HANNOVER MESSE 2018 und CeMAT 2018


HANNOVER MESSE und CeMAT machen Hannover vom 23. bis 27. April 2018 zum weltgrößten Marktplatz für Industrie-Trends.

Hauptthema der Messen: die Fabrik der Zukunft

5 000 Aussteller sorgen für ausgebuchte Hallen

Die digitale Vernetzung von Industrie, Energie und Logistik nimmt Fahrt auf. Branchengrenzen verschwimmen, die Produktivität steigt, neue Geschäftsmodelle entstehen.

Roboter, die sich ihrem menschlichen Gegenüber anpassen, AR-Brillen, die ihren Träger mit Informationen versorgen, und lernende Maschinen, die sich selbst optimieren. "Die Fabrik der Zukunft ist eine mitdenkende Fabrik mit dem Menschen im Mittelpunkt", fasst Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe, die Kernbotschaft der HANNOVER MESSE 2018 zusammen. (Foto Messe AG) 

Der zentrale Trend der weltweit wichtigsten Industriemesse ist in diesem Jahr der Einzug künstlicher Intelligenz in die Fabrik – sowie die Vorteile, die sich daraus für Beschäftigte und Produktion ergeben. Beispiele sind Machine Learning und intelligente Roboter, die zu einem universell einsetzbaren Werkzeug für die Mitarbeiter werden. "Für den Menschen gilt: Technologie ist Assistenz und nicht Konkurrenz", sagt Köckler. "In diesem Jahr werden so viele Assistenzsysteme auf der Messe gezeigt wie niemals zuvor." Darunter auch Exoskelette, die es dem Träger ermöglichen, schwere Bauteile aufzunehmen und abzusetzen. Unter dem Leitthema "Integrated Industry – Connect & Collaborate" präsentieren mehr als 5 000 Aussteller aus 75 Ländern ihre Technologien für die Fabriken und Energiesysteme der Zukunft. Sechzig Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Die Top-Ausstellernationen sind Deutschland, China, Mexiko, Italien, Niederlande und Frankreich. Noch vernetzter, noch smarter: Mit einer sich dynamisch verändernden Produktion, steigen auch die Anforderungen an eine intelligente und vernetzte Logistik.

Wie Roboter, Drohnen oder Sprachassistenten die Logistikprozesse verändern, ist Thema der mehr als 650 Aussteller auf der Intralogistikmesse CeMAT, die in diesem Jahr gemeinsam mit der HANNOVER MESSE ausgerichtet wird. Vernetzung ist auch das bestimmende Stichwort in den Bereichen Energie und Zulieferung auf der HANNOVER MESSE. Bei den Zulieferern stehen Themen wie innovativer Leichtbau und smarte Materialien im Fokus. In den Energiehallen werden unter anderem Lösungen für ein Stromnetz gezeigt, das den Anforderungen der E-Mobilität gerecht wird und somit die Grundlage für die Mobilitätswende schafft. Köckler: "Im Bereich der Energie zeigt die HANNOVER MESSE außerdem, wie Industrieunternehmen durch effiziente Energienutzung enorme Kosten sparen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können."

"Mit den Lösungen der führenden Hersteller von Automatisierungs- und Energietechnik sowie Logistik, den wichtigsten Robotik-Unternehmen sowie den globalen IT- und Software-Konzernen ist Hannover der globale Hotspot für die digitale Transformation der Industrie", sagt Köckler.

Das Partnerland ist in diesem Jahr Mexiko. 160 Unternehmen und Institutionen werden das Land als innovative Industrienation darstellen. Dass Mexiko zudem ein attraktives Investitionsziel ist, gehört zu den Botschaften, die eine 450 Personen starke Delegation aus Mexiko zur HANNOVER MESSE im Gepäck hat.

Angeführt wird die Delegation vom mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto. Weitere internationale politische EU-Entscheidungsträger, die in Hannover erwarten werden sind Michel Barnier, EU-Brexit-Chefunterhändler, Maros Sefcovic, Vizepräsident der Europäischen Kommission, oder die EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska.

Mexiko zeigt seine Kräfte und Möglichkeiten

Als Partnerland wird Mexiko die Chance nutzen, sich der globalen Industrie mit neuen Technologiethemen, Investitionsmöglichkeiten, innovativen Wachstumsstrategien und Forschungsprojekten zu präsentieren.

Außerdem wird sich Mexiko auch auf dem Unterhaltungssektor präsentieren, und wir begegnen dem Land auch in der Stadt bei Aktionen und auf Fahnen!

Enrique Peña Nieto, Präsident von Mexico, trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung der HANNOVER MESSE 2018.

hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/partnerland-mexiko/


Glanzvolle Eröffnungsfeier

Deutschland müsse bezüglich künstlicher Intelligenz nachholen und aufholen, sagte Kanzlerin Angela Merkel kurz vor der Eröffnungsfeier. Bei der Gestaltung der sogenannten Industrie 4.0 stehe Deutschland „recht gut da“.

An der Eröffnungsfeier nahmen neben Bundeskanzlerin Merkel (CDU), Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto, Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), EU-Kommissar Günther Oettinger, Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) etc teil.

Der Mexikanische Präsident will sein Land als attraktiven Wirtschaftsstandort hier auf der fünftägigen Hannover Messe präsentieren. Das lateinamerikanische Land ist das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte nach Lateinamerika. Der Handel zwischen den beiden Ländern hat sich von 2010 bis 2017 auf 20,4 Milliarden Euro verdoppelt.

Die bis zum 27. April dauernde Industrieschau –verknüpft, mit der Logistik- Messe Cemat – soll unter anderem den neuesten Stand bei Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsabläufen („Industrie 4.0“) abbilden. Zu den Schwerpunkten gehören selbständiges Maschinenlernen durch künstliche Intelligenz, aber auch die Vorbereitung der Stromnetze auf die E-Mobilität.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Mit Spannung erwarten Fachleute das Rahmenprogramm mit Fachvorträgen

Der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik wird eine Studie vorstellen, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik erarbeitet hat. “Technologie Roadmaps“ heißt sie – und soll das magische Wort für den Zugang zu selbstoptimierten intralogistischen Themen liefern.

Mit Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, hat die CeMAT einen prominenten Redner für das Logistics 4.0 Forum gewonnen. Er spricht am Messemontag von 17 bis 17.30 Uhr. Eröffnet wird das Forum von Professor Dr. Michael ten Hompel, Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Universität Dortmund und geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

Günther Oettinger © European Union

Presse Dienst Nord, Ute Micha /  Hannover Woche, Sigrid Lappe


Der HERMES AWARD ist einer der begehrtesten Industrie-Preise

Zum 15. Mal verleiht die Deutsche Messe AG im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 22. April einen der begehrtesten Industriepreise weltweit

Den HERMES AWARD gewinnt in diesem Jahr die Endress+Hauser. Den Preis übergibt im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 22. April die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.
 

„Vom kleinen Betrieb zum Global Player, das ist die Erfolgsstory vieler Messeaussteller. Das gilt auch für Endress+Hauser. Der HERMES AWARD ist ein weiterer Beleg für die Innovationskraft dieses Familienunternehmens von Weltrang. Das prämierte Produkt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Implementierung von Industrie 4.0 in der Prozessindustrie“, erläutert Dr. Jochen Köckler. (Foto Messe AG)


WoMenPower wird belohnt

Der Preis "Engineer Powerwomen 2018" wird anlässlich des Fachkongresses WoMenPower am 27. April 2018 verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat gern die Schirmherrschaft für den Preis  übernommen: „Noch immer sind Frauen in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufen unterrepräsentiert. Wir brauchen deshalb inspirierende weibliche Vorbilder, um mehr junge Frauen für eine Karriere in den MINT-Berufen zu begeistern.

Diese Preisverleihung bietet auch eine gute Werbung für die teilnehmenden Firmen. Sie zeigt, welche hervorragenden Leistungen in ihren Unternehmen erbracht werden und dass dort Frauen gleichermaßen wie Männer gefördert werden.“ hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/awards-wettbewerbe/engineer-powerwoman/  


Begehrter Award für Robotics

Die Hannover Messe zeichnet zum achten Mal gemeinsam mit dem Industrieanzeiger und der Robotation Academy innovative, angewandte Roboterlösungen mit dem ROBOTIKS AWARD 2018 aus.

Der AWARD honoriert technologische Innovationen, die einen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung oder mobile Roboter und autonome Systeme leisten.

Bedingung ist, daß die Einreichung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, oder es sich um eine signifikate Weiterentwicklung handelt. Auch soll die Lösung marktreif, besser noch industriell erprobt sind.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann


Schweden setzt als Partnerland 2019 auf Zusammenarbeit und Innovation

Schweden ist das offizielle Partnerland der HANNOVER MESSE 2019.

Dies besiegelten heute Fredrik Fexe, Executive Vice President Strategy & Business Development der Durchführungsagentur Business Sweden, sowie Marc Siemering, Senior Vice President Industry, Energy & Logistics, Deutsche Messe AG, mit der Unterzeichnung des Partnerlandvertrags.

„Es ist für uns eine große Ehre, im kommenden Jahr das Partnerland zu sein“, sagte Peter Eriksson, Minister für Wohnungsbau und digitale Entwicklung, während der feierlichen Vertragsunterzeichnung. „Daraus folgen vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Austausch zwischen Schweden und internationalen Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie auf politische Ebene, Zusammenarbeit, Innovation und die digitale Transformation. Sie stehen im Zentrum des schwedischen Auftritts 2019.

„Zwischen Schweden und Deutschland besteht bereits eine enge Verbindung. Diese Anfang 2017 noch einmal durch die Zeichnung einer bilateralen Innovations-Partnerschaft intensiviert worden. Beide Länder haben sich darin auf eine Zusammenarbeit auf politischer, ökonomischer und institutioneller Ebene geeinigt. Sie bezieht sich auf die Bereiche Mobilität, digitale Weiterentwicklung der Industrie, gemeinsame Forschungsaktivitäten, Testprojekte im Rahmen von Industrie 4.0 sowie die Förderung von Digitalisierung und Automation in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl schwedischer Aussteller auf der HANNOVER MESSE  bereits verdoppelt. Und zum zweiten Mal in Folge organisiert die Schwedische Energy Agentur dieses Jahr einen Gemeinschaftsstand in den Segmenten Energy und Industrial Supply.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe / Foto G. Lachmann


TU Chemnitz: Elektromotor aus dem 3-D-Drucke

Forschern der TU Chemnitz ist es gelungen, erstmals einen Elektromotor im 3-D-Druckverfahren herzustellen.

Auf der Hannover Messe präsentieren die Doktoranden Johannes Rudolph und Fabian Lorenz, wie das funktioniert: Recht leise summend spritzen feine Düsen Schicht auf Schicht. Außen und innen graues Eisen und dazwischen rotbraunes Kupfer, darüber weiße Keramik. Dieser Prozess, der an das Verzieren von Torten mit einer Spritze erinnert, liefert die einzelnen Motorteile.

 

Johannes Rudolph überwacht im Labor den 3D-Multimaterialdruck einer elektrischen Maschine bei dem erstmals Kupfer, Keramik und Eisen gleichzeitig in einem Druckprozess zum Einsatz kommen. Links sind die Rotoren zu erkennen, rechts der Stator. Foto: Jacob Müller

In zweieinhalbjähriger Forschung entwickelten die jungen Ingenieure ein Verfahren, um die Werkstoffe Kupfer, Eisen und Keramik in einem Druckvorgang miteinander zu verknüpfen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Deutsche Maschinenbauer im Aufwind

Zum Auftakt der HANNOVER MESSE präsentiert sich die deutsche Industrie in Best-Form.

Deutschlands exportorientierte Maschinenbauer spüren einen starken Aufwind, dass sie für 2018 ihre Wachstumsprognose von drei auf fünf Prozent nach oben revidieren. VDMA-Verbandspräsident Carl Martin Welcker (Foto links) begründete die Prognose mit dynamischen Auftragseingängen, „die jetzt nach und nach zu Umsatz werden“, sowie mit guten Nachfrage-Perspektiven.

Beim BDI fiel die Prognose verhaltener aus, der im laufenden Jahr von einem  rund 2,5-prozentigen Wachstum ausgeht. Zwar setzt sich der Boom auch nach Ansicht des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) fort, dich bei den seit Jahren anhaltenden Wirtschaftsaufschwung verstärkten sich die Risiken. Im laufenden Jahr sei daher ein eher moderates Wachstum der realen Wirtschaftsleistung zu erwarten. „Besser als in diesem Jahr wird die Konjunktur wohl nicht mehr“, meint BDI-Präsident Dieter Kempf (Foto rechts) auf der HANNOVER MESSE.

Nach BDI-Angaben wird die deutsche Industrie vor allem durch Fachkräftemangel, den schleppenden Breitbandausbau sowie ausbleibende Anreize für private Investitionen ausgebremst. Er schlägt eine Förderung vor, bei der zehn Prozent der Personalausgaben in Forschung und Entwicklung bei der Steuerlast angerechnet werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kurswechsel bei Telekom-Tochter T-Systems

Komplett neue Geschäftsbereiche sollen für Wachstum sorgen

Die Telekom-Tochter T-Systems stellt die Weichen neu. Der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh (Foto) skizzierte auf der Hannover Messe seine Pläne, wie er die Geschäftskunden-Sparte der Telekom wieder zum führenden Digital-Unternehmen machen will. Der Konzernbereich mit rund 37 000 Mitarbeitern, der sich lange auf IT- und Outsourcing-Angebote konzentriert hatte, schwächelt zur Zeit, die Interessen der Kunden verändern sich im Zuge der digitalen Transformation dramatisch.

Die Strategie solle auf den digitalen Umbau fokussiert werden, den die Kunden derzeit angehen. T-Systems wolle sich künftig entsprechend der Produktgruppen des Digitalgeschäftes gliedern, etwa für digitale Lösungen, die Einbindung von SAP-Systemen, öffentliche Cloud-Angebote, Sicherheit sowie das Internet der Dinge.

 In Hannover kündigte Al-Saleh auch den Ausbau der Partnerschaft mit dem Softwarekonzern Microsoft an. „Um agil und schnell zu sein, braucht es Partner“, sagte er. T-Systems betreibt bereits als Treuhänder zwei Rechenzentren des amerikanischen Konzerns in Deutschland. Beide Unternehmen wollen dabei ihre Stärken bündeln. Gemeinsam wollen sie den Kunden Services aus der öffentlichen Cloud bieten, etwa SAP-Anwendungen oder auch Lösungen mit künstlicher Intelligenz.

Als eine der ersten Maßnahmen für den Umbau will Al-Saleh das kundenspezifische Digitalgeschäft  in einer neuen Einheit bündeln. Damit soll T-Systems zu Deutschlands größtem Digitalanbieter aufsteigen. Kunden sollen maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die das Unternehmen auf Wunsch auch betreibt. Die neue Einheit „Digital Solutions“ bündelt drei bisherige Organisationen, rund 4 800 Mitarbeiter sollen dort künftig beschäftigt werden.

dpa /  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


KUKA demonstriert das Zusammenspiel der Smart Factory mit Industrierobotern und Automatisierungslösungen

Unter dem Motto „industrialintelligence 4.0 beyoungautomation“ zeigt KUKA die Zukunft intelligenter Automatisierung

Foto S. Lappe

Auf der Messe wird KUKA die Zukunft intelligenter Automatisierung zeigen. Hier geht es nicht darum Arbeitsschritte zu automatisieren: Hier geht es um die Herausforderungen der Zukunft. Unternehmen müssen über die bisherigen Automatisierungslösungen hinausgehen. Künstliche Intelligenz, Vernetzung und Deep Learning prägen das industrielle Umfeld der Zukunft!

Und wie kann Big Data dabei helfen, eine bestehende Produktion effektiver zu machen? Und wie kann ein Netzwerk an Partnern auch kleine Unternehmen technologisch nach vorne bringen? Da kommt „intelligence 4.0 beyoungautomation“ ins Spiel. Hier spiegelt sich das wieder, was im Zusammenspiel der Themen Cobots, intelligente Maschinen, Logistik sowie Cloud und Connectivity alles möglich ist.

Von der direkten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ist die Rede und über vorkonfigurierte Applikations-Pakete bis hin zu mobilen Roboter- und Logistik-Lösungen. Auch demonstriert KUKA in Halle 17, Stand G04, eindrucksvoll das Zusammenspiel der Smart Factory mit zahlreichen Industrierobotern und Automatisierungslösungen. www.kuka.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann


Festos BionicCobot - Feinfühliger Helfer für die Mensch-Roboter-Kollaboration

Der BionicCobot von Festo ist dem menschlichen Arm in seinem anatomischen Aufbau nachempfunden.

Er löst wie sein biologisches Vorbild viele Aufgaben mit Hilfe seiner flexiblen und feinfühligen Bewegungen. Aufgrund dieser Nachgiebigkeit kann er unmittelbar und sicher mit dem Menschen zusammenarbeiten.

Ob kräftig zupacken oder vorsichtig aufheben, fest zudrücken oder sanft antippen – damit Menschen eine Bewegung ausführen können, ist immer das Zusammenspiel gegensätzlich wirkender Muskeln notwendig. Dieses Prinzip haben die Entwickler beim BionicCobot in allen sieben Gelenken technisch umgesetzt.

Mechatroniker Micha Purucker vom FESTO-Bionik-Team zeigt einen Roboter-Greifer, der mit Menschen zusammenarbeiten kann. Foto G. Lachmann

 

Der industrielle Wandel verlangt ein neuartiges Zusammenspiel von Menschen, Maschinen und Daten. Eine entscheidende Rolle spielen bei dieser Entwicklung neben der digitalen Vernetzung ganzer Anlagen vor allem roboterbasierte Automatisierungslösungen, die zukünftig Hand in Hand mit dem Menschen zusammenarbeiten können.

Aufgrund seiner sicheren Interaktion, der natürlichen Bewegungsabläufe und seiner intuitiven Bedienbarkeit hat der BionicCobot großes Potenzial in den unterschiedlichsten Industrien: Vor allem bei monotonen, stupiden oder gar gefährlichen Tätigkeiten könnte er als assistierender Roboter eingesetzt werden und den Menschen entlasten (www.Festo.de).

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S T I L L wie das Wasser – nur noch effizienter

Innovative Software und Flottenmanagement-Lösungen von STILL

Ein wachsendes Unternehmen ist ein gesundes Unternehmen. Mit wachsendem Erfolg steigen auch die Anforderungen an die innerbetriebliche Logistik. Während sich eine Handvoll Gabelstapler noch recht leicht managen lassen, wird dies mit zunehmender Flottengröße und einer steigenden Anzahl an Geräteklassen ungleich herausfordernder.

Effizient eingesetzte Flurförderflotten in gesättigten, umkämpften Märkten erhalten einen spürbaren Wettbewerbsvorteil. Dabei entscheiden optimierte und klug gemanagte Flotten immer häufiger darüber, wer den Wettbewerb gewinnt.

STILL bündelt seine Lösungskompetenz im Bereich Flottenmanagement in zwei Säulen: Säule Nummer eins besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgeräteunabhängig von überall auf der Welt steuern können. Säule Nummer zwei ist die intralogistische Beratung, in der ein Expertenteam von STILL die Flotte und Anforderungen des Kunden analysiert und anschließend Lösungsansätze und Handlungsempfehlen aufzeigt.

STILL neXXtfleet besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgerätunabhängig von überall auf der Welt steuern können. Foto STILL GmbH.

Die STILL Software kann über 100 000 Flurförderfahrzeuge weltweit mit existierenden Softwarelösungen gemanagt werden.

Nachfrage nach intralogistischer Beratung steigt. Zur Zeit beraten fünf Experten die Kunden in sieben Ländern. In den nächsten zwei Jahren sollen die Fachberater auf ein 30-köpfiges Team anwachsen.

STILL realisiert das intelligente Zusammenspiel von Gabelstaplern und Lagertechnik, Software, Dienstleistungen und Service www.still.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe / Foto: G- Lachmann


Sensorintelligenz in der Fabrik von morgen

SICK zeigt auf der Hannover Messe 2018 wie das geht.

Das Internet der Dinge macht Informationen zu jederzeit für alle verfügbar.

Dazu zählen: Schnelligkeit und Flexibilität.  Diese Eigenschaften werden von Kunden verstärkt gefordert. Aus diesem Grund müssen auch Fertigungs- und Logistikabläufe inzwischen so flexibel wie möglich sein – bei gleichzeitig verbesserter Produktivität.

Sick erläutert: "Dies gelingt durch den Einsatz von intelligenter und flexibler Sensorik, mit der auch Losgröße 1 schnell und wirtschaftlich gefertigt werden kann. Hier bietet die intelligente Sensorik einen entscheidenden Mehrwert: Sie ermöglicht die Optimierung am laufenden System und die Produktion muss nicht unterbrochen werden".

Laut Sick ist intelligente Sensorik die Voraussetzung für 4.0. Und die vierte Revolution in der Industrie fördere und fordere visionäre Sichtweisen. Gefordert sei Transparenz für jeden Prozess. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 stünden Unternehmen vor der Herausforderung, Maschinen und übergreifende IT-Systeme in der Produktion miteinander zu vernetzen.

Flexible Fertigung: Kleine Stückzahlen und individualisierte Massenprodukte sind die Schlagworte von Industrie 4.0. Um diese umzusetzen, muss eine Maschine oder Anlage mit variabler Produktzuführung umgehen können und sich an unterschiedliche Formen anpassen lassen.

Unter dem Motto "Drivingyourindustry 4ward" befänden wir uns heute mitten in der vierten industriellen Revolution: "Industrie 4.0 lässt die physische und virtuelle Welt in Produktion und Logistik zu sogenannten cyber-physischen Systemen (CPS) verschmelzen, in denen Maschinen miteinander kommunizieren können." (www.sick.de)

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe