Erlebnis-Zoo-Hannover

Und am frühen Morgen auf Zoo-Safari gehen

Ja was geht denn da frühmorgens schon im Zoo vor sich? Ganz neugierige Zoo-Tierfreunde können das beantworten, wenn sie bei der Aktion „Wenn der Zoo erwacht“ mitgemacht haben!

Bis zum Oktober führt ein Scout jeden Sonntag von acht bis 9.30 Uhr durch den Zoo-Hannover – allerdings vor der regulären Öffnung. Dabei können Interessierte beobachten, wie die Tiere ihren Tag beginnen und was sie zum Frühstück bekommen.

Die Zoo-Safari kostet zehn Euro zuzüglich Zooeintritt, für Kinder sind fünf Euro extra zu entrichten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Abendspaziergänge immer dienstags durch den Zoo

Bis 25. September geht's mit Scouts dienstags nach Zooschluss auf Weltreise

In der Abendstimmung im Zoo erfährt man jeden Dienstag von 18.15 bis 19.45 Uhr exklusive Geschichten über die Zoobewohner und vor allem darüber, was passiert, wenn sich die Zoopforten schließen! Informationen: zoo-hannover/Aktionen.de


Familie Rüssel zieht nach Belgien um

Le Zoo de Hannovre vous dit: merci, au revoir et bon voyage!

Es ist soweit - für Elefantenmama Sayang, Sohn Ravi, Tochter Sitara, Enkel Thambi und Tochter Saphira heißt es alle sieben Sachen im Zoo Hannover packen – der Umzug nach Belgien steht an und das ist der erste Schritt für den Aus- und Umbau des Dschungelpalastes.

Der Abschied von Sayang mit ihrem Nachwuchs ist auch ein Erfolg: Es ist das Zeichen für die gelungene Zucht im hannoverschen Zoo, und sie ziehen auch im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms um!
Aufgrund des großen Zuchterfolges - 18 Asiatische Elefantenkinder (seit 2003) erblickten in Hannover das Licht der Welt.

Nun ist der Erlebnis-Zoo zum zweiten Mal in der Lage, einen kompletten Familienverband abzugeben. Bereits 2014 reiste eine komplette Elefantenfamilie von Hannover nach Belgin in den Pairi Daiza Zoo, das war Elefantenkuh Khaing Hnin Hnin und Familie. So treffen Sayang und ihre Familie dann auf alte Bekannte.

Die Familie wird behutsam auf den Transport nach Belgien vorbereitet.

Der Abschied wird versüßt für Saphira, Thambi, Sitara, Ravi und Sayang (v.l.) 

Der Pairi Daiza Zoo hält eine große Anlage im Stile einer indischen Tempelanlage mit Pool und Warmhaus für die Neuankömmlinge bereit.
Der Umzug ist der erste Schritt des Masterplans "2025 plus" geplanten Um-und Ausbau der Gehege im Dschungelpalast. "Um die Tierart langfristig erhalten zu können, möchten wir die Zucht fortsetzen und haben im Masterplan den Fokus auf die Asiatischen Elefanten gelegt", erklärt Zoochef Andreas Casdorff. Es sollen das Areal und der Stall als erste Maßnahme erweitert und umgebaut werden. "Der nächste Bulle kann sich auf eine Elefanten-Wellness-Oase im inneren Bereich und draußen freuen", sagte Zoosprecherin Simone Hagenmeyer.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Sie sollen alle einmal rosa werden

Noch sind sie flauschig und grau

Richtig! Sie sollen alle einmal rosa werden, denn noch sind sie flauschig und grau. Im ErlebnisZoo Hannover ist es möglich, zwölf flauschige Flamingo-Babys zu bewundern. Zu diesem großen Glück hat der heiße und trockene Sommer verholfen. Das Wetter war einfach perfekt, um viele Küken das Licht der Welt erblicken zu lassen.

Von Anfang Juli bis Mitte August sind die flauschigen Teile geschlüpft und laufen nun durch ihr Gehege am Sambesi-Ufer. Während einer Bootsfahrt können die Zoo-Besucher die Kleinsten, die sich im Bambus verstecken, betrachten.

In den ersten drei bis vier Jahren bleiben die Federn der Küken grau. Das markante und imposante Rosa bekommen sie erst, wenn sich die Farbstoffe aus Kleinstkrebsen, von denen sie sich ernähren,  im Gefieder absetzen. Im Zoo Hannover bekommen sie allerdings nur Farbstoff ins Spezialfutter untergemischt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Schiff Ahoi!

Die große Robbenshow in Yukon Bay

Rasante Verfolgungsjagden zwischen Wal und Robbe, ein Hai im Hafenbecken von Yukon Bay, sprechende Tiere und ein Wettbewerb, der dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes den Atem raubt – „Schiff Ahoi!“, die neue Robbenshow im Erlebnis-Zoo Hannover, hält Überraschungen und neue Erkenntnisse für das Publikum bereit.

Der Captain und seine Crew (Foto Erlebnis-Zoo Hannover) suchen Antworten auf die alles entscheidende Frage: Wo kommen wir eigentlich her? Witzig und charmant erklären die Tierpfleger die Entwicklung der Lebewesen aus dem Wasser, welche Gemeinsamkeiten uns mit den Robben verbinden. Außerdem berichtet der Captain von seinen Reisen auf dem Meer und einer ungeheuerlichen Entdeckung, die er gemacht hat: Ein Land, das es eigentlich nicht geben dürfte.  

Denn mitten auf dem Ozean hat sich ein neuer Kontinent gebildet, der auf keiner Karte der Welt eingezeichnet ist – es ist ein Kontinent aus Müll. „Jedes Jahr gelangen zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere, das entspricht der Masse von 11 500 bis 31 000 vollen Jumbojets“, berichtet der WWF in seinem aktuellen Magazin. „Wir Tierpfleger in Yukon Bay arbeiten eng mit Tieren zusammen, deren natürlicher Lebensraum die Ozeane sind. Es beunruhigt uns, zu sehen, wie dieser Lebensraum zunehmend und rücksichtslos von Menschenhand zerstört wird“, fasst Revierleiter Andreas Pohl zusammen. „Wir hoffen, dass sich am Ende der Show viele Besucher in unsere Tiere verliebt haben und mit einem neuen Bewusstsein nach Hause gehen, beim nächsten Einkauf dann vielleicht auch einfach auf die Plastiktüte verzichten!“, so Pohl.

Denkanstöße dafür gibt es täglich um 12.15 Uhr und 15 Uhr in der neuen Robbenshow „Schiff Ahoi!“ jeweils in der kanadischen Themenwelt Yukon Bay.

Neben den Nördlichen Seebären, den kugelrunden Kegelrobben und den quirligen Seelöwen, hat auch die Majestät am Yukon ihren Auftritt: Weißkopfseeadler-Dame Viktoria fliegt über die Köpfe des Publikums.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



DIE Attraktion am Zoo: „Amazonien"

Das 360-Grad-Panorama „Amazonien" fasziniert die Besucher.

Weithin sichtbar: Der grüne Zylinder, Eingang zu dem Panorama am Rande des Zoos (Foto W. Feege).

Es begeistert, es fasziniert und es strahlt ungeheuer viel Harmonie aus, „Amazonien“ vom Künstler Yadegar Asisi, das erste Naturpanorama in Deutschland ist am Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen und erleben.

Im Inneren des 360-Grad-Panoramas sind riesige Bäume, die weit in den Himmel hineinragen, mächtige Wurzeln und Lianen, die scheinbar aus der Luft herabhängen, farbenfrohe Schmetterlinge, Nasenbären, Gürteltiere, exotische Vögel und ein Brüllaffe, der neugierig aus dem dichten Geäst hervorlugt zu sehen. Im grünen Dämmerlicht vor der Geräuschkulisse aus prasselndem Regen und dem vieltausendstimmigen Konzert der Tiere eröffnet sich bei Sonnenaufgang ein einzigartiger Blick, der den Besucher in Staunen versetzt und zugleich fasziniert.

Der Tag im Regenwald dauert ca.15 Minuten – es ist ein Eintauchen in eine uns ganz und gar fremde Welt, in eine Welt, für die sich der Besucher Zeit nehmen sollte. „Ich sehe in den Panoramen auch einen Gegenentwurf zu der allgemeinen Bilderflut“, die uns jeden Tag überrollt, sagt Yadegar Asisi. Der in Berlin lebende Künstler will mit seinen Rundumbildern die Intensität des Bildes wecken und schärfen, zum genauen Hinsehen verführen.

Stets erfasst der Blick Neues, es schieben sich weitere Details nach vorne untermauert wird der Eindruck durch sphärische Musik, die sich mit den Umweltgeräuschen verbindet. Man ist geneigt, Bewegungen zu sehen, Lichtreflexe lassen die Illusion so richtig lebendig werden – doch das Bild ist starr. Der Künstler hat eine Art Collage erstellt, aus Fotos und Gemälden.

Rund 1 000 Motive, die  Asisi am Computer zu einem Gesamtwerk zusammensetzte – eine 13 Gigabyte große Datei. Sie wurde auf 37 Stoffbahnen ausgedruckt, das ergibt eine Bildfläche von 3 200 Quadratmetern.

Die ganze Komplexität und Schönheit des Regenwaldes am Amazonas wollte Asisi in einem Bild erfahrbar machen. Das ist ihm voll und ganz gelungen. 30 000 Fotos hat der Künstler angefertigt, dafür ist er viermal an den Amazonas gereist. Dem Besucher empfiehlt der Künstler vor allem die Plattform in sechs Metern Höhe. Dort sei der räumliche Effekt hundertprozentig.  Bewegende Ausblicke allerdings erlebt der Besucher auch auf den beiden anderen Ebenen auf zwölf und sogar auf 15 Metern Höhe.

Was für ein Erlebnis – es ist traumhaft schön in dem Zylinder und es kehrt eine innere Ruhe und große Freude ein, die  schlecht zu erklären ist. Hingehen und selber erleben!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Die Schöpfung – wirklich ein Paradies!?

Erster Gottesdienst im Asisi-Panorama am Zoo

Die Schauspieler Hanna Legatis und Martin-G. Kunze setzen Bibelverse zur Schöpfung am 23. September in Szene. Leider schon ausverkauft! 
Zunehmend nutzen Kirchen auch andere Orte als Kirchengebäude, in Kooperation mit anderen Akteuren, für ihre Gottesdienste, um die Wirkung der Umgebung aufzunehmen und spirituell zu deuten, erklärt Arend de Vries die Wahl des außergewöhnlichen Ortes. „Die Hannoversche Landeskirche freut sich über die Zusammenarbeit zum Thema Natur".