Die Polizei in der Weimarer Republik

Ausstellung „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“

Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta eröffnete am 18. Oktober in der Portikushalle des Landtages die Ausstellung  „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“, die von dem Polizeimuseum der Polizeiakademie Niedersachsen konzipiert wurde.

Zu dem Thema hat Michael Fischer eine Studienarbeit geschrieben. (Wikipedia)

In der Weimarer Republik entstanden neue Vorstellungen, wie eine Polizei sein sollte. Man wollte durch Reformen eine bürgernahe, hilfsbereite Polizei schaffen. Es wurde versucht, das schlechte Ansehen aus der Kaiserzeit abzustreifen und das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei zu stärken.

Doch wie schnell sich ein solcher Anspruch in der täglichen Wirklichkeit verlieren kann, das zeigt die Geschichte: Blutige Straßenkämpfe zwischen politischen Gegnern zersetzen die junge Demokratie. Die Polizei wird durch die Gewalt gefordert und ist nicht selten überfordert. 1933 kommt das Ende der ersten deutschen Republik und die Polizei lässt sich von der nationalsozialistischen Diktatur für ihre Zwecke instrumentalisieren.

Die Ausstellung zeigt die widersprüchliche Geschichte der Polizei der Weimarer Republik, wobei der Ausstellungs-Schwerpunkt auf den Regionen des heutigen Niedersachsens liegt. Originale Exponate aus der Sammlung des Polizeimuseums der Polizeiakademie Niedersachsen laden zu einer besonderen Zeitreise ein.

Die Ausstellung ist vom 19. bis 23. Oktober und vom 29. Oktober bis 6. November 2018 von 9 bis 18 Uhr (außer am Wochenende) der Öffentlichkeit zugänglich.

Öffentliche Führungen finden im Oktober am 19. um 11 Uhr, am 22. um 16.30 Uhr, am 23. um 16.30 Uhr und am 30. um 16.30 Uhr statt, im November dann nochmal am 2. November um 11 Uhr und zum Abschluß am 6. November um 18.00 Uhr. Voranmeldungen ist nicht erforderlich.

Informationen zu dem Thema im Internet: republikpolizei.de/

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Super-Gaudi mit 650 000 Besuchern

Ein Oktoberfest nach Maß
Sie strömten nur so auf den Schützenplatz. 650 000 Besucher können sich nicht irren! 

17 Tage hieß es: Auf dem Schützenplatz steht ein Hofbräuhaus und 17 Tage lang wurde friedlich und fröhlich gefeiert. Schaustellersprecher Harald Müller war schlichtweg begeistert: "Das Wetter war perfekt, die Kinder hatten Ferien, und es gab keine schlimmen Vorfälle. Das beste Fest der letzten zehn Jahre."
Im nächsten Jahr wird das Fest dann zur Öko-Sause mit Ladesäulen für E-Autos, und Bier aus Bio-Seideln und Öko-Strom.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hannover Wies'n für Freiertruppen

Wenn eine ganze Truppe Oktoberfest–Feeling möchte, heißt es auf der Parkbühne an den Wochenenden bis 3. November "O’zapft is auf den Hannover Wies’n".

Zum Auftakt am 12. Oktober übernahmen Ex-Fußballprofi und Weltmeister Per Mertesacker (Hannover 96, Werder Bremen, Arsenal London) und der Torwart des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf (Die Recken) den Fassbieranstich.

Restkarten sind ausschließlich unter www.hannover-wiesn.de erhältlich - da sollte man allerdings noch fix Tickets buchen! 

Info: gilde-parkbuehne.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Zu Gast in Deiner Stadt

Eine Auszeit im Hotel in der Heimatstadt

„Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“ unter diesem Motto laden ausgewählte Hotels in Hannover bereits zum vierten Mal zu einem exklusiven Kurzurlaub ein. Vom 30. Oktober bis 1. November sind alle Einwohner der Region Hannover eingeladen, dort Urlaub zu machen, wo sie leben. In Verbindung mit dem neuen gesetzlichen Feiertag am 31. Oktober, dem Reformationtag, haben die Bewohner der Region doppelten Grund zur Freude.

In den letzten drei Jahren waren über 2.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels. Ein guter Grund für die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) auch in diesem Jahr dieses besondere Angebot neu aufzulegen.

Anlässe, den eigenen Wohnsitz zum Urlaubsort zu machen, gibt es viele: Für Fußball-Fans ist das DFB Pokalspiel am Dienstagabend Hannover 96 gegen den VFL Wolfsburg, die HMTG legt am 31. Oktober die öffentlichen Stadtrundgänge „500 Jahre Reformation – auf Luthers Spuren durch Hannover“ auf. Auch laden Halloween-Parties, Konzerte oder Ausstellungen dazu ein, die Nacht und den nächsten Morgen gemütlich in einem Hotel zu verbringen.

Das Angebot exklusiv für alle (Regions-)Hannoveraner: Für 18 Euro pro Hotelstern in der Zeit vom 30. Oktober bis 1. November in den teilnehmenden Hotels zu Gast in der eigenen Urlaubsregion sein. Die ausgewählten Hotelzimmer können im Onlineportal unter hannover.de/zu-gast ab dem 24.09.2018, 10 Uhr gebucht werden.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Programm zum November der Wissenschaft 2018 in Hannover steht!

150 Veranstaltungen von A wie Abenteuer Arktis über G wie Gravitationswellen bis Z wie Zukunftslabor
Seit zehn Jahren lädt die Initiative Wissenschaft Hannover zu dem Publikumsmagneten „November der Wissenschaft“ ein. Ein vielfältiges Programm unter dem Titel "KNOWember" zeigt die unterschiedlichen Facetten des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes, von A wie Abenteuer Arktis über G wie Gravitationswellen bis Z wie Zukunftslabor. Mehr als 70 Einrichtungen öffnen ihre Türen, geben Einblicke in Studium und Forschung oder diskutieren aktuelle gesellschaftliche Fragen. Viele der über 150 Veranstaltungen richten sich gezielt an Schulklassen, Kinder und Jugendliche. Die meisten der Angebote sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden.

Eröffnet wird der Wissensmarathon am 1. November von 18 bis 20 Uhr im Neuen Rathaus von zwei Forschenden aus Hannover, die unmittelbar an der Jahrhundertentdeckung der Gravitationswellen beteiligt waren: Prof. Karsten Danzmann (Foto links), Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) Hannover, und Prof. Dr. Michèle Heurs (Foto rechts) nehmen uns mit auf eine (Hör-)Reise ins Universum.

Sie erklären, was Gravitationswellen sind und zeigen, wie die Verschmelzungen von Schwarzen Löchern und Neutronensternen klingen. Oberbürgermeister Stefan Schostok freut sich auf die hochkarätigen Veranstal-tungen und erklärt: „Der November der Wissenschaft zeigt, in welcher Vielfalt und Exzellenz am Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover gelehrt und geforscht wird. Mein Dank gilt allen, die sich engagieren."

Faszination Gravitationswellen

Das umfangreiche Programm steht unter www.science-hannover.de als Download zur Verfügung. Alle Veranstaltungen werden im Internet vorgestellt. Auch liegt das Programmheft in gedruckter Form in öffentlichen Einrichtungen aus. Über Twitter unter dem Hashtag #knowember können Veranstaltungstipps ausgetauscht werden. Die Initiative Wissenschaft Hannover informiert außerdem via facebook und Instagram über den November der Wissenschaft 2018. Videos rund um Forschung und Studium in Hannover sowie den neuen Trailer zum November der Wissenschaft gibt es unter: wissen.hannover.de.
Der November der Wissenschaft ist ein Projekt der Initiative Wissenschaft Hannover. Es engagieren sich: die Leibniz Universität, die Hochschule, die Medizinische Hochschule, die Hochschule für Musik, Theater und Medien, die Stiftung Tierärztliche Hochschule, die Fachhochschule für die Wirtschaft, die Leibniz-Fachhochschule, die Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, die GISMA Business School, das Studentenwerk Hannover, das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, das Geozentrum, die VolkswagenStiftung, die hannoverimpuls GmbH und die Stadt Hannover.
Der November der Wissenschaft findet alle zwei Jahre statt und wird 2018 gefördert von der Sparkasse Hannover und der VGH Versicherung. Medienpartner ist RTL Nord. Infos: science-hanover.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Neue Hannover-Herbstwerbekampagne

Slogan: Hannover Living - Komm und überzeug Dich selbst!

Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH startet eine neue Imagekampagne. Großflächenplakate, Postkarten, Onlinebeiträge und Videos positionieren die Region Hannover dabei aus außergewöhnlichen und teils überraschenden Sichtweisen.

Sich für Städtetrips ins Gespräch zu bringen und als ein Reiseziel auf möglichst vielen sogenannten Bucketlists zu landen – das ist das Ziel der neuen Werbekampagne für Hannover.

Passend dazu stehen Zitate, Lobes-Hymnen und begeisterte Aussagen nationaler und internationaler Reiseblogger im Fokus der sechs unterschiedlichen Motive. „Hannover fasziniert mit seinen kultigen Stadtteilen“ schreibt Carina auf ihrem Blog travelrunplay, Bärbel vom Uefuffzich-Blog fordert: „Jede Stadt sollte einen ROTEN FADEN haben.“ Die Autorin vom niederländischen Bahnmagazin Spoor schreibt: „Hannover- die relaxte Schwester von Berlin.“ Die Marienburg ist für die belgischen Blogger von Het is de Merckx ein absolutes Muss. Gepaart mit passenden Bildmotiven laden die Plakate nach Hannover ein – ganz nach dem Motto „Komm und überzeug dich selbst!“.

„Entdeckungen, Geheimtipps und regelrechte Liebeserklärungen an Hannover, die man in Teilen Deutschlands vielleicht so nicht erwartet hat, gepaart mit fotografischen Einblicken sorgen für Aufmerksamkeit und teilweise vielleicht auch Verwunderung“ so Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der HMTG, zu der aktuellen Tourismuswerbung. „Wir zeigen etwas Individuelles, persönliche Tipps von Reisebloggern, die besonders auch junge Leute für die Region Hannover begeistern sollen.“

Um auch die Hannoveraner wieder neu für ihre Stadt zu begeistern sind die sechs unterschiedlichen Motive an rund 70 Flächen in den U-Bahnstationen Hannovers, an zentralen Flächen in der Innenstadt sowie auf den digitalen Roadside Screens zu sehen. Rund 700 Großflächenplakate werben noch bis zum 30. September in einem Umkreis von 200 Kilometern um Hannover sowie in Szenevierteln in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und Leipzig. In diesen Trendstadtteilen werden zeitgleich Postkarten aus der Motivserie in Bars, Kinos, Fitnessstudios und Clubs verteilt.
visit-hannover.com/Event-Highlights,-Kultur-Freizeit/Lifestyle

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Fashion & Dance 2018 in der Galerie in Herrenhausen

Hannovers Kreativszene präsentiert interkulturelle Vielfalt

Am 27. Oktober findet zum zweiten Mal in der Galerie Herrenhausen die Modenschau Fashion & Dance statt. In barocker Kulisse werden neue, unglaublich kreative Kollektionen junger  Modedesigner auf dem Laufsteg präsentiert, und dazu Tänzer*innen, flotte Musikrythmen und innovative Lichtkunst – alles „designed und made in Hannover“ von fast 300 Kreativen auf und hinter der Bühne. Ideengeberin und Projektleiterin Susanne Kümper verspricht: Die kreativen Disziplinen unserer Stadt verschmelzen zu einem einzigartigen Kunstwerk".

Tragbar bis flippig - auf jeden Fall einfallsreich - Hannovers junge interkulturelle Modeszene zeigt, was sie drauf hat. Foto S. Lappe

Die Materialien der (tragbaren!) Kollektionen sind praktisch bis edel, vor allem nachhaltig und fair produziert.

Auf dem Catwalk mischen sich Mode, Tanz, Accessoires zu einem Fest der Sinne - das ist einfach mehr als Modenschau!

Bis zu 400 Akteure aus allen Kulturkreisen sind beteiligt.

Die Veranstaltung wird vom Land Niedersachsen, der Stadt Hannover und von Stiftungen gefördert. Schirmherrin ist die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, MdL.
Informationen fashionanddance, Tickets für die Shows in der Galerie Herrenhausen am 27. Oktober (17 und 20 Uhr) im Vorverkauf unter www.vvk-kuenstlerhaus.de oder www.eventim.de. Preise: 1. Reihe 35, 2. Reihe 25, 3. Reihe 15 €, ermäßigt 30, 20, 10 € + Geb.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Darf es ein bisschen mehr Glanz sein?

Unsere Nanas werden von der Stadtreinigung entblättert und geduscht

Die Voll-Kosmetik für unsere kultigen Stadt-Wahrzeichen: Der Lack war ein wenig ab bei unseren drallen Damen, jetzt kam die Kosmetik dran für ein perfektes Facelifting: Graffiti übermalen, Grünzeug abschrubben, Aufkleber mühselig entfernen, und der letzte Handgriff folgt dann auch mit dem Laubsauger.

Seit über 40 Jahren zieren die Kunstwerke von Niki de Saint Phalle die Ufer der Altstadt. Alle zwei Jahre erhalten die „Schönheiten" am Leineufer ein komplettes Facelifting, in diesem Jahr gab es für die dralle  Charlotte noch eine Schutzbeschichtung, die gut 5 000 Euro kostete.

Caroline, Charlotte und Sophia: Die Nanas am Leibnizufer werden einer Reinigungs- und Pflegekur unterzogen © LHH (Neue Medien)

Doch jetzt strahlen die drei „Schönheiten" mit ihren scharfen Kurven wieder. Jetzt sind sie wieder bunt wie bei ihrem ersten Auftritt vor 44 Jahren.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hannover leuchtet

Neues Festival soll das Licht der Welt in der dunklen Jahreszeit erblicken

In der dunklen Jahreszeit soll ein ins Leben gerufenes Festival das Licht der Welt erblicken. Und das soll vom 14. bis 18. November passieren: Künstler aus Hannover wollen die Stadt zum Leuchten bringen und somit auch ins rechte Licht rücken, wie zum Beispiel Wahrzeichen und prominente Bauten.

Initiator Felix Reinhold: "Wir wollen weg vom mittelmäßigen Image der Stadt. Hannover ist toll und  das wollen wir jedem zeigen. Mindestens zehn prominente Gebäude werden bunt erstrahlen, u.a. die Oper, das Stadion, das Landesmuseum, die Üstra-Zentrale, die Aegidien-Kirche, die Basilika St. Clemens, das Kröpcke und andere. Ein Netz aus grünen Laserstrahlen wird die Installationen verbinden. Videoinstallationen, Illuminationen, Licht-Labyrinth und aufwendige LED-Projektionen sollen die Landeshauptstadt zur Leuchte des Nordens machen. Lichtkünstler Franz Betz: "Wir machen Licht für die Menschen greifbar!" Die Veranstalter hoffen auf 200 000 Besucher.

Vor der Oper wird ein Zelt mit Glasfront und Glasdach stehen,  hier ist ein Licht-Dinner mit Hannovers Spitzenköchen geplant. Und der Preis ist auch sternenmäßig: 248 Euro pro Person! (Karten unter www.hannover-leuchtet.com)

Wer sich das Lichtspektakel ansehen möchte, für den gibt es geführte Lichtrouten - zu Fuß, im Bus oder auf Segways. 

Und der Verwaltung geht noch immer kein Licht auf - sie macht nicht mit! Ein Sprecher der Verwaltung: "Wir beteiligen uns mit dem Rathaus an der „Earth Hour", die mit dieser Veranstaltung nicht korrespondiert!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche   


Musik und Theater in den Herbstferien: „Seht ihr mich – hört ihr mich?“

Junge Menschen üben, sich kreativ über Theater und Musik auszudrücken
Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet vom 8. bis zum 13. Oktober das Herbstferienprojekt „Seht ihr mich – hört ihr mich?“. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, sich über Theater und Musik kreativ auszudrücken. Es geht um Fragen wie „Wer bin ich?“, „Was macht mich aus?“, „Was ist wichtiger – Fantasie oder Funktionieren?“, „Werde ich gesehen?“ und „Werde ich gehört?“. In zwei Gruppen werden kleine Aufführungen entwickelt und am 13. Oktober um 15 Uhr Familie und Freunden im Theater im Pavillon, Lister Meile, gezeigt.
Das Angebot ist kostenlos. Die Anmeldefrist ist verstrichen - aber Infos zur Anmeldung gibt es bei der VHS, Burgstraße 14, unter Tel. 0511-168-49436 oder per E-Mail an JungeVHS@hannover-stadt.de.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Zum 200. Geburtstag Ausstellung zu Conrad Wilhelm Hase

Stadtarchiv Hannover präsentiert Originalpläne des hannoverschen Baumeisters

Bis zum 2. November 2018 zeigt das Stadtarchiv zum Hase-Jubiläum die Ausstellung „Einblicke in den Nachlass Conrad Wilhelm Hase. Kabinettausstellung zum 200. Geburtstag eines hannoverschen Baumeisters“. Gezeigt wird eine kleine Auswahl der im Nachlass Hase enthaltenen, mehr als 600 Hase-Pläne und -Zeichnungen Hase (1818-1902) war der Begründer der neugotischen „Hannoverschen Architekturschule“.

Die Kabinettausstellung zeigt typische Arbeiten aus Hases umfangreichem Schaffen, darunter die 1864 eingeweihte Christuskirche, des ersten neugotischen, fast vollständig in Ziegelmauerwerk ausgeführten und für den weiteren protestantischen Kirchenbau wegweisenden Monumentalbaus von C.W. Hase, oder das damals vom Abriss bedrohte, von Hase 1878-82 im mittelalterlichen Stil wieder hergestellte und später noch ergänzte Alte Rathaus (Foto), aber auch Auswärtiges wie die Fassaden des Bahnhofs in Oldenburg (Entwurf) oder des Postamtes in Hildesheim.

Eine Besonderheit stellt ein Modell von Hases Wohn- und Ateliergebäude, der „Hasenburg“ dar: Das von Hase 1860/61 geplante Gebäude in der heutigen Otto-Brenner-Straße stellte bis ins kleinste Detail – wie etwa dem Toilettenhäuschen – eine Idealform der von ihm verkörperten „Hannoverschen Schule“ dar, wurde aber leider im Krieg zerstört.

Die Ausstellung wurde von Monika Lemke-Kokkelink (Dipl. Ing.) konzipiert, Witwe des hannoverschen Hase-Forschers Prof. Günther Kokkelink († 2013) und Co-Autorin des von beiden1998 gemeinsam herausgegebenen und bis heute grundlegenden Werkes zur Hannoverschen Schule „Baukunst in Norddeutschland. Architektur und Kunsthandwerk der Hannoverschen Schule 1850 – 1900“.

Am 10. Oktober wird der Hase-Nachlass im Stadtarchiv auf dem Hase-Kolloquium im Künstlerhaus von Archivar Holger Horstmann M.A. näher vorgestellt. Der Nachlass befindet sich seit 1996 im Stadtarchiv und enthält circa 660 Blätter, die durch einige spätere Ankäufe qualitativ ergänzt wurden. Außerdem gibt es noch umfangreiche Forschungsmaterialien zu Hase, die noch auf ihre Bearbeitung warten.

Die Ausstellung ist im Stadtarchiv, Am Bokemahle in Hannover dienstags 10 bis 18, mittwochs und donnerstags 10 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Hannovers Städtebau bekam Preis

Der Hanova-Bau am Klagesmarkt wurde ausgezeichnet

Hannovers Städteentwicklung ist mit zwei Projekten bei der Vergabe des Deutschen Städtebaupreises gewürdigt worden. Die Jury vergab eine Auszeichnung für die Bebauung des Klagesmarktes und eine Belobigung für die Entwicklung des neuen Gymnasiums Limmer im Stichweh-Park. 

Dortmund bekam den ersten Platz für das Projekt Phönix-See. 108 Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich um den Städtebaupreis beworben und den diesjährigen Sonderpreis für Orte der Bildung und Kultur.

Das Objekt Klagesmarkt, das nach Ideen und Entwürfen des Planerbüros Astoc vom Parkplatz zum Wohn- und Büroquartier umgebaut wurde, lobte die Jury als „gutes Beispiel für die Möglichkeiten einer Stärkung der Kernstadt durch intelligente Nachverdichtung“.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Immer schön auf dem Teppich bleiben

Herbstausstellung in der Handwerksform widmet sich handgefertigten Teppichen

Gehäkelt, gewebt, getuftet, geknüpft, aus Wolle, Baumwolle, digital bedruckt, groß oder klein: das Spektrum der handgefertigten Teppiche für Wand oder Boden, die in der Herbstausstellung der Handwerksform Hannover zu sehen sind, ist groß. 16 Künstler*Innen und Designer*Innen aus Deutschland und den Niederlanden zeigen in der Herbstausstellung der Handwerksform Interpretationen von Texturen, Mustern und Handwerkstechniken zur Herstellung von Teppichen. Gezeigt werden auch Arbeiten für den sakralen Raum und eine kleine Auswahl von Nomadenteppichen aus der Sammlung von Robert Schulze.
Corien Bos setzt auf historische Strickmuster und traditionelle Handwerkskunst, Dora Herrmann, Handweberin aus Wennigsen, steuert eine kleine Auswahl von sakralen Teppichen bei.

Ute Ketelhake, der Niedersächsischen Staatspreisträgerin für das gestaltende Handwerk 2016, zeigt ihre Second Life Rugs, ausschließlich handgeknüpfte, nachhaltige Hochflorteppiche (Foto links).

Designvorstellungen trifft traditionelle Handwerkskunst beim Labels LYK CARPET, das von Mareike Lienau betrieben wird: Das Design kommt aus Berlin, die Umsetzung der Entwürfe erfolgt in Nepal (Foto r.).
Auch für die Textildesignerin Michelle Mohr ist Nachhaltigkeit ein Muss, die gefilzten Raster sind sehr haltbar und die stabilen Knoten machen die Teppiche sehr langlebig.
Die Teppiche von Sabine Oeler und ihrer Manufaktur TAPISOEL bestechen durch grafische Designs, die Teppiche werden aus Kaschmirwolle, die nach ökologischen Standards gewonnen und in Deutschland mit reinen Naturfarben gefärbt sind.

Die Konzeptkünstlerin Verena Rempel fertigt Teppiche (Foto l.) , die im Digitaldruck entstehen und fotografische Elemente in einem komplexen Gebilde zeigen, die einzelnen Elemente sind 40 x 40 Zentimeter groß und können beliebig aneinandergelegt werden.
Die vielfach ausgezeichnete Handweberin Katja Stelz, die ihre Teppiche aus robuster Ziegenhaarwolle fertigt, setzt ganz auf den klassischen schwarz-weiß Kontrast und das Zusammenwirken von Fläche und Linie.

 

Eine beeindruckende Schau, ein Querschnitt durch die ökologische, nachhaltige und creative Teppichwelt .
Ausstellung bis 13. Oktober in der Handwerksform, Berliner Allee 17, Mo.-Fr. 11 – 18, Sbd.- 14 Uhr.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Niedersächsischer Umweltminister fordert bundesweites Wolfskonzept

Lies will Problem-Wölfe abschießen lassen

In Niedersachsen leben rund 250 Wölfe in 20 Rudeln und sie breiten sich laut Umweltminister Lies (SPD) weiter aus. Im März waren es nach Aussagen Lies noch 15 Rudel. Er will jetzt eingreifen und fordert im Bundesrat ein deutschlandweites Wolfskonzept. Inhalt: Der Abschuss von auffälligen Tieren soll einfacher werden!

Nach wie vor stehen Wölfe in Europa unter Artenschutz. Auch wolfsfreie Zonen wie z.B. Deiche sollen möglich sein. "Ein bedingungsloser Schutz problematischer Wölfe würde in eine Sackgasse führen", so der Umweltminister. Vor einer Woche sollen angeblich Wölfe bei Nienburg ein Kalb gerissen haben. "Möglicherweise hat dies den Umweltminister zur Einsicht verholfen", äußerte sich CDU-Fraktionschef Dirk Toepfer.

War er ein "Problemwolf"? Der präparierte Kurti war ein Ausstellungsobjekt in einer Sonderschau in den Naturwelten im Landesmuseum. Foto U. Micha

Auf jeden Fall zu dem Thema lesenswert: Das Buch "Wildlebende Wölfe - Schutz von Nutztieren - Möglichkeiten und Grenzen", geschrieben von Frank Faß.

Der Leiter des Wolfcenters Dörverden veröffentlichte dieses Fachbuch zum Konflikt "Wolf und Weidetierhaltung". Faß: „Zwischen dem Schutz des Wolfes und der Nutztierhaltung ist ein komplizierter Konflikt entstanden, was auch daher rührt, dass bereits zahlreiche Berichte von Wolfsübergriffen auf Nutztiere vorliegen. Es soll sowohl das konfliktarme Zusammenleben mit dem Wolf angestrebt als auch der Herdenschutz diskutiert werden, wofür zunächst verstanden werden muss, wie Nutztierhaltung funktioniert und welchen Herausforderungen Halter gegenüberstehen.“ Das Buch dient dazu, das komplexe Thema kritisch zu beleuchten und verschiedene Fragestellungen rund um den Herdenschutz zu beantworten.

Faß wird bundesweit als Referent zu Vorträgen eingeladen. Er ist fest davon überzeugt, dass ein Zusammenleben mit Wölfen in Deutschland möglich ist, wenngleich es auch Konflikte zu lösen gilt. Dies kann seiner Meinung nach nur gelingen, wenn von allen Beteiligten ein „Mittelweg“ gegangen wird – also abseits extremer Haltungen für oder gegen Wölfe.

„Wildlebende Wölfe", 384 Seiten, über 400 Abbildungen, 34,90 Euro, erschienen im Verlag Müller Rüschlikon.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Landschaftsprägendes Natur- sowie Kulturgut der Heidelandschaft

Birkenallee in der Lüneburger Heide zur Allee des Monats gekürt

Die Birkenallee im südlichen Teil des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide wurde vom Niedersächsischen Heimatbund e.V. (NHB) zur Allee des Monats September 2018 gewählt.

Über mehr als einen Kilometer verläuft die Allee von Hof Möhr zum Hof Bockheber durch die Heide und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die Allee steht stellvertretend für die zahlreichen Birkenalleen, die sich in der Lüneburger Heide finden. Diese repräsentieren den Naturraum der Lüneburger Heide, der sich u. a. durch karge Sandböden auszeichnet. Mit diesen Bedingungen kommen Birken ausgezeichnet zurecht, sodass sie vielerorts als Alleen angepflanzt wurden.

Birken östlich von Hof Möhr nahe der B 3 im LK Heidekreis. Foto Max Peters

Die VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kulturlandschaft im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide zu erhalten und zu entwickeln. Dazu gehören Arten- und Biotopschutz aber auch der Erhalt von Kulturdenkmälern oder von Bodendenkmälern, zu denen die vielen bronzezeitlichen Grabhügel gehören.  Auch der Schutz und Erhalt sowie die Entwicklung von Alleen fällt in diesen Bereich..

Straßenbegleitende Alleen sind aufgrund des Ausbaus von Straßen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet. Der NHB erstellte daher im Rahmen des von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekts „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ mit Hilfe der Bevölkerung bis Mitte 2018 erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens.

 Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen.de gemeldet werden. Eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter niedersaechsischer-heimatbund.de/projekte/alleen-in-niedersachsen/.


Die Schweinepest ist auf dem Vormarsch

Niedersachsen ergreift Vorsichtsmaßnahmen

Die Schweinepest ist auf dem Vormarsch und Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) sowie Landwirtschaftsexperten schlagen Alarm, denn an der deutschen Grenze zu Belgien sind zwei tote Wildschweine mit der Afrikanischen Schweinepest gefunden. Jetzt habe man es mit einer Bedrohung direkt an der Haustür zu tun, sagte Otte-Kinast. "Die Afrikanische Schweinepest hat einen überraschenden, großen und beunruhigenden Sprung nach Westen gemacht."

Auch warnte ein Vertreter der Landwirtschaftskammer vor den schweren wirtschaftlichen Folgen, die selbst ein Ausbruch der Seuche in einem anderen Bundesland für die Schweinehalter in Niedersachsen haben könnte. In Ländern wie China, Südkorea und Japan gelte dann ein sofortiges Importverbot für Schweinefleisch aus ganz Deutschland.

60 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze in Belgien wurde bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen die Seuche festgestellt. Die Afrikanische Schweinepest ist  eine schwere Virusinfektion, die Wild-und Hausschweine betrifft und für sie tödlich sein kann. Für den Menschen ist sie aber ungefährlich.

In Deutschland werden in den Agrarbetrieben rund acht Millionen Schweine gehalten, aus diesem Grund ist die Sorge vor einem Ausbruch der Seuche besonders groß. Unter anderem überträgt sich die Krankheit über verseuchte Speisereste, Viehtransporter und Stallkleidung.  Besonders gefährlich: Die A 2 verbindet Osteuropa und damit die Seuchengebiete mit Niedersachsen. Schon seit langem gibt es die Sorge, Touristen und Lastwagenfahrer könnten das hochansteckende Virus in Lebensmitteln mitbringen.

Die Agrarministerin sagte, dass die Seuche nun erstmals in Westeuropa auftrete, könne nicht mit einer Wanderung infizierter Wildschweine über Hunderte von Kilometern aus Osteuropa erklärt werden. Dies stütze allerdings die These, dass sich die Seuche auch über Lebensmittelreste verbreite - zumal die toten Wildschweine in Belgien in der Nähe einer Autobahn gefunden wurden.

Auch appellierte die Landwirtschaftskammer an die Bürger, wachsam zu sein und tote Wildschweine sofort zu melden. "Das Tier nicht anfassen und unbedingt liegen lassen, weil jeder Transport den Erreger noch weiter verbreitet", sagte Marktexperte Albert Hortmann-Scholten. Und wer ein totes Wildschwein gefunden habe, solle ein Handy-Foto zur Dokumentation machen und den genauen Fundort unverzüglich dem nächsten Kreisveterinär melden.

Und das Land hat in die Tasche gegriffen: Es hat für rund 25 000 Euro einen Zaun zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest erworben. Falls die Seuche ausbricht, soll mit dem Zaun der Seuchenherd abgeriegelt werden. Der Zaun soll im Katastrophenschutzlager des Innenministeriums in Garbsen eingelagert werden und stehe im Notfall sofort zur Verfügung, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Mit der Grundausstattung mit Pfählen, Litzen und Weidezaungeräten kann so ein rund 20 Kilometer langer Zaun um den Fundort eines verseuchten Kadavers aufgestellt werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Eicheln und Kastanien sammeln für Tiere

Jetzt ist es wieder so weit: Kinder können Eicheln und Kastanien sammeln

Vom 1. bis 12. Oktober nimmt die Stadt die wichtigen Früchte für die Wildfütterung der im Tiergarten lebenden Tiere, entgegen.

Die drei Annahmestellen sind das Wirtschaftsgebäude, Tiergartenstraße 149, montags bis freitags 8 bis 16 Uhr, der Forsthof Am Pferdeturm, Kleestraße 101, montags bis donnerstags 8 bis 15.30 Uhr, freitags bis 13.30 Uhr und der Betriebshof Mecklenheide an der Schulenburger Landstraße 331 (Zufahrt Kindertagesstätte) montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags bis 11.30 Uhr. Bei der Abgabe der Baumfrüchte erhalten die Kinder eine Baumscheibe, die  als Eintrittskarte für das Tiergartenfest am Sonnabend, 13. Oktober gilt. Und es gibt noch ein kostenloses Getränk und ein Stück Kuchen.

Kinder und Tiere freuen sich schon! Foto Wilde

Die gesammelten Eicheln und Kastanien sollten nicht längere Zeit in Plastiktüren aufbewahrt werden, weil sie sonst schimmeln. Zum Sammeln und Lagern eignen sich Span- oder  Drahtkörbe.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Bürgerstiftung startet Spenden-Aktion zum Tag der Stiftungen

Brotkörbchen: nehmen. geben. helfen

„Es ist ganz leicht, Gutes zu tun,“ darüber sind sich Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA) und Christian Stöver (Restaurant bell’Arte) einig. Gemeinsam mit weiteren teilnehmenden Gastronomen stellten sie die Spenden-Aktion „Brotkörbchen“ vor, die am 1. Oktober, dem Tag der Stiftun­gen, startet.

Viele Restaurants reichen zum Essen kostenlos Brot. In jedem Brotkörbchen der teilnehmenden Häuser stecken ein Fähnchen, eine Brottüte und eine Information zur Aktion mit der Bitte um eine kleine Spende. „Jeder Euro ist wertvoll.“ betont Vorstandsvorsitzende Jäger, „denn mit den Spenden unterstützen wir zwei soziale Projekte in Hannover.“

Der Mittagstisch im NaDu-Kinderhaus im Sahlkamp macht Kindern Appetit auf selbst zubereitete, ausgewogene Mahlzeiten in der Gemeinschaft. Der Mittagstisch für Senioren in der Beratungs- und Begegnungsstätte der AWO in der Nordstadt bringt Senioren mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund an einen Tisch.

Vordere Reihe v. l. n. r.: Ute Wrede (Inklusives Kulturcafé Anna Blume), Ulrike Hornig (Hotel Auszeit), Verena Schindler (11A), Martina Hennig (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), Chi Trung Khuu (LieblingsBar), Mirja Bullerdieck (Hotel Bullerdieck), Britta Mönckedieck (Altes Jagdhaus), Bahne Zander (Zwischenzeit und Hotel Schlafgut im Werkhof), Christian Stöver (bell’Arte), Daniel Mahler (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), hintere Reihe v. l. n. r.: Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA), Axel Peper (Hotel Plaza Hannover), Alexander Rüter (Brunnenhof und Café Centrale im Central Hotel Kaiserhof), Peter Dührkoop (Pier 51), Joachim Stern (Altes Jagdhaus). Foto: Bürgerstiftung Hannover

Der Gastgewerbeverband DEHOGA warb bei seinen Mitgliedern für die Teilnahme. Mit Erfolg: 29 Restaurants und Hotels in der Stadt und in der Region sind bereits dabei.

Die Initiative richtet sich an alle Gastronomen, die kostenlos Brot servieren und sich sozial engagieren möchten. Und natürlich an spendierfreudige Gäste, die gerne auch einen Euro oder mehr in der Brottüte hinterlegen dürfen. Übrigens: Ab 10 Euro stellt die Bürgerstiftung Hannover eine Spendenquittung aus.

Das Trinkgeld für den Service sollen die Spenden jedoch auf keinen Fall schmälern: Es sei wichtig, daß auch die Mitarbeiter hinter der Idee stehen und dass die Gäste ihren Einsatz würdigen – für den Gast und für unsere Spenden-Aktion“. 

Ordensverleihung in Berlin zum Tag der deutschen Einheit

Auch Hannoveranerin wird geehrt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete persönlich am 2. Oktober im Schloss Bellevue 29 Bürger*Innen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.

Unter dem Motto „Kultur verbindet!" wurden 13 Frauen und 16 Männer geehrt, darunter auch Frau Ellen Lorenz (Foto Quelle China Hobsen) aus Hannover. Die Rechtsanwältin engagiert sich seit über 25 Jahren im kulturellen Bereich. So ist sie Vorsitzende des Kunstvereins Hannover.

Zur Begründung heißt es aus dem Bundespräsidialamt: „Ob mit dem Kunstsalon, dem Atelierstipendium Villa Minimo oder der Herbstausstellung – Ellen Lorenz setzt sich voller Hingabe dafür ein, dass der Kunstverein auch im 186. Jahr seines Bestehens sein Ziel verwirklicht und die zeitgenössische Kunst fördert. Aber nicht nur für die bildende Kunst schlägt das Herz von Ellen Lorenz: Sie hat auch die Stiftung Staatsoper Hannover mit gegründet und engagiert sich in deren Vorstand – für die Oper, für die Kunst, für ihre Stadt.“

Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte die Benennung der aktiven Niedersächsin, die neben ihrem Engagement in Kunst und Kultur auch noch aktives Mitglied im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Marktkirchengemeinde St. Georgii et Jacobi in Hannover ist: „Meine herzlichen Glückwünsche gehen an Frau Lorenz, ich freue mich sehr, dass mit dem Verdienstkreuz am Bande ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement vom Bundespräsidenten gewürdigt wird.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Forscher aus Hannover bekamen Ritterschlag

Exzellenzkommission in Bonn genehmigte vier von fünf Anträgen

Unsere Forscher aus Hannover haben den Ritterschlag bekommen. Denn die Exzellenzkommission in Bonn hat vier von fünf Anträgen ("Cluster") genehmigt. Damit können die Leibniz-Universität und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) nun einen Antrag als Exzellenzverbund stellen. Im Erfolgsfall würde das eine weitere Förderung von bis zu 28 Millionen Euro jährlich bedeuten.

Für ein Exzellenzcluster  sind mindesten 50 Arbeitsgruppen (davon 25 mit international ausgewiesenen Experten) nötig. Bei der MHH waren die Cluster „Hearing 4 all" und „Resist" erfolgreich. Das erste Cluster beschäftigt sich mit individuellen Therapien gegen Schwerhörigkeit. „Resists" erforscht die Immunabwehr des Menschen. Bei der Leibniz-Universität beschäftigen sich die Forscher des  Clusters "PhoenixD" mit Präzisionsoptik. Sie hatten ebenso Erfolg wie die Kollegen von „Quantum Frontiers", die sich mit Messtechnologien auf Nanoebene (Milliardendstelmeter) beschäftigen. Was für ein Erfolg!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Physiker Danzmann erhält weitere Auszeichnung

Braunschweiger Forschungspreis 2018 für den Astrophysiker

Der Astrophysiker Karsten Danzmann (Foto) erhält eine weitere Ehrung: den Braunschweiger Forschungspreis 2018. Die Stadt und die Forschungsregion Braunschweig würdigen damit den entscheidenden Beitrag Danzmanns beim Nachweis der Gravitationswellen sowie der Entwicklung der dazu notwendigen Lasertechnologien. Danzmann sagte über die erneute Ehrung: "Ich freue mich sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit durch den Braunschweiger Forschungspreis".

Der Astrophysiker ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover (Albert-Einstein-Institut) und Direktor des Institutes für Gravitationsphysik der Leibniz-Universität in Hannover. "Der Preis ist eine weitere Auszeichnung für die Beiträge zu diesem revolutionären Durchbruch in der Astrophysik, an der ich gemeinsam mit meinen internationalen Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahrzehnten gearbeitet habe."
Nur herausragende Forschungsleistungen werden mit dem Braunschweiger Forschungspreis ausgezeichnet, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen und auch vernetzen "Die Gravitationswellenastronomie öffnet ein vollkommen neues Beobachtungsfenster in das Weltall. Ein äußerst spannendes Forschungsfeld, das aber nur eines von vielen ist, denen sich unser diesjähriger Preisträger widmet", erklärt Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

Die Feier zur Übergabe des mit 30 000 Euro verbundenen Preises findet am 28. September im Staatstheater Braunschweig statt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Naturwunder 2018 ist die Meller Blumenwiese

Die Meller Blumenwiese ist zu Deutschlands Naturwunder 2018 gewählt worden

Eine 600 Quadratmeter große Blumenwiese, die dem Insektenschutz dient, hat diese Auszeichnung bekommen. Über 37 Prozent von knapp 20 000 Stimmen entfielen bei einer Wahl des Nationalpark- und Reservat-Dachverbandes Europarc Deutschland und der Heinz-Sielmann-Stiftung auf die "Gnadenhof Blühwiese Blumiges Melle " (Kreis Osnabrück) des Natur- und Geoparks „Terra vita“.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kanuerlebnisse in der Mittelweser-Region

Kanuverleih der Mittelweser-Region auf der Aller, der Großen Aue oder der Weser

Haben Sie Lust, die Landschaft der Mittelweser-Region mit dem Kanu zu erobern? Sich in der freien Natur und auf dem Wasser mal richtig erholen oder gar die Abenteuerlust in sich wecken? Gefahren werden kann auf kleinen und großen Flüssen, denn Kanuerlebnisse werden von den Kanuverleihern der Mittelweser-Region für Gruppen auf der Alten Aller, der Aller, der Großen Aue oder der Weser angeboten. Bei Kanutouren zwischen zwei und fünf Stunden Fahrzeit ist für Jedermann etwas dabei – unabhängig von Kondition und Kenntnis können sowohl Anfänger als auch Profis die Mittelweser-Region auf dem Wasser erleben. Und für die Kleinen haben die Kanuverleiher besonders kinderfreundliche Strecken in ihrem Programm. Die Kanuanbieter sind auf Wunsch sowohl beim Ein- als auch Umsetzen ins Wasser behilflich. Ebenso werden Tourenbegleitung, Fahrerservice und Picknick-Grill-Service angeboten.

Für Kanuten, die auf eigene Faust „paddeln“ möchten, hat die Mittelweser-Touristik GmbH ein Faltblatt mit allen Informationen über die Gewässer, Anlegestellen und die entsprechenden Ansprechpartner.

Das kostenfreie Faltblatt ist erhältlich bei: Mittelweser-Touristik GmbH, Tel. 0 50 21 / 917 63-0, info@mittelweser-tourismus.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Moor erleben mit der Uchter Moorbahn

Mit der Moorbahn durch das Moor zum Informationszentrum

Mit einer Gesamtlänge von mehr als zehn Kilometern verfügt die Moorbahn mit einer Spurbreite von 600 mm im Großen Uchter Moor über das längste Streckennetz ähnlicher Bahnen in Niedersachsen. Der Fahrgast fährt mit der Bahn durch das 3263 Hektar große Naturschutzgebiet und lernt das Moor auf der etwa zweistündigen Fahrt einmal anders kennen.

Entlang eines Erlebnispfades sind 13 Stationen eingerichtet, wo sich die Besucher über Moor, Torf, Fauna, Flora und Naturschutz informieren können. Start ist der Bahnhof in Essern (immer sonntags bis Oktober). Hier befindet sich auch das Informationszentrum „Tor zum Moor“. 

Als archäologische Sensation hat das „Große Uchter Moor“ nach ca. 2650 Jahren die bislang älteste Moorleiche Nordwestdeutschlands, nämlich "Moora", frei gegeben. 

Informationen: Tel. 05777 961385 oder 05763 18338 sowie uchte-online.de


Alle acht "Harry Potter Series" im Cinemaxx

Cinemaxx legt noch bis Ende Oktober die "Harry Potter Series" auf

Besucher können für eine einmalige Zahlung von 30 Euro alle acht Harry Potter-Filme im Kino anschauen, entweder auf Englisch oder Deutsch. Auch einzeln können die Streifen zu einem Preis von 5 Euro besucht werden. Damit soll die Wartezeit bis zur Premiere des neuen Films "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" etwas erträglicher gemacht werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe


Projekt: Für einen Abend die Demenz vergessen

Ein wichtiges Projekt: „Für einen Abend die Demenz vergessen“

Die Band Klang und Leben weckt Erinnerungen und bringt Lebensfreude zurück: Ein kostenloses Konzertereignis für alle Generationen mit und ohne Demenz.

Was die Musiker Oliver Perau (Juliano Rossi und Terry Hoax), Peter Jordan (Running Wild), Karsten Kniep (Terry Hoax), Jens Eckhoff (Wir sind Helden), Andreas Meyer und Initiator Graziano Zampolin auf die Beine stellen, ist in Deutschland einzigartig.

Klang und Leben – Band © Klang und Leben e.V. 

"Für einen Abend die Demenz vergessen". Nächste Auftritte: 17. Oktober, 18 Uhr, im Gymnasium in Neustadt a. Rbge. und am 14. November, 18 Uhr, in der Städtischen Galerie in Lehrte.

Anmeldung unter der Tel. 0511 616-23668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de, für das Konzert in Lehrte unter Tel. 05132 86282 oder -43,-42,-41). Weitere Informationen über Klang und Leben unter klangundleben.org

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Stadt Hannover veröffentlicht Statistik 2017

In der Stadt leben 540 000 Menschen

Die Stadt hat ihre neue Statistiken veröffentlicht und das bedeutet: Ende 2017 lebten 541 773 Bürger in der Stadt, die meisten davon in der List (45 783), in der Südstadt (40 000) und in Linden (39 452). Den größten Zuwachs verzeichnete Mühlenberg mit (plus 14 Prozent). Der Durchschnittsbürger ist 42 jahre alt, fast jeder Vierte (24 Prozent) ist älter als 60. Der Großteil (60 Prozent) ist zwischen 18 und 60 Jahre, und 15 Prozent sind Minderjährig.

Jeder dritte Hannoveraner (161 839) lebt als Single, die meisten in Hannover Mitte. Im "Hotel Mama", also bei den Eltern, wohnen 11 073 Erwachsene (18 bis 27 Jahre). 50 314 Familienhaushalte gibt es - davon jeder Vierte mit alleinerziehendem Anteil. 30 Prozent aller Hannoveraner haben einen Migrationshintergrund, 18 Prozent  sind Ausländer, nach Deutsch sprechen die meisten Türkisch (ca. 23 960).

233 634 Fahrzeuge gibt es in der Stadt, davon sind 84 363 Diesel und 1 764 mit Hybrid- oder Elektromotor.

Informationen: hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Hannover-in-Zahlen

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Immer mehr Menschen benötigen Hilfe vom Staat

Im Jahr 2017 waren es fast 43 000

Immer mehr Menschen benötigen für ihren Lebensunterhalt Hilfe vom Staat. mittlerweile sind es fast 43 000 Menschen. Das bedeutet nach Angaben des Landesamtes für Statistik einen Anstieg um 3, 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (41 400 Empfänger). Der Zuwachs sei vor allem auf mehr hilfsbedürftige Minderjährige zurückzuführen, hieß es. Denn in dieser Altersgruppe stieg die Zahl der Empfänger um 14,8 Prozent auf fast 5 000.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Niedersachsens Tourismusbranche boomt

Im ersten Halbjahr 2018 hat Niedersachsens Tourismusbranche tüchtig zugelegt

Die Übernachtungszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent auf knapp 19,7 Millionen, teilte das Landesamt für Statistik mit. Dabei war die Nordseeküste weiterhin die Region mit den meisten Übernachtungen (3.274 Millionen). Leichte Zuwächse verzeichneten die Lüneburger Heide (2.815 Millionen), die Region Hannover-Hildesheim (2.240) und der Harz (2.051 Millionen).

 

Wird gewürdigt: Niedersachsen hat viel zu bieten - und das zu jeder Jahreszeit!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Moia vergrößert das Einsatzgebiet in Hannover

Langsam aber sicher vergrößert der Fahrgastdienst Moia in Hannover seinen Radius

Die VW-Tochter teilte mit, daß ab sofort das Geschäftsgebiet um die Stadtteile Döhren-Wülfel, Kirchrode und Anderten erweitert wird. Eingebunden seien auch das Messeglände, die TUI-Arena und der Tiergarten. Das Gebiet, das Moia in Hannover  bedient,  vergrößert sich von 24 auf nun 112 Quadratkilometer.

Moia funktioniert wie ein Sammeltaxi. Der Fahrgastdienst ist nicht über das Telefon zu kontaktieren, sondern kann nur mit einer App bestellt werden. Und mit dieser wählt man den Einstiegsort und das Ziel auf einer Karte aus. Sekunden später erfährt der potentielle Mitfahrer, wann man wo abgeholt werden kann. In Hannover hatte Volkswagen eine Testphase mit anfangs 20 Wagen an den Start gebracht, mittlerweile sind 55 T6-Kleinbusse unterwegs. Der Taxi- und Mietwagenverband sieht die Aktivität von Moia mit Sorge, weil er natürlich hier Kundenverluste befürchtet.

Ute MIcha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Klimaschutzagentur bietet Solar-Checks und Infos zum Klimaschutz

Die Klimaschutzagentur der Region bietet kostenlos Checks und Informationen

Die Klimaschutzagentur Region Hannover bietet regionsweite Beratungsaktionen für Solarenergie an - den Solar-Check. Die Energieberater sind unabhängig und informieren Hausbesitzer über die eventuelle Anschaffung einer Solarwärme- oder Photovoltaikanlage.

Auch Eigentümern von Ein- oder Mehrfamilienhäusern ist es möglich, sich für eine kostenlose Solarenergieberatung unter der Telefonnummer (0511) 22 00 22 88 anzumelden. Der Energieberater schaut sich u.a. den Dachzustand und- schräge, Verschattung, vorhandene Heizungsanlage und Anschlussmöglichkeiten sowie den aktuellen Strom- und Wärmeverbrauch an.

 Infos und Tipps zum Klimaschutz

Die Bewohner der Region Hannover erfahren bei kostenlosen Beratungen im Rahmen des "Strom-Effizienz-Check" wie man mit einfachen Mitteln Geld sparen kann. Einkommensschwache Haushalte stehen im Fokus des Bundesprojekts "Stromspar-Check Kommunal". Bei der Initiative "Die Plus-Sparer" gibt es kostenlosen Rat per Telefon oder Internet-Chat zum Kauf von Elektro-Großgeräten und zu energieeffizienter Beleuchtung.

Auch zum Thema Windenergie hält die Agentur regional angepasste Informationsmaterialien bereit.

Das Info-Team der Klimaschutzagentur bietet kostenlose Erstberatung zu allen Klimaschutzthemen sowie zu Fördermitteln. Telefonisch sind die Kolleginnen und Kollegen montags und donnerstags von 9-17 Uhr unter 0511 220022-20 zu erreichen oder per E-Mail an beratung@klimaschutzagentur.de.

Im ServicePoint Klimaschutz in der hannoverschen Innenstadt werden Orientierungsberatungen angeboten.

Für Hausbesitzer

Egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, ob 20 oder 100 Jahre alt, aus fast jedem Gebäude lässt sich ein Energiesparmodell machen. Insbesondere in der Klimaschutzregion Hannover sind die Voraussetzungen gut: Zahlreiche Beratungsangebote und Förderprogramme helfen weiter. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur bietet Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, kostenlose Beratungen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung an: Die Energieberatung, die Heizungsvisite, die Hauskaufberatung und den Solar-Check. Bei dem Beratungsangebot Wohnen mit Plus werden neben Energieeffizienz auch die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit aufgegriffen.

Kostenlose und unabhängige Beratung der Klimaschutzagentur Region Hannover telefonisch unter 0511 220022-88 oder online. 

Auch Unternehmen können sich beraten lassen mit „e.coBizz“, der Energieeffizienz für Unternehmen. Neben Informationen zum Energiemanagement werden auch passende Förderprogramme vorgestellt, bei Fachforen werden aktuelle Techniktrends, Innovationen und „Beste Beispiele“ vorgestellt.

Träger des e.coBizz-Angebots ist neben der Klimaschutzagentur der enercity-Fonds proKlima. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover.

www.klimaschutzagentur.de 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Überweisungen von Sparkassen-Kunden passieren "in Echtzeit"

Instant Payments sofort verfügbar

Ab jetzt geht es - auf Wunsch un in Windeseile - in Deutschland können die Kunden schneller Geld überweisen. Fast alle Sparkassen des Landes verfügen über Instant Payments-Überweisungen in Echtzeit. "Das Geld  ist in Sekundenschnelle auf dem Konto des Empfängers", versprechen die Sparkassen auf ihrer Webseite zum Thema. Allerdings verursacht das neue System erstmal hohe Kosten für die Sparkassen, die auch zum Teil weitergegeben werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zahlen ist einfach!

Das Smartphone wird zur Geldbörse

Die Sparkasse Hannover startet Mobiles Bezahlen in ganz Deutschland und weltweit kontaktlos mit dem Smartphone. Mit der neuen App „Mobiles Bezahlen“ für Android und mit einem Sparkassen-Girokonto Hannover können volljährige Online-Kunden der Sparkasse Hannover ihre Einkäufe im Einzelhandel einfach und sicher mit dem Smartphone bezahlen.

Die neue kostenlose App „Mobiles Bezahlen“ verwandelt NFC-fähige Android-Smartphones in eine digitale Geldbörse. Der Service funktioniert überall dort, wo schon jetzt kontaktlose Kartenzahlungen möglich sind – und das weltweit. „Egal ob bar, mit Karte, online oder mobil – sowohl Händler als auch Kunden können je nach Situation und Präferenz entscheiden, welche Zahlungsart für sie die beste ist“, sagt Kerstin Berghoff-Ising, im Vorstand der Sparkasse Hannover unter anderem verantwortlich für Organisation/IT.

PreDiNo/HaWo


Mit der Rikscha auf Stadtreise gehen

Hannoversche Kirchengemeinde bietet Fahrten mit „Gemeinsam-Mobil“ an

Pastorin Kerstin Häusler bremst sanft und das schnittige Gefährt kommt vor dem Gemeindehaus der St. Martinskirche zum Stehen. Helga Ribinski strahlt. „Es war einfach wunderschön, einmal um den Maschsee zu fahren. Pastorin Häusler hatte der 83-Jährigen, die seit Jahrzehnten in der Gemeinde aktiv ist, zum Geburtstag eine Rikschafahrt geschenkt. Und es sollte der Maschsee sein, den sie seit zehn Jahren nicht mehr besuchen geschweige denn umrunden konnte.

Gut sichtbar prangt das Logo „Gemeinsam-Mobil“ an der Rückwand der Fahrradrikscha. Foto: Sabine Dörfel 

Vor einem Jahr erwarb die Gemeinde eine Fahrradrikscha um besonders älteren und  mobilitätseingeschränkten Menschen dieses Angebot machen. Als „Gemeinsam-Mobil“ soll es Menschen generationenübergreifend verbinden, außerdem sei es „ein Beitrag zu nachhaltiger Mobilität, mit dem die Gemeinde auch Präsenz im Stadtteil Linden zeigen kann“, sagt Projektinitiatorin Magdalena Kern. Das mit einem kleinen Elektromotor ausgestattete Gefährt soll aber nicht nur älteren Menschen mehr Mobilität und Teilhabe ermöglichen, auch ein Brautpaar ließ sich damit schon zur Kirche kutschieren. Das kleine ehrenamtliche Fahrerteam ist noch erweiterungsfähig. Und andere hannoversche Gemeinden könnten sie ausleihen und eine Mitarbeit in dem Projekt sei auch nicht an eine Kirchenmitgliedschaft gebunden, fügt die Pastorin hinzu.

„Wir schulen interessierte Fahrer gerne“, sagt Häusler.  Auch wenn sich die Kirchengemeinde über eine Spende freut, bietet sie die Rikschafahrt für private Zwecke kostenlos an. Info: Pastorin Kerstin Häusler, Telefon 0511-9245332, E-Mail: kg.martin.hannover@evlka.de

 Sabine Dörfel / Sigrid Lappe


„Europa – Vielfältige Geschichte – gemeinsame Identität?“

Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität zum Thema Europa

Das Unimagazin zeigt einen Ausschnitt aus der Vielfalt, die Europa ausmacht -  aber auch die aktuellen Herausforderungen: „In Vielfalt geeint“ lautet das Motto der Europäischen Union seit 17 Jahren. Es geht auf die Ursprungsidee eines friedlichen Europas zurück, in dem sich die EuropäerInnen nach zwei Weltkriegen zusammengeschlossen haben, um sich gemeinsam für Frieden und Wohlstand einzusetzen. Europa soll ein Kontinent sein, in dem die verschiedenen Kulturen, Traditionen und Sprachen als Bereicherung empfunden werden.

Die Beiträge beschäftigen sich mit der Vielfalt und den Herausforderungen, denen sich nicht nur Europa stellen muß, beginnend mit dem Brexit – dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Auch steht im Fokus, wie sich die Euro-Skepsis der Briten im Laufe der Jahre entwickelt hat. Ein weiterer Brennpunkt ist das Verhältnis zwischen Europa und den USA nach der Wahl von Donald Trump – hier stehen Ursachen und mögliche Folgen zur Debatte.

Auch der Blick auf die Beziehungen zwischen Hannover und London im 17. Jahrhundert, die Europäische Stadt als historisches Erbe sowie das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 verdeutlichen, wie wichtig es ist, bei zukünftigen Entwicklungen die Historie Europas mit einzubeziehen.

Dann rücken geschichtliche Bezüge in den Mittelpunkt: Peter Antes vom Institut für Religionswissenschaft zeigt auf, daß keine der großen Religionen in Europa entstanden ist, sondern daß sie ihre Wurzeln in Asien haben. Sein Beitrag ist ein vehementer Aufruf zu Toleranz und Dialogbereitschaft.

Auch Aspekte politischer Entscheidungen wie etwa die digitale Strategie der EU oder die Entwicklung der Zinssätze in den Euroländern zeigt das Forschungsmagazin auf.

Die Beiträge auch online unter uni-hannover/universitaet/aktuelles/veroeffentlichungen