VOLKSWAGEN VW + VWN


Volkswagen gründet „European Battery Union“

Konsortium will Batterieforschung europaweit vorantreiben

Der Volkswagen Konzern hat sich zusammen mit Northvolt und weiteren europäischen Partnern zu einem Konsortium „European Battery Union“ zusammengeschlossen, um die Batterieforschung europaweit voranzutreiben. Geführt werden soll das Konsortium gemeinsam vom Volkswagen Konzern und dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt. Dabei sollen sich die gemeinsamen Aktivtäten der „European Battery Union“ auf die gesamte Wertschöpfungskette der Batterie beziehen – von den Rohstoffen über die Zelltechnologie bis zum Recycling. Vorrangiges Ziel ist zunächst ein deutlich umfassenderer Kompetenzaufbau bei der Batteriezellfertigung.

In dem Konsortium schließen sich nach Angaben von Volkswagen Partner aus Forschung und Industrie aus sieben EU-Mitgliedsstaaten zusammen. Die geplanten umfassenden Forschungsarbeiten sollen vom Abbau von Rohstoffen, der Erforschung von Zelltechnologie und Zellfertigungsprozessen bis zum Recycling reichen. Außerdem ist die Entwicklung und Bereitstellung von Anlagentechnologien Bestandteil der Forschungsaktivitäten, die eine nachhaltige, klimafreundliche und wettbewerbsfähige Batteriezellfertigung in der Europäischen Union ermöglicht. Alle beteiligten Partner wollen im Zuge der zusätzlich geplanten Forschungsaktivitäten ihre Investitionen erhöhen. Dabei möchte das Konsortium auch an die Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kommen. Alle gewonnenen Erkenntnisse werden künftig länderübergreifend zwischen allen beteiligten Partnern ausgetauscht. Start der gemeinsamen Forschungsaktivitäten soll Anfang 2020 sein.   

Volker Benke

Veröffentlicht 10.04.2019 


VWN fährt bestes Unternehmensergebnis der Geschichte ein

Auslieferungen der Nutzfahrzeuge um satte 9,4 Prozent gesteigert

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover konnte im ersten Quartal 2019 die weltweiten Auslieferungen der Nutzfahrzeuge um satte 9,4 Prozent auf 125 600 steigern. Damit handele es sich um das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte, sagte Vertriebsvorstand Heinz-Jürgen Löw. In Westeuropa lief es besonders gut, dort konnte ein Plus von 13,3 Prozent auf 87 600 Fahrzeuge erwirtschaftet werden.

Anfang März wurde bei VWN in Stöcken gefeiert: vor 63 Jahren lief dort der erste Transporter vom Band und jetzt war es der zehnmillionste der das Werk verliess. Und den T6 Caravelle-Bulli spendet VWN der Stiftung Hannoversche Heilanstalt Auf der Bult (HKA).

Dr. Thomas Sedran, VWN-Markenvorstandsvorsitzender, übergab zusammen mit dem Werksleiter Thomas Hahlbohm und der Betriebsratsvorsitzenden Bertina Murkovic den T 6 an HKA-Chefärztin Prof.Dr. Olga Kordonouri,Vorstandsreferentin Amelie von Schintling-Horny und Klinik-Clown „Socke“. Foto S.Lappe

 Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.04.2019


Kaufzurückhaltung auf chinesischen Markt trifft VW schwer

Im ersten Quartal verkaufte VW 4,3 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr 

Die erneute Kaufzurückhaltung der Kunden auf dem Automarkt trifft Volkswagen schwer. Im März lieferte die Kernmarke Volkswagen Pkw lieferte im März weltweit 998.900 Autos aus - 4,3 Prozent weniger als vor einem Jahr, teilte das Unternehmen mit. Im ersten Quartal übergab das Unternehmen insgesamt 2,6 Millionen Autos an die Kunden weiter, und lt. Dr. Christian Dahlheim, Leiter VW Konzern Vertrieb, schloß der Konzern das herausfordernde erste Quartal mit mehr als 2,6 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen und hohen Auftragsbeständen ab und blicke etwas optimistischer auf die zweite Jahreshälfte.

In China lässt die Kauflust der Autofahrer spürbar nach  

Ein deutliches Verkaufsplus von 14 Prozent verzeichnete VW in den USA. Damit konnte nach eigenen Angaben das Unternehmen aber den Rückgang in anderen Regionen nicht kompensieren. Denn in China verunsichern der Zollstreit mit den USA sowie das schwächere Wirtschaftswachstum die Kunden - im Augenblick steht das Land bei der Marke für rund  die Hälfte aller verkauften Autos. Und im März sanken die Auslieferungen dann auch dort um 9,9 Prozent auf 242 000 Fahrzeuge, das erste Quartal verzeichnete einen Rückgang von 6,9 Prozent auf 708 400 Fahrzeuge.

Auch in Deutschland und Europa lieferte VW weniger Pkws aus: Nach den ersten drei Monaten verbuchte das Unternehmen einen Rückgang um 1,9 Prozent in Europa und um 3,2 Prozent in Deutschland.

Im Monat März lieferte die Marke in Europa 483 100 Autos aus, eine Steigerung von 0,6 Prozent.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.04.2019   


Der Golf – das erfolgreichste europäische Auto – ist 45 Jahre alt

1974 startete Volkswagen die Produktion des erfolgreichsten europäischen Autos

Am 29. März 1974 lief im Volkswagen Werk Wolfsburg offiziell die Produktion des künftigen Bestsellers an.

An diesem Tag ahnte niemand bei Volkswagen, dass der Nachfolger des legendären Käfer bis heute mehr als 35 Millionen Mal in aller Welt gekauft werden würde. Seit dem Produktionsstart (Start of Production SOP) vor 45 Jahren wurde rein rechnerisch an jedem Tag alle 41 Sekunden ohne Unterbrechung irgendwo auf der Welt ein neuer Golf bestellt – im Durchschnitt rund 780.000 Fahrzeuge pro Jahr.

Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer von Volkswagen: „Der Golf ist das Herz unserer Marke. Er steht wie kein anderes Auto für Fortschritt und Technologie. Im Golf wurde zum Beispiel Sicherheitstechnik zum ersten Mal für Millionen Menschen erschwinglich. So hat er ganze Generationen geprägt." Weiter betont Brandstätter: „Seit sieben Generationen trägt der Golf darüber hinaus dazu bei, dass sich Volkswagen als Marke und Konzern zu einem der global wichtigsten Automobilhersteller entwickeln konnte.“

Dr. Stefan Loth, Werkleiter Volkswagen Wolfsburg: „1974 standen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor der Herausforderung, den Wechsel vom Käfer zum Golf zu vollziehen. Seitdem haben wir unser Stammwerk konsequent weiter entwickelt und bauen heute hier in Wolfsburg neben dem Golf auch den e-Golf1), den Golf GTE2) und den Golf Sportsvan, sowie drei weitere Modelle.“

Der Golf wird als eines von wenigen klassenlosen Kompaktmodellen auf dem Weltmarkt auch künftig eine tragende Produktsäule der Marke Volkswagen sein und mit modernsten Antriebs-, Assistenz-, Infotainment- und Bediensystemen entscheidende Impulse für die Zukunft der Mobilität liefern.

Der Golf und Golf L wurde als 1,1 Liter-Vierzylinder-Benziner mit 37 kW (50 PS) und als 1,5 Liter-Vierzylinder-Benziner mit 51 kW (70 PS) produziert. Er brachte es immerhin auf 140 km/h bei 50 PS. Der Golf S und Golf LS  hatte 70 PS und kaum auf 160 km/h.

Die Geschichte des Golf auf Video: youtu.be/ 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 31.03.2019  


Volkswagen holt sich Siemens ins Boot

Die Produktqualität soll gesteigert werden

Volkswagen will seine Volkswagen Industrial Cloud zu einem Partnernetzwerk formen, von dessen digitalen Funktionen alle teilnehmenden Unternehmen künftig profitieren sollen. Der Technologiekonzern Siemens wird daher Integrationspartner von Volkswagen. Siemens soll in Zukunft maßgeblich dazu beitragen, Maschinen und Anlagen unterschiedlicher Hersteller in den 122 Volkswagen-Fabriken effizient in der Cloud miteinander zu vernetzten. Durch die dadurch ermöglichte Datentransparenz und -analytik würden die technologischen Voraussetzungen für weitere Produktivitätssteigerungen in den Werken geschaffen, hofft Volkswagen.

Mit Siemens gewinne Volkswagen einen starken Partner mit herausragender Digitalisierungs- und Industrieexpertise, sagte Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender von Porsche und im Vorstand der Volkswagen AG für Produktion zuständig. Siemens und weitere Maschinen- und Anlagenlieferanten Anwendungen und Apps aus den Internet-of-Things-System (IoS) MindSphere in der Volkswagen Industrial Cloud verfügbar machen. Außerdem wollen Siemens und Volkswagen perspektivisch und gemeinsam mit Maschinen – und Anlagenlieferanten neue Funktionen und Services für die Industrial Cloud entwickeln, die dann allen künftigen Partnern zu Verfügung stehen.

Das Mitglied des Vorstandes der Siemens AG, Klaus Helmrich, betonte, Siemens freue sich Volkswagen beim Aufbau seiner neuen Industrial Cloud „mit unserer offenen IoT-Plattform MindSphere zu unterstützen.“ Hierfür würden Maschinen, Produktionssysteme und Anlagen durch MindSphere sowie mit Siemens-Automatisierungs-Plattformen stärker vernetzt. Damit könnten Volkswagen Zulieferer und Maschinenbauer das Potential von Produktionsdaten noch besser nutzen. Effizienz und Flexibilität in der Produktion sowie die Produktqualität ließen sich weiter steigern.

Siemens bringt in die Partnerschaft sein tiefgreifendes Know-how in der Automatisierung, der Vernetzung von Maschinen und Anlagen sowie der industriellen IoT-Welt ein.  Das umfasst nach Angaben von Siemens neben Anwendungen und Apps der MindSphere-Plattform auch sogenannte Industrial Edge-Lösungen, bei denen Produktionsdaten direkt von Endgeräten und Maschinen bzw. in Fertigungsprozessen verarbeitet und analysiert werden, bevorsie in der Industrial Cloud zusammengefasst werden. Auf diese Weise lassen sich komplexe Fertigungsprozesse weiter optimieren und die Qualität und Güte der Daten, die in die Volkswagen Industrial Cloud übertragen werden, weiter verbessern. 

Volker Benke

Veröffentlicht 30.03.2013


Schweden legt sich als Partnerland der Hannover Messe 2019 richtig ins Zeug

Prinz Carl Philip von Schweden trifft Vertreter des VW-Konzerns in Wolfsburg

So traf Prinz Carl Philip von Schweden am Rande seines offiziellen Besuches in Deutschland Vertreter des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg und informierte sich über die Elektromobilitätsstrategie des Unternehmens. Und als einer der ersten testete der schwedische Prinz die neue Generation von E-Fahrzeugen, denn Schweden ist einer der größten Märkte für E-Fahrzeuge in Europa.

 

Prinz Carl Philip von Schweden trägt sich ins Volkswagen Gästebuch ein und er freut  sich über den hohen Besuch: Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Volkswagen Aktiengesellschaft. Foto Volkswagen

Andreas Renschler, CEO der TRATON SE und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, sagte: „Schweden ist Vorbild beim Thema Klimaschutz. Schon heute kommt mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um Elektromobilität sowohl für Pkw als auch für Lkw und Busse nachhaltig zu machen." Weiter erklärte er: „Wir haben in Schweden eine Reihe innovativer Projekte rund um Elektromobilität und testen etwa in Kürze mit Scania selbstfahrende E-Busse im öffentlichen Nahverkehr bei Stockholm.“

Der Volkswagen Konzern ist einer der größten industriellen Investoren in Schweden. In den letzten zehn Jahren hat Scania 2,4 Mrd. Euro in Schweden investiert. Scania produziert Lkw und Busse in Europa, Südamerika und Asien und ist einer der weltweit führenden Hersteller von nachhaltigen Transportlösungen. Von den 52.100 Beschäftigten bei Scania arbeiten alleine 20.700 in Schweden. Auch ist Schweden unter den Top Ten der schwedischen Pkw Zulassungen von Golf, Passat und Tiguan. Damit ist Volkswagen die Nummer Zwei in Schweden, hinter Volvo. 2018 betrug der Marktanteil von E-Fahrzeugen acht Prozent in Schweden. Der Volkswagen Passat GTE war im Jahr 2018 das meistverkaufte E-Fahrzeug in Schweden

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.04.2019


Gründer-Programm von Volkswagen

Mitfahr-App für Eltern und Kinder startet in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten, etwa zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto Volkswagen

Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Das Prinzip ist einfach: Eltern laden über die App andere Eltern, Großeltern und weitere „Transporteure" zur Beteiligung ein. Den Inkubator gibt es seit August 2017.

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Volkswagen für mehr nachhaltige Mobiliität

Als erstes Elektroauto von VW wird der neue ID. lebenslang CO 2-neutral sein

Volkswagen will Vorreiter werden für nachhaltige Mobilität. Mit seiner Elektro-Offensive bekennt sich VW zu den Pariser Klimazielen und stellt die Weichen für dieses Ziel. Die Vorreiterrolle übernimmt der ID., dessen Produktion Ende 2019 im Werk Zwickau startet. Als erstes VW-Elektroauto wird er über die gesamte Lebensdauer CO 2-neutral sein, wenn sich der Kunde strikt an Grünstrom hält. Nach Werksangaben würde sich dann bezogen auf die Herstellungsphase die CO 2-Bilanz des ID. um über eine Million Tonnen CO 2 pro Jahr verbessern. Zudem arbeitet der Konzern an einem umfassenden Dekarbonisierungsprogramm für weitere Modelle. Bis 2025 will VW mehr als 20 reine E-Modelle auf den Markt bringen.

Mag nur noch Strom: Der ID. von VW. Foto VW

Der VW-Vorstand für E-Mobilität, Thomas Ulbrich (Foto r,), sagte, der Klimawandel sei die größte Herausforderung unserer Zeit, als weltgrößter Autohersteller übernehme Volksagen Verantwortung: „Der neue ID. wird das erste bilanziell klimaneutral hergestellte Serienauto des Konzerns.“ Damit die Nutzungsphase des Autos emissionsfrei bleibe, werde der Konzern für vielfältige Möglichkeiten sorgen, Grünstrom tanken zu können.

Der Sprecher des Nachhaltigkeitsrates von Volkswagen, Georg Kell (Foto l.), betonte, die vom Menschen verursachten CO 2-Emmissionen müssten so schnell wie möglich gesenkt werden, deshalb habe sich der Volkswagen Nachhaltigkeitsbeirat seit seiner Gründung  dafür stark gemacht,  dass das Unternehmen dem Klimaschutz strategische Priorität einräume. Mit seiner E-Offensive und dem ID. habe der Konzern die richtigen Weichen gestellt, jetzt gelte es, diesen Weg konsequent fortzusetzen.

Beim ID. richtet Volkswagen die gesamte Wertschöpfungskette auf die Vermeidung und Senkung von CO2-Emissonen aus. Die Batteriezellen würden in Europa gefertigt, die benötigte Energie werde aus Grünstrom gedeckt, weitere Einsparpotentiale würden in der Lieferkette bis hin zur Rohstoffgewinnung zur Zeit gemeinsam mit direkten und indirekten Lieferanten untersucht, heißt es bei VW.

Für den Betrieb des ID. empfiehlt Volkswagen den Käufern die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft. Die neugegründete VW-Tochter Elli bietet dazu in Deutschland seit kurzem regenerativ erzeugten Volkswagen-Naturstrom an. Das von Volkswagen mitbegründete IONITY-Schnellladenetz mehrerer Automobilherstellerwerde Grünstrom an rund 400 Ladepunkten entlang europäischer Autobahnen bereitstellen.

Volker Benke


VW setzt auf Partnerschaft mit Microsoft

Bei der Vernetzung seiner Autos setzt VW auf Clouddienste von Microsoft

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die Volkswagen Automotive Cloud entwickeln, die alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers umfasst. Damit werde Volkswagen künftig in der Lage sein, digitale Dienste auf die gesamte VW-Flotte auszuweiten. Und langfristig sollen die Lösungen auch in den übrigen Konzernmarken wie Audi,  Seat oder Skoda eingeführt werden.

Der Autobauer hat dafür eine strategische Partnerschaft mit dem Softwareunternehmen vereinbart, teilte das Unternehmen mit.

Quelle: sdecoret / shutterstock.com 

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die Volkswagen Automotive Cloud entwickeln, die alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers umfasst. Damit werde Volkswagen künftig in der Lage sein, digitale Dienste auf die gesamte VW-Flotte auszuweiten. Und langfristig sollen die Lösungen auch in den übrigen Konzernmarken wie Audi,  Seat oder Skoda eingeführt werden.  

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


VW-Media-Etat bleibt gleich

Volkswagen will bis 2020 Marketingeffizienz steigern

Bei einem etwa gleichbleibenden Media-Etat von 1,5 Mrd. Euro will VW bis 2020 die Effizienz im Marketing um etwa 30 Prozent steigern. Dabei soll sich der digitale Anteil im Media Mix auf fast 50 Prozent erhöhen. Lt. Jürgen Sackmann, Vertriebsvorstandes von Volkswagen, soll die Marke straffer und zentraler geführt und mit neuen Partnern ein bislang nicht gekanntes Level an Marketing-Innovationskraft erreichen.  VW werde durch die Fokussierung der Agenturlandschaft und die Ausweitung der digitalen Ansätze deutlich effizienter.

Volkswagen will seine Marketingaktivitäten über drei Lead-Agenturen steuern, die vier neue "reativ-Powerhouses" in den wichtigen Regionen der Marke betreiben. VW

„Die tiefgreifende Transformation von Volkswagen, die nächstes Jahr mit der Weltpremiere unseres ID auch für unsere Kunden greifbar wird, verändert unser Marketing fundamental“, sagte Sackmann. Die Veränderungen im Marketing werde sich auf vier große Bereiche konzentrieren: Im Produktbereich werden 2019 der Golf der achten Generation und die ID wichtige Themen sein. Zudem will Volkswagen neue digitale Plattformen, etwa die neue Online-Vertriebsplattform für die digitalen „We-Dienste“ wie zum Beispiel den digitalen Lieferdienst „WeDeliver“ schaffen. Ferner erfordern neue Markenplattformen neue Ansätze im Marketing.

Und schließlich soll voraussichtlich schon im Frühjahr das neue Brand Design vorgestellt werden, das das Erscheinungsbild der Marke verjüngen und auch modernisieren soll. Volkswagen will diese Aufgaben vorwiegend mit dem neuen Powerhouse“-Ansatz bewältigen. Die vier „Powerhouses“ sollen an ihren Standorten die kreativsten Köpfe unter einem Dach zusammenbringen. Jeweils zwischen 100 und 200 Mitarbeiter werden dann in einem integrierten und cross-funktionalen Ansatz Kampagnen und ihre Inhalte erarbeiten – von der Strategie bis zu Ausführung und Distribution. Erstmals würden mit diesem Konzept globale Kampagnen möglich.      

Volker Benke


Volkswagen weitet Produktion in China aus

Eröffnung von vier neuen Werken an den drei Standorten in den vergangenen Monaten

China-Vorstand Heizmann (Foto lks.): „Der chinesische Markt trägt wesentlich zum Erfolg des Volkswagen Konzerns bei. Daher haben wir in 2018 unsere SUV- und Elektromobilitätsoffensive in China gestartet, die durch unsere neuen Werke gestärkt wird.“ Der VW-Konzern stärkt mit der Eröffnung von den drei neuen FAW-Volkwagen Fahrzeugwerken an den drei Standorten in Qingdao, Foshan und Tianjin sowie mit dem Komponentenwerk Volkswagen FAW Platform Tianjin Branch seine Lokalisierungsstrategie in China.

Alle vier neuen Fabriken erhöhen die Flexibilität von Volkswagen Group China, auf Kundenbedürfnisse schneller reagieren zu können. Allein im jüngst eröffneten FAW-Volkswagen Werk Tianjin rollen künftig jährlich 300.000 SUV-Modelle vom Band und bilden somit die Basis für die SUV-Offensive der Volkswagen Group China. Wegweisend für die Elektrifizierungsstrategie des Volkswagen Konzerns („Roadmap E“) ist das Werk Foshan, das nun 600.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren kann. Auch in Qingdao werden in Zukunft elektrifizierte Fahrzeuge neben Autos mit Verbrennungsmotor vom Band laufen können.

Prof. Dr. Jochem Heizmann Vorstandsmitglied der Volkswagen Aktiengesellschaft sowie Präsident und CEO der Volkswagen Group China, sagte: „Wir wollen einen wesentlichen Betrag leisten den Pkw-Markt in China zu elektrifizieren. Bis 2025 sollen etwa 40 verschiedene elektrifizierte Fahrzeugmodelle in China produziert werden.“

Der Volkswagen Konzern ist in China mit 12 Marken vertreten und hat dort mit seinen JointVenture-Partnern FAW (FAW-Volkswagen) und SAIC (SAIC VOLKSWAGEN) seit Marktantritt im Jahr 1984 mehr als 35 Mio. Fahrzeuge ausgeliefert. Für die Volkswagen Group China arbeiten über 100.000 Beschäftigte in 34 chinesischen Werken an 23 Standorten. Rund 3000 Händler (mit 330. 000 Mitarbeitern) haben im Jahr 2017 in der Volksrepublik 150 verschiedene Modelle und insgesamt 4,18 Mio. Fahrzeuge des Konzerns verkauft. Im August 2018 betrug der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns in China 18,3 Prozent.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord