Soziales Engagement - Medizin - Gesundheitswesen


Elektromobilität für fünf gemeinnützige Initiativen

Bis 13. November bewerben!

Hannoversche Volksbank spendet fünf „VRmobile“

Die Hannoversche Volksbank und ihre Niederlassungen in der Hildesheimer Börde und Celle spenden Einrichtungen, die sich für soziale, karitative oder kulturelle Zwecke engagieren, auch in diesem Jahr wieder fünf VRmobile - erstmals als Elektro-Auto. Die Volkswagen vom Typ VW e-up! haben einen Wert von jeweils rund 20.000 Euro, und sie haben auf der Motorhaube Platz für eine individuelle Beklebung.

„Wir engagieren uns für die Menschen in unserer Region“, betont Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank. Dabei werden in den letzten Jahren auch verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Der praktische Stadtflitzer erfüllt die umweltrelevanten Aspekte. „Mit dem e-up! wird der CO2-Ausstoß auf null reduziert“, erklärt Jürgen Wache.

Auch an die Ladeinfrastruktur wurde gedacht: Gemeinsam mit dem Kooperationspartner enercity unterstützt die Volksbank die zukünftigen VRmobil-Empfänger bei der Anschaffung und Installation einer Wall-Box mit bis zu 3.000 Euro. Mit seinen Ladestationen baut enercity in Hannover das dichteste E-Ladenetz unter den deutschen Großstädten auf.

Die Idee der Volksbanken und Raiffeisenbanken, mit einem VRmobil für Mobilität zu sorgen, wo bislang finanzielle Mittel fehlten oder knapp waren, findet seit vielen Jahren großen Zuspruch. Allein im Geschäftsgebiet der Hannoverschen Volksbank und ihrer Niederlassung in Celle sind es 70 der wendigen City-Flitzer!

„Alle gemeinnützigen Institutionen im Geschäftsgebiet unserer Bank können sich bis zum 13. November 2020 bei uns für ein VRmobil bewerben“, so Jürgen Wache. „Wir wollen damit für noch mehr Mobilität in der Region Hannover-Celle-Hildesheimer Börde sorgen und die Flotte auf 75 Fahrzeuge ausweiten.“ Die Bewerber müssen ihre Institution kurz formlos vorstellen und den Einsatz des Fahrzeuges erläutern. Bewerben können sich alle nach Abgabenordnung förderungswürdigen Vereine und Institutionen. Ab April 2021 stehen die Fahrzeuge dann zur Verfügung. Bewerbungen an: Hannoversche Volksbank eG, Marko Volck, Kurt-Schumacher-Straße 19, 30159 Hannover, Stichwort: VRmobil. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist Freitag, der 13. November 2020. Weitere Informationen unter hannoversche-volksbank.


Milliarden-Spritze für rund 2 000 Krankenhäuser

Rund 2 000 Kliniken in Deutschland erhalten über die Corona-Krise hinaus eine Milliarden-Spritze  für Investitionen. Der Bundestag beschloss mit den Stimmen der Koalition und der FDP einen entsprechenden Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Der Bund stellt drei Milliarden Euro bereit. Denn die Krankenhäuser sollen investieren, damit sie Notfallpatienten besser versorgen können. Außerdem sollen die Länder weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen.

Video: https://youtu.be/K3MVZtg3HSI

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ossi und Wessi – ist das heute noch wichtig?

Übergreifendes Medienprojekt für Jugendliche zur Deutschen Einheit

Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit fiel der Startschuss für das Kooperationsprojekt „Begegnungen deutsche Einheit“ der Deutschen Gesellschaft e.V. mit den Landesmedienanstalten aus Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen. Von Seiten der NLM wird das Projekt mit ihrem multimediamobil Südost unterstützt.

In dem Medienprojekt begeben sich Schüler*innen aus Ost und West auf die Suche nach Antworten auf die Fragen, wo Deutschland 30 Jahre nach der Deutschen Einheit steht, wie sie das Jubiläumsjahr 2020 wahrnehmen und welche Bedeutung die Wiedervereinigung für sie hat. Die 15- bzw. 16-jährigen Jugendlichen haben weder die deutsche Teilung noch die Wiedervereinigung persönlich erlebt. Doch stellen sie sich den Fragen nach den Auswirkungen des Jahres 1990 auf ihr eigenes Leben, ihre Identität, ihr Denken und Handeln, auf ihre Familienbiographien und ihre Herkunftsregionen. Dabei zeigt sich in Gesprächen mit Jugendlichen bereits eine neue Perspektive auf den Stand der inneren Einheit Deutschlands – statt in den Kategorien „Wessis“ und „Ossis“ zu denken, bringen sie ihre Fragen an historische und gegenwärtige Entwicklungen mit.

Jugendliche aus Regionen mit unterschiedlichem deutsch-deutschen Hintergrund tauschen sich virtuell in Online-Konferenzen über ihre Wahrnehmungen und Empfindungen zur deutschen Einheit in Schule und Alltag aus, recherchieren in ihrem Umfeld und verarbeiten ihre Gedanken und Erkenntnisse gemeinsam in Medien wie Filmen, Hörstücken und Fotoserien.

Arbeitsprozesse und mediale Ergebnisse präsentieren die Schüler*innen unter begegnungen-deutsche-einheit/das-projekt. Professionelle Anleitung erhalten die Jugendlichen während des Produktionsprozesses von medienpädagogischen Fachkräften der Landesmedienanstalten.

Die Projektergebnisse der letzten Jahre unter alltagimgrenzgebiet.home.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


„zusammenHÖREN“ unter den besten Ideen für soziale Innovationen

Projektvorschlag von Hörregion im Bundeswettbewerb

Bis zum 21. Oktober können Stimmen für Wunschprojekte abgeben werden.  

Menschen auch in Pflegeeinrichtungen gutes Hören zu ermöglichen und somit eine Grundlage für Teilhabe bis ins Alter schaffen: Das ist das Ziel des Projekts „zusammenHÖREN“, das der Verein Gesundheitswirtschaft Hannover zusammen mit der Hörregion Hannover entwickelt.

Von mehr als 1.000 Vorschlägen wurde das Konzept nun im Bundeswettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ als eine der besten 40 Ideen für soziale Innovationen ausgewählt. Davon werden bis zum 21. Oktober in einer Online-Abstimmung 20 Projektvorschläge bestimmt, die einen Ideenpreis erhalten.

„Gut hören zu können, ist in jedem Alter wichtig. Wer nicht mehr hören kann, verliert schnell den Kontakt zu seinen Mitmenschen“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. 

„Wir hoffen, dass wir möglichst viele für unsere Idee begeistern können!“, so Dr. Petra-Rambow-Bertram, Vorstandsvorsitzende von Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. „Jetzt zählt jede Stimme. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen in der Region unser Projekt online unterstützen.“

Bis zum 21. Oktober können alle Interessierten über die Webseite gesellschaft-der-ideen ihre Stimme für ihr Wunschprojekt abgeben.

GESUND HÖREN in der Region Hannover – ein Kooperationsprojekt von Region und Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. – sensibilisiert für den Wert des Hörsinns und informiert über hörgesundes bzw. hörschädigendes Verhalten. Darüber hinaus sucht es Wege, um die Früherkennung und Frühbehandlung von Hörminderungen sowie die Transparenz über Versorgungsangebote (Therapien und Produkte) zu verbessern.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Ehemaliger Krebspatient radelt für den guten Zweck

Oliver Trelenberg radelt 5.00 Kilometer und sammelt Spenden
Seit 2015 radelt Oliver Trelenberg (Foto lks.), ehemaliger Krebspatient, durch verschiedene Kommunen und sammelt Spenden für die Hilfsorganisation „Flying Hope e. V.“. Seine diesjährige 5.000 Kilometer lange Radtour für den guten Zweck führt ihn auch nach Hannover. Am 18. September empfängt Klaus Dieter Scholz, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Oliver Trelenberg im Neuen Rathaus.

Neben dem Spendensammeln möchte Oliver Trelenberg anderen Menschen mit seiner Lebensgeschichte Mut machen.

„Flying Hope“ ist ein gemeinnütziger Verein, der kostenlose Flüge zu medizinischen Behandlungen und Kuraufenthalten für Kinder vermittelt, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind und deren Familien nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Preis für ehrenamtliches Engagement 2020 / Einreichtermin 19. Oktober

Ein Preis für ehrenamtliche Arbeit in Herrenhausen-Stöcken

Der Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken lobt seit 2002 einen „Preis für besonderes ehrenamtliches Engagement“ aus. Einwohner*innen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk sowie die Mitglieder des Bezirksrats können bis Montag, 19. Oktober, Vorschläge einreichen.

Mit dem Preisgeld von 1.000 Euro wird die besondere ehrenamtliche Arbeit im Stadtbezirk honoriert und gefördert. Über die Auswahl der Preisträger*innen entscheidet der Bezirksrat in nicht öffentlicher Sitzung. 

Einzelpersonen oder Gruppen können (mit ausführlicher Begründung) schriftlich vorgeschlagen werden bei: Landeshauptstadt Hannover, Rats- und Stadtbezirksratsangelegenheiten, OE 18.62.12, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover. Alternativ ist auch eine Einreichung per E-Mail unter 18.62.12brb@hannover-stadt.de möglich.

S.Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Kabinett beschließt Schutzschirm für Krankenhäuser

Milliarden für Modernisierung von Krankenhäusern

Die Bundesregierung will die Modernisierung der Krankenhäuser mit einer milliardenschweren Investitionshilfe vorantreiben. Das wurde vom Kabinett beschlossen, dass dafür ein Zukunftsfonds aus Bundesmitteln mit drei Milliarden Euro gespeist wird. Die Bundesländer sollen weitere 1,3 Milliarden Euro aufbringen, so dass insgesamt über vier Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Krankenhäuser sollen damit in Notfallkapazitäten, die Tele-Medizin und die IT-Sicherheit investieren können. Mit dem Gesetz wird das durch die Koalition im Juni  im Zuge der Corona-Krise beschlossene  "Zukunftsprogramm Krankenhäuser" umgesetzt.

Geplant ist, dass das Gesetz nach Beschluss durch den Bundestag noch im Oktober in Kraft tritt. Krankenhäuser können bereits jetzt Förderanträge stellen. Dies ist bis Ende 2021 möglich.

Auch spannt die Bundesregierung einen Schutzschirm für Krankenhäuser auf:  Defizite, die durch die Pandemie entstehen, sollen aufgefangen werden. Mehrkosten (etwa für zusätzliche Schutzausrüstung) sowie Einnahmeverluste wegen freigehaltener Betten sollen ausgeglichen werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Biontech will Werk von Novatis in Marburg übernehmen

Vorbereitungen für Massenproduktion für Corona-Impfstoff 

Seine Vorbereitungen für die Massenproduktion eines möglichen Corona—Impfstoffs treibt das Mainzer Biotechnologieunternehmen Biontech voran. Dazu will es das Marburger Werk des Schweizer Pharmakonzerns Novartis erwerben. Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden,  teilte das Unternehmen mit. Bei einem Erfolg einer weltweiten Studie werde man voraussichtlich Ende Oktober die Zulassung für den Impfstoff beantragen, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin.

Schon im ersten Halbjahr 2021 plant Biontech in Marburg bis zu 250 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffs herzustellen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dort bis 750 Millionen Dosen jährlich produziert werden. In dem Werk sind rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Über den Kaufpreis machten beide Unternehmen keine Angaben. Der Vertrag wurde am 16. September unterzeichnet. Biontech und sein amerikanischer Partner Pfizer hatten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem möglichen Impfstoff mit derzeit 29 000 Probanden gestartet.

Der Zukauf unterstreicht Biontechs Engagement, die Produktionskapazitäten erheblich zu erweitern, um nach einer Marktzulassung eine weltweite Versorgung mit einem potentiellen Impfstoff zu ermöglichen", sagte Finanzvorstand Sierk Poetting. Die beiden Unternehmensstandorte Mainz und Idar-Oberstein sollen für die Produktion eines Corona--Impfstoffs genutzt werden.

Der Wirkstoff zeige bisher bei den klinischen Tests eine gute Verträglichkeit mit "milden bis moderaten Nebenwirkungen" -  wie zum Beispiel Schmerzen an der Einstichstelle oder Fiebersymptomen bei einer Zahl von Probanden. Diese Symptome seien aber vorübergehend, hieß es. Und Lieferverträge für den Erfolgsfall haben Biontech und Pfizer laut Sahin mit der EU, den USA, Japan und Großbritannien bereits in der Tasche.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Bundesregierung unterstützt internationale Impf-Allianz Gavi

100 Millionen Euro aus Deutschland zur Eindämmung der Coronavirus- Pandemie.

Die internationale Impf-Allianz Gavi wird von der Bundesregierung auch in den nächsten fünf Jahren mit Mitteln in Höhe von 600 Millionen Euro unterstützt. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Online-Videoschaltungz der globalen Geberkonferenz. Zudem habe Deutschland bereits Investitionen von 100 Millionen Euro zur Eindämmung der Coronavirus- Pandemie zugesagt. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, müssten die Voraussetzungen geschaffen sein, eine globale Impfkampagne zu starten, so Merkel.

Insgesamt erhofft sich die Gavi-Allianz Zusagen über umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro für Impfprogramme in den ärmsten Ländern der Welt. Mithilfe des Geldes sollen 300 Millionen Kinder bis 2025 gegen Krankheiten, wie Polio, Thyphus und Masern geimpft werden.

Gastgeber Großbritannien ist nach Angaben von Premierminister Boris Johnson mit einer Zusage von 1,65 Milliarden Pfund (rund 1,85 Milliarden Euro) größter Gavi-Geldgeber. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte 300 Millionen Euro zu. "Impfungen sind ein universelles Menschenrecht", sagte die Kommissionschefin ebenfalls per Videobotschaft.

Die in Genf ansässige Global Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Gavi) war im Jahr 2000 gegründet worden und hat seitdem dabei geholfen, mehr als 760 Millionen Kinder in den ärmsten Ländern der Erde zu impfen. Ziel des Büdnisses aus öffentlichen und privaten Geldgebern ist es, mehr Kinder zu impfen und so vor  lebensbedrohlichen Krankheiten zu schützen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Warnsignale für Schlaganfall nicht wegen Corona ignorieren

Schlaganfälle sind lebensbedrohlich, wenn sie nicht schnell behandelt werden

Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), hat anlässlich des Tags gegen Schlaganfall die Bürger aufgefordert, trotz der Coronavirus-Pandemie bei Schlaganfallsymptomen die Krankenhäuser aufzusuchen.

„Es ist zu befürchten, dass Menschen Praxen und Kliniken aus Angst vor einer Coronavirus-Infektion meiden“, sagte der KVN-Vize heute in Hannover.

„Deshalb mein Rat: Bei starken Schmerzen oder Anzeichen auf schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfallsymptome, bitte immer einen Arzt konsultieren.“

Jedes Jahr erleiden etwa 25.000 Menschen in Niedersachsen einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter.“ In erster Linie betrifft die Erkrankung ältere Menschen. Rund 18.000 aller Schlaganfälle in Niedersachsen treffen Menschen über 70 Jahre. Der Schlaganfall ist aber nicht altersspezifisch: Pro Jahr sind in Niedersachsen auch 900 bis 1.400 Männer und Frauen unter 50 Jahren betroffen aber auch circa 30 Kinder erleiden einen Schlaganfall.

„Ausgelöst wird ein Schlaganfall, wenn die Blutgefäße verstopft sind oder platzen. Es entsteht ein plötzlicher Sauerstoffmangel, der die Hirnfunktionen und damit die Steuerung des Körpers stark beeinträchtigt. Oft kommt es zu Bewusstseinsstörungen, halbseitigen Lähmungen und Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens“, erklärt Berling.

Erbliche Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und Fettstoffwechselstörungen erhöhen das Risiko. Einem Schlaganfall kann vorgebeugt werden. Dazu gehört in erster Linie ein gesunder Lebensstil: Viel Bewegung, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Suchtmittel wie Nikotin und Alkohol. Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen sollten vom betreuenden Arzt optimal eingestellt sein.

Durch eine frühzeitige Behandlung eines Schlaganfalls kann die Schädigung des Gehirns gering gehalten werden oder sogar reversibel sein. Deshalb sollte man auf alarmierende Hinweise achten. Dazu gehören oft Sprachstörungen oder Gefühlsstörungen beziehungsweise Taubheit im Gesicht oder anderen Körperregionen sowie das Herabhängen des Mundwinkels. Bei Fortschreiten des Schlaganfalls kommt es dann zu halbseitigen Lähmungen von Armen und Beinen. Der Schlaganfall kann starke Kopfschmerzen verursachen. Manchmal treten auch Übelkeit und Erbrechen auf. Ein schwerer Schlaganfall führt zu Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit und kann lebensbedrohlich sein.

Sollte es zu einem Notfall kommen, ist schnelles Handeln gefordert. Jede Minute zählt, um Folgeschäden zu vermindern. Daher sollte sofort der Rettungsdienst unter 112 gerufen werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe Hannover Woche


Projekt ZwischenMenschlichkeit braucht Paten

Zwei Stunden pro Woche für einen guten Zweck

Die Bürgerstiftung sucht für ihr Projekt „ZwischenMenschlichkeit - Paten für Senioren“, ehrenamtliche Helfer. Die Bürgerstiftung möchte Menschen animieren, Bewohner von Senioreneinrichtungen  zu besuchen. Mitmachen können Menschen unabhängig vom Alter. Investiert werden sollten zwei Stunden pro Woche.

Wer sich für Seniorenbesuche entscheidet, wird gebeten, sich unter Telefon (0511) 45 00 07 72 oder per E-Mail unter guthmann@buergerstiftung-hannover.de anmelden.

Die zukünftigen Besuchspaten werden vom Bereich Seniorenarbeit der AWO Region Hannover mit fünf Schulungen am Nachmittag vorbereitet. Die Kosten hiefür übernimmt die Bürgerstiftung.

Weitere Informationen: buergerstiftung-hannover

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche