Studierende: Rein ins Theater

Schauspiel Hannover führt Theaterflatrate für Studierende ein

Zum 1. März 2018 führt das Schauspiel Hannover die Theaterflatrate für Studierende der hannoverschen Universitäten und Hochschulen ein. Die Allgemeine Studierendenausschüsse und die Schauspielleitung haben sich auf einen Kulturbeitrag von 0,50 Euro, der über den Semesterbeitrag abgerechnet wird geeinigt. Schauspiel-Intendant Lars-Ole Walburg und Jürgen Braasch, Kaufmännischer Geschäftsführer der Niedersächsischen Staatstheater Hannover sowie Vertreter der Asten unterzeichneten das Vertragswerk am 16. Februar 2018.

„Hannover hat rund 40.000 Studierende. Wir hoffen mit diesem Pilotprojekt mehr Studierende in unser Theater zu locken und zu begeistern“, sagte Lars-Ole Walburg. Johannes Teller vom Asta der Medizinischen Hochschule Hannover ergänzte, dass es seitens der Studierendenschaft bereits „riesige Vorfreude“ gebe und man auf eine „langfristige Zusammenarbeit“ hoffe.

Ab sofort können sich Studierende der beteiligten Uni und Hochschulen telefonisch unter 0511 9999 1111 oder persönlich an den Kassen des Staatstheaters registrieren lassen und erhalten eine Kundennummer. Ab zwei Tage vor der gewünschten Vorstellung kann eine Freikarte gegen Vorlage von Semesterticket, Personalausweis und Kundennummer persönlich an der Theaterkasse abgeholt werden.

Unabhängig von der Flatrate erhalten Studierende (auch anderer Universitäten) wenn sie unter 30 Jahre alt sind weiterhin vergünstigte Theatertickets. Diese kosten an Wochentagen 8, am Wochenende (Fr + Sa) 9,90 Euro und bei Premieren 11,50 Euro (ab Preiskategorie C).


Ab 1. März 2018, gültig für die Repertoirevorstellungen (nicht Premieren) des Schauspiel Hannover, Registrierung ab sofort unter Tel. 0511 9999 1111 und an den Kassen der Staatstheater.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


12. Sehpferdchen-Filmfest für die Generationen

Filme auf Augenhöhe für Kinder und Jugendliche.

Vom 25. Februar bis zum 7. März 2018 werden insgesamt 30 Filme aus 19 Nationen über die Leinwand des Kinos im Künstlerhaus flimmern.

58 Vorstellungen hält das Programm aus neuesten Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit, bundesweit ausgesucht auf den Wettbewerbsfestivals der vergangenen Monate. Das Sehpferdchen-Filmfest feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. „Auch nach zwanzig Jahren liegt es uns als Veranstalter besonders am Herzen, Filme zu zeigen, die Kinder und Jugendliche mit ihren Gefühlen, Freuden, Sorgen und Träumen ernst nehmen als reale Menschen. Wir möchten mit dem Publikum über die Filme sprechen und nachdenken.

Wir möchten die Besucher*innen dazu anregen, solchen Filmen mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, sagt Andreas Holte, Leiter des Sehpferdchen Filmfestes.

Informationen zu Filmen, Vorstellungen, Gästen und Projekten unter: www.filmfest-sehpferdchen.de. Programmhefte gibt es im Kino im Künstlerhaus, in den Stadtteilkultureinrichtungen Hannovers und in allen Schulen in Stadt und Region.

Eintritt und Reservierungen: Der Eintritt beträgt pro Veranstaltung 3,50 Euro. Die Vorstellungen um 20.15 Uhr kosten 6,50, ermäßigt 4,50 Euro. Inhaber*innen des HannoverAktivPasses haben freien Eintritt, ebenso Lehrkräfte und andere Personen, die Schulklassen oder Gruppen begleiten Reservierungen unter www.filmfest-sehpferdchen.de.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


A-Cappella schallt es vom 5. bis 13. Mai in Hannover und Region

Die 18. Internationale A-cappella-Woche wie immer mit Superprogramm

Schon das bereits ausverkaufte Warm-Up-Konzert mit den großartigen Künstler-Gruppen Vocal Line und Vivid Voices zeigt, dass die diesjährige Internationale A-cappella-Woche die Volljährigkeit vom 5. bis 13. Mai gebührend feiern wird.

Mit 15 Ensembles aus acht verschiedenen Ländern werden auch 2018 wieder bekannte Künstler der Szene ebenso wie Newcomer und regionale Gruppen auf den Bühnen in Hannover und der Region stehen.

Die Sängerinnen und Sänger zeigen ein weiteres Mal sehr eindrucksvoll, wie vielseitig die menschliche Stimme eingesetzt werden kann.

 

Wieder das Highlight: Der Abschluß im Kuppelsaal

Ob Klassik, Weltmusik, Jazz, Pop, Funk oder Beatboxing: Das Line Up wird abwechslungsreich, alle Genres werden vertreten und für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wie jedes Jahr steht der vierte Act des Abends noch nicht fest, sondern wird erst auf Facebook durch den Video-Wettbewerb A-CAPIDEO entschieden.

Außerdem wird es wieder einen Workshop geben.

Das Abschlusskonzert findet am 13. Mai zum zweiten Mal im Kuppelsaal des HCC statt.

Das detaillierte Programm unter www.acappellawoche.com.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Witzig bis spritzig – die Zauberflöte

Frank Hilbrich inszeniert die beliebteste deutsche Oper an der Staatsoper Hannover

Die beliebteste deutsche Oper ist nach wie vor Mozarts „Zauberflöte“.

Sie wurde für die hannoversche Staatsoper von Frank Hilbrich inszeniert und sorgte mal wieder für vereinzelte Buhrufe – wobei die Bravorufe  allerdings überwogen.

Die Neuinszenierung der „Zauberflöte“ löste ein geteiltes Echo aus. Sänger und das Staatsorchester unter der Leitung von Valtteri Rauhalammi bekamen starken Applaus.

Abenteuerliche, fantasievolle Kostüme bringen das Spiel auch schon mal in dunkle Ebenen. Foto NDR

Für den Regisseur Hilbrich und sein Team gab es - wie schon erwähnt - einige Buh-Rufe. Mittlerweile Gang und Gebe in der Staatsoper Hannover, wenn einzelnen Besuchern  die Arbeit des Regisseurs nicht gefällt.

Hilbrich erzählt Mozarts Oper als strenge Comming-of-Age-Geschichte, da bleiben für volkstümlich unterhaltende Elemente einfach wenig Platz. Bestechend ist die aus zwei gemusterten goldenen Zylindern bestehende Bühne, die von Stefan Heyne entwickelt wurde, hier spielen Spiegel eine zentrale Rolle- hier geht es um Rollenspiele, Selbsterkenntnis und Nazismus. 

Die „Zauberflöte“ mit ihren Irrungen und Wirrungen nimmt Absonderlichkeiten nicht übel.

Auch ein unkomplizierter und stets zu Späßen aufgelegter Papageno muss schon recht bald Federn lassen.

Wunderbare Kontraste zaubert Julia Müller mit ihren Kostümen, die einigen Figuren knallbunte Kleidung verpasst hat, während Sarastro und sein Gefolge in 50 Schattierungen von Grau daherkommen.

Tamino, gesungen von Simon Bode, hat eine gute Ausstrahlung und ein angenehmes Timbre. Allerdings schwankt er in den höheren Tönen. Athanasia Zöhrer verleiht der Pamina ein sattes Temperament, kann aber auch zauberhaft zart sein – ihr „Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden“ gehört ohne Wenn und Aber zu den Höhepunkten des Opernabends. Matthias Winckhler entwickelt seinen Papageno in eine kaum zu überbietende Unbedarftheit und legt zum Schluss ein Duett mit Papagena Ylva Sternberg hin, dass es in sich hat. Die Königin der Nacht spielt Dorothea Maria Marx mit einer Inbrunst, die überzeugt – anhaltender Szenenapplaus war ihr nach dieser Leistung sicher!

Tobia Schabel als Sarastro, war einfach umwerfend. Blitzsauber und  mit viel Charisma sang er seine Partien, obwohl vor Beginn der „Zauberflöte“ daraufhin gewiesen wurde, dass Tobias Schabel gesundheitlich etwas angeschlagen sei.

Wie so oft, sind die drei Knaben, mit Sängerinnen des Mädchenchors Hannover besetzt, und Anna Schote, Sophie Jarosch von Schweder sowie Dawine Sadoune zeigten, geht weit über den Durchschnitt hinaus. Sie waren einfach nur gut.

Zum Schluss gab es einen viertelstündigen Applaus. Der überwiegende Teil der Besucher der „Zauberflöte“ waren sehr angetan von diesem interessanten Abend.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Wiederaufnahme Ballett „Gefährliche Liebschaften“

Jörg Mannes Ballett „Gefährliche Liebschaften“ steht wieder auf dem Spielplan der Oper.

Als Vorlage für das Ballett „Gefährliche Liebschaften“ diente Ballettdirektor Mannes der berühmte Briefroman gleichnamigen Titels von Choderlos de Laclos.

Die packende Geschichte um das Intrigenspiel zweier Adliger im Frankreich des Ancien Régime thematisiert den Verfall einer in höfischem Zeremoniell erstarrten Gesellschaft und gibt Jörg Mannes Gelegenheit zu einem intensiven tänzerischen Kammerspiel.

Die Musik, die der Ballettdirektor ausgewählt hat, und die vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Andrea Sanguineti gespielt wird, ist von Mark Polscher, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Das Mezzosopran-Solo übernehmen alternierend Mareike Morr und Hanna Larissa Naujoks.

In den Hauptrollen sind in der Wiederaufnahme zu sehen: Cássia Lopes (Marquise de Merteuil), Denis Piza (Vicomte de Valmont), Catherine Franco (Cécile) und – neu dabei – Glada Zanotti (Tourvel).

Die Termine: 10. und 25. März,16. April, 12. und 20. Mai, jeweils 19.30 Uhr.

Karten: 21 bis 62 Euro unter Tel. 0511/9999-1111 und www.oper-hannover.de, an den Opern- und Schauspielhauskassen sowie an den bekannten Vorverkaufskassen.Theaterkassen in Opern- und Schauspielhaus sowie an den üblichen Vorverkaufsstellen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe  


Aus dem Leben eines herausragenden Tänzers

Oster-Tanz-Tage mit Top-Companien an Oper und Schauspiel

Sasha Waltz und Eric Gauthier sind die Top-Companien der Oster-Tanz-Tage vom 26. März 2. April an Oper und Schauspiel. 

Tänzer im Raum: Das Tanzstück „Körper“ gehört zu den Highlights der diesjährigen Oster-Tanz-Tage, die vom 26. März bis 2. April stattfinden. Einfach großartig auch in diesem Jahr kommt der weltweit gefragte Klassiker zurück nach Hannover: Sasha Waltz ist Kulturbotschafterin der EU und steht international für den deutschen Tanz und für „Körper“.

Im Jahr 2000, zur Expo in Hannover, hatte die Choreografin das Stück „Körper“ herausgebracht und nun, nach 17 Jahren, neu inszeniert – mit denselben Tänzern wie bei der Uraufführung. Normalerweise ist das Stück an den Aufführungsort Berlin gebunden, wird aber für zwei Abende in der Staatsoper Hannover zu sehen sein (30. und 31. März).

Sasha Waltz & Guests mit "Körper", Foto Bernd Uhlig

Die Oster-Tanz-Tage haben auch das Schauspielhaus geentert und damit einen weiteren Spielort hinzugewonnen. Hier wird am 29. März Gauthiers Dance (er stiftet regelmäßig einen Produktionspreis für den Choreografen-Wettbewerb) aus Stuttgart mit dem Stück „Nijinski“ antreten, das schon in New York, St. Petersburg und Monaco gezeigt wurde –  Prinz Albert von Monaco zeigte sich begeistert. Nun wird es im Schauspiel Hannover zu sehen sein. Die Companie unter der Leitung von Eric Gauthier zeigt darin das geniale Wirken und die bewegte Biografie des Ballett-Virtuosen Waslav Nijinski. Gauthier selbst ist sich sicher, dass die Inszenierung beim Ballettpublikum gut ankommen wird. „Das Stück dauert 70 Minuten und es wird durchgetanzt, 90 Minuten mit  Applaus“, sagt er selbstbewusst, selbstironisch – vielleicht auch etwas von beidem.

Und auch ganz neue Tänzer wirken zu den Oster-Tanz-Tagen mit.

Als Heimspiel für das Ballett der Staatsoper Hannover kommt „Der Besuch“ nach der Vorlage „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt auf die Bühne. Choreografie: Ballettdirektor Jörg Mannes.

Und für den jungen Tanz steht das Gastspiel des Bayerischen Junior-Balletts auf dem Plan, das sich an den Orchesterkracher „Bilder einer Ausstellung“ herangewagt hat (27. März) und der unter anderem mit „JardiTancat“ von Nacho Duato ergänzt wird.

Und wer sich bewegen will, der kann das einfach machen: Die begehrten Specials „Spätbewegte“ (für Tanzbegeisterte ab 45) und „Socke!“ darf natürlich nicht fehlen – für die ganz Kleinen (ab 3) sind wieder da! Und wer dann noch wissen will, wie die Profis schwitzen – kann „Dancer for a Day“ werden und unter der Leitung von Ensemble-Mitglied Patrick Michael Doe trainieren bis zum abwinken.

Die Ticketpreise für die Oster-Tanz-Tage sind stabil geblieben. „Körper“ (23 bis 58 Euro), „Nijinski“ (15 bis 35 Euro), Bayerisches Junior-Ballett (20 bis 48 Euro). Als Ticketspecial: Beim Kauf von drei Karten für drei Vorstellungen gibt es 20 Prozent Ermäßigung.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Heisse Nächte mit oder ohne Chili-Schoten verspricht der Opernball

Programm ist komplett und die Preise bleiben stabil

Der Kleiderschrank wird geöffnet – doch die Entscheidung, was ziehe ich an, bereitet Kopfzerbrechen: Hawaiihemd oder besser doch den bewährten Smoking? Vielleicht auch beides… wer weiss das schon?! Heiß  soll es am 23. und 24. Februar in der Staatsoper Hannover auf dem Opernball zugehen – das Motto lautet:  Heisse Nächte.

„Vulkanausbrüche, Hot Pants, Chili-Schoten und was noch für Kracher sich der Opernintendant Michael Klügl mal wieder ausgedacht hat – denn das gesamte Opernhaus wird auch dank der hauseigenen Werkstätten und Bühnenbildner komplett auf das Motto eingestellt.

         

Tänzerin Giada Zanotti vom Ballettensemble (ganz in Gold), das Organisationsteam und die Sponsoren macht Lust auf den Opernball.  Foto U.Micha

Von einer Seitenbühne aus soll ein karibischer Sternenhimmel eingezogen werden, die andere wird von einer Dschungellandschaft voll und ganz ausgestaltet.

Die Hauptbühne soll in den Farben der 50er-Jahre erstrahlen und zwar von Swing über Twist, Glamour und Glitter dieser verrückten Zeit – das ist jedenfalls die Vorstellung der Ball-Ausstatterin Anja-Katharina Lütjens. Und einen besonderen Gag halten die Verantwortlichen auch noch bereit: eine Sauna, die den Blick frei gibt auf nachempfundene Polarlichter. Wer sich auf einen Saunagang freut, der wird enttäuscht, sie ist nicht in Betrieb, die Hitze werden dann hoffentlich die Ballgäste mitbringen.

In der Mitternachtsshow wird das südafrikanische Stimmwunder Nomfusi (sang schon für die Fußball WM 2010) für Stimmung sorgen. Im Marschnersaal tummelt sich die Steeldrum-Band Karibik Tropical auch sie wird für eine Überhitzung sorgen…

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Movimentos Festwochen zum Thema „Würde"

Die 16. Movimentos Festwochen der Autostadt bieten großes Programm 

Die Festwochen vom 4. April bis 6. Mai stehen in diesem Jahr unter dem Thema „Würde".

Internationale Künstler aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Jazz, klassische Musik sowie Schauspielgrößen aus Deutschland sind in der Autostadt, im Volkswagen KraftWerk sowie in Kulturräumen der Städte Wolfsburg und Braunschweig zu erleben.

Ein öffentliches Podiumsgespräch wird das Festwochen-Thema am 9. April näher beleuchten und die jungen Tänzer der Movimentos Akademie Tanzklasse zeigen eine selbst erarbeitete Choreografie zum Thema „Würde".

Tickets telefonisch über die kostenfreie ServiceLine der Autostadt unter 0800 288 678 238, im Internet unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Informationen unter www.movimentos.de  

 

Freuen sich auf die 16. Movimentos Festwochen: (v.l.n.r.) Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt, Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, Bernd Kauffmann, Künstlerischer Leiter der Festwochen, Claudius Colsman, Geschäftsführer der Autostadt. Foto Autostadt Wolfsburg

Roland Clement: „Als Geschäftsführer der Autostadt freue ich mich sehr auf meine ersten Movimentos Festwochen. Das Festival lebt von der Idee, hochkarätige Kunst in kleinen und großen Formaten zu zeigen um Räume der Auseinandersetzung und des Erlebens zu schaffen und damit der Kultur Raum zu geben. Claudius Colsman und ich stehen hinter dem kulturellen Engagement der Autostadt."

Bernd Kauffmann, Künstlerischer Leiter der Movimentos zum Festival-Thema: „Würde ist mehr als eine Tugend, sie ist Wesenskern jedes Menschen“ und weiter:  „Dass die Würde nicht nur dem Menschen gilt, sondern ebenso danach verlangt, der gefährdeten Schöpfung Gewicht zu geben, bedarf keiner weiteren Begründung."

Einer von vielen Leckerbissen: COMPAGNIE DCA PHILIPPE DECOUFLÉ. 14. und 15. April im KraftWerk, Werkeinführung am 14. April, 19.15 Uhr, im KraftWerk mit Bernd Kauffmann und Jürgen Wilcke.  Auf dem Programm: Nouvelles Pièces Courtes (Deutschlandpremiere), Regie und Choreografie: Philippe Decouflé.

COMPAGNIE DCA PHILIPPE DECOUFLÉ Choreografie "Nouvelles Pièces Courtes". Fotocredit: CharlesFrÇger

Der Kartenvorverkauf für die insgesamt 51 Veranstaltungen läuft bereits,

das Interesse ist groß: Bereits wenige Minuten nach dem Start des Vorverkaufs am 30. Januar war das Jazz-Konzert mit Gregory Porter ausverkauft.
Auch die anderen Konzerte im ZeitHaus sowie die klassischen Konzerte erfreuen sich großer Beliebtheit - so gibt es nur noch wenige Restkarten für die Matinee mit Kit Armstrong und Annika Treutler am 8. April sowie für den Auftritt der Pianistin Ran Jia am 22. April. Auch die szenischen Lesungen und das Tanzprogramm im Volkswagen KraftWerk sind stark nachgefragt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kunstfestspiele 2018 mit Weltstar und Theatermagier Robert Wilson

Klangzauber mit Pianopower - Ein pralles und spannendes Programm bei den Kunstfestspielen.

Die Kunstfestspiele 2018 beginnen am 18. Mai und bespielen Hannover bis 3. Juni.

Einfach nur magisch: Theaterlegende Robert Wilson eröffnet die Kunstfestspiele mit seiner Performance „Lecture on Nothing“ am 18. Mai in der Orangerie, die am 19. Mai nochmal zu erleben ist, und auch bei den legendären im Spiegelzelt-Tischgesprächen ist er dabei.

Die Eröffnung des Spiegelzeltes wird anschließend um 21.30 Uhr mit einem großen Fest gefeiert.

Lecture on Nothing, John Cage, Robert Wilson Theater, Performance am 18. und 19. Mai in der Orangerie 

Ein weiteres Highlight wird das gigantische „Requiem“ von Berlioz sein, das der Macher und Intendant Ingo Metzmacher am 27. Mai im Kuppelsaal zu Gehör bringt.

Von Oberbürgermeister Stefan Schostok und Intendant Ingo Metzmacher wurde das Programm präsentiert und es steht darin viel Musik, dazu Theater, Performances, Film, Installationen, Kunst- und hier und da auch mal alles an einem Abend!

Im Programm zu finden sind u.a.: Die Gewalt von E-Gitarren („An Index of Metals“), Klangzauber mit Pianopower (Grau Schumacher) und sogar Documenta geprüfte Installationen mit recht seltsamen Titeln wie „WhenElephant’s Fight, itIst he FrogsthatSuffer“.

Die Spielorte sind auch in diesem Jahr erweitert: Der Berggarten ist dabei und die Marktkirche mit einer vierstündigen hochartifiziell gesungenen Andacht.

 Das komplette Programm mit seinen 60 Veranstaltungen ist in einem handlichen wie informativen Booklet oder unter www.kunstfestspiele.de zu finden.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen – erfolgreich besonders für das „Requiem“, da sind schon mehr als 1 000 Tickets verkauft worden.

Im Programm zu finden sind u.a.: Die Gewalt von E-Gitarren („An Index of Metals“), Klangzauber mit Pianopower (Grau Schumacher) und sogar Documenta geprüfte Installationen mit recht seltsamen Titeln wie „WhenElephant’s Fight, itIst he FrogsthatSuffer“.

Die Spielorte sind auch in diesem Jahr erweitert: Der Berggarten ist dabei und die Marktkirche mit einer vierstündigen hochartifiziell gesungenen Andacht.

Oberbürgermeister Schostok sieht die Kunstfestspiele auch als Puzzleteil für die Bewerbung um den Titel der „Europäischen Kulturhauptstadt“ und er freut sich über die Ausweitung der Spielorte, die bis in die Stadt hinein gehen.

„Der Große Garten wird nach wie vor die Hauptbühne bleiben“ – und Hannover einen guten Platz im Wettbewerb der Festivals sichern.

Für ein junges und anderes Publikum seien die Kunstfestspiele geöffnet worden: „Hier ist die Handschrift Ingo Metzmachers (Foto) deutlich auszumachen.“  Und Metzmacher wird im kommenden Jahr, wenn die Kunstfestspiele ihr zehnjähriges Jubiläum feiern, noch mehr bieten, und er will einfach noch mehr Sponsoren locken und begeistern.

Für dieses Jahr verspricht Schostok jedenfalls „großartige Festspiele“. Zu denen auch das Spiegelzelt wieder beitragen wird, das in einer aufgehübschten Form wieder das tägliche Festspielzentrum zwischen Orangerie und Schloss bilden soll.

Freuen darf man sich auch wieder auf das Spiegelzelt mit seinen Veranstaltungen wie die Freitagsküche, das in einer aufgehübschten Form wieder das tägliche Festspielzentrum zwischen Orangerie und Schloss bilden soll, und das auch einfach mal einlädt zum Café- oder Weintrinken vor dem Zeltbau. 

Laut Metzmacher hat man darauf geachtet, so täglich eine Veranstaltung in Herrenhausen anzubieten. „Nur so kann Festspielatmosphäre aufkommen.“

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Und jetzt sollen die Frauen ran - natürlich an die Kunst!

Die Kestner Gesellschaft zeigt "Guerrilla Girls"

und die Grand-Dame der Pop-Art Christa Dichgans mit "Kein Stillleben"

siehe KESTNER GESELLSCHAFT


Ägyptens Mysterien und die Freimaurerei

Mit „O Isis und Osiris" widmet sich das Museum August Kestner der in Hannover sehr präsenten Freimaurerei

Die Ausstellung im MAK heißt „O Isis und Osiris“, hört sich wie ein Stoßseufzer an, und der Besucher ahnt, wie multidimensional diese Schau ist.

Der Titel schmückt sich mit einem Zitat aus Mozarts „Zauberflöte“ und Mozart war bekennender Freimaurer. Die „Zauberflöte“ ist von Symbolen und Ritualen gekennzeichnet, wovon in der Ausstellung auch historische Bühnenbilder zeugen. Das Museum arbeitet auch eng mit der Staatsoper kooperieren, deren Neuinszenierung der Zauberflöte am 13. Januar 2018 Premiere haben wird.

Mit ägyptischen Motiven versehenes Titelblatt eines Klavierauszugs von Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“ (Uraufführung Wien 1791), gedruckt in Mannheim, um 1830, Leihgabe: Reinhard Bautz, Hannover. (Foto: Christian Rose, Museum August Kestner)

Was die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich lenken wird, sind die Kleinigkeiten, wie ein Senklot, kaum mehr als daumenbreit und satte 2500 Jahre alt. Oder ein kleiner, gleichfalls altägyptischer Obelisk, eine Sphinx-Statue. Genau solche Exponate werden im Museum August Kestner gezeigt.

An der Wand prangt ein sehr bedeutsames Bild, des reich geschmückten Freimaurer-Tempels von Brüssel, dessen Interieur diese und viele andere altägyptische Motive aufnimmt.

„Ägyptens Mysterien und die Freimaurerei“ wurde von Kestner-Kurator Christian Loeben mit dem Heidelberger Ägyptologen Florian Ebeling als Untertitel genannt.

Ebeling nennt die Freimaurer „hochgradig rational“ und nimmt sie so besonders vor Okkultismus-Vorwürfen in Schutz. Und besonders ist auch der Anlass der Schau: Vor 300 Jahren ist in London die erste Großloge gegründet worden, das Jubiläum wird nun in Hannover gefeiert. 

„Und dafür gibt es Gründe“, sagt Museumsdirektor Thomas Schwark. „Nirgends in Deutschland ist die Pro-Kopf-Dichte der Freimaurer höher.“ Einer der es wissen muss kann  das belegen: Siegfried Schildmacher, de man den Vorsitzenden einer hannoverschen Freimaurerloge nennen könnte, dessen korrekter Titel aber „Meister vom Stuhl der Loge, Friedrich vom Weißen Pferde“ lautet . Zwölf Logen und 600 Freimaurer gibt es in Hannover.

Die Ausstellung wird fast komplett aus der reichhaltigen Sammlung des Museums bestritten. Als Leihgaben sind nur Schriften hinzugekommen sowie ein Artefakt und eine Panflöte aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert.

Zu der außergewöhnlichen Schau ist auch ein umfangreicher Katalog (VML, 517 Seiten, 34,80 Euro) erschienen. Ein attraktiver Flyer (kostenlos) informiert über die Thematik.„O Isis und Osiris“ ist bis zum 24. Juni 2018 verlängert. Die Ausstellung wird von Führungen und einem umfangreichen Begleitprogramm begleitet. Thronende Isis, Bronze, Frühe Ptolemäer-Zeit (um 300 v. Chr., Museum August Kestner, Inv.-Nr. 1935.200.724 (Foto: Christian Tepper, Museum August Kestner)

Auch finden Im MAK  regelmäßig Vorträge zu interessanten Themen statt (www.museum-august-kestner.de)

Sonderausstellung "Beziehungskiste. Über Kommunikation

In der Sonderausstellung "Beziehungskiste. Über Kommunikation" werden Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende in den unterschiedlichen Zivilisationen verwendet wurden gezeigt. Objekte vom alten Ägypten, der klassischen Antike bis zur Moderne zeugen von Botschaften und dem Austausch mit den Mitmenschen (noch bis 19. August 2018).

Mit dem Radio "Weltempfänger T 1000 CD" (Design: Dieter Rams, Hersteller: Braun AG) konnten in den Sechzigerjahren Sender aus der ganzen Welt empfangen werden. © Museen für Kulturgeschichte Hannover

Auch zu dieser Ausstellung wird es wunderbare Begleitveranstaltungen geben.

Kestner-Museum vor Neuaufstellung

Forschen, vernetzen, ausstellen: Die Pläne des Museums für 2018

Bevor überhaupt etwas besprochen wurde, kam eine Klarstellung: „Wir haben das Schönste“, sagte Christian Loeben zum Auftakt der Präsentation der Pläne von Hannovers ältestem Museum für das Jahr 2018. Und dann ging es auch schon los – der Ägypten-Kurator des Kestner-Museums meint ein römisches Relief, von dem es weltweit nur noch zwei weitere - eines im Pariser Louvre, eines im Britischen Museum in London, gibt. Und da sich über Schönheit prima streiten lässt, fügte Loeben noch hinzu, ist das hannoversche Exemplar  jedenfalls am vollständigsten. Vielleicht ist das der Grund, warum es demnächst nach Los Angeles reisen darf, wo das Getty-Museum es ausstellen möchte.

Die Wertschätzung von der Westküste erfreut das Kestner-Museum, daß ein schwieriges Jahr zu verzeichnen hatte. Einmal der Brandschutz und auch die Klimatisierung des Hauses müssen auf den neuesten Stand gebracht werden, was nach den Worten von Museumsdirektor Thomas Schwark (Foto links) zu Einschränkungen des Betriebes führen kann, deren Umfang noch nicht absehbar sei. Auch steht das Museum inhaltlich vor einer Neuaufstellung, woraus das Museumsteam dann auch das Beste  zu machen versucht.

Das ist auch an den Ausstellungen zu sehen, die auf die derzeit noch laufenden Schauen „O Isis und Osiris“ (verlängert bis 24. Juni) und „Beziehungskiste“ (bis 19. August) folgen.

„Von Krösus bis Karl – Weltgeschichte in Münzen“: Die Reihe der Münzschauen , die 2015 mit Exponaten aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert gestartet ist, setzt Simone Vogt, die Numismatikerin des Hauses, mit Münzen aus der Zeit Karls des Großen fort (19.Juli bis 28.Oktober).

„Ohne Titel. Das Kestner denkt sich neu“: Diese Ausstellung soll sich der schon lange diskutierten Frage widmen, welche Artefakte aus dem reichen Sammlungsbestand für die überfällige Neugestaltung der Dauerausstellung in Betracht kommen und wie sie gezeigt werden sollten. Sally Schöne, die Kuratorin, plant schon die Präsentation erster Ansätze, will aber erst durch Museumsbesucher eine Befragung durchführen um das Urteil der Bürger zu erforschen (18. Oktober bis 17.März 2019).

„Spuren der NS-Verfolgung“: In dieser Ausstellung geht es auch um Forschung, die sich nach den Worten von Museumsdirektor Schwark teils fragwürdigen Herkunft von Exponaten in den kulturhistorischen Sammlungen der Stadt beschäftigen soll. Der Provenienzforscher Johannes Schwartz will unter anderem ausleuchten, wie eine römische Grabstele aus jüdischem Besitz über Robert Ley und Hermann Göring ins Kestner-Museum gelangt ist (6. Dezember bis 16. Juni 2019).

Daß das Haus international ist, zeugt überdies an dessen Beteiligung an einem Forschungsverbund zur Sammlung persischer Bronzen – ein Netzwerk, an dem nach den Worten von Kuratorin Anne Viola Siebert auch Institutionen in Belgien, Großbritannien und dem Iran beteiligt sein werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


„American Dream“ in der Kunsthalle Emden und in Assen zu bewundern

Grand Central Terminal: An early December Noon in the Main Concourse, 2009 -2012, Öl auf Leinwand, 188 x 193 cm © Stone Roberts, Courtesy of The William Louis-Dreyfus Foundation Inc., Louis-Dreyfus Family Collection 

Werke großer amerikanischer Künstler wie Andy Warhol, Diane Arbus oder Chuck Close sind noch bis zum 27. Mai 2018 in der Kunsthalle Emden zu bewundern.

Gemeinsam mit dem Drents Museum im niederländischen Assen widmet sich das Haus in der Doppelausstellung dem Thema  „The American Dream“.

Das Thema ist der US-Realismus von 1945 bis 2017. Dem Betrachter soll ein Einblick in den “American Way of Life“ gezeigt werden, dabei stehen die Themen Mensch, Stadtleben, Landschaft, Alltags- und Stillleben im Mittelpunkt.

In Emden sind 140 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten zu betrachten, die vor allem US-amerikanische Museen und Sammlungen als Leihgaben zur Verfügung gestellt haben.

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10 – 17 Uhr, Sa, So, Feiertage 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen.

An jedem ersten Dienstag im Monat: Langer Kunstabend bis 21 Uhr von 17 bis 21 Uhr Eintritt auf 5 € ermäßigt, Zusatzveranstaltungen inklusive Eintritt.

Friday Night: Zusatzöffnung für "The American Dream" an jedem dritten Freitag im Monat 10 – 22 Uhr (19.01., 16.02., 16.03., 20.04. und 18.05.2018 (regulärer Eintrittspreis).

Eintrittspreise: Erwachsene 9, ermäßigt 7 €
Kunstabend jeden ersten Dienstag im Monat ab 17 Uhr: 5 €
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre Eintritt frei

Kombikarte Kunsthalle Emden/ Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14 €
(nach Kauf 7 Tage gültig)

Im rund 120 Kilometer von Emden entfernten Assen werden 60 Werke präsentiert. Während sich das niederländische Drents Museum der Kunst bis 1965 widmet, setzt die Kunsthalle Emden ihren Fokus auf die Zeit danach bis heute.

The American Dream-Kombikarte Kunsthalle Emden/Drents Museum Assen 19 €

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Ein Verwirrspiel um die Liebe „Wie es euch gefällt“

Neues Shakespeare-Musical von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig.

It's Shakespear time! Das neue Musical "Wie es euch gefällt" von Heinz Rudolf Kunze (Text) und Heiner Lürig (Musik) kommt vom 2. bis 25. August auf die Bühne im Theater am Aegi. Nach den Erfolgen von "Sommernachtstraum" und "Kleider machen Liebe oder: Was ihr wollt" und dem unglaublichen "Sturm" ist "Wie es euch gefällt die vierte Shakespeare-Inszenierung des beliebten Autoren-Duos.

Wer erinnert sich nicht an die wunderbaren Abende mit dem Sommernachtstraum im Gartentheater Herrenhausen? Zwar ging ein Großteil der Vorstellungen bei nicht unbedingt traumhaften Wetterbedingungen über die Bühne, aber trotzdem: Ein Sommer in Hannover mit Shakespeare, das passt. In Zukunft werden die Vorstellungen nicht mehr den Wetterkapriolen ausgeliefert sein, denn es wird im Theater am Aegi gespielt.

Wie es euch gefällt: Hauptdarstellerin Merle Hoch mit den Autoren Heinz Rudolf Kunze (links) und Heiner Lürig (rechts). Foto: Hannover Concerts 

Die Premiere findet am 2. August statt. Bis dahin gibt es für alle Beteiligten noch viel zu tun! Als Regisseurin wurde dafür Renate Rochell aus Hannover gewonnen, die über eine 25-jährige Erfahrung als Regisseurin und Choreographin verfügt.

Für das Bühnendesign und die Ausstattung wird Manfred Kaderk verantwortlich sein und sicher für einige optische Überraschungen sorgen. Die musikalische Leitung übernimmt Andreas Unsicker, der sich in den letzten Jahren mit verschiedenen Musical- und Schauspielproduktionen an diversen deutschen Theatern einen Namen machte.

Vor einigen Tagen wurden die Castings abgeschlossen. Das Publikum darf sich auf Top-Besetzungen freuen: Für die Hauptrollen gewann Produktionsleiter Jürgen Hoffmann von Veranstalter Hannover Concerts mit Merle Hoch als Rosalinde und Oliver Morschel als Orlando zwei absolute Hochkaräter. Merle Hoch ist den Fans vor allem aus dem Erfolgsmusical „Tarzan“ bekannt, in dem sie mehr als 1000 Mal die Rolle der Jane spielte. Oliver Morschel gewann 2011 den Bundeswettbewerb für Musical-Gesang und bekleidete Rollen unter anderen in den Musicals „Shrek“ und „Rocky“.

Eintrittskarten für die Vorstellungen vom 2. bis 25. August sind bereits im Vorverkauf unter 0511 – 12123333, www.hannover-concerts.de und an den Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Termine unter www.hannover-concerts.de. 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


5. NDR Klassik Open Air - Vorverkauf läuft

„Don Giovanni“ mit der NDR Radiophilharmonie am Neuen Rathaus

Am 25. August ist es wieder soweit: Das traditionelle NDR Klassik Open Air 2018 wird wieder im Maschpark aufgeführt.

Erstmals wird Andrew Manze, Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie, die Aufführung dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe dirigieren. Auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“.
Auch "Don Giovanni" wird den Maschpark auf ganz besondere Weise bespielen.

Der Vorverkauf für dieses 5. NDR Klassik läuft schon. Wer keine Karte mehr erwischt, muß auf die Tickets für die Generalprobe warten oder dem wundervollen Ereignis im Maschpark folgen – nach dem Motto „umsonst und draußen“. Auch ein tolles Erlebnis, weil es da immer fröhlich und locker zugeht, zumal auch die großen Videoleinwände einen besonderen Einblick geben (Foto NDR).

Der Konzerttermin am Sonnabend, 25. August 2018, liegt außerhalb der Sommerferien und bietet so vielen Menschen die Möglichkeit, dieses Event zu erleben.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha 


Das wurde aber auch Zeit

Neuer Schwung und  mehr Geld für die Kunstfestspiele

Ingo Metzmachers Vertrag als Intendant der Kunstfestspiele wird bis 2021 verlängert.

„Die Kunstfestspiele werden erwachsen“, sagte Ingo Metzmacher im Rathaus während der Unterzeichnung seiner Vertragsverlängerung bis 2021. Nun hat der Kunstfestspiel-Intendant drei Jahre, das fantastische Festival weiterzuentwickeln.

 

Ingo Metzmacher und Stefan Schostok unterzeichnen einen wichtigen Vertrag. Foto LHH/neue Medien 

Dem Intendanten stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Und es greifen erstmals auch die Veränderungen in der Organisation der Festspiele, die ebenfalls beschlossen wurden: Wenn Ingo Metzmacher sagt, die Kunstfestspiele stünden künftig auf eigenen Füßen, meint er auch, dass er selbst mehr Verantwortung tragen wird. „Wir haben hier mit öffentlichen Geldern zu tun“, sagte er, „dafür wollen wir auch geradestehen.“  

Rechenschaft muss der 60-jährige künftig direkt gegenüber dem Oberbürgermeister ablegen. Dabei wird er rund 800 000 Euro mehr zur Verfügung haben: Hier fallen Personalkosten des Festivalteams an, das künftig in einem städtischen Institut involviert ist. Diese werden dann direkt von der Stadt bezahlt. Der Etat von 1,2 Millionen Euro, der bisher für alle Ausgaben rund um das Festival reichen musste, kann ab 2019 allein für künstlerische Ausgaben verwendet werden. Insgesamt werden die Kunstfestspiele der Stadt dann jährlich zwei Millionen Euro kosten.

Oberbürgermeister Stefan Schostok erwartet, dass sich die Kunstfestspiele unter alter Leitung und neuen Bedingungen „programmatisch du räumlich noch weiter öffnen“ werden.

Der Erfolg des Intendanten wird sich daran messen lassen müssen, ob es ihm gelingt, neues Publikum und damit insgesamt mehr Zuschauer zu dem Festival zu locken. Neue Spielorte sollen dabei helfen auch außerhalb des Festivalzentrums, die mehr Besucher fassen können als die Galerie und die Orangerie in Herrenhausen.

Wo die neuen Spielorte zu finden sind, ließ sich Metzmacher nicht entlocken, er sei aber zuversichtlich, das Festival werde „noch größer und noch toller“. Er selbst wird dabei stets nah am Geschehen bleiben.

Der bisherige Vertrag von Metzmacher läuft im Juni 2018 aus. Die längst geplante Vertragsverlängerung hatte sich verzögert, weil die Stadt einfach zu langsam ist und sich nicht schnell genug bewegen kann. Es wurde nicht nur über die Personalie des Intendanten, sondern auch über eine neue Organisationsform des Festivals beraten. Und in der letzten Woche war es dann endlich soweit, man hatte in allen Ausschüssen Einigkeit erzielt. Na, bravo!

2016 hatte Ingo Metzmacher das Festival von der Gründungsintendantin Elisabeth Schweeger übernommen und unter anderem mit einer Aufführung von Schönbergs „Gurre-Liedern“ im Kuppelsaal und einem Konzert im VW-Werk Nutzfahrzeuge nicht nur für Aufmerksamkeit sondern auch für Furore gesorgt. Das war einfach Klasse.

2018 finden die Festspiele vom18. Mai bis zum 3. Juni statt.

Der Vorverkauf für eine Aufführung der „Grande Messe des Morts“ von Hector Berlioz mit der Radiophilharmonie, dem Sinfonieorchester der Musikhochschule und neun hannoverschen Chören unter der Leitung vom Intendanten am 27. Mai hat bereits begonnen.

Im Parkett kosten die Plätze 14 Euro bei freier Platzwahl, auf alle übrigen Tickets gibt es bis zum 23. Januar 2018 einen Rabatt von 10 Prozent. Telefon (0511) 16 84 99 94.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kulturpreis für Lumix-Festival

Der dritte Platz für Lumix aus der Hochschule Hannover

Sie wurden geehrt: Der dritte Platz ging jetzt in Hamburg an das Lumix-Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover.

„Wir haben uns  alle wahnsinnig gefreut und nach der offiziellen Gala in Hamburg auch noch ein klein bisschen gefeiert“, sagte Isabel Winarsch , die das Festival mit Rolf Nobel organisiert. Ihr war bekannt, das die Nominierung nach Hannover geht, durfte aber nichts sagen: „Für die Verleihung haben wir dann ein paar Studierende mitgenommen, deren Fotos wir ausgestellt haben. Die tragen ja schließlich die Veranstaltung“.

Der dritte Platz ist mit 3 000 Euro dotiert. Was damit passieren soll, können die Organisatoren allerdings noch nicht so genau sagen. Winarsch: „Vielleicht stecken wird das einfach in das nächste Festival. Wir hatten aber auch schon überlegt, vielleicht eine App für das Lumix einzurichten. “

Bei der Arbeit: Rolf Nobel und Isabel Winarsch

Das 6. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus findet von Mittwoch, 20. Juni, bis Sonntag, 24. Juni 2018, auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Hannover statt.

Ein ausführliches Programm und Informationen zu den Führungen für Schulklassen und Gruppen sind aus dem Internet herunterzuladen.
Eintrittspreise: 12, ermäßigt 7 Euro. 

Die Ausstellungen in den Pavillons werden täglich von 10 - 20 Uhr geöffnet sein.

Tickets unbegrenzt während der Veranstaltungstage an den Kassen im Design Center. Die Tickets, in Form eines Festival-Armbands, gelten als Veranstaltungsticket und sind für alle Tage gültig. Ein Vorverkauf ist nur durch den Erwerb von Gutscheinen möglich.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kulturhauptstadt Hannover: Stadtrat setzt auf Kultur mit Budget von 390 000 Euro

Stadtrat setzt auf Kultur mit Budget von 390 000 Euro

Ratspolitiker machen richtig Geld locker für die Bewerbung Hannovers um den Titel Kulturhauptstadt Europas

Erstmals hat der Stadtrat mit einem politischen Beschluss signalisiert, daß er die Bewerbung der Stadt Hannover um den Titel Kulturhauptstadt Europas unterstützt. Das Gremium stimmte mit breiter Mehrheit dafür, dass das Kulturhauptstadtbüro mit einem Budget von 390 000 Euro rechnen kann. Damit sollen die weiteren Planungen vorangetrieben werden. Natürlich stimmte die AfD gegen diesen Beschluss.

Verantwortlich für die Bewerbung ist Kulturdezernent Harald Härke, der erfreulicherweise einen deutlichen Rückhalt in der Ratspolitik für die Kulturhauptstadt-Bewerbung verzeichnen konnte. Es wird sich zeigen, ob Härke weiter über die nötige Durchsetzungskraft für das Projekt Kulturhauptstadt Europas verfügt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


„Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“

Ein Film als Plädoyer für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Der Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Co-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und mit Dokumentarszenen in ihren Film integriert haben.

Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte wagemutiger Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Überlebenswillen, Widerstandes und vor allem der Hilfsbereitschaft vieler Berliner.

Basierend auf Zeitzeugen-Interviews verbindet das Drama vier unabhängige Schicksale zu einem eindringlichen, hochaktuellen Plädoyer für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit

Es spielen Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O. Fee und Aaron Altaras in den Hauptrollen.

Seit dem 26.Oktober 2017 läuft der Film des Tobis Film-Verleihs in Lichtspielhäusern.


„Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“

Ein Film als Plädoyer für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Der Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Co-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und mit Dokumentarszenen in ihren Film integriert haben.

Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte wagemutiger Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Überlebenswillen, Widerstandes und vor allem der Hilfsbereitschaft vieler Berliner.

Basierend auf Zeitzeugen-Interviews verbindet das Drama vier unabhängige Schicksale zu einem eindringlichen, hochaktuellen Plädoyer für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit

Es spielen Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O. Fee und Aaron Altaras in den Hauptrollen.

Seit dem 26.Oktober 2017 läuft der Film des Tobis Film-Verleihs in Lichtspielhäusern.


Kinospass verpasst? LA BOUM ist immer noch zu sehen!

Der Kultfilm  LA BOUM – Die Fete (1980) wurde in Hannover im Apollo (deutsch) und im Kino am Raschplatz (franz. OmU) im Rahmen des Ciné Club Francais gezeigt.

Jetzt ist er erstmal nur im Fernsehen auf sky zu sehen oder als DVD zu erwerben.

Auch "La Boum II - Die Fete geht weiter" ist auf DVD und auf sky präsent (alle Infos: www.La Boum)   

Der LA BÄMI-Filmverleih wurde dafür eigens von Wiebke Thomsen (Hannover) und Anne Lakeberg (Berlin) gegründet.

Thomsen und Lakeberg betreiben seit 2014 gemeinsam das City Kino Wedding in Berlin. Vor einem halben Jahr haben sie LA BOUM in ihrem Kino zeigen wollen und festgestellt, dass es keinen deutschen Verleih für diesen Film gibt.  Gespielt wurde der Film in Berlin trotzdem, natürlich verbunden mit einigen organisatorischen Hürden durch den Direktbezug aus Frankreich und auch mit einigen Kosten.

Als der 220 Plätze-Saal des City Kino Wedding komplett ausverkauft war, wussten sie, dass sie einen Nerv getroffen hatten: Die Zuschauer haben sich so über den Film gefreut, dass es spontan Applaus gab, als der Vorspann begann.

Nach diesem Erfolg gründeten Thomsen und Lakeberg den LA BÄM! Filmverleih, um den Film als Wiederaufführung zurück in die Kinos zu bringen. Am 20. Juli war Filmstart – der Film wurde schon in 50 Vorstellungen gebucht, vor allem für Events sowie Open-Air Kino, Ladies Night, französische Filmabende oder sonstige Vorstellungen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe