VOLKSWAGEN


Gründer-Programm von Volkswagen

Mitfahr-App für Eltern und Kinder startet in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten, etwa zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto VW

Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Das Prinzip ist einfach: Eltern laden über die App andere Eltern, Großeltern und weitere „Transporteure" zur Beteiligung ein. Den Inkubator gibt es seit August 2017.

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Etwas schwächer ins neue Jahr

Volkswagen ist „solide“ ins neue Jahr gestartet

Nach eigenen Angaben ist der Volkswagen Konzern „solide“ ins neue Jahr gestartet, obwohl im Januar 2019 mit 882.200 weltweit 1,8 Prozent weniger Fahrzeuge ausliefert wurden als im Vorjahresmonat. Dem Konzern sei es aber gelungen, heißt es, in einem insgesamt rückläufigen Weltmarkt Anteile in Europa, Südamerika und Asien/Pazifik zu gewinnen. Besonders im größten Einzelmarkt China habe sich der Konzern der anhaltenden Schwäche des Gesamtmarktes „nicht vollständig entziehen“  können, er habe aber mit einem Rückgang von 2,9 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten. Der Leiter Volkswagen Konzern Vertrieb, Dr. Christian Dahlheim (Foto lks.), erklärte dazu, es sei ein gutes Ergebnis, dass man in einem weltweit insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt Marktanteile dazugewinnen konnte. Das zeige, wie stark ihre Marken und Produkte seien. Allerdings würden das anhaltend volatile geopolitische Umfeld sowie aufziehende konjunkturelle Risiken in einzelnen Märkten das VW-Geschäft im Jahr 2019 entscheidend beeinflussen. Er sehe mit Blick auf China und den Brexit besondere Herausforderungen vor allem in den ersten Monaten des Jahres, betonte Dahlheim.

In der Region Europa haben die Marken des Volkswagen Konzern im Januar 2019 mit 334.400 Fahrzeugen 0,5 Prozent mehr ausgeliefert, wobei er besonders stark in Zentral- und Osteuropa war, wo ein Plus von 3,3 Prozent erreicht wurde. In Westeuropa schloss VW mit 278.300 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau ab, in Deutschland konnten die Konzernmarken um 0.7 Prozent zulegen.

In Nordamerika gab es einen Rückgang um 5,2 Prozent auf 64.400 Fahrzeuge, in der Region Südamerika einen Rückgang von 4,9 Prozent, allein in Brasilien wuchs der Absatz um 11,5 Prozent. In der Region Asien-Pazifik verbuchte der Volkswagen Konzern mit 408.300 Fahrzeugen im Januar einen Rückgang von 3,1 Prozent, dabei ging der wichtigste Einzelmarkt China um 2,9 Prozent zurück. VW habe sich damit der insgesamt rückläufigen Entwicklung nicht entziehen können, habe es aber geschafft seinen Marktanteil weiter auszubauen.

 Volker Benke

Mehr Produktivität im Werk Wolfsburg

VW will eine Steigerung der Produktivität erreichen

Volkswagen hat umfassende Maßnahmen vorgestellt, mit denen im Stammwerk Wolfsburg eine Steigerung der Produktivität erreicht und bis 2020 noch 186 Millionen Euro eingespart werden sollen. Ziel ist es, die Produktivität von 2016 bis 2020 um 25 Prozent zu erhöhen, wie es im Zunftspakt vereinbart worden ist. Die umfassenden Maßnahmen wurden auf einem Standortsymposium von Werkmanagement und Mitarbeitern dem Vorstand und Betriebsrat vorgestellt.

Ein weiteres Thema des Symposiums war der Golf 8, dessen Entwicklung planmäßig und auf Hochtouren laufen. Gemeinsam mit der technischen Entwicklung seien Prozessverbesserungen erarbeitet worden, die die Fertigungszeit beim Golf 8 um rund vier Prozent senken würden.

Dr. Stefan Loth

Der Werkleiter  Volkswagen Wolfsburg, Dr. Stefan Loth, betonte, in den vergangenen Monaten habe man in mehr als 400 Workshops rund 700 Arbeitsschritte analysiert, um die noch vorhandenen Effizienzreserven zu heben, dabei habe sich für den Standort Wolfsburg ein Optimierungspotential von 186 Millionen Euro ergeben, daß man durch schlankere und automatisierte Prozesse, Verringerung von Arbeitsschritten und Best-Practice Lösungen bis 2020 erreichen wolle. „Unser Ziel ist es, das Werk Wolfsburg zum Benchmark im internationalen Produktionsverbund zu machen“, sagte Loth.

Der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh ergänzte, die Belegschaft im Werk Wolfsburg zeige eine hohe Flexibilität und passe sich immer wieder den wechselnden Herausforderungen der Produktion an.

Schon jetzt sorgt im Karosseriebau eine neue vollautomatische Generation fahrerloser Transportsysteme für eine schnellere Materialversorgung, und durch den Einsatz von 23 Transportrobotern wird die Produktivität in dem Bereich Logistik des Karosseriebaus um sieben Prozent erhöht. Automatisierung bislang manuell ausgeführter Arbeitsschritte steigere die Qualität, entlaste die Mitarbeiter und reduziere den Fertigungsaufwand.

Werksleiter Loth betonte, mit den vorgestellten Maßnahmen werde die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Wolfsburg gestärkt. Die Belegschaft habe ihre Innovationsfähigkeit einmal mehr unter Beweis gestellt.                          

Volker Benke


Volkswagen für mehr nachhaltige Mobiliität

Als erstes Elektroauto von VW wird der neue ID. lebenslang CO 2-neutral sein

Volkswagen will Vorreiter werden für nachhaltige Mobilität. Mit seiner Elektro-Offensive bekennt sich VW zu den Pariser Klimazielen und stellt die Weichen für dieses Ziel. Die Vorreiterrolle übernimmt der ID., dessen Produktion Ende 2019 im Werk Zwickau startet. Als erstes VW-Elektroauto wird er über die gesamte Lebensdauer CO 2-neutral sein, wenn sich der Kunde strikt an Grünstrom hält. Nach Werksangaben würde sich dann bezogen auf die Herstellungsphase die CO 2-Bilanz des ID. um über eine Million Tonnen CO 2 pro Jahr verbessern. Zudem arbeitet der Konzern an einem umfassenden Dekarbonisierungsprogramm für weitere Modelle. Bis 2025 will VW mehr als 20 reine E-Modelle auf den Markt bringen.

Mag nur noch Strom: Der ID. von VW. Foto VW

Der VW-Vorstand für E-Mobilität, Thomas Ulbrich (Foto r,), sagte, der Klimawandel sei die größte Herausforderung unserer Zeit, als weltgrößter Autohersteller übernehme Volksagen Verantwortung: „Der neue ID. wird das erste bilanziell klimaneutral hergestellte Serienauto des Konzerns.“ Damit die Nutzungsphase des Autos emissionsfrei bleibe, werde der Konzern für vielfältige Möglichkeiten sorgen, Grünstrom tanken zu können.

Der Sprecher des Nachhaltigkeitsrates von Volkswagen, Georg Kell (Foto l.), betonte, die vom Menschen verursachten CO 2-Emmissionen müssten so schnell wie möglich gesenkt werden, deshalb habe sich der Volkswagen Nachhaltigkeitsbeirat seit seiner Gründung  dafür stark gemacht,  dass das Unternehmen dem Klimaschutz strategische Priorität einräume. Mit seiner E-Offensive und dem ID. habe der Konzern die richtigen Weichen gestellt, jetzt gelte es, diesen Weg konsequent fortzusetzen.

Beim ID. richtet Volkswagen die gesamte Wertschöpfungskette auf die Vermeidung und Senkung von CO2-Emissonen aus. Die Batteriezellen würden in Europa gefertigt, die benötigte Energie werde aus Grünstrom gedeckt, weitere Einsparpotentiale würden in der Lieferkette bis hin zur Rohstoffgewinnung zur Zeit gemeinsam mit direkten und indirekten Lieferanten untersucht, heißt es bei VW.

Für den Betrieb des ID. empfiehlt Volkswagen den Käufern die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft. Die neugegründete VW-Tochter Elli bietet dazu in Deutschland seit kurzem regenerativ erzeugten Volkswagen-Naturstrom an. Das von Volkswagen mitbegründete IONITY-Schnellladenetz mehrerer Automobilherstellerwerde Grünstrom an rund 400 Ladepunkten entlang europäischer Autobahnen bereitstellen.

Volker Benke


Volkswagen macht Druck bei E-Mobilität in Chattanooga/USA

VW macht Chattanooga zum US-Standort für E-Mobilität

Volkswagen erhöht den Druck bei der E-Mobilität: Die Konzernmarke VW will das US-Werk Chattanooga zum ersten Produktionsstandort für E-Mobilität in den USA machen.   Für den Ausbau werden 700 Millionen Euro in das Werk investiert. Es sollen bis zu 1 000 neue Arbeitsstellen entstehen. Ab 2022 soll in Chattanooga mit den SUV ID Crozz auf Basis des Modularen Elektro-Baukastens (MEB) das erste E-Auto vom Band rollen.

VW-Vorstandschef Herbert Diess sagte, die Entscheidung, die US-Fertigung für batteriebetriebene Autos in Chattanooga anzusiedeln, sei „wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategiein den USA". 

Der ID Buzz, der zur ID-Familie gehört und ab 2022 in Hannover gefertigt wird, soll auch in den USA verkauft werden.

Das Unternehmen plant in den nächsten Jahren acht MEB-Werke, unter anderem in Hannover und Emden. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

VW-Chef Herbert Diess fördert Elektroautos wie den ID. Foto S. Lappe 


VW setzt auf Partnerschaft mit Microsoft

Bei der Vernetzung seiner Autos setzt VW auf Clouddienste von Microsoft

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die Volkswagen Automotive Cloud entwickeln, die alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers umfasst. Damit werde Volkswagen künftig in der Lage sein, digitale Dienste auf die gesamte VW-Flotte auszuweiten. Und langfristig sollen die Lösungen auch in den übrigen Konzernmarken wie Audi,  Seat oder Skoda eingeführt werden.

Der Autobauer hat dafür eine strategische Partnerschaft mit dem Softwareunternehmen vereinbart, teilte das Unternehmen mit.

Quelle: sdecoret / shutterstock.com 

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die Volkswagen Automotive Cloud entwickeln, die alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers umfasst. Damit werde Volkswagen künftig in der Lage sein, digitale Dienste auf die gesamte VW-Flotte auszuweiten. Und langfristig sollen die Lösungen auch in den übrigen Konzernmarken wie Audi,  Seat oder Skoda eingeführt werden.  

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


VW-Media-Etat bleibt gleich

Volkswagen will bis 2020 Marketingeffizienz steigern

Bei einem etwa gleichbleibenden Media-Etat von 1,5 Mrd. Euro will VW bis 2020 die Effizienz im Marketing um etwa 30 Prozent steigern. Dabei soll sich der digitale Anteil im Media Mix auf fast 50 Prozent erhöhen. Lt. Jürgen Sackmann, Vertriebsvorstandes von Volkswagen, soll die Marke straffer und zentraler geführt und mit neuen Partnern ein bislang nicht gekanntes Level an Marketing-Innovationskraft erreichen.  VW werde durch die Fokussierung der Agenturlandschaft und die Ausweitung der digitalen Ansätze deutlich effizienter.

Volkswagen will seine Marketingaktivitäten über drei Lead-Agenturen steuern, die vier neue "reativ-Powerhouses" in den wichtigen Regionen der Marke betreiben. VW

„Die tiefgreifende Transformation von Volkswagen, die nächstes Jahr mit der Weltpremiere unseres ID auch für unsere Kunden greifbar wird, verändert unser Marketing fundamental“, sagte Sackmann. Die Veränderungen im Marketing werde sich auf vier große Bereiche konzentrieren: Im Produktbereich werden 2019 der Golf der achten Generation und die ID wichtige Themen sein. Zudem will Volkswagen neue digitale Plattformen, etwa die neue Online-Vertriebsplattform für die digitalen „We-Dienste“ wie zum Beispiel den digitalen Lieferdienst „WeDeliver“ schaffen. Ferner erfordern neue Markenplattformen neue Ansätze im Marketing.

Und schließlich soll voraussichtlich schon im Frühjahr das neue Brand Design vorgestellt werden, das das Erscheinungsbild der Marke verjüngen und auch modernisieren soll. Volkswagen will diese Aufgaben vorwiegend mit dem neuen Powerhouse“-Ansatz bewältigen. Die vier „Powerhouses“ sollen an ihren Standorten die kreativsten Köpfe unter einem Dach zusammenbringen. Jeweils zwischen 100 und 200 Mitarbeiter werden dann in einem integrierten und cross-funktionalen Ansatz Kampagnen und ihre Inhalte erarbeiten – von der Strategie bis zu Ausführung und Distribution. Erstmals würden mit diesem Konzept globale Kampagnen möglich.      

Volker Benke


Volkswagen weitet Produktion in China aus

Eröffnung von vier neuen Werken an den drei Standorten in den vergangenen Monaten

China-Vorstand Heizmann (Foto lks.): „Der chinesische Markt trägt wesentlich zum Erfolg des Volkswagen Konzerns bei. Daher haben wir in 2018 unsere SUV- und Elektromobilitätsoffensive in China gestartet, die durch unsere neuen Werke gestärkt wird.“