Soziales Engagement - Medizin - Gesundheit


Erfolgsprojekt „96 Plus“ - Staatstheater und Sponsoren stehen zum Projekt

Drei weitere Jahre sind die Förderer mit im Boot

Erfolgsprojekt „96 Plus“ - Staatstheater und Sponsoren stehen zum ProjektDieses Projekt fördert mit spannenden  Märchen  kulturelle Bildung in Schulen und knüpft Netzwerke für gemeinnützige Aktionen und bringt mal so ganz locker den größten Laternenumzug Deutschlands auf die Straße.

Und jetzt wird die Erfolgsgeschichte  von „96 Plus“ fortgeschrieben und das weitere drei Jahre lang! Am Dienstag verlängerte Hannover 96 mit seinen Partnern die langjährige Kooperation.

Erfolgsprojekt „96 Plus“: 96-Geschäftsführer Björn Bremer (v.l.), Laura Berman (Staatsoper), Jürgen Braasch (Staatstheater), Sonja Anders (Schauspiel) und Christian Rosenkranz (Clarios) setzten ihre Kooperation fort. Foto U. Micha

Mit im Boot das Niedersächsische Staatstheater, Schauspiel und Oper, sie unterstützen das Förderprogramm, das seit acht Jahren Projekte und Aktionen auf die Beine stellt. Und ein treuer und verlässlicher Partner, das Unternehmen Clarios (Varta), steuert laut Geschäftsführer Christian Rosenkranz auch weiterhin einen „stattlichen Betrag“ bei. Und das ist Geld, das auch weiterhin gut angelegt ist. Und so hat sich der Laternenumzug zu einem Höhepunkt im hannoverschen Veranstaltungskalender hinaufgearbeitet. Rund  5 000 Teilnehmer zogen im vergangenen Jahr vom Opernplatz zur HDI-Arena - und das laut Veranstalter ist der größte Laternenumzug Deutschlands!  „Diese Teilnehmerzahl möchten wir in diesem Jahr gern noch übertreffen", sagt 96-Geschäftsführer Björn Bremer. Denn umso mehr profitiert der gute Zweck - pro teilnehmendes Kind geht jeweils ein Euro an die Projekte „Balu“ und „Du“ (Caritas) und die „Klinik-Clowns".

Auch bei der zweiten großen Initiative von 96 Plus, dem Märchenprojekt, bringt sich das Staatstheater ein. Im Ballhof professionell ausgebildete Erzählerinnen tragen mit viel Liebe unterschiedlichste Märchen in Schulen vor.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 24.09.2019


Ausstellung „ÜberLebensmittel“ in der VHS

Ausstellung anlässlich der Aktionswochen „Gute Lebensmittel für alle“

Zu der Ausstellung in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS) werden Führungen angeboten.

Zum Thema: Wie kann sich eine stetig wachsende Weltbevölkerung trotz begrenzter natürlicher Lebensgrundlagen, Klimawandels und veränderter Ernährungsgewohnheiten gesichert und ausgewogen ernähren? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Ausstellung im Foyer der VHS noch bis zum 28. November. Am 10. 10. und 07. 11. finden jeweils um 17 Uhr fachlich begleitete öffentliche Führungen statt. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und sonnabends von 9 bis 15 Uhr geöffnet (außer vom 3. bis 6. 10. sowie 31. 10. bis 01. 11.).

In der Ausstellung gibt es auch Mitmachstationen.

Außerdem können Führungen für Gruppen beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün unter E-Mail: 67.Umweltbildung(at)Hannover-Stadt.de angefragt werden.

Die Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist das „Herzstück“ der Aktionswochen „Gute Lebensmittel für alle“, die ebenfalls bis zum 28. November laufen.

Informationen über alle Veranstaltungen der Aktionswochen sind im Internet unter gute-lebensmittel zu finden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 18.09.2019


Bürger*innenpreis für ehrenamtliches Engagement

Vorschläge zur Ehrung bis zum 15. Oktober 2019

Der Bezirksrat Mitte lobt jährlich einen „Bürger*innenpreis für besonderes ehrenamtliches Engagement“ aus. Dafür werden Vorschläge zur Vergabe bis zum 15. Oktober erbeten. Mit diesem Preis werden Einzelpersonen oder Personengruppen geehrt, die sich für soziale oder kulturelle Belange eingesetzt haben oder sich in anderer Weise um den Stadtbezirk verdient gemacht haben. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch bittet Einwohner*innen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk (Stadtteile Mitte, Calenberger Neustadt, Oststadt und Zooviertel) sowie die im Bezirksrat vertretenen Parteien, bis Dienstag,15. Oktober, Vorschläge einzureichen.

Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch freut sich auf viele Bewerbungen.

Vorschläge für den Preis sind mit ausführlicher Begründung schriftlich einzureichen bei: Landeshauptstadt Hannover, Rats- und Stadtbezirksratsangelegenheiten, Stadtbezirksrat Mitte, z.Hd. Anja Stricks, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover.

Veröffentlicht 18.08.2019


Immer mehr Menschen nutzen die Tafeln

Das ist schon Altersarmut!

Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf die Tafeln angewiesen. Innerhalb eines Jahres sei die Zahl der Tafel-Besucher um zehn Prozent auf aktuell 1,65 Millionen Menschen angestiegen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Tafel Deutschland, Jochen Brühl, in Berlin. Der Anstieg bei den Senioren sei dramatisch und um rund 20 Prozent angestiegen. Damit seien niedrige Renten nach Arbeitslosigkeit der zweithäufigste Grund eine Tafel auszusuchen, sagte Brühl und sprach dabei von einer "alarmierenden Entwicklung".

Termin bei der Arbeitsagentur: Wer arbeitslos ist, hat ein hohes Armutsrisiko und gerät oft in eine Armutsspirale. Bild: Sabine Tesche 

"Altersarmut wird uns in den kommenden Jahren mit großer Wucht überrollen", warnte er. Und völlig inakzeptabel sei auch die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen bei den Tafeln.

Fast 50 000 junge Menschen nutzten die Unterstützung mit Lebensmitteln.

 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.09.2019


Start des E-Rezeptes

Bundesgesundheitsminister Spahn macht Tempo

Er drückt auf die Tube: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will für eine schrittweise Einführung des papierlosen digitalen Rezepts schnell voranschreiten. „Bei Fragen der Anwendung würde ich gern jetzt endlich mal starten mit dem E-Rezept“, sagte der Bundesgesundheitsminister auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf. Ein Gesetz zur Einführung von E-Rezepten hat der Bundestag schon beschlossen, nun müssen die Akteure des Gesundheitswesens die nötigen Grundlagen dafür festlegen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 27.9.2019


LIPÖDEME - Fettabsaugen wird Kassenleistung

Das Absaugen soll schwer erkrankten Frauen bald von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Dies gilt zunächst befristet bis Ende 2024, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kassen und Kliniken als oberstes Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens beschlossen hat. Bis dahin sollen Ergebnisse einer generellen wissenschaftlichen Studie zu Nutzen und Risiken vorliegen, die dann Basis einer Entscheidung für alle Stadien der betroffenen Erkrankungen sein soll.

Die Entscheidung setze eine Forderung von Bundesgesundheitsminister  Jens Spahn (CDU) um und schaffe eine neue Versorgungsmöglichkeit für Patientinnen mit Lipödem im Stadium drei, erläuterte der G-BA. Dies geschehe "notwendigerweise mit strengen Vorgaben zur Qualitätssicherung".

Die kommende neue Kassenleistung für das Stadium drei dürfte voraussichtlich im Januar 2020 erstmals Anwendung finden können, wie der G-BA erklärte.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.09.2019 


Das ist wichtig: Neue App soll HIV-Vorsorge unterstützen

Weg von der Behandlung von infizierten Patienten hin zur Vorsorgebehandlung

Die neue App für die HIV-Vorsorge ist wichtig für viele homo-, bi- und transsexuelle Männer. Denn seit dem 1. September  bezahlen die Krankenkassen das Medikament Präexpositionsprophylaxe, kurz Prep, das Männer präventiv gegen eine HIV-Infektion schützt.

Die neue App „prepared“ ist ein digitaler Begleiter zu dem Medikament, mit dem die Einnahme kontrolliert und protokolliert werden kann. Vorgestellt wurde sie im Historischen Museum.

Laut Matthias Stoll, Vorstandmitglied der Aidshilfe in Niedersachsen und leitender Oberarzt der MHH, hat das Medikament viele Vorteile. „Die HIV-Vorbeugung ist mit Prep effektiver als mit einem  Kondom, sagt Stoll.

„Es muss aber richtig  angewendet werden, wobei die App wirklich helfen kann und die regelmäßigen Untersuchungen müssen korrekt eingehalten werden." Allerdings sei das Medikament aber keine Konkurrenz für Ärzte, sonder nur eine Verlagerung der Behandlung. "Wir gehen  dadurch lediglich immer weiter weg von der Behandlung von infizierten HIV- und Aidspatienten und hin zur Vorsorgebehandlung", sagt der Oberarzt der MHH.

Doch bislang gäbe es wenig Fachmediziner in Niedersachsen, die das Medikament verschreiben dürften. „In Hannover ist das aber kein Problem, aber gerade auf dem Land gibt es kaum welche“, sagt Stoll. „Aus diesem Grund versuchen wir  in ganz Niedersachsen möglichst viele Kollegen zu Prep-Ärzten zu machen.“

Und die neue App für‘s Smartphone erinnert die Nutzer an die tägliche Einnahme der Pille und die verpflichtenden Untersuchungen. Die Anwendung  wurde länderübergreifend vom Schwulen Netzwerk NRW und drei Aidshilfeprojekten entwickelt und  hauptsächlich durch die Techniker Krankenkasse finanziert.

Wichtig: Die Aidshilfe Niedersachsen hat außerdem einen Online-Check-up freigeschaltet. Mit der Beantwortung einiger Fragen unter svens-checkup können junge Männer und Frauen einschätzen, wie hoch ihr Risiko ist, sich mit HIV oder anderen Infektionskrankheiten anzustecken.

Die PREP-APP gibt es für iOS und Android!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.09.2019


Es fliesst viel Geld in Kliniken

Land unterstützt Investitionen an den Krankenhäusern

Das Land Niedersachsen unterstützt Investitionen an den Krankenhäusern des Regionsklinikums in Gehrden und Laatzen. Das wurde vom Krankenhausplanungsauschuss beschlossen. Die Experten genehmigen den bisherigen Zuschuss für das Klinikum Robert Koch (Foto r.) in Gehrden von bisher 80 auf 115 Millionen Euro aufzustocken. In Gehrden entsteht ein Erweiterungsbau.

Hintergrund für den höheren Bedarf sind die gestiegenen Baukosten, die sich während der Planung ergeben hatten. Und für Laatzen stellt das Land den Bau eines zentralen Operationsbereichs und die Planungen  für eine neu strukturierte Intensivstation in den Vordergrund. Der Bau sowie der Umbau des Hauses werden nach den bisherigen Plänen 21,3 Millionen  Euro kosten. Mit der Zusage kann jetzt  das Regionsklinikum die Planungen zügig vorantreiben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.09.2019


Warnung der TiHo-Experten sind ernst zu nehmen

Zecken werden Ganzjahres-Problem

Die Warnung der Experten der Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) sollten ernst genommen werden: Bis vor kurzem stachen die Zecken etwa von März bis Oktober. Aber der Hitze-Sommer in diesem Jahr verlängert noch einmal die Saison. Die Experten der TiHo warnen: Durch das mildere Klima sind Zecken in Deutschland ganzjährig aktiv, auch tropische Zecken siedeln sich mittlerweile an.

Professorin Doktor Christina Strube, Leiterin des Instituts für Parasitologie an der TiHo: „Zum Beispiel unter Laub können sie dann gut Frostperioden überleben.“ Aus diesem Grund ist es auch wichtig, „nicht nur Haustiere zu schützen, auch Menschen sind gefährdet, Zecken übertragen zum Beispiel die Borreliose und das FSME-Virus, das Hirnhautentzündung auslöst.

Doch mittlerweile fühlt sich die Hyalomma Zecke in Deutschland immer wohler. Schuld daran: das zu milde Klima!

Zeckengefahr: Tierärztliche Hochschule Hannover bittet um Mithilfe

Blutsauger per Post an die TiHo schicken

Um Mithilfe bittet die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) die Bewohner der Region, ihr nach Zeckenbefall die leblosen Körper der Bunt- oder Auwald-Zecke per Post zuzusenden.

Die Parasiten siedeln sich immer mehr in unseren Breitengraden an. Erstmals wurden jetzt Buntzecken (Körper schimmern emaillefarben) nachgewiesen, die unter anderem Hundemalaria  übertragen. Auch entdeckt wurden die Hyalomma Zecken.  Das sind auffällig große Blutsauger mit gestreiften Beinen, sie übertragen das Krim-Kongo-Virus Foto l.).

Die mögliche Folge: richtig schweres Fieber.  Mit der Zeckenpost will die TiHo untersuchen, wie weit sich die ungewöhnlichen Arten  bereits ausgebreitet haben.

Prof. Dr. Christina Strube sagte: „Die Einsendungen sollten bitte mit Angabe des Fundortes zugesandt werden."

Hier die Adresse: Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Parasitologie, zu Händen Professor Strube, Bünteweg 17, 30559 Hannover.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 22.09.2019


Gesundheitlicher Folgen vom Passivrauchen steuern

Zum Schutz von Kindern und Schwangeren unterstützt Bayern Niedersachsen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ist zum Schutz von Kindern und Schwangeren für ein bundesweites Rauchverbot in Autos, in denen sich Minderjährige oder werdende Mütter aufhalten.

Ein Ministeriumssprecher verwies darauf, dass sich die Gesundheitsministerkonferenz vor gut einem Jahr für diesen Schritt ausgesprochen hatte. Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen nun am 20. September  eine entsprechende Gesetzes- initiative in den Bundesrat einbringen.

Denn gerade Kinder tragen eine Reihe gesundheitlicher Folgen vom Passivrauchen davon", sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann  (SPD). „Der Bund muss endlich handeln und die entsprechenden Regelungen umsetzen", sagte Reimann. Geändert werden soll daher das Nichtraucherschutzgesetz.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe

Veröffentlicht 18.09.2019 


Vinzenzkrankenhaus kauft Medizinisches Versorgungszentrum in Burgdorf

Gehofft wird auf bessere Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung 

Das Vinzenzkrankenhaus in Hannover-Kirchrode (Foto lks.) hat nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt zur verbesserten Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung gemacht. Das Krankenhaus-Unternehmen hat das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Burgdorf gekauft. Wichtig für das Vinzenzkrankenhaus ist, daß das MVZ mit dem gleichen Fachabteilungs-Mix ausgestattet ist wie das Krankenhaus. Und das medizinische Spektrum reicht von Kardiologie, Chirurgie, Urologie, Gynäkologie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin bis zur Anästhesie.

In dem MVZ ( Foto r.) werden in Zukunft 14 Ärzte beschäftigt sein. Dort sind unter anderem auch zwei OP-Säle für ambulante Eingriffe vorhanden. Es ist gut 20 Fahrminuten vom Vinzenzkrankenhaus entfernt.

Im Krankenhaus erhofft man sich mit dem Kauf des MVZ eine Verbesserung in der vor- und nachstationären Versorgung. Und in der Vergangenheit habe das Vinzenzkrankenhaus mit dem MVZ kooperiert, teilte die Pressesprecherin des Krankenhauses, Ulrike Wiedemann, mit.

Und noch eins: Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Vinzenkrankenhauses sei als erste in Hannover von Fachgesellschaften zertifiziert worden, sagte Wiedemann.

Das Verfahren sei zum Anlass genommen worden, Arbeitsabläufe und Behandlungs- standards im Haus zu optimieren. Im Vinzenzkrankenhaus in Hannover werden jährlich rund 37 000 Patienten stationär und ambulant behandelt und betreut. Es gibt 345 Betten in sieben Fachabteilungen. Hinzu kommt eine HNO-Belegabteilung und eine Tagesklinik für ambulante Operationen und ambulante Chemotherapie.

Das  Krankenhaus gehört mit zum Elisabeth Vinzenz Verbund (EVV), der christliche Verbund hat 15 Krankenhäuser in sieben Bundesländern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.09.2019


Nordstadtkrankenhaus werden neue Möglichkeiten geboten

Nordstadtkrankenhaus wird zum Notfallversorger erster Güte umfunktioniert

Der Sozialausschuss der Region hat jetzt grünes Licht für den Aufbau eines  Herzkatheter-Labors gegeben. Die Kosten sollen bis zu 883 000 Euro betragen. Allein 650 000 Euro werden in  diesem Jahr benötigt, die restliche Summe in 2020.

Die Aufwertung des Krankenhauses geschieht im Rahmen der Medizinstrategie 2025 des Klinikums Region Hannover (KRH).

Der gemeinsame Bundesausschuss entscheidet über Vergütung von medizinischen Leistungen und hat für Notfallversorger der höchsten Güte (Stufe 3) bestimmte Kriterien festgelegt. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Herzkatheter-Labors, das rund um die Uhr verfügbar ist. Und künftig können so im Nordstadtkrankenhaus Patienten mit Herzschwäche, Herzinfarkt oder Herzklappenfehlern behandelt werden. Möglich ist auch die Implantation vorübergehender Herzschrittmacher. Das gehört zu den künftigen Aufgaben der Ärzte im Nordstadtkrankenhaus.

„In der Region Hannover entsteht ein umfassender Notfallversorger, der durch die Rettungsdienste auch vermehrt mit internistischen Notfallpatienten angefahren werden kann“, so steht es im Verwaltungspapier.

Auch Patienten anderer Abteilungen werden zukünftig vom Herzkatheter-Labor profitieren. Das gilt vor allem für neurologische intensivpflichtige Patienten, die häufig auch unter Gefäß- oder Herzkrankheiten leiden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.09.2019


Iberogast - ein umstrittenes Magenmittel vom Bayer-Konzern

Wie gefährlich ist es wirklich?

Das Magenmittel Iberogast steht im Verdacht, zum Tod eines Patienten beigetragen zu haben. Wie gefährlich ist eigentlich das pflanzliche Arzneimittel, und können Patienten Iberogast noch bedenkenlos einnehmen? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Iberogast gehört zu den meistgekauften, nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland. Doch seit einigen Jahren steht die Arznei im Verdacht, Leberschäden zu verursachen. Als 2018 eine Frau in Deutschland mit innere Blutungen an Leberversagen verstarb, nachdem sie Iberogast eingenommen hatte, kam die Frage auf, ob der Todesfall hätte verhindert werden können, wenn Bayer früher vor Nebenwirkungen gewarnt hätte. Die Verbraucher sind stark verunsichert!

Das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) forderte 2008 den ehemaligen Iberogast-Hersteller Steigenwald auf, den Beipackzettel mit entsprechenden Warnhinweisen zu versehen. Doch dieser weigerte sich zunächst, ebenso wie Bayer, nachdem der Konzern das Magenmittel übernommen hatte.

Erst seit der Todesfall im Jahr 2018, der möglicherweise in Zusammenhang mit Iberogast steht,  publik geworden ist, warnt  der Bayer-Konzern im Beipackzettel!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.07.2019


Projekt ZwischenMenschlichkeit braucht Paten

Zwei Stunden pro Woche für einen guten Zweck

Die Bürgerstiftung sucht für ihr Projekt „ZwischenMenschlichkeit - Paten für Senioren“, ehrenamtliche Helfer. Die Bürgerstiftung möchte Menschen animieren, Bewohner von Senioreneinrichtungen  zu besuchen. Mitmachen können Menschen unabhängig vom Alter. Investiert werden sollten zwei Stunden pro Woche.

Wer sich für Seniorenbesuche entscheidet, wird gebeten, sich unter Telefon (0511) 45 00 07 72 oder per E-Mail unter guthmann@buergerstiftung-hannover.de anmelden.

Die zukünftigen Besuchspaten werden vom Bereich Seniorenarbeit der AWO Region Hannover mit fünf Schulungen am Nachmittag vorbereitet. Die Kosten hiefür übernimmt die Bürgerstiftung.

Weitere Informationen: buergerstiftung-hannover

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.04.2019