Nacht der Museen feiert 20. Geburtstag

20 Häuser öffnen am 9. Juni ihre Türen – und versprechen eine Nacht der Abenteuer

Konzerte, Führungen und Kinderaktionen sind dabei, wenn 20 Häuser ihre Türen für „Die lange Nacht der Museen“ ihre Türen und versprechen eine Nacht der Abenteuer.

Der Kulturkalender der Stadt Hannover hat für diesen besonderen Abend immer einen Platz frei – und in diesem Jahr steht auch noch ein Jubiläum an: Denn „Die Nacht der Museen“ feiert runden Geburtstag“, sagt Kulturdezernent Harald Härke. Denn die Großveranstaltung geht am 9. Juni bereits zum 20. Mal an den Start.

Die Häuser freuen sich auf viele begeisterte Gäste. Großen Zulauf werden die Wok-Herren haben! Foto W. Feege

Passend dazu öffnen an jenem Sonnabend  von 18 Uhr an alle 20 Häuser ihre Türen. Der Klassiker Sprengel-Museum oder das Lieblingsmuseum vieler Hannoveraner, das Wilhelm-Busch-Museum, sind ebenso mit dabei wie kleinere Institutionen, etwa das Expomuseum. Spannende Sachen stehen auf dem Programm wie Kinderaktionen, Konzerte oder Kurzführungen durch die Ausstellungen.

Einlassbändchen sind an den Kassen aller Häuser zu bekommen. Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Kostenlose Üstra-Kulturbusse pendeln auf vier Routen zwischen den Museen.

Die Besucher können ihre Eindrücke auch kostenfrei in ganz Deutschland versenden: Sie erhalten eine bereits frankierte Postkarte der Citipost.

Im Museum für Energiegeschichte(n), wo die Nacht um 18 Uhr offiziell eröffnet wird, dreht sich alles um die Zukunft der Energieversorgung (Foto rechts). Die Museumsnacht wird zum 16. Mal von dem Unternehmen Avacon maßgeblich gesponsert.

In der Museumsnacht geht es auch auf Schatzsuche. „Die Museumsnacht hält viele Abenteuer bereit“, verspricht Christina Vegh, Direktorin der Kestnergesellschaft. In ihrem wunderbaren Haus an der Goseriede wird Livemusik mit der Big Band RockingVets der Tierärztlichen Hochschule zu hören sein. Klasse, muss man unbedingt hören!

Und dann das WOK-Küchenmuseum in der Spichernstraße serviert vom Feinsten: unter dem Motto "Vivela France" das weltberühmte Ratatouille - insbesondere kochbar für Kinder. Im Landesmuseum stehen passend zur aktuellen Klosterkammer-Ausstellung Schatzhüterin-Mitmachaktionen zu Bräuchen und Schätzen des Mittelalters auf dem Programm.

„Wir erreichen in dieser Nacht auch ein Publikum, das sonst selten ins Museum geht“,  sagt Kulturdezernent Härke.

In den vergangenen Jahren besuchten rund  7 500 Begeisterte die Veranstaltung.

Und Nachtschwärmer können um Mitternacht im Kestnermuseum sowie in der Kestnergesellschaft Taschenlampenführungen mitmachen. Im Historischen Museum wird auf der Dachterrasse eine Lounge eingerichtet - mit fantastischem Blick auf die Calenberger Neustadt. 

Und um 23.30 Uhr steigt dann im Künstlerhaus die traditionelle Abschlussparty. Da wird dann bis in die frühen Morgenstunden die Sau rausgelassen!

www.nacht-der-museen-hannover.de

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe