Kulturreihe Lichterhaus belebt die Altstadt

Mit 80 Aktionen beginnt am 5. Dezember die Kulturreihe Lichterhaus in der Altstadt

Hierfür sind drei Standorte ausgewählt worden: Ada- und-Theodor- Lessing Volksschule (VHS), Historisches Museum und Junges Schauspiel im Ballhof - hier entsteht ein kulturelles Dreieck in der Altstadt für die Aktionen. So sollen etwa Kochaktionen alle Gäste an einer Tafel zusammen bringen, es gibt Lesungen, Musik und eine Haiku-Schreibwerkstatt.

Zu  dieser Aktion öffnet das Historische Museum den Beginenturm für Führungen und macht in Workshops Geschichte sichtbar. Die Eingangshalle der VHS ist zu den Beleuchtungszeiten (montags bis sonnabends 14 bis 19 Uhr,  sonntags 11 bis 17 Uhr) geöffnet. Dort gibt es die Tagesbändchen für 4 Euro. Mit denen können alle Veranstaltungen des Tages ohne Anmeldung besucht werden. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Enercity Winterlounge für Jung und Alt am Kröpcke

Spaß, Infos und ein Gewinnspiel in der enercity-Winterlounge

Bis 21. Dezember gibt es am enercity-KundenCenter am Kröpcke die Winterlounge - eine Mischung aus Unterhaltung und Information. Neben Eisstockschießen präsentiert enercity Energie- und Wärmethemen oder Attraktionen wie z. B. donnerstags Pyrografie (Wunderkerzenschnellzeichnen). An den Werktagen richtet sich die Winterlounge an das After-Work-Publikum, am Wochenende kommen Familien zum Zuge.

Immer eine Attraktion: Eissägen. Foto enercity

Das KinderLand (kostenlose Kinderbetreuung im KundenCenter) findet jeden Samstag statt. Draußen gibt es dann zusätzliche Kinder-Bastelaktionen sowie das Glücksrad. Sonntags ist immer „Großer Kindertag“ mit Backen von enercity-Waffeln am Stiel. Gastronomie-Partner bieten während der vierwöchigen Winterlounge ihre Speisen und Getränke an. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 16 – 21 Uhr, Samstag und Sonntag: 11 – 21 Uhr.

Den Veranstaltungskalender und ein Gewinnspiel findet man auf  enercity.de/winterlounge . Auch vor Ort können Kunden per iPad teilnehmen (1. Preis: Eine Winter-Wochenendreise, 2. Preis: Energiegutschein 100 Euro, 3. Preis: Energiegutschein 50 Euro).

Key-Visuals und den Flyer zur enercity-Winterlounge unter:
mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=DNx2E6FHgqs5

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Jetzt ist die Weihnachtsmarkt-Zeit

Ballhof, Marktkirche, Bahnhof, Lister Meile und Innenstadt erstrahlen im Lichterglanz

Rund um den Ballhof, am Leineufer, um die Marktkirche, am Historischen Museum und Volkshochschule gibt es jetzt Glühwein, Gebäck, Kartoffelpuffer und und und….

Zum Winterzauber in der Altstadt locken 190 geschmückte Buden u.a. mit handgemachtem Holzspielzeug und Keramik aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald.

Am Altstadtufer findet nach jahrelangen Bauarbeiten auf der komplett umgestalteten Fläche vor dem Beginenturm wieder der Mittelaltermarkt statt. Am Holzmarkt begeistert der 400 Quadratmeter große Wunschbrunnenwald mit 50 ausgewachsenen Tannen.  

Auf dem Ballhofplatz ist wieder das finnische Weihnachtsdorf mit seinem Flammlachs und anderen Speise- und Getränkespezialitäten wie dem Glögi sowie schöner traditioneller, warmer Kleidung zu Gast. 

Neu ist das Lichterhaus der Volkshochschule mit einem ansprechenden, kulturellem Familienprogramm: Basteln, Musik, Märchenlesungen und Theater.

Beliebt und etwas familiärer: Der Weihnachtsmarkt in der Lister Meile.

Auch Linden hat seinen eigenen Weihnachtsmarkt: Am Küchengarten strahlen ab 14. Dezember alle Lichter.

Und an den Adventswochenenden steigen nicht nur die Lindener auf den Lindener Berg um stimmungsvoll das Fest einzuläuten.   

 

Die Märkte sind bis 22. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet, nur der Markt am Bahnhof ist bis 30. 12. geöffnet.

Der Weihnachtsmarkt in Hannover ist laut Aussage von Gwendolin  von der Osten, Chefin der Polizeiinspektion Mitte, sicher: „Es gibt keine konkrete Terrorgefahr." Trotzdem werden Beamte mit Maschinenpistolen im Einsatz sein.

Schon Tradition: Die Pyramide am Kröpcke

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Weihnachtszeit in der Mittelweser-Region

Neue Broschüre listet Adventsmärkte und -basare auf

Die Mittelweser-Region lädt zum Besuch des Weihnachtshauses Calle, einer Nikolausfahrt mit der Museums-Eisenbahn, einer Schlittschuhfahrt auf der Eisbahn in Nienburg oder einem Spaziergang über die vielen Adventsbasare und Weihnachtsmärkte – Ziele gibt es genug. Die Mittelweser-Touristik GmbH hat eine Broschüre herausgegeben, in der Weihnachtsmärkte und Adventsbasare in der Region aufgeführt sind.

„Wir freuen uns über ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot in der Adventszeit“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Touristik GmbH. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich und steht im Internet als Download zur Verfügung.  Info: Mittelweser-Touristik GmbH, Lange Straße 18, 31582 Nienburg/Weser, Tel. 05021 91763-0, Mail: info@mittelweser-tourismus.de, mittelweser-tourismus.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Sie lassen es noch einmal so richtig krachen - die Macher vom Opernball

Das Motto 2019: „Roaring Twenties" bringt das Opernhaus in die „Roaring Twenties"

 Auf dem Podium sitzen die Macher für einen tollen Opernball. Foto W. Feege 

In den Zwanzigern ging es schon ganz schön wild her. Die Macher des Opernballs wollen es noch einmal so richtig krachen lassen und krempeln das Opernhaus in einen prächtigen Tanzpalast um.

Die Staatsoper präsentierte schon einmal vorab das Programm und die Preise, die gleich geblieben sind.

 

Lilit Hakobyan, Tänzerin im Ballettensemble der Oper, zeigt wie in die "Roaring Twenties" hineingetanzt werden kann. Foto W. Feege

Opernintendant Michael Klügl beschwört „ein faszinierendes Jahrzehnt" herauf, natürlich auch künstlerisch. „Expressionismus - Jazz - Strawinsky" und vieles mehr. Das Opernhaus ist bereit für die „wilden Zwanziger". Von einem gigantischen Perlenvorhang wird das Orchester eingerahmt - alles ist ausgerichtet und inspiriert von der überaus prächtigen Zeit der Revuen. Ausgestattet in Gold und Silber - das sind „Lichter einer Großstadt" - und sie werden das Ballgeschehen illuminieren.

Zu sehen sein werden: Litfaßsäulen, Art Deco und natürlich Dada - sie dominieren die verschiedenen Bühnenbilder - an ihren wird schon jetzt gearbeitet. Die linke Seitenbühne verwandelt sich in einen Roten Salon mit einem riesigen „Großstadt"-Triptychon frank und frei nach Otto Dix!

Feinste Speise- und Getränkekarten werden genau auf die Zeit abgestimmt. Und der Opernintendant beruhigt: „Die Zwanziger Jahre waren in den USA unter anderem auch die Zeit der Prohibition - bei uns wird aber niemand auf dem Trockenen sitzen!" Da lässt es sich natürlich prima feiern, bei Gin und Absinth und natürlich bei Champagner.

Damit ist die Bekleidungsfrage allerdings noch nicht geklärt. Das normale Abendkleid ist nach wie vor gern gesehen, wer aber möchte, kann sich auch im Stil der Zwanziger präsentieren.

Die Türkish Airlines ist neu in der Reihe der Sponsoren, denn der Opernball wird von den bewährten Unterstützern mitgetragen. Wie seit vielen Jahren die Firma Klingenberg für die Möblierung zuständig ist, so lässt Blumen Duda wieder die Blüten in voller Pracht erscheinen. Die Audi Shuttle-Flotte wird wieder so runde 15 000 Kilometer zurücklegen und will sogar aus dem Audi-Museum eine Limousine der Zwanziger Jahre einsetzen, sofern das Wetter mitspielt!

Stargast  beim Höhepunkt der Ballsaison ist das berühmte Pasadena Roof Orchestra. Da werden die Fetzen fliegen - Stimmung ist vorprogrammiert.

Die Frage steht im Raum - wird es auch 2020 noch einen Opernball geben? Michael Klügls Ära ist dann zu Ende: „Das muss die neue Intendantin letztendlich entscheiden."

Gefeiert wird am 1. und 2. März, jeweils ab 19 Uhr. Die Eintrittspreise sind stabil geblieben: Freitag 111(Flanierkarte) und 144 Euro (feste Sitzplätze), Samstag 140 und 175 Euro. Für Ballbesucher bis 29 Jahre kostet das Vergnügen 49 Euro beziehungsweise 55 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Völlig losgelöst von der Erde

Kunststoff-Kapsel ist der Fahrstuhl zur Schwerelosigkeit
Das Herzstück des neuen Uni-Forschungszentrum „Institute of Technology" ist der „Einstein Elevator". In ihm können Forscher ab Sommer täglich bis zu 100 Experimente in Schwerelosigkeit oder unter Schwerkraftbedingungen durchführen - weltweit ist das einzigartig.

Die Vakuum-Gondel wird dafür im Turm 40 Meter nach oben geschossen. Im freien Fall nach unten wird es nun für rund vier Sekunden schwerelos. Projektmanager Diplom-Ingenieur Christoph Lotz: „Die Experimente reichen von Grundlagenforschung bis zum Thema Produktionstechnik im All."

Das neue Logo des Einstein-Elevators

So kann zum Beispiel getestet werden, ob ein 3-D-Drucker in der Schwerelosigkeit funktioniert. Lotz: „Wird auf dem Weg zum Mond oder Mars ein Ersatzteil benötigt, könnte man es unterwegs bauen."

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Von "Hof zu Hof“ im Naturpark Steinhuder Meer: Einkauf beim Erzeuger

„Hofladenroute“ führt zu landwirtschaftlichen Direktvermarktern

Frische, Geschmack und kurze Wege zum Verbraucher: Regionale Lebensmittel sind gefragt. „Obst, Gemüse, Eier und Fleisch direkt vom Hof – das schätzen immer mehr Menschen“, sagt Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover: „Die Region Hannover greift diesen Trend im Rahmen der regionalen Naherholungsplanung auf und erarbeitet die Hofladenrouten als Themenrouten für die Freizeit.

Präsentierten die neue Hofladenroute vor der „Gemüsediele“ in Blumenau: (v.lks.) Christine Karasch, Christina Schlicker (Stellv. Bürgermeisterin von Neustadt), Susanne Scholz-Speckhan (Gemüsediele), Sonja Beuning, Rudolf Speckhan und Rolf-Axel Eberhardt (Bürgermeister von Wunstorf). Foto: Region Hannover

Die neue Veröffentlichung versteht sich als Wegweiser für ein besonderes Einkaufserlebnis am Steinhuder Meer und ist zugleich eine Einladung, den Naturpark mit dem Fahrrad zu erkunden.

Alle Betriebe, die in „Von Hof zu Hof“ vorgestellt werden, sind gut über ausgeschilderte Freizeitradwege sowie das Rad- und Wanderwegenetz im Naturpark Steinhuder Meer oder mit Bussen und Bahnen zu erreichen. Die Broschüre aus der Reihe „Von Hof zu Hof“, die das Team Regionale Naherholung zum Erholungsgebiet Steinhuder Meer herausgegeben hat, bietet - neben einer Karte - Informationen zu insgesamt 20 landwirtschaftlichen Betrieben mit angeschlossenen Hofläden rund um das Meer. Sie ist kostenlos erhältlich in den Rathäusern von Neustadt und Wunstorf, bei den teilnehmenden Höfen, der Tourist Information Hannover am Bahnhof und als Download unter www.hannover.de.

In der Reihe „Von Hof zu Hof“ sind bereits Broschüren für das Calenberger Land (2015) und „Rund um das Burgdorfer Holz“ (2017) erschienen.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Endlich sind sie wieder da, die Mendini Türme am Steintor

Haltestelle wieder in Betrieb - nun als echter Busstopp

Stadtbahnen sind an der Langen Laube zu finden

Die Mendini-Bushaltestelle mit den scharz-gelben Kacheln und den vier goldenen Türmen steht endlich wieder dort wo sie hingehören - am Steintor.

Im Mai vergangenen Jahres musste die Mendini-Haltestelle wegen der oberirdischen Umbaumaßnahmen der Stadtbahnlinie weichen, sie hätten den Betrieb der Arbeiten blockiert.

Der Busstop gehört zu einem Üstra-Projekt mit neun Objekten namhafter Künstler. In Gang gebracht wurde es im Rahmen der Maßnahme "Kunst im öffentlichen Raum".

 

Die Bahn fährt jetzt nicht mehr durch den Medini-Busstop

Üstra-Chef Heinrich Ganseforth gelang es unter anderem mit Reinhard Scheibe von Toto-Lotto, der Stiftung Niedersachsen sowie Herbert Schmalstieg und Jobst Fiedler, damals an der Stadtspitze, Unterstützer zu finden: Jeder der Busstops hat einen Paten und Sponsor. Außerdem hatten sich fast alle Firmen und Institutionen an der Finanzierung und Realisierung beteiligt.

Es ist auch ein aufwändiges, wunderbares Buch im Verlag Th. Schäfer (ISBN 3-88746-326-9) erschienen.   

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Und wieder verstummt eine Stimme

Gefragter Zeitzeuge Henry Korman überlebte Auschwitz und Bergen-Belsen

Nun ist der Hannoveraner im Alter von 98 Jahren gestorben

Der wichtige Zeitzeuge Henry Korman, der dem Leben stets zugewandt war, ist im Alter von 98 Jahren in Hannover verstorben. Und wieder verstummt eine Stimme, die nie mahnend wirkte.

Als Henry Korman 1945 als Häftling in Bergen-Belsen befreit wurde, bot sich den Engländern,  die diesen Ort des Schreckens erreichten, ein Bild, dass sie sicherlich nie vergessen konnten.

Obwohl es Korman viel Kraft kostete, erzählte er Tausenden von Jugendlichen seine ganz spezielle Geschichte, in die auch sein Schicksalsgefährte Salomon Finkelstein gehört. „Die Kinder werden immer ganz still, wenn wir sprechen", sagte er selbst. "Die Lehrer behaupten, sie würden schwatzen, aber das tun sie nie."  

Die Stadt Hannover verliert mit seinem Ableben eine ihrer bedeutendsten Persönlichkeiten.

Stets zeigte Henry Korman Flagge für die Demokratie; und noch am 9. November war er bei der Gedenkveranstaltung im Landtag dabei. Der Zeitzeuge Korman erhielt zahlreiche Ehrungen, vom Niedersächsischen Verdienstkreuz bis zum Theodor-Lessing-Preis, räumte er alles ab. Natürlich genoss der „alte Herr" die Anerkennung. Natürlich freute es ihn auch, dass sich in seinen letzten Lebenstagen die Honoratioren in seinem Krankenzimmer im Vinzenz-Krankenhaus die Klinke in die Hand gaben.  „Henry war mir ein guter Freund", sagt Weil, „er wird mir und unserem Land fehlen."

Da steht der Regionspräsident Hauke Jagau nicht nach: „Er hat einen großartigen Beitrag zur Versöhnung geleistet". Auch Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigt sich betroffen: „Hannover wird sich immer dankbar an ihn erinnern."

Prof. Andor Izsák zum Tode von Henry Korman: Er war ein treuer Freund der Villa Seligmann, der nie bei einer Veranstaltung fehlte. Er war immer der erste, der seinen Stammplatz eingenommen hat, und der immer wieder sagte, dass er sich in der Villa heimisch fühlt. Henry war auch mein Freund, der mir fehlen wird.

Eine große Freundschaft verband Andor Izsák und Henry Kormann.

Seine letzte Ruhestätte findet Henry Korman voraussichtlich bei seiner „anderen Familie“ in den USA.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Andrea Lütke wird neue Funkhaus-Chefin

Lütke tritt die Nachfolge von Arno Beyer an 

Die bisherige NDR-Fernsehchefin in Niedersachsen, Andrea Lütke, übernimmt ab Juli 2019 die Leitung des Landesfunkhauses in Hannover. Damit tritt die 53-Jährige die Nachfolge von Arno Beyer an, der nach mehr als 20 Jahren als Direktor des Landesfunkhauses im Sommer in den Ruhestand geht. Der NDR-Verwaltungsrat stimmte Ende der letzten Woche dieser Nachfolgeregelung zu, wie der Sender mitteilte.

Seit gut zwei Jahren ist  Andrea Lütke NDR-Fernsehchefin in Niedersachsen, zuvor hatte sie das Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen" geleitet. Im Jahr 1994 begann ihre Laufbahn beim NDR-Fernsehen als freie Mitarbeiterin, 1999 wurde sie dann Redakteurin. „An der Spitze des Landesfunkhauses wird Andrea Lütke für Kontiniutät, aber auch für neue Impulse sorgen", sagte NDR-Intendant Lutz Marmor.

Bisher ist noch nicht entschieden, wer künftig stellvertretender NDR-Intendant sein wird. Beyer hatte diese Rolle zusätzlich zur Funkhausleitung  2007 übernommen. Bis Ende August 2019 wird er diese Stelle noch behalten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Nikolausfahrten mit der Museums-Eisenbahn in Bruchhausen-Vilsen

An allen vier Adventswochenenden von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf und zurück

Der Deutsche Eisenbahnverein bietet an allen vier Adventswochenenden Nikolausfahrten im Dampfzug, auf der Strecke Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf, an. Auch Nikolaus fährt mit, um den Kindern eine kleine Überraschung zu bringen. Alle Züge führen einen Wagen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit. Die Züge sind außerdem beheizt und nach Möglichkeit bewirtschaftet. Vor der Fahrt bietet sich die Möglichkeit, im Bücherladen zu stöbern und auf dem Güterboden einen Kakao oder Glühwein zu trinken.

Fahrkarten inkl. Reservierung (freie Platzwahl in den reservierten Wagen) gibt es im TourismusService Bruchhausen-Vilsen über nordwest-ticket.de unter 0421/36 36 36 sowie an allen Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket.

Die Preise: Erwachsene  13,50, Kinder (6-14 Jahre)  8,50, Kinder (bis 5 Jahre)  1,50 €, Familienfahrkarte  30,50 € (2 Erwachsene und eigene Kinder von 6-14 Jahren). Gutscheine/Fahrkarten für verschiedene Veranstaltungen sind unter kundenbetreuung@museumseisenbahn.de erhältlich.

Ein Tipp: Für die Weihnachtsfeier kann man in den Nikolauszügen einen Waggon reservieren, um mit der Familie, der Firma oder dem Verein zur Weihnachtsfeier in ein Lokal links oder rechts der Bahnstrecke zu fahren. museumseisenbahn.de

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha Presse Dienst Nord


Forschung zur Quantentechnologie bekommt neues Institut

Es wird in Hannover angesiedelt

Das ist ein großer Erfolg: Ein neues Institut für Quantentechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) siedelt sich nach dem Willen der Bundesregierung in der Stadt an. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stellt für die Gründung von sechs neuen DLR-instituten insgesamt 57,4 Millionen Euro bereit, berichtet der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. Davon werden sich drei der neuen  Institute mit der Quantentechnologie beschäftigen.

Und in Hannover soll zukünftig an der wissenschaftsorientierten Erdbeobachtung geforscht werden. Im Verbund sollen dann die Forscher mit den ebenfalls neun geplanten Quanten-Instituten in  Ulm (Kommunikation und Navigation) und Oberpfaffenhofen (Entwicklungen für künftige Galileo-Satellitengenerationen) zusammenarbeiten.

„Das neue DLR-Insitut ist für die Quantenforschung in Hannover ein weiterer wichtiger Schritt, der die herausragenden Leistungen der vergangenen Jahrzehnte krönt", betont  Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. Denn die Leibniz-Universität hat im September in der Excellenzstrategie erfolgreich die Förderung für ihr Projekt „Quantum Frontiers" als Exzellenzcluster eingeworben. In dem neuen DLR-Institut sollen diese Kompetenzen nun gebündelt werden. In der Aufbauphase forschen die Wissenschaftler*innen zunächst weiter in den bestehenden Einrichtungen. Dafür stellt das Land Niedersachsen der Leibniz Universität eine sofortige Anschubfinanzierung in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Das DLR ist ein Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland. Es verfügt über zahlreiche Institutsstandorte. Die Hauptverwaltung des DLR befindet sich in Köln.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Europäische Kommission stellt 12 000 Gratis-Tickets für Jugendliche zur Verfügung

Die Kommission vergibt weitere 12 000 Gratis-Reisetickets an Jugendliche

Damit die jungen Menschen die Länder der EU mit einem kostenlosen Ticket bereisen können, müssen sie sich vom 29. November bis 11. Dezember bewerben. Bewerben können sich alle volljährigen EU-Bürger über das Reiseprogramm „Discover EU" für die begehrten Tickets, hieß es in einer Kommissionsmitteilung. Die Teilnehmer bekommen die Tickets für Bahn, Fähre oder Bus geschenkt. Sie gelten einen Monat, Unterkunft sowie Verpflegung müssen die Jugendlichen selbst bezahlen.

europa.eu/youth/discovereu_de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Dazwischen – kirchliche Hilfe für junge Menschen zwischen Anfang 20 und 35 Jahren

Initiative von jungen Erwachsenen aus der Region Hannover möchte eine neue Form ausprobieren, wie Kirche auch sein kann

Einander an verschiedenen Orten begegnen, miteinander kreativ zu werden, zu reden, und auch miteinander zu beten: Viele Angebote in den Kirchen der Region Hannover richten sich an Kinder und Jugendliche, dann an Familien. Doch gerade für junge Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 30 Jahren, die zwischen Berufsausbildung und Familiengründung stehen, finden oftmals nichts für sie Passendes, ‘Dazwischen', so der Name des neuen Projektes, schließt diese Lücke.

„In der Weihnachtsbäckerei“ heißt es am Dienstag, 11. Dezember, im [ka:punkt], dem Treffpunkt der katholischen Kirche in der Innenstadt von Hannover. Klar: Im Advent werden Kekse gebacken. Aber an diesem Abend wird auch gemeinsam ein Tischabendmahl gefeiert. Beginn ist um 18 Uhr (Grupenstraße 8).

Zu einer „Winterwanderung" wird für Sonntag, 13. Januar, eingeladen. Es geht von Steinhude nach Wunstorf. An einzelnen Stationen auf dem Weg gibt es spirituelle Impulse, biblische Lesungen und Gebete, anschließend ein gemütliches Beisammensein. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr am Hauptbahnhof Hannover. 

Für weitere Informationen genügt eine E-Mail an: dazwischen@kath-kirche-hannover.de genügt.

PreDiNo / HaWo


"AUGEN AUF FÜR NEBENAN!"

Tipps zum Einbruchschutz vom NSGB und der VGH 

Wenn es dunkel wird, gehen Einbrecher besonders gern auf Diebestour. „Allein das Gefühl der Unsicherheit nach einem Einbruch übersteigt häufig den materiellen Schaden. Den besten Schutz vor Einbruch bietet eine funktionierende Nachbarschaft. Achten Sie auf Ihre Nachbarn und stimmen Sie sich ab“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), Dr. Marco Trips.

Im Rahmen der Aktion „AUGEN AUF FÜR NEBENAN“ bitten der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) und die VGH Versicherungen Niedersachsen darum, sich mehr in der Nachbarschaft zu engagieren.

„Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung, verschließen Sie Fenster und Balkontüren bei Abwesenheit, lassen Sie bei längeren Abwesenheiten Ihren Briefkasten leeren und benutzen Sie Zeitschaltuhren für Ihr Licht, um einen bewohnten Eindruck zu vermitteln und verzichten Sie darauf, Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken zu posten", so Trips.

„Zur Unterstützung dieser Aktion haben wir einen Aufkleber entwickelt, der an der Haustür oder am Briefkasten angebracht wird und signalisiert, dass hier Nachbarn gemeinsam aufpassen“, berichtete Dr. Grabosch von den VGH Versicherungen.

Die Postkarten mit den Aktionsaufklebern sind bei den an der Aktion teilnehmenden Städten und Gemeinden in den Bürgerämtern und den Geschäftsstellen der VGH Versicherungen erhältlich.

Sigrid Lappe, Hannover Woche und Ute Micha, Presse Dienst Nord


Kommt sie oder kommt sie nicht

Das elendig lange Warten auf die Piazza Italiana

Alles schon auf dem Plan: Restauration, Weinhandel und Feinkostmeile in einem, und das auch noch über zwei Etagen. Dazu eine schicke Empore im Obergeschoss – die Piazza Italiana in der Galerie Luise verspricht eine Bereicherung der Gastroszene zu werden. Das wäre für die Einkaufspassage ein schöner Anziehungspunkt, für die Innenstadt ebenso.

Ja bauen sie denn schon? Das Problem: Die Eröffnung des Millionenprojektes wurde bisher schon viermal verschoben. Vom ersten Quartal 2017 bis Mitte 2018. Passiert ist  aber noch immer nichts. Damit steht auch der Eröffnungstermin in den Sternen. Doch von einem Scheitern des Gastroprojektes mag Stefan Kalmund, Geschäftsführer bei der Galerie-Eigentümerin Accom,  nicht sprechen.  Nur so viel sei gesagt: „Die Geschwindigkeit, mit der dieses Projekt angegangen wird, stellt uns nicht zufrieden." Wie denn auch!

Nach wie vor gebe es einen bestehenden Mietvertrag mit den Betreibern der Piazza Italiana, einer Gastro-Unternehmung aus Kirchhorst  bei Isernhagen. Accom habe den Umbau der Räumlichkeiten in der  Rotunde abgeschlossen, jetzt sei der Mieter am Zug, so Kalmund: „In vier bis sechs  Wochen haben wir eine Lösung. Falls es nicht klappt, haben wir ein Alternativkonzept." Hinter der Piazza Italiana stehe aber ein erfolgreicher Unternehmer, an dem man nach wie vor glaube. Warum es allerdings nicht weitergehe, könne er jedoch auch nicht sagen.

Grundsätzlich sei man mit dem Gebäude zufrieden. „Wir schreiben  schwarze Zahlen", sagt Claus Angerer, bei Accom zuständig für das Objekt. Büroflächen und Tiefgarage seien vermietet, im Einzelhandel habe man langfristige Verträge abgeschlossen, etwa mit Roy Robson, Bree, Gisy oder Lothar John Tischkultur. Dazu gebe es noch einen Kurzzeitladen, einen sogenannten Pop-up-Store.

„Sichtbar haben wir keinen Leerstand, außer bei der Rotunde", so Angerer.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Jeder zehnte Landwirt setzt bei seiner Arbeit Drohnen ein

Rund neun Prozent der Landwirte arbeiten mit Drohnen

Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 420 Leitern von Landwirtschaftsbetrieben im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes in Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsverband Bitkom.

Demnach sind die Einsatzgebiete vielfältig: 33 Prozent gaben an, die Drohnen zur Wildrettung zu nutzen: Rehe, Hasen, Rebhühner, Fasane etc. vor Mähdreschern zu schützen. 32 Prozent erklärten, damit den Zustand der Böden und Pflanzen zu messen. Und 31 Prozent der Bauern setzen sie zum Schutz der Pflanzenbestände ein.

Dieser Oktokopter erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 50 km/h. Dank Wankausgleich liefert er präzise Luftaufnahmen. (c) proplanta

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Schutz vor Wölfen: Zuschuss für den Bau von Zäunen

Auch Hobbyhalter von Schafen und Ziegen erhalten Hilfe
Das Land Niedersachsen unterstützt künftig auch Hobbyhalter von Schafen und Ziegen, damit ihre Tiere besser vor Wölfen geschützt sind. Das Land will bis zu 80 Prozent der Materialkosten für den Bau von Zäunen, wie das Umweltministerium mitteilte.
In Ausnahmefällen können auch Schutzmaßnahmen für Pferde und Rinder gefördert werden. „Gerade die Hobbytierhalter leisten auch einen großen Beitrag zum Erhalt der Rassen und der Vielfalt ", betonte Minister Olaf Lies (SPD).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


Geht jetzt die Hatz auf die Wölfe los?

Länder wollen Regeln für Abschuss von Wölfen

Und Niedersachsen ist mal wieder bei der Bundesinitiative dabei. Weil nach Meinung der Politik, die Vermehrung der Wölfe in Deutschland stark zugenommen hat, rufen die Bundesländer (allen voran) Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen auf den Plan. Diese Länder verlangen einen anderen Umgang mit den Wölfen, klare Regeln für seinen Abschuss sowie ein Konzept, wie künftig mit größeren Beständen umzugehen ist. Einen entsprechender Entschließungsantrag wollen die drei Ländern in den Bundesrat einbringen, teilte das Umweltministerium in Dresden mit.

Wenn es nach dem Willen der drei Länder geht, sollte ein nationales Konzept Standards bei Herdenschutz, Schadensausgleich und beim Umgang mit auffälligen Wölfen setzen. Es sei für die Menschen und speziell für Tierhalter nicht nachvollziehbar, dass in jedem Bundesland andere Regeln angewendet oder Gesetze unterschiedlich ausgelegt werden, argumentieren sie. Ein einheitlicher Rahmen würde Entscheidungen bundesweit nachvollziehbarmachen und für mehr Rechtssicherheit sorgen - auch für die Mitarbeiter von Behörden, falls sie im Einzelfall über einen Abschuss auffälliger Wölfe entscheiden müssen.

In Sachsen behauptet man: Nahezu täglich gebe es Meldungen über Wolfssichtungen und gerissene Tiere, sagt der Umweltminister des Freistaats, Thomas Schmidt (CDU): "Auch wenn der Schutz des Wolfes ein wichtiges Anliegen ist, muss der Mensch auch weiter an erster Stelle stehen. Sicherheit geht vor Artenschutz." Schmidt erinnerte daran, dass Sachsen das erste Bundesland gewesen sei, in dem der Wolf vor gut 20 Jahren wieder heimisch wurde: "Mittlerweile ist fast die Hälfte der Landesfläche dauerhaft mit Wölfen besiedelt."

Jetzt fordern die drei Ländereine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes, um Spielräume des eropäischen Rechts auch in Deutschland zu nutzen. Denn hierzulande würden strengere Regeln für Ausnahmen beim Wolfsschutz gelten, als die EU vorschreibt, argumentiert man in Dresden, Potsdam und Hannover. Und so fehle im Bundesschutzgesetz die Möglichkeit für Quotenabschüsse. Sie aber würde es ermöglichen, unabhängig von aktuellen Schäden durch den Wolf gegebenenfalls eine festgelegte Anzahl von ihnen zu schießen. Die drei Antragsteller regen unter anderem an, den „Erhaltungszustand der mitteleuropäischen  Flachlandpopulation an Wölfen" jährlich neu zu bewerten. Dazu gehöre ein gemeinsames Monitoring nach gleichen Verfahren gemeinsam mit Polen. Das Erreichen eines „günstigen Erhaltungszustandes" ist aber auch für die drei Bundesländer die Voraussetzung dafür, den strengen Schutzstatus des Wolfes zu lockern. Erhaltungszustand bezieht sich auf eine Mindestzahl von Tieren, die ein Aussterben der Population in den nächsten 100 Jahren verhindert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Anmerkung der Redaktion: Kommen diese drei Länder mit ihrem Begehren durch, dann gnade Gott den Wölfen. Darauf warten Menschen, die die Angst vor den Wölfen schüren unter anderem auch die Jäger.

Der Mensch sollten lernen, keine Abfälle in der Natur zu hinterlassen, auch nicht die Soldaten auf den Truppenübungsplätzen. Es wurde nachgewiesen, daß Kurti mit Lebensmitteln angelockt, und so immer wieder „auffällig“ wurde.

"Rotkäppchen und der böse Wolf" sollte endlich aus den Köpfen dieser Menschen verschwinden, die im Grunde genommen nichts für die Natur übrig haben.


Die Allee des Monats Oktober 2018 findet sich im Harzvorland

Allee aus Ahornbäumen ist Allee des Monats Oktober 2018 

Jeden Monat wird über die Auszeichnung "Allee des Monats" verliehen. Im Oktober wurde die Ahorn-Allee an der L 500 zwischen Ostharing und Ostlutter im Landkreis Goslar gewählt. Die Allee aus Berg- und Spitz-Ahornbäumen verläuft auf einer Länge von über fünf Kilometern zwischen Waldstücken und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Bäume weisen zum Teil ein erhebliches Alter von mehr als 100 Jahren auf. Dies ist ungewöhnlich, da in den Jahren von 1950 bis 1970 viele Straßen ausgebaut und Alleen gefällt wurden - Glück gehabt!

Alte Alleebäume findet man daher eher in Parks, Gärten oder an anderen nicht klassifizierten Wegen. Die Allee zwischen Ostharing und Ostlutter zeichnet sich zudem durch ihre Geschlossenheit, ihre Homogenität und ihre landschaftsprägende Wirkung aus. Gleichzeig hat die Baumart Bergahorn ihren Verbreitungsschwerpunkt im Hügelland des Harzes, sodass hier ein schönes Gesamtbild mit einer für die Region typischen Allee entsteht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche. Fotos: M. Peters/NHB


Naturwunder 2018 ist die Meller Blumenwiese

Die Meller Blumenwiese ist zu Deutschlands Naturwunder 2018 gewählt worden

Eine 600 Quadratmeter große Blumenwiese, die dem Insektenschutz dient, hat diese Auszeichnung bekommen. Über 37 Prozent von knapp 20 000 Stimmen entfielen bei einer Wahl des Nationalpark- und Reservat-Dachverbandes Europarc Deutschland und der Heinz-Sielmann-Stiftung auf die "Gnadenhof Blühwiese Blumiges Melle " (Kreis Osnabrück) des Natur- und Geoparks „Terra vita“.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Moor erleben mit der Uchter Moorbahn

Mit der Moorbahn durch das Moor zum Informationszentrum

Mit einer Gesamtlänge von mehr als zehn Kilometern verfügt die Moorbahn mit einer Spurbreite von 600 mm im Großen Uchter Moor über das längste Streckennetz ähnlicher Bahnen in Niedersachsen. Der Fahrgast fährt mit der Bahn durch das 3263 Hektar große Naturschutzgebiet und lernt das Moor auf der etwa zweistündigen Fahrt einmal anders kennen.

Entlang eines Erlebnispfades sind 13 Stationen eingerichtet, wo sich die Besucher über Moor, Torf, Fauna, Flora und Naturschutz informieren können. Start ist der Bahnhof in Essern (immer sonntags bis Oktober). Hier befindet sich auch das Informationszentrum „Tor zum Moor“. 

Als archäologische Sensation hat das „Große Uchter Moor“ nach ca. 2650 Jahren die bislang älteste Moorleiche Nordwestdeutschlands, nämlich "Moora", frei gegeben. 

Informationen: Tel. 05777 961385 oder 05763 18338 sowie uchte-online.de


Bürgerstiftung startet Spenden-Aktion zum Tag der Stiftungen

Brotkörbchen: nehmen. geben. helfen

„Es ist ganz leicht, Gutes zu tun,“ darüber sind sich Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA) und Christian Stöver (Restaurant bell’Arte) einig. Gemeinsam mit weiteren teilnehmenden Gastronomen stellten sie die Spenden-Aktion „Brotkörbchen“ vor, die am 1. Oktober, dem Tag der Stiftun­gen, startet.

Viele Restaurants reichen zum Essen kostenlos Brot. In jedem Brotkörbchen der teilnehmenden Häuser stecken ein Fähnchen, eine Brottüte und eine Information zur Aktion mit der Bitte um eine kleine Spende. „Jeder Euro ist wertvoll.“ betont Vorstandsvorsitzende Jäger, „denn mit den Spenden unterstützen wir zwei soziale Projekte in Hannover.“

Der Mittagstisch im NaDu-Kinderhaus im Sahlkamp macht Kindern Appetit auf selbst zubereitete, ausgewogene Mahlzeiten in der Gemeinschaft. Der Mittagstisch für Senioren in der Beratungs- und Begegnungsstätte der AWO in der Nordstadt bringt Senioren mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund an einen Tisch.

Vordere Reihe v. l. n. r.: Ute Wrede (Inklusives Kulturcafé Anna Blume), Ulrike Hornig (Hotel Auszeit), Verena Schindler (11A), Martina Hennig (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), Chi Trung Khuu (LieblingsBar), Mirja Bullerdieck (Hotel Bullerdieck), Britta Mönckedieck (Altes Jagdhaus), Bahne Zander (Zwischenzeit und Hotel Schlafgut im Werkhof), Christian Stöver (bell’Arte), Daniel Mahler (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), hintere Reihe v. l. n. r.: Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA), Axel Peper (Hotel Plaza Hannover), Alexander Rüter (Brunnenhof und Café Centrale im Central Hotel Kaiserhof), Peter Dührkoop (Pier 51), Joachim Stern (Altes Jagdhaus). Foto: Bürgerstiftung Hannover

Der Gastgewerbeverband DEHOGA warb bei seinen Mitgliedern für die Teilnahme. Mit Erfolg: 29 Restaurants und Hotels in der Stadt und in der Region sind bereits dabei.

Die Initiative richtet sich an alle Gastronomen, die kostenlos Brot servieren und sich sozial engagieren möchten. Und natürlich an spendierfreudige Gäste, die gerne auch einen Euro oder mehr in der Brottüte hinterlegen dürfen. Übrigens: Ab 10 Euro stellt die Bürgerstiftung Hannover eine Spendenquittung aus.

Das Trinkgeld für den Service sollen die Spenden jedoch auf keinen Fall schmälern: Es sei wichtig, daß auch die Mitarbeiter hinter der Idee stehen und dass die Gäste ihren Einsatz würdigen – für den Gast und für unsere Spenden-Aktion“. 

Projekt: Für einen Abend die Demenz vergessen

Ein wichtiges Projekt: „Für einen Abend die Demenz vergessen“

Die Band Klang und Leben weckt Erinnerungen und bringt Lebensfreude zurück: Ein kostenloses Konzertereignis für alle Generationen mit und ohne Demenz.

Was die Musiker Oliver Perau (Juliano Rossi und Terry Hoax), Peter Jordan (Running Wild), Karsten Kniep (Terry Hoax), Jens Eckhoff (Wir sind Helden), Andreas Meyer und Initiator Graziano Zampolin auf die Beine stellen, ist in Deutschland einzigartig.

Klang und Leben – Band © Klang und Leben e.V. 

"Für einen Abend die Demenz vergessen". Anfragen unter der Tel. 0511 616-23668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de, für das Konzert in Lehrte unter Tel. 05132 86282 oder -43,-42,-41). Weitere Informationen über Klang und Leben unter klangundleben.org

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Klimaschutzagentur bietet Solar-Checks und Infos zum Klimaschutz

 

Die Energieberater sind unabhängig und informieren Hausbesitzer über die eventuelle Anschaffung einer Solarwärme- oder Photovoltaikanlage.

Auch Eigentümern von Ein- oder Mehrfamilienhäusern ist es möglich, sich für eine kostenlose Solarenergieberatung unter der Telefonnummer (0511) 22 00 22 88 anzumelden. Der Energieberater schaut sich u.a. den Dachzustand und- schräge, Verschattung, vorhandene Heizungsanlage und Anschlussmöglichkeiten sowie den aktuellen Strom- und Wärmeverbrauch an.

 Infos und Tipps zum Klimaschutz

Die Bewohner der Region Hannover erfahren bei kostenlosen Beratungen im Rahmen des "Strom-Effizienz-Check" wie man mit einfachen Mitteln Geld sparen kann. Einkommensschwache Haushalte stehen im Fokus des Bundesprojekts "Stromspar-Check Kommunal". Bei der Initiative "Die Plus-Sparer" gibt es kostenlosen Rat per Telefon oder Internet-Chat zum Kauf von Elektro-Großgeräten und zu energieeffizienter Beleuchtung.

Auch zum Thema Windenergie hält die Agentur regional angepasste Informationsmaterialien bereit.

Das Info-Team der Klimaschutzagentur bietet kostenlose Erstberatung zu allen Klimaschutzthemen sowie zu Fördermitteln. Telefonisch sind die Kolleginnen und Kollegen montags und donnerstags von 9-17 Uhr unter 0511 220022-20 zu erreichen oder per E-Mail an beratung@klimaschutzagentur.de.

Im ServicePoint Klimaschutz in der hannoverschen Innenstadt werden Orientierungsberatungen angeboten.

Für Hausbesitzer

Egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, ob 20 oder 100 Jahre alt, aus fast jedem Gebäude lässt sich ein Energiesparmodell machen. Insbesondere in der Klimaschutzregion Hannover sind die Voraussetzungen gut: Zahlreiche Beratungsangebote und Förderprogramme helfen weiter. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur bietet Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, kostenlose Beratungen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung an: Die Energieberatung, die Heizungsvisite, die Hauskaufberatung und den Solar-Check. Bei dem Beratungsangebot Wohnen mit Plus werden neben Energieeffizienz auch die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit aufgegriffen.

Kostenlose und unabhängige Beratung der Klimaschutzagentur Region Hannover telefonisch unter 0511 220022-88 oder online. 

Auch Unternehmen können sich beraten lassen mit „e.coBizz“, der Energieeffizienz für Unternehmen. Neben Informationen zum Energiemanagement werden auch passende Förderprogramme vorgestellt, bei Fachforen werden aktuelle Techniktrends, Innovationen und „Beste Beispiele“ vorgestellt.

Träger des e.coBizz-Angebots ist neben der Klimaschutzagentur der enercity-Fonds proKlima. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover.

www.klimaschutzagentur.de 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Denkzettel gefällig?

So richtig schlechte Noten für Klimaschutz in Deutschland

Rumms! Das hat hoffentlich gesessen. Rüffel von Umweltschützern für Deutschland während der UN-Klimaschutzkonferenz: Im jährlichen Klimaschutz- Index ist die Bundesrepublik weiter abgerutscht. Die von Umweltorganisationen erstellte Rangliste sieht Deutschland mittlerweile auf Platz 27, hinter Ländern wie zum Beispiel die Slowakei, Rumänien oder Indien! Und ganz vorn steht Schweden, gefolgt von Marokko und Litauen . Altbekannte Schlusslichter sind der Iran, die USA und Saudi- Arabien. Deutschland belegte 2017 noch Platz 22 unter 56 Einzelstaaten und der EU.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


„Europa – Vielfältige Geschichte – gemeinsame Identität?“

Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität zum Thema Europa

Das Unimagazin zeigt einen Ausschnitt aus der Vielfalt, die Europa ausmacht -  aber auch die aktuellen Herausforderungen: „In Vielfalt geeint“ lautet das Motto der Europäischen Union seit 17 Jahren. Es geht auf die Ursprungsidee eines friedlichen Europas zurück, in dem sich die EuropäerInnen nach zwei Weltkriegen zusammengeschlossen haben, um sich gemeinsam für Frieden und Wohlstand einzusetzen. Europa soll ein Kontinent sein, in dem die verschiedenen Kulturen, Traditionen und Sprachen als Bereicherung empfunden werden.

Die Beiträge beschäftigen sich mit der Vielfalt und den Herausforderungen, denen sich nicht nur Europa stellen muß, beginnend mit dem Brexit – dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Auch steht im Fokus, wie sich die Euro-Skepsis der Briten im Laufe der Jahre entwickelt hat. Ein weiterer Brennpunkt ist das Verhältnis zwischen Europa und den USA nach der Wahl von Donald Trump – hier stehen Ursachen und mögliche Folgen zur Debatte.

Auch der Blick auf die Beziehungen zwischen Hannover und London im 17. Jahrhundert, die Europäische Stadt als historisches Erbe sowie das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 verdeutlichen, wie wichtig es ist, bei zukünftigen Entwicklungen die Historie Europas mit einzubeziehen.

Dann rücken geschichtliche Bezüge in den Mittelpunkt: Peter Antes vom Institut für Religionswissenschaft zeigt auf, daß keine der großen Religionen in Europa entstanden ist, sondern daß sie ihre Wurzeln in Asien haben. Sein Beitrag ist ein vehementer Aufruf zu Toleranz und Dialogbereitschaft.

Auch Aspekte politischer Entscheidungen wie etwa die digitale Strategie der EU oder die Entwicklung der Zinssätze in den Euroländern zeigt das Forschungsmagazin auf.

Die Beiträge auch online unter uni-hannover/universitaet/aktuelles/veroeffentlichungen