Bildungsmesse didacta 2018

Die Bildungsmesse vom 20. bis 24. Februar auf dem Messegelände Hannover

Bildung ist Zukunft: Auf der didacta 2018 belegen mehr als 800 Aussteller 33 000 Quadratmeter in drei Hallen.

Die vier Schwerpunkte der Internationalen Fachmesse: Frühe Bildung, Schule / Hochschule, Berufliche Bildung / Qualifizierung und didacta Digital: Deutschlands wichtigste Bildungsmesse dreht sich nur um diese zentralen Themen.

Es stehen 1 400 Veranstaltungen auf dem Programm.

Die didacta setzt auch organisatorisch Maßstäbe: WLAN, App und Web auf Schritt und Tritt.

Wichtige Termine auf der didacta für Freitag, 23. Februar, (Auszüge): 11 Uhr. „Traumjob Schule: Wie wird der Lehrberuf wieder attraktiver?“; Podiumsdiskussion mit Grant Hendrik Tonne, Kultusminister Niedersachsen, Birgit Hesse Kultusministerin Mecklenburg-Vorpommern und Ties Rabe, Schulsenator Hamburg im Forum Bildung, Halle 12, Stand C45 .

Um 12.15 Preisverleihung des Landespreises „schule digital.niedersachsen“ in Halle 12.

14 Uhr: „Fake News und Demokratieverständnis - Bildungspolitische Herausforderungen“ Diskussion in Halle 12 und um 16.30 Uhr: Preisverleihung „Deutscher eTwinning-Preis 2017- Auszeichnung europäischer Internetprojekte Pädagogischer Austauschdienst (PAD).

Der letzte Messetag der didacta, der 24. Februar, steht ganz im Zeichen der Familie bzw. der Eltern und Kinder: „Wie verändert die digitale Kommunikation der Jugendlichen die Schule?“ – Auf diese Frage erhalten Besucher im Rahmen des Vortrags von Philippe Wampfler eine erste Antwort (11 bis 12 Uhr, Forum Bildung, Halle 12, Stand C45).

Der Samstag ist besonders der Kindertagespflege gewidmet und bietet zu diesem Thema zahlreiche Veranstaltungen an. Wer gerne mit seinen Kindern anreisen möchte, hat die Möglichkeit, die Kinderbetreuung des Betriebskindergartens „Hermes Kids“ für Kinder von ein bis sechs Jahren zu nutzen (Weitere Informationen: www.didacta-hannover.de/de/anreise-aufenthalt/services/).

Der Messesamstag auf der didacta 2018 lockt mit Angeboten für die ganze Familie. Foto Deutsche Messe

Die didacta wartet auch am letzten Messetag mit vielen Sehenswürdigkeiten auf, wie beispielsweise Spiel- und Lernzeug, Präsentationen von familienfreundlichen Lernorten (phaeno, Autostadt) und zahlreiches Lehr- und Lernmaterial für den schulischen und privaten Gebrauch.

Die nächste didacta wird erst wieder in drei Jahren in Hannover ausgerichtet, also sollte die Chance genutzt werden, sie noch einmal am Messe-Samstag zu erleben.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

Projekte werden im Lichthof der Leibniz Universität zu sehen sein

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forschttreten die „jungen Forscher“ im Lichthof der Leibniz Universität Hannover gegen einander an.

Wie funktioniert das: Der Geschmackssinn von Bienen, Innovative Kunststoffe der Zukunft, neue Methoden, Lebensmittel frisch zu halten, oder eine neuartige Zuckerwattemaschine zu entwickeln. Das sind nur einige der Themen, mit denen die Teilnehmer*Innen von „Jugend forscht“ antreten werden.

Auch das gehört dazu: reger Austausch zwischen den Wettbewerbsteilnehmer*innen.

Am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. Februar, präsentieren Schüler*Innen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ ihre entwickelten Projekte aus den MINT-Bereichen (Mathematik, Ingenieur-, Naturwissenschaften und Technik) im Lichthof der Leibniz Universität, Welfengarten 1.

Die Ausstellung ist am Donnerstag, 22. Februar, von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr  und am Freitag, 23. Februar, von 9 bis 12 Uhr zu besichtigen.

Eine unabhängige Jury entscheidet, welche der ausgestellten Projekte sich für die Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ qualifizieren. Die Preise werden am Freitagnachmittag vergeben. Die Jurymitglieder kommen aus der Hochschule, aus der Wirtschaft und anderen Einrichtungen. Der Regionalwettbewerb wird von den Kooperationspartnern MTU Maintenance Hannover GmbH, Region Hannover und Leibniz Universität Hannover ausgerichtet.

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Die Italienerin an der Leine

2018 ist  für die Basilika St. Clemens ein besonderes Jahr

Die Katholiken in der Region Hannover können den 300. Geburtstag ihrer Mutterkirche feiern. Das Motto des Jubiläumsjahres: „Zukunft würdigt Geschichte“ – und das mit über 70  Veranstaltungen.

4. November 1718: Bischof Agostino Steffani, seit 1709 Apostolischer Vikar für Ober- und Niedersachsen, weiht den ersten katholischen Kirchbau nach der Reformation in Hannover, die Kirche St. Clemens ein. Es ist die Geburtsstunde der „Italienerin an der Leine“.

„In 300 Jahren hat sich vieles ereignet – das wollen wir mit einem großen Jubiläumsprogramm gebührend feiern“, sagt Propst Martin Tenge als Leiter der Kirche und somit Hausherr von St. Clemens.  „Die Kirche war schon immer die Heimat für Katholiken aus aller Welt“, betont Tenge, und weiter „Wir stehen im Dialog mit der Stadt, ihren Bürgern und der Politik“. So erklärt sich der Leitgedanke des Jubiläums: „Zukunft würdigt Geschichte.“ Auftakt des Jubiläums war am 21. Januar ein Festgottesdienst unter dem Motto „Zukunft würdigt Geschichte“.

„Für mich gehört die Basilika St. Clemens zu den bedeutendsten christlichen Wahrzeichen Hannovers“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Die zweite Schirmherrin Doris Schröder-Köpf würdigt St. Clemens als einen Ort, in dem Zugezogene, Flüchtlinge und Vertriebene immer wieder eine neue Heimat gefunden haben: „Diese Gemeinschaft und das Füreinander-da-Sein sind Ausdruck gelebter Mitmenschlichkeit.“

 Der 300. Geburtstag wird mit über 70 Veranstaltungen gefeiert, zum Beispiel bei der Geburtstagsfeier am 29. April: „Da lassen wir die Basilika hochleben.“ 
Im Mai wird im Historischen Museum die Sonderausstellung  „Katholisch in Hannover: Menschen, Geschichten, Lebenswelten“ eröffnet. Den gleichen Titel trägt ein wissenschaftliches Lesebuch zum Jubiläum, das Mitte 2018 erscheinen wird. Dazu eine kleine Wanderausstellung auf Reisen gehen. „Aber es wird auch fröhlich gefeiert“, verspricht die Projektkoordinatorin Jarosch von Schweder.

 

Propst Tenge und Frau Jarosch von Schweder stellen das umfangreiche Programm vor.

Das Jubiläumsprogramm kann unter: www.300jahre-basilika-st-clemens.de , Auszüge auch unter http://www.neues24.com/tipps-termine.html heruntergeladen werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“

Info-Vorträge zu "Begrüntes Hannover"

Projekt „Begrüntes Hannover“: „Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“

Es werden Vorträge für am urbanen Grün Interessierte im Neuen Rathaus geboten.

21. Februar, 18 Uhr, Mosaiksaal: „Grüne Oasen in Innenhöfen – Visionen und Erfahrungen“. Wie in Hannover-Linden aus betonierten Hinterhöfen schon vor 30 Jahren kleine Oasen in der Großstadt wurden und was heute alles möglich ist, präsentiert Landschaftsarchitekt Thomas Ostermeyer vom Büro Freiraumplanung.

Ein weiterer Vortrag am 7. März, 18 Uhr, im Gobelinsaal trägt den Titel „Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?“

Die Vorträge sind kostenfrei. Weitere Informationen zur Vortragsreihe, zum Förderprogramm, von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und der BUND Tel. (05 11) 70 03 82 47.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


A-Cappella schallt es vom 5. bis 13. Mai in Hannover und Region

Die 18. Internationale A-cappella-Woche wie immer mit Superprogramm

Schon das bereits ausverkaufte Warm-Up-Konzert mit den großartigen Künstler-Gruppen Vocal Line und Vivid Voices zeigt, dass die diesjährige Internationale A-cappella-Woche die Volljährigkeit vom 5. bis 13. Mai gebührend feiern wird.

Mit 15 Ensembles aus acht verschiedenen Ländern werden auch 2018 wieder bekannte Künstler der Szene ebenso wie Newcomer und regionale Gruppen auf den Bühnen in Hannover und der Region stehen.

Die Sängerinnen und Sänger zeigen ein weiteres Mal sehr eindrucksvoll, wie vielseitig die menschliche Stimme eingesetzt werden kann.

 

Wieder das Highlight: Der Abschluß im Kuppelsaal

Ob Klassik, Weltmusik, Jazz, Pop, Funk oder Beatboxing: Das Line Up wird abwechslungsreich, alle Genres werden vertreten und für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wie jedes Jahr steht der vierte Act des Abends noch nicht fest, sondern wird erst auf Facebook durch den Video-Wettbewerb A-CAPIDEO entschieden.

Außerdem wird es wieder einen Workshop geben.

Das Abschlusskonzert findet am 13. Mai zum zweiten Mal im Kuppelsaal des HCC statt.

Das detaillierte Programm unter www.acappellawoche.com.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Offene Universität für Frauen

Neuer Leibniz Uni-Kursus für Frauen im Sommersemester

Am 5. April beginnt der Vormittagskurs „Wissen – Kompetenzen – Bildung“.  Für Frauen aller Altersstufen und Bildungsabschlüsse, die sich neu orientieren und weiterbilden möchten, bietet die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung der Leibniz Universität ihr viersemestriges Programm mit folgenden Schwerpunkten an: Aneignung und Training von Schlüsselkompetenzen (Lernen, Kommunikation, Konfliktbearbeitung, Zielfindung etc.), Bearbeitung von Themen rund um gesellschaftliche Strukturen und deren Wandel (Frauenlagen und -rollen, Arbeitswelt, Demokratie, Globalisierung etc.) einhergehend mit der Aneignung wissenschaftlicher Techniken und Denkweisen zur selbstständigen Weiterbildung.

Die Kurse finden dienstags und donnerstags jeweils von 8.45 bis 12 Uhr statt (außer in den Schulferien)

Informationsveranstaltungen dazu finden noch am 22. Februar und 6. März jeweils um 10 Uhr in der Leibniz Uni Hannover, Schloßwender Str. 7 ( Backsteingebäude in der Hofmitte) statt. Auskunft: Britta Jahn (0511/762-19108), Shahrsad Amiri (762-14194) oder unter www.zew.uni-hannover.de/offene_universitaet_fuer_frauen.html

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Neurobionik-Stiftung sammelt viel Geld ein und feiert bei der VGH

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann: 170 000 Euro für die Forschung

Das ist eine ganz starke Bilanz – 170 000 Euro wurden für die Forschung eingesammelt und das in Zeiten der Niedrigzinspolitik. Dadurch ist es der Neurobionik-Stiftung gelungen, auch für 2017 mehrere Forschungsvorhaben zu unterstützen.

Mit dem Forschungsvorhaben sollen langfristig die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems vorangetrieben werden. „Nur durch die von vielen Sympathien für unsere Arbeit getragenen Spenden konnten wir dieses Finanzierungsprogramm für unsere Forschungsprojekte ermöglichen“, unterstreicht Stiftungsvorstandschef Klaus Goehrmann.

 

Jahresversammlung der Internationalen Stiftung Neurobionik: Stiftungsvorstand Klaus Goehrmann, INI-Präsident Prof. Madjid Samii und VGH-Vorstandschef Hermann Kasten. Quelle: Clemens Heidrich

Die Stiftung Neurobionik war mit ihrer Jahresversammlung in der VGH-Versicherung am Schiffgraben zu Gast. Hausherr und VGH-Vorstandschef Hermann Kasten begrüßte die Gäste, darunter Scorpions-Sänger Klaus Meine und Erich Barke, Ex-Präsident der Leibniz-Universität, und Friedhelm Haak, ehemaliger Aufsichtsratschef der Mediengruppe Madsack.

Verknüpft ist die Stiftung mit dem weltweit tätigen International Neuroscience Institute (INI) in Hannover. Die Privatklinik, die der INI-Präsident Professor Madjid Samii1989 gegründet hat, ist auf Erkrankungen des Nervensystems spezialisiert.

170 000 Euro stellte die Stiftung in 2017 für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung. Damit unterstützte sie einen internationalen Neurochirurgenkongress, dessen Vorträge so per Livestream in alle Welt übertragen wurden.

Fördern konnte die Stiftung auch wieder das Projekt eines Mittelhirnimplantats von Hörspezialist Prof. Thomas Lenarz von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Außerdem gingen Stipendien an fünf Nachwuchswissenschaftler der MHH und der Leibniz-Universität Hannover.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Mahnende Worte: Portale müssen mit offenen Karten spielen

Vergleichs- und Bewertungsportale gibt es massenhaft, und immer öfter müssen sich Gerichte mit ihnen befassen.

Eine deutliche Linie zeigt sich in einem Punkt: Die Portale können grundsätzlich eine Hilfe sein, die Nutzer müssen aber klar erkennen können, wo die Neutralität aufhört und die Geschäftsinteressen des Portals beginnen.

Bei Check24, eines der größten Vergleichsportale, muss nach einem Urteil des Münchner Oberlandesgerichts deutlich darauf hingewiesen werden, daß es nicht nur Versicherungen vergleicht, sondern auch für deren Vermittlung Provision einkassiert (Az: 29 U 3139/16).

Im Fall eines Bestattungsdienstleisters hat der BGH eine klare Darstellung des Geschäftsmodells verlangt (Az: I ZR 55/16). Dort schafften es nur Anbieter auf die Liste, die dem Portal eine Provision zahlten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Niedersachsens Gerichte suchen händeringend Schöffen

In vielen Prozessen sind die Schöffen unverzichtbar.

Niedersachsens Gerichte suchen rund 3 400 Schöffen für 2019 bis 2023.

Die ehrenamtlichen Schöffen sind in Hauptverhandlungen bei allen wichtigen Entscheidungen gleichberechtigt mit den Berufsrichtern und haben damit auch bei Urteilsfindungen gleiches Stimmrecht. Voraussetzung für die ehrenamtlichen Richter: Sie müssen zwischen 25 und 70 Jahre alt sein.

Bewerbungsbögen gibt es in allen niedersächsischen Bürgerämtern und auf Anfrage bei der Stadt unter der Telefonnummer:  (0511) 16 84 01 76.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Grünes Licht für Ausbau des Großen Wellenkanals

Leibniz-Universität forscht an Offshore-Windanlagen

Für den Ausbau des Großen Wellenkanals im Forschungszentrum Küste (FZK) stehen alle Zeichen auf Grün!

Im Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags wurde dem Großprojekt am Standort Hannover-Marienwerder zugestimmt und damit ist der Weg für den Ausschreibungs- und Baubeginn frei.

Mit 300 Metern Länge, fünf Metern Breite, sieben Metern Tiefe und bis zu zwei Metern Wellenhöhe gehört der Große Wellenkanal bereits jetzt zu den größten seiner Art. Die geplante beträchtliche Erweiterung eröffnet den Wissenschaftlern neue Forschungsmöglichkeiten: Es soll zeitgleich vor Ort getestet werden, wie Bauwerke im Meer den Belastungen durch Wellen und Strömung standhalten können. Mit dem Ausbau wird dafür ein weltweit bislang fehlender Teststand im großen Maßstab geschaffen. „Niedersachsen demonstriert mit dieser Anlage seine Stärke im Bereich der Forschung  zu erneuerbaren Energien. Gleichzeitig aber profitieren Deich- und Küstenschutz“, betont Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Das Projekt wird vom Bund maßgeblich mit rund 35 Millionen Euro finanziert. Das Land Niedersachsen steuert weitere 1,5 Millionen Euro bei. Der Große Wellenkanal ist das Herzstück des FZK, einer gemeinsamen Einrichtung der Leibniz-Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig. Das Forschungszentrum Küste hat sich 2017 erfolgreich beim Bund um das Forschungsprojekt Martech beworben, für das nun der Wellenkanal erweitert wird. Dabei geht es um maritime Technologien zur zuverlässigen Energieversorgung an der Küste und im Meer. Untersucht werden Offshore-Windanlagen oder auch die Verankerung von Tideströmungskraftwerken.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Landwirte verteidigen umstrittenes Label

„Initiative Tierwohl ist ein Erfolg“  - meinen die Landwirte

Die „Initiative Tierwohl“ wird vom neuen Präsidenten des Landvolks Niedersachsen, Albert Schulte to Brinke (Foto), vor Kritik in Schutz genommen. Während andere Anläufe, die Haltungsbedingungen für Nutztiere zu verbessern, im Sande verlaufen seien, sei die von Landwirtschaft, Fleischindustrie und Lebensmittelhandel in Leben gerufene Initiative ein Erfolgsmodell.

In diesem Jahr seien 23 Prozent der Schweine  in Deutschland in dem System, sagte Schulte toBrinke. „Das hat es vorher mit keinem Label gegeben.“ Die Initiative habe auf breiter Ebene für mehr Tierwohl in den Ställen gesorgt. Sie müsse nun weiterentwickelt werden.

Die Initiative ist eine Reaktion auf die Kritik an der Massentierhaltung in unserem Bundesland. Der Einzelhandel zahlt in einen Fonds, aus dem Schweine– und Geflügelhalter Geld erhalten können, wenn sie in ihren Ställen Haltungsbedingungen bieten, die über das gesetzliche Maß hinausgehen. Seit dem Jahreswechsel gibt es einige Änderungen: Mehr Geld steht zur Verfügung, und mehr Betriebe machen mit. Ab diesem Jahr sind nach Angaben der Trägergesellschaft 6 000Betriebe dabei.

Nach wie vor bemängeln Kritiker zu lasche Kriterien bei dem Label.  Der Deutsche Tierschutzbund und der Verein Pro Vieh haben im vorigen Jahr ihren Rückzug aus dem Beirat der Initiative erklärt. „Die Initiative will mit minimalen Anforderungen den Eindruck erwecken, es gehe den Tieren gut“, sagte eine Sprecherin des Tierschutzbundes. Die Verbesserungen seien nur minimal im Vergleich zu den gesetzlichen Standards.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Immer weniger Tierversuche in Niedersachsen

Allerdings steigt die Zahl bundesweit

In Niedersachsen  werden immer weniger Tierversuche unternommen. Gegen den Bundestrend ist die Zahl der genehmigten Tierversuche in Niedersachsen im Jahr 2016 weiter gesunken. Landessweit wurden 286 267 Tiere für wissenschaftliche Zwecke verwendet. 52 480 Tiere weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Agrarministerium mit. In Deutschland stieg die Zahl der Tierversuche 2016 dagegen abermals an – den aktuellsten Zahlen zufolge wurden 2,8Millionen Tiere eingesetzt.

Das niedersächsische Wissenschaftsministerium hatte im Frühjahr einen neuen Forschungsverbund vorgestellt, der Alternativen zu solchen Experimenten suchen soll. Der Forschungsverbund wird mit 4,5 Millionen Euro gefördert. Hintergrund war der Höchststand der Tierversuche 2015. Ihre Zahl war landesweit  im Vergleich zu 2014 um fast die Hälfte gestiegen.

2016 wurden in Niedersachsen dann wieder weniger Tiere eingesetzt: An erster Stelle standen knapp 232 000 Mäuse, gefolgt von fast 18 000 Ratten und rund 15 000 Haushühnern. Auch 360 Javaneraffen und etwa 60 Rhesusaffen sowie ein Pavian waren unter den Versuchstieren.

Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ recherchierte und kam zu dem Schluss, Göttingen liegt mit 218 in Fachartikeln genannten Tierversuchen bundesweit auf Platz 3, Hannover mit 185 Experimenten auf Platz 4.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Land fördert Tierschutzprojekt mit 200 000 Euro

Kostenlose Kastration für streunende Katzen

Das ist ein ganz großes Problem: Streunende Katzen. In Niedersachsen sind rund 200 000 herrenlose Katzenkinder auf Samtpfoten unterwegs – doch die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher! Jetzt soll das Tierschutzprojekt greifen.

Niedersachsens Tierschutzbeauftragte Michaela Dämmrich (Foto links) und der Präsident der Tierärztekammer Niedersachsen, Uwe Tiedemann (Foto rechts),  stellten ein vom Land gefördertes Tierschutzprojekt vor: Freilebende und verwilderte Katzen können noch bis zum 15. März kostenlos zum Kastrieren und Registrieren zu Tierärzten gebracht werden.

„Wir haben es hier mit einem erheblichen Tierschutzproblem zu tun“, sagte Agrarministerin Barbara Ott-Kinast (CDU). Ihr Ministerium fördert das Projekt mit 200 000 Euro.

Die Tierärztekammer Niedersachsen organisiert das Unterfangen, die Veterinäre verzichten auf 25 Euro Honorar pro Tier. Zudem steuern der Deutsche Tierschutzbund sowie sein Landesverband und die Tierschutzorganisation Tasso je 15 000 Euro bei. Man rechnet, dass mit den Mitteln von 245 000 Euro rund  2 600 Tiere in dem Projektzeitraum kastriert und gekennzeichnet werden können.

Privatpersonen müssen einen Ausweis vorlegen und schriftlich bestätigen, dass es sich um wilde, freilebende Samtpfoten handelt. Das wurde ausdrücklich vom Präsidenten der Tierärztekammer Niedersachsen, Uwe Tiedemann gesagt. Die Kammer beschreibt auf ihrer Internetseite, wie die freilebenden oder wilden Streuner mit Lebendfallen einzufangen sind.

Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung der Katzen einzudämmen. Aus der Not heraus geschieht das, weil die Tierheime in Niedersachsen rappelvoll von Katzenkindern sind. Des weiteren sind wildernde Samtpfoten ein großes Problem für die heimische Vogelwelt mit ihren gefährdeten Arten.

Die Tierschutzbeauftragte Dämmrich möchte, dass Katzenbesitzer ihre Tiere per Mikrochip durch den Tierarzt kennzeichnen lassen und ihre Kater und Katzen rechtzeitig vor dem ersten Freigang kastrieren lassen können. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, die Katzenpopulation zu regulieren. Unter anderem sei auch die Kastration bei allen umherstreifenden Bauernhof-Katzen im ländlichen Raum notwendig.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zusätzlicher Feiertag ausgeguckt

Für Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein soll es der 31. Oktober werden.

Auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) in Berlin haben die norddeutschen Regierungschefs die Einführung eines zusätzlichen Feiertags in den Ländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein empfohlen. Sie sprachen sich dafür aus, den 31. Oktober als den Tag der Reformation einheitlich als gesetzlichen Feiertag festzulegen.

Der neue Feiertag in Norddeutschland solle in einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens sowohl in den Ländern wie auch über die Ländergrenzen hinweg gefunden werden.

Ministerpräsident Weil aus Niedersachsen weist darauf hin, daß es in den norddeutschen Bundesländern ein großes Interesse an einer einheitlichen Lösung gebe, die nicht an Ländergrenzen halt mache. Den 31. Oktober könnten sich auch die anderen norddeutschen Länderchefs vorstellen, Mecklenburg-Vorpommern habe diesen Feiertag bereits. Die Diskussion solle nun in Niedersachsen engagiert weitergeführt und – wenn möglich – im Sommer 2018 beschlossen werden.

Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta hat einen interessanten Termin für den neuen zusätzlichen Feiertag vorgeschlagen: den Internationalen Frauentag am 8. März.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Notruf für behinderte Mädchen und Frauen

Die Stadt hat eine Stelle eingerichtet

Opfer von sexuellen Übergriffen sind besonders behinderte Mädchen und Frauen. Sie werden zwei- bis dreimal so häufig belästigt wie nicht Behinderte. Den meisten Eltern ist gar nicht klar, dass auch  behinderten Kindern in diesem Bereich Gefahren drohen, sagt Petra Klecina vom Frauennotruf Hannover. „Sie glauben, dass die Einrichtungen, in denen ihre Kinder aufwachsen, sicher sind.“ Dabei gebe es sowohl unter den Bewohnern von Einrichtungen für Behinderte Übergriffe als auch solche von Mitarbeitern oder Zulieferern. „Aufklärung tut not.“

Damit den Mädchen und Frauen geholfen werden kann, fördert die Stadt von Anfang 2018 an eine dreiviertel Stelle im Frauennotruf Hannover und ganz speziell für diesen Bereich mit  48 500 Euro jährlich. Die Stelle ist aus einem groß angelegten Projekt entstanden, mit dem der Frauennotruf  Hannover schon 2014 auf die drohende sexualisierte Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen reagiert. Und drei Jahre lang machte das  Projekt  „Behindert sexuelle Gewalt! Prävention und Unterstützung für Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung“  Aufklärungsarbeit.

Der Frauennotruf ist unter Tel. 0511/33 21 21 erreichbar.

Predino, Ute Micha / HaWo, Sigrid Lappe


Lehrerbesoldung weiterhin offen

Für Kultusminister Tonne steht da ein großes Fragezeichen

Hinter den Gewerkschaftsforderungen nach einer höheren Besoldung von Lehrern an Grund-, Haupt- und Realschulen steht laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Foto) ein großes Fragezeichen. Die Forderung, die Lehrer an diesen Schulen auf dem Niveau von Gymnasiallehrern zu besolden, sei „finanziell nicht hinterlegt“ und ohne Gesetzesänderung nicht möglich, sagte der SPD-Politiker. Die Landesregierung wolle daher einen Stufenplan entwickeln. Erster Schritt sei eine höhere Bezahlung  für Leiter kleiner Grundschulen. Sie sollen künftig so viel verdienen wie Studienräte an Gymnasien.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kostenlose Kitas: Wer muss denn überhaupt wie viel bezahlen?

Die Stadt fordert mehr Geld vom Land, doch die Gespräche laufen noch

Beitragsfreie Kitas hat die Landesregierung für die Zukunft versprochen. Die Stadt ist der Meinung, mit den vorgeschlagenen Pauschalen sei kein wirklich fairer Ausgleich in Sicht. Die Hauptlast wird auch weiterhin die Stadt tragen müssen.

Das Land steht in Verhandlungen steht mit den kommunalen Spitzenverbänden, die über Pauschalen zur Beitragsfreiheit für Kinder zwischen drei Jahren und der Einschulung befinden. Angebote wie Krabbelgruppe oder Hort sind nicht von der Regelung betroffen. Geplant ist bei einem Betreuungsumfang von vier bis sieben Stunden eine Pauschale von 125 Euro pro Kind. Bei mehr als sieben Stunden würde die Erstattung auf 167 Euro steigen.

Laut Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski decken diese Beiträge lediglich die bisherigen Elternbeiträge ab. Der Kostendeckungsgrad durch diese Einnahmen aber liegt im Kita-Bereich bei „lediglich 12,3 Prozent“.

Durch den Kita-Ausbau und neue Qualitätsstandards seien die „Belastungen“ von 140 Millionen Euro im Jahr  2016  auf immerhin 152 Millionen Euro im Jahr 2017 gestiegen.

Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Bildung, Jugend, Familie. © LHH

Aus diesem Grund fordert die Stadt höhere Pauschalen als Ausgleich für die entfallenden Elternbeiträge.

Das Land müsse zwei Drittel der Kita-Kosten übernehmen, damit es wirklich einen „fairen Ausgleich der Interessen von Land und Kommune“ gebe, so die Position der Stadtverwaltung.

Noch gibt es allerdings die Chance, dass sich etwas bewegt. Denn die Verhandlungen über die Pauschalen sind derzeit noch nicht abgeschlossen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Stadtverwaltung: Jetzt für den Zukunftstag bewerben

Ausgeguckt ist er schon, der Zukunftstag, und zwar am 26. April

An diesem Tag können Schülerinnen und Schüler einen Tag lang Berufe kennenlernen. Die Stadtverwaltung hält für Mädchen 97 Plätze und für Jungen 102 Plätze bereit.

Ziel ist es, dass die Fünft- bis Zehntklässler eher die Berufe kennenlernen, die für ihr jeweiliges Geschlecht als untypisch gelten. Die Mädchen eher naturwissenschaftliche, technische oder handwerkliche Berufe, die Jungen hingegen eher pädagogische, soziale und pflegerische Tätigkeiten.

Informationen sind unter der Telefonnummer (0511) 16 84 54 07 oder unter www.zukunftstag-hannover.de im Internet zu erhalten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Heisse Nächte mit oder ohne Chili-Schoten verspricht der Opernball

Programm ist komplett, die Preise bleiben stabil und es gibt nur noch wenige Karten!

Der Kleiderschrank wird geöffnet – doch die Entscheidung, was ziehe ich an, bereitet Kopfzerbrechen: Hawaiihemd oder besser doch den bewährten Smoking? Vielleicht auch beides… wer weiss das schon?! Heiß  soll es am 23. und 24. Februar in der Staatsoper Hannover auf dem Opernball zugehen – das Motto lautet:  Heisse Nächte.

„Vulkanausbrüche, Hot Pants, Chili-Schoten und was noch für Kracher sich der Opernintendant Michael Klügl mal wieder ausgedacht hat – denn das gesamte Opernhaus wird auch dank der hauseigenen Werkstätten und Bühnenbildner komplett auf das Motto eingestellt.

         

Tänzerin Giada Zanotti (ganz in Gold) vom Ballettensemble macht Lust auf den Opernball, das Organisations- und Sponsorenteam hat sich immer bewährt.  Foto U.Micha

Von einer Seitenbühne aus soll ein karibischer Sternenhimmel eingezogen werden, die andere wird von einer Dschungellandschaft voll und ganz ausgestaltet.

Die Hauptbühne soll in den Farben der 50er-Jahre erstrahlen und zwar von Swing über Twist, Glamour und Glitter dieser verrückten Zeit – das ist jedenfalls die Vorstellung der Ball-Ausstatterin Anja-Katharina Lütjens. Und einen besonderen Gag halten die Verantwortlichen auch noch bereit: eine Sauna, die den Blick frei gibt auf nachempfundene Polarlichter. Wer sich auf einen Saunagang freut, der wird enttäuscht, sie ist nicht in Betrieb, die Hitze werden dann hoffentlich die Ballgäste mitbringen.

In der Mitternachtsshow wird das südafrikanische Stimmwunder Nomfusi( sang schon für die Fußball WM 2010) für Stimmung sorgen. Im Marschnersaal tummelt sich die Steeldrum-Band Karibik Tropical auch sie wird für eine Überhitzung sorgen…

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Auszeichnung für die Organisation des HAJ Hannover Marathon

eichels: Event erhält „Organisatorenpreis 2017“

Die hannoversche Veranstaltungsagentur, die in Hannover für die Organisation fast aller sportlichen Großereignisse wie des Steelman, Maschsee Triathlon, Radsport-Wochenendes „ProAm“ und traditionellen Silvesterlaufes verantwortlich zeichnet, ist von den German Road Races (GRR) für die Ausrichtung des HAJ Hannover Marathon als „Organisator des Jahres“ prämiert worden.

Wilfried Raatz und Horst Milde freuen sich, Stefanie Eichel den begehrten Preis verleihen zu können. © 2018 eichels: Event GmbH  

Der German Road Races (GRR) e.V. ist eine sportliche Interessenvertretung von Laufveranstaltern und Vereinen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Geschäftsführerin Stefanie Eichel nahm die Ehrung im Rahmen einer Gala im Würzburger Rathaus von GRR-Vorstand Wilfried Raatz (Darmstadt) und Marathon-Veranstalterlegende Horst Milde (Berlin) entgegen.

„Mit solch einem Preis gerade von den nationalen, aber auch internationalen Mitstreitern bedacht zu werden, ist schon etwas ganz Besonderes und eine außergewöhnliche Ehre und Anerkennung“, erklärte Eichel.

Der HAJ Hannover Marathon ist eine der größten Laufveranstaltungen in ganz Deutschland, und wird seit 1991 alljährlich ausgetragen. 2018 findet er am 8. April statt.

Der Marathon gehört in jeder Hinsicht zu einem der populärsten Laufevents in Deutschland und rangiert alljährlich unter den Top 10 der größten Laufveranstaltungen. Rund um das Event gibt es für Zuschauer und Teilnehmer ein attraktives Programm.

© Foto: HAJ Hannover Marathon 

Den mehr als 20 000 Teilnehmern wird bei diesem Laufevent viel Abwechslung geboten. So werden neben dem Hannover Marathon (Hauptlauf) auch diverse weitere Läufe wie der Halbmarathon, die Marathon-Staffel oder ein 10km-Lauf veranstaltet.


HAJ Marathon in der Spitze des nationalen Beliebtheitsrankings

Um noch eins drauf zu setzen: Das größte Breitensportevent Niedersachsens, ist in der Spitze des nationalen Beliebtheitsrankings angekommen. Bei der jährlichen Umfrage des führenden deutschen Online-Laufportals „Marathon4you“ zum „Marathon des Jahres“ ist der Stadtmarathon von den LäuferInnen auf den Bronzerang und somit erstmals aufs Podium gewählt worden. Lediglich der kultige „Rennsteiglauf“ und Frankfurt als einziger Citymarathon liegen noch vor dem HAJ Marathon. Hamburg und Berlin folgen auf den weiteren Rängen. „Eine tolle Bestätigung für die grandiose Entwicklung der Veranstaltung in den letzten Jahren“, strahlte Veranstalterin Stefanie Eichel von der Agentur eichels: Event.

Für dieses Jahr wurden Streckenverbesserungen vorgenommen, um das Event zukunftssicher aufzustellen. Die augenblicklichen Anmeldezahlen honorieren diese Maßnahmen und liegen einmal mehr deutlich über den Vergleichszahlen des Rekordjahres 2017.

Passend dazu hat der europäische Leichtathletikverband „European Athletics“ den HAJ Marathon in die höchstmögliche „5-Sterne-Klassifizierung“ aufgenommen. „Das ist noch hochwertiger als das „Silber Label“ des Internationalen Verbandes IAAF, das wir schon seit Jahren führen“, erklärt Manager Christoph Kopp aus Berlin: „Hier geht es nicht in erster Linie um Spitzensport, sondern um Qualitätsmerkmale in Sachen Organisation, Sicherheit, Teilnehmermanagement, Nachhaltigkeit und Strecke. Und zu dieser Zertifizierung muss man ganz klar sagen: Mehr geht nicht!“

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Comeback des Frauenlaufes in Hannover

Ein Kultlauf kehrt zurück

Nach einjähriger Pause erlebt der beliebte Frauenlauf am 29. September 2018 seine Neuauflage. Erstmals wird der Frauenlauf dabei Bestandteil und Finale der bundesweiten „Women’s Run“-Serie sein und hat zudem mit dem Gelände des Aspria am Maschsee-Südufer ein neues Veranstaltungszentrum mit Start und Ziel gefunden. „Die Strecken sind noch nicht genau festgelegt; es wird aber Lauf- und Walking-Strecken über ca. fünf und acht Kilometer durch die Leinemasch geben“, erklärte Claudia Lingner vom Veranstalter eichels: Event.

Der beliebte Frauenlauf kehrt zurück. Foto: Franz Fender 

“Das in der Bundesserie beliebte „Women’s Village“ und ein vielseitiges Rahmenprogramm runden das bekannte 'brombeerige' Frauenlauf-Feeling ab. Egal ob mit bester Freundin, Mutter oder aber den Lieblingskolleginnen: Neben der aktiven Bewegung, walkend oder laufend, steht die Entspannung klar im Vordergrund des Events. Shoppingmöglichkeiten, Testaktionen, Massagen, Frisur, Make-up und Gewinnspiele – es wird an nichts fehlen. Ein perfekter Nachmittag unter Freundinnen und Gleichgesinnten“, kündigt Lingner an.

Die Online-Anmeldung ist unter www.frauenlauf-hannover.de bereits geöffnet.


Kostenexplosion bei der Rathausfassade

CDU verärgert – Kosten steigen von drei auf mehr als sieben Millionen Euro

Zum NDR-Klassik war die Fassadenverhängung richtig attraktiv! Foto W. Feege

Das wird so richtig teuer – die Fassade am neuen Rathaus wird voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro verschlingen. Nach neuesten Berechnung der Stadt werden rund 7,2 Millionen Euro statt der ursprünglich veranschlagten  knapp drei Millionen Euro der Sanierung – kosten, damit mehr als das Doppelte.

Das hat im Rat für Unruhe gesorgt. „Eine derartige Kostenexplosion überrascht mich dann doch sehr“, sagt Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion,  in einer Pressemitteilung.

Die Gründe hierfür werden in einer Drucksache erläutert. So seien die Schädigungen großer Teile der Fassade nach eingehender Begutachtung „sehr viel gravierender als ursprünglich eingeschätzt“ – zunächst sei die Fassade lediglich von einem Hubsteiger inspiziert worden. Zur Kostensteigerung hätten auch Verzögerungen bei den Bauarbeiten beigetragen. Die hätten sich beispielsweise daraus ergeben, dass die statistischen Notwendigkeiten einen aufwendigeren Gerüstbau nötig gemacht hätten, als zunächst erwartet. Überdies habe auch die Freiluft-Aufführung der Oper „Rigoletto“ im vergangenen Sommer die Bauzeit verlängert. Zudem seien „die Baumaßnahmen regelmäßig mit dem laufenden Rathaus-, Kindergarten- und Gartensaalbetrieb abzustimmen“. Läuft jetzt alles nach Plan, ist der Mittelteil der Südfassade bis zum April dieses Jahres, die Außenseiten bis zum Frühjahr 2020 fertig.

Aber danach ist noch lange nicht Schluss: Als nächster Bauabschnitt ist die Westfassade mit dem Hauptturm geplant, dann kommt die Ostfassade und zum Schluss auch noch die Nordfassade am Trammplatz.

Zudem stehe eine allgemeine Modernisierung an, die die energetische Sanierung, den Brandschutz und die Sicherheit, die Barrierefreiheit, den Küchenbetrieb, die Ausstattung von Büros und Sälen sowie Maßnahmen im Außenbereich und im Untergrund betreffen. Unterm Strich würden dafür „in den kommenden zehn Jahren ein mittlerer zweistelliger Millionen Euro Betrag aufzuwenden sein“, prognostiziert die Stadt.

Besonders letzteres verärgert die CDU. Von Sanierungen im Innern des Rathauses sei bisher nie die Rede gewesen, also „von  Küchen, Büros  und Brandschutz“, so Seidel. „Und nun rechnet  man sogar mit einem zweistelligen Millionenbetrag in den nächsten Jahren? Unglaublich!“ Seidel kritisierte erneut die Informationspolitik von OB Stefan Schostok. Aus seiner Sicht „sind wieder einmal zahlreiche Punkte noch ungeklärt“. Der CDU-Fraktionschef kündigte zu diesem Thema eine Ratsanfrage an.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


ÜBER DEN TELLERRAND GESCHAUT


Elphi-Plaza für alle

Die Elbphilharmonie-Plaza kostenfrei besuchen

Der Zugang zur Elbphilharmonie-Plaza sollte nach Meinung des Hamburger Steuerzahlerbundes auch weiterhin kostenfrei bleiben. „Da durch die stets ausverkauften Veranstaltungen des Konzerthauses viele Menschen nicht die Chance haben, die Elbphilharmonie in Gänze zu erleben, sollte der Zugang zur Plaza weiterhin kostenfrei bleiben“, sagte der Vorsitzende Lorenz Palte.

 

Im ersten Jahr ihrer Eröffnung haben sich 4,5 Millionen Menschen die Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe angesehen.

In die Jubelarien, dass die Elbphilharmonie ihr erstes Jahr mit einem Überschuss abgeschlossen hat, möchte der Steuerzahlerbund aber nicht mit einstimmen. „Bei städtischen Zuschüssen in Millionenhöhe ist dies nicht die ganz große Kunst“, sagte Palte.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Immer mehr Rentner werden steuerpflichtig

Wegen erwarteter Erhöhung der Altersbezüge müssen mehr Renter Steuern zahlen.

In diesem Jahr müssen nach Angaben der Bundesregierung voraussichtlich 54 000 Rentner*Innen erstmals Steuern zahlen. Rund 4,4 Millionen Senioren werden steuerpflichtig sein – fast doppelt so viele wie im Jahr 2005.

Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage des Linken-Rentenexperten Mathias W. Birkwald (Foto) zurück, die dem RedaktionsNetzwerkDeutschland vorliegt.

Hintergrund der Prognose ist das für 2018 erwartete Rentenplus von 3,0 Prozent in Westdeutschland sowie 3,2 Prozent in Ostdeutschland.

Als Folge der Erhöhung werden mehr Rentner das steuerfreie Existenzminimum überschreiten, das in diesem Jahr bei 9 000 Euro für Alleinstehende sowie 18 000 Euro für Paare liegen wird. Das Finanzministerium rechnet mit Steuermehreinnahmen von 300 Millionen Euro.

Seit 2005 gilt die sogenannte nachgelagerte Rentenbesteuerung. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei Rentnern, die 2005 oder vorher in Rente gegangen sind, sollen 50 Prozent der Altersbezüge steuerpflichtig werden. Bei Neurentnern im Jahr 2018 werden es 76 Prozent sein. Wer mit seiner Jahresbruttorente nach Abzug der Werbungskostenpauschale von 102 Euro sowie des persönlichen Rentenfreibetrages oberhalb des Grundfreibetrages liegt, ist verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Die genaue Belastung hängt letztlich von möglichen weiteren Einkünften sowie von Ausgaben ab, die abgesetzt werden können.

Wer sich rantraut: Im Internet sind Angebote zu erwerben, die helfen die Steuerklärung selbst zu fertigen. Außerdem ist es hilfreich, sich an den örtlichen Seniorenverband zu wenden.

Linken-Rechtsexperte Birkwald sagte, viele Senioren fühlten sich mit der Steuererklärung überfordert, die sie häufig erstmals einreichen müssten: „Wir brauchen schnelle, kostenlose und niedrigschwellige Hilfen für ältere Menschen und eine angemessene Personalausstattung in den Finanzämtern, damit hier eine sachgerechte Beratung stattfinden kann.“

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe