem Moderator Markus Brock und dem Schauspieler und Fotografen Kai Wiesinger.


Sie liebt karg möblierte Räume und sperrige Skulpturen

Delia Jürgens erhält den begehrten Sprengel-Preis 2018

Die Künstlerin liebt karg möblierte Räume sowie sperrige und reduzierte Skulpturen, „materialisierte Bilder“. Delia Jürgens (Foto) arbeitet mit Oberflächen, mit denen wir tagtäglich in Berührung kommen.

Jetzt wird die in Hannover geborene Künstlerin mit dem begehrten Sprengel-Preis für Bildende Kunst 2018 ausgezeichnet, der mit immerhin 12 500 Euro dotiert ist.

Jürgens ist sehr stark mit ihrer Heimat Niedersachsen verbunden. Von 2008 bis 2014 studierte sie Szenografie an der Hochschule Hannover sowie Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig, auch erhielt das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Hannover, Los Angeles und Berlin.  Um den Sprengel-Preis zu erhalten, müssen die Preisträger einen starken Bezug zu Niedersachsen haben und einen wichtigen Beitrag zur Kunst leisten.

Ganz begeistert war die Jury von dem Werk, weil ihr Bildhauerisches und ihre Installationen aus allen Medien nur so schöpfen: „Das Spektrum reicht von analogen Materialien wie Stein, Styropor, Metall, Papier bis hin zu medialen Bildern und Verfahren wie Fotografien, Scans und auch Bildverarbeitungsprogrammen“, begründet  Carina Plath, Vorsitzende der Jury, die Wahl der Preisträgerin.

Ihre Installationen im Innen- und Außenraum würden durch komplexe Konstellationen, durch permanente Überlagerungen und Schichtungen überzeugen, mit denen sie Räumlichkeiten durchzieht. Die Künstlerin verursache mit  ihren Ambivalenzen unserer Außenwelt angemessene Ausdrucksformen zu geben.

Bawarih Rift – Part I (Viscous Pixels), Kunstverein Langenhagen 2015

Und die Ausstellungen heißen dann auch schon einmal „Life is an  infinite line –severaldiodestriggering“ und beschäftigen sich mit den Mechanismen einer Diode, die den Strom nur in eine Richtung durchlässt – und setzen das komplex um als Gleichnis des menschlichen Lebens. Zu sehen sind dann ein Schlafsack und kompakt bedruckte PVC-Bahnen.

Schöner Wohnen sollte man meinen!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Theoretische Auseinandersetzung im Foto-Blog

Der Sprengel FOTO-Blog FOTO \ KUNST \ THEORIE bietet eine theoretische Auseinandersetzung im Spannungsbereich von Fotografie und Kunst - und das ist im deutschsprachigen Raum einmalig (www.foto-kunst-theorie)

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe