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Einheitliche Telefonnummer für Serviceleistungen von Behörden

Niedersachsen ist das 13. Bundesland mit dem Service

Benötigt man Serviceleistungen von Behörden: Jetzt gibt es die Rufnummer dafür: die 115 (egal ob vom Festnetz oder Handy), und über diese Nummer erhält man auch Informationen zur Verwaltung von Niedersachsen.

Diese Nummer hilft zum Beispiel bei Fragen zur Anmeldung nach einem Umzug, zur Zulassung eines Autos oder zur Beantragung  eines Personalausweises - unabhängig davon, welche Behörde zuständig ist.

Niedersachsen ist das 13. Bundesland, das sich dem Service anschließt, wie die Innenministerien in Berlin und Hannover jetzt mitteilten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

02.11.2019


Niedersächsischer Medienpreis verliehen

Zweimal räumte Radio Hannover ab

Die Medienpreise, die die Landesmedienanstalt (NLM) vergibt, sind eine Anerkennung für besondere Leistungen. Für die privaten Funk- und Fernsehanstalten ist das so eine Art Topakt. Und da die öffentlich-rechtlichen Sender nicht antreten, werden Klamaukbeiträge wie etwa "Kurvenmutti Christel Neumann" (Friederike Gründkern für "RTL Nord") oder "Alex erklärt: ‘Lindnern‘“ (André Albers und Alexander Wehrmann für Radio Nordseewelle) ausgezeichnet. In der ernsthaften Kategorie "Information" ging der erste Hörfunkpreis an Radio Hannover im Doppelpack für zwei Beiträge über besondere Geschäfte: an Jasmin Kohler für einen Bericht über die Putzmacherboutique Hut up in Linden und an Oliver Vollmering, der das Herrenunterwäschegeschäft "Stefan am Marstall" vorstellte.

Grosse Preisverleihung im Alten Rathaus in Hannover. Foto Scheffen 

Und beim Fernsehen bekam Alisha Elling ("RTL Nord") den Info-Preis für ihren Beitrag  "Der Würger vom Lichtenmoor", in dem Beitrag geht es  um einen gefräßigen Wolf, der 1948 sein Unwesen trieb.

Für den Journalisten-Nachwuchs gab es auch noch Preise: Fernsehvolontär Alexander Schoenen ("SAT.1 Regional") wurde für den Beitrag über die Pferderennbahn  Neue Bult ausgezeichnet, beim Hörfunk erhielt Volontär Hauke Mucha (Radio Nordseewelle) den Preis für seinen Bericht über die Schneekatastrophe von 1979. Der Sonderpreis für Schulinternetradio ging wie im Vorjahr an die Grundschule Bad Münder - dort  wird eine  intensive Medienarbeit betrieben.

Insgesamt waren 269 Einreichungen am Wettbewerb beteiligt. Zudem ehrte die NLM Franky von radio ffn für 20 Jahre ffn-Morgenmän.

Der Festakt wurde mit 550 Gästen im Alten Rathaus so richtig gefeiert. In Vertretung des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der auch Schirmherr der Preisverleihung ist, sprach Staatssekretär Dr. Jörg Mielke das Grußwort. Als Laudatoren begrüßte Moderator DESiMO unter anderem Sven Plöger, Franziska Reichenbacher, Fabian Böhm, Bella Lesnik, Gisa Zach, Nadine Krüger und Annika Begiebing.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

01.12.2019


Minister Thümler verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2019

Es wurden neun hochdotierte Preise an Wissenschaftler und Studierende vergeben

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler hat  am 27. November Wissenschaftler und Studierende aus niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2019 ausgezeichnet. „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wissenschaftspreises Niedersachsen ehren wir für ihre wissenschaftliche Exzellenz, sowie für ihre herausragenden Verdienste für die Hochschulentwicklung in Niedersachsen“, sagte Thümler.

Ausgezeichnete Wissenschaftler freuen sich über die Anerkennung ihrer Leistungen. Foto S. Lappe 

Der Minister verlieh die Preise für Forschung, Lehre und Studium an drei Professoren, einen Nachwuchswissenschaftler und fünf Studierende, darunter ein Team. Alle Preisträger*innen sind an einer niedersächsischen Hochschule tätig.

Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer erhielt Prof. Dr. Henrik Mouritsen, seit 2007 Professor am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg. Er gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Tierorientierung und -navigation. Prof. Mouritsen zeichnet sich zudem durch sein Engagement im Wissenschafts- und Hochschulmanagement, seinen Einsatz für Wissenstransfer in die Gesellschaft, seine beachtliche Lehrleistung und umfangreiche Nachwuchsförderung aus.

Als herausragender Wissenschaftler einer Fachhochschule wird Prof. Dr. Arno Ruckelshausen ausgezeichnet. Er ist seit 1991 Professor für Physik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Osnabrück. Er bearbeitet Themen wie die globalen Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung. Zudem entwickeln er und sein Team nachhaltige Ansätze in der Agrartechnik. Auch dieser Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Den Preis für Nachwuchswissenschaftler, dotiert mit 20.000 Euro, erhielt Dr. Murat Sivis, der seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IV. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen ist. Über die Realisierung eines äußerst anspruchsvollen Experiments hat er gezeigt, dass eine in der wissenschaftlichen Gemeinde bereits weitestgehend akzeptierte Idee zur effizienten Erzeugung hochenergetischer ultravioletter Strahlung in optischen Nanostrukturen fehlerhaft war.

Zum zweiten Mal wurde der Wissenschaftspreis zudem in der Kategorie „Lehre“ vergeben (dotiert mit 25.000 Euro), mit dem Preis Menschen geehrt werden, die sich der Lehre mit großem Engagement widmen. Dieser Preis ging an apl. Prof. Dr. Lorenz Grigull, seit 2003 Oberarzt in der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Lehrverantwortlicher für das Fach Kinderheilkunde und Mitglied der Studienkommission der MHH. Neben dem Einsatz innovativer und digitaler Formate engagiert sich Prof. Grigull auch im Bereich der interprofessionellen Ausbildung.

Für ihre fachlichen Leistungen oder ihr gesellschaftliches Engagement geehrt wurden die Studentinnen und Studenten Monika Clara Bak (Jade Hochschule)

Frederike Hirt und Patrick Glatz für den Hanover Law Review e.V. (Leibniz Universität), Corinna Schäfer (TU Braunschweig) und Avrina Jos Joslin Thambi (Georg-August-Universität Göttingen). Sie erhalten jeweils bzw. im Team ein Preisgeld von 3.500 Euro.

Der Preis wurde zum dreizehnten Mal vergeben.

MWK/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

28.11.2019


Das ist Impulsiv! - GOP-Wintervarietè

Winter-Varieté ist eröffnet

Da bilden sich so richtig kleine Schweißperlen auf der Stirn - diese Winter-Varieté-Show garantiert Schwitzanfälle.  Denn das GOP lädt wieder zum Winter-Varieté vom 23. November bis 12. Januar in die Orangerie im Großen Garten in Herrenhausen ein.

Ja und es gibt eine Fortsetzung der Show-Sensation "Impulse" von 2016. Auf der Orangerie-Bühne sind spektakuläre Akrobatik, rasante Musik und fantastischer Tanz zu sehen und hören. 

Mit dabei Akroatin Nadia Lumley, sie zeigt Akrobatik im Cyr-Ring, Marion Crampe wird eine perfekte Show an der Pole-Stange abliefern und Hula-Hoop-Wirbelwind Tom Ball läßt seine Ringe nur so tanzen. Percussionist Johnny Kay trommelt was das Zeug hält. Chris Myland wird die Gäste an den Akrobatik-Seilen mit fantastischen Manövern verzaubern.   

Karten ab 36 Euro im Vorverkauf im GOP Varieté-Theater Hannover, Tel. 0511-30186710 und variete-wintervariete-orangerie-hannover

Chris Myland, Tanzakrobatik, Strapaten

Video: youtu.be/d68Tm5nKx2I

Dazu buchbar ist ein "Erlebnispaket": Eine Übernachtung im DZ oder EZ inkl. Frühstück im 3*** oder 4**** Hotel in der Innenstadt, 1 Eintrittskarte für das Wintervarieté in der 1. PK p. P. 1 Tagesticket für den Großraumverkehr Hannover, Infomaterial, optional zubuchbar: 3-Gänge-Menü in ausgew. Gastronomie für 33,- € p. P.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das ist zum in die Luft gehen

Ratsherr wettert gegen Feuerwerks-Shows in Herrenhausen

Das kann doch nicht mehr wahr sein! Und ein echter Knaller ist der Vorstoß eines Ratspolitikers nicht, doch für die Ratspolitik sorgt er für reichlich Zünd-Stoff. Worum geht es hier eigentlich: Es geht zum einen das beliebte Feuerwerk am Schluss des "Kleinen Festes im Großen Garten in Herrenhausen" und den Internationalen Feuerwerkswettbewerb, der jedes Jahr 55 000 Besucher anlockt.

Nach Informationen der Bild-Zeitung stellte Grünen-Ratsherr Daniel Gardemin im nicht-öffentlichen Teil des Oberbürgermeister-Ausschusses die ungemein beliebten Pyro-Shows in Frage. "Ist das überhaupt noch zeitgemäß?" Also das "Kleine Fest" mit Gauklern, Akrobaten etc. - ganz ohne Krawumm und Bumm? "Undenkbar", so CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Viele Besucher würden Eintrittskarten kaufen, die nur fürs Lichtspektakel am späten Abend gelten. Und FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke sagte dazu: "Wir können nicht dauernd als Spaßbremsen durch die Gegend ziehen."   

Dazu sagte Tourismus-Chef Hans Nolte, Veranstalter des Feuerwerkswettbewerbs: "Wir halten die europäischen Normen ein, versuchen, so umweltschonend wie möglich zu sein." Die Emissionen seien in den letzten Jahren immer weiter gesunken. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

25.11.2019 


Sie haben ein Wildtier gesehen? Bitte mitteilen!

Wie viele wildlebende Säugetiere gibt es in Europa?

Ein internationales Forscherteam möchte mit Hilfe von Bürger*innen erfassen, welche und wie viele wildlebende Säugetiere es in Europa gibt.

Luchse, Rehe, Wildschweine, Iltisse, Biber oder Mufflons – in Europa leben etwa 250 verschiedene Säugetierarten. Welche und wie viele in welchen Regionen leben, ist oftmals unbekannt.

Mit dem Kooperationsprojekt MammalNet möchten acht europäische Forschungsinstitutionen diese Lücke gemeinsam mit Hilfe von Bürger*innen schließen.

Sie sind aufgerufen, die Tiere, die sie auf Wanderungen oder beim Spaziergang sehen, über eine mobile App oder über zwei Internetseiten mitzuteilen: Die App iMammalia läuft auf Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden – und dann ab mit der Meldung!

Für die beiden Internetseiten mammalweb und agouti ist es erforderlich, sich zu registrieren. Sie richten sich eher an fortgeschrittene Naturbeobachter. So laden Forscher*innen auf agouti beispielsweise auch Bilder aus Fotofallen hoch. Nutzen kann die Plattformen aber trotzdem jeder.

Das Projekt läuft über zwei Jahre und startet zunächst in Deutschland, Spanien, Kroatien und Polen. Ab Mai 2020 soll es auf die übrigen Regionen Europas ausgeweitet werden.

Auf deutscher Seite leitet Dr. Oliver Keuling aus dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) das Projekt.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 20.10. 2019


Pflanzen auf dem Brocken vom Klimawandel bedroht

Artenerhaltung ist so wichtig!

Auf den Brockengarten auf dem höchsten Harzgipfel wirkt sich der Klimawandel auch aus. In den beiden vergangenen trockenen Sommern seien dort sehr viele Pflanzenarten abgestorben, erklärte ein Sprecher des Nationalparks Harz, Friedhart Knolle.

Früher fielen rund 75 Arte pro Jahr aus, in diesem Jahr seien es schon 166 Arten. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um den Level von 1 500 Arten zu halten, werde immer größer.

In dieser Saison wurden zu dem auf dem Harzgipfel 5 230 Besucher gezählt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

26.10.2019 


Versuchslabor gerät ins Sperrfeuer

Es gab Bilder im Netz, die erschreckend Zustände zeigten!

Information zu den Vorgängen in einer Tierversuchseinrichtung des LPT.  Die Laboratory of Pharmacology und Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) in Mienenbüttel (Landkreis Harburg) wurde daher überprüft. Nach Hinweisen auf Tierschutzverstöße in der Tierversuchseinrichtung LPT fand am 15. Oktober 2019 eine gemeinsame Vor-Ort-Kontrolle durch den Landkreis Harburg – als für die fortlaufenden Kontrolle der Versuchstierhaltung zuständige Behörde – und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) – als zuständige Behörde für die Erlaubnis von Tierversuchen – statt.

Ist das nicht zu beanstanden? Foto nordbuzz

Vorgefunden wurden ca. 250 Affen, 200 Hunde und 50 Katzen, die sich nach Ansicht der Kontrolleure in einem nicht zu beanstandenden Allgemeinzustand befanden – so die Prüfer. Allerdings gab es Bilder im Netz, die erschreckend Zustände zeigten!

Aktuell unterzieht das LAVES alle genehmigten und angezeigten Tierversuchsvorhaben bei LPT einer Plausibilitätsprüfung. Nach ersten Erkenntnissen wurden in einigen Fällen auch Abweichungen zwischen den Inhalten der Genehmigungen bzw. Anzeigen und den tatsächlichen Gegebenheiten in Mienenbüttel festgestellt. Bis zum Abschluss der Prüfung werden keine neuen Genehmigungen für Tierversuche bei LPT durch das LAVES erteilt.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

20.11.2019


Das Geld fließt für die Leinewelle

Eröffnung im Sommer 2020 geplant

Viel vorgenommen haben sich die Geldgeber und Leine-Wellengründer Heiko Heyberg (Foto unten rechts). Spätestens im Sommer 2020 ist für begeisterte Wellenreiter auf der Leine Höhe Beginenturm die Eröffnung geplant. Die Genehmigung für den Bau einer Anlage, die künstliche Wellen erzeugt, hat der Verein „Leinewelle“ bereits in der Tasche. Jetzt fließen aber auch endlich die finanziellen Mittel.

Das Baugeschäft Gundlach beteiligt sich mit 200 000 Euro. Dazu Geschäftsführer Lorenz Hansen: „Es wird Hannover gut stehen und überregional Strahlkraft entfalten.“ Das Unternehmen will den Verein auch kaufmännisch unterstützen.

So soll sie aussehen!

Der Universitätssportklub ist ebenfalls mit 200 000 Euro dabei. Der Leinewellen-Gründer Heiko Heyberg sagt (Foto r.): „Damit ist ein Drittel der benötigten Mittel vertraglich zugesichert.“ Er ist weiterhin zuversichtlich, dass er bis Ende des Jahres die 1,2 Millionen Euro erreicht, die benötigt werden.

Zu den Olympischen Spielen 2020, bei der Surfer erstmals dabei sind, sollen dann auch auf der Leine Meisterschaften ausgetragen werden können. Eine tolle Sache!

Der Fischereiverein hat allerdings aus Sorge um die Fischbestände Klage angekündigt.

Ute Micha,  Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.11.2019


Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste

Genehmigung um Töten des Tieres erneut verlängert

Der Rodewalder Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste. Das Umweltministerium hat die Genehmigung zum Töten des Tieres erneut verlängert.

„Wir unternehmen weiterhin alle Anstrengungen, des Tieres habhaft zu werden“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Und die neue Erlaubnis gelte bis zum 31. Oktober. Der Problemwolf im Landkreis Nienburg wird seit Januar gesucht, wurde aber bisher nicht gefunden! Er darf geschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat.

Geht es ihm an den Kragen? Foto nz-Nienburg 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

26.11.2019


Lustige Fußgängerampeln machen Schule

In Hameln regelt eine Rattenfänger-Ampel den Verkehr

Hameln hat jetzt eine Ampel mit der Silhouette des legendären Rattenfängers. Sie regelt seit der letzten Woche den Verkehr in Hameln. Am Kastanienwall in der Nähe des Rathauses zeigt die weltberühmte Sagenfigur den Fußgängern das grüne Licht an. Von der Aktion versprechen sich der  Stadtrat Aufmerksamkeit und  Nutzen für den Tourismus, sagte ein Verwaltungssprecher.

Hameln ist nicht die erste Stadt: Zuletzt war im Mai in Emden eine Ampel in Betrieb genommen worden, die den hüpfenden Komiker Otto darstellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


Auf Führungen die Natur in und um Hannover erleben

„Grünes Hannover“ bietet wunderbare Einblicke

Auf über 200 Führungen mit Expertinnen und Experten die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben auch für dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet.

Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie  auch wieder Neues und Privates zu entdecken.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, da die Zahl der Teilnehmenden pro Führung begrenzt ist.

Die letzte Veranstaltung findet am 8. Dezember statt. Die Broschüre mit allen Angeboten steht als Download unter hannover zur Verfügung und ist auch kostenlos bei allen Regionskommunen, beim Hannover-Tourismus-Service, in den hannoverschen Stadtteilbüchereien, im Rathaus oder direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, erhältlich.

Stadt/Region Hannover/Sigrid Lappe, Ha Wo/Ute Micha, Pre Di No

Veröffentlicht 23.09.2019 


Allee am Coevorden-Piccardie-Kanal ist Allee des Monats September

Es ist die Allee zwischen Hoogstede und Emlichheim in der Grafschaft Bentheim

Im September kürt der Niedersächsische Heimatbund e.V. eine Allee im äußersten Westen Niedersachsens zur Allee des Monats: Die Allee am Coervorden-Piccardie-Kanal.

Der Kanal wurde zwischen 1870 und 1904 zum Gütertransport auf Schiffen als Teil des linksemsischen Kanalsystems angelegt. Er verbindet den Süd-Nord-Kanal bei Georgsdorf mit dem Stieltjeskanaal im niederländischen Coervorden. Die Wasserstraße diente früher wie heute auch zur Entwässerung der umliegenden Moore. Kanal und die 4,5 Kilometer lange Allee, im östlichen Abschnitt dreireihig, angelegt 1890, sind als Kulturdenkmal geschützt.

Allee am Coevorden-Piccardie-Kanal. Foto Max Peters

Seit Jahrhunderten prägen Alleen das Landschaftsbild Niedersachsens. Sie sind wertvolles Naturgut, kulturhistorisch bedeutsam und können Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere und Insekten sein. Zudem nehmen sie eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Biotopen ein. Doch gerade straßenbegleitende Alleen sind aufgrund des Ausbaus von Straßen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet.

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein und seit Februar 2019 führt der NHB das von der Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ durch.

Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen gemeldet werden, eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter niedersaechsischer-heimatbund-Projekte.

Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.05.2019


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.10.2019


Region Hannover fördert Solarkollektoranlagen

Bewerbung noch bis Oktober 2020 möglich

Die „Richtlinie über die finanzielle Förderung von Solarkollektoranlagen in der Region Hannover“ gibt es seit 2017. Geändert hat sich die Ausführungsfrist: In 18 Monaten soll die geförderte Massnahme erledigt sein, wenn der Zeitrahmen von 18 Monaten nicht ausreicht, kann sogar eine Fristverlängerung beantragt werden.

Eine klimaneutrale Region Hannover – das haben sich Politik und Verwaltung bis 2050 zum Ziel gesetzt. Erneuerbare Energien spielen dabei  eine entscheidende Rolle. Damit nicht nur große Unternehmen, sondern auch Privatpersonen die Chance haben, die regionale Energiewende aktiv mitzugestalten, fördert die Region Hannover die Errichtung und den Ausbau von Solarkollektoranlagen auf bestehenden Gebäuden.

Strom und Wärme dank der Sonne vom Hausdach © Region Hannover, Liebenthal 

Das Angebot ist mit der Solarwärme-Förderung für bestehende Gebäude des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gekoppelt. Das bedeutet: Zusätzlich zur Basisförderung des BAFA erhalten Privatpersonen in gleicher Höhe einen Zuschuss von maximal 1.000 Euro von der Region Hannover.

Insgesamt stehen für das Förderprogramm 300.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis Oktober 2020 bei der Klimaschutzleitstelle Region Hannover möglich.

Alle Informationen zur Solarwärme-Richtlinie sind in einem Faltblatt zusammengefasst, dass zusammen mit der Förderrichtlinie und dem Antragsformular unter

Region-Hannover-fördert-Solarkollektoranlagen bereit steht und kann auch per Mail an klimaschutzleitstelle(at)region-hannover.de angefordert werden.

Die Solarwärme-Richtlinie ist Teil der „Solaroffensive“, die die Region gemeinsam mit der Klimaschutzagentur 2017 ins Leben gerufen hat. Noch bis 2020 will die Region so gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren den Ausbau von Solarwärme- und Solarstrom-Anlagen fördern. Dazu gehören neben der Bevölkerung die 20 Städte und Gemeinden in der Region, das Handwerk und die Wohnungswirtschaft.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Klimaschutzagentur bietet Solar-Checks und Infos zum Klimaschutz

Die Energieberater sind unabhängig und informieren Hausbesitzer über die eventuelle Anschaffung einer Solarwärme- oder Photovoltaikanlage.

Auch Eigentümern von Ein- oder Mehrfamilienhäusern können sich für eine kostenlose Solarenergieberatung unter der Telefon (0511) 22 00 22 88 anmelden. Der Energieberater schaut sich u.a. den Dachzustand und- schräge, Verschattung, vorhandene Heizungsanlage und Anschlussmöglichkeiten sowie den aktuellen Strom- und Wärmeverbrauch an.

 Infos und Tipps zum Klimaschutz

Die Bewohner der Region Hannover erfahren bei kostenlosen Beratungen im Rahmen des „Strom-Effizienz-Check" wie man mit einfachen Mitteln Geld sparen kann. Einkommensschwache Haushalte stehen im Fokus des Bundesprojekts „Stromspar-Check Kommunal". Bei der Initiative „Die Plus-Sparer" gibt es kostenlosen Rat per Telefon oder Internet-Chat zum Kauf von Elektro-Großgeräten und zu energieeffizienter Beleuchtung.

Auch zum Thema Windenergie hält die Agentur regional angepasste Informationsmaterialien bereit.

Das Info-Team der Klimaschutzagentur bietet kostenlose Erstberatung zu allen Klimaschutzthemen sowie zu Fördermitteln, telefonisch montags und donnerstags von 9-17 Uhr unter 0511 220022-20 oder per E-Mail an beratung(at)klimaschutzagentur.de

Im ServicePoint Klimaschutz in der hannoverschen Innenstadt werden Orientierungsberatungen angeboten.

Für Hausbesitzer: egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, ob 20 oder 100 Jahre alt, aus fast jedem Gebäude lässt sich ein Energiesparmodell machen. Insbesondere in der Klimaschutzregion Hannover sind die Voraussetzungen gut: Zahlreiche Beratungsangebote und Förderprogramme helfen weiter. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur bietet Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, kostenlose Beratungen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung an: Die Energieberatung, die Heizungsvisite, die Hauskaufberatung und den Solar-Check. Bei dem Beratungsangebot Wohnen mit Plus werden neben Energieeffizienz auch die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit aufgegriffen. Kostenlose und unabhängige Beratung unter 0511 220022-88 oder online. 

Unternehmen können sich beraten lassen mit „e.coBizz“, der Energieeffizienz für Unternehmen. Neben Informationen zum Energiemanagement werden auch passende Förderprogramme und bei Fachforen aktuelle Techniktrends, Innovationen und „Beste Beispiele“ vorgestellt. Träger des e.coBizz-Angebots ist neben der Klimaschutzagentur der enercity-Fonds proKlima. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover. klimaschutzagentur. 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

10.11.2019