Krankenhaus Siloah wird für seine Barrierefreiheit ausgezeichnet

Der Sozialverband Deutschland hat das Krankenhaus Siloah für seine Barrierefreiheit ausgezeichnet.

Im Siloah ist Menschen mit einem Handicap möglich, sich ungezwungen in dem Gebäude zu bewegen und orientieren, sagte Klaus Wedemeier vom Sozialverband bei der Übergabe der Plakette.

Vom Sozialverband Deutschland wurden in den letzten zwei Jahren zehn vorwiegend öffentliche Gebäude in der Region Hannover ausgezeichnet, unter anderem auch das Vinzenzkrankenhaus in Kirchrode.

 


Erneute Auszeichnung für das Vinzenzkrankenhaus Hannover

 Konzept zur nächtlichen Betreuung von Demenzerkrankten gewinnt zweiten Preis der Alzheimer Gesellschaft

Für ihr Konzept zur „Betreuung für unruhige und kognitiv eingeschränkte Patienten durch Sitzwachen in der Nacht“ als Ergänzung zum bereits 2016 ausgezeichneten Rahmenprojekt „Das Vinzenzkrankenhaus auf dem Weg zum Demenzsensiblen Krankenhaus“ hat das Krankenhaus Hannover den zweiten Preis der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen für „Besonders demenzsensible Projekte“ gewonnen.

Es freut uns sehr, dass die Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen das von unseren MitarbeiterInnen erarbeitete neue Projektkonzept wieder ausgezeichnet hat“, so Geschäftsführer Michael Hartlage. „Aufgrund des demografischen Wandels nimmt die Diagnose ‚Demenz‘ bei der Behandlung des eigentlichen Krankheitsbildes an Bedeutung rapide zu. Wir haben den Handlungsbedarf frühzeitig erkannt und nehmen uns des Themas seit zwei Jahren umfassend an.“ Bereits 2015 hat das Vinzenzkrankenhaus zwei Stabsstellen für Demenzbeauftragte geschaffen und unter anderem Fort- und Weiterbildungsprogramme für alle Mitarbeiter konzipiert.

(v.l.) Dr. theol. Matthias Fenski, Krankenhausdirektor des Vinzenzkrankenhauses Hannover, Sigrid Müller-Zenner, Demenzbeauftragte des Vinzenzkrankenhauses Hannover, Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, und Prof. Jürgen Brommer, Vorstandsvorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen. Bildnachweis: Vinzenzkrankenhaus Hannover

„Wir freuen uns sehr über diese erneute Auszeichnung und über das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Wir werden die Summe unter anderem für die Schulung der Sitzwachen verwenden“, erklärt Sigrid Müller-Zenner. „Außerdem werden die neuen Mitarbeiter natürlich für ihre Nachtdienste entlohnt – auch dafür brauchen wir die nötigen finanziellen Mittel.“

Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt lobte die hohe Praxisorientierung der ausgezeichneten Projekte und unterstrich die Bedeutung des Themas Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus. „Mein Dank geht an die Krankenhäuser, die mitmachen, denn wir brauchen Lösungen für diese Menschen und Häuser, die sich des Themas annehmen.“  


Bessere Beratungen der Schulen in Inklusion

Im nächsten Schuljahr wird es auch in Hannover ein Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI) geben. Sofort nach den Herbstferien hat eine Planungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen, ab dem1. August 2018 soll das Zentrum dann richtig tätig sein. Insgesamt starten dann in Niedersachsen 28 Planungsgruppen, elf Beratungszentren gibt es bereits. Ein RZI soll dann Schulen, Studienseminare und Schulträger, Lehrer, Eltern und andere Mitarbeiter beraten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Die Industrie in Niedersachsen will berufliche Bildung stärken

Aus Sicht der Industrie in Niedersachsen muss die Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Stärkung der beruflichen Bildung Arbeitsschwerpunkte der neuen Landesregierung werden. Außerdem fordern die sieben niedersächsischen Industrie-und Handelskammern eine bessere Infrastrukturfür die Umsetzung der Digitalisierung. Ein flächendeckender Breitbandausbau in Glasfasertechnik sei für schnelle Datenübertragungen unabdingbar, hieß es.


Für Sonderpädagogen soll eine Vereinbarung her

Kultusministerium und Schulhauptpersonalrat wollen in absehbarer Zeit eine Kooperationsvereinbarung zum Einsatz von sonderpädagogischem Personal zur Betreuung von Inklusionskindern an Regelschulen unterzeichnen. Sonderpädagogen sowie die pädagogischen Inklusionskräfte sind nach Ansicht von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) fester Bestandteil innerhalb und außerhalb des Unterrichts. Außerdem müsse ihre Rolle klar definiert werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe