Und am frühen Morgen auf Zoo-Safari gehen

Ja was geht denn da frühmorgens schon im Zoo vor sich?

Ganz neugierige Zoo-Tierfreunde können das beantworten, wenn sie bei der Aktion „Wenn der Zoo erwacht“ mitgemacht haben!

Bis zum Oktober führt ein Scout jeden Sonntag von acht bis 9.30 Uhr durch den Zoo-Hannover – allerdings vor der regulären Öffnung. Dabei können Interessierte beobachten, wie die Tiere ihren Tag beginnen und was sie zum Frühstück bekommen. Die Zoo-Safari kostet zehn Euro zuzüglich Zooeintritt, für Kinder sind fünf Euro extra zu entrichten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Wildes Wissen, Artenschutz, buntes Programm

Im Erlebnis-Zoo Hannover können sich die Besucher auf viel Neues freuen

Im Erlebnis-Zoo  herrscht die Sommersaison: Die Boote auf dem Sambesi legen wieder ab, es geht auf die Reise in die Tierwelt von Afrika, Kanada, Indien und Australien, bei zwanzig kommentierten Fütterungen stellen die Tierpfleger ihre 2.000 Schützlinge und deren Besonderheiten vor.  

Und „Superwoman“ Elvira, die Überlebenskünstlerin, Allesfresserin, hat ihren großen Auftritt: Sie  ist Star und Maskottchen der drei neuen Shows im Erlebnis-Zoo, in denen es um „wildes“ Wissen und Artenschutz geht. Die Überraschung: Elvira ist eine Schabe. Sie zeichnet sich durch blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und Lauschern, die Flöhe husten hören, aus.  Sie ist Star und Maskottchen der drei neuen Shows im Erlebnis-Zoo, in denen es um wildes Wissen und Artenschutz geht.

Tiertrainerin Angela Kruth zeigt mit Elvira, was Tiere draufhaben.

Mit „Schiff ahoi!“ gibt es in Yukon Bay eine neue Show: der Captain und die Hafenarbeiter gehen gemeinsam mit ihren tierischen Schützlingen bis zurück zum Urknall und folgen dem Verlauf der Evolution bis heute. Witzig und charmant wird die Entwicklung der Lebewesen aus dem Wasser ans Land und wieder zurück begleitet und die Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zwischen Mensch und Robbe erforscht. Außerdem kommt es zu wilden Verfolgungsjagden mit einem Orca, auch ein Hai taucht auf. Und der Captain berichtet von einem neuen Kontinent – ein erschreckendes Land aus Plastikmüll, mitten im Meer. Neu ist auch die Aktion „Artenschutz-Euro“. Zoobesucher können mit dem freiwilligen Artenschutz-Euro Artenschutzprojekte unterstützen. Der Beitrag kommt zu 100 Prozent dort an, wo er gebraucht wird! Der Zoo unterstützt die Organisationen und Vereine Polar Bears International, Sahara Conservation Fund, Rettet den Drill e.V., Biodiversity & Elephant Conservation Trust sowie Save the Rhino und hilft mit dem Artenschutz-Euro den Tieren in freier Wildbahn.                               

Auch gibt es jetzt im ganzen Zoo gratis über das WLAN htp HotSpot mit 31 Access-Points, über die sich die Besucher mit ihren mobilen Endgeräten ins Internet einwählen können, um gratis Zoo-News zu lesen, Freunden und Großeltern ein Bild aus dem Zoo zu schicken oder Emails abzurufen.

Den Zoobesuch deutlich attraktiver machen sollen die Rabatte auf den Erwerb von E-Tickets. Auch im Eingangsbereich können sich Besucher gratis ins Netz einwählen, um unter www.erlebnis-zoo.de spontan die günstigeren Online-Tickets zu erwerben und mit dem neuen E-Ticket auf dem mobilen Endgerät dann an den Kassen vorbeitigern! 

Die Eintrittspreise in der Sommersaison 2018 bleiben auch fünf Jahre nach der letzten Erhöhung stabil, wenn das Ticket online gebucht wird.

Eintrittspreise, Showzeiten und Veranstaltungenwww.erlebnis-zoo.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha / Fotos (3) Wilfred Feege


Ein Orang-Utan starker Umzug wartet auf Jambi

Liebling Orang-Utan Jambi (22) bekommt in New Orleans ein neues Zuhause

Endlich ist ein neues Zuhause für den liebenswerten Orang-Utan gefunden. Schon im Herbst heißt es goodbye Hannover – good Morning New Orleans (USA). 

Mit der Haltung und der Zucht von Orang-Utans ist es in den letzten Jahren nicht besonders gut gelaufen. 2013 hatte es zwar nach 31 Jahren Pause mit dem Nachwuchs von Yenko gut ausgesehen. Doch nur zehn Monate später starb überraschend Yenkos Mutter Miri mit 24 Jahren an einer Bauchfellentzündung. Für den Orang-Utan-Jungen Yenko wurde eine Amme im Dortmunder Zoo gefunden. Die kümmerte sich liebevoll um das Orang-Utan-Baby. Der Clanchef im Dortmunder Zoo biss Yenko aus Eifersucht einen Unterarm ab.

Zu Yenkos neuen Spielkameraden gehört Menrai im Zoo Aduben in New Orleans.

Im Zuge des Umbaus der Affenanlage beschloss der Zoo Hannover, sich von den Orang-Utans zu trennen. Jambi der Vater von Yenko wird in seinem neuen Zuhause in New Orleans Kletterbäume, Hängematten, Palmen und einen Wasserfall mit Blick auf den Mississippi vorfinden. Dort warten auch zwei Orang-Utan-Weibchen auf den Neuankömmling Jambi. Vielleicht gibt es dann schon bald Nachwuchs von dem Hannoveraner. Wir wünschen Jambi eine gute Reise und viel Freude in seinem neuen Zuhause in New Orleans.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Der eine geht – die andere kommt.

Zoo verabschiedet Elefantenbullen Taru und heißt die Leopardin Jilin herzlich willkommen

Der eine geht – die andere kommt. Der Zoo Hannover hofft auf Nachwuchs bei den seltenen Raubkatzen. Der Leopard Julius hat nun endlich, nach zweijähriger Einzelgängerschaft, in der letzten Woche, das Weibchen Jilin als neue Bewohnerin hinzubekommen. Julius und Jilin sollen im Erlebnis Zoo Hannover für Nachwuchs sorgen.

 

Das "Bewerbungsfoto" kam gut an im Zoo Hannover!

Und ob sich die beiden auch sprichwörtlich riechen können, wird sich erst in einiger Zeit herausstellen. Die eineinhalb Jahre alte Jilin  muss sich hinter den Kulissen erst einmal an ihre neue Umgebung gewöhnen. Nach der Eingewöhnungsphase wird sie sich dann den Zoobesuchern im Dschungelpalast zeigen.

Abschiednehmen war für den vierjährigen Elefantenbullen Taru angesagt. Der quirlige Kerl zieht in Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszucht-programm in eine Männerwohngemeinschaft in den Zoo Szeged in Ungarn. Ungarn gilt als Zwischenstation für Taru, bis er und die anderen männlichen Tiere in eine eigene Herde kommen können.

Der Abschied wurde Taru noch versüßt! Foto Zoo Hannover 

Der Bestand asiatischer Elefanten in freier Wildbahn ist stark zurückgegangen und beträgt nur noch rund 30 000 Tiere.

Taru wird auf seiner Reise nach Ungarn von zwei ihm bekannten Pflegern begleitet. Zum Abschied gab es für Taru noch einmal ein recht üppiges und leckeres Buffet mit Salat, Äpfeln und Gemüse.


Bisonachwuchs im Zoo Hannover

Bisonbabys erkunden ihr Gehege, und Mama schaut zu

Sie sind einfach nur knuffig – die erst wenige Tage alten Bisonkälber durften zum ersten Mal die Außenanlage im Yukon Bay für sich erkunden. Natürlich unter den strengen Augen der Eltern. Die beiden Waldbisonmännchen hatten am 18. April und 21. April das Licht der Welt erblickt.

Die Neugeborenen sind Halbbrüder, der Vater der beiden Jungtiere ist Tatanka. Die Bisonkälber verbrachten die ersten Tage hinter verschlossenen Türen. Bei ihrem ersten Auslauf im Gehege blieben die beiden dicht bei ihren Müttern. Aus den kleinen Lebewesen könnten in ein paar Jahren imposante Büffel mit einem Kampfgewicht von bis zu 1 000 Kilogramm und einer Schulterhöhe von gut zwei Metern werden. Ihr recht charakteristischer Bart wird bis zu einemhalben Meterlang.

Als „potentiell gefährdet“ stehen Waldbisons auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Diese imposanten Tiere besiedelten fast den gesamten nordamerikanischen Kontinent. Durch die intensive Bejagung durch den Menschen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts schrumpfte ihr Bestand drastisch. So sind sie heute nur noch in vereinzelt kleinen Populationen in den USA und Kanada anzutreffen, die sich nur dank der eingeleiteten Schutzmaßnahmen langsam wieder erholen können.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Alle guten Dinge sind Drei

Rothschild-Giraffenweibchen Niobe aus Liberec im Zoo Hannover angekommen
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euzugang Rothschild-Giraffenweibchen Niobe (4) gewöhnt sich gerade an ihre neue Umgebung am Sambesi im Zoo Hannover ein. Vor zwei Tagen kam der Langhals mit der auffallend großen Musterung im Hannover an. Nun muss sich Niobe an Jamilia (5) und Shanti (17) gewöhnen.
In den nächsten Tagen soll Niobe der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Erlebnis-Zoo Hannover leben die Rothschildgiraffen in sogenannter "Gemeinschaftshaltung" mit den Pferdeantilopen, den Bless- und Springböcken zusammen. Sobald sich Niobe in ihrem neuen zuhause heimisch fühlt, werden ihr die weiteren Mitbewohnern nach und nach vorgestellt.
Rothschild-Giraffen stehen auf der Roten Liste bedrohter Zier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion IUCN und gelten als "stark gefährdet ". In freier Wildbahn leben mittlerweile nur noch weniger als 1 600 Tiere (2016) der Girsffenart mit der auffallend großen Musterung. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 wurde die Population noch auf 2 500 Tiere geschätzt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Zoosaison 2018 - ein Ausblick

In 2018 können sich die Zoobesucher auf die fertiggestellte neue Themenwelt Afi-Mountain, die über den Winter um einen Spielplatz und Edutainment erweitert wurde, eine neue Anlage für die Schneeeulen in Yukon Bay, zahlreiche tierisch spannende Veranstaltungen sowie ab Sommer auf einen komplett neuen Eingangsbereich, der schon von außen auf den Erlebnis-Zoo neugierig macht, freuen.

Im Laufe des Jahres werden die Gehege und Stallungen der Elefanten erweitert und neu gebaut. Elefantenbulle Nikolai wird Hannover verlassen. Im Zuge des Umbaus für die Elefantenkühe wird sich der Zoo Hannover von einigen Tieren verabschieden. Sie gehen als kompletter Familienverband, der aus Müttern, deren Kindern und Enkeln besteht, an einen anderen Zoo zur weiteren Zucht  der bedrohten Tierart. Alle Umbauten werden wie 2015 im vorgestellten Masterplan beschlossen, so ausgeführt, dass die Elefanten künftig im „protectedcontact“ gehalten werden können.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



DIE Attraktion am Zoo: „Amazonien"

Das 360-Grad-Panorama „Amazonien" fasziniert die Besucher.

Weithin sichtbar: Der grüne Zylinder, Eingang zu dem Panorama am Rande des Zoos (Foto W. Feege).

Es begeistert, es fasziniert und es strahlt ungeheuer viel Harmonie aus, „Amazonien“ vom Künstler Yadegar Asisi, das erste Naturpanorama in Deutschland ist am Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen und erleben.

Im Inneren des 360-Grad-Panoramas sind riesige Bäume, die weit in den Himmel hineinragen, mächtige Wurzeln und Lianen, die scheinbar aus der Luft herabhängen, farbenfrohe Schmetterlinge, Nasenbären, Gürteltiere, exotische Vögel und ein Brüllaffe, der neugierig aus dem dichten Geäst hervorlugt zu sehen. Im grünen Dämmerlicht vor der Geräuschkulisse aus prasselndem Regen und dem vieltausendstimmigen Konzert der Tiere eröffnet sich bei Sonnenaufgang ein einzigartiger Blick, der den Besucher in Staunen versetzt und zugleich fasziniert.

Der Tag im Regenwald dauert ca.15 Minuten – es ist ein Eintauchen in eine uns ganz und gar fremde Welt, in eine Welt, für die sich der Besucher Zeit nehmen sollte. „Ich sehe in den Panoramen auch einen Gegenentwurf zu der allgemeinen Bilderflut“, die uns jeden Tag überrollt, sagt Yadegar Asisi. Der in Berlin lebende Künstler will mit seinen Rundumbildern die Intensität des Bildes wecken und schärfen, zum genauen Hinsehen verführen.

Stets erfasst der Blick Neues, es schieben sich weitere Details nach vorne untermauert wird der Eindruck durch sphärische Musik, die sich mit den Umweltgeräuschen verbindet. Man ist geneigt, Bewegungen zu sehen, Lichtreflexe lassen die Illusion so richtig lebendig werden – doch das Bild ist starr. Der Künstler hat eine Art Collage erstellt, aus Fotos und Gemälden.

Rund 1 000 Motive, die  Asisi am Computer zu einem Gesamtwerk zusammensetzte – eine 13 Gigabyte große Datei. Sie wurde auf 37 Stoffbahnen ausgedruckt, das ergibt eine Bildfläche von 3 200 Quadratmetern.

Die ganze Komplexität und Schönheit des Regenwaldes am Amazonas wollte Asisi in einem Bild erfahrbar machen. Das ist ihm voll und ganz gelungen. 30 000 Fotos hat der Künstler angefertigt, dafür ist er viermal an den Amazonas gereist. Dem Besucher empfiehlt der Künstler vor allem die Plattform in sechs Metern Höhe. Dort sei der räumliche Effekt hundertprozentig.  Bewegende Ausblicke allerdings erlebt der Besucher auch auf den beiden anderen Ebenen auf zwölf und sogar auf 15 Metern Höhe.

Was für ein Erlebnis – es ist traumhaft schön in dem Zylinder und es kehrt eine innere Ruhe und große Freude ein, die  schlecht zu erklären ist. Hingehen und selber erleben!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe