Alle lieben Cinderella

Christian Bergs „Cinderella“ ist das 6. GOP Kinder-Weihnachts-Musical in Hannover

Die Kin­der-Show­sen­sa­ti­on: Chris­ti­an Berg „der König des Kin­der­mu­si­cals“ (ARD) und erst­ma­lig Vol­ker Rosin mit dem Mu­si­cal im GOP Va­rieté-Thea­ter Han­no­ver. Bis 7. Ja­nu­ar 2018 zieht als sechs­te Show aus der Ver­an­stal­tungs­rei­he „GOP Kin­der-Weih­nachts­mu­si­cal“ Bergs Mu­si­cal-Er­folg „Cin­de­rel­la“ in das GOP ein. Die groß­ar­ti­ge Musik zum Stück – mit Ohr­wurm-Ga­ran­tie – stammt aus der Feder von Vol­ker Rosin.

Eine zaubernde Fee, ein singender Kürbis und ein glücklicher Prinz mit seiner Cinderella. Foto GOP

Das Mu­si­cal Cin­de­rel­la ist eine fan­ta­sie­vol­le und ori­gi­nel­le Ad­ap­ti­on des Grimm­schen Mär­chen­klas­si­kers, der be­reits Ge­ne­ra­tio­nen von Kin­dern in aller Welt be­geis­ter­te. In der Mu­si­cal­fas­sung des welt­be­rühm­ten Aschen­put­tel-Stoffs wer­den Jung und Alt zum Mit­ma­chen, Mit­sin­gen und Mit­tan­zen auf­ge­for­dert. Die Schau­spie­ler das Mär­chen von Cin­de­rel­la auf be­son­de­re, ganz neue Art und Weise - mit flie­gen­den Kos­tüm­wech­seln, bun­ten Cha­rak­te­ren und pa­cken­den Songs.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Brodowys Advents-Montage – Sonntag kann ja jeder

Im GOP „Brodowys Advents-Montage – Sonntag kann ja jeder“

Unter diesem Motto lädt Matthias Brodowy zu einem Abend voller Spaß, Humor, Dynamik, Artistik und Akrobatik, angereichert mit einer guten Portion Musikkabarett ein.

Der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te hannoversche Ka­ba­ret­tist wird neben sei­nen hu­mo­ri­gen Lie­dern auch einen ka­ba­ret­tis­ti­schen Jah­res­rück­blick zum Bes­ten geben, Sa­ti­re, Iro­nie und mes­ser­schar­fe Ana­ly­sen in­klu­si­ve. Termine: 4., 11. und Dezember, jeweils 20 Uhr


Ganz schön abgefahren und cool: Wintervarieté mit einer total schrillen Truppe

Maschine de Cirque feiert Premiere in der Orangerie

Abgefahren und schön schrottig beginnt eine quirlige Truppe  mit der Fahrradnummer. Für die Künstler ist das Rad kein Fortbewegungsmittel – bei „Les Beaux Fréres (den schönen Brüdern) wird alles komplett auf den Kopf gestellt, was ihnen in die Hände fällt: Sie erfinden feinsinnige Figuren in komischer, euphorischer oder gar nostalgischer Weise alles um sich herum neu. Sie fliegen auf dem Schleuderbrett durch luftige Höhen oder provozieren mit einem simplen Badetuch.

Und weiter geht die Show in atemberaubendem Tempo. Da fliegen schwerelos Keulen durch die Gegend – sie sind eigentlich zum Jonglieren gedacht, doch die schönen Brüder machen aus ihnen Drumsticks. Zweckentfremden mal schnell die Keulen um blitzartig mit ihnen einen Streit auszufechten.      

Der Maschinenraum des Varietés, das eigentliche Herzstück, hämmert schrille Töne durch den Raum – hier geht es mächtig laut zu – eben wie in einem Maschinenraum.

GOP-Chef Werner Buss und Dennis Bohnecke fahren total auf das Wintervarieté ab! Foto: W. Feege

Alles dreht sich bei diesem 14. GOP-Wintervarieté um die Künstler, die sich in ihrem Maschinenraum bewegen, der gespickt mit Schrott ist,  immer wieder neu. Variantenreich, rasant und faszinierend, verpackt mit reichlich Charme – die Phantasie kann sich hier schlichtweg austoben. Denn alles auf der Bühne ist bespielbar.

„Fast ein halbes Jahr haben Ingenieure und Techniker die Statik des Bühnenbildes berechnet“, erzählt Werner Buss, Kreativ-Chef der GOP-Entertainment Group. Laut Buss sollen auch Ingenieure der NASA an diesem Projekt mitgewirkt haben.     

                           „Machine de Cirque" wirbelt über die Bühne © GOP Varieté Theater

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Volle sieben Wochen werden die kanadische Künstlertruppe ihr Programm in der Orangerie präsentieren und es zeichnet sich ab, das „Machine de Cirque" den Erfolg vom Vorjahres-Varieté „Wet“ nicht nur wiederholen, sondern auch noch toppen könnte. 

Erwartungsgemäß war das Premierenpublikum dann auch total aus dem Häuschen - auch diese Show in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten oft ausverkauft sein.Tickets sind unter (0511) 301 86 710 oder unter www.variete.de zu bekommen.

Auch das ist machbar: Der besondere Jahreswechsel

Silvester in der Orangerie: Familiensilvester 16 Uhr, die Nach­mit­tags­show für die ganze Fa­mi­lie oder die Abendshow 19 Uhr: Ein­lass, mit Be­grü­ßungs­sekt und der Show Ma­chi­ne de Cir­que um 20 Uhr.                                                        

Dann ist da noch das Silvester-Gala-Menü in Kombination mit der Schlossküche: 17 Uhr: Emp­fang in der Schloss­kü­che, Wel­co­me Drink , Amuse Bou­che, 5 des 7-Gän­ge-Me­nüs , 20 Uhr: Show Ma­chi­ne de Cir­que in der Oran­ge­rie, 22 Uhr: Haupt­gang und Des­sert­buf­fet in der Schloss­kü­che, 24 Uhr: Feu­er­werk über der his­to­ri­schen Grot­te.

                                                                                                                                         So schön kann Silvester sein! © GOP Varieté Theater


Und zur Show gibt es auch wieder das Erlebnispaket

Haben Sie Freunde, Bekannte oder Verwandte, denen Sie etwas Besonderes bieten möchten?

Wie wär`s mit eine Übernachtung inkl. Frühstück im Doppelzimmer im Drei- oder Vier-Sterne-Hotel in der Innenstadt, dazu eine Eintrittskarte in der ersten PK* für das Wintervarieté, einem Tagesticket für den Großraumverkehr Hannover, Optional: Drei-Gänge-Menü in der Schlossküche Herrenhausen oder im Restaurant Castello (Aufpreis: 31 Euro pro Person)

Doppelzimmer im Drei-Sterne-Hotel: 109 Euro* pro Person, EZ-Zuschlag: 30 Euro 

Info & Beratung: Hannover Marketing & Tourismus GmbH, (05 11) 12 34 53 33 www.hannover.de/erlebnispakete,

Buchbar bis 12. Januar 2018 nach Verfügbarkeit.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 




Die ganze Geschichte des Bulli

Auf der "Bulli Klassik Tour" jeden Mittwoch eine Zeitreise machen

Immer mittwochs von 11 bis 14 Uhr kann man in der Dauerausstellung „BULLI KLASSIK TOUR“ mit über 120 Bullis in Hannover-Limmer (Lagerstraße 2) auf 1 500 Quadratmetern in die Erfolgsgeschichte des Bullis eintauchen, allerdings nur nach Anmeldung. Experten erläutern den Bullifans jeden Mittwoch in einer rund zweistündigen Führung den Werdegang und die Produktion des Fahrzeugmodells. Besucher erhalten zudem Einblicke in die Standort-, Mitarbeiter- und Stadtteilhistorie und erleben die „Bulli-Zeitreise“ auch als Teil lebendiger Industriegeschichte. Denn der VW-Bus steht auch für das sogenannte „Wirtschaftswunder“ im Nachkriegsdeutschland und seit über sechs Jahrzehnten für „Made in Hannover“. Filme, Zeitzeugen-Interviews, Info-Charts, Fotogalerien über Werk und Mitarbeiter, Gemälde und Themen-Inseln wie zum Beispiel Sitzecken im 50er Jahre-Look  runden das Programm ab (Foto VWN). 

Die etwa zweistündigen Führungen durch die Halle mit sechs Transportergenerationen sind eine Zeitreise. Der staunende Besucher wird von Bulli-Experten, zu denen auch Werksarbeiter der (fast) ersten Stunde gehören.

Das Ausstellungskonzept unter dem Motto „Erleben – Erinnern – Erhalten“ wurde von der Kommunikation VWN in Zusammenarbeit mit dem Oldtimerteam aus Hannover-Limmer entwickelt.

Cornelia Nevis (Foto), die sich seit 30 Jahren bei der Volkswagen-Pressestelle um historische Themen kümmert, und der Technikhistoriker Gerolf Thienel haben 40 Highlights ausgewählt, die die Geschichte der wandlungsfähigen Modelle T1 bis T5 mit Geschichten, Zusammenhängen und Emotionen anreichern. Filme, Interviews, Fotogalerien und kleine Installationen erzählen ganz nebenbei auch von Wirtschaftswunder und Stadtgeschichte. 

In Stöcken lief der erste VW-Bus 1956 vom Band, getüftelt wurde ab1949 in Wolfsburg wo sich bald herausstellte, daß man dringend eine eigene Produktionsstätte für den Erfolgsschlager brauchte – und die fand man erfreulicherweise in Stöcken!

Infos zur neuen BULLI KLASSIK TOUR:
Die BULLI KLASSIK TOUR wird nur für vorangemeldete Gäste angeboten. Die Führungen sind optional auch in englischer Sprache buchbar.
- Besichtigungszeiten: Mittwochs 11 und 14 Uhr
- Ticket-Bestellung: online für 9,00 €/erm. 4,50 €/pro Person über das Veranstaltungsportal www.eventim.de, Tel.: 01806-570070, Mo.-So. 8-20 Uhr Gruppengröße: bis 25 Personen, Jugendliche können ab 12 Jahren an der Besichtigung teilnehmen 
- Weitere Infos über: oldtimer.nutzfahrzeuge@volkswagen.de 


Mit dem Bulli nicht nur virtuell auf Zeitreise gehen

Den Klassiker kann man  in allen Variationen mieten und Nostalgie im wahrsten Sinne des Wortes  erfahren. Buchen Sie ein historisches Volkswagen Nutzfahrzeug jeweils für drei, fünf oder sieben Tage - Und das Ganze zu attraktiven Preisen: Damit die Reisekasse nicht zu sehr strapaziert wird, sind in den Mietpreisen bereits Freikilometer enthalten (Freitag bis Montag 200,  Montag bis Freitag 300 und Freitag bis Freitag 500 Kilometer, jeder weitere Kilometer kostet 0,55 Euro.

Enthalten sind eine Servicepauschale von 89 Euro, die Vor- und Nachbereitung des Fahrzeugs und ein Schutzbrief falls es mal eine Panne gibt. Die Selbstbeteiligung beträgt 1.500 Euro.

Die Mindestmietdauer beträgt drei Tage. Eine weitere Bedingung: Sie sind mindestens 21 Jahre alt und sind seit einem Jahr Besitzer eines Pkw-Führerscheins. Dann steht Ihrem Oldtimer-Trip nichts im Wege. Alle Fahrzeuge sind haftpflichtversichert.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


24 miniaturformatige Denkmale zwischen Pflastersteinen

Künstler verlegte am 7. Dezember Steine für NS-Opfer

Der Künstler Gunter Demnig verlegt erneut Stolpersteine in Hannover. Es werden am 7. Dezember 24 von den miniaturformatigen Denkmalen verlegt, die im Pflaster an NS-Opfer erinnern – zwölf verschiedene Orte werden damit bestückt.

Orte der Erinnerung sind: Brandestraße 24, hier wurden Steine für Emma Martha Binheim und Sophie Leser gesetzt. Dann verlegte der Künstler Stolpersteine für Sofie Quindel und Georg Neufeld in der Wolfstraße 36.

Dann folgt die Ellernstraße 39, hier wird an die jüdische Familie Bloch erinnert. Danach verlegte Demnig Stolpersteine für die jüdische Familie Wallach in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße 23 und anschließend für Anneliese und Fritz Cohen in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße 38.

Es folgten Miniaturdenkmale in der Flüggestraße 9 für Olga  Meyer Katz sowie  in der Flüggestraße 11 für Dora Levy, in der Flüggestraße 12 für Selma und Arthur Eichmann und  in der Wedekindstraße 3 wird an Otto Stern erinnert.

In der Herrenhäuser Straße 64 wurde ein Stolperstein für den als Deserteur verfolgten Erich Busch verlegt.  Regine und Max Goldschmidt werden in der Franz-Nause-Straße 4 mit Stolpersteinen geehrt. Die Verlegung endete in der Straße Grünlinde 16 mit der Verlegung von Steinen für Ilse und Fritz Treu. Insgesamt wird es in Hannover dann 384 verlegte Stolpersteine geben.

Gunter Demnig verlegt die kleinen Mahnmale. Foto Karin Richert

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt

Fotoausstellung „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“

70 Männer und Frauen waren vom 1. Juni bis zum 31. Juli dieses Jahres mit Einwegkameras dort unterwegs, wo sie zuhause sind: auf der Straße, in der Unterkunft, im Wohnheim. Sie haben fotografiert, was ihnen bedeutsam erschien. Sie zeigen ihre Sicht auf ihre Umgebung, ihren Alltag, ihre Stadt.

Nicht ohne Stolz sehen die Hobbyfotografen ihre Dokumentationen. Foto LHH

Es entstanden 1.716 Fotos, von denen eine Auswahl in der Ausstellung „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“ gezeigt wird.

Die Dauer der Ausstellung im Bürgersaal des Neuen Rathauses ist bis zum 17. Dezember verlängert worden. Sie täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Hannover, Bereich Stadtteilkulturarbeit, der „Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung“ und des Diakonischen Werkes Hannover.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Einmal mit drei Originalen der Bee Gees auf der Bühne tanzen

Tänzer für das Bee Gees Musical im Theater am Aegi gesucht

Wer möchte einmal mit drei Originalen der Bee Gees auf der Bühne stehen?!

Davon träumt doch Frau oder Mann: Einmal mit den ganz Großen auf der Bühne zu stehen. Der Traum einmal mit drei Originalen der Bee Gees auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu stehen, kann Wirklichkeit werden!

Nach den großen Erfolgen der letzten 5 Jahre von "MASSACHUSETTS – das Bee Gees Musical" gibt es jetzt ein Wiedersehen: Die ITALIEN BEE GEES lassen am 15. und 16. Januar 2018 im Theater am Aegi ihr Publikum in einer mitreißenden musikalisch-biografischen Show an den wichtigsten Stationen im Leben der GIBB BROTHERS teilhaben.

In diesem Jahr gibt es wieder für eine Tanzformation oder Tanzschule die Möglichkeit mit den drei Original Bee Gees- Mitgliedern Dennis Bryon, Vince Melouney und Blue Weaver zusammen mit den Italien Bee Gees und allen anderen Musical-Darstellern auf der Bühne zu performen. Man muß schon ein bißen besser tanzen können!

Einzelheiten unter www.beegeesmusical.com.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Gravitationswellen gehen auf Reisen

Für diese Entdeckung gab es den Nobelpreis und jetzt eine Briefmarke.

Ein internationales Forscherteam mit hannoverscher Beteiligung hat eben diese Gravitationswellen nachgewiesen und nun diese Ehre.

Seit dem 7. Dezember an ist die 70-Cent-Briefmarke der Deutschen Post zu kaufen. Gezeigt wird eine Simulation der Wellen, die von zwei umeinander kreisenden schwarzen  Löchern abgestrahlt werden.

Genau diese Wellen hatten im September 2015 Spezialdetektoren in den USA aufgefangen. Für diese Entdeckung gab es für die drei US-Forscher den Nobelpreis für Physik. Die beteiligten Wissenschaftler des Albert-Einstein-Instituts in Hannover, Prof. Karsten Danzmann (Foto) und sein Team, sind maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt, haben sie doch den Gravitationswellendetektor entwickelt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


In Hannover werden Preise eingefahren

Robotikspezialist Sami Haddadin und sein Team erhalten Deutschen Zukunftspreis

Und wieder geht ein Preis nach Hannover. Der Deutsche Zukunftspreis, dem Preis des Bundespräsidenten für zukunftsweisende Forschung und Technik und Innovation, geht an den Robotikspezialisten Prof. Sami Haddadin und sein Team von der Leibniz Universität Hannover.

Das erfolgreiche Team: Die Forscher Dr. med. Simon Haddadin, Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin und Dipl.-Inf. (FH) Sven Parusel (v.l.) wurden mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet (Foto rechts NDR)

Eine große Ehre: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den Deutschen Zukunftspreis an die Robotikspezialisten für ihr Projekt "Mittelpunkt Mensch – Roboterassistenten für eine leichtere Zukunft".

Wesentlich für die Entscheidung der Jury sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen.

Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.

Ministerpräsident Weil gratuliert Zukunftspreisträger Sami Haddadin

Das ließ sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nicht nehmen und gratulierte mit den Worten: „Professor Sami Haddadin gilt zu Recht als einer der weltweit führenden Wissenschaftler der Robotik. Seine Forschungen im Bereich der intuitiv zu bedienenden Roboter sind Bahn brechend und zeigen Wege auf, wie das Leben von Menschen durch teamfähige und sensitive Roboter erleichtert werden kann. Die breite Anwendungspalette reicht von der klassischen Industrieproduktion über die Telemedizin bis zur Hilfestellung für Menschen mit Behinderungen.

Die Auszeichnung für Professor Haddadin und sein Team belegt darüber hinaus, daß in Niedersachsen Qualitätsforschung mit Weltgeltung nicht nur möglich, sondern zu Hause ist.

Gratulation und Kompliment gehen deshalb auch an die Leibniz Universität, die sich darüber freut „Der Bundespräsident hat nicht nur einen herausragenden Forscher ausgezeichnet, sondern auch dem Forschungsland Niedersachsen ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt, auf das wir zu Recht stolz sein können.“

Auch der Niedersächische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, ließ es sich nicht nehmen, Prof. Haddadin und seinem Team zur Verleihung des Deutschen Zukunftspreises zu gratulieren.

Er freue sich außerordentlich, daß einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise in Deutschland einem niedersächsischen Wissenschaftler verliehen worden ist. Dies zeige das große Innovationspotenzial niedersächsischer Universitäten auf so zukunftsträchtigen Forschungsfeldern wie der Robotik. Die Digitalisierung und die damit verbundene Robotisierung seien eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die herausragenden Arbeiten von Professor Haddadin und seinem Team seien ein wichtiger Beitrag, um diese  Veränderungen mitzugestalten.“

Informationen unter www.deutscher-zukunft.de.                               

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Wettbewerb „Unbezahlbar und freiwillig“

Landesregierung, Sparkassen und VGH zeichnen die Preisträger für 2017 aus

Großes Lob vom Ministerpräsidenten für ehrenamtliches Engagement

Das ist schon ein Pfund: Großes Lob von Stephan Weil für ehrenamtliches Engagement. Bereits zum 14. Mal wurden am letzten Wochenende die Preisträger des alljährlichen Wettbewerbs „Unbezahlbar und freiwillig“ in Hannover geehrt. Bei der Abschlussveranstaltung sprach Ministerpräsident Stephan Weil über das große Engagement von 3,2 Millionen Menschen, die sich in Niedersachsen einbringen. „Sie machen durch ihre Arbeit und Ideen unsere Gesellschaft täglich lebendiger und liebenswerter“, sagte er.

Für diesen herausragenden Einsatz bedankte sich Weil ausdrücklich. Die öffentliche Anerkennung  sei wichtiger denn je, denn ohne das freiwillige Engagement würden viele Angebote und Veranstaltungen gar nicht zustande kommen, betonte der Ministerpräsident.

Der gemeinsam von der niedersächsischen Sparkasse, den VGH-Versicherungen und der Landesregierung ausgelobte Wettbewerb stieß auch bei seiner 14. Auflage auf große Resonanz: Aus ganz Niedersachsen beteiligten sich 260 Einzelpersonen, Gruppen und Vereine an dem Wettbewerb. Bei der Ehrung wurden zehn Vereine, Gruppen und Einzelpersonen für ihr vorbildliches bürgerliches Engagement ausgezeichnet.

Mit Kurzfilmen stellten die Prämierten ihr Projekt vor.

Jeder Preis ist mit je 3 000 Euro dotiert. Den Wettbewerb der drei Partner Sparkasse, VGH und Landesregierung gibt es seit 2004.

Über einen Sonderpreis hatten HörerInnen von NDR 1 Niedersachsen per Abstimmung entschieden. Dieser Preis wurde vom Hörfunkchef des NDR 1 Niedersachsen, Dr. Ludger Vielemeier, an „First Responder“,  Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Luttrum  überreicht.

VGH-Chef Hermann Kasten und Stephan Weil freuen sich, verdiente Freiwillige auszeichnen zu können. Foto VGH 

Preisträger des Wettbewerbs „Unbezahlbar und freiwillig“:

Jeder Preis ist mit je 3 000 Euro dotiert. Den Wettbewerb der drei Partner Sparkasse, VGH und Landesregierung gibt es seit 2004.

Für Soziales, übergab MP Stephan Weil an „ABGEFAHREN – wie krass, ist das denn“, an Fahrradroute „Kiek in’t Land“, Großenkneten, und Leonie Remfort, aus Wittmund.

Hermann Kasten, VGH, belohnte soziales Engagement des „Wolfsburger Eltern helfen“ e.V. und des „ Inklusive Schulsanitätsdienst“, Kooperation Bersenbrück, während Heidi Berthold den Preis für sozialen Einsatz an „Gelbe Damen und Herren zu Hause gem. e.V.“, Hardegsen überreicht.

Für Kultur übergibt Kasten an Atelier 22 e.V., Celle.

Für Kircheneinsatz übergibt Cornelia Dassler an den Musicasacra e.V., Schwanewede. (Foto links)

Für den Bereich Umwelt belohnt Hermann Kasten die „Lebenshilfe Lüneburg – Harburg gGmbH“ für Ihren Einsatz.

Für den Sport überreicht Hermann Kasten den Preis für das Projekt „Sport gegen Depressionen“, Harsum

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover  Woche, Sigrid Lappe


Illustre Leibniz-Ring-Verleihung

Hans Georg Näder wird mit dem Leibniz-Ring ausgezeichnet und Sigmar Gabriel hält die Laudatio.

Ein ganz besonderer Abend steht am 19. Dezember an: Der Unternehmer Hans Georg  Näder wird in diesem Jahr mit dem Leibniz-Ring des Presse Club Hannover geehrt.

  

Kumpel Peter Maffay (Foto rechts) wird extra für Näder spielen und singen.

Die Laudatio  wird ein weiterer Freund von Näder halten: Außenminister Sigmar Gabriel (Foto links).

Das wird sicherlich sehr unterhaltsam werden – einen besseren Rahmen kann eine Ehrung nicht bekommen.

17 Goldschmiede hatten Entwürfe eingereicht, die im Schaufenster der Goldschmiede Bitter ausgestellt wurden, und bis 16. November konnten BürgerInnen ihren Favoriten wählen.

Die Entscheidung, welcher Ring es auf den Finger von Näder schafft, trifft jetzt eine Jury unter dem Vorsitz von Polizeipräsident Volker Kluwe.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Ein Preis für "Windstärke 10"

Cuxhavens „Windstärke 10“ erhält Museumspreis

Den mit 15 000 Euro dotierten Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung bekommt das Cuxhavener Wrack-und Fischereimuseum „Windstärke 10“.

Aus zwei ehemaligen Fischpackhallen, die aus den Dreißigerjahren stammen, wurde kurzerhand ein wunderbares Museum gestaltet. 2013 wurde „Windstärke 10“eröffnet und schon bekommt es einen Preis.

Die Preisverleihung findet am 9. Januar 2018 um 11 Uhr im Museum statt. Die Laudatio hält Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes.

Die Ausstellung befasst sich auf fast 2.500 qm mit zwei Themenbereichen. Der erste mit der Hochseefischerei, die  Cuxhaven  und  seine Entwicklung wesentlich geprägt hat,  und lange zu  den gefahrenträchtigsten Berufen gehörte,  schlägt auch den  Bogen  zur  Verarbeitung  des  Fangs  und  der aktuellen Situation der Cuxhavener  Fischerei   angesichts   der   Überfischungsproblematik.  

Hier wird Hochseefischerei dokumentiert. Foto Kellerraum

Im „Wrackraum“  lässt eine atmosphärische Lichtinstallation Wrackfunde aus dem Halbdunkel  auftauchen  und  vermittelt  das  Gefühl, unter Wasser zu sein.

Eindringlich  sind  die  Geschichten  von  gefahrvollen  Seereisen, Untergang  und Rettung, die in dieser Abteilung Schiffsunglücke in der Nordsee dokumentieren.

Interaktive  Angebote  und  ein  eigener  Spielbereich mit Forscher-U-Boot machen den Besuch von „Windstärke 10“ auch für junge Besucher spannend.

Es gab ein Wrackmuseum in Cuxhaven,

und das war schon seit Jahrzehnten ein Anziehungspunkt - Schiffsunglücke und spektakuläre Rettungen waren schon immer von höchstem Interesse.

Außerdem hat ja Cuxhaven das wunderschöne Schlösschen Ritzebüttel.

Es gehört der Stadt Hamburg, die es zu Störtebeckers Zeiten von den Eignern, der Familie Lappe „erwarb“. Den Lappes wurde vorgeworfen, mit dem Piraten Geschäfte gemacht zu haben.

Ein engagierter Verein erfüllt das Schloß durch Veranstaltungen mit Leben. Auch ein Restaurant macht den Besuch zu einem Vergnügen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Ein ganzes Haus voll WLAN

Kostenfreies WLAN in der Kestner Gesellschaft

Das Kunsthaus bietet allen BesucherInnen die kostenfreie Nutzung von WLAN im gesamten Haus. Dieser Service wird den individuellen Ausstellungsbesuch bereichern, zum Verweilen einladen und einen schnellen und sicheren Zugang von mobilen Geräten zu weiteren Informationen über die Ausstellungen ermöglichen. Der Zugang zum WLAN erfolgt durch ein Passwort, das als temporäres Ticket am Empfang erhältlich ist. „Der freie Zugang zu WLAN für unsere Gäste ist der Startschuss in die digitale Zukunft der Kestner Gesellschaft. Momentan arbeiten wir an einen Konzept, das verschiedene digitale Formate für die Vermittlung vorsieht.

Da gehen wir doch mal mit WLAN durch den "Kunstflur" von Marc Camille Chaimowicz. Foto S. Lappe 

Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung der Hannoverschen Volksbank bei diesem Vorhaben“, äußert sich die Direktorin der Kestner Gesellschaft, Christina Végh.

Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank fügt hinzu: „Einrichtungen wie die Kestner Gesellschaft spiegeln den Zeitgeist des gesellschaftlichen Lebens wider. Dazu gehört heute nicht nur der künstlerischen Anspruch, sondern in besonderem Maße die Einbindung und Nutzung der digitalen Medien. Dabei unterstützen wir gern.“


Deine Region. Ein Preis. Eine Card

Durch die Region für nur 15 Euro monatlich

Schüler und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres dürfen vom 1. Januar 2018 an für 15 Euro im Monat mit Bussen und Bahnen kreuz und quer durch die Region fahren. Das starke Rabattangebot kommt zum Fahrplanwechsel – es nennt sich GVH-SparCard. Junge Menschen können mit diesem Ticket ohne Zonen-oder Zeitbeschränkungen im gesamten Gebiet des Großraum-Verkehrs Hannover (kurz GVH) unterwegs sein.

Die bisherigen Vergünstigungen für junge Menschen sollen uneingeschränkt erhalten bleiben, betonte GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern. So können immerhin 49 000 Schüler,  deren Schulweg länger als zwei Kilometer ist, kostenlos zur Schule fahren, weil die Region die Fahrtkosten übernimmt.

Freuen sich, ein tolles Angebot vorstellen zu können: Mattern, Regionschef Hauke  Jagau und Ulf Birger Franz. Foto Region Hannover

Zudem ist eine U21-Card im Angebot, die preiswertere Fahrten in der Freizeit ermöglicht. „Damit auch niemand benachteiligt wird, senken wir auch den Preis für diese Card –von derzeit 24 Euro pro Monat auf 15 Euro, die entsprechende Jahreskarte kostet künftig 150 statt 163 Euro“, erklärt Mattern.

Die Region Hannover lässt sich das Projekt 5 Millionen Euro kosten. Die neue Netzkarte ersetzt die bisherige SparCard Schüler, für die je nach Zone zwischen 28,90 und 51,40 Euro kostete.

Die GVH-SparCard, für die eine persönliche Kundenkarte mit Passbild nötig ist, muss jedoch jeden Monat neu gekauft werden. Vom10. Dezember 2017 an ist sie käuflich zu erwerben, allerdings gilt sie ab dem1. Januar 2018!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kostenloses WLAN im Zug

In vielen Regionalzügen in Niedersachsen und Bremen gibt es jetzt kostenloses WLAN

Die Deutsche Bahn bietet kostenloses WLAN ab dem Fahrplanwechsel an diesem Wochenende in vielen ihrer Regionalzüge in Niedersachsen und Bremen an. Einen Internetzugang erhält man in den Regionalexpress-Zügen zwischen Hannover, Bremen und Norddeich sowie von Bremerhaven über Bremen, Osnabrück und Hannover sowie in den Regionalbahnen Braunschweig-Salzgitter. Weitere Strecken der DB Regio im Harzvorland werden schrittweise mit WLAN ausgestattet.

Ab Ende 2018 sollen die Metronom-Züge mit der Grundüberholung der Waggons  mit der Technik für einen kostenlosen Internetzugang ausgerüstet werden. Dies teilte in der vergangenen Woche die Nahverkehrsgesellschaft (LNVG) mit.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


WISSEN - KOMPETENZ - BILDUNG


Do it yourself - Und wie bitte schön, programmiert man einen Roboter?

Auszubildende von Volkswagen Nutzfahrzeuge bringen sich Digitalisierung selbst bei.

In dem neugegründeten Campus Digitalisierung von VWN muss jeder der Auszubildenden selber ran, ohne Hilfe eines Lehrers im konventionellen Stil. Das Fließband fährt die Bulli-Karosse von einer Station zur anderen, erklärt Richard Brandes die Arbeitsschritte an der Fertigungslinie: Zuerst sieht man das Schweißen, dann Lackieren, Montieren und zum Schluss wird alles noch einmal kontrolliert. An den einzelnen Fertigungsstationen fliegen keine Funken, das Schweißen simulieren die Roboter. Die Bullis sind auch keine fünf Meter lang, sondern nur 25 Zentimeter, die Autofabrik auf dem Ausbildungscampus ist im Maßstab 1:18  gebaut. Alle Maschinen auf der Fertigungslinie bewegen sich im Takt, ein Rad greift ins andere. Richard Brandes und seine Azubi-Kollegen haben die Linie ganz allein aufgebaut. „Wir haben Kartons mit Robotern  vor die Nase gestellt bekommen. Den Rest haben wir uns selbst beigebracht“, sagt einer der Auszubildenden, der bei VWN zum Elektroniker für Automatisierungstechnik ausgebildet wird nicht ohne Stolz.

VWN-Personalvorstand Prof. Thomas Edig und Lisa Marleen Zimmermann (Auszubildende zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik, 3. Ausbildungsjahr) vor dem Werkmodell im neuen Campus Digitalisierung. (Foto VWN)

Hier kommt selbstbestimmtes Lernen ins Spiel – das ist das Besondere auf dem Campus Digitalisierung, den VWN in der letzten Woche in Pavillon 36 auf dem Messegelände in Betrieb genommen hat. Hier sollen dann pro Jahr 120 Auszubildende und dual Studierende neue Techniken wie Roboter und 3-D-Drucker entdecken und anwenden. Geplant ist, dass jeder Jahrgang gut zwölf Wochen in dem Pavillon verbringen soll.

„Hier gibt es keine Lehrer im konventionellen Sinn“, erläutert Projektleiter Volker Löbe. Bei Problemen mit der Technik müssten sich die Jugendlichen an Experten aus dem VWN-Werk in Stöcken oder von Partnerfirmen wenden. „Diese haben aber nicht immer sofort Zeit – wie im echten Berufsleben.“

Statt klassischen Unterricht gibt es ein Intranet gefüllt mit Wissenspaketen. Projektleiter Löbe möchte, dass der Nachwuchs diese Inhalte selbst mit Leben erfüllen und sein erarbeitetes Wissen an die die folgenden Generationen dann weitergibt. „Dieses System ist viel leistungsfähiger als Frontalunterricht“, sagt er.

VWN erhält für das Konzept viel Lob aus Berlin. „Das ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man die Herausforderungen der Zukunft angeht“, so Staatssekretär Thorsten Albrecht im Bundesarbeitsministerium. VWN bereite damit junge Menschen auf das „Werk von morgen“ vor und „Volkswagen Nutzfahrzeuge nimmt hier eine Vorreiterrolle ein“.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Gründungswettbewerb Startup-Impuls mit neuer Struktur und neuen Preiskategorien

Die Bewerbungsphase des 15. Gründungswettbewerbs läuft bis 10. Januar 2018

Gemeinsam mit der Sparkasse Hannover lobt hannoverimpuls, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Landeshauptstadt und Region Hannover, Gewinne in Höhe von über 100.000 Euro aus. Damit ist Startup-Impuls der höchstdotierte regionale Gründungswettbewerb Deutschlands.

Gewertet wird in drei Kategorien: Einem Hauptpreis für drei Teams, dotiert mit 30.000, 15.000 und 5.000 Euro. Alle drei gehen zudem auf einen Business-Trip zu einem Startup-Hotspot. Auch die Plätze vier bis sechs werden mit einem Pitchtraining belohnt.

Der Hochschul- und Wissenschaftspreis zeichnet eine Gründung aus, die im Forschungsumfeld entsteht, und ist mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert. Hinzu kommen individuelle Beratungsangebote im Wert von 8.000 Euro.

Neu ist in diesem Jahr der Sonderpreis Solo-Starter, um die wachsende Zahl derer zu unterstützen, die ihr Gründungsvorhaben alleine umsetzen. 10.000 Euro und ein Pitchtraining winken dem Gewinner oder der Gewinnerin, 2.000 Euro und Pitchtraining zwei weiteren Nominierten.

Alle Gründungsteams werden mit einem professionellen Imagefilm beohnt.

Der Gründungswettbewerb als Sprungbrett: „Durch die Teilnahme am Startup-Impuls-Wettbewerb haben GründerInnen nicht nur die Chance auf attraktive Gewinne. Sie haben darüber hinaus auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, die eigene Geschäftsidee zu konkretisieren und zum Konzept weiterzuentwickeln“, erklärt hannoverimpuls-Geschäftsführer Dr.-Ing. Adolf M. Kopp. „In der Bewerbungsphase unterstützen unsere Coaches individuell bei der Erstellung dieses Konzepts, das Voraussetzung dafür ist, nominiert zu werden.“

„Von einer lebendigen Gründerszene profitiert Hannovers Wirtschaft als Ganzes. Deswegen unterstützen wir mit Startup-Impuls gern einen der deutschlandweit am höchsten mit Sach- und Geldpreisen dotierten regionalen Gründungswettbewerbe“, ergänzt Marina Barth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hannover.

Information: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Startup-Impuls

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Bravo: KinderUniHannover ist im 15. Semester unterwegs

„Warum sind andere Menschen anders?“ 

Am Dienstag, 5. Dezember  17.15 Uhr spricht Prof. Dr. Patricia A. Adam (Foto) von der Fakultät IV – Wirtschaft und Informatik in der Hochschule Hannover, Campus Linden, Audimax (Ricklinger Stadtweg 120) zu dem Thema:

Es gibt so viele Menschen um mich herum, und manche davon sind ganz anders als ich. Sie sehen ungewöhnlich aus, sie haben seltsame Hobbies, sie sprechen vielleicht sogar andere Sprachen. Warum ist das so?

Wissbegierig folgen die Kinder von acht bis zwölf Jahren den Dozenten bei der Kinder-Uni. © Leibniz Universität Hannover

Patricia Adam unterrichtet als Professorin für Internationales Management Studierende aus verschiedensten Kulturen und möchte mit Euch gemeinsam entdecken, was es mit dem „Anders-Sein“ auf sich hat. Dabei lernen wir auch, was sich hinter so rätselhaften Begriffen wie „Diversity“, „Stereotypen“ und „Kultur“ verbirgt.

2018 können sich alle Mädchen und Jungen am 30. Januar in der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) darüber informieren, wie eine Impfung vor Krankheiten schützt.

Am 20. Februar geht es weiter in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover über „Body Music“ und somit um das Musikmachen ohne Instrument.

Die KUH richtet sich an Acht- bis Zwölfjährige, die Vorlesungsreihe ist kostenlos, die Vorträge finden an einem Dienstag zwischen 17.15 Uhr und 18 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.   

Weitere Informationen unter: www.kinderuni-hannover.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 



WIRTSCHAFT


VW - Standorte mit Zukunft

VW-Konzern will 34 Milliarden Euro in Elektroautos stecken - 

zehn Milliarden Euro für Standorte in Niedersachsen

Herausforderung angenommen: Volkswagen setzt stärker auf E-Autos als bisher. Der Wandel der Branche veranlasst den Autobauer aus Wolfsburg mit zusätzlichen Milliarden-Investitionen in Elektro-Mobilität zu investieren. In der Entwicklung von E-Autos, autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Digitalisierung sollen von 2018 bis 2022 mehr als 34 Milliarden Euro fließen, sagte Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch (Foto lks. dpa) nach Befragung der VW-Kontrolleure.

Für die „Roadmap E“ sei ein Löwenanteil bestimmt, erklärte Konzernchef Mathias Müller (Foto r. dpa). Standorte wie Zwickau sollen zum reinen E-Auto-Werk umgebaut werden. Insgesamt plant VW nach Konzernangaben in den nächsten fünf Jahren mit Investitionen in Höhe von mehr als 70 Milliarden Euro. Diese Investitionspläne kämen „einem Kraftakt gleich“, sagte Müller. Aber gleichzeitig betonte er: „Das Auto wird gerade neu erfunden.“ Ab 2019 soll in Zwickau die ID-Modellfamilie vom Band laufen, dazu kämen noch E-Autos von Audi und Seat. Skoda allerdings werde zwei Varianten in Tschechien bauen. „Die Zukunft der E-Mobilität wird ganz wesentlich in Deutschland gemacht. Volkswagen steht zum Standort.“

Zuvor hatte Müller noch angekündigt, dass VW die Investitionen in die Elektromobilität  bis 2030 auf 20 Milliarden Euro hochfährt. Insgesamt bringen die Konzernmarkenbis 2025 über 80 neue Modelle mit E-Motor auf den Markt, darunter rund 50 reine E-Autos und 30 Plug-in-Hybride. Bis 2030 solle die gesamt Modellpalette  elektrifiziert werden. In China sollen darüber hinaus in den nächsten sieben Jahren mit Partnern zehn Milliarden Euro in die E-Mobilität gesteckt werden.

Nach Angaben von Betriebsratschef Bernd Osterloh (Foto lks. dpa) sollen im Gegenzug für die E-Auto-Produktion in Zwickau die bisherige Passat-Produktion ab 2018 nach Emden verlegt werden und die Golf-Familie mit der neuen Fahrzeuggeneration , dem Golf 8,  komplett nach Wolfsburg verlagert werden. In die geplante Batterieforschung in Salzgitter sollen 200 Millionen Euro investiert werden.

Ministerpräsident Stephan Weil, der für das Land Niedersachsen im Aufsichtsrat sitzt, ergänzte, die Entwicklung der E-Autos bleibe in Wolfsburg. Später werde die E-Fertigung dann auch in anderen Werken ausgerollt.

Der Ministerpräsident betonte, in den kommenden fünf Jahren seien  Sachinvestitionen von zehn Milliarden Euro in Niedersachsen vorgesehen, wo mit  rund 120 000 Menschen knapp ein Fünftel der VW-Beschäftigten arbeitet. Mut machte Weil dabei den Mitarbeitern in Osnabrück: Im kommenden Jahr solle über eine eigene Modellreihe für die Produktion entschieden werden. Betriebsratschef Osterloh ergänzte, dies könne ein E-Auto oder möglicherweise sogar ein Cabrio sein.

Presse Dienst Nord, Ute Micha /  Hannover Woche, Sigrid Lappe


Daumen hoch!

Gewinnsteigerung – Rekorderlöse erwartet - Deutsche Messe steigert deutlich Gewinn

Im laufenden Jahr 2017 ist abzusehen, dass die Deutsche Messe AG auf einen Rekordumsatz zusteuert. Anfang der Woche teilte das Unternehmen nach einer Aufsichtsratssitzung mit, dass die Erlöse auf 357 Millionen Euro steigen.  Als Gewinn werde man voraussichtlich 17 Millionen Euro ausweisen. In ungeraden Jahren laufen die Geschäfte der Messe immer besser als in den geraden Jahren, weil dann der Veranstaltungskalender einfach besser gefüllt ist.

Für dieses Jahr hatte sich die Deutsche Messe mit einem Umsatz von 400 Millionen Euro ursprünglich ein höheres Ziel gesteckt – es war allerdings schon länger klar, dass  das gesetzte Ziel nicht erreicht wird. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen Erlöse von 302 Millionen Euro erzielt – und es ergab sich ein Verlust von 3,7 Millionen Euro.

Ziel von Vorstandschef Jochen Köckler (Foto) ist jedoch, das Unternehmen dauerhaft in die Gewinnzone zu führen und damit auch neue Schwerpunkte setzen. „Wir werden die Deutsche Messe in den nächsten vier Jahren zu einem internationalen Anbieter von Veranstaltungen und Data-Services umbauen.“ Dafür habe man einen neuen Digital-Geschäftsbereich geschaffen, in dem alle entsprechenden Aktivitäten und Projektegebündelt werden.

Gestärkt wird die Messe durch Nutzung neuester Vermarktungstechnik im Kerngeschäft, um Kunden die Anbahnung von Geschäften neben den stationären Messen auch auf digitalen Kanälen zu ermöglichen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Schneller als gedacht

Nord/LB hat faule Schiffskredite schneller abgebaut als gedacht

Kreditinstitut erreicht doch die gesetzten Ziele

Norddeutschlands größte Bank wird nach dem Milliardenverlust im vergangenen Jahr in 2017 wieder einen recht passablen Gewinn auf den Tisch legen. Nach den ersten drei Quartalen zeichnet sich der positive Trend weiter ab. Bis Ende September hat die Nord/LB einen Vorsteuergewinn von 326 Millionen Euro unter Dach und Fach gebracht – gegenüber einem Verlust von 624 Millionen Euro in dergleichen Vorjahreszeit. Und es blieb sogar noch ein Überschuss von 228 Millionen Euro unter dem Strich. Im Vorjahr war ein Verlust von 736 Millionen Euro aufgelaufen.

 „Das ist ein solides Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können“, sagte Bankchef Thomas Bürkle. „Es zeichnet sich ab, dass wir alle Ziele, die wir uns für 2017 gesetzt haben, auch erreichen werden.“ Die Bank sei wieder profitabler, sagte Bürkle.

Und das Eigenkapitalwächst

Von deutlich geringeren Abschreibungen profitiert die Bank letztendlich auf das riesige Portfolio an Schiffskrediten, von denen ein beträchtlicher Teil nicht vertragsgerecht bedient wird. Beim Abbau dieses Kreditbestandes kommt das Bankhaus schneller als gedacht voran. Bis Jahresende  dürfte dann das Volumen auf 13 Milliarden Euro sinken – was eigentlich erst für Ende 2018 geplant war…

Die faulen Kredite will das Kreditinstitut bis 2019 in ihrer Bilanz fast halbieren. Zwei Drittel davon sind allerdings „problembehaftet“. Insgesamt wird für die Schiffssparte ein Volumen von 10 Milliarden Euro angestrebt. Auch komme die Bank bei der angestrebten Aufstockung der Kapitalquote voran, hieß es. Dies ist äußerst wichtig, weil davon die Stabilität des Instituts in Krisenzeiten abhängt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Niedersachsens Unternehmen wuchsen weiter

Die NORD/LB ist nicht mehr unter den ersten zehn Unternehmen der Rangliste

Es ist eine gute Tradition, dass die NORD/LB alljährlich eine Analyse und Auflistung der größten Unternehmen Niedersachsens vorlegt. Doch diesmal war es durchaus eine besondere, bittere Premiere, denn ausgerechnet die NORD/LB selbst musste aufgrund ihrer hohen Verluste bzw. Abschreibungen durch die anhaltende Schiffskrise auf einen Platz in der Rangliste verzichten. Sie rutschte einfach raus.

Während die fünf größten Unternehmen in der Rangliste der 50 wirtschaftsstärksten Unternehmen mit der höchsten Wertschöpfung ihre Positionen halten konnten, verlor die NORD/LB ihren sechsten Platz. Auf den stieg der Duft- und Aromastoffproduzent Symrise AG: An der Spitze steht wir gewohnt und unschlagbar der VW-Konzern mit einer um 20 Prozent gestiegene Wertschöpfung auf rund 50 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich um um mehr als die Hälfte der erwirtschafteten Wertschöpfung aller aufgelisteten 50 niedersächsischen Unternehmen.

Auf Platz zwei steht erneut der Continental-Konzern. Es folgt die TUI vor der Talanx AG und der Salzgitter AG. Auf Platz sieben steht der Drogeriekonzern Rossmann, der sich um einen Platz verbesserte. Insgesamt stieg die Wertschöpfungssumme der 50 aufgeführten Unternehmen um immerhin zwölf Prozent.

In einer zweiten Rangliste nennt die NORD/LB die 100 umsatzstärksten Unternehmen des Landes.

Selbstverständlich hat auch in dieser Liste der VW-Konzern die Spitzenposition unangefochten inne mit einem Umsatzwachstum um zwei Prozent auf 217 Milliarden Euro. Und auch hier liegt VW mit 53 Prozent des Umsatzes unter allen gelisteten Unternehmen ganz vorn.  Auf VW folgen Continental, die TUI AG, die Salzgitter AG und EWE AG.

Unter den Top Ten gibt es nur eine Veränderung: hagebau und AGRAVIS tauschten die Plätze sechs und sieben, weil AGRAVIS einen Umsatzrückgang vermelden musste.

Eine gute Nachricht ist noch, dass die 100 größten Unternehmen 2016 ihre Mitarbeiterzahl insgesamt um 33 000 auf rund 1,3 Millionen Beschäftigte steigern konnten.  vb     


VWN deutlich im Aufwind

Bulli & Co-Auslieferungen von VWN erheblich gesteigert

VW Nutzfahrzeuge (VWN) sind weiter im Aufwind: Von Januar bis Oktober 2017 konnte VW Nutzfahrzeuge mit Firmensitz in Hannover-Stöcken die weltweiten Auslieferungen um 5,1 Prozent auf knapp 411 000 Fahrzeuge steigern.

Westeuropa zeigt ein Plus von 2,6 Prozent auf und wurde vor allem von guten Werten aus Frankreich (plus 15,7), Italien (plus 13,7) und Spanien (plus zwölf) angetrieben.

Bullis schweben und fahren, und fahren, und fahren....Foto vwn

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Mit russischem Löwenzahn zur innovativen Reifenherstellung

Conti baut eine neue Forschungsanlage in Mecklenburg-Vorpommern

Das ist klar: Continental forscht für die Zukunft. Das Unternehmen erforscht in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern den russischen Löwenzahn zur Gewinnung von Naturkautschuk für die Herstellung von Reifen.

Am Montag begann Continental mit dem Bau der Forschungsanlage „Taraxagum Lab Anklam“, in der mit Extraktionsanlagen und Analyselabors ausgestatteten Forschungsstätte soll bereits im Herbst 2018 das im Labormaßstab erprobte Verfahren weiterentwickelt werden, sagte Continental-Manager Andres Topp beim ersten Spatenstich in Anklam.

v.l.n.r.: J. Poleseke, Anklamer Regional-Investitions-AG, Anklams Bürgermeister M. Galandar, B. Köller von Continental, Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister H. Glawe und Dr. A. Topp von Conti.

Gewonnen wird der für den Naturkautschuknotwendige Latexsaft aus der Wurzel des Löwenzahns. Das Unternehmen investiert 35 Millionen Euro in den Standort Anklam und wird 20 Mitarbeiter beschäftigen.

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Breitbandausbau soll vorangetrieben werden

Bauarbeiten zum Breitbandnetzausbau soll Anfang 2018 starten

Und die Anschlüsse sollen bis 2019 fertiggestellt sein

Bald soll es losgehen: In zahlreichen Gemeinden der Region Hannover gibt es noch immer keinen Breitbandnetzausbau auch gerne als „weiße Flecken“ tituliert. Das sind Gegenden, die bisher  ein schnelles Internet nur von Hören-Sagen kannten. Sie mussten auf das Internet verzichten, weil die technischen Voraussetzungen fehlten: Glasfaserkabel in Wohn- und Gewerbegebieten.

Um diese Lücke zu schließen, unterzeichnete Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) mit der Telekom und Northern Access Verträge, die die Versorgungslage in Burgwedel, Isernhagen,  Wedemark, Langenhagen, Uetze, Lehrte, Pattensen, Ronnenberg, Sehnde, Gehrden,  Wennigsen, Springe und Neustadt eindeutig verbessern sollen. Insgesamt profitieren davon rund 5 300 Haushalte und 290 Unternehmen. „Es ist der nächste wichtige Schritt, um Datenlücken in der Region zu schließen“, sagte Jagau in der letzten Woche. Schnelle Bandbreiten seien Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Nach Auskunft der Regionsverwaltung sind damit bis Ende 2018,  99,6 Prozent    aller 248 000 Adressen der Umlandkommunen mit einem Anschluss ausgestattet, der eine Download-Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde ermöglicht.

Ende nächsten Jahres sollen die Anschlüsse fertig sein und Verbindungen bis zu 100 Megabit pro Sekunde schaffen. Diesen Wert erreicht jedoch längst nicht jeder Kunde. Michael Krüger von der Telekom schätzte, dass etwa 60 Prozent der neuen Anschlüsse diese Geschwindigkeit schaffen. Dass es mancherorts allerdings langsamer sei, liege dann doch an technischen Bedingungen. Grundsätzlich jedoch gelte, dass die Leistungsfähigkeit einer Verbindung sinke, je länger die Leitung zum Zielpunkt sei.

Die Telekom wird den Großteil ihrer Glasfasertrassen zu Verteilerstationen legen, etwa 100 Anschlüsse gehen direkt ins Haus. Northern Access, ein relativ junges Unternehmen aus Liebenau bei Nienburg, wird auch rund 700 VDSL-Leitungen verlegen. „Zukunftssicher“, meinte für das Unternehmen Torsten Voigts. Allerdings sind Haushalte nicht verpflichtet, etwa Internetdienste bei einen der beiden Firmen zu kaufen. Wer bisher bei einem Konkurrenten bestellt, kann dies auch weiterhin tun.

Für die neuen Verbindungen sind einige Tiefbauarbeiten nötig. 131 Kilometer Glasfaserkabel werden verlegt, dafür müssen 89 Kilometer Straße aufgerissen und 73 neue Verteilerstationen aufgestellt werden. Telekom und Northern Access investieren zusammen 8,5 Millionen Euro, wovon Niedersachsen, Bund und Region zusammen 3,4 Millionen Euro übernehmen, um die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen

In der Landeshauptstadt Hannover sind laut Region mindestens 95 Prozent aller Adressen mit einem Anschluss versorgt, der 30 oder mehr Megabit pro Sekunde liefert.

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Großprojekt für Nord/LB

Niedersächsische Landesbank finanziert Windpark

Die Norddeutsche Landesbank finanziert ein Großprojekt und hat damit die Führungsrolle des größten zusammenhängenden Windparks in Europa übernommen.

Der Onshore-Windpark mit dem Namen Markbygden, der eine Leistung von 650 Megawatt erbringt, befindet sich in Nordschweden und besteht aus 179 Windturbinen, die unter anderem im niedersächsischen Salzbergen hergestellt wurden. Das investierte Volumen beträgt 800 Millionen Euro, davon finanziert die Nord/LB 300 Millionen Euro. Zudem organisiert das Bankhaus die Kreditsummen, die die anderen Finanzierer schultern müssen. Neben der Nord/LB beteiligen sich die Europäische Investitionsbank, die KfW Ipex und die HSH-Nordbank an dem Projekt.

Gebäude der Nord/LB in Hannover: Hier wurde der Deal beschlossen. Foto Nord/LB

Mit dem Bau in Markbygden wurde im Sommer 2017 begonnen,  2019 soll die Anlage fertiggestellt sein. Sie wird teilweise schon vorher in Betrieb genommen. Der Strom wird in den industriellen Bereich Norwegens fließen.

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Wachsendes Risiko von Cyber-Angriffen

Unternehmen sollen wachsamer im Netz sein „Von E-Mails geht große Gefahr aus“

Die niedersächsische Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger (Foto) hat angesichts des wachsenden Risikos von Cyber-Angriffen bei Unternehmen ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein angemahnt. „Jeder einzelne trägt Verantwortung für Cyber-Sicherheit“, sagte sie während einer Tagung vor 300 Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt Hannover.

Nicht nur Unternehmen sind von der Cyber-Kriminalität betroffen, es könne auch für wichtige Infrastruktur-Einrichtungen wie Flughäfen,  Wasserwirtschaft oder Atomkraftwerke verheerende Folgen haben – „da geht es nicht mehr nur um Wohlstand“.

Seit 2013 hat sich der wirtschaftliche Schaden mittlerweile verfünffacht. Schätzungen zufolge verlieren allein deutsche Unternehmen durch Wirtschaftskriminalität bzw. -spionage jährlich rund 55 Milliarden Euro.

Zu den Risiken der Cyberkriminalität zählen nach Angaben von Tim Kohnen von der Treuhand Weser-Ems GmbH vor allem Diebstahl und Erpressung, Vandalismus, aber auch der Missbrauch von IT-Ressourcen wie z.B. Servern. Nach Angaben von Frank Knischewski, Vorstandsmitglied bei Hannover IT, geht von E-Mails eine große Gefahr aus – zwar seien über 80 Prozent Spam-Mails, aber viele enthielten auch Schad-Codes. Er mahnte mehr Mail-Verschlüsselungen an.

Deutsche Unternehmen  geraten nach eigener Einschätzung zunehmend ins Visier von Cyber-Kriminellen. Besonders unter Druck stehende Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro-Umsatz . Von ihnen hätten 57 Prozent Angriffe festgestellt. Und die Sorge wächst. Drei von fünf Befragten bewerten das Risiko, Opfer von Cyber-Angriffen zu werden, als eher hoch bis sehr hoch.

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Über den Tellerrand geschaut

„Luthers Norden“ wird in Schloss Gottorf gezeigt

Mit seinen 95 Thesen gegen den Ablasshandel traf Martin Luther(1483-1546) die katholische Kirche vor gut 500 Jahren an ihrer empfindlichsten Stelle – der  Verquickung von Ökonomie, Politik und Kirche.

Wie sich die Reformation danach ausbreitete und besonders im Norden Deutschlands sowie im Ostseeraum eine besondere Dynamik entwickelte, zeigt bis zum 28.Januar 2018  die Sonderausstellung „Luthers Norden“ in Schloss Gottorf.  „Luther stach in ein Wespennest“, sagte Ausstellungskuratorin Uta Kuhl in Schleswig.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe