Kunstfestspiele gehen im Herbst an den Start

 

 

 

 

Die meisten Programmpunkte können im Herbst stattfinden

Intendant Ingo Metzmacher und sein fantastisches Team haben in enger Absprache mit Oberbürgermeister Belit Onay in den vergangenen Tagen Szenarien für die Zukunft  entwickelt. So soll die geplante  Laser- und Klanginstallation Fountain Scan von Robert Henke zum 300-jährigen Jubiläum der Großen Fontäne im Großen Garten in Herrenhausen vom 25. September bis zum 8. Oktober gezeigt werden.

Dazu sagt Oberbürgermeister Belit Onay: "Geradezu schmerzlich wird uns bewusst, wie Kunst und Kultur zu den höchsten Gütern unseres Zusammenlebens gehören." Die Aufführung der "Symphonie der Tausend" von Mahler würde ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Aber das große Gustav-Mahler-Konzert, die Achte Symphonie im Kuppelsaal  des HCC wird um ein Jahr auf den 16. Mai 2021 terminiert:  Veranstaltungskalender/Konzerte/Gustav-Mahler-Symphonie-Nr.-8.

Ingo Metzmacher wird Mahlers Achte Symphonie  dirigieren. 

Der Intendant Ingo Metzmacher dankt den Künstlern, dass es möglich wurde, viele Produktionen in den Herbst zu verschieben. Er hoffe, "dass sich die aktuelle Situation bald entspannen wird und wir alle wieder für die Kunst zusammenkommen."

Mit der notwendigen Verschiebung in den Herbst 2020 und Mai 2021 erhalten auch die eingeladenen Künstler eine Perspektive.

Die Tickets für Produktionen, die verschoben werden können, behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Wird eine Veranstaltung endgültig abgesagt oder der Ersatztermin nicht wahrgenommen werden kann, wird der reine Ticketpreis dann dort zurückerstattet, wo die Tickets gekauft wurden. Infos: kunstfestspiele/programm/veranstaltungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 

Und so geht es los!

Bis auf wenige Ausnahmen und einzelne Spielortänderungen ist es den KunstFestSpielen gelungen, ursprüngliche Programmpunkte in den Herbst zu verlegen. Mit der Uraufführung der immersiven Arbeit Vor dem Sturm von krügerXweiss und der Performance no border plants vom Theater an der Glocksee, sind zwei Produktionen aus der Freien Szene dabei. Dazu kommt ein Projekt der Kammermusik-Gemeinde mit einer weiteren Uraufführung.

Das Bühnenprogramm startet am 25.09. 2020 mit Eszter Salamons Mutter-Tochter-Stück MONUMENT 0.7.: M/OTHETRS (Foto r. Alain Roux), das die eigentlich für die Eröffnung geplante Produktion ersetzt. Insgesamt bereichern somit vier neue Produktionen das Programm. Das große Mahler-Konzert wird auf 2021 verschoben, hannover/Veranstaltungskalender/Konzerte/Gustav-Mahler.

Laser- und Klanginstallation Fountain Scan. Foto lks. Willi Brune 
Der weitere Ticketvorverkauf der KunstFestSpiele startet im August, weil dann größere Planungssicherheit besteht. Zu bereits erworbenen Tickets gibt es Informationen auf kunstfestspiele.
Zum Auftakt des zweiwöchigen Onlineprogramms hat Intendant Ingo Metzmacher für die Programmpräsentation des Herbstfestivals zahlreiche Stimmen der eingeladenen Künstler*innen digital zusammengebracht.

Intendant Ingo Metzmacher: „Es grenzt an ein Wunder, dass es uns gelungen ist, das Programm, so wie es war, bis auf wenige Ausnahmen, hinüber zu retten. Und so ist ein sehr geschlossenes Programm entstanden, dass uns in seiner Vielfalt und Abwechslung selber überrascht. In diesem Zusammenhang möchte ich mich insbesondere bei den Herrenhäuser Gärten, dem Deutschen Hockeyclub und unseren Partner*innen und Förderern bedanken, die ohne zu zögern ihre volle Unterstützung zugesagt haben. Ohne diese spontane Zusage hätten wir dieses Wagnis wohl nicht in Angriff genommen.  Wir möchten unseren Künstler*innen die Möglichkeit geben Ihre Arbeiten zu zeigen, denn was wären die KunstFestSpiele ohne sie, die jetzt ganz besonders unsere Unterstützung brauchen. Und wir arbeiten an entsprechend dynamischen Konzepten für die Durchführung der KunstFestSpiele. Das wird klappen.“

KunstFestSpiele/Ute Micha/Sigrid Lappe


Intendant Ingo Metzmacher verlängert Vertrag bis 2023

KunstFestSpiele für alle Generationen öffnen

Die KunstFestSpiele Herrenhausen stehen unter der Leitung von Ingo Metzmacher seit 2016 für ein begeisterndes Festspielprogramm. Jetzt kann sich jetzt auf die Fortsetzung dieser Highlights über 2020 hinaus freuen: Oberbürgermeister Belit Onay (r.) und Ingo Metzmacher (Foto r.) haben am Freitag, 26. Juni, die Verlängerung des Intendantenvertrages um weitere zwei Jahre unterzeichnet.

Das gemeinsame Ziel ist, die überregionale Bedeutung der KunstFestSpiele Herrenhausen weiter auszubauen und dieses einzigartige Festival für alle Generationen zu öffnen.

Die Festspiele stehen damit auch in den Jahren 2022 und 2023 unter der künstlerischen Leitung des international renommierten Dirigenten und Musikers Ingo Metzmacher. Die Gremien des Rates der Landeshauptstadt hatten der Vertragsverlängerung zuvor zugestimmt. Der gebürtige Hannoveraner hat im Zuge einer Neuausrichtung insbesondere die Musik stärker in den Vordergrund gerückt und neue Aufführungsorte erschlossen.

Oberbürgermeister Belit Onay: „Ingo Metzmacher weiß, dass ein Festival Höhepunkte braucht, und er weiß, wie er sie setzen muss. In den vergangenen Jahren hat er es als Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen immer geschafft, Grandioses auf die Bühne zu bringen und das Festival nicht nur in die Stadt hinein zu tragen, sondern auch überregional zu etablieren. Diese Vertragsverlängerung ist ein Zeichen dafür, dass wir die Zusammenarbeit mit Ingo Metzmacher sehr schätzen. Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Kooperation.“

Auch Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf freut:Die Intendanz der KunstFestSpiele Herrenhausen ist für den gebürtigen Hannoveraner und Kulturvisionär Ingo Metzmacher eine Herzensangelegenheit.“ und „Wir sind sehr glücklich, Ingo Metzmacher mit seiner außerordentlich hohen künstlerischen Kompetenz hier in Hannover zu haben – auch mit dem Blick auf die laufende Bewerbung um den Titel, Kulturhauptstadt Europas 2025‘“.

Intendant Ingo Metzmacher: „Die KunstFestSpiele verstehen sich als ein Fest für die ganze Stadt und ihre Bewohner*innen. Wir wollen in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, ein immer breiteres Publikum für die Festspiele zu begeistern. Wir haben viele Ideen, wie dies gelingen kann, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den vielen internationalen Künstler*innen, die die außergewöhnliche Atmosphäre bei den KunstFestSpielen sehr schätzen. In diesem Jahr stehen wir mit der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Wir sind fest entschlossen, mit dem in den Herbst verlegten Festival ein positives Signal für die Zukunft zu setzen.“

LHH/Ute Micha, Sigrid Lappe/Fotos M. Falk