HANNOVER MESSE 2019


Hannover Messe-Bilanz

215 000 Besucher kamen zur Industrieschau 2019
Sie war so International wie noch nie

Mit einem Rekord endet die Hannover Messe. Gut 40 Prozent der 215 000 Besucher reisten aus dem Ausland an - das sind so viele wie noch nie! Ganz vorn liegt China mit 7 200 Gästen, gefolgt von den Niederlanden mit 5 900, Italien mit 4 300, die USA mit 3 400. Und aus dem wunderbaren Partnerland Schweden kamen 2 600 Besucher.

„Die Hannover Messe 2019 hat gezeigt, dass sie die international wichtigste Plattform für alle Technologien rund um die industrielle Transformation ist", sagte Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG.

Hochzufrieden: Messechef Jochen Köckler. Foto Deutsche Messe
Und Günther Kegel, Chef des Elektrospezialisten Pepperl+Fuchs (Foto r.) sagte: „Wir gehen mit großer Zufriedenheit und immer noch optimistisch in die nächsten Monate. Auch wird Kegels verhaltener Optimismus von der großen Mehrheit der rund 6 500 Aussteller geteilt. Laut einer Umfrage blicken drei Viertel der in Hannover vertretenen Firmen zuversichtlich in die nahe Zukunft.

Die Transformation der Industrie erlebbar machen - mit diesem Versprechen ist die Hannover Messe 2019 angetreten. Die wichtigsten Themen der Weltleitmesse waren der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie und Robotik, die Potenziale der neuen Mobilfunkgeneration 5G in der industriellen Anwendung, Leichtbau und die Zukunft der Arbeit in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung.

Die nächste Hannover Messe findet vom 20. bis 24. April 2020 statt. Das Leitmotiv soll dann Industrial Transformation sein. Das Partnerland wird 2020 auf der Industrie Messe in Hannover Indonesien sein.

Tradition: Messe-Eröffnung und -Rundgang der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto Deutsche Messe

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.04.2019


Wir machen Maschinen für Menschen - Wir machen Menschen für Maschinen fit

 

Sie stellen die Highlights der Messe vor: (v.l.n.r.): Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG; Thorsten Robrecht, Vice President - Advanced Mobile Networks Solutions Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG; Anna Liberg, Geschäftsführerin von Business Sweden Germany und Handelsbeauftragte in Deutschland; Prof. Dr.-Ing. Martin Ruskowski, Forschungsbereichsleiter Innovative Fabriksysteme Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Rolf Najork, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Foto U. Micha

Rund 6 500 Aussteller aus 75 Ländern präsentieren sich auf der Leitmesse in Hannover. China ist auch in diesem Jahr größter Aussteller. 60 Prozent der Unternehmen kommen aus dem Ausland und an der Spitze liegt zum dritten Mal in Folge China, dieses Mal mit 1 300 Ausstellern. Danach kommen Italien und die Türkei - gefolgt von dem diesjährige Partnerland Schweden mit über 160 Firmen. „Das ist die größte Beteiligung unseres Landes an einer Messe im Ausland, die es jemals gegeben hat“, sagte die Geschäftsführerin von Business Sweden Germany, Anna Liberg.

Auf der Hannover Messe gehören Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen, Mensch-Roboter-Arbeitsplätze und ihre Auswirkungen sowie Mobilfunkstandard 5G zu den Schwerpunkten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 27.03.2019


Partnerland Schweden

 Kooperation als Innovationstreiber

In diesem Jahr ist Schweden das Partnerland der Hannover Messe 2019. Unter dem Motto „Sweden Co-Lab“ präsentieren mehr als 160 schwedische Aussteller ihr Land als Ideenschmiede.

Und das gerade mit Blick auf neue Energie- und Umwelttechnologien, die Produktion und Logistik gibt das so innovative Land weltweit Impulse. Forschung und Entwicklung industrieller Automationsprozesse, der große Sektor der IT sowie Zukunftsweisendes im Mobilitätsbereich lassen bei diesem globalen Hotspot der Industrie vielfältige Synergieeffekte erkennbar werden.

Zahlreiche Ehrengäste werden im schwedischen Pavillon erwartet – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Ministerpräsident Schwedens, Stefan Löfven, sowie S.K.J. Prinz Carl Philip.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Messe

Veröffentlicht 28.03.2019

Schweden legt sich als Partnerland der Hannover Messe 2019 richtig ins Zeug

Prinz Carl Philip von Schweden trifft Vertreter des VW-Konzerns in Wolfsburg

So traf Prinz Carl Philip von Schweden am Rande seines offiziellen Besuches in Deutschland Vertreter des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg und informierte sich über die Elektromobilitätsstrategie des Unternehmens. Und als einer der ersten testete der schwedische Prinz die neue Generation von E-Fahrzeugen, denn Schweden ist einer der größten Märkte für E-Fahrzeuge in Europa.

Prinz Carl Philip von Schweden trägt sich ins Volkswagen Gästebuch ein und er freut  sich über den hohen Besuch: Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Volkswagen Aktiengesellschaft. Foto Volkswagen

Andreas Renschler, CEO der TRATON SE und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, sagte: „Schweden ist Vorbild beim Thema Klimaschutz. Schon heute kommt mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um Elektromobilität sowohl für Pkw als auch für Lkw und Busse nachhaltig zu machen." Weiter erklärte er: „Wir haben in Schweden eine Reihe innovativer Projekte rund um Elektromobilität und testen etwa in Kürze mit Scania selbstfahrende E-Busse im öffentlichen Nahverkehr bei Stockholm.“

Der Volkswagen Konzern ist einer der größten industriellen Investoren in Schweden. In den letzten zehn Jahren hat Scania 2,4 Mrd. Euro in Schweden investiert. Scania produziert Lkw und Busse in Europa, Südamerika und Asien und ist einer der weltweit führenden Hersteller von nachhaltigen Transportlösungen. Von den 52.100 Beschäftigten bei Scania arbeiten alleine 20.700 in Schweden. Auch ist Schweden unter den Top Ten der schwedischen Pkw Zulassungen von Golf, Passat und Tiguan. Damit ist Volkswagen die Nummer Zwei in Schweden, hinter Volvo. 2018 betrug der Marktanteil von E-Fahrzeugen acht Prozent in Schweden. Der Volkswagen Passat GTE war im Jahr 2018 das meistverkaufte E-Fahrzeug in Schweden

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.04.2019


Mechanische Klettverbindung gewinnt den HERMES AWARD

Der weltweit wichtigste Industriepreis, der HERMES AWARD, geht in diesem Jahr an die NanoWired GmbH für ihre innovative Verbindungstechnologie, mit der sich elektrische Bauelemente ganz einfach bei Raumtemperatur zusammenfügen lassen. Die Preisübergabe erfolgte am 31. März im Rahmen der Eröffnungsfeier der Hannover Messe durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.

Mit ihrem mechanischen Klettverschluss „KlettWelding“ präsentiert das aus Gernsheim stammende Jungunternehmen NanoWired nicht nur ein raffiniertes, sondern auch weltweit einzigartiges Verfahren zur schnellen, dauerhaften und umweltfreundlichen Verbindung für die Elektronikfertigung. Die Experten der unabhängigen Jury – allen voran Jury-Vorsitzender und Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer – lobten die Lösung als eine herausragende Innovation mit breitem Einsatzspektrum.

Preisverleihung im festlichen Rahmen: Messechef Dr. Jochen Köckler, Olav Birlem und Dr. Sebastian Quednau, Bundesministerin Anja Karliczek und Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. Foto Deutsche Messe AG

„Beim HERMES AWARD mit seinen zahlreichen herausragenden Bewerbungen sind der zukunftsweisende Innovationscharakter, ein möglichst zielgruppengerechter Produktlösungsansatz und die industrielle Erprobung neuer Technologie entscheidend für das Gewinnerprojekt“, so Prof. Neugebauer. Auch sei das vorgestellte Verfahren kostengünstiger als Löten und Bonden. Und es kommt in beinah zwanzig Industrieprojekten bereits wirtschaftlich erfolgreich zur Anwendung.

Zu den für den HERMES AWARD2019 nominierten Unternehmen zählten auch die Unternehmen ABB sowie ARKITE NV.

Die prämierte sowie die anderen beiden nominierten Lösungen werden während der Hannover Messe 2019 auf den Ständen der Unternehmen präsentiert. Darüber hinaus informiert das Forum tech transfer in Halle 2, Stand C02 ausführlich über alle Nominierten zum HERMES AWARD 2019.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Auszeichnung mit dem ROBOTIC AWARD 2019

Gecko-Greifer gewinnt Robotics Award 2019

Unternehmen und Institutionen waren aufgerufen, ihre Roboterlösungen für den AWARD einzureichen. Bedingung: Sie haben ein Produkt oder ein Projekt zu bieten, das einen innovativen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung, mobile Roboter oder autonome Systeme leistet. Aus allen Bewerbungen hatte die unabhängige Jury drei Finalisten bestimmt.

Das Objekt der Begierde: der mit 10.000 Euro dotierte ROBOTICS AWARD 

Am Messe-Dienstag wurde dann auf der Hannover Messe der Robotics Award verliehen – den Preis holte sich das dänische Unternehmen Onrobot A/S für seinen Gecko Gripper.

Angelehnt an Beispiele aus der Natur ist der Greifer mit einer neuen Technologie für Leichtbauroboter ausgestattet, die ohne zusätzlichen Energieeinsatz Objekte halten kann. Der Clou: Der Gecko Gripper nutzt eine Hafttechnik, die der Gecko mit seinen Füßen vormacht. Durch Millionen kleiner Härchen entwickeln sich beim Kontakt mit einem Objekt sogenannte Van-der-Waals-Kräfte, aus denen wiederum eine Adhäsions- und Scherhaftung entsteht. Der Effekt: Der Greifer hält Objekte, ohne dass ein weiterer Kraft- und Energieaufwand nötig ist. Lösen lässt sich der Greifvorgang durch leichtes Kippen der Halteflächen.

Enrico Krog Iversen (links) und Björn Milsch (rechts) des Unternehmens OnRobot nahmen den mit 10.000 Euro dotierten 'Hermes Award 2019' entgegen. Foto Deutsche Messe

In die Ausscheidung waren dann zwei Mitbewerber: die forwardttc GmbH und KUKA AG schickten gemeinsam einen Ladeassistenten für Elektroautos im privaten und gewerblichen Einsatz ins Rennen. 

Das Projekt befindet sich aktuell im Entwicklungsstadium und ist als weltweite Vermarktung mit dem Fokus auf den asiatischen Markt angedacht ist (Abb. r.). 

 

MASKOR, das Institut für Mobile Autonome Systeme und Kognitive Robotik der Fachhochschule Aachen, bewarben sich mit dem autonomen Feldroboter ETAROB (Abb. lks.) um den ROBOTICS AWARD 2019. Sein Aufgabengebiet ist die wirtschaftliche Unkrautregulierung in verschiedenen Gemüsekulturen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.04.2019 


Attraktives Rahmenprogramm

Herzstück der über 1 400 Events ist im Rahmenprogramm das bekannte Forum Industrie 4.0. Auf diesem Forum werden neue Geschäfts-und Strategiemodelle unterschiedlichster Fachrichtungen, Standards und Interoperabilität diskutiert. Die Herausforderungen der immer stärker wachsenden Datenberge und die Cybersecurity. Und so richtig passend zum Motto der Hannover Messe in diesem Jahr „Integrated Industry-Industrial Intelligence“ stehen Probleme, die Anwender und auch die Industrie sowie die Politik gleichermaßen beschäftigen. Und im Mittelpunkt der Diskussionsrunden, Praxisbeispielen und die dem Forum angeschlossene SmartFactoryKI demonstrieren ergänzend, wie Industrie 4.0 real und natürlich auch live funktioniert.


5G-Arena für den Einsatz von 5G in der Industrie

Die Hannover Messe 2019 gibt den Startschuss für den Einsatz des superschnellen Mobilfunks in der Industrie

Bei dem neuen Standard wird momentan noch viel über neueste Smartphones und Privat-Anwendungen diskutiert, aber gerade im industriellen Einsatz kann 5G seine vielen Vorteile voll ausspielen.

„In der Industrie wird der neue Mobilfunkstandard 5G für eine neue Welle der Innovation sorgen“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Auf der Hannover Messe können die Besucher den Beginn der industriellen Nutzung des neuen Mobilfunks 5G hautnah miterleben.“

Namhafte Aussteller präsentieren Anwendungen auf ihren Messeständen, die den neuen Mobilfunkstandard nutzen.

Darüber hinaus bündelt die Hannover Messe das Thema in der 5G Arena" in der Halle 16. „Wer mehr über Testfelder und erste Anwendungen von 5G in der Industrie wissen will, sollte die 5G Arena besuchen", sagte Köckler. „In der Halle 16 richten wir zusammen mit unseren Technikpartnern von Nokia und Qualcomm ein echtes, funktionsfähiges 5G-Netz ein. Acht Showcases werden real via 5G-Standard vernetzt sein. Der Besucher kann in unserer Arena 5G erstmals im industriellen Umfeld live erleben und sich von den vielen Vorteilen überzeugen."

In der 5G Arena werden neben der 5G ACIA (5G Alliance for Connected Industries and Automation) unter anderem folgende Unternehmen vertreten sein: ASTI, Bosch-Rexroth, DFKI, Ericsson, Festo, Götting, Harting, HMS Industrial Network, Ifak, Nokia, Phoenix Contact, Qualcomm, R3 Communication, SICP, Siemens, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Zeiss.

Zum Programm von Forum und Konferenz.

Veröffentlicht 14.03.2019


MESSESPLITTER


Autonom: Bei Bosch sorgt der Active Shuttle für einen reibungslosen Ablauf der Logistik

Bosch bewegt Produktionsabläufe auf intelligentem Boden

Der größte Zulieferer der Welt zeigt auf der Industriemesse seine Vision der vernetzten Fabrik, in der es keine Kabel mehr gibt und sogar der Boden intelligent ist (Halle 17).  Autonome Transportsysteme liefern Komponenten zu digitalen Arbeitsplätzen. Zwei große Themen der Industrieschau sind künstliche Intelligenz und der neue Mobilfunkstandard 5G, hier sind sie auf dem 1 300 Quadratmeter großen Bosch-Stand gebündelt zu erleben.

Der für das Industriegeschäft zuständige Geschäftsführer Rolf Najork erklärt: „Wir gehen Schritt für Schritt eine Roadmap ab, die uns zu dieser Vision führt.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven und die niedersächsische Politprominenz besuchen den Bosch-Stand. Foto Bosch

Komplett auf 5G eingestellt ist die Halle 16: Hier hat die Messe eine 5G-Arena errichtet, in der zum Beispiel VW Nutzfahrzeuge zeigt, wie das Lernen der Zukunft aussieht. Und die Unternehmen Zeiss und SEW-Eurodrive halten dort Lösungen bereit,  wie Sensorik innerhalb einer Produktionslinie Karosserieteile bei Fahrzeugen auf Spaltbreiten oder Bündigkeit prüft oder auch das genau passenden Aufbringen der Lackschicht - ohne die hohe Bandbreite und Geschwindigkeit von 5G wäre das einfach nicht möglich.

SEW-Eurodrive auf der Hannover Messe: youtu.be/cnBGYxD23B4 

Beim Robotik-Spezialisten Fanuc in Halle 17 haben die Entwickler den kollaborativen Robotern extra eine grüne Farbe gegeben, damit er sich von anderen Automatisierungsrobotern (sie sind orange) visuell deutlich abhebt und der Mitarbeiter erkennt, welchem Roboter er sich ohne Verletzungsgefahr nähern kann.

Seine Europapremiere feiert dabei der neue Co-Bot CR 14aA/L: Er ist klein, grün, wendig und hat eine Reichweite von 82 Zentimetern und hebt bis zu 14 Kilogramm. Foto Fanuc

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 01.04.2019


Auch Roboter haben Arme, Hände und Flossen

Festo, der Automatisierungsspezialist, zeigt eindrucksvoll in Halle 15 einen adaptiven Formgreifer, der einer menschlichen Hand sehr ähnlich ist: „In der Bionik lernen wir von der Natur“, sagt Managerin Karoline von Häfen während der Präsentation auf der Leistungsschau.

Ein weiteres Highlight bei Festo: Wie ein Fisch im Wasser schwimmt der Roboter Bionic Finwave durch ein mit Wasser gefülltes Rohrsystem.

Sein Job: er könnte künftig Wasserrohre inspizieren.

Schwimmroboter Bionic Finwave auf der Hannover Messe 2019: Durchgehende undulierende Wellenbewegung erzeugt Vortrieb. Bild: Festo

Der tierische Roboter ist einem Tier nachempfunden, der Bionic Finwave ist ein Unterwasserroboter, der autonom in einem mit Wasser gefüllten Rohrsystem herumschwimmt (Halle 15, Stand D11) 

 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.04.2019 


Bei Continental heißt es jetzt: „Schlauch ab in die Cloud“

Das ist neu: ein intelligenter Crimper für Hydraulik- und Industrieschläuche

https://youtu.be/iIfbZ69LFOU

Wenn Schläuche miteinander verbunden werden sollen, benötigt man einen Crimper (Foto: Continental), kurz gesagt, eine Quetsche. Die Maschine sorgt dafür, dass die heikle Stelle dauerhaft stabil bleibt.

Continental stellt auf der Hannover Messe in Halle 25 einen „intelligenten Crimper für Hydraulik- und Industrieschläuche“ vor.  Von der Anlage werden die im mechanischen Prozess gewonnenen Daten in eine Cloud gespeist, also in einen digitalen Speicher. Durch diese Innovation ist es möglich, dass der Crimper aus der Ferne gewartet werden kann und auch Updates lassen sich aufspielen. „Die Kunden können dadurch effizienter arbeiten, weil sich so kostenintensive Ausfallzeiten verringern lassen“, sagte Continental Manager Andreas Gerstenberger auf der Industriemesse.

Und der Crimper zeige auch, wie bei Continental Kautschukexpertise und Software-Know-how Hand in Hand gingen, hieß es weiter. Denn mit der Maschine sei der rein manuelle Montagsprozesse im 21. Jahrhundert angekommen, so Gerstenberger. „Der Conti-Crimper wird die Schlauchindustrie ebenso verändern, wie es das Smartphone mit unserem täglichen Leben getan hat“.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.04.2019  


Eine echte Lackierwerkstatt ist auf der Industriemesse nicht zu finden

Prinz Carl Phillip von Schweden bei ABB auf der Messe: instagram.com/abbgroup/p/BvyidgNF4Oi/

Dafür zeigt ein Roboter von ABB in Halle 11 in einer Simultation, wie es geht. Die Autokarosserie nimmt Farbe an, ohne dass ein Mensch daneben stehen muss. Und der Farbauftrag ist so exakt – kein Gramm zuviel oder zuwenig! Sehr eindrucksvoll!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.04.2019


Neuheit auf der Industrieschau von der Firma Getriebebau Nord

Nordcon App und Bluetooth-Stick Nordac Access BT 

Noch eine Neuheit auf der Industrieschau: Der Getriebebau Nord präsentierte auf der Hannover Messe mit der Nordcon App und dem Bluetooth Stick Nordac Access BT eine mobile Inbetriebnahme- und Servicelösung für seine Antriebe.

Die App bietet eine Dashboard basierte Visualisierung, die zur Antriebsüberwachung und Fehlerdiagnose gleichzeitig genutzt werden kann. Mithilfe der Oszilloskop Funktion kann ein Maschinenantrieb während seines Arbeitsprozesses optimiert werden. Die Parametisierung der Antriebe ist durch die integrierte Hilfefunktion sowie einem Parameter-Schnellzugriff einfach zu realisieren.

Darüber hinaus bietet die App weitere praktische Funktionen wie zum Beispieleine Parameter-Backup – und Recovery-Funktion.

In Halle 15 zu sehen, probieren und...

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

 Veröffentlicht 02.04.2019


Das Unternehmen Grenzebach zeigt fahrerlose Transportmobile

Die Firma Grenzebach zeigt auf der Hannover Messe eindrucksvoll, wie seine Transportmobile ohne Fahrer auskommen. In Lagern oder Produktionsstätten bringen sie die Sachen exakt dort hin, wo sie benötigt werden.

Dieses fahrerlose Transportsystem (FTS) von Grenzebach transportiert bis 1,2 Tonnen längs oder quer - und kann zudem auf der Stelle drehen. Dank sehr niedriger Bauhöhe kann das L1200S jeden Lastenträger (Tische, Trolleys, Gestelle, Regale) unterfahren, diesen anheben und zum vorgegebenen Zielort transportieren.

In Halle 17 wird die ganze Flotte solcher Transportsysteme effektiv gesteuert.

Video https://youtu.be/GruhaI9GtAM

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.04.2019


Großer Auftritt mit Besuchern, Fans und Mitarbeitenden auf der Hannover Messe

Handball-Bundestrainer Christian Prokop bei Harting zu Gast
Dem Handballsport ist Harting eng verbunden: Die Technologiegruppe unterstützt als Hauptsponsor den Bundesligisten GWD Minden, wurde 2017 Premium-Partner des Deutschen Handball-Bundes (DHB), fördert die Nationalmannschaft und die Nachwuchsteams des DHB. Dafür dankte Bundestrainer Christian Prokop dem Unternehmen nun bei einem Besuch auf der Messe.

Auf dem Messestand wurden der Coach, Jörg Westheider, Leiter der Handball Marketing GmbH des DHB, sowie Marian Michalczik, Rückraumspieler von GWD Minden und Nationalspieler, vom Vorstandsvorsitzenden Philip Harting begrüßt.

Harting erinnerte an den begeisternden Auftritt der Handballer bei der Weltmeisterschaft zu Beginn dieses Jahres. Auch wenn es zu einer Medaille nicht gereicht habe, zähle die Mannschaft, die bei der WM Hosen mit dem Harting Logo trug, zweifellos weltweit zu den Besten.

Daran habe Christian Prokop großen Anteil. Der 40-Jährige übernahm sein Amt Mitte 2017. Unter seiner Leitung habe die Mannschaft wieder die Herzen der Handballfans erobert und diesen Sport in Deutschland noch populärer gemacht, so Philip Harting. Prokop überraschte den Vorstandsvorsitzenden des Familienunternehmensmit einem besonderen Geschenk: Er überreichte ein Trikot mit den Unterschriften aller Handball-Nationalspieler.

Handball-Bundestrainer Christian Prokop (l.) und Nationalspieler Marian Michalczik (r.) begrüßten auf der Hannover Messe den Harting Vorstandsvorsitzenden Philip Harting.


Künstliche Intelligenz und lernende Maschinen locken Besucher zur Industrieschau

Autonom: Bei Bosch sorgt der Active Shuttle für einen reibungslosen Ablauf der Logistik

Hier ist Kreischalarm angesagt: In Halle 8 bei Ericcson zappelt eine Roboterspinne  ihre Entwickler haben ihre Gelenke so geschaltet, dass sie zentral zu bedienen sind.

Auf der Hannover Messe zeigen Firmen auch abseitige Highend-Erfindungen – und so machen eine Spinne und ein E-Fisch die Messe zu einem kleinen Robo-Zoo. Auch finden die Gäste auf der Messe einen Monster-Roboter von der Firma „Fanuc“ in Halle 17, der bis zu 1 700 Kilogramm heben kann. Er steht für die Fabrik der Zukunft, in der eines Tages alles nur noch automatisiert abläuft.

Und acht Aussteller zeigen in Halle 16 das Potential, dass in 5G (10 Giga/Bit/ Sekunde, ab 2020) steht. Im Turbonetz sind Kabel sowie Datenverluste dann Geschichten aus dem Wiener Wald!

Das 5G-Netz eröffnet unter anderem neue Möglichkeiten für die Automatisierung. Und im digitalen Autowerk von „SEW Eurodrive“ in Halle 15 gleiten Autos auf Hebebühnenmit der passend bestückten Werkzeugkiste wie von Geisterhand gezogen zum Monteur. SEW-Chef Johann Soder: „Die Karosse selbst gibt dem Menschen Anweisungen.“ Damit werde die Produktion effektiver und günstiger-  auch bei kleineren Stückzahlen.

Dank verbesserter Sensorik sind die neuesten Roboter-Generationen noch sicherer und lernen mit künstlicher Intelligenz immer dazu. Jörg Kröser von ABB: „Für die Kooperation von Mensch und Roboter braucht es keine Sicherheitsräume mehr.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.04.2019 



2020 wird Indonesien das Partnerland der HANNOVER MESSE

Partnerlandsvertrag unterzeichnet

Ngakan Timur Antara, Stellvertretender Generaldirektor im Wirtschaftsministerium Indonesiens, und Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, unterzeichneten den Partnerlandvertrags am 1. November 2018 in Jakarta in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Partnerlandsunterzeichnung: Peter Altmaier, Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG; Ngakan Timur Antara, Stellvertretender Generaldirektor im indonesischem Wirtschaftsministerium; Airlangga Hartarto, Minister für Industrie, Republik Indonesien (v. l. n. r.).

Vom 20. bis zum 24. April 2020 steht das rohstoffreiche Land im Mittelpunkt der Weltleitmesse der Industrie. Indonesien ist Teil des südostasiatischen Staatenbundes Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) und stellt dort die mit Abstand größte Volkswirtschaft. Der Inselstaat möchte bis 2030 zu einem der zehn größten Volkswirtschaften der Welt aufsteigen.

 „Als Partnerland der HANNOVER MESSE werden wir der Welt 'Making Indonesia 4.0' präsentieren und für Auslandsinvestitionen werben. Wir wollen unsere Produktion modernisieren und eine digitale Infrastruktur entwickeln", sagt Airlangga Hartarto, Industrieminister der Republik Indonesien, während der Unterzeichnungszeremonie.

"Indonesien ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht in dieser Region mit Stärken in den Bereichen Produktion und Energie. Wir sind zuversichtlich, dass dieses vielfältige Land seine Chancen als Partnerland der HANNOVER MESSE nutzen wird und sich als zuverlässiger und kooperationsorientierter Investitionsstandort präsentiert," erklärt Köckler. „Aktuell verstärken wir unser Engagement in Südostasien, beispielsweise mit den neuen Messen Industrial Transformation ASIA-PACIFIC in Singapur und CEBIT ASEAN Thailand in Bangkok. Darüber hinaus betreiben wir seit 2015 das Messegelände Indonesia Convention Exhibition in Jakarta."

Zwischen Deutschland und Indonesien gibt es eine langjährige wirtschaftliche Zusammenarbeit. Das gesamte Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrug in 2017 mehr als sechs Milliarden US Dollar. Im selben Jahr betrugen die deutschen Direktinvestitionen 289 Millionen US Dollar. Aktuell machen mehr als 250 deutsche Unternehmen Geschäft in Indonesien, darunter Festo, Robert Bosch, SAP, TÜV NORD, Siemens, MAN, ThyssenKrupp, BASF, Bayer, Daimler und BMW.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 02.11.2018