SCHAUSPIEL - OPER - TANZ

 

Weltweite Lesung für Pressefreiheit am Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Schauspiel beteiligt sich an Erinnerung und ermordete Journalist*innen

Anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte, dem 10. Dezember, hat das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) zu weltweiten Lesungen in Gedenken an den getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi aufgerufen. Auch das Schauspiel Hannover beteiligt sich an diesem Tag mit einer Lesung um 19 Uhr in Cumberland.

Es lesen u. a. Rania Mleihi, Dramaturgin Schauspiel Hannover (Foto oben lks.), Christina Végh, Kestner Gesellschaft (Foto unten lks.) und Ulrika Engler, Landeszentrale für politische Bildung (Foto r.) Texte von Jamal Khashoggi und Ján Kuciak.

In dem von zahlreichen Literaturnobelpreisträger*innen, wie Elfriede Jelinek, Herta Müller und Margaret Atwood unterzeichneten Aufruf für die weltweite Lesung, wird „die vollständige und transparente Aufklärung des Falls“ gefordert. Die Ermordung Khashoggis sei der Höhepunkt einer Reihe von unaufgeklärten Morden an Journalist*innen in den letzten Jahren, wie auch andere Beispiele, etwa aus Mexiko oder Malta zeigten.

Die Initiatior*innen und Unterzeichner*innen weisen darauf hin, dass die Presse- und Meinungsfreiheit überall bedroht ist. Vor diesem Hintergrund sollen die Texte Khashoggis sowie Texte anderer ermordeter oder verfolgter Journalist*innen gelesen werden.

Montag, 10. Dezember, 19 Uhr, Cumberland, Eintritt frei. Zählkarten gibt es an den Kassen der Staatstheater


„Madame Butterfly“ zum letzten Mal an der Oper zu sehen

Noch ein Mal ist am Mittwoch, 12. Dezember, Puccinis japanische Tragödie „Madame Butterfly“ an der Staatsoper zu sehen. Das Publikum erlebt letztmalig wie Karine Babajanyan (Foto) als Cio-Cio-San in dem amerikanischen Besatzungssoldaten Benjamin Pinkerton (Xavier Moreno) nicht nur die große Liebe findet, sondern den Wunsch nach einem neuen Leben in Amerika erhofft, am Ende aber verlassen wird und einen schmerzlichen Tod findet.

Unter dem Dirigat von David Crescenzi sind in weiteren Partien Julie-Marie Sundal als Suzuki und Brian Davis als Sharpless zu sehen.

Karten sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11

Staatsoper


Was wollen Sie Wissen über "Was ihr wollt"?

Publikumsgespräch mit Manfred Trojahn

Am Freitag, 14. Dezember, findet im Anschluss an die nächste Vorstellung der Oper „Was ihr wollt“ an der Staatsoper Hannover ein Publikumsgespräch mit dem Komponisten Manfred Trojahn statt. Ab etwa 21.45 Uhr spricht er im Laves-Foyer in einem moderierten Gespräch mit Chefdramaturg Klaus Angermann über die Inszenierung des Regisseurs Balázs Kovalik. Das Publikum hat auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und an dem Gespräch teilzunehmen.

Tickets für die Vorstellung und alle Folgevorstellungen sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.


Und hier singt das Gemüse - ein perfekter Opernspaß

König Karotte regiert in der Staatsoper Hannover

Aufwändig inszeniert und mit viel Spielwitz präsentierte die Staatsoper Hannover Jacque Offenbachs „König Karotte". Und sollten sie beim nächsten Mal den Kühlschrank öffnen, erwarten sie bitte nicht, daß die Karotten ihnen so einen Spaß bereitet wie Offenbachs komische Oper im Opernhaus.

Achtung ist geboten, es könnte vom Kühlschrank eine Revolte ausgehen..

Noch ist Fridolin von der weltgewandten Kunigunde begeistert...  

Und das sieht dann so aus: Karotten, Zwiebeln, Tomaten, Rote Beete, Radieschen und Lauch wollen, gesteuert von der Hexe Kalabasse, die Macht übernehmen und den eitlen, sebstsüchtigen, verschwenderischen Herrscher  Fridolin XXIV, der es mit seinen Regierungsgeschäften nicht so genau nimmt, verjagen.

Und damit er sich wieder um die Sorgen seiner Untertanen kümmert, will der gute Geist Robin ihn läutern. Da trifft es sich doch so richtig gut, dass die böse Kalebasse das wunderbare Gemüse aufwiegelt und so mir nichts, dir nichts, einen veganen Aufstand-und Umsturz in Gang setzt.

Köstlich zu verfolgen, wie der eitle Hofstaat inklusive der Prinzessin Kunigunde dem Gemüse um König Karotte (Sung-Keun Park)verfällt - zu sehen in der vergnüglichen Neuproduktion mit dem Titel "König Karotte". Einfach schräg, mit schriller Story und rasanter Musik.  Doch worum geht es in dem Opernspaß "König Karotte"? Ende des 19. Jahrhunderts war Paris von "Le Roi Carotte" total begeistert. Natürlich war Napoleon Bonaparte mit König Karotte gemeint.

Kunigunde und Hofstaat - der Tanz ums goldene Kalb, hier König Karotte, hat begonnen

Die Uraufführung war recht pompös ausgestattet und dauerte sechs Stunden mit unendlich vielen Kostümen und Spielorten bis hin zu einem prächtigen Krönungspalast. In Hannover zeigte die Regie von Matthias Davids etliche Elemente - die Handlung ist gekürzt auf angenehme drei Stunden (mit einer Pause) und mit deutschen Texten versehen (die Neuübersetzung schuf Jean Abel).

Jedenfalls schien nichts zu fehlen - 20 Solisten standen auf der Bühne und ein wunderbarer Chor und Statisten vervollständigten das Geschehen.

Richtig gut machen es Prinz Fridolin (Eric Laporte), ein lebensbejahender Lebemann, mit seiner Kunigunde (Stella Motina). 

Mit der Hexe Kalebasse (köstlich gruselig Daniel Drewes) bekommt Jacques Offenbachs Gemüseeintopf was von „Ein Käfig voller Narren“. Ist aber gelungen und bereitet eine Menge gute Laune und Spaß und die geraffte Inszenierung bringt die durchgeknallte Story auf den Punkt.

Highlights sind zum Beispiel auch der Geschichtsunterricht für die Pompeianer, die nicht wissen, was eine Eisenbahn ist und die dann vom Prinzen und seinem Gefolge als Mitmachpolonäse zu laufen beginnt. Ja, das ist Offenbach, der Rhythmus und die Leichtigkeit, das wirkt noch, auch wenn man schon in Hut und Mantel ist. Extraapplaus für das Orchester unter der Musikalische Leitung vonValtterii Rauhalammi.

Noch hat die Hexe Kalabasse das Gemüse fest im Griff!

Das Bühnenbild (Mathias Fischer-Diskau) ist sehr gefüllt und lebt von der High-Tech und Farbenfülle, so wenn sich der Ameisenstaat in ein grün-neon-laser-gestütztes kleines Wunder verwandelt. Und es gibt unendlich viel zu sehen. Der Hofstaat und das Gemüse (Kostüme Susanne Hubrich) sind perfekt gestaltet, daß man den Machtverfall von König Karotte deutlich an seiner mehr und mehr schrumpelnden Möhre erkennen kann, und endlich das Happy-End, wenn sich der geläuterte Fridolin mit der Grafentochter Rosée (Amthanasia Zöhrer), die so viel für ihn getan und durchgestanden, vermählt (Foto links).

Ein unglaublich vergnüglicher Operettenabend, der noch lange nachhallt. Noch ein Tipp: Unbedingt das üppige Programmheft (3,50 Euro) erstehen!

Ute Micha., Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Fotos: Jörg Landberg


Beauty, Schneewittchen und die sieben Zwerge

Donnernder Applaus für Mannes Ballett  und die Schlagwerktruppe „Rummsfeld"

Schönheit - dafür steht das Märchen „Schneewittchen", und schöner geht es nicht. Hier geht es um alles, was damit zu tun hat:  Hunger nach Liebe, nach Erlösung und auch nach dem perfekten Körper! Und einen perfekten Abend erlebte das Publikum: Über zehn Minuten donnernder Applaus für „Schneewittchen".

Das Märchen ist klar und deutlich erkennbar, die Zwerge, der vergiftete Apfel und eben alles, was in der Handlung vorkommt - noch nie wurde ein Apfel so grazil überreicht - von der bösen Stiefmutter bis zum Spieglein-Spieglein an der Wand, das verführerisch zu tanzen beginnt in der Person der bezaubernden Giada Zanotti. Sie trägt ein grell glitzerndes hautengens Silberkostüm. Allein das ist eine Offenbarung.

Und das zeigt auch das Konzept von Jörg Mannes: Verfremdung und Transformation des Märchens in einer Welt über den alltäglichen Beautywahn. Gleich am Anfang stehen die sieben Zwerge in grünen OP-Kitteln als Schönheitschirurgen zu sehen, die sich um die Königin bemühen, an ihr herumschnippeln, korrigieren und endlich mit dem Resultat zufrieden sind. Hier tritt eine Königin gleich dreifach auf, um der Märchengestalt noch ein paar zusätzliche Facetten zu verpassen.

Das Spiel mit dem Licht ist wieder umwerfend. Der Vorhang hebt sich und auf der Bühne stehen zwei riesige Kuben, in einem dreht sich das Hologramm eines Totenschädels, in dem anderen ein verführerisch tiefrot schillernder Apfel.

Michèle Stéphanie Seydoux, Denis Piza, Ensemble © Gert Weigelt

Jetzt nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, ein kompletter Satz der achten Symphonie von Schostakowitsch (live vom Staatsorchester unter Max Rohde gespielt), ist durchchoreographiert und zeigt das Leiden am Nichtperfekten und Verwandlungen durch die meisterliche Führung des Skalpells, die in einer ästhetisch kaschierten Videosequenz deutlich zu sehen sind. Da dürfen Ballettbegeisterte keine schwachen Nerven haben.

Die Sprache des Tanzes ist durchweg konventionell, hier und da mit überlegener Bildkomposition wird es zu einem Erlebnis.

Die überaus glückliche Musikauswahl bringt Spannung in die Inszenierung, die das Ensemble hochenergetisch in Bewegung setzt - mit einem gewaltigen Schlagwerkaufwand, Stomp und Streetgang beim tollen Auftritt der sieben Zwerge. Jetzt versammelt sich das hauseigene fünfköpfige Ensemble mit dem passenden Namen „Rummsfeld" auf der Bühne und über die gesamte Bühnenbreite sind allerlei Trommeln, Becken, Marimbaphone und Glocken aufgebaut. Und eine Steeldrum ziert ein Totenkopf mit Kopfhörern und gekreuzten Trommelschlegeln.

Catherine Franco, Ensemble © Gert Weigelt   

Dann hau‘n  die Jungs auch so richtig rein: mit treibenden Rhythmen von Mathias Reumert („Fabricio"), Owen Clyton Condon („Fractalia") und nach einem Chopin-Trauermarsch für die Opfer des Beauty-Wahns Philip Glass. Sein warmer hypnotisch pulsierender „Madeira River" unterstreicht ein zartes Happy-End von „Schneewittchen" (Catherine Franco) und ihrem herzallerliebsten Prinzen (David Sioni).

Einfach fantastisch, dieser Ballettabend.

Zusätzliche Vorstellung von „Schneewittchen“

Wegen des großen Erfolges wird das Ballett „Schneewittchen“  am 11. Dezember um 19.30 Uhr zusätzlich in der Staatsoper aufgeführt. Nach der umjubelten Premiere und weiteren ausverkauften Folgevorstellungen ist die Nachfrage beim Publikum so hoch, dass das Ballett von Jörg Mannes noch ein zusätzliches Mal zu sehen sein wird.

Tickets für „Schneewittchen“ am 11. Dezember - und eventuell Restkarten für die anderen Vorstellungen - sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 ab sofort erhältlich.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Sie lassen es noch einmal so richtig krachen - die Macher vom Opernball

Das Motto 2019: „Roaring Twenties" bringt das Opernhaus in die „Roaring Twenties"

 Auf dem Podium sitzen die Macher für einen tollen Opernball. Foto W. Feege 

In den Zwanzigern ging es schon ganz schön wild her. Die Macher des Opernballs wollen es noch einmal so richtig krachen lassen und krempeln das Opernhaus in einen prächtigen Tanzpalast um.

Die Staatsoper präsentierte schon einmal vorab das Programm und die Preise, die gleich geblieben sind.

 

Lilit Hakobyan, Tänzerin im Ballettensemble der Oper, zeigt wie in die "Roaring Twenties" hineingetanzt werden kann. Foto W. Feege

Opernintendant Michael Klügl beschwört „ein faszinierendes Jahrzehnt" herauf, natürlich auch künstlerisch. „Expressionismus - Jazz - Strawinsky" und vieles mehr. Das Opernhaus ist bereit für die „wilden Zwanziger". Von einem gigantischen Perlenvorhang wird das Orchester eingerahmt - alles ist ausgerichtet und inspiriert von der überaus prächtigen Zeit der Revuen. Ausgestattet in Gold und Silber - das sind „Lichter einer Großstadt" - und sie werden das Ballgeschehen illuminieren.

Zu sehen sein werden: Litfaßsäulen, Art Deco und natürlich Dada - sie dominieren die verschiedenen Bühnenbilder - an ihren wird schon jetzt gearbeitet. Die linke Seitenbühne verwandelt sich in einen Roten Salon mit einem riesigen „Großstadt"-Triptychon frank und frei nach Otto Dix!

Feinste Speise- und Getränkekarten werden genau auf die Zeit abgestimmt. Und der Opernintendant beruhigt: „Die Zwanziger Jahre waren in den USA unter anderem auch die Zeit der Prohibition - bei uns wird aber niemand auf dem Trockenen sitzen!" Da lässt es sich natürlich prima feiern, bei Gin und Absinth und natürlich bei Champagner.

Damit ist die Bekleidungsfrage allerdings noch nicht geklärt. Das normale Abendkleid ist nach wie vor gern gesehen, wer aber möchte, kann sich auch im Stil der Zwanziger präsentieren.

Die Türkish Airlines ist neu in der Reihe der Sponsoren, denn der Opernball wird von den bewährten Unterstützern mitgetragen. Wie seit vielen Jahren die Firma Klingenberg für die Möblierung zuständig ist, so lässt Blumen Duda wieder die Blüten in voller Pracht erscheinen. Die Audi Shuttle-Flotte wird wieder so runde 15 000 Kilometer zurücklegen und will sogar aus dem Audi-Museum eine Limousine der Zwanziger Jahre einsetzen, sofern das Wetter mitspielt!

Stargast  beim Höhepunkt der Ballsaison ist das berühmte Pasadena Roof Orchestra. Da werden die Fetzen fliegen - Stimmung ist vorprogrammiert.

Die Frage steht im Raum - wird es auch 2020 noch einen Opernball geben? Michael Klügls Ära ist dann zu Ende: „Das muss die neue Intendantin letztendlich entscheiden."

Gefeiert wird am 1. und 2. März, jeweils ab 19 Uhr. Die Eintrittspreise sind stabil geblieben: Freitag 111(Flanierkarte) und 144 Euro (feste Sitzplätze), Samstag 140 und 175 Euro. Für Ballbesucher bis 29 Jahre kostet das Vergnügen 49 Euro beziehungsweise 55 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Mit dem „Theater-O-Mat“ ins Schauspiel

Neue Online-Entscheidungshilfe für den nächsten Besuch im Schauspiel Hannover

Das Schauspiel Hannover bietet auf seiner Homepage den „Theater-O-Mat“ an. Dieser soll bei der Auswahl eines Theaterstücks helfen, das man sehen möchte.

Zuerst können Theaterstücke, die bereits gesehen wurden, aus der Auswahl entfernt werden und gleichzeitig kann eine Rückmeldung zu den bereits gesehenen Stücken gegeben werden.

Im zweiten Schritt können Nutzer*innen aus einer Vielzahl von Attributen wählen, denen das nächste Stück entsprechen soll – als Kriterien stehen unter anderem „lustig“, „politisch“, „Literaturklassiker“, „Hannover-Bezug“, „Live-Musik“ oder zum Beispiel auch „abgedreht“ und „blutig-brutal“ zur Verfügung. Die Attribute können frei kombiniert werden – mit jedem gewählten Attribut schränkt sich die Anzahl der Stücke ein. Am Ende steht für den Theaterinteressierten eine auf seinen Geschmack zugeschnitte, übersichtliche Auswahl einer oder mehrerer Produktionen des aktuell laufenden Repertoires, inklusive einer kurzen Beschreibung. Mit dem „Theater-O-Mat“ soll die Entscheidung für ein Stück leichter fallen und gerade auch für Besucher*innen, die seltener ins Theater gehen, eine inhaltliche Hürde abgebaut werden.

Das Tool wurde im Rahmen eines Masterkurses im Studiengang „Software Engineering“ an der Leibniz Universität programmiert, der von Prof. Dr. Kurt Schneider geleitet wird.

Zu finden ist der neue „Theater-O-Mat“ im Internet unter schauspielhannover.de/theateromat

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Partyreihe „Cumberland Bar x“

Die Bar in Cumberland hat wieder vor und nach den Vorstellungen geöffnet

Die Bar in der Cumberlandschen Galerie hat mit Christopher Faust einen neuen Betreiber und einen neuen Namen: Bar Cumberland. Im Oktober startete auch eine neue Partyreihe mit 40 Terminen bis zum Spielzeitende Juni 2019. 

Nach einer Umbauphase ist die Bar seit Spielzeitbeginn jeweils eine Stunde vor sowie mit „Open End" nach den Vorstellungen im Schauspielhaus und in Cumberland geöffnet.

Faszinierend: Das Treppenhaus im Cumberland mit Bar

Die neue Partyreihe „Bar Cumberland x“ in Cumberland steht unter dem  Motto: „Soul, Funk, House und gute Drinks im schönsten Treppenhaus von Hannover“. Die Partys werden von Christopher Faust in Kooperation mit Demir Cesar, DJ und Inhaber der Kommunikationsagentur Push it!, veranstaltet. Demir Cesar ist unter anderem auch an den etablierten Partyreihen „ThisKO!“, „Blessings“, „Club Crémant“ und „WayBack“ beteiligt..

Karten gibt es immer an der Abendkasse (zu Preisen zwischen 5 und 10 Euro). Infos unter schauspielhannover.de und cmbrlnd.de/

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe




1500 Kinder aus ganz Niedersachsen singen bei „Kleine Leute – Bunte Lieder“

Großes Spektrum von Kinderchören unterstreicht die musikalische Vielfalt des Landes

Mit zehn regionalen Festivals, über 40 Kinderchören und mehr als 1500 beteiligten Kindern gehört das Kinderchor-Festival "Kleine Leute - bunte Lieder“ zu den größten Chorfestivals des Landes.

Bereits zum fünften Mal wird das Festival die jungen Stimmen in ganz Niedersachsen zum Klingen bringen. Start war in der Markuskirche in Hannover.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont als Schirmherr die Bedeutung der Kinderchor-Festivals: „Bei „Kleine Leute, bunte Lieder“ steht die Steigerung der musikalischen Qualität im Vordergrund, jedes Ensemble wird von Experten beraten. Es geht um die Individualität der Ensembles, um musikalische Vielfalt in der Schullandschaft, um Gesangsbildung von klein bis groß und um Austausch und Vernetzung der Schulmusiklehrkräfte und Chorleitungen.“

Bis Ende November finden weitere Festivals in Braunschweig, Gifhorn, Löningen, Uelzen, Osnabrück, Bad Pyrmont, Northeim, Buxtehude und in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Insgesamt 45 Kinderchöre aus Niedersachsen singen bei den „Kleine Leute – bunte Lieder“ Festivals. 

Infos unter: kleineleute-buntelieder.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha



Pro Musica holt Startenor Jonas Kaufmann nach Hannover

Pro Musica hat zwei Konzerte neu in den Veranstaltungskalender aufgenommen
Startenor Jonas Kaufmann (Foto universal-Music) kommt am 17. Februar 2019 mit wunderschönen Opernarien, die im Kuppelsaal zu hören sein werden.

Und Schlagzeuger Martin Grubinger ist mit seinem Programm "Percussion spektakulär" am 9. März 2019 im Funkhaus zu erleben. Wegen der großen Nachfrage gibt es nun ein Zusatzkonzert am 10. März.
Karten für beide Konzerte unter Telefon 0511-12 12 33 33 und 3530665 sowie bekannten Vorverkaufsstellen. Info promusica-hannover.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche



„Wie es euch gefällt“: Start geglückt

Rund 8000 Besucher sahen das Musical

Des neue Shakespeare Musicals „Wie es euch gefällt“ von Heinz Rudolf Kunze (Text) und Heiner Lürig (Musik) im Theater am Aegi konnte 8 000 Besucher verbuchen. 

 Alle 15 Vorstellungen gingen reibungslos über die Bühne. Für die Veranstalter und Akteure ist die wichtigste Erkenntnis nach der letzten Show am 25. August: Die Resonanz des Publikums auf die Inszenierung, bei der Renate Rochell aus Hannover Regie führte, war äußerst positiv. „Unser Dank gilt dem kompletten Team für eine wunderbare Zeit und Zusammenarbeit“, freute sich Produktionsleiter Jürgen Hoffmann von Hannover Concerts (HC) und Geschäftsführer Michael Lohmann kündigte eine Neuauflage für den Sommer 2019 an.

Der Kuss von Rosalinde und Orlando wird eine Neuauflage finden. Foto Nancy Hensel.

Die Termine und den Vorverkaufsstart will HC in Kürze bekannt geben. Der Ausnahmesommer 2018 mit seinen unglaublich hohen Temperaturen stellte die Schauspieler und Musiker vor besondere Herausforderungen, umso höher seien die Darbietungen und Leistungen aller Beteiligten zu bewerten. „Das Stück ist hervorragend und die guten Kritiken werden sich herumsprechen“, ist Lohmann optimistisch.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha