HANNOVER MESSE 2018 und CeMAT 2018


HANNOVER MESSE und CeMAT machen Hannover zum weltgrößten Marktplatz für Industrie-Trends

Über 200 Journalisten kamen zur Preview auf das Messe-Doppel HANNOVER MESSE und CeMAT 23. bis 27. April 2018 auf dem hannoverschen Messegelände. Foto G. Lachmann

Hauptthema der Messen: die Fabrik der Zukunft

5 000 Aussteller sorgen für ausgebuchte Hallen

Die digitale Vernetzung von Industrie, Energie und Logistik nimmt Fahrt auf. Branchengrenzen verschwimmen, die Produktivität steigt, neue Geschäftsmodelle entstehen.

Im April 2018 zünden HANNOVER MESSE und CeMAT die nächste Stufe von Industrie 4.0. Die Digitalisierung in der Produktion, vernetzte Energiesysteme und intelligente Logistik-Lösungen werden die Art und Weise wie wir arbeiten, wirtschaften und leben radikal verändern.

„Industrie 4.0 schiebt eine neue Epoche an. Es geht um Formen des Wirtschaftens und künftige Arbeitsplätze“, sagt Messechef Jochen Köckler. Roboter „Solo“, der schon vorab in Hannover zu sehen war, macht es vor, wie es geht: „Solo“ fährt eigenständig, erkennt, greift und trägt Pakete zum programmierten Zielort. Das sind bisher noch Aufgaben, die Lagerarbeiter erledigen.

Hier werden Maschinen gezeigt, die mit Daten gefüttert sind, sie sammeln, packen und sortieren die Produkte. Das ist ein Zusammenspiel von automatisierter Technik – das ist „Industrie 4.0“.

Skeptisch dagegen sehen die Gewerkschaften die Entwicklung: „Es fehlt die Leitfrage: Wie geht es den Beschäftigten damit“, sagt DGB Vorstand Annelie Buntenbach.

Messechef Köckler sieht in der Digitalisierung aber vor allem Chancen. „In der Fabrik der Zukunft arbeiten Menschen und Maschinen zusammen. Mitarbeiter werden körperlich weniger gefordert, kümmern sich eher um Prozesskontrollen und Wartung.“

Innovativ, selbstbewusst und voller Tatendrang will sich das Partnerland Mexiko auf der Messe unter dem Motto "México excede expectatives", das heißt "Mexico übertrifft alle Erwartungen" darstellen. "Mexikos Beteiligung an der HANNOVER MESSE ist für uns mehr als bloß die Teilnahme an einer Industriemesse", sagt Mexikos Botschafter Rogelio Granguillhome, "für Mexiko bedeutet der Auftritt eine Menge".

Erwarten sich alle Erfolg von der Doppelmesse (von lks.): Lukas Zanger, Magazino, Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandsvorsitzender des VDMA, Dr. Robert Bauer, Firma Sick, Messechef Köckler und Mexikos Botschafter Rogelio Granguillhome. Foto Deutsche Messe AG

 Zur Eröffnung der Hannover-Messe am 22. April kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Enrique Pena Nieto, Präsident des Partnerlandes Mexico.

Mit Spannung erwarten Fachleute das Rahmenprogramm mit Fachvorträgen

Der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik wird eine Studie vorstellen, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik erarbeitet hat. “Technologie Roadmaps“ heißt sie – und soll das magische Wort für den Zugang zu selbstoptimierten intralogistischen Themen liefern.

Presse Dienst Nord, Ute Micha /  Hannover Woche, Sigrid Lappe


HERMES AWARD Annahmeschluss für die Bewerbung ist der 23. Februar

Der HERMES AWARD ist einer der begehrtesten Preise  

Zum 15. Mal verleiht die Deutsche Messe AG im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 22. April einen der begehrtesten Industriepreise weltweit, den HERMES AWARD.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen die auf der HANNOVER MESSE ausstellen.

Der AWARD fördert eine schnelle Umsetzung neuer Ideen in marktfähige Produkte und Verfahren. Der begehrte Preis mit einem attraktiven PR-Paket im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro zeichnet eine herausragende Innovation aus, die erstmals auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert wird.

Die Bewerber profitieren dabei von der hohen Publicity und rücken ihr Unternehmen in den Mittelpunkt. Der Award sichert dem Preisträger wie Nominierten nicht nur die Aufmerksamkeit von internationalen Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Forschung und Politik, sondern gleichzeitig höchste Medienpräsenz.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann

Begehrter Award für Robotics

Die Hannover Messe zeichnet bereits zum achten Mal gemeinsam mit dem Industrieanzeiger und der Robotation Academy innovative, angewandte Roboterlösungen mit dem ROBOTIKS AWARD 2018 aus.

Der AWARD honoriert technologische Innovationen, die einen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung oder mobile Roboter und autonome Systeme leisten.

Bedingung ist, daß die Einreichung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, oder es sich um eine signifikate Weiterentwicklung handelt. Auch soll die Lösung marktreif, besser noch industriell erprobt sind.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann


KUKA demonstriert das Zusammenspiel der Smart Factory mit Industrierobotern und Automatisierungslösungen

Unter dem Motto „industrialintelligence 4.0 beyoungautomation“ zeigt KUKA die Zukunft intelligenter Automatisierung

Foto KUKA

Auf derHannover Messe wird KUKA die Zukunft intelligenter Automatisierung zeigen. Hier geht es nicht darum Arbeitsschritte zu automatisieren: Hier geht es um die Herausforderungen der Zukunft. Unternehmen müssen über die bisherigen Automatisierungslösungen hinausgehen. Künstliche Intelligenz, Vernetzung und Deep Learning prägen das industrielle Umfeld der Zukunft!

Und wie kann Big Data dabei helfen, eine bestehende Produktion effektiver zu machen? Und wie kann ein Netzwerk an Partnern auch kleine Unternehmen technologisch nach vorne bringen? Da kommt „intelligence 4.0 beyoungautomation“ ins Spiel. Hier spiegelt sich das wieder, was im Zusammenspiel der Themen Cobots, intelligente Maschinen, Logistik sowie Cloud und Connectivity alles möglich ist.

Von der direkten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ist die Rede und über vorkonfigurierte Applikations-Pakete bis hin zu mobilen Roboter- und Logistik-Lösungen. Auch demonstriert KUKA hier eindrucksvoll das Zusammenspiel der Smart Factory mit zahlreichen Industrierobotern und Automatisierungslösungen. (Halle 17, Stand G04).

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann


Festos BionicCobot - Feinfühliger Helfer für die Mensch-Roboter-Kollaboration

Der BionicCobot von Festo ist dem menschlichen Arm in seinem anatomischen Aufbau nachempfunden.

 Er löst wie sein biologisches Vorbild viele Aufgaben mit Hilfe seiner flexiblen und feinfühligen Bewegungen. Aufgrund dieser Nachgiebigkeit kann er unmittelbar und sicher mit dem Menschen zusammenarbeiten.

Ob kräftig zupacken oder vorsichtig aufheben, fest zudrücken oder sanft antippen – damit Menschen eine Bewegung ausführen können, ist immer das Zusammenspiel gegensätzlich wirkender Muskeln notwendig. Dieses Prinzip haben die Entwickler beim BionicCobot in allen sieben Gelenken technisch umgesetzt.

Mechatroniker Micha Purucker vom FESTO-Bionik-Team zeigt einen Roboter-Greifer, der mit Menschen zusammenarbeiten kann. Foto G. Lachmann

 

Der industrielle Wandel verlangt ein neuartiges Zusammenspiel von Menschen, Maschinen und Daten. Eine entscheidende Rolle spielen bei dieser Entwicklung neben der digitalen Vernetzung ganzer Anlagen vor allem roboterbasierte Automatisierungslösungen, die zukünftig Hand in Hand mit dem Menschen zusammenarbeiten können.

Aufgrund seiner sicheren Interaktion, der natürlichen Bewegungsabläufe und seiner intuitiven Bedienbarkeit hat der BionicCobot großes Potenzial in den unterschiedlichsten Industrien: Vor allem bei monotonen, stupiden oder gar gefährlichen Tätigkeiten könnte er als assistierender Roboter eingesetzt werden und den Menschen entlasten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe/ G. Lachmann

 


S T I L L wie das Wasser – nur noch effizienter

Innovative Software und Flottenmanagement-Lösungen von STILL

Ein wachsendes Unternehmen ist ein gesundes Unternehmen. Mit wachsendem Erfolg steigen auch die Anforderungen an die innerbetriebliche Logistik. Während sich eine Handvoll Gabelstapler noch recht leicht managen lassen, wird dies mit zunehmender Flottengröße und einer steigenden Anzahl an Geräteklassen ungleich herausfordernder.

Effizient eingesetzte Flurförderflotten in gesättigten, umkämpften Märkten erhalten einen spürbaren Wettbewerbsvorteil. Dabei entscheiden optimierte und klug gemanagte Flotten immer häufiger darüber, wer den Wettbewerb gewinnt.

STILL bündelt seine Lösungskompetenz im Bereich Flottenmanagement in zwei Säulen:

Säule Nummer eins besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgeräteunabhängig von überall auf der Welt steuern können.

Säule Nummer zwei ist die intralogistische Beratung, in der ein Expertenteam von STILL Flotte und Anforderungen des Kunden genau analysiert und anschließend Lösungsansätze und Handlungsempfehlen aufzeigt.

STILL neXXtfleet besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgerätunabhängig von überall auf der Welt steuern können. Foto STILL GmbH.

Die STILL Software kann über 100 000 Flurförderfahrzeuge weltweit mit existierenden Softwarelösungen gemanagt werden.

Nachfrage nach intralogistischer Beratung steigt. Zur Zeit beraten fünf Experten die Kunden in sieben Ländern. In den nächsten zwei Jahren sollen die Fachberater auf ein 30-köpfiges Team anwachsen.

STILL bietet maßgefertigte innerbetriebliche Logistiklösungen und realisiert das intelligente Zusammenspiel von Gabelstaplern und Lagertechnik, Software, Dienstleistungen und Service.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe / Foto: G- Lachmann


Sensorintelligenz in der Fabrik von morgen

SICK zeigt auf der Hannover Messe 2018 wie das geht

Das Internet der Dinge macht Informationen zu jederzeit für alle verfügbar.

Dazu zählen: Schnelligkeit und Flexibilität.  Diese Eigenschaften werden von Kunden verstärkt gefordert. Aus diesem Grund müssen auch Fertigungs- und Logistikabläufe inzwischen so flexibel wie möglich sein – bei gleichzeitig verbesserter Produktivität.

Sick erläutert: "Dies gelingt durch den Einsatz von intelligenter und flexibler Sensorik, mit der auch Losgröße 1 schnell und wirtschaftlich gefertigt werden kann. Hier bietet die intelligente Sensorik einen entscheidenden Mehrwert: Sie ermöglicht die Optimierung am laufenden System und die Produktion muss nicht unterbrochen werden".

Laut Sick ist intelligente Sensorik die Voraussetzung für 4.0. Und die vierte Revolution in der Industrie fördere und fordere visionäre Sichtweisen.

Gefordert sei Transparenz für jeden Prozess. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 stünden Unternehmen vor der Herausforderung, Maschinen und übergreifende IT-Systeme in der Produktion miteinander zu vernetzen.

Flexible Fertigung: Kleine Stückzahlen und individualisierte Massenprodukte sind die Schlagworte von Industrie 4.0. Um diese umzusetzen, muss eine Maschine oder Anlage mit variabler Produktzuführung umgehen können und sich an unterschiedliche Formen anpassen lassen.

Unter dem Motto "Drivingyourindustry 4ward" befänden wir uns heute mitten in der vierten industriellen Revolution: "Industrie 4.0 lässt die physische und virtuelle Welt in Produktion und Logistik zu sogenannten cyber-physischen Systemen (CPS) verschmelzen, in denen Maschinen miteinander kommunizieren können."

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe