Infa nicht so besucherstark wie im letzten Jahr

Zufriedene und nicht zufriedene Aussteller

Mit einem turbulenten Wochenende verabschiedete sich die infa 2017: Tausende Kinder erstürmten zur „Infalino“ die Kinderparadies und die Festbühne und hatten mächtig Spaß. Highlights: Tatütata... Feuerwehrmann Sam ist da!(der kommt übrigens am 25. Oktober ins Theater am Aegi) und die Signierstunde von Ingo Siegner, der mit seinem wunderbaren Buch "Der kleine Drache Kokosnuss" Kinder glücklich macht. Foto FAHeckmann)

Nach acht Tagen der Lifestyle-Messe weist die Bilanz 183 000 Besucher (im letzten Jahr waren es 191 000) auf, das sind 8 000 Messegäste weniger als im letzten Jahr.

Infa-Chefin Carola Schwennsen führt das auf das schöne Wetter am ersten Wochenende - und nicht zu vergessen - die Wahl zurück. „Das hat sicherlich dazu geführt, dass sich der eine oder andere gegen einen Messebesuch entschieden hat, nach der Wahl den Restsonntag im Freien zu verbringen.

Die überwiegende Anzahl der 1 470 Aussteller war zufrieden – aber es gab auch viele unzufriedene, insbesondere in den Hallen 19 und 20, die zur nächsten Infa in 2018 nicht wiederkommen wollen. Ihrer Meinung nach fehlte es an mitreißender Unterhaltung. Die war im letzten Jahr durch Musiker gegeben, die die Halle zum Beben und die Gäste in Kauflaune brachte.

Wo sie auftauchten, erfreuten sie das Publikum: Die Parade der phantasievollen Truppe mit Stelzenläufern und einem "Jules-Verne-Mobil". Foto S. Lappe 

Jeder Besucher so wurde errechnet, gab im Schnitt 317,40 Euro aus im Vorjahr waren es nur 249,20 Euro.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Das war Rekord: Infa-Sternfahrt mit 800 Oldtimern

Seit 2008 gehört die Oldtimer-Sternfahrt zum Highlight des Messeprogrammes der infa - am ersten Sonntag kamen 800 Automobile und Motorräder zur Sternfahrt. Zu sehen waren exclusive Modelle wie z.B. ein Volvo PV 444, ein Tatra 603 mit V-Motor , aus den 1960er, oder ein 1959er Austin Hearley Spirit. Damit hat sich die Teilnehmerzahl gegenüber der Sternfahrt von 2008 verzehnfacht.

Der infa-Sprecher Lars Penningsdorf: „Die Sternfahrt hat sich inzwischen zu einem absoluten Highlight am ersten infa-Wochenende entwickelt. Die Stimmung ist toll, und die Fahrzeuge sind ein echter Blickfang für die Besucher.“

Ob Auto oder Motorrad – einzige Bedingung ist, dass es wirklich Oldtimer sind, sie also mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe