Die Spannung steigt…

Wer sitzt auf der Regierungsbank in Hannover?

Der neue Niedersächsische Landtag soll am 14. November die neue Regierung wählen. Doch wer regiert die nächsten fünf Jahre in Niedersachsen? In der nächsten  Woche treffen sich die Parteien (AfD ist ausgeschlossen) zu ersten Sondierungsgesprächen.

Wahlsieger und SPD Chef  Stephan Weil lädt ein: Mit den Grünen und der FDP will er sich telefonisch verabreden, die CDU lud der amtierende Ministerpräsident per Brief ein. Und die antwortet prompt auf dem Postweg. „Das gehört sich so!“ Angeblich sagt die FDP aus reiner Höflichkeit zu, weist sie doch nach wie vor  eine Ampel zurück.

Die ersten Gespräche zwischen SPD und den Grünen finden am Dienstag statt, und dann geht weiter mit der FDP am Mittwoch. Donnerstag treffen sich SPD und CDU. Alle Gespräche sollen auf „neutralem Boden“ stattfinden. Im Landtag und nicht in der Partei-Zentrale.

Können sich die Partner generell eine Koalition vorstellen – geht man von einer Großen Koalition aus – werden dann in Arbeitsgruppen über Detail und Koalitionsvertrag verhandelt.

Der überragende Wahlsieg der SPD, sie erreichte 36,9 Prozent, macht sie zur stärksten Kraft im  Landtag.

Die CDU landete bei 33,6 Prozent, herbe Verluste verzeichnen die Grünen, die bis jetzt mit der SPD regieren mit 8,7 Prozent. Die FDP mustes sich mit 7,5 Prozent  begnügen. Einziehen in den Landtag wird auch die AfD, die 5,8 Prozent zu verzeichnen kann. Für die Linke reichte es nicht, sie konnte nur 4,6 Prozent der Stimmen für sich verbuchen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Landtag: Licht aus – Spot an!

27.10.2017, Hannover

Der Landtagsumbau kommt mit Meilenstiefeln dem Ende entgegen. Bewältigt wurden bisher:  4 000 Kubikmeter Beton, Kabel von rund 300 Kilometern und 2 000 Quadratmeter Teppichboden. Seit drei Jahren gehört der Landtagsumbau zu den spannendsten Baustellen von Hannover.

Doch jetzt pflastern, zimmern und malern die einzelnen Gewerke auf drei Etagen mit 11.217 Quadratmetern. Mittlerweile ist das Baugerüst abgebaut,  und der Platz der Göttinger Sieben wird für die Einweihung fit gemacht.

Am 27. Oktober ist es dann soweit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und 600 geladene Gäste werden zur Eröffnung des neuen Landtags kommen.

Landtagspräsident Busemann freut sich über den zügigen Baufortschritt, der gewährleiste, daß der neue Plenarsaalbereich pünktlich mit einem würdigen Festakt eingeweiht werden könne.

Finanzminister Schneider und Landtagspräsident Busemann freuen sich über den erreichten Baufortschritt

Auch Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider zeigt sich zufrieden. Er geht davon aus, daß es bei den genehmigten Baukosten von rund 58, 2 Millionen Euro bleibt.

Dank hoher Fenster fällt in den Plenarsaal endlich Licht und Sonne in den Raum von jetzt 690 statt bisher 480 Quadratmetern für maximal 160 Abgeordnete.

Den Sonneneinfall sollen halbtransparente Vorhänge regulieren. Um den Schall zu  brechen, wurden schräge Innenfenster eingebaut, die die Akustik verbessern werden. Hinter der Regierungsbank wird ein beeindruckendes gläsernes 3-D-Modell vom Niedersachsen-Ross stehen.

Die Tribüne kann rund 260 Besucher sowie 30 Journalisten aufnehmen.

Der frühere Innenhof wurde ins Gebäude integriert, durch die Decke strömt dann auch Tageslicht.

An die Gastronomie wurde auch gedacht: Die Cellerar GmbH (Klosterkammer Hannover) wird den Restaurant-Betrieb übernehmen. Neu ist die offene Küche und der Riesentresen, eine große Fensterfront lässt die Gäste auf die Göttinger Sieben schauen, und die Terrasse bietet 100 Plätze und.

Das gläserne Niedersachsenross wird die Arbeit des Plenums begleiten. Fotos: (2) Tom Figiel

Jetzt muss weiter in die Hände gespuckt werden, damit zum 27. Oktober alles fertig ist.

Der Festakt der Eröffnung ist in einer Livesendung um 11.00 Uhr im NDR Fernsehen und auf ndr.de/niedersachsen zu verfolgen.

Voraussichtlich am 14. November 2017 sollen die Politiker erstmals wieder im Plenarsaal zusammenkommen. Dann ist die konstituierende Sitzung des neuen Landtages nach der Wahl in Niedersachsen am 15. Oktober 2017terminiert.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Investitionen der Stadt Hannover belaufen sich auf 520 Millionen Euro

Neue Kitas, Schulen und das Misburger Bad sollen bis 2021 fertiggestellt sein und das alles ohne Steueranhebung

Das ist der richtige Weg und die Akzente sind richtig gesetzt worden. Denn Investitionen in Bildung sind auch Investitionen in die Zukunft. Das betrifft eine Stadt, die recht gute Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schafft, leistet sich einen entscheidenden Beitrag, um Familienfreundlichkeit auch leben zu lassen. Was für Schüler und Lehrer besonders gut ist, wenn die Schulen besser ausgestattet sind, bei Bedarf sogar neue baut oder einfach mal mit der Sanierung anfangen. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Schüler, wenn eine Schule ansprechend ist, auch gerne dort hin gehen. Eine bessere Ausstattung sorgt für leichteres Lernen und das alles ist Entscheidend für gute Abschlüsse und damit gegen Jobverlust und Fachkräftemangel. Was sie dann auch attraktiv für Ansiedlungen macht.                                                                                                                       OB Stefan Schostock    Foto:LHH

Mit ihrem Investitionsmemorandum hat die Stadt Hannover folglich die Akzente richtig umgesetzt. Zweifler gibt es immer. Aber dafür sind dann die Diskussionen da, um zu überzeugen, wenn statt des Neu- oder Ersatzbaus von beispielsweise zwei Gymnasien oder statt zwei neuer Obdachlosen-Einrichtungen lieber mehr Geld in die Hand genommen wird, für Kultur- oder Freizeiteinrichtungen. Es ist gut, endlich den Bürgern klar und deutlich zu machen, was, wann und wie passieren wird.

Viele Städte in Deutschland müssen wegen finanzieller Schwierigkeiten an der Infrastruktur sparen. Das ist schon mutig und zeugt von Weitblick, wenn in Hannover genau das Gegenteil passiert. 

Die Weichen für die Zukunft sind also gestellt. Bis zum Jahr 2028 will die Stadt 520 Millionen Euro investieren, bis zum Jahr 2021 davon schon 203 Millionen Euro.

Schwerpunkt von „500 plus“, das Oberbürgermeister Stefan Schostok vorstellte, ist die Bildung – 139,6 Millionen Euro allein sind für neue Kitas und neue oder sanierte Schulen vorgesehen. Das Misburger Bad wurde mit 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten an der Bauverwaltung kosten runde 20 Millionen Euro. Um die Investitionen stemmen zu können, wird die Verwaltung 330 Millionen Euro an Krediten aufnehmen müssen. Hierzu Stadtkämmerer Axel von der Ohe: „ Die Gewerbesteueranhebung reicht  gerade mal für Zinsen und Tilgung.

 „In den Jahren 2019 bis 2021 legen wir richtig los“, verspricht Stadtkämmerer von der Ohe. Allein in diesem Dreijahreszeitraum sind Investitionen in Höhe von 190 Millionen Euro vorgesehen. 2018 muss dann der Rat Beschlüsse und  einen neuen Zeitrahmen liefern – beispielsweise für die IGS Bothfeld, den Neubau des Freizeitheimes Döhren oder der Treffpunkt Allerweg in Linden. Die Sanierung des Hinterhauses soll bis 2021 umgesetzt sein. Das Vorderhaus muss auf die nötige Überholung auf jeden Fall länger warten.                                                                                                                            Dr. Axel von der Ohe

Die Stadt reagiert damit auf ein Einwohnerplus. Hannover ist in den vergangenen vier Jahren um 19 000 Bürger gewachsen. Damit entsteht neuer Bedarf – die zahl der Schulplätze beispielsweise soll bis 2021 um 570 steigen.

Zur Umsetzung des Programms „500 plus“ soll es  jährlich einen Controlling-Bericht für den Rat geben, daraus lassen sich dann auch Bearbeitungsstand und Zeitplan erkennen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zu Gast in Deiner Stadt

27.10.2017 bis 31.10.2017,

„Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“

Unter diesem Motto laden rund zwanzig Hotels Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu einem Kurzurlaub ein. Insgesamt warten rund 1 000 Zimmer aller Hotelklassen unter dem Motto "dort Urlaub machen, wo man lebt" auf Gäste.

Als Termin hat die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) zu einem exklusiven Kurzurlaub über das verlängerte Reformationstags-Wochenende 27. bis 31. Oktober ausgesucht.

In den letzten beiden Jahren waren über 1.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels. Ob im Park-Hotel am Stadtrand, im 5-Sterne Hotel mitten in der City, im Themenzimmer oder im Hotel mit Blick über den Maschsee - hier kann der eigentliche  Wohnsitz zum Urlaubsort werden. Anlässe kann es dabei viele geben: einfach mal ausschlafen und dabei den Komfort eines Hotelfrühstücks genießen, einen schönen Partyabend zu feiern, shoppen gehen, die Geburtstagsshow „Metropolitan“ im GOP oder das Musical Non(n)sens zu besuchen.

Im Courtyard am Maschsee können zwei Personen für 68 € inkl. Frühstück eine Nacht übernachten.

Exklusiv für alle (Regions-)Hannoveraner:

17 Euro pro Hotelstern kostet ein Zimmer pro Nacht in der Zeit vom 27. bis 31. Oktober in den teilnehmenden Hotels. Die ausgewählten Hotelzimmer können im Onlineportal unter www.hannover.de/zu-gast  gebucht werden.

Auch im Mercure, nahe an Rathaus, Maschsee und Aegiientorplatz können zwei Personen für 68 € inkl. Frühstück eine Nacht übernachten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche Sigrid Lappe


Sami Haddadin und sein Team sind für Deutschen Zukunftspreis nominiert

27.11.2017,

Auszeichnung des Bundespräsidenten wird im November verliehen

Großer Erfolg für Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin von der Leibniz Universität: Der Leiter des Instituts für Regelungstechnik und sein Team sind am 13. September 2017 in München als einer von drei Finalisten für den Deutschen Zukunftspreis für herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, nominiert worden.

Die Auszeichnung wird jährlich vom Bundespräsidenten ausgelobt und ist mit 250.000 Euro dotiert. Die Entscheidung, wer den Zukunftspreis 2017 erhält, wird am 29. November 2017 in Berlin bekannt gegeben.

Dipl.-Inf. (FH) Sven Parusel,, dr. med. Simon Haddadin, Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin (von links)

Sami Haddadin, Dr. med. (Univ. Debrecen) Simon Haddadin und Dipl.-Inf. (FH) Sven Parusel von der Münchner Firma Franka Emika sind nominiert für die Entwicklung von Roboter-Assistenzsystemen, die in Kooperation mit Franka Emika entstanden sind.

„Wir entwickeln das erste System einer völlig neuen Generation von kostengünstigen, sicheren, intelligenten, aktiv unterstützenden Werkzeugen für Menschen. Diese sind zunächst als Helfer in der Fabrik gedacht, später können sie dazu dienen, Ältere oder Kranke zu unterstützen oder auch den Alltag zu erleichtern, “ sagt Professor Haddadin.

„Die Nominierung zeigt einmal mehr, dass an der Leibniz Universität Hannover exzellente Bedingungen für innovativ arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herrschen“, sagt der Präsident der Leibniz Universität, Prof. Dr. Volker Epping. „Wir sind stolz darauf, dass Professor Haddadin und sein Team unsere Hochschule mit ihrer Kompetenz und ihrer Kreativität bereichern.

Im Hinblick auf die für Oktober geplante Eröffnung der an der Leibniz Universität angesiedelten Roboterfabrik ist die Nominierung auch als ein deutliches Signal für die Stärke des Standorts Hannover zu verstehen.“

Informationen unter www.deutscher-zukunft.de.                                Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


INI-Gründer Madjid Samii erhält Goldene Feder vom Presse Club Hannover

Eine weitere Auszeichnung für den Neurochirurgen

Am Sonntagabend erhielt der berühmte Neurochirurg und INI-Gründer Madjid Samii (80) eine weitere Auszeichnung zu seinen vielen Ehrungen hinzu.

Der Presse Club Hannover hat den Neurochirurgen mit der Goldenen Feder (Ehrennadel) ausgezeichnet. Der im Iran geborene Mediziner hat in der Vergangenheit viele, viele Auszeichnungen und Medaillen sowie Ehrenbürgertitel auf der ganzen Welt erhalten.

Ehrenpräsident des Presse Clubs, Rolf Zick (96), betonte in seiner Laudatio die Bedeutung des Neuro-Professors für Hannover: „Es ist toll, dass Sie die Landeshauptstadt seit 40 Jahren zu ihrem Lebensmittelpunkt machen und von hier aus weltweit segensreich wirken.“

Professor Madjid Samii ist auf die Ehrennadel vom Presse Club besonders stolz: „Es ist mir eine große Ehre, diese Nadel zu bekommen.“ Diese Auszeichnung sei auch deshalb so besonders, weil es die Ehrennadel nur ein einziges Mal gibt, erklärte der Vorsitzende des Presse Clubs Jürgen Köster (68): „Wir haben Samiis 80.Geburtstag als Anlass genommen, ihn mit diesem Unikat zu ehren.“

Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Madjid Samii, Präsident und Gründer des International Neuroscience Institute (INI)

Der Neuro-Professor wurde bereits 2013 vom Presse Club Hannover mit  dem Leibniz-Ring geehrt. Einmal im Jahr werden dabei Persönlichkeiten geehrt, die Herausragendes geleistet haben und mit Hannover und Leibniz verbunden sind.

Das Hirnforschungszentrum INI hat Hannover Weltruhm eingebracht. (Foto Wikipedia) 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Ein wunderbares Geschenk

Volksbank spendet fünf Autos für soziale, karikative oder kulturelle Zwecke

Das ist ein wunderbares Geschenk: Die Volksbank Hannover spendet fünf Autos der Marke VW Move Up im Wert von je 11 000 Euro. Bedacht sollen Einrichtungen, die sich für soziale, karitative oder kulturelle Zwecke einsetzen.
Bewerbungen bitte bis zum 27. Oktober an die Hannoversche Volksbank EG, Marco Volk, Kurt-Schumacher-Straße 19, 30159 Hannover, Stichwort VR Mobil senden. Alle Interessierten müssen kurz ihre Institution vorstellen und das geplante Einsatzgebiet für das gesponserten Auto erklären.

Im vergangen Jahr ging ein VRmobil an den Betreuungsverein curatio cum animo e.V.   Foto: Volksbank Hannover

Videowettbewerb zur EU

27.10.2017,

#EchtJetztEuropa: Was erwarten SchülerInnen in Niedersachsen von Europa?

nordmedia schreibt Videowettbewerb aus

"#EchtJetztEuropa“ ist ein aktueller Videowettbewerb, der sich an alle SchülerInnen der Sekundarstufen I und II sowie der Berufsschulen in Nie­dersachsen richtet. Der von der niedersächsischen Staatskanzlei initiierte und von der „nord­media“ veranstaltete Wettbewerb wird unterstützt vom Kultusministerium, der TUI Stif­tung und den Europaabgeordneten aller Parteien aus Nieder­sachsen.

Teilnehmen können Klassen und Arbeitsgemeinschaften mit Ihren LehrerInnen, indem sie einen maximal 60-sekündigen Videobeitrag bis zum 27. Oktober 2017 auf der Website einreichen. Das Thema soll eine Art Liebeserklärung an die EU sein und daher Fragen beantworten wie: Was bedeutet uns Europa? Was hat die EU für mich er­reicht? Was ermöglicht uns die Gemeinschaft der europäischen Länder? Was wäre, wenn es die EU nicht (mehr) gäbe?

Ziel des Wettbewerbs: Die junge Generation soll sich für Europa begeistern und sich mit für sie relevanten europäischen Themen beschäftigen. Die niedersächsischen Europaabgeordneten werden die Preise zur Verfügung stellen und jeweils eine Klassenreise zu den Europäischen Institutionen nach Brüssel sponsern. Dort können Gewinner die EU live erleben (Informationen unter

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha 


Was für ein Geldsegen

Uni-Wellenkanal wird mit 35 Millionen Euro gefördert

Da kommt ein richtiger Geldsegen aus Berlin für den Wellenkanal der Leibniz-Universität gerade recht: Mit rund 35 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BWE) den Umbau des jetzt schon deutschlandweit größten Versuchsstandortes für die Untersuchung von Belastungen durch Strömung und Seegang der Offshore-Windenergieanlagen vor den Küsten.

In dem Projekt „mar-Tech“ sollen die Wissenschaftler untersuchen, wie etwa Anlagen im Meeresboden dauerhaft verankert werden können und sie trotz Witterung eine lange Lebensdauer haben. Hierfür ist die Erweiterung des bestehenden Kanals erforderlich.

Die Windenergienutzung ist eine wichtige Säule der deutschen Energiewende. Die Erweiterung des Großen Wellenkanals ermöglicht ein noch besseres Verständnis von den Belastungen der Anlagen auf hoher See und legt damit den Grundstein für die Entwicklung besonders kostengünstiger und verlässlicher Windenergieanlagen“, sagt Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär im BWE.

Abb.: Vier Stufen eines herannahenden Wellenpaketes

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Hannover will Smart City werden

In der Nordstadt soll ein Start-up-Zentrum entstehen und genau zu diesem Thema sollen Firmengründer aus dem Bereich Smart-City gebündelt werden. Im Kreativlabor Hafven in der Nordstadt  soll ein ideales Labor dafür entstehen, das für Wirtschaft, Arbeit, Leben, Produktion und Mobilität innovativ tätig sein sollen und Visionen umsetzen, wie die Städte der Zukunft aussehen können. Hafven organisierte bisher Technik-Workshops und dient obendrein als Coworking-Space.

Das Start-up-Zentrum baut Hafven gemeinsam mit Partnern auf: Gefördert wird das Vorhaben vom Land Niedersachsen mit rund 130 000 Euro. Desweiteren will Hafven mehrere Konzerne als Partner gewinnen. „Wir sind bereits in Gesprächen mit verschiedenen großen Industrieunternehmen“, sagte Hafven-Geschäftsführer Jonas Lindemann. Die Unternehmen sollen die Start-ups finanzieren und im Gegenzug von deren Innovationen profitieren.

Das Land Niedersachsen fördert außer dem Smart-City-Zentrum fünf weitere Start-up-Zentren. In Braunschweig soll es um Mobilität gehen, in Göttingen um Lebensmittelwissenschaft und Medizintechnik, in Lüneburg um IT und Medienbranche, in Oldenburg um Energie und Klimaschutz sowie Gesundheitswirtschaft und in Osnabrück um Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Das Land stellt insgesamt Fördergelder in Höhe von einer Million zur Verfügung.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Schließungen von Sparkassenfilialen ist beschlossene Sache

Kein Zurück mehr  beim Aus – OB verteidigt Pläne in Hannover

Nicht mehr abzuwenden sind die Schließungen von Sparkassenfilialen in Hannover – das machte Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) dem Bezirksrat Mitte am Anfang der Woche unmissverständlich klar. Schostok: „Ich kann keine Hoffnungen machen, wir haben das im Verwaltungsrat einstimmig beschlossen“, sagte er.

Der OB erklärte, dass um jede einzelne Geschäftsstelle gerungen wurde, aber am Ende müssen 19 Filialen schließen. Im Bezirksrat erntete Schostok dennoch Protest, auch von den Vertretern der SPD. „Die Sparkasse sollte ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag beachten“, sagte SPD-Bezirksratsherr Michael Sandow.

Die Sparkasse Hannover hat sich selbst ein Sparprogramm verordnet. Hiervon sind 19 Filialen betroffen, sie werden geschlossen. 14 weitere werden in Selbstbedienungsstandorte umgewandelt. Rund 30 Millionen Euro sollen dadurch eingespart werden. Im Bezirk Mitte trifft es die Filialen in der Calenberger Neustadt und an der Lister Meile. Beide Standorte werden ersatzlos gestrichen. Die Anwohner der genannten Standorte finden das überhaupt nicht in Ordnung und es hagelt Proteste. Auch in anderen Standorten, wie Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, wollen sich Kommunalpolitiker in keiner Weise mit den Schließungen abfinden.

„Die Konsolidierung der Sparkasse wird auf dem Rücken der einzelnen Stadtteilbewohner ausgetragen“, kritisierte FDP-Bezirksratsherr Steffen Dähne.                                                                                                                                                                                   Dienst Nord, Ute Micha


Über den Tellerrand geschaut

„Luthers Norden“ wird in Schloss Gottorf gezeigt

Mit seinen 95 Thesen gegen den Ablasshandel traf Martin Luther(1483-1546) die katholische Kirche vor gut 500 Jahren an ihrer empfindlichsten Stelle – der  Verquickung von Ökonomie, Politik und Kirche.

Wie sich die Reformation danach ausbreitete und besonders im Norden Deutschlands sowie im Ostseeraum eine besondere Dynamik entwickelte, zeigt bis zum 28.Januar 2018  die Sonderausstellung „Luthers Norden“ in Schloss Gottorf.  „Luther stach in ein Wespennest“, sagte Ausstellungskuratorin Uta Kuhl in Schleswig.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 

WISSEN -KOMPETENZ - BILDUNG


Projekttag des Leibniz JuniorLab an der IGS Roderbruch

Schülerinnen und Schüler entdecken naturwissenschaftlich-technische Phänomene

Am 24. Oktober (zwischen 9 und 10.50 sowie zwischen 10.50 und 12.40 Uhr) verwandeln sich vier Klassenräume der Integrierten Gesamtschule (IGS) Roderbruch in naturwissenschaftliche Labore. Das Leibniz JuniorLab besucht den Primarbereich der IGS für einen großen Projekttag. An diesem Vormittag werden Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen zu Forscherinnen und Forschern.

Bereits seit 2011 besucht das Leibniz JuniorLab regelmäßig Schulen in Hannoverund der Region mit dem Experimente-Bus, um SchülerInnen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Seit einigen Jahren ist das Leibniz JuniorLab zudem Bestandteil der Lehramtsausbildung für Sonderpädagogikstudierende der Leibniz Universität Hannover. Damit die Studierenden einen Einblick in das Vorgehen und die Methoden des JuniorLabs bekommen, werden sie bei diesem Projekttag hospitieren, während die DozenIinnen des JuniorLabs die Schülerinnen und Schüler zum wissenschaftlichen Experimentieren anleiten. In den vier Themengebieten Physik, Maschinenbau, Meteorologie und Bauingenieurwesen können sie an diesem Tag spannende naturwissenschaftlich-technische Phänomene entdecken.


Kinder-Uni: Warum brauchen wir zum Schmecken unsere Nase?

24.10.2017, 17:45 Uhr,

KinderUniHannover startet ins 15. Semester

Ja warum brauchen wir eigentlich unsere Nase zum Schmecken? Antworten auf diese und andere weitere Fragen gibt Dr. Stefan Stolle (Foto), Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde am 24. Oktober 2017. Allen interessierten Mädchen und Jungen, die am 24. Oktober um 17.15 Uhr in den Hörsaal F kommen, werden hören und staunen.

Während Oberarzt Stolle seine Vorlesung hält, können die Kinder auch ihr eigenes Riechen und Schmecken testen sowie ihr Wissen preisgeben – beim Beantworten von spannenden Quizfragen. 

Mit dieser Veranstaltung beginnt das neue Semester der KinderUniHannover (KUH) aller fünf hannoverschen Hochschulen. Die KUH richtet sich an Acht- bis Zwölfjährige, die Vorlesungsreihe ist kostenlos, die Vorträge finden an einem Dienstag zwischen 17.15 Uhr und 18 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.          

 Anatomie der Nase. Durch die Nase wird die Luft gereinigt und angefeuchtet. Weiter ist sie ein Sinnesorgan und ermöglicht das Aufnehmen von Gerüchen. Quelle: http://gesundpedia.de/Nase#Funktion

Weiter geht es am 14. November In der Leibniz-Universität, und am 5. Dezember dreht sich in der Hochschule Hannover alles um die Frage: „Warum sind andere Menschen anders?“ 

 Und 2018 können sich alle Mädchen und Jungen am 30. Januar in der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover darüber informieren, wie eine Impfung vor Krankheiten schützt. Am 20. Februar geht es weiter in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, über „Body Music“ und somit um das Musikmachen ohne Instrument.

Weitere Informationen unter: www.kinderuni-hannover.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


TRAIN Akademie startet wieder

„Translationale Forschung & Medizin: Von der Idee zum Produkt“. Der dritte Jahrgang beginnt am 26. Oktober.  

Das Programm richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Medizinerinnen und Mediziner sowie an BehördenvertreterInnen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

Externe Experten und erfahrene Spezialisten der TRAIN-Partner führen die Teilnehmenden in elf Modulen über 24 Monate durch die Bereiche der translationalen Forschung und Medizin. Zusätzlich fördern Aufbaumodule deren methodische und persönliche Entwicklung. Schon nach 260 Pflichtstunden, die die Weiterbildung umfasst, sind die Absolvierenden in der Lage, das Potential  neuer medizinischer Verfahren oder Produkte systematisch zu bewerten – sowohl für die medizinische Anwendung als auch die Kommerzialisierung.

Hier sind die Eckpfeiler des Programms die Entwicklung einer Produktidee sowie die Qualitätssicherung, die Vorstellung verschiedener Produktgruppen, die Produktentwicklung sowie die methodische und persönliche Entwicklung der Teilnehmer. Weitere Informationen unter www.translationsallianz.de/de/train_akademie.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Wiedereinstieg in den Job

Neuer Chef, neue Aufgaben und neue Kollegen: Der Wiedereinstieg in den Beruf  bringt viele Herausforderungen für die betroffene Person mit sich. Das Salutogenese-Training der Koordinierungsstelle Frau und Beruf  hilft dabei. Für vier Tage coacht die Gesundheitspsychologin Patricia Vöge die Teilnehmerinnen.

 Am 2. und 9. November  (jeweils von 9 bis 12.30 Uhr im Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Straße 7) finden die Kurse statt. Die Kosten für die Kurse betragen 50 Euro  (ermäßigt 25 Euro).

Anmeldungen unter frauundberuf@region-hannover.de


WIRTSCHAFT

 


Gerüchte um die Nord/LB

Norddeutsche Landesbank dementiert: „auf absehbare Zeit kein Kapitalbedarf“

Reichlich Aufsehen gab es am Anfang der Woche, als das Gerücht die Runde mache, dass die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) dringend Geld benötige. In einem Medienbericht hatte es unter Berufung auf niedersächsische Finanzpolitiker geheißen, das Geldinstitut offenbar dringend eine geldspritze benötige. Es ging um eine Kapitalspritze von rund einer Milliarde Euro, um die Auflagen der Bankenaufsicht zu erfüllen.

Das Kapital sei inzwischen so knapp, dass die Bank kaum noch neue Kredite vergeben könne.

Hier dementierte die Nord/LB umgehend. Sie habe „auf absehbare Zeit keinen Kapitalbedarf“. Ihre wirtschaftliche Lage sei stabil, und sie sei auch weiterhin in der Lage, neue Kredite zu vergeben. Ganz ähnlich äußerte sich das niedersächsische Finanzministerium.

Im Jahr 2016 hatte die Landesbank ihren riesigen Bestand an Schiffskrediten in der Bilanz abgewertet und einen Verlust von rund 2 Milliarden Euro ausgewiesen. Dadurch war die Kapitaldecke stark in Mitleidenschaft geraten und geschrumpft.

In der Zwischenzeit hat sich die Kapitalquote wieder erholt, aber die Bank hat immer beteuert, dass sie ihr Kapitalpolsterweiter verstärken müsse. Um das zu erreichen, gibt es verschiedene Wege, darunter auch den Abbau des Schiffsfinanzierungsportfolios. Dieser schreite deutlich schnellervoran als geplant, kommentierte die Nord/LB.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Bei Ausbildungen ist der Mittelstand Niedersachsens vorn

In Niedersachsen und Bremen liegen mittelständische Betriebe mit ihrer Ausbildungsbereitschaft im bundesweiten Vergleich weit oben. Rund 17 Prozent der Mittelständler in beiden genannten Bundesländern bilden nach einer Studie der staatlichen Förderbank KfW junge Menschen aus. 

Spitzenreiter sind in den Jahren 2012 und 2016 Rheinland-Pfalz und das Saarland (je mit 18 Prozent). Schlusslichter sind die ostdeutschen Flächenländer Sachsen und Thüringen sowie Berlin (mit jeweils 10 Prozent).

Dem Einfallsreichtum der Firmen bei der Suche nach Auszubildenden sind keine Grenzen gesetzt - hier wirbt der Hörgerätespezialist Kind um Nachwuchs.


Continental übernimmt “Parkpocket”

Der Automobilzulieferer Continental übernimmt das Münchner Start-up “Parkpocket”. Damit verschaffe sich Continental zusätzliches Know-how bei der Gewinnung und Verarbeitung von Informationen im Bereich Smart-Home Parking, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Parkpocket zeigt Kunden über eine App in Echtzeit, wo in der Umgebung freie Parkplätze zur Verfügung stehen und navigiert sie zu dem freien Parkplatz.


Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe

 


Eigenheimbauer Helma steigert Gewinn

Trotz eines leichten Auftragsrückganges zeigt sich der Lehrter Eigenheimbauer Helma im ersten Halbjahr 2017 zufrieden und ist von einer „anhaltend positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung angetan“. Das börsenorientierte Bauunternahmen steigerte die Erlöse um 7 Prozent auf 110 Millionen Euro und den Nettogewinn um rund 10 Prozent auf 4 Millionen.

Erklärung für die Neuaufträge, die etwas niedriger waren als im Vorjahr, ist der Verkauf für zahlreiche Projekte der Tochter Helma Wohnungsbau. Erst im zweiten Halbjahr laufe es wieder an, erklärte das Unternehmen.                                Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

 


Verkauf von Hacon an Siemens genehmigt!

 

Genehmigt wurde der Verkauf der hannoverschen Software-Firma Hacon an Siemens von den Kartellbehörden. Die beiden Unternehmen hatten ihr Vorhaben Ende April bekannt gegeben. Zur Kaufsumme bewahrten beide Seiten Stillschweigen.

Allerdings nehmen Branchenkenner an, dass Siemens einen dreistelligen Millionenbetrag für die Übernahme hingeblättert hat. Die rund 300 Hacon-Mitarbeiter entwickeln Software für die Verkehrsplanung, wie zum Beispiel das Programm „Hafas“. Es ist das Kernstück des „DB-Navigator“ und weiterer Apps.

Mit HAFAS für Google Android™ ist die mobile Fahrplanauskunft fit für alle Smartphones, die das  Betriebssystem von Google für mobile Geräte nutzen

 


Aus der Arbeitswelt

Digitalisierung verändert Arbeitsleben

22 Firmen aus Niedersachsen nehmen an einer Studie teil

Wie wirken sich Smartphone, E-Mail sowie flexible Arbeitszeiten auf die Gesundheit aus? Bund und Land wollen gemeinsam mit der AOK eine 4-jährige Studie laufen lassen, die Fragen untersucht, wie die menschliche Psyche mit den steigenden Belastungen klar kommt. Vorgesehen sind Gesundheitsvorschläge, die für die Zukunft entwickelt werden.

Denn mit der Digitalisierung verändert sich unser Arbeitsleben grundlegend und rasant – permanente Erreichbarkeit, Multitasking sowie immer komplexere Technik können den Menschen krank machen und das ist genau der Ansatz, um den drohenden Gefahren entgegenwirken zu können.

Insgesamt werden 28 000 Beschäftigte aus 22 niedersächsischen Unternehmen (wie Rossmann, Sennheiser, MHH, Nord LB) an der Studie teilnehmen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe