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Im lichtdurchfluteten Fagus-Werk wurde das Bauhaus-Jahr eröffnet

Hier zeigt das Bauhaus-Design seine volle Pracht

Im lichtdurchfluteten Fagus Werk in Alfeld wurde das Bauhaus-Jahr in Niedersachsen am 15. Februar eröffnet. Die vor 100 Jahren gegründete Design-Bewegung feiert und zeigt welche Spuren davon im Nordwesten zu finden sind. Da gibt es zum Beispiel Alfeld: Das Fagus-Werk (1911 erbaut) war das Erstlingswerk des Architekten Gropius. Die Schuhleistenfabrik gilt als Schlüsselbau der Moderne und ist UNESCO Weltkulturerbe (Foto Fagus Werk). fagus-werk.com

In Hannover: Die Ausstellung „Auf dem Weg zum Bauhaus. Das Erwachen der Moderne in Niedersachsen“ wird bis 15. Mai im Landesdenkmalamt denkmalpflege.niedersachsen.de gezeigt.

Auch das Sprengel Museum widmet sich bis zum 15. Mai dem Bauhaus-Jahr mit der Fotoausstellung des Bauhaus-Fotografen Umbo.

Aus Bremen stammt der Pionier des Industriedesigns, Wilhelm Wagenfeld. Sein Werk, die Tischleuchte von 1924 (Foto rechts), ist  Ausstellungsthema im Wagenfeld Haus (ab 23. Mai). Auch Bremens Stadtmusikanten-Schöpfer Gerd Marcks war Bauhaus-Lehrer.

Und in Celle:  Da sind es Siedlungen und Bauwerke von Otto Haesler. Sie prägen hier das Stadtbild. Vorzeigeobjekte sind zum Beispiel die Volksschule, die Altstädter Schule oder die Siedlung Blumläger Feld. Und noch ein Vorzeigeobjekt für den Bauhaus-Stil ist das Rektorenhaus (Foto lks.) sowie das Direktorenhaus in Celle von Otto Haesler.

otto-haesler-stiftung.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


„Wir sind auf der richtigen Strecke"

Stadt holt auch Wirtschaft mit ins Boot Kulturhauptstadt

Immer mehr Menschen unterstützen die Bewerbung Hannovers um den Titel als Europäische Kulturhauptstadt. „Wir sind auf der richtigen Strecke" - mit  dieser Botschaft hat Kulturmanager Oeds Westerhof die Politiker begeistert. Jetzt würden lose Enden zu einem guten und stabilen Netz geknüpft, meinte Andreas Markurth (SPD).

Denn bei der Bewerbung will die Stadtverwaltung auch die Wirtschaft mit ins Boot holen. Dazu wurden 20 Vertreter großer Unternehmen eingeladen, einen sogenannten Unterstützerkreis zu bilden.

„Geld, Personal, Ideen oder Publizität" hält Westerhof als Engagement für machbar. Die Stadt muss in dem Bid-Book darlegen, woher das Geld kommt und wohin es fließen soll. Als Kosten ist eine Summe von 40 bis 70 Millionen Euro im Gespräch. Das Geld soll nicht nur aus der Stadtkasse fließen, auch Sponsoren und Stiftungen sollen sich beteiligen. In Aussicht stehen zudem noch Fördermittel des Landes Niedersachsen."

Und die Politik lobt die Aktion Kultur-Kiosk: Die Ideenbörse für die Kulturhauptstadt-Bewerbung tourt seit diesem Jahr durch alle Stadtteilbezirke. Bürgermeistern würde so der Begriff Kulturhauptstadt nähergebracht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest vom 9. bis 11. August 2019 hat schon begonnen

Drei Tage ein "kleines Woodstock"

Noch ist Winter, doch die drei relaxten, musikalisch vielfältigen Open-Air-Tage im Sommer sollten in den Kalender geschrieben werden, denn der Vorverkauf für das 36. Fährmannsfest hat heute begonnen. Noch eine sensationelle Nachricht: Beim Fährmannsfest-Spezial am 9. August wird Kettcar ein Headliner-Konzert der besonderen Klasse mit eindrucksvollem Bühnenbild geben. Es wird der einzige Auftritt der Hamburger Rock-Band in Niedersachsen im Sommer 2019.

Kettcar © Living Concerts (Quelle)

Und am Sonnabend, 10. August, erwartet die Zuschauer ein bunter Mix aus Beliebtem, Überraschendem und Entdeckungswürdigem mit rund 20 Bands auf der Musik-und Kulturbühne. Die Tickets für das Fährmannsfest-Spezial mit Kettkar kosten 25 Euro, für den Fährmannsfest-Sonnabend elf Euro und das Kombi-Ticket für das Fährmannsfest-Spezial und den  Sonnabend gibt es für 35 Euro, jeweils plus Gebühren. Schnell sein ist hier angesagt! Für den Sonntag sowie das Kinderfest ist der Eintritt frei. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche