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Wissenschaftsminister Björn Thümler hat große Pläne für Hannover

Es sollen Millionen für mehr Digitalisierung in den Hochschulen fließen

Große Pläne hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Björn Thümler (CDU) für die Hochschul- und Wissenschaftslandschaft vor:  sie soll noch digitaler gestaltet werden.

„Die Pläne zur künstlichen Intelligenz und Digitaliserung müssen in Niedersachsen mit Wissenschaft unterfüttert werden", lautet das Wort des Ministers. Und meint damit: mehr Forschung, mehr Investition, noch digitaler. Dafür fließt in den kommenden Jahren eine Masse Geld - allein 25 Millionen Euro sollen für ein neues Zentrum für Digitale Innovation Niedersachsen (ZDIN) eingesetzt werden. Und von dort aus sollen dann Expertisen in Mobilität, Energie, Landwirtschaft, Produktion, Gesellschaft, Arbeit und Gesundheit gesteckt bzw. gebündelt werden.

Weitere 43 Millionen Euro werden in  die Forschungsförderung einfließen. Bis 2021 soll es dann rund 50 Digitalisierungsprofessuren geben. Der Wissenschaftsminister erklärt: „Wichtig ist, dass Institute und Universitäten hierbei zusammenarbeiten und ein Konzept vorlegen, wie man Fachbereiche miteinander verknüpfen kann." Weil Digitalisierung nicht nur ein technisches Feld ist, müsse sich dabei unter anderem auch mit der ethischen Ebene befasst werden. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten 17 Stellen ausgeschrieben werden.  Er erwartet Bewerbungen aus den USA und Großbritannien.

Für den Minister ist es wichtig, Niedersachsen als wissenschaftlichen Standort voranzutreiben. Niedersachsen ist dabei der Quantensprung gelungen: Nach Hannover kommt ein  Institut für Quantentechnologie. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen.

Ein weiteres As des Landes: Der Wissenschaftsminister verweist auf die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover. „Sie ist weltweit die größte Spezialbibliothek", sagte Direktor Sören Auer. In Digitalfragen steht die Bibliothek ganz vorne. Auf einem Videoportal werden rund 15 000 wissenschaftliche Videos bereitgestellt. Darüber hinaus werden Bücher so digitalisiert, daß eine gezielte Suche möglich ist und Informationen werden genau nach den Bedürfnissen des Wissenschaftlers gefiltert - Zukunftsforschung also.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben. nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Auch im kommenden Jahr wird es insgesamt drei Förderrunden geben: Der nächste Einreichtermin ist der 10. Januar 2019.

 Informationen zu den „mediatalents“ unter nordmedia.de/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Who cares? Du machst den Unterschied

Sozial innovatives Unternehmertum in der Region lädt zum Filmabend ein

Die Botschaft ist eindeutig: Jede und jeder kann durch das eigene Tun und wirtschaftliches Handeln einen wichtigen Unterschied machen und Veränderungsprozesse beeinflussen. Am Dienstag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, veranstaltet das Social Innovation Center der Region Hannover gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Hannover und dem Koki den Filmabend „Who cares? Du machst den Unterschied“ mit anschließendem Gespräch im Kino im Künstlerhaus.

Filmszene aus "Who Cares? - Du machst den Unterschied".Who cares? Du machst den Unterschied 

Der Film präsentiert die sich schnell entwickelnde und wachsende Bewegung des sozialen Unternehmertums. ( Eintritt: 6,50, ermäßigt 4,50 Euro)

Weltweit engagieren sich Menschen aus sozialen Einrichtungen und Organisationen mit innovativen Ideen und Visionen, um diese wirtschaftlich nutzen. Diese Unternehmer/innen, die einerseits gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben oder gar Lösungen für Probleme gefunden haben, werden mit ihren individuellen Geschichten und Projekten in verschiedenen Ländern der Welt präsentiert. Im daran anschließenden Gespräch im Foyer stellen Gründer*innen aus dem Social Innovation Center der Region ihre Projektideen vor.
Das Modellprojekt bietet in Kooperation mit hannoverimpuls, NEXSTER, dem Entrepreneurship-Center der Hochschule Hannover, der Landesinitiative LINGA sowie dem Hafven Hannover, das sozial innovativen Gründerinnen und Gründern Starthilfe bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen. In einem Entrepreneurship-Programm erhalten die Teilnehmer kostenlose Beratung und Workshops zu relevanten Gründerthemen, ein Mentorenprogramm und einen Coworking-Arbeitsplatz.

Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Modellprojekt hat seinen Sitz und kreativen Umsetzungsort im Co-Working- und Makerspace Hafven.

hannover.de/Kino-im-Künstlerhaus-Hannover/Programm/Veranstaltungen-und-Filme-im-KoKi/Who-Cares-Du-machst-den-Unterschied


„Qualität plus“ – 48 Projekte zur Verbesserung der Studienqualität ausgewählt

Minister Thümler: „Für die Studierenden entsteht ein echter Mehrwert“

Innovative Ideen zur Verbesserung der Studienqualität – das ist das Ziel von „Qualität plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur die niedersächsischen Hochschulen bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie ihrer Gesamtstrategie für Studium und Lehre. Für 48 ausgewählte Projekte stehen in den kommenden drei Jahren Fördergelder von rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Eingereicht wurden 98 Anträge.

Hörsaal © Leibniz Universität Hannover

Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, zeigt sich beeindruckt von der Qualität, dem Innovationspotential und der inhaltlichen Vielfalt der ausgewählten Projekte: „Einflüsse wie die Globalisierung oder die Digitalisierung verändern unsere Gesellschaft – das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Hochschulen. Mit ihren Vorschlägen zur Anpassung ihrer Studienangebote reagieren die niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen in hervorragender Weise auf diese Herausforderung. Für die Studierenden entsteht durch die Projekte ein echter Mehrwert.“

Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die die Studierenden auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten – beispielsweise mit der Etablierung digitaler Lern- und Prüfungsformate. Damit ist das Programm zugleich Bestandteil der Digitalisierungsstrategie für die niedersächsischen Hochschulen. Weitere Themenbereiche sind unter anderem die Vermittlung interkultureller Kompetenzen oder die Integration forschenden Lernens in die Curricula.

hannover.de/Service/hannover.de/Aktuelles/Wirtschaft-Wissenschaft-2018/Förderung-von-Lehre-und-Studium

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Führungskompetenzen für Einsteigerinnen

Seminarangebot der Koordinierungsstelle Frau und Beruf

Hier lernen Frauen, die eigene Führungspersönlichkeit zu entwickeln: Beim Webinar „Führungskompetenzen für Einsteigerinnen“ der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover setzen sich Frauen mit Fragen auseinander wie: Was macht mich zu einer guten Führungskraft? Wie kann ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren? Wir funktionieren Teams? Wie nutze ich weibliche Stärken, anstatt mich zu verbiegen? Frauen die erfolgreich und authentisch führen wollen, können sich dadurch auf eine Führungsposition vorbereiten, an ihrer Rolle arbeiten und ihre Handlungskompetenzen als Führungskraft erweitern.

Coach und Mentorin Nicole Thieme (Foto) begleitet die Teilnehmerinnen in wöchentlichen Online-Seminaren am Computer. Technische Voraussetzung ist ein internetfähiger PC. In den Online-Seminaren geht jede Teilnehmerin individuell auf die Fragen ein und tauscht sich in einer geschützten virtuellen Gruppe darüber aus.

Die Teilnahme kostet 50, ermäßigt 25 Euro. Anmeldungen per E-Mail an frauundberuf@region-hannover.de oder telefonisch unter (0511) 616 23542. Infos zum Seminarangebot unter frau-und-beruf-Hannover

 

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


B!G B4NG challenge

Der Online-Schülerwettbewerb der Leibniz Universität wartet auf Teilnehmer

Nachdenken, knobeln tüfteln: Bei der B!G B4NG challenge werden wissenschaftliche Probleme und Fragestellungen untersucht und in Teamarbeit eine Lösung entwickelt. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler*innen der Klassen 9 bis 13. Die vier Aufgaben aus mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen, die es im Wettbewerb zu lösen gilt, werden von Instituten der Leibniz Uni gestellt.

Für jede Aufgabe haben die Schülerteams einen Monat Bearbeitungszeit. Die Aufgaben können komplett zu Hause oder auch in der Schule bearbeitet werden, denn die Lösungen werden online eingereicht. Somit können Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten norddeutschen Raum und darüber hinaus an der B!G B4NG challenge teilnehmen.

Die Online-Anmeldung zum Wettbewerb ist ab sofort möglich. Die Siegerehrung findet im Frühjahr 2019 in der Leibniz Universität Hannover statt; die Gewinnerteams können sich auf Urkunden und studienfördernde Preise freuen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter uni-hannover.de/bigbangchallenge.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Musikschule der Stadt Hannover hat freie Plätze

Kinderchor Kleefeld bietet für Kinder ab sechs Jahren Teilnahme

Ein neues Angebot für Kinder ab sechs Jahren hat die städtische Musikschule mit dem Kinderchor Kleefeld im Programm. „Singen im Stadtteil“ heißt die Devise – mit Liedern, Musical, Bewegung und Schauspiel und natürlich ganz viel Freude, Begeisterung und Temperament.

Gesungen wird immer dienstags von 17 bis 18 Uhr im Kulturhaus Kleefeld „Hölderlin Eins“, Hölderlinstraße 1. Der Jahresbeitrag beträgt 72 Euro (in zwölf monatlichen Raten zu sechs Euro), Ermäßigungen sind möglich. Anmeldeformulare sind vor Ort erhältlich, wer mitsingen möchte, kann jederzeit einsteigen.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


An Wochenenden fit für die JugendleiterInnencard

JuLeiCa-Ausbildungsseminar 2018

Der Jugend Ferien-Service der Landeshauptstadt Hannover bietet im Dezember Jugendlichen, die sich in der Jugendarbeit engagieren wollen, an Wochenenden die Ausbildung zum/r JugendleiterIn an. Wer im Jugendzentrum helfen oder etwas im Verein oder bei Jugendbegegnungen bewegen möchte und generell Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen hat, ist hier richtig.

Die TeilnehmerInnen werden im Pavillon am Raschplatz fit gemacht für die JugendleiterInnenCard. Die JuLeiCa-Ausbildung umfasst Themenfelder wie: rechtliche Grundlagen der Arbeit mit Jugendlichen, Gruppenpädagogik, Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, Kommunikation und Konflikte. Außerdem auf dem Lehrplan: eine Menge Tipps, Kniffe, Tricks und Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen.

Der Grundkurs findet noch am 8. und 9. Dezember 2018, jeweils von 10 bis 18 Uhr, statt.

Die Kosten betragen 85 Euro inklusive Verpflegung, mit Hannover Aktiv-Pass die Hälfte. Mitmachen können alle ab 16 Jahren. Anmeldungen: Jugend Ferien-Service der Stadt unter Tel. 0511 168-44402 oder per Mail an jugendferienservice@hannover-stadt.de. Informationen und eine Anmeldekarte gibt es auch unter jugendferienservice-Hannover und juleica.de/onlineantrag.0


Gegen Jugendarbeitslosigkeit in der Region

Jagau, Hanke und Franz stellen aktuellen Stand des Programms vor

Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt begleiten, Angebotslücken schließen: Vor sechs Jahren hat die Region Hannover das Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit ins Leben gerufen, das seitdem mit passgenauen Projekten Jugendliche auf ihrem Weg in die Ausbildung und das Berufsleben begleitet – immer mit Blick auf junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Ulf-Birger Franz, Hauke Jagau und Dr. Andrea Hanke freuen sich über die Erfolge des Programms (v.l.). Foto Wendt

Seit Programmstart sind 75 Projekte für verschiedene Zielgruppen umgesetzt worden, rund 11 Millionen Euro hat die Region bisher dafür investiert. Anfang Januar zogen Regionspräsident Hauke Jagau, Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke und Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz Zwischenbilanz.

„Durch den ganzheitlichen Ansatz des Programms, der guten Vernetzung und der erstklassigen Zusammenarbeit der Akteure und Träger in der Region haben wir bisher viele junge Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen erreicht und sie auf ihrem Weg in die Arbeitswelt begleitet“, so Regionspräsident Hauke Jagau.
Seit Einführung des Programms ist es gelungen, die Quote der Jugendarbeitslosigkeit zu senken: 2013 gab es 4.600 arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahre in der Region, im vergangenen Jahr waren es 3.950. „Diese Ansätze müssen wir weiterentwickeln, es gibt immer noch viel zu tun“, sagte Jagau.  

„Die aktuellen Übergangsquoten von der Schule in eine Ausbildung sind in der Region Hannover im Vergleich zu Bund und Land hervorragend. Allein mit den Ausbildungslotsen an 28 Schulen haben wir rund 10.000 Schüler*nnen in der ganzen Region erreicht“, so Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover. „Das sind auch wesentliche Ansätze, um dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken.“

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Durchstarten statt lange warten

Noch freie Plätze: FSJ/BFD bei den Johannitern in Hannover

Rein ins berufliche Abenteuer. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)/ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet jungen Menschen Möglichkeiten, sich persönlich zu entwickeln und Orientierung zu schaffen. Die Johanniter in Stadt und der Region Hannover haben noch freie Plätze und nehmen Bewerbungen entgegen.

„Für alle, die sich ausprobieren, sich sozial engagieren wollen, die Wartezeit für Ausbildung oder Studium überbrücken möchten oder einfach Lust und Mut haben sich für Andere einzusetzen, ist ein FSJ oder ein BFD eine gute Wahl. In einem Jahr schnuppern unsere Freiwilligen ins Berufsleben, machen sinngebende, menschliche Erfahrungen und können ihre Fähigkeiten einbringen und ausbauen“, erklärt Cristina Banca von den Johannitern in Hannover.
Die einjährige ehrenamtliche Arbeit wird mit einem Taschengeld vergütet.

„Außerdem werden unsere Freiwilligen nach Abschluss mit einem qualifizierten Zeugnis ausgestattet. Das ist ein großer Pluspunkt für den Lebenslauf“, gibt Banca mit auf den Weg.
Bewerbungen und weitere Informationen per Mail an fsj.niedersachsenmitte@johanniter.de oder unter bit.ly/2Psv76n.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe