Soziales Engagement - FWJ - Auszeichnungen - Medizin - Gesundheit


Happy Birthday Clinic-Clowns

Lachen ist die beste Medizin

Sie zaubern seit zehn Jahren kranken und schwerstkranken kleinen Patienten des Kinderkrankenhauses „Auf der Bult" ein Lächeln ins Gesicht - die liebevollen und geliebten Clinic-Clowns. Sie nehmen sich Zeit für die kleinen Patienten - und nehmen ihnen ihre Ängste und Sorgen. Sie zeigen, daß sie Spaß und Freude an ihrer Arbeit haben, denn sie nehmen die Nöte der Kinder ernst.

Zum Jubiläum kam DJ Mousse T mal so eben vorbei. Er ist Schirmherr der „Clinic-Clowns": „Die machen eine tolle Arbeit." Zusammenmit den Clowns sang er zwei Lieder für die kleinen Patienten. Danach durften sie Selfies mit Mousse T. machen. Natürlich gab es auch eine Geburtstagstorte, die in Null Komma nichts aufgegessen war.

Alle freuen sich über hohen Besuch!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Die Medizische Hochschule Hannover bietet zum neunten Mal ein Freiwilliges Jahr an

Vorab gibt es eine Informationsveranstaltung    

Erfolgreich und gern angenommen: MHH bietet auch in diesem Jahr für Abiturientinnen und Abiturienten ab September zum neunten Mal ein Freiwilliges Jahr in der Wissenschaft (FWJ) an.

Interessierte Schulabgänger haben die Möglichkeit ein Jahr lang Forschungsprojekte ihrer Wahl in Biomedizin, Chemie, Physik oder Ingenieurswissenschaften zu begleiten.    

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019. Die MHH informiert bereits am 18. Februar um 16 Uhr im Hörsaal M, Lehrgebäude J1, Carl-Neuberg-Straße 1. Interessierte Gruppenoder Klassen können sich unter Telefon (0511) 532 55 53 oder per E-Mail an Nadine Dunker@mh-hannover.de,  anmelden.

mh-hannover.de/29728.html

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Kompromiss bei Pille und Abtreibungen

GroKo  auf dem richtigen Weg

Leichter sollen sich Schwangere künftig über Möglichkeiten für eine Abtreibung informieren können. Zudem können junge Frauen die Verhütungspille zwei Jahre länger,  nämlich bis zum 22. Geburtstag von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Das sieht ein Referentenentwurf vor, auf den sich die Bundesregierung nach langem Streit um das Werbeverbot für Abtreibungen verständigt hat.

„Wir stellen sicher, daß die betroffenen Frauen in einer persönlichen Notsituation an die Informationen gelangen, die sie benötigen", sagte Justizministerin Katarina Barley (SPD). Und in Zukunft dürften Ärzte „über die Tatsache informieren, daß er oder sie Schwangerschaftsabbrüche durchführt".

Und daß die Krankenkassen die anfallenden Kosten bei der Pille künftig länger übernehmen sollen, helfe jungen Frauen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Katarina Barley. Foto SPD

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Zecken-Gefahr steigt jetzt auch im Norden

Robert-Koch-Institut empfiehlt frühzeitige Impfung

Milben waren früher die Überträger der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis/Hirnhautentzündung) meist nur im Süden Deutschlands. Jetzt nimmt das Risiko auch in Norddeutschland zu.

Aktuell hat das Robert-Koch-Institut das Emsland zum FSME – Risikobereich erklärt. Hier wurden bereits seit 2016  acht Fälle registriert. Das Landesgesundheitsamt beobachtet die Entwicklung der FSME in Niedersachsen genau.

Die FSME-Impfung bietet daher eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich zu verringern. Um sich zu schützen, sollte eine frühzeitige Impfung erfolgen, bevor die Zeckenaktivität im Frühjahr beginnt.

zecken.de/de/die-zecke

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Social Entrepreneurship Camp: Soziale Geschäftsmodelle entwickeln

Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung: Workshop vermittelt Tipps und Methoden

Das Social Innovation Center der Region Hannover sucht kreative Köpfe, die die Welt mit ihren Geschäftsideen ein Stück besser machen wollen und bietet dafür kostenlos praxisnahe Unterstützung an. Beim Social Entrepreneurship-Camp am 21. und 22. Februar 2019 in der Leibniz Universität können Teams oder einzelne Personen die sozial nachhaltige Gründungsideen vorantreibe, im Austausch mit Profis und Gleichgesinnten an ihrem Geschäftsmodell arbeiten, mögliche Zielgruppen ausloten, an der Finanzierung feilen und ihre Idee pitchen.

Die besten Teams werden am Ende von einer Expertenjury gekürt. Ihnen winkt ein Platz im Entrepreneurship-Programm des Social Innovation Center.

Veranstaltungsort ist die Milchbar in der Hauptmensa der Leibniz Universität, Callinstraße 23. Die Teilnahme am zweitägigen Workshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail an socialinnovation@region-hannover.de oder telefonisch unter (0511)616-23549.

Weitere Infos unter: denkdieweltneu.de und wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Social-Innovation-Center


Großer Erfolg für Ermittlungsbehörden

Geklaute Endoskkope sind wieder da

Das ist ein großer Erfolg für die Ermittlungsbehörden: Nach enger Zusammenarbeit zwischen dem Zoll, der Staatsanwaltschaft Hannover und dem Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen sind mehr als 40 hochwertige medizinische Geräte im Gesamtwert von gut 1,2 Millionen Euro wieder aufgetaucht. Die Endoskope wurden von unbekannten Tätern vor rund zwei Wochen im Krankenhaus Siloah geklaut.

„Unsere erfahrenen Ermittler haben die richtigen Schlüsse gezogen und entsprechende Schritte unternommen", lobt LKA-Präsident Friedo de Vries. Nach dem Diebstahl der Endoskope hatten die LKA-Fahnder verschiedene Behörden sowie Unternehmen über diesen Diebstahl sensibilisiert. Und das mit Erfolg: Der Zoll am Flughafen Frankfurt stoppte mehrere Pakete, die auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Hannover daraufhin beschlagnahmt wurden.“Darin wurden nicht nur Endoskope aus dem Diebstahl in Hannover gefunden, es wurden auch Geräte aus einer Straftat in Bielefeld sichergestellt", sagte de Vries.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche    


Preis für Alzheimer-Forscher

Göttinger Alzheimer-Forscher erhalten Inge-und Fritz-Klekamm-Preis 2018
Den Inge-und-Fritz-Klekamm-Preis 2018 der Alzheimer-Stiftung Göttingen, dotiert mit 50 000 Euro, erhalten die Göttinger Wissenschaftler Oliver Wirths und Björn Tampe. Die beiden Wissenschaftler wurden für ein Forschungsprojekt ausgezeichnet, das sich mit Auswirkungen von Nierenfunktionsstörungen auf Alzheimer beschäftigt, teilte die Universitätsmedizin Göttingen mit. Wirths lehrt und forscht an der Klinik als Professor für Psychiatrie und Psychotherapies, sein Kollege Tampe ist dort Mitarbeiter der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie.

medizin-aspekte.de/105998-alzheimer-forschung-inge-und-fritz-kleekamm-preis-2018

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Projekt: Für einen Abend die Demenz vergessen

Ein wichtiges Projekt: „Für einen Abend die Demenz vergessen“

Die Band Klang und Leben weckt Erinnerungen und bringt Lebensfreude zurück: Ein kostenloses Konzertereignis für alle Generationen mit und ohne Demenz.

Was die Musiker Oliver Perau (Juliano Rossi und Terry Hoax), Peter Jordan (Running Wild), Karsten Kniep (Terry Hoax), Jens Eckhoff (Wir sind Helden), Andreas Meyer und Initiator Graziano Zampolin auf die Beine stellen, ist in Deutschland einzigartig.

Klang und Leben – Band © Klang und Leben e.V. 

"Für einen Abend die Demenz vergessen". Anfragen unter der Tel. 0511 616-23668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de. Weitere Informationen über Klang und Leben unter klangundleben.org

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zuhause für Kinder in Not gesucht

Bereitschaftspflege für einen befristeten Zeitraum

Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover sucht für die Bereitschaftspflege dringend Familien aus dem Stadtgebiet oder dem Umland.

Die Familien sollten bereit sein, Kinder vom Säuglingsalter bis zum Alter von zehn Jahren aus Notsituationen für einen befristeten Zeitraum aufzunehmen.  Im Gegenzug bietet der Fachbereich Jugend und Familie Schulung, Beratung, Supervision und auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Informationen unter den Telefonnummern (0511) 168-40272 oder -48912.

Sigrid Lappe, HaWo / Ute Micha, PreDiNo

Zukunft braucht Familie – Leben mit Pflegekindern

Der nächste Informationsabend am 14. Mai in Langenhagen

Interessierten sind am Dienstag, 14. Mai, 18 Uhr, in Langenhagen, Langenfortherplatz 1, eingeladen, um sich über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie zu informieren.

Aktuell werden insbesondere auch Bereitschaftspflegefamilien gesucht, die einem Kind für einen kurzen, befristeten Zeitraum ein Zuhause zu geben.

Der Pflegekinderdienst der Region Hannover stellt vor, aus welchen Gründen Kinder in eine Pflegefamilie kommen, welche Rechte und Pflichten Pflegeeltern haben und wie sie vom Jugendamt unterstützt werden. Außerdem wird besprochen, wie sich das Leben mit Pflegekindern verändert, wie Besuchskontakte mit den leiblichen Eltern geregelt sind und für welche Kinder Pflegeeltern gesucht werden.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte erteilt der Pflegekinderdienst der Region Hannover unter Telefon (0511) 616-22129, E-Mail: Pflegekinder@Region-Hannover.de.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Klinik in Lehrte bekommt Anbau

Investitionen von 17 Millionen sind nötig

Da kommt keiner so schnell mit: Noch vor einem Monat drohte das Aus für das Krankenhaus in Lehrte, jetzt soll die Regions tief in die Tasche greifen: Gefordert werden mindestens 17 Millionen Euro für einen Anbau an das Krankenhaus. Das geht aus einer Beschlussdrucksache der Regionsverwaltung hervor. Das Geld soll demnach für einen Teilneubau unter anderem für geriatrische Betten und eine geriatrische Rehabilitationsabteilung verwendet werden. Und es soll noch eine geriatrische Tagesklinik entstehen.

Rund 2 700 Quadratmeter soll die Geriatrie umfassen. Schon in diesem Jahr sollen aus der Region noch vorhandenen Haushaltsresten 1,5Millionen Euro für die Planung des Neubaus zur Verfügung gestellt werden.

Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes lehnte die ursprünglich vom Regionsklinikum geplante Verlegung der Geriatriebetten von Langenhagen nach Lehrte ab. Auch das Land will nicht in Lehrte investieren. Stattdessen soll lediglich der Neubau des Krankenhauses in Großburgwedel unterstützt werden. Die Fraktionen in der Regionsversammlung hatten sich dagegen massiv für den Erhalt des Krankenhausstandorts Lehrte eingesetzt. Die beiden Fraktionsvorsitzenden der großen Koalition, Silke Gardlo (SPD) und Bernward Schlossarek (CDU) hatten dagegen einen zügigen Ausbau der Geriatrie gefordert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Sozialministerium fördert Projekte für geflüchtete Frauen

Das Sozialministerium fördert den Einstieg  geflüchteter Frauen ins Erwerbsleben

Neun Koordinierungsstellen erhalten für ihre Aktivitäten jeweils 70 000 Euro für die Jahre 2019 und 2020, teilte das Sozialministerium mit. Insgesamt gibt es jetzt 25 Koordinierungsstellen für Frauen und Wirtschaft.  Das Engagement der Koordinierungsstellen beinhaltet beispielsweise die Erstellung von mehrsprachigem Informationsmaterial, Gruppenveranstaltungen und Einzelberatungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche



Hilfe wenn Eltern sich trennen

Gruppenangebot für Kinder in schwierigen Situationen 

Wenn Eltern sich trennen, wird für die Kinder vieles anders: Um mit den Veränderungen zurechtzukommen, brauchen sie Hilfe, Anregung und Unterstützung.

Daher bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg der Region Hannover auch in der Außenstelle Laatzen eine Gruppe für betroffene Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren an, um bei der Bewältigung ihrer Trennungserfahrungen zu unterstützen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, über die Veränderungen, die sich aus der Trennung oder Scheidung ergeben, zu sprechen und sich mit anderen Kindern auszutauschen. Gemeinsam mit dem psychologisch- pädagogischen Team soll nach Wegen gesucht werden, wie es den Kindern trotz der Trennung ihrer Eltern gut gehen kann.

Das Team der Beratungsstelle. Foto Region Hannover 

Die Gruppe trifft sich an sieben Termine immer montags von 16 bis 17.30 Uhr in der Außenstelle der Familien und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Würzburger Straße 17, in Laatzen. Anmeldungen: Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Tel. (0511) 616-23630.

Das Team der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover ist  zuständig für das Versorgungsgebiet Süd. Sie finden das Team Hauptstelle in Ronnenberg und in den Außenstellen in Barsinghausen,  Laatzen und Springe. In Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen finden Sprechstunden vor Ort satt. Neben der Familien- und Erziehungsberatung werden auch Frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, Jugendberatung und Trennungsberatung angeboten.

Info: hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover...

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Wenn die Nerven blank liegen

Aufklärungskampagne gegen das Schütteltrauma

Schlaflose Nächte und ein Baby, das gefühlt durchgehend schreit – gerade die ersten Monate mit einem Säugling können ganz schön anstrengend sein. Nicht selten sind die übernächtigten und überforderten Eltern verzweifelt, wenn sich das Kind nicht beruhigen lässt. Lang anhaltendes Babyschreien gilt als Hauptauslöser für das gewaltsame Schütteln von Säuglingen.

Bis zu 200 Kinder werden jährlich wegen Schütteltraumata in Deutschland in Kliniken behandelt, die geschätzte Dunkelziffer liegt weitaus höher. Krampfanfälle, körperliche und geistige Behinderungen können Folgen des Schüttelns sein, bis zu 30 Prozent sterben sogar daran. Nur etwa 10 bis 20 Prozent der Säuglinge überleben ein festgestelltes Schütteltrauma ohne bleibende Schäden. Mit einer gemeinsamen Aufklärungskampagne wollen die Region und die Landeshauptstadt Hannover Eltern informieren und Unterstützungsangebote bekannter machen.

„Aktuelle Umfragen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen zeigen, dass der Aufklärungsbedarf bei den Eltern hoch ist: Zwei Drittel wissen nicht, dass es intensive Schreiphasen im Säuglingsalter geben kann, fast 20 Prozent können sich sogar vorstellen, dass Babys manchmal nur schreien, um die Eltern zu ärgern! Über 40 Prozent haben den Begriff Schütteltrauma noch nie gehört – unsere Kampagne soll betroffene Eltern frühzeitig informieren und sensibilisieren“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region.

„Es geht uns vor allem darum, dass sich alle Eltern darüber klar werden, dass es zwar anstrengend, aber eben auch normal ist, wenn Babys in den ersten Monaten viel schreien. Und dass es schnelle und professionelle Hilfe gibt, um mit der Situation zurechtzukommen“, erklärt Rita Maria Rzyski, Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin der Stadt.

Um die Eltern zu erreichen, sollen Flyer regionsweit in Kitas, Kinderarztpraxen, Kliniken, Familienbildungs- und Kindertagesstätten sowie Familienzentren ausgelegt sowie den „Willkommen-Baby“-Paketen beigelegt werden. Die Flyer informieren über die Schreiphasen der Kinder, geben praktische Tipps zum Umgang mit schreienden Babys und was Eltern in belastenden Situationen für sich selbst tun können. Außerdem werden für schnelle Hilfe, wie die Jugend- und Familienberatung der Landeshauptstadt, die Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region, das Winnicott-Institut oder Kinderärztinnen und Kinderärzte vermittelt. Über einen QR-Code können Hilfeangebote direkt abgerufen werden.

Warum das Schütteln so gefährlich ist: Die Nackenmuskulatur von Säuglingen ist noch so schwach, dass sie ihren Kopf nicht alleine halten können. Beim Schütteln wird der Kopf unkontrolliert vor- und zurückgeworfen, wobei es zu schweren Verletzungen im Gehirn kommen kann. Nach einer ESPED-Studie des Universitätsklinikums Düsseldorf verursachen Männer – Väter (54 bis 60 Prozent), Lebenspartner der Mutter (9 Prozent) – am häufigsten das Schütteltrauma, Mütter zwischen 23 und 30 Prozent. Vielfach aus Unwissenheit um das hohe gesundheitliche Risiko – „genau dort setzt die gemeinsame Aufklärungskampagne der Region und der Landeshauptstadt an“, so Dr. Hanke.

Ute Micha, Presse Dienst Hannover / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Große Prämierungsgala für gute Ideen der Förderung im Sport

94.096 Euro aus dem Topf des Sparkassen-Sportfonds für die Sportvereine der Region
Die Sportlandschaft der Region Hannover ist so vielfältig wie die Menschen in der Region: Egal ob Taekwondo, Voltigieren, Rudern, Fußball oder Country Western Tanz - die über 1.000 Sportvereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover zeigen sich facettenreich und stehen für ein buntes Vereinsleben.

Der Sparkassen-Sportfonds Hannover förderte mit seinen diesjährigen Ausschüttungen 80 Projekte aus Wunstorf, Barsinghausen, Hannover, Laatzen und der Wedemark mit einer Gesamtsumme von 94.096 Euro.

 

Sparkassenchef Heinrich Jagau verteilt über 94 000 Euro an Sportvereine. Foto Sparkasse Hannover

Es sind Projekte aus Wunstorf, Barsinghausen, Hannover, Laatzen und der Wedemark. Mit einfachen und praxisorientierten Kriterien bietet das Förderprogramm Sparkassen-Sportfonds unter dem Motto „Gemeinsam Grosses bewegen" für zukunftsorientierte Projektideen von Sportvereinen der Region finanzielle Unterstützung.

Vereine können mit der Unterstützung ihre Vereine „Fit für die Zukunft" machen! Einsendeschluss ist jedes Jahr jeweils der 31.03. bzw. 30.09., es gibt dann zwei Ausschüttungstermine im Jahr: sparkasse-hannover.de/sportfonds

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Diese Tradition muss gepflegt werden!

Mit fast 165 000 Euro fördert die Volksbank viele Projekte
Und Tradition muss gepflegt werden. Denn seit vielen Jahren fördert die Hannoversche Volksbank soziale, kulturelle und Sport-Projekte in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle.

Zu Jahresbeginn gibt es für 107 Projekte einen angenehmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnpartnergemeinschaft, deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind. Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte von 164 844,40 Euro. Rund 55 000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, die im April übergeben werden.

Einige Initiativen kamen zur symbolischen Scheckübergabe in die Unternehmenszentrale an der Kurt-Schumacher-Straße. Insgesamt wurden dort 9000 Euro vergeben. So erhält der Verein Bürgerinitiative Raschplatz 5000 Euro für die Erneuerung der Sitzpolster der Pavillon-Stühle. „Wir wollten im Sinne der Nachhaltigkeit die Stühle nicht einfach wegwerfen und erneuern die Polster nun bei einem Projekt mit der Werkakademie Gestaltung“, erklärte Susanne Müller-Jantsch vom Pavillon. Das Museum August Kestner bekam finanzielle Mittel für Bastelmaterialien, die beim Museumsfest für Kinder gebraucht werden. Und die Hannoverschen Werkstätten fertigen von ihrem Zuschuss Türschilder in Brailleschrift an. „Wir wollen blinden Menschen eine besser Orientierung bieten und die Selbstständigkeit fördern“, sagte Geschäftsführerin Vera Neugebauer.

Gewinnsparer der Volksbank unterstützen lokale Vereine: Vera Neugebauer (v.l.), Pia Drake und Susanne Müller-Jantsch nahmen die Zuwendungen symbolisch von Vorstandssprecher Jürgen Wache entgegen. Quelle: Samantha Franson

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Expertengremium sucht nach Lösungen gegen Ärztemangel

Enquetkommission hat schon Vorsitzende gewählt    

Die Sorgen sind groß. Seit Anfang der Woche sucht ein Expertengremium des Landtags nach Lösungen für den Ärztemangel. Vornehmlich aber gegen den Hausärztemangel, Pflegenotstand sowie weitere Probleme in der  medizinischen Versorgung.

Die erste Runde, die die neue Enquetkommission abhielt, wurde genutzt, um die CDU-Abgeordnete Petra Joumaah zur Vorsitzenden zu wählen.   Die Kommission wolle zunächst die Notfallversorgung angehen, sagte Joumaah. Hier geht es unter anderem um überlastete Notfallambulanzen der Krankenhäuser, die Rettungsdienste und die ärztlichen Bereitschaftsdienste. „Es wird spannend", sagte sie, die vor ihrem Einzug in den Landtag als Kinderkrankenschwester arbeitete.   

Die Kommission soll bis Anfang 2020 ihren Abschlussbericht vorlegen, damit die rot-schwarze Regierung möglichst viele Vorschläge noch in dieser Legislaturperiode anschieben kann. Nach Joumaahs Aussagen trifft sich die Kommission deshalb in diesem Jahr jeden Montag. In dem 27-köpfigen Gremium sitzen Landtagsabgeordnete, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der Ärztekammer, Pflegekammer, Krankenkassen und anderer Verbände sowie Wissenschaftler.

Petra Joumaah. Foto CDU   

Der Städte-und Gemeindebund hatte vor der ersten Sitzung vor einer Zweiklassenmedizin und einem Gefälle zwischen Stadt und Landgewarnt. Landesweit sind mehr als 360 Hausarztstellen unbesetzt, vor allem in der sogenannten Provinz. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Anzahl der MRSA-Keime nach wie vor in Niedersachsen hoch geblieben

2018: 314 Fälle durch den Krankenhauskeim

Nach wie vor ist die Gefahr durch multiresistente Keime in Niedersachsen hoch. Das Robert-Koch-Institut gab für 2018 bekannt, dass landesweit 314 Fälle von Infektionen mit dem Krankenhauskeim MRSA (verursacht durch Infektionen, die sogar Lungenentzündungen auslösen können) dokumentiert sind. Das sind nur  sechs Erkrankungen weniger als im Jahr zuvor.

 

Staphylococcus areus. Rasterelektronenmikroskopie. Quelle Gudrun Holland Michael/RKI

MRSA ist gegen Antibiotika resistent, besonders Menschen mit schwachen Immunsystem (Kranke und Ältere) sind gefährdet. Dabei kamen auf 100 000 Niedersachsen im letzten Jahr 3,94 MRSA-Infektionen, 2011 waren es 7,22. Ein Grund für den Rückgang: Seit Jahren verfolgt das Land eine Antibiotika-Strategie. Dazu gehört die Verbesserung der Hygiene in Kliniken und Einschränkung des Antibiotika-Einsatzes in der Landwirtschaft.

Aufgefordert werden sollten auch Allgemeinmediziner, die bei der kleinsten Erkältung zur Waffe Antibiotika greifen, den Patienten die Empfehlung zu geben, sich auf alte Hausmittel zu besinnen. Und der Patient sollte dem Arzt dankbar sein, wenn er ohne Rezept aus der Praxis gehen kann.

rki.de/DE/Content/InfAZ/S/Staphylokokken/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Zahl von Organspenden erstmals wieder gestiegen

Gesundheitsminister Spahn begrüßt die Zunahme

Die Zahl der Organspenden ist im vergangenen Jahr gestiegen. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn zeigte sich darüber erfreut.

Informationskampagnen zeigten Wirkung, so der Gesundheitsminister. Auch die Debatte über neue Regeln sorge dafür, dass sich mehr Menschen Gedanken über dieses Thema machten: „Die steigenden Zahlen sind gut. Aber nicht gut genug. Noch warten 10 000 Menschen auf ein Spenderorgan."

Denn nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ist die Zahl der Spender erstmals seit 2010 wieder deutlich angestiegen. Insgesamt haben im vergangenen Jahr  955 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Im Vergleich zu 2017 mit 797 Spendern eine Steigerung von nicht ganz 20 Prozent.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Problem Aids: „Jugendliche frühzeitig informieren“

Gesundheitsamt der Region bietet Beratung und kostenlose, anonyme HIV-Tests 

Laut Robert-Koch-Institut lebten in Niedersachsen Ende 2017 rund 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, damit haben sich im vergangenen Jahr etwa 170 Menschen neu infiziert. „Entscheidend ist, Jugendliche hinsichtlich HIV frühzeitig zu sensibilisieren“, so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover.

Die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) des Fachbereichs Gesundheit bietet neben den herkömmlichen kostenlosen HIV-Labortests auch gebührenpflichtige HIV-Schnelltests.

Letztere auch als Kombination mit einer Schnelltestung auf Syphilis. Sämtliche Testungen erfolgen anonym. Diese Angebote richten sich an alle Einwohner*innen der Region und haben das Ziel, über Übertragungswege von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren.

Die Sprechzeiten für die kostenlose und offene HIV-Sprechstunde: Montag von 12.30 bis 14.30, Dienstag von 12 bis 15, Donnerstag von 16 bis 17.30, Freitag von 8.30 bis 11 Uhr beim Fachbereich Gesundheit Region Hannover, Weinstraße 2, Tel.: 0511 616-43148

An allen Tagen ist im Rahmen der üblichen Beratungsgespräche auch ein kostenloser HIV-Test sowie ein kostenpflichtiger HIV-Schnelltest möglich. Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig. Alle Sprech- und Untersuchungszeiten gibt’s auch online unter aidsberatung-hannover.de


Jetzt Demenz- und Alzheimer-App schalten!

Arzt aus Hildesheim entwickelt Spiele-App für Demenz-und Alzheimer-Erkrankte

Ein Nichtbetroffener probiert die Demenz- und Alzheimer-App aus und findet sie gut!

Die Erkrankungen Demenz und Alzheimer beginnen mit Vergesslichkeit. Keine Gesichter, Namen und Wörter mehr parat, sie verschwinden einfach aus dem Gedächtnis - die Erinnerung verblasst! Der Frust darüber und der verzweifelte Versuch, sich zu erinnern, machen den Alltag schwer - nicht nur für die Patienten, auch für die Angehörigen.

Doch jetzt kommt die App gegen das Vergessen: „Auguste". Entwickelt hat die App Dr. Konstantin Lekkos (43), Chefarzt der Altersmedizin am Helios-Klinikum Hildesheim und Sascha Becker hat sie im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Uni Hannover programmiert. „Ich werde häufig von Angehörigen gefragt, was sie zu Hause für die betroffenen Patienten tun können, wie sie sich mit Demenz- oder Alzheimer- Erkrankten Patienten beschäftigen können. „Die Antwort von mir lautet: „Spielen!"

Dr. Lekkos, Vize-Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen, entwickelte eine Art Memory für die Betroffenen. Es gibt fünf verschiedene Varianten von leicht bis schwer. Mal ist es das klassische Memory (Karten umdrehen und Bildermerken), dann wieder das Zuordnen von Fotos zu Begriffen.

Das Besondere: Stadt der installierten Bilder können Nutzer Fotos der Familie, von Haus, Garten, Haustier etc. hinzufügen. „So trainieren sie nicht nur das Gehirn, sondern erinnern sich auch an die wirklich wichtigen Dinge", so Dr. Lekkos. Der Mediziner: „Hirnleistungstraining ist immer wichtig. Studien zeigen, wer sein  Gehirn regelmäßig trainiert, bleibt länger fit, ist weniger anffällig für Demenz und Alzheimer.

Die App gibt es gratis für Android und Apple, sie heißt „Auguste", benannt nach Auguste Deter (1906 verstorben), der ersten Patientin, bei der Alzheimer beschrieben wurde. alzheimer-niedersachsen.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Vitaminpillen helfen nicht gegen Herzinfarkt

Gesunde Lebensweise ist besser!

Laut einer Studie senken Vitaminpillen nicht das Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken. Verbraucher sollten gezielt auf eine gesunde Ernährung achten und lieber Geld in einen Sportverein investieren, empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und  der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG) in einer gemeinsam erstellten Mitteilung. Sie berufen sich auf eine Übersichtsstudie von US-Medizinern um den Kardiologen Dr. Joonseok Kim. Diese habe unter anderem  18 Studien mit  mehr als zwei Millionen Teilnehmern ausgewertet.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe