LITERATUR - LESEN und HÖREN

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Autor*innenkonferenz verleiht wichtigen Preis

Der „Kurt 2020“ geht an Alexa Dietrich

Die Teilnehmer*innen der 2. Hannoverschen Autor*innenkonferenz haben den „Kurt 2020“ an Alexa Dietrich verliehen. Hinter den Autor*innen lagen zwei Tage (3. und 4. Juli) in einer arbeitsreichen Schreibwerkstatt, in der sie sich über die eigenen Schreibweisen ausgetauscht und ganz konkret an noch unveröffentlichten Texten gearbeitet haben.

Alexa Dietrich erhält mit dem mit 1.000 Euro dotierten „Kurt 2020“ auch erstmals ein Kunstobjekt der hannoverschen Audiokünstlerin Natalie Deseke. Der Pokal „Kurt“ deklamiert Kurt Schwitters „Anna Blume“-Gedicht und wird im nächsten Jahr an die/den diesjährigen Preisträger*in 2021 weitergereicht.

Alexa Dietrich freut sich über den "Kurt". Foto M. Falck

Für die Textwerkstatt bewerben konnten sich professionell arbeitende Autor*innen aus Hannover und Umgebung mit unveröffentlichten Texten. Aus diesen Bewerbungen hat die Jury – bestehend aus Alexander Rudolfi, Autor und letztjähriger Preisträger des „Kurt 2019“, Achim Engstler, Vorsitzender des Verbands Deutscher Schriftsteller – VS Niedersachsen/Bremen, und Annette Hagemann, Kulturbüro Hannover, Literaturförderung - die diesjährigen Teilnehmer*innen ausgewählt: Dorit David, Alexa Dietrich, Christine Kappe, Selene Mariani, Marco Sagurna, Theresa Sigusch, Martin Spieß, Klaus Urban, Wolfgang Uster und Burkhard Wetekam.

Geleitet wurde die Schreibwerkstatt erneut von Prof. Dr. Gabriela Jaskulla, FHM, und Martin Reckweg, NDR Niedersachsen. Annette Pehnt, Autorin und Professorin am Literaturinstitut Hildesheim, hat mit einem Impulsreferat in die Schreibwerkstatt eingeführt.

Veranstalter ist das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schriftsteller – VS Niedersachsen/Bremen. Und sie wird von der VGH-Stiftung gefördert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

05.07.2020


An die Bücher, fertig, los

Der Lese-Club geht in die 14. Runde

Julius-Club startete am 3. Juli in 47 Bibliotheken Niedersachsens

Für die Clubmitglieder stehen bis zum 3. September rund 100 aktuelle und von einer Jury ausgewählte Buchtitel der Kinder- und Jugendliteratur zur kostenlosen Ausleihe bereit. Und das Lesen wird belohnt: Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das Julius-Club-Diplom verliehen. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Vielleser*in-Diplom ausgezeichnet. Die Leistungen können zudem positiv im Schulzeugnis vermerkt werden. Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren können sich ab sofort in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover und per Mail unter: 41.94(at)hannover-stadt.de zur Teilnahme an dem Lese-Club und allen dazugehörigen Veranstaltungen anmelden.

Der Club macht Lesen zum Abenteuer. Ziel ist es, bei den Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen zu wecken.

Aber es wird nicht nur gelesen. Club-Mitglieder können in Hannover während der Sommerferien an einigen Veranstaltungen teilnehmen. Leider kann wegen der Corona-Pandemieregeln nur eine begrenzte Anzahl von Kindern und Jugendlichen mitmachen.

Lesen kann aufregend oder entspannend sein: Auf jeden Fall macht's Spaß

Auch muß auf große Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen verzichtet werden, dafür werden aber die digitalen Angebote erweitert. JULIANER*innen können jede Woche an einer Challenge teilnehmen, unter www.juliusclub.org/ finden die Teilnehmer*innen alle weiteren Informationen.

Es wird auch über ein Dutzend Julius-Club- Veranstaltungen geben: Von Lese- über Karaoke- oder Musikveranstaltungen bis hin zur Schnitzeljagd und Umweltralley.

In diesem Jahr muss wegen der Corona-Pandemie auf die großen Eröffnungs- oder Abschlussveranstaltungen verzichtet werden, dafür werden aber die digitalen Angebote erweitert. Julianer*innen können jede Woche an einer Challenge teilnehmen.

Unter juliusclub finden sich alle weiteren Informationen.

Der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) ist ein Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in 47 öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Eine ausgezeichnete Wahl

Essayistin Marion Poschmann erhält den Hölty-Preis

Er ist mit 20 000 Euro dotiert, der Hölty-Preis für Lyrik der Stadt Hannover und der Sparkasse Hannover. In diesem Jahr geht geht der Preis an die in Berlin lebende Dichterin, Romanautorin und Essayistin Marion Poschmann (Foto NDR). Sie hat einen neuen Typus des Naturgedichts entwickelt, der die ästhetische Erfahrung von Landschaft auf neue Fundamente stele. In ihrem neuen Band "Nimbus" habe sie ihre Dichtkunst noch weiter verfeinert, urteilte die Jury, die den Preis zu vergeben hatte.

Der Hölty-Preis ist der höchstdotierte Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum. Marion Poschmann wurde 1969  im rheinischen Neuess geboren und bereits vielfach ausgezeichnet.

"Marion Poschmanns fabelhaftes  Gedichtbuch enthält filigran konstruierte von Natur- und Kunsterfahrung getragene Texte, die uns die Welt vor Augen stellen, als sähen wir sie zum ersten Mal", heißt  es weiter in der Begründung der Jury. Sie finde "eine ungeheuer bildstarke Sprache für naturgeschichtliche Urszenen".

Seit 2008 wird die an den Dichter Hölty erinnerende Auszeichnung im Zwei-Jahres Rhythmus verliehen. Frühere Preisträger sind unter anderem Norbert Hummelt, Christoph Meckel, Silke Scheuermann und Thomas Rosenlöcher.

Am 17. September wird der Preis Marion Poschmann im Sprengel Museum überreicht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Mutiger Schritt: PEN-Präsidentin wirbt für Gehalt für Schriftsteller

Hilfreicher wäre die Berechnung nach dem Durchschnittseinkommen

Der Schritt der Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland,  Regula Venske (Foto Wikipedia lks.), in der Corona-Krise für eine Art staatliches Gehalt für notleidende Autoren zu werben, ist mutig und setzt ein Zeichen. "Wir haben bereits im März ein auf sechs Monate  begrenztes bedingungsloses Grundeinkommen für freie Schriftsteller*innen gefordert, weil sich inzwischen zeigt, dass freie Autoren wegen ihrer besonderen Arbeitsbedingungen durch das Raster der Maßnahmen wie die Soforthilfe für Soloselbstständige fallen", sagte die PEN-Präsidentin. Realistischer und hilfreicher wäre eine Zuwendung, die sich aus dem Durchschnittseinkommen der vergangenen drei Jahre berechnet wird.

Das Kernproblem liege in der Unregelmäßigkeit beim Eingang von Honoraren zu normalen Zeiten. Aus diesem Grund könne man sich bei möglichen Hilfeleistungen kaum an den Einnahmen von Vormonaten orientieren.

"Autoren sind Saisonverdiener. Vielen von uns, die durch Lesereisen und Vorträge sowie Moderationen auf Festivals und Buchmessen ihr Geld verdienen, das dann für den Rest des Jahres vorhalten muss, sind jetzt substanzielle Einkünfte weggebrochen", sagte die Autorin ("Ein allzu leichter Tod). Im Frühjahr - und dann erst wieder im Herbst - fänden die meisten Lesungen statt. Auch Verlagstantiemen würden in der Regel Ende März, Anfang April fließen. "Hier geht es einfach um Lebenshaltungskosten. Der Verweis auf Harz IV, den man sich hier und da anhören muss, verkennt unsere Situation auf zynische Weise. Dass man dann etwa den Versicherungsstatus über die Künstlersozialkasse verlieren würde, kann doch nicht politisch gewollt sein."

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

25.05.2020


Niedersachsens Buchhandlung des Jahres ist in Reppenstedt

Buchhandlung Vogel ist ein kulturelles Zentrum in Reppenstedt.

Leseclubs, Autorenbegegnungen oder Bilderbuchkino: Buchhändler*innen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung und kulturellen Grundversorgung ihrer Region. Als Anerkennung für dieses Engagement ehrt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) jährlich eine besonders herausragende Buchhandlung mit dem Niedersächsischen Buchhandelspreis. Kulturminister Björn Thümler zeichnet in diesem Jahr die Buchhandlung Vogel in Reppenstedt (Landkreis Lüneburg) mit dem Preis, dotiert mit 5.000 Euro, aus. „Durch ihr vielfältiges Angebot und großen persönlichen Einsatz machen Anja Vogel und ihr Team die Buchhandlung zu einem unverwechselbaren kulturellen Zentrum in Reppenstedt. Für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters bietet die Buchhandlung Vogel nicht nur einen Raum für literarische Neuentdeckungen und Begegnungen, sondern entwickelt auch immer wieder innovative Formate zur kulturellen Teilhabe“, so Kulturminister Björn Thümler.

Branka Felba, Vorsitzende des Landesverband Nord e.V.: „Begeisterung für Kultur und das Lesen, hohe Kreativität, soziales Engagement und Spaß am Miteinander. Dies sind die Zutaten für das Rezept, mit dem Anja Vogel und ihr Team täglich ihr Buchhandels-Kleinod in der Region beleben. Die Buchhandlung wird zum wunderbaren Mittelpunkt einer kleinen Gemeinde, zieht aus dem weiteren Umkreis Menschen, die hier mit Freude ihr Bedürfnis nach Literatur und Kultur ausleben können, lässt die Region (er)leben, auch virtuell.“

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im September statt.

MWK/Sigrid Lappe/Ute Micha


Online-Gala Criminale endet mit Preisverleihungen

Bester Kriminalroman: Jürgen Heimbach für „Die Rote Hand“

Die Gewinner*innen des GLAUSER 2020 stehen fest: Das SYNDIKAT, der Verein für deutschsprachige Kriminalromane, hat am Samstagabend in einer online übertragenen Gala die diesjährigen Krimipreise in sechs Kategorien verliehen: Jürgen Heimbach erhielt für „Die Rote Hand“ den Preis für den besten Kriminalroman. Mit dem Ehren-GLAUSER wurde die Bestseller-Autorin Nina George ausgezeichnet.

Fast 500 Werke hatten die deutschsprachigen Verlage in den vergangenen Monaten eingereicht und von den Jurys des SYNDIKATS bewerten lassen. In den Kategorien Roman, Debüt, Kurz-, Jugend- und Kinderkrimi hatten es insgesamt 23 Bücher der spannenden Literatur in die Liste der Nominierten geschafft.

Die Moderatoren Ralf Kramp und Sandra Lüpkes gaben in der aufwendig produzierten Online-Gala die Gewinner*innen der GLAUSER 2020 in den einzelnen Katagorien bekannt. In der Kategorie “Roman”: Jürgen Heimbach mit "Die Rote Hand" (weissbooks.w), in der Kategorie “Debüt”: Lioba Werrelmann mit "Hinterhaus" (Bastei Lübbe), in der Kategorie „Kurzkrimi“: Sunil Mann mit „Der Watschenmann“  und Hartmut Marks mit “Blutige Lippe 3 - Neue Kriminalgeschichten zwischen Bad Lippspringe und Wesel". In der Kategorie "Jugendkrimi": Wulf Dorn mit "21 Dunkle Begleiter“ (CBJ), in der Kategorie "Kinderkrimi“: Charlotte Habersack mit "Bitte nicht öffnen, Feurig“ (Carlsen), in der Kategorie „Ehren-GLAUSER“ wurde Nina George ausgezeichnet.

Die GLAUSER-Krimipreise des SYNDIKATs gehören mit insgesamt 12.000 Euro zu den höchstdotierten Autorenpreise im deutschsprachigen Raum.

Die GLAUSER sind die höchstdotierten Autorenpreise für Werke deutschsprachiger Kriminalliteratur. Zu den Preisträgerinnen und -trägern gehören u.a. Martin Suter, Nina George, Horst Eckert, Thomas Glavinic und Judith Taschler. Friedrich Glauser gilt als Mitbegründer des deutschsprachigen Kriminalromans. Zu Glausers Ehren gibt das SYNIDKAT an seinem Geburtstag, dem 4. Februar, jährlich die Nominierten für die nach ihm benannten Krimipreise bekannt.

Das SYNDIKAT ist der Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur. Mit rund 750 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es die größte Vereinigung für Spannungsliteratur im deutschsprachigen Raum und deckt das gesamte Genre vom regionalen Krimi bis zum internationalen Thriller ab. Informationen unter das-syndikat.

Seit über dreißig Jahren organisiert das SYNDIKAT die CRIMINALE, ein Festival für Kriminalliteratur, das jährlich im Frühjahr in einer anderen Region in Deutschland, Österreich oder der Schweiz stattfindet. Rund 300 Krimiautorinnen und -autoren veranstalten an fünf Tagen eine Vielzahl literarischer Events und tauschen sich mit FachbesucherInnen aus dem Literaturbetrieb und den Medien sowie mit dem interessierten Krimipublikum aus. Das Programm umfasst über 80 Veranstaltungen. Den Höhepunkt und Abschluss des Festivals bildet stets die Gala am Samstagabend mit der feierlichen Verleihung des GLAUSER, dem nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser benannten Krimipreis diesmal allerdings online!

Weitere Informationen unter criminale.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

19.04.2020 


Lutz Seiler erhält Leipziger Buchpreis für "Stern 111"

Interessante Erfahrung: Buchpreisverleihung im Radio übertragung

Schon komisch:  Denn Lutz Seiler könnte der erste Träger des Preises der Leipziger Buchmesse sein, der beim morgendlichen Frühstück von seiner Auszeichnung erfahren hat. Und tatsächlich: "Wir sitzen am Frühstückstisch und haben uns sehr gefreut", sagt Seiler. Gerade war ja im Radio verkündet worden, dass er für den Roman "Stern 111" den äußerst renommierten Literaturpreis in der Sparte Belletristik (dotiert mit 15 000 Euro) erhalten hat.

Er zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen Deutschlands.

Wie bekannt, wurde die Buchmesse und die die Preisverleihung wegen Corvid-19 abgesagt. Und die improvisierte Preisverleihung im Radio wurde auf die Beine gestellt, um trotzdem Aufmerksamkeit für die Bücher herzustellen.

Lutz Seiler, *1963 in Gera. Quelle: picture alliance/dpa

Die Jury entschied: "Der Stern 111" leuchtet spektral. Legendäres Radiofabrikat der DDR, reine Liebe für eine junge Frau, die Sternferne der Dichtkunst genauso wie der Star, der die Eltern des Romanhelden in den Westen lockt."

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalisten und Literaturkritikern zusammen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

12.03.2020


Überwindung von Unterschieden und zum Entdecken von Gemeinsamkeiten

Daphne Vloumidi begeistert mit ihrem Buch „Quilombo der kleine schmutzige Elefant”

Daphne Vloumidi stellte bei Leuenhagen & Paris den kleinen schmutzigen Elefanten vor. Quilomdo ist ein kleiner Elefant, der aus einem fernen Land auf die Insel Lesbos in Griechenland gekommen ist. Schmutzig und verlassen scheint er ganz fremd und anders zu sein. Dort wird er von Daphne gefunden und mit nach Hause genommen. Sie möchte ihrer Enkelin, die in London lebt, einen Brief schreiben. Sie will erklären, was es bedeutet, dass so viele Menschen als Flüchtlinge auf die Insel kommen und dort ganz fremd sind. Dabei ist er genau so wie alle Kinder dieser Welt, egal, ob sie in Flüchtlingslagern leben oder friedlich mit einem Kuscheltier zuhause schlafen. Auch für die Inselbewohner ist es seltsam, plötzlich so viele Fremde zu treffen das bedeutet Überwindung von Unterschieden und Entdecken von Gemeinsamkeiten.

Daphne Vloumidi und Iannis Troumpounis

Daphne Vloumidi und ihr Ehemann Iannis Troumpounis (Lehrerin und Architekt) führen seit über 20 Jahren ein Hotel auf der Insel Lesbos. Sie beide sind überdies unermüdlichee Unterstützer geflüchteter Menschen. 2012 riefen sie gemeinsam mit deutschen Freunden und Gästen des Hotels die Hilfsorganisation ODYSSEAS ins Leben. Für ihren selbstlosen Einsatz und ihre Zivilcourage bei der Bewältigung des extremen Ansturms von flüchtenden Menschen auf der Insel im Jahr 2015 wurde Daphne im März letzten Jahres in Mailand durch GaRiWo (Garden oft the Righteous Worldwide) ausgezeichnet.

Da sie Ihre Rolle als Großmutter nur aus der Ferne genießen kann – die Familie des Sohnes lebt in Italien – pflegt sie regen Briefkontakt  zu ihren Enkelkindern. So entstand auch  die Geschichte Quilombo, die sie allen Kindern widmet, „die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die ein Zuhause haben und dort friedlich mit ihren Stofftieren schlafen“.

Ob als Vorlesebuch für Kinder ab drei Jahren oder für Leseanfänger, man kann allen Eltern diese berührende Geschichte über den auf Lesbos gelandeten Elefanten nur wärmstens ans Herz legen. Wer seinen Kindern auch unterhaltsam Verständnis und Empfindungen vermitteln will, für den ist dieses liebevolle Büchlein genau richtig.

Bilderbuch. Illustriert von Anna Georgiadou, ins Deutsche übertragen von Birgit Saure. Verlag Metaichmio und Daphne Vloumidi. 1. Auflage Juni 2017. 11,45 € (inklusive Mehrwertsteuer)

Hier kann man das Buch kaufen und bestellen:

Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Lister Meile und über Daphne Vloumidi: Quilombo, der kleine, schmutzige Elefant.

„Quilombo. Der kleine, schmutzige Elefant“, da lesen große und kleine Menschen mit Tränen der Rührung, was die Griechin Daphne Vloumidi über Quilombos lange Reise und sein Ankommen auf Lesbos geschrieben hat. Sie widmet diese Geschichte allen Kindern, die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die ein Zuhause haben und dort friedlich mit ihren Stofftieren schlafen.

Quilombo läßt sich überzeugen, daß Zähneputzen sein muß!