LITERATUR - Rund ums Lesen

Siehe auch Hannover und der Norden und Tipps + Termine


Mit Roten Nelken ins Literaturfest und die Musiktage / 28. August

In Berlin gibt es einen spannenden Auftakt

Bevor es richtig losgeht gibt es einen spannenden Auftakt am 28. August in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin mit „Rote Nelken“. Couragiert sind Frauen und Männer immer wieder gegen Unterdrückung und Ausbeutung aufgestanden, unerschrocken haben sie sich für die Freiheit eingesetzt. Fast immer waren diese Protestbewegungen auch von Literatur und Musik befeuert.

Die Publizistin Christiane Freudenstein stellt speziell für diesen Abend eine Collage mit Texte von Mahatma Gandhi, Inge Scholl, Max Frisch, Jean Paul und anderen zusammengestellt.

Gelesen werden diese von den Schauspielern Julia Hansen und Heikko Deutschmann Foto). Ein reizvolles Gegengewicht hierzu bilden die poetischen Instrumentalversionen legendärer Widerstands- und Protestlieder des 20. Jahrhunderts, die der italienische Bandoneon- Meister Daniele di Bonaventura mit seinem Quartett Band’Unión erarbeitet hat. Unter dem Titel „Garofani rossi" – „rote Nelken" taucht er kämpferische Songs wie „Bella ciao" oder die „Internationale" in das melancholische Dämmerlicht südamerikanischer Vorstadtkneipen.

Anmeldungen zu der Veranstaltung in Berlin sind noch bis zum 27.8.2019 unter anmeldung.lv-niedersachsen möglich.
neues24-Kultur

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 18.08.2019


Zweite Runde fürs Literarisches Speeddating / 28. August

Hannovers Autor*innen stellen sich vor

Auf geht’s in die zweite Runde der Lesereihe „Literarisches Speeddating: Hannovers Autor*innen stellen sich vor“. Am 28. August von 19.30 bis 21.15 Uhr in der Heldraumstation (Foto lks.), Gerberstr. 3A (Hinterhaus) können die Besucher*innen wieder von eine/r Autor*in zum/r nächsten Autor*in wandern: Bei Kurzlesungen im kleinen Kreis und bei Gesprächen auf Augenhöhe können sie von Hartmut El Kurdi, Ilo Gansel, Jörg Kastner, Marco Sagurna und Margarete von Schwarzkopf dabei auch erfahren, wie sie auf ihre Themen kommen und wo die Grenze zwischen Recherche und Fantasie liegt: Das Publikum erwarten an den fünf Lesestationen Evergreens, Neuerscheinungen und vielleicht sogar noch unveröffentlichte Texte der fünf Sprachkünstler*innen

Karten für neun, ermäßigt fünf Euro gibt es an der Kasse im Künstlerhaus, Sophienstr. 2, Tel. 168-41222.

Die Autoren: Hartmut El Kurdi (Foto lks.) schreibt über „Revolverhelden auf Klassenfahrt“ und tritt zuweilen auch als musikalisch begabter „Reverend Al Twang“ auf und schreibt Theaterstücke, (preisgekrönte) Hörspiele, Kinderbücher und Ratgeber für Kinder sowie – von taz bis Stadtkind – heißgeliebte satirische Kolumnen.

Drehbuchautorin Ilo Gansel kam als Schöffin vom Jugendgericht zum Schreiben von Pitches, Exposés und Sozialdramen – wobei auch ihr inzwischen als Regisseur höchst erfolgreicher Sohn Dennis eine Rolle spielte.

Im zarten Alter von vier Jahren verfolgte Jörg Kastner die Erstausstrahlung von "Raumpatrouille Orion" – womit, zum Glück für seine künftigen Leser, sein Interesse für unbekannte Welten geweckt war: Längst ist er bekannt und erfolgreich als Autor von historischen Romanen, Fantasy und Thrillern.

Romancier und Lyriker Marco Sagurna kann mit seinen Texten wie mit Menschen sprechen – und verrät uns vielleicht, wie viele Gedichte man pro Tag lesen muss, bevor man einen Band mit osteuropäischer Poesie herausgeben kann.

Als belesene Literaturkritikerin und vielbeschäftigte Moderatorin ist Margarete von Schwarzkopf so bekannt wie beliebt. Wenn sie selbst schreibt, verwebt die Historikerin in ihre Geschichten stets auch einige Fäden Geschichte.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 15.08.2019


Hochkarätige Literatur an außergewöhnlichen Orten zum Thema „Mut“

Das Literaturfest bringt auch bekannte Stimmen auf die Bühnen.

Das Literaturfest Niedersachsen vereint inspirierende Veranstaltungsformate an außer- und ungewöhnlichen Orten. In seinem 14. Jahr lädt das Fest vom 5. bis 22. September in Niedersachsen und Bremen zu zahlreichen tollen literarischen Veranstaltungen zum Thema „Mut" ein: So geben zu dem Motto sechs junge Autorinnen und Autoren bei einer Wandellesung auf dem Hermannshof in Völksen (Foto) Einblicke - auch tiefe - in ihre Romane über Mut und Selbstbestimmung (06.09.).  

Eine szenische Lesung mit hochkarätigen Schauspielern im Theater Sulingen nimmt Johanna von Orléans in den Fokus (08.09.), die Blackbox im Kulturzentrum Faust in Hannover  erfordert dann auch Mut von ihren Gästen (12.9.).

Und bei der Inititative „Unsere Stadt" liest ein Buch" drehen sich zahlreiche Veranstaltungen um Feridun Zaimaglis Roman „Die Geschichte der Frau", dabei geht es auch um mutige Frauen der Gegenwart. (Programmheft S. 34, Info literaturfest-niedersachsen.de).

Festivalintendantin Susanne Mamzed konnte viele bekannte Künstler*innen gewinnen. Darunter Schauspieler Jens Harzer, Florian Lukas, Boris Aljinovic oder Michelle Barthel, Autoren wie Raoul Schrott, Karen Duve, Feridun Zaimoglu, Juan S. Guse, Katharina Maier, Stefan Schwarz und Bijan Moini sowie zahlreiche  weitere Schriftsteller, Schauspieler, Journalisten und Musiker.

Friedrich von Lenthe, Vorstandsvorsitzender der VGH-Stiftung, betonte: „Die VGH-Stiftung veranstaltet in Zusammenarbeit mit den VGH Regionaldirektionen das Literaturfest Niedersachsen nun bereits seit 13 Jahren.

Intendantin Mamzed reist für das Literaturfest kreuz und quer durch Niedersachsen. © Helge Krückeberg

Immer wieder konzipiert Susanne Mamzed anregende Programme an außergewöhnlichen Orten und mit renommierten Künstlern, die auch neue Zielgruppen und junge Menschen für Literatur begeistern."

Und   „Mut“ ist ein Thema, das bewegt, zu Diskussionen anregt und vielerlei Anknüpfungspunkte bietet. Beim Literaturfest können unsere Besucher verschiedenste Aspekte von Mut unter die literarische Lupe nehmen. Es wird um ermutigende Worte gehen, um eigene und mutige Wege junger Künstler, um neue Perspektiven und couragierte historische Figuren und bekannte Heldensagen, um gesellschaftspolitische Themen, um deutsche Geschichte und und und…, sagte Festivalintendantin Susanne Mamzed mit Blick auf die programmatische Ausgestaltung des Literaturfestes.

Das Literaturfest  Niedersachsen wird von der VGH-Stiftung in Zusammenarbeit mit den VGH Regionaldirektionen, den Historischen Landschaften und Mitveranstaltern vor Ort veranstaltet. NDR Kultur begleitet das Literaturfest als Kulturpartner.

Von Weltenrettern und Alltagshelden am19.09. um 19.30 Uhr CD Kaserne Celle

Am 28. August gibt es die mutige Sonderlesung mit Musik „Rote Nelken“ in der Landesvertretung in Berlin mit den Schauspielern Julia Hansen und Heikko Deutschmann und der Musik von Daniele di Bonaventur und Ensemble. Eintritt frei, anmeldung.lv-niedersachsen  

Karten und Informationen unter literaturfest-Niedersachsen und Tel. 0800/45 66 540.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 01.08.2019   


Mut haben und Mut machen: Schreiben in Diktaturen / 16. September

Autoren müssen immer weiter schreiben

Rabab Haider, Ulla Lenze, Annika Reich (Autorinnen, Berlin) treffen sich zum Saisonauftakt am 16. September im Literarischen Salon.

Wer in Diktaturen oder autoritären Staaten schreibt, braucht Mut. Autor*innen haben da keine Wahl — sie müssen die Welt schreibend wahrnehmen und ihre Wahrnehmungen weiter geben. Weiter leben heißt für sie: weiter schreiben. Bis es nicht mehr geht, wie bei Rabab Haider. Die Kolumnen der syrischen Autorin waren unbequem, ihre beiden Romane auch: sie handelten von Revolution, Feminismus, Minderheiten. Haider erhielt Schreibverbot, musste schließlich fliehen und lebt jetzt in Deutschland. Hier bekam sie Hilfe, auch als Schriftstellerin: „weiterschreiben.jetzt“ hat Annika Reich ihr preisgekröntes Portal genannt, wo Texte von Geflüchteten übersetzt und publiziert werden, und es folgen Lesungen mit prominenter Begleitung.

So traf Rabab Haider die hier bekannte Autorin Ulla Lenze mit weitem Blick auf die Welt. Gezeigt hat Lenze den zuletzt im Roman „Die endlose Stadt“, geschult hat sie ihn bei mehrmonatigen Aufenthalten in Mumbai, Delhi, Istanbul und Damaskus, Rabab Haiders Heimatstadt vor der Flucht aus Syrien.   

​Diese Lesung am 16. September, 20 Uhr, im Literarischen Salon, Königsworther Platz 1, findet in Kooperation mit dem Literaturfest Niedersachen statt. Tickets 10, erm. Euro.


LiteraTour Nord startet am 20. Oktober 2019

Sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren stellen ihre aktuellen Bücher vor.

Die Lesereise um den Preis der LiteraTour Nord ist ein einmaliges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Hochschulen und der VGH-Stiftung. Eingeladen werden sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren, ihre aktuellen Bücher vorzustellen. Zum Schluß wird an eine*n der Teilnehmer*innen der mit 15.000 Euro dotierte Literaturpreis verliehen.

 

Begleitend zu den Lesungen bieten die Professorinnen und Professoren, die auch die Lesungen moderieren, Veranstaltungen an ihren Hochschulen an.

Die VGH-Stiftung fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes.

Die Tour startet wie immer am Sonntagvormittag in Oldenburg, führt am selben Abend nach Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover im Literaturhaus/Künstlerhaus. In dieser Saison lesen:

Norbert Scheuer (20. bis 24. Oktober 2019), Isabel Fargo Cole (10. bis 14. November 2019), Albrecht Selge (24. bis 28. November 2019), Karen Köhler (08. bis 12. Dezember 2019), Daniela Krien (05. bis 09. Januar 2020) und Ulrike Draesner (19. bis 23. Januar 2020).

Fotos in der Reihenfolge der Auftritte.

Mit der Saison 2019/2020 übernimmt Prof. Wilfried Köpke den Juryvorsitz der LiteraTour Nord von Prof. Dr. Sabine Doering, die dem Gremium zuvor fünf Jahre vorsaß.

Weitere Informationen zur Lesereise, den Autorinnen und Autoren unter literatournord


Buchhandlung "Sternschnuppe" hat eigenes Pixi-Buch herausgebracht

Pixi-Buchreihe feiert 65. Jubiläum

Sie sind wirklich nicht besonders groß - doch der Inhalt der wiegt so richtig. Gerade mal zehn mal zehn Zentimeter groß, mit 24 Seiten bestückt und sie werden jedes Jahr über zwölf Millionen Mal verkauft: die erfolgreichste Bilderbuch-Reihe aller Zeiten - die Pixi-Bücher!

Die Groß-Buchholzer Buchhandlung „Sternschnuppe“ hat ihr eigenes Pixi-Buch herausgebracht. Möglich gemacht hat das der Carlsen-Verlag, der mit der Buchreihe im  65. Jubiläumsjahr damit ein besonderes Zeichen setzen wollte und gleichzeitig den lokalen Buchhandel stärken möchte.

Der Carlsen-Verlag hatte inhabergeführte Buchhandlungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Option auf ein personalisiertes Pixi eröffnet. Rund 280 Buchhandlungen zeigten sich von der Idee begeistert. So auch "Sternschnuppen"-Chef Konrad Baumer: „Ich war sofort Feuer und Flamme, wollte unbedingt ein Pixi, in dem unser Laden die Hauptrolle spielt." Dafür musste Baumer allerdings mindestens 1 000 Pixi bestellen.

Die Buchhandlung "Sternschnuppe" reiht sich als Thema in die Pixibuch-Reihe ein. 

In der Pixi-Geschichte wird erzählt „Wir gehen in die Buchhandlung“ d.h. der gemeinsame Besuch einer lesefreudigen Familie im örtlichen Buchladen. Und die Bilder der Geschichte wurden dem Laden individuell angepasst. Dazu Baumer: „Dafür musste ich mein Geschäft aus verschiedenen  Perspektiven und Situationen fotografieren, das wurde dann entsprechend nachgezeichnet.

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Gleich auf mehreren Doppelseiten sowie auf dem Cover ist die „Sternschnuppe“ deutlich zu erkennen. Und noch etwas Interessantes: Die Buchhändlerin im Buch heißt Birgit, so wie die Gründerin und langjährige Chefin der „Sternschnuppe“, Birgit Nerenberg.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.08.2019


Auszeichnungen für Literatur zum Rattenfänger

Rattenfänger-Literaturpreis wird von der Stadt Hameln zum 18. Mal verliehen

Die Stadt Hameln verleiht 2020 zum 18. Mal den mit 5 000 Euro dotierten Rattenfänger-Literaturpreis. Gewürdigt werden mit dieser Auszeichnung Märchen- oder Sagenbücher, fantastische Erzählungen, moderne Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche.

Nach Angaben der Hamelner Kulturverwaltung können sich Autorinnen und Autoren mit Büchern bewerben, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2019 veröffentlicht wurden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.07.2019 



Die Volkswagenstiftung wartet auf wissenschaftliche Nachwuchspublikation

Bis 15. August einreichen: Bewerbung um Förderpreis 2019

Die Ausschreibungsphase für den Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung, mit dem alljährlich die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation ausgezeichnet wird, läuft. Die Einreichungen sind bis zum 15. August 2019 möglich, das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

Ob Geistes- oder Gesellschaftswissenschaften, Kultur- oder Naturwissenschaften, Informatik, Erziehungs- oder Musikwissenschaften – nicht das Fachgebiet ist entscheidend für die Auswahl zum Opus Primum

Die deutschsprachige Publikation muss gut lesbar geschrieben, einem breiten Publikum verständlich und von hoher wissenschaftlicher Qualität sein, um für den Förderpreis infrage zu kommen.

Der NDR Kultur Sachbuchpreis wird bereits im 11. Jahr vergeben.

Die VolkswagenStiftung möchte mit der Auslobung den wissenschaftlichen Nachwuchs darin bestärken, dass Wissenschaftsvermittlung für die Forschung eine zentrale Aufgabe ist. Der Preis richtet sich ausdrücklich an junge WissenschaftlerInnen, die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein sollten.

Alle wissenschaftlichen Erstlingswerke, deren Erscheinungsdatum zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 15. Oktober 2019 liegt, kommen für eine Einreichung infrage. Stichtag für Bewerbungen um den Opus Primum ist der 15. August 2019.
Die Publikationen müssen über die Verlage eingereicht werden, welche sich mit jeweils bis zu drei Titeln bewerben können. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro geht an die Autorin bzw. den Autor und ist zur eigenen Weiterbildung im Forschungsfeld, dem Besuch von wissenschaftlichen Konferenzen oder für weitere Forschungsvorhaben gedacht.

Der Opus Primum wird in jedem Jahr zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis in Schloss Herrenhausen verliehen. Eine Übersicht über alle bisherigen Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie hier: 
bisherige-Preisträger.
Die hochkarätige Jury für den Opus Primum wird von Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, angeführt.
Informationen zum Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung: 
opus-primum

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.05.2019


Lesen, lesen.. - JULIUS-Club motiviert zum Lesen

Sommer-Lese-Spaß vom 21. Juni bis 21. August 2019

In vielen Öffentlichen Bibliotheken begann am 21. Juni die 13. Runde des JULIUS-Clubs der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen. Für Club-Mitglieder stehen bis zum 21. August 2019 in 49 Bibliotheken in Niedersachsen 100 aktuelle Kinder- und Jugendbücher zur kostenlosen Ausleihe bereit. Die Bücher wurden von einer Jury ausgewählt. Eine Liste der teilnehmenden Bibliotheken sowie Portraits der ausgewählten Bücher gibt es im Internet unter julius-club.
Die Bücher reichen von Science-Fiction- und Abenteuerbücher über Liebe und Romantik, Freundschaft und Familie für alle Altersklassen und Geschlechter, Leseerfahrene und Neulinge.

Das Lesen wird belohnt: Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das Julius-Club-Diplom verliehen. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Vielleser-Diplom ausgezeichnet. Die Leistungen können zudem positiv im Schulzeugnis vermerkt werden. Spaß am Lesen zu vermitteln ist Ziel des JULIUS-CLUBs. Das kann über eine attraktive Buchauswahl sowie durch abwechslungsreiche Aktionen in den örtlichen Bibliotheken erreicht werden.
Wenn die Begeisterung für das Lesen erst einmal geweckt ist, werden Textverständnis und Ausdrucksfähigkeit wie selbstverständlich mit gefördert“, betont Dr. Johannes Janssen, Stiftungsdirektor der VGH-Stiftung.
Club-Mitglieder können Auftakt- und Abschlusspartys, Clubtreffen und Lesungen besuchen. Die VGH-Regionaldirektionen unterstützen die Bibliotheken dabei mit großem Engagement. 2019 steht unter anderem ein Workshop mit dem Poetry-Slamer Bas Böttcher auf dem Programm. In vier Bibliotheken gibt er Einblicke in die Kunst der Sprache und JULIUS-CLUB-Mitgliedern, lernen, wie man mit Text-Tricks eigene Stücke erfindet und Ideen verwirklicht. Einen Überblick über alle diesjährigen Veranstaltungen gibt es im JULIUS-CLUB Internetblog:
juliusclub.wordpress.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha,Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 17.05.2019


Niedersächsische Literaturstipendien 2019 vergeben

Björn Thümler: Förderung ermöglicht kreative Weiterentwicklung

Von phantastischen Wesen, dem Weg in ein besseres Leben, Forellen und Maschinen: Kulturminister Björn Thümler hat die Literaturstipendien sowie das Übersetzerstipendium 2019 vergeben. In diesem Jahr fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fünf Autorinnen und Autoren mit insgesamt rund 45.000 Euro.

„Mit den Niedersächsischen Literaturstipendien möchten wir vielversprechende Autorinnen und Autoren ermutigen, ihr literarisches Schaffen weiter zu entwickeln“, sagt Björn Thümler. „Mit den Stipendien tragen wir dazu bei, dass sich Schriftsteller*innen entfalten können und erhöhen ihre Sichtbarkeit.“

Das Jahresstipendium erhält in diesem Jahr Nataly Savina (Foto l.), *1978, für ihr Projekt „Katinkas Spiele“. Das mit 14.000 Euro dotierte Jahresstipendium soll der Autorin ermöglichen, ihr literarisches Projekt voranzubringen. „Katinkas Spiele“ erzählt aus der Perspektive einer Jugendlichen vom Elend Osteuropas und dem Weg in ein besseres Leben im reichen Westen.

Das Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren geht an Annika Scheffel (Foto r.) *1983, für das Projekt „Vilja, der Fee und die Rettung der Welt“. Die Autorin überzeugte die Literaturkommission insbesondere durch die große Leichtigkeit, mit der sie eine Geschichte erzählt, die von Not und Elend handelt. Für die Fortführung des literarischen Werkes erhält Scheffel das mit 8.000 Euro dotierte Stipendium.

Iannis Kalifatidis Foto l.), *1964, bekommt das diesjährige Übersetzerstipendium für die Übersetzung des Romans „Der schwarze Obelisk“ von Erich Maria Remarque ins Griechische. Das Übersetzerstipendium ist mit 7.800 Euro dotiert.

Ein Arbeitsstipendium mit einer Dotierung von jeweils 7.500 Euro erhalten in diesem Jahr Alexander Rudolfi (*1987) für „Willkommen im Bauch der Maschine“ und Leander Fischer, (Foto r,) *1992 für „Die Forelle“. Alexander Rudolfis Text setzt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Leander Fischer setzt in seinem Romanvorhaben literarische Mittel so ein, dass sich unterschiedliche Stimmen zu einer Geschichte fügen.

Die Stipendien werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Literaturkommission vergeben.

Weitere Informationen zu den Literaturstipendien sowie eine Übersicht der bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten seit 2005 unter: literatur/stipendien

MWK / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlichung 15.05.2019


Hölty-Literatur-Preisträger im Dezember im Literarischen Salon

Ein wenig Geduld müssen Literaturfans schon aufbringen

Am 4. Dezember kommt Deniz Utlu zu der Vorstellung seines Romans „Gegen Morgen“ für den ihm der  Hölty-Literaturpreis Hannover verliehen wird. Utlu erzählt in seinem zweiten Roman von einer tiefen Erschütterung und fragt, was uns ausmacht: das, was wir zurückgelassen haben, oder das, was vor uns liegt. In flirrenden Bildern spürt er den Versäumnissen und Potentialen eines Lebens nach sowie der Menschlichkeit, die da beginnt, wo wir nicht auf uns selbst, sondern auf andere achten.

Deniz Utlu, *1983 in Hannover, studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Sein Debütroman „Die Ungehaltenen“ erschien 2014 und wurde 2015 im Maxim Gorki Theater aufgeführt. 

Deniz Utlu © Heike Steinweg

Er verfasste  Kolumnen, Theaterstücke und Essays, er forscht am Deutschen Institut für Menschenrechte und veranstaltet am Maxim Gorki Theater die Literaturreihe „Prosa der Verhältnisse“.

Das Buch erscheint im September. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldung erwünscht.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlichung 23.06.2019  


Überwindung von Unterschieden und zum Entdecken von Gemeinsamkeiten

Daphne Vloumidi begeistert mit ihrem Buch „Quilombo der kleine schmutzige Elefant”

Daphne Vloumidi stellte bei Leuenhagen & Paris den kleinen schmutzigen Elefanten vor. Quilomdo ist ein kleiner Elefant, der aus einem fernen Land auf die Insel Lesbos in Griechenland gekommen ist. Schmutzig und verlassen scheint er ganz fremd und anders zu sein. Dort wird er von Daphne gefunden und mit nach Hause genommen. Sie möchte ihrer Enkelin, die in London lebt, einen Brief schreiben. Sie will erklären, was es bedeutet, dass so viele Menschen als Flüchtlinge auf die Insel kommen und dort ganz fremd sind. Dabei ist er genau so wie alle Kinder dieser Welt, egal, ob sie in Flüchtlingslagern leben oder friedlich mit einem Kuscheltier zuhause schlafen. Auch für die Inselbewohner ist es seltsam, plötzlich so viele Fremde zu treffen das bedeutet Überwindung von Unterschieden und Entdecken von Gemeinsamkeiten.

Daphne Vloumidi und Iannis Troumpounis

Daphne Vloumidi und ihr Ehemann Iannis Troumpounis (Lehrerin und Architekt) führen seit über 20 Jahren ein Hotel auf der Insel Lesbos. Sie beide sind überdies unermüdlichee Unterstützer geflüchteter Menschen. 2012 riefen sie gemeinsam mit deutschen Freunden und Gästen des Hotels die Hilfsorganisation ODYSSEAS ins Leben. Für ihren selbstlosen Einsatz und ihre Zivilcourage bei der Bewältigung des extremen Ansturms von flüchtenden Menschen auf der Insel im Jahr 2015 wurde Daphne im März letzten Jahres in Mailand durch GaRiWo (Garden oft the Righteous Worldwide) ausgezeichnet.

Da sie Ihre Rolle als Großmutter nur aus der Ferne genießen kann – die Familie des Sohnes lebt in Italien – pflegt sie regen Briefkontakt  zu ihren Enkelkindern. So entstand auch  die Geschichte Quilombo, die sie allen Kindern widmet, „die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die ein Zuhause haben und dort friedlich mit ihren Stofftieren schlafen“.

Ob als Vorlesebuch für Kinder ab drei Jahren oder für Leseanfänger, man kann allen Eltern diese berührende Geschichte über den auf Lesbos gelandeten Elefanten nur wärmstens ans Herz legen. Wer seinen Kindern auch unterhaltsam Verständnis und Empfindungen vermitteln will, für den ist dieses liebevolle Büchlein genau richtig.

Bilderbuch. Illustriert von Anna Georgiadou, ins Deutsche übertragen von Birgit Saure. Verlag Metaichmio und Daphne Vloumidi. 1. Auflage Juni 2017. 11,45 € (inklusive Mehrwertsteuer)

Hier kann man das Buch kaufen und bestellen:

Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Lister Meile und über Daphne Vloumidi: Quilombo, der kleine, schmutzige Elefant.

„Quilombo. Der kleine, schmutzige Elefant“, da lesen große und kleine Menschen mit Tränen der Rührung, was die Griechin Daphne Vloumidi über Quilombos lange Reise und sein Ankommen auf Lesbos geschrieben hat. Sie widmet diese Geschichte allen Kindern, die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die in Flüchtlingslagern leben, aber auch denen, die ein Zuhause haben und dort friedlich mit ihren Stofftieren schlafen.

Quilombo läßt sich überzeugen, daß Zähneputzen sein muß!


Büro für Popkultur holt die Criminale in die niedersächsische Landeshauptstadt

Das Krimi-Event des Jahres gastiert vom 14. bis 18. April 2020 in Hannover
Der Staffelstab für die 35. CRIMINALE 2020 wurde an Hannover übergeben. Jörg Smotlacha und Volker Petri von der hannoverschen Agentur Büro für Popkultur übernahmen den Auftrag vom Syndikat, die CRIMINALE 2020 in der niedersächsischen Landeshauptstadt zu organisieren. 

Vom 14. bis zum 18. April 2020 wird es in Hannover nun so richtig kriminell. Der Autoren-Kongress und das facettenreiche Krimi-Festival CRIMINALE sind der Krimi-Treff des Jahres für Autor*innen und Fachbesucher*innen aus Verlagen und Buchhandlungen, Agent*innen, Kritiker*innen, Blogger*innen und natürlich für das interessierte Krimi-Publikum.

Neben zahlreichen Lesungen wird auch der Friedrich-Glauser-Preis, ein wichtiger Krimi-Preise im deutschsprachigen Raum, verliehen. Über 200 Autorinnen und Autoren werden im Jahr 2020 Hannover unsicher machen und kriminell bereichern. Obendrein gibt es eine Auswahl krimineller Geschichten rund um Hannover.

„Wir freuen uns, dass nach neun Jahren Krimifest nun die CRIMINALE nach Hannover kommt“ so Volker Petri. Jörg Smotlacha betonte, dass die CRIMINALE 2020 ein weiterer Meilenstein Hannovers auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 sein kann.

Büro für Popkultur: oben Volker Petri, Henning Chadde, Jörg Smotlacha / unten: Ninia Binias, Jan Egge Sedelies. Foto: Ralf Rohde)

tatworte-Hannover 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.04.2019


Die letzten Geheimnisse der Herrenhäuser Gärten sind gelüftet

Neues Buch enthüllt letzte Geheimnisse der königlichen Anlage

Ohne Frage, der Große Garten in Herrenhausen zählt zu den schönsten Parkanlagen der Welt.

Jetzt lüftet das Buch von Gartendirektor Ronald Clark und Fotograf Marc Theis (Hrsg.) „Großer Garten Herrenhausen“ die letzten Geheimnisse der königlichen Anlage: Verlorene Wappen, mystische Statuen und versteckte Gesichter. Das alles wird enträtselt.

Und was wir schon immer wissen wollten: Warum wurde das Areal schief angelegt, um 2,8 Grad ist die Ost-West-Achse verschoben. Gartenchef Clark: „Keiner weiß warum, aber es kann auch einfach Zufall sein."

Eine Gartenordnung gibt es auch: sie gilt seit 1777 und zählt zu den ältesten in Deutschland. Sie erlaubte schon zu damaliger Zeit Jedermann den Besuch der Anlage.

Großer Moment für den Garten: 1719 sollte die neu errichtete Fontäne im Beisein von König Georg I. in Betrieb genommen werden. Allerdings reichte der Druck damals nicht aus, sie katapultierte den Strahl nur peinliche fünf Meter in die Luft. „Eine Blamage", so Clark. Erst 1720 schoss das Wasser mit der Hilfe eines Harzer Bergwerksingenieurs 35 Meter in die Höhe - und war damit Europas höchste Fontäne – und Georg I. konnte ganz Europa zeigen, dass er es wert war, als hannoverscher Kurfürst das so viel größere und mächtigere britische Königreich in Personalunion zu regieren  Heute schafft sie eine Höhe von knapp 80 m.

Ein Buch, dass viele interessante Informationen in wunderbare Fotos verpackt. 

„Großer Garten Herrenhausen", 29,50 Euro, im Handel und im Museumsshop im Schloss erhältlich, ISBN 978-3-922805-16-8.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigird Lappe, Hannover Woche


Säure-Angriff-Opfer Vanessa Münstermann hat ein Buch geschrieben

Vanessa Münstermann „Ich will mich nicht verstecken" 

Es ist 288 Seiten stark und erscheint unter dem Titel „Ich will mich nicht verstecken", drei Jahre nach dem Säure-Anschlag ihres Ex-Freundes, der ihr auflauert und ihr Schwefelsäure ins Gesicht schüttet.

Vanessa überlebt nur knapp, sie liegt wochenlang im Koma. Ihre linke Gesichtshälfte ist vollkommen entstellt, sie verliert ein Auge und ein Ohr. Über 20 Operationen folgen. Der Weg ist schwer und noch nicht zu Ende, doch sie sagt: „Dieses Unglück ist das Beste, was mir passieren konnte, denn nur so habe ich entdeckt, wie stark ich wirklich bin."

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche