AUSSTELLUNGEN und AKTIONEN


„Wer suchet der findet“ – Wo sind die Ostereier im Historischen Museum?

Suchspiel in der Ausstellung „Geschichte spielen mit Playmobil“ in den Osterferien

Für die Osterferien hat sich das museumspädagogische Team des Historischen Museums für den 9. bis 23. April ein neues Suchspiel ausgedacht. In der Sonderausstellung „Geschichte spielen mit Playmobil“ wurden 10 farbige Eier versteckt. Wenn sich die jungen Museumsgäste  die Ausstellung genau anschauen, können sie diese Eier finden und den Fragebogen beantworten. Ist das Rätsel gelöst, wartet an der Kasse eine kleine Überraschung.

Wer die Sonderausstellung noch ansehen möchte, kann dies noch bis zum 28. April tun. Fast 50.000 Besucher waren bisher zu Gast.  

Vielleicht ein Ei bei dem Playmobil-Poeten? Foto Quelle Yelp

Am letzten Tag der Ausstellung am 28. April erwartet die Museumsgäste ein Flohmarkt mit PLAYMOBIL-Spielzeug von 11.30 Uhr bis 15 Uhr und die letzte Führung mit dem Künstler und Leihgeber der Sonderausstellung Robert Packeiser um 15 Uhr.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.04.2019 


Verlängerung für »GodboX« im Kunstverein

Der Kunstverein zeigt »GodboX« des medienübergreifenden Künstlers Manuel Graf

Die Show mit ihren aufwendigen Rauminstallationen wird bis 21. April 2019 verlängert.

In seinem künstlerischen Œuvre verfolgt Manuel Graf (*1978 in Bühl, lebt in Düsseldorf) eine kritische Auseinandersetzung an der Grenze zwischen Gesellschaftsutopie und realer Lebenswirklichkeit. Präzise beobachtet, offenbaren seine Arbeiten einen kaleidoskopartigen Blick auf die menschliche Existenz, der sich nicht nur auf das Hier und Jetzt beschränkt, sondern auch im Rückblick unsere Kulturgeschichte zu deuten versucht.

Goodbox, Manual Graf

Die Ausstellungsräume sind die Heimat aufwendiger Objekte, Filme und Installationen, die Querbezüge zwischen Religion und Architektur, Wissenschaft und Pop-Kultur, Archäologie und Aberglaube aufstellen. Mittels digitaler Techniken wie der 3D-Animation und des Architektur-Renderings verknüpft Graf insbesondere in seinen filmischen Arbeiten Themengebiete, die immerzu auch eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Territorien (Orient und Okzident) wie auch historisch übergreifenden Zeitebenen herstellen. Exkursionen über die Architektur von Gotteshäusern erfahren ihre inhaltliche Fortsetzung innerhalb des Ausstellungsraums als installative Inszenierung. Die Gegenüberstellung von Realem und Virtuellem erweitert sich in seinem Werk auch um die Frage, ob die neuen technischen Errungenschaften unserer Gesellschaft die erhoffte Utopie ermöglichen oder stattdessen ein dystopisches Szenario entstehen lassen. 

Kunstverein Hannover/Kunstverein, Eintritt: 6, ermäßigt 4 Euro

kunstverein-hannover.de/ausstellungen

Themenausstellung „Artistic Intelligence“, die richtungsweisende Künstler*innen und Pionier*innen der KI präsentiert.

Am 3. Mai um 20.00 Uhr eröffnet der Kunstverein Hannover die umfangreiche Themenausstellung „Artistic Intelligence“, die richtungsweisende Künstler*innen und Pionier*innen auf dem Feld der künstlichen Intelligenz präsentiert.

Im umfangreichen Rahmenprogramm der Ausstellung wird u. a. Mario Klingemann – einer der führenden KI-Künstler – die künstlerische Praxis mit Algorithmen und künstlichen neuronalen Netzwerken erörtern (Mi. 12.06., 19.00 Uhr). Weiterhin blickt einer der führenden Pioniere zum Thema KI, Oswald Wiener, auf die jüngsten technologischen Entwicklungen (Mi. 19.06., 19.00 Uhr).

Während der Ausstellungsdauer wird zudem eine Filmreihe zum Thema KI im Kommunalen Kino des präsentiert, die den zeitlichen Bogen von „Metropolis“ (1927) bis „Hi, A.I.“ (2019) spannt.

Eine Besonderheit im breiten Vermittlungsprogramm des Kunstvereins Hannover stellt das innovative Kunstvermittlungsprojekt „Eliza, Siri, Alexa und Co.“ dar, bei dem Schüler*innen entdecken, wie Chatbots funktionieren, und spielerisch einfache Programmierbefehle erlernen.

kunstverein-hannover.de/ausstellungen/2019-/artistic-intelligence

Kunstverein / Hannover Woche

Veröffentlicht 09.04.2019


Weimar freut sich über neues Bauhaus-Museum

Das neue Bauhaus-Museum ist in Weimar eröffnet worden.

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar, hat die Stadt ein neues Museum über die berühmte Design- und Architekturschule die Türen aufgemacht.

Der Neubau - ein riesiger Glas-Betonkubus - wurde nach Plänen der Berliner Architektin Heike Hanada am Wochenende zum Leben erweckt. Auf 2 000 Quadratmetern sind 1 000 Sammlungsobjekte der Klassik Stiftung zu betrachten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Veröffentlicht 07.04.2019